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DE3780077T2 - Verfahren zum stabilisieren der temperatur von wenigstens einem festen teilstueck laenglicher form und vorrichtung zum betrieb dieses verfahrens. - Google Patents

Verfahren zum stabilisieren der temperatur von wenigstens einem festen teilstueck laenglicher form und vorrichtung zum betrieb dieses verfahrens.

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DE3780077T2
DE3780077T2 DE8787810203T DE3780077T DE3780077T2 DE 3780077 T2 DE3780077 T2 DE 3780077T2 DE 8787810203 T DE8787810203 T DE 8787810203T DE 3780077 T DE3780077 T DE 3780077T DE 3780077 T2 DE3780077 T2 DE 3780077T2
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DE
Germany
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temperature
sensors
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measuring
measured
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DE8787810203T
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DE3780077D1 (de
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Gerard Andre Lavanchy
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Individual
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01KMEASURING TEMPERATURE; MEASURING QUANTITY OF HEAT; THERMALLY-SENSITIVE ELEMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01K13/00Thermometers specially adapted for specific purposes
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/1927Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors
    • G05D23/193Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces
    • G05D23/1931Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of one space
    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D23/00Control of temperature
    • G05D23/19Control of temperature characterised by the use of electric means
    • G05D23/20Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature

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Description

  • Die Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Stabilisieren der Temperatur von mindestens einem festen Teilstück länglicher Form, wie etwa ein Kabel, ein Draht, ein Stab oder ein Profil, auf einen nahezu konstanten und gleichförmigen Wert, während eines Verfahrens zum Messen des elektrischen Widerstandes oder des Leitungswiderstandes, bei welchem man die Temperatur der Elemente, die sich in der Nachbarschaft des Teilstückes oder in Kontakt mit diesem befinden und die dessen unmittelbare Umgebung darstellen, auf die an einem vorbestimmten Punkt der Oberfläche des Teilstückes gemessene Temperatur einregelt, so daß man eine maximale Unterdrückung jeglichen Wärmeaustausches zwischen dem Teilstück und der äußeren Umgebung erreicht.
  • Die Erfindung betrifft ebenfalls eine Vorrichtung zum Stabilisieren der Temperatur von mindestens einem festen Teilstück länglicher Form, wie etwa ein Kabel, ein Draht, ein Stab oder ein Profil auf einen nahezu konstanten und gleichförmigen Wert, während eines Verfahrens zum Messen des elektrischen Widerstandes oder des Leitungswiderstandes, wobei diese Vorrichtung Einrichtungen aufweist, um die Temperatur der Elemente, die sich in der Nachbarschaft des Teilstückes oder in Kontakt mit diesem befinden und die dessen unmittelbare Umgebung darstellen, auf die an einem vorbestimmten Punkt der Oberfläche des Teilstückes gemessene Temperatur einzuregeln, so daß man eine maximale Unterdrückung jeglichen Wärmeaustausches zwischen dem Teilstück und der äuperen Umgebung erreicht.
  • Während das Messen der Temperatur bei einer Flüssigkeit keine besondere Schwierigkeit bereitet, da sich ein Meßfühler in diese Flüssigkeit eintauchen läßt, kann die Messung der Temperatur eines Festkörpers mittels eines Fühlers unsicher sein, wenn der thermische Kontakt zwischen dem Fühler und der Oberfläche des Festkörpers aus Gründen der Geometrie unsicher ist. Die Güte der Messung ist somit durch den Nebeneffekt der thermischen Kopplung an das Umgebungsmilieu eingeschränkt, wobei ein Teil der zum Fühler geleiteten Wärme durch Leitung an der Befestigungsvorrichtung abfließt, weiterhin durch Abstrahlung der nicht in Kontakt mit dem Festkörper befindlichen Fläche oder durch Konvektion über die Umgebungsluft. Daraus folgt, daß die Temperatur einen Gradienten und eine Unstetigkeit zwischen dem Festkörper und dem Fühler aufweist. Der Fehler, den man bei der Messung macht, ist ungefähr proportional dem zwischen dem Festkörper und dem Umgebungsmilieu bestehenden Temperaturunterschied.
