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DE3751669T2 - Optischer Schalter - Google Patents

Optischer Schalter

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DE3751669T2
DE3751669T2 DE19873751669 DE3751669T DE3751669T2 DE 3751669 T2 DE3751669 T2 DE 3751669T2 DE 19873751669 DE19873751669 DE 19873751669 DE 3751669 T DE3751669 T DE 3751669T DE 3751669 T2 DE3751669 T2 DE 3751669T2
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optical fiber
optical
fibers
alignment
switch
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DE19873751669
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Berge Eduardus Franciscus Ten
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Whitaker LLC
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Whitaker LLC
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Priority claimed from GB878719478A external-priority patent/GB8719478D0/en
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Description

    Optischer Schalter
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Schaitmechanismus zum Ausrichten alternativer optischer Fasern in optischer Fluchtung.
  • Die vorliegende Erfindung ist von der europäischen Patentanmeldung 87 907 044.9 abgeteilt worden.
  • Bei einer Art von bekanntem elektromagnetischem optischen Schalter haben erste und zweite optische Fasern entsprechende erste und zweite Endabschnitte, die für eine relative seitliche Bewegung angeordnet sind, um optische Endflächen in verschiedenen Schaltstellungen in eine optische Fluchtung und aus dieser heraus zu bringen, wobei die Faserendabschnitte, z. B. mittels eines Klebers, in Nuten fixiert sind, die in entsprechenden ferromagnetischen Metallträgerblöcken vorgesehen sind, deren erstes Ende normalerweise stationär ist, wobei das zweite Ende beweglich ist und die Schaltarmatur bildet.
  • Gemäß einem ihrer Aspekte besteht die vorliegende Erfindung in einem optischen Schalter zur Veränderung des Lichtpfades einer optischen Faser, mit einer ersten optischen Faser, die zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist, wodurch die erste optische Faser in Ausrichtung mit entweder einer zweiten oder einer dritten optischen Faser gebracht wird, und mit einem Ausrichtmittel zum Ausrichten der ersten und der zweiten und zum Ausrichten der ersten und der dritten optischen Fasern in Ausrichtung mit Endflächen der Fasern in einer gegenüberliegenden Beziehung, wobei der Schalter dadurch gekennzeichnet ist, daß das Ausrichtmittel eine Einrichtung zum Bewegen der zweiten oder der dritten optischen Faser längs einer axialen Richtung aus einer anliegenden Beziehung mit der ersten optischen Faser während der Querbewegung der gegenüberliegenden Endflächen und der zweiten oder der dritten optischen Faser in eine anliegende Beziehung, wenn entsprechende gegenüberliegende Endflächen miteinander ausgerichtet sind, aufweist.
  • Gemäß einem anderen ihrer Aspekte besteht die vorliegende Erfindung in einem optischen Schalter zum Variieren des Lichtpfades einer optischen Faser, mit einer ersten optischen Faser, die zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist, was die erste optische Faser in Ausrichtung mit entweder einer zweiten oder einer dritten optischen Faser bringt, und mit Ausrichtmitteln zum Ausrichten der ersten und der zweiten und der ersten und der dritten optischen Fasern in Ausrichtung mit Endflächen der Fasern in gegenüberliegender Beziehung, wobei die Ausrichtmittel zwei Kanäle aufweisen, die sich im wesentlichen längs der Länge der zweiten und dritten Fasern erstrecken und wobei die erste Faser zwischen den beiden Kanälen in und außer Ausrichtung mit der zweiten und der dritten Faser bewegbar ist, wobei der Schalter dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Vielzahl von ersten optischen Fasern vorgesehen ist, die in einer Richtung übereinanderstehen, die quer zu ihrer Länge ist, und daß eine gleiche Vielzahl von zweiten und dritten optischen Fasern vorgesehen ist, daß die Bewegung der ersten optischen Fasern die Ausrichtung zwischen entsprechenden ersten optischen Faserenden mit entweder den zweiten optischen Faserenden oder den dritten optischen Faserenden verursacht, daß die Ausrichtmittel eine Einrichtung zum Bewegen der zweiten oder der dritten optischen Fasern längs einer axialen Richtung aus einer anliegenden Beziehung mit den ersten optischen Fasern während der Querbewegung der gegenüberliegenden Endflächen und der zweiten oder dritten optischen Fasern in anliegende Beziehung, wenn entsprechende gegenüberliegende Endflächen miteinander ausgerichtet sind, aufweisen.