  • Eine weitere Konsequenz dieser Temperaturdifferenz ist eine ungefähr exponentionelle Abnahme der Temperatur über die Zeit. Ein erwärmter Festkörper, der einer kälteren Umgebung ausgesetzt ist, kühlt über seine Oberfläche ab und über seine Teile, die noch in eventuellem Kontakt mit anderen kälteren Teilen sind. Diese Erscheinung ist außerdem die Ursache eines thermischen Gradienten im Inneren des Festkörpers.
  • In dem besonderen Fall, wo man eine physikalische Konstante messen will, deren Wert sich mit der Temperatur ändert, wie z.B der spezifische Widerstand eines Metalls oder der Widerstand pro Längeneinheit eines Leiters, ist es erforderlich, daß sich das Probestück bei der Messung auf einer homogenen und bekannten Temperatur befindet.
  • Im Labor kann man das Probestück in gewissen Fällen in ein Flüssigkeitsbad bringen, dessen Temperatur die der Probe annimmt. Die Korrektur der Widerstandsmessung ist somit möglich für eine Bezugstemperatur, die von der des Bades abweicht, wobei diese Korrektur sogar automatisch über die Schaltung der Widerstandsmessung erfolgen kann, wenn diese so ausgelegt ist, daß sie in geeigneter Weise die von einem Sensor abgegebene und in Form eines elektrischen Signals erfolgende Information berücksichtigt. Im industriellen Bereich, also an einer Fertigungsmaschine, bringt die Messung des Widerstandes pro Längeneinheit an einem isolierten Leiter, der im Inneren eines Energie führenden, montierten und dicht gepackten Kabels liegt, gewisse Schwierigkeiten mit sich, auf Grund der Tatsache, daß der Leiter durch mechanische Deformation vorgewärmt wurde.
  • Das in dem Schweizer Patent CH-A-628 992 desselben Anmelders beschriebene Verfahren und die Vorrichtung zum Messen des Widerstandes eines Leiterstückes basieren auf dem Prinzip der Steuerung der Temperatur des umgebenden Raumes und/oder der in diesem umgebenden Raum zirkulierenden und das Leiterstück umgebenden Luft. Man hat festgestellt, dap diese Steuerung ungenügend war und zu keinen absolut genauen und zuverlässigen Messungen führte.
  • Die europäische Patentanmeldung EP-A-0 168 346 beschreibt ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Messen des elektrischen Widerstandes eines Leiters, von welchem ein Stück über ein System von Zangen, welche die Ummantelung durchdringen, elektrisch an eine Meßbrücke angeschlossen ist. Den elektrischen Widerstand des Leiters bestimmt man, bezogen auf die Längeneinheit in Abhängigkeit der Temperatur.
  • Die deutsche Patentanmeldung DE-A- 3 237 796 beschreibt ein Verfahren und eine sich mit hoher Geschwindigkeit axial fortbewegende Vorrichtung zum Messen der Oberflächentemperatur von Fasern, Bändern oder Kabeln, wobei man einen an Rechenverstärker gekoppelten Meßfühler verwendet.
  • In einer Vorrichtung wie sie im Schweizer Patent Nr. 542 447 beschrieben ist, wirken die Zangen, mit denen man das Kabel in seiner Lage hält und die auch zur Stromrückführung dienen, als Strahler und zerstreuen einen Teil der im Leiter enthaltenen Wärme, was zur Folge hat, daß sich ein Längsgefälle der Temperatur einstellt, die in der Zone, die den Bereich des zur Messung vorgesehenen Abschnittes umgibt, wesentlich höher ist.
  • Die vorliegende Erfindung hat die Aufgabe, die verschiedenen oben erwähnten Nachteile abzustellen, und sie führt dank der Tatsache, daß die Temperatur des Teilstückes bekannt und stabilisiert ist, zu einer genauen Messung.
  • Man löst die Aufgabe durch das erfindungsgemäße Verfahren, das dadurch gekennzeichnet ist, daß man mittels Temperaturfühlern unabhängig die Temperatur der an das Teilstück des festen Körpers angrenzenden Elemente mißt, daß man die von diesen Fühlern abgegebenen Signale in Rechenverstärker eingibt, die jeweils mit den Fühlern korrespondieren, daß diese Rechenverstärker als gemeinsamen Einstellwert das Signal verwenden, das ein, die Temperatur an der Oberfläche des Teilstückes messender Fühler abgibt, und daß jeder dieser Verstärker eine Einrichtung zum Erwärmen und/oder zum Kühlen steuert, die in der Lage ist, das entsprechende Element auf die an der Oberfläche des Teilstückes gemessene Einstelltemperatur zu bringen und sie zu halten.
  • Die erfindungsgemäße Vorrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen aufweist, um mittels Temperaturfühlern unabhängig die Temperatur der an das Teilstück des festen Körpers angrenzenden Elemente zu messen, Einrichtungen um die von diesen Fühlern abgegebenen Signale in Rechenverstärker einzugeben, die jeweils mit den Fühlern korrespondieren, wobei diese Verstärker so eingerichtet sind, daß sie als gemeinsamen Einstellwert das Signal verwenden, das ein die Temperatur an der Oberfläche des Teilstückes messender Fühler abgibt und daß jeder dieser Verstärker außerdem dazu dient, eine Einrichtung zum Erwärmen und/oder Kühlen zu steuern, die in der Lage ist, das entsprechende Element auf die an der Oberfläche des Teilstückes gemessene Einstelltemperatur zu bringen und sie zu halten.
  • Ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist nachstehend anhand von beigefügten Zeichnungen genauer beschrieben.
  • Es zeigt:
  • Fig. 1 schematische Darstellung einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung
  • Fig. 2 Querschnitt durch die zwei, die thermische Schutzhülle bildenden Schalen.
  • Unter Bezugnahme auf die Figuren ist die dargestellte Meßvorrichtung so konzipiert, daß sie z.B. die Messung des elektrischen Widerstandes oder des spezifischen Widerstandes eines Leiters oder eines zum Transport elektrischer Energie bestimmten isolierten Kabels ermöglicht. Diese Vorrichtung ist mit einer Wärmeschutzhülle 2 ausgestattet, die eine Oberschale 3 und eine unterschale 4 aufweist, die vorzugsweise miteinander gelenkig verbunden sind und zwischen ihnen einen Längskanal freilassen, in dessen Innerem sich das Kabelstück 1 bei der Messung befindet. Zwei Paar Zangen 5 und 6 sind beiderseits der Wärmeschutzhülle 2 vorgesehen, wobei diese Zangen dazu dienen, das Kabel festzuhalten und gegebenenfalls für den elektrischen Kontakt mit ihm zu sorgen.
  • Ein erster Temperaturfühler 7 ist in Kontakt mit der Außenseite des zu messenden Kabelstückes montiert und ist mit einem Eingang eines Differentialverstärkers, genannt Rechenverstärker 8, verbunden, an welchen er eine der Referenztemperatur entsprechende Information liefert, welche die an der Oberfläche des Kabelstückes gemessene Temperatur ist. Ein zweiter Temperaturfühler 9 ist an der Wärmeschutzhülle 2 angeschlossen, z.B. an die untere Schale 4 dieser Schutzhülle. Dieser Fühler ist mit einem weiteren Eingang des Rechenverstärkers 8 verbunden. Eine Temperaturregelvorrichtung 10, nämlich zur Heizung und/oder zur Kühlung, ist mit der Wärmeschutzhülle 2 verbunden. Der Unterschied zwischen den von den zwei Fühlern 7 und 9 gemessenen Temperaturen gibt dem Rechenverstärker 8 die Möglichkeit, ein Steuersignal an die Vorrichtung für die Temperaturregelung 10 zu geben. Auf diese Weise steuert die Vorrichtung die Temperatur der unter dem zu messenden Kabeistück liegenden unteren Schale 4 auf die an der Oberfläche des Kabelstückes gemessene Temperatur. Diese Steuerung ist vorteilhafterweise von der Bauart Proportional-Differential-Integrator.
  • In ähnlicher Weise weist die Vorrichtung einen mit der Oberschale 3 der Wärmeschutzhülle verbundenen dritten Temperaturfühler 11 auf. Dieser Fühler ist mit dem Eingang eines zweiten Differentialverstärkers 12 verbunden, dessen anderer Eingang mit dem in Kontakt mit der Außenseite des zu messenden Kabelstückes befindlichen Temperaturfühler 7 verbunden ist. Das Ausgangssignal dieses zweiten Rechenverstärkers 12 steuert eine Vorrichtung zur Steuerung der Temperatur 13, welche mit der Oberschale 3 der Schutzhülle verbunden ist.
  • Diese Ausführungsform ist sicher die vorteilhafteste, obwohl man in einer vereinfachten Version die zwei Temperaturfühler 9 und 11 durch einen einzigen Fühler, die Rechenverstärker 8 und 12 durch einen einzigen Verstärker und die Temperaturregelvorrichtungen 10 und 13 durch eine einzige, mit den zwei Schalen 3 und 4 der Wärmeschutzhülle 2 verbundene Vorrichtung ersetzen könnte.
  • In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die für die Rückführung des Stromes zur Messung des Widerstandes des Kabels 1 bestimmten Kontaktzangenpaare 5 und 6 ebenfalls temperaturgeregelt. Hierzu haben die Zangen 5 einen Temperaturfühler 14, der mit einem Eingang eines Rechenverstärkers 15 verbunden ist, dessen anderer Eingang mit dem oben erklärten Temperaturfühler 7 verbunden ist und dessen Ausgang man zum Steuern einer mit den Zangen 5 verbundenen Vorrichtung zur Temperaturregelung 16 benutzt.
  • Auf ähnliche Weise sind die Zangen 6 mit einem Temperaturfühler 17 ausgestattet, der mit einem Eingang eines Rechenverstärkers 18 verbunden ist, dessen anderer Eingang mit dem Temperaturfühler 7 und dessen Ausgang mit einer Vorrichtung zur Regelung der Temperatur 19 der Zangen 6 verbunden ist.
  • Man sieht, daß man das Referenzsignal, das der, auf der Oberfläche des in der Meßzone befindlichen Kabelabschnitt 1 gemessenen Temperatur entspricht, und das der Temperaturfühler 7 liefert, benutzt, um an den verschiedenen Elementen, welche die unmittelbare Umgebung darstellen oder die mit dem Teilstück in Kontakt sind, alle Temperaturkorrekturen auszuführen. Die gleiche Referenztemperatur kann man auch verwenden, um die Korrektur der Widerstandsmessung auszuführen. Jedenfalls kann man einen zweiten, direkt mit der Außenfläche des zu messenden Kabelteilstückes in Kontakt befindlichen Temperaturfühler 20 unabhängig vom ersten Fühler 7 verwenden, um die Temperaturinformation an eine (nicht dargestellte) Widerstandsmeßschaltung zu geben, die als solche bekannt und z.B. in dem amerikanischen Patent Nr. 3 863 148 beschrieben ist.
  • Das gleiche Verfahren zur Kompensation des Wärmeflusses kann man auch bei den mechanischen Halterungen der verschiedenen Fühler anwenden.
  • Wie oben erwähnt, ist es das Ziel, die Temperatur aller Elemente, die mit dem festen Teilstück länglicher Form, das dem Meßverfahren ausgesetzt ist, in Kontakt kommen oder die dessen unmittelbare Umgebung bilden, konstant zu halten, und zwar auf einem Wert, der so nahe wie möglich bei der dieses Teilstückes liegt. Es ist ganz klar, daß eine Steuerung nicht absolut perfekt sein kann. Der geregelte Wert weicht immer etwas vom Einstellwert ab. Wenn die Abweichung positiv ist, zeigt die Temperatur des Systems eine langsame Abweichung mit gleichen Vorzeichen, wobei die Umgebung ein wenig Wärme an den zu messenden Festkörper abgibt. Nach einer bevorzugten Ausführungsform regelt man die Verstärker so, daß man die Einstelltemperatur verschiebt, und zwar ein wenig unter die an der Oberfläche des Festkörpers gemessene Temperatur. Die thermische Abweichung ist somit leicht negativ, wenn man das System langfristig betrachtet, und dies in annähernd exponentioneller Weise bei einer Temperatur, die derjenigen der äußeren Umgebung etwa gleich ist.
  • Die Temperaturfühler, sowie die Rechenverstärker sind von herkömmlicher Bauart, wie man sie üblicherweise auf dem Markt für elektronische Bestandteile anbietet.
  • Die oben beschriebene, als Beispiel beschriebene Vorrichtung kann man an verschiedene Spezialfälle anpassen. Wenn man z.B. den Festkörper nicht auf gleichmässiger Temperatur halten kann, ließe sich der mit seiner Außenfläche in Kontakt befindliche Temperaturfühler durch mehrere Fühler ersetzen, die mehrere Informationen liefern, deren Mittelwert man als Ausgangsreferenzsignal nehmen könnte.
  • Andererseits könnte man die Heizeinrichtungen durch Kühleinrichtungen ersetzen, wenn die Temperatur des Festkörpers unter derjenigen der unmittelbaren Umgebung liegt. Eine Ausführungsvariante der Vorrichtung sieht die Verwendung von Peltier-Elementen vor, welche den Vorteil haben, daß sie sowohl die Erwärmung als auch die Kühlung erlauben.
  • Damit sich die Messungen schneller durchführen lassen, kann man das Umhüllungssystem auf eine empirisch bestimmte Temperatur vorwärmen oder vorkühlen, um von vorneherein relativ nahe derjenigen zu sein, welche der Festkörper während des Meßverfahrens haben wird. Diesen Wert kann man im Anschluß an eine vorhergehende Messung speichern, wenn eine neue Probe voraussichtlich mindestens annähernd dieselbe Temperatur wie die vorhergehende haben wird.
  • Diese letzte Variante benutzt man vorteilhafterweise in dem besonderen Fall, wo man die Vorrichtung zur Messung der Temperatur eines aus einer Fertigungsmaschine kommenden Leiters anwendet, dessen Widerstand pro Längeneinheit, korrigiert um den Temperatureinfluß, man messen will. In diesem Fall umfaßt die Schaltung zum Messen des Widerstandes pro Längeneinheit alle erforderlichen Elemente, um eine automatische Kompensation dieser Messung in Funktion der effektiv gemessenen Temperatur zu ermöglichen.
  • Unter Bezugnahme auf Fig. 2 setzt sich die Schutzhülle 2 vorteilhafterweise aus zwei Schalen 3 und 4 zusammen, die aus Aluminiumprofilen bestehen und mit Hilfe von Scharnieren 30 gekoppelt sind. Diese Profile sind so ausgelegt, daß sie einen zentralen Kanal umgrenzen, in welchem man das zu messende Kabelstück unterbringen kann, und daß man alle, während des Meßverfahrens benutzten Fühlerhalter und Vorrichtungen zur Regelung der Temperatur befestigen kann.
  • Die beschriebene und dargestellte Ausführung ist nur als Beispiel gegeben. Es ist ganz klar, daß alle anderen Profilformen, welche dieselben Funktionen erfüllen, im Rahmen der Erfindung ebenfalls verwendet werden könnten.

Claims (2)

1. Verfahren zum Stabilisieren der Temperatur von mindestens einem festen Teilstück (1) länglicher Form, wie etwa ein Kabel, ein Draht, ein Stab oder ein Profil, auf einen nahezu konstanten und gleichförmigen Wert, während eines Verfahrens zum Messen des elektrischen Widerstandes oder des Leitungswider Standes, bei welchem man die Temperatur der Elemente, die sich in der Nachbarschaft des Teilstückes (1) oder in Kontakt mit diesem befinden und die dessen unmittelbare Umgebung darstellen, auf die an einem vorbestimmten Punkt der Oberfläche des Teilstückes (1) gemessene Temperatur einregelt, so daß man eine maximale Unterdrückung jeglichen Wärmeaustausches zwischen dem Teilstück (1) und der äußeren Umgebung erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß man mittels Temperaturfühlern (7,9,11,14,17) unabhängig die Temperatur der an das Teilstück des festen Körpers (1) angrenzenden Elemente (2,5,6) mißt, daß man die von diesen Fühlern (7,9,11,14,17) abgegebenen Signale in Rechenverstärker (8,12,15, 18) eingibt, die jeweils mit den Fühlern (7,9,11, 14,17) korrespondieren, daß diese Rechenverstärker (8,12,15,18) als gemeinsamen Einstellwert das Signal verwenden, das ein, die Temperatur an der Oberfläche des Teilstückes (1) messender Fühler abgibt, und daß jeder dieser Verstärker (8,12,15, 18) eine Einrichtung zum Erwärmen und/oder zum Kühlen steuert, die in der Lage ist, das entsprechende Element auf die an der Oberfläche des Teilstückes (1) gemessene Einstelltemperatur zu bringen und sie zu halten.
2. Vorrichtung zum Stabilisieren der Temperatur von mindestens einem festen Teilstück (1) länglicher Form, wie etwa ein Kabel, ein Draht, ein Stab oder ein Profil auf einen gewissermaßen konstanten und gleichförmigen Wert, während eines Verfahrens zum Messen des elektrischen Widerstandes oder des Leitungswiderstandes, wobei diese Vorrichtung Einrichtungen aufweist, um die Temperatur der Elemente, die sich in der Nachbarschaft des Teilstückes (1) oder in Kontakt mit diesem befinden und die dessen unmittelbare Umgebung darstellen, auf die an einem vorbestimmten Punkt der Oberfläche des Teilstückes (1) gemessene Temperatur einzuregeln, so daß man eine maximale Unterdrückung jeglichen Wärmeaustausches zwischen dem Teilstück (1) und der äußeren Umgebung erreicht, dadurch gekennzeichnet, daß sie Einrichtungen aufweist, um mittels Temperaturfühlern (7,9,11,14,17) unabhängig die Temperatur der an das Teilstück des festen Körpers angrenzenden Elemente (2,5,6) zu messen, Einrichtungen um die von diesen Fühlern abgegebenen Signale in Rechenverstärker (8,12,15,18) einzugeben, die jeweils mit den Fühlern (7,9,11,14,17) korrespondieren, wobei diese Verstärker (8,12,15,18) so eingerichtet sind, daß sie als gemeinsamen Einstellwert das Signal verwenden, das ein die Temperatur an der Oberfläche des Teilstückes (1) messender Fühler abgibt und daß jeder dieser Verstärker außerdem dazu dient, eine Einrichtung zum Erwärmen und/oder zum Kühlen zu steuern, die in der Lage ist, das entsprechende Element auf die an der Oberfläche des Teilstückes (1) gemessene Einstelltemperatur zu bringen und sie zu halten.
DE8787810203T 1986-04-04 1987-04-03 Verfahren zum stabilisieren der temperatur von wenigstens einem festen teilstueck laenglicher form und vorrichtung zum betrieb dieses verfahrens. Expired - Fee Related DE3780077T2 (de)

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DE3780077D1 DE3780077D1 (de) 1992-08-06
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HU183638B (en) * 1981-10-23 1984-05-28 Hiradastechnikai Gepgyar Method and apparatus for touchless measuring surfacial temperature of the moving bodies, favourably for taking a temperature of fibrous products, in particular, wires during production
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CH657706A5 (fr) * 1984-06-18 1986-09-15 Gerard Andre Lavanchy Procede et dispositif pour la mesure de resistance d'un conducteur.

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ES2033919T3 (es) 1993-04-01
EP0245200A3 (en) 1988-07-20
DE3780077D1 (de) 1992-08-06
CH666750A5 (fr) 1988-08-15
EP0245200B1 (de) 1992-07-01
GR3005820T3 (de) 1993-06-07
EP0245200A2 (de) 1987-11-11
ATE77880T1 (de) 1992-07-15

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