  • Die Mittel zum Bewegen der zweiten oder dritten optischen Fasern in einer axialen Richtung können einen Bandabschnitt um ein Ende der zweiten oder dritten optischen Fasern herum aufweisen und einen zurückgesetzten Abschnitt an einer Seitenkante des Schaltplattenglieds aufweisen, wobei die Bandabschnitte der zweiten und der dritten optischen Fasern in einer unter Federbelastung stehenden Bedingung gegen die Seitenkante der Schaltplatte anliegen, wobei nur ein Bandabschnitt in Ausrichtung mit dem ausgenommenen Abschnitt bei jeder Stellung der Schaltplatte ist. Eine Querbewegung der Schaltplatte bewegt die erste optische Faser in optische Ausrichtung mit der zweiten oder der dritten optischen Faser und aus dieser Ausrichtung heraus, und der ausgenommene Abschnitt bewegt die zweite oder die dritte optische Faser aus einer anliegenden Beziehung mit der ersten Faser nockenartig heraus. Der ausgenommene Abschnitt der Schaltplatte ist 50 profiliert, daß entweder die zweite oder die dritte optische Faser aus einer anliegenden Beziehung mit der ersten optischen Faser heraus bewegt wird, bevor die Querbewegung der beiden entgegengesetzten Endflächen der ersten und zweiten oder der ersten und dritten optischen Fasern auftritt.
  • Nachfolgend werden Ausführungsformen der Erfindung beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines zusammengebauten faseroptischen Schalters gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung;
  • Fig. 2A-2D zeigen schematisch die Schaltausbildungen zwischen optischen Fasern des Schalters;
  • Fig. 3 zeigt eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der zahlreichen Bauteile des optischen Faserschalters;
  • Fig. 4 ist eine vergrößerte Ansicht, teilweise im Schnitt, eines Schalterendes unter Darstellung einer mittleren optischen Faser in einer unteren Stellung;
  • Fig. 5 ist eine der Fig. 4 ähnliche Ansicht, wobei die mittlere optische Faser zu einer oberen Stellung überführt ist;
  • Fig. 6 und Fig.7 sind bruchstücksweise Schnittansichten, die die Stellungen der optischen Faserverbinder des Schalters bei Bewegung nach vorn und hinten während der in den Fig. 4 und 5 dargestellten Schaltbewegung zeigen; und
  • Fig. 8 ist eine bruchstücksweise perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform des Schalters, bei dem mehrere optische Fasern in der Form eines optischen Flachkabels als schaltende Medien verwendet werden.
  • Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht eines optischen Faserschalters des ersten Ausführungsbeispiels der Erfindung, der eine Vielzahl von geschalteten Verbindungsleitungen umfaßt, wodurch optische Fasern 100a-100d miteinander verbunden werden. Mehr im einzelnen sind die geschalteten Stellungen in Fig. 2A - 2D schematisch dargestellt, wodurch die optischen Fasern 100a-100d über eine optische Zwischenfaser 92 miteinander verbunden sind. Der optische Faserschalter umfaßt zwei optische Fasern an jedem Ende 100a und 100b und zwei optische Fasern an dem gegenüberliegenden Ende 100c und 100d, was zu einer Vielzahl von vier Schaltstellungen führt, wie in Fig. 2A-2D dargestellt ist; somit wird der Schalter typischerweise als Zwei-mal-Zwei-Schalter bezeichnet.
  • Der Schalter wird nun unter Bezugnahme auf Fig. 3 weiter im Detail beschrieben. Der Schalter 2 verfügt über zwei identische oder zwitterartige Schaltergehäusehälften 4 und 4', weshalb bei der Beschreibung der Details der Gehäusehälften lediglich eine solche Hälfte beschrieben wird. Es ist zu beachten, daß die andere Gehäusehälfte ein identisches Bauteil oder eine identische Eigenschaft wie die beschriebene Gehäusehälfte umfaßt. Es ist auch zu beachten, daß die zweite Schaltergehäusehälfte zur Bezeichnung des gleichen Bauteus wie bei der ersten Schaltergehäusehälfte mit Bezugszahlen samt Apostroph bezeichnet ist.
  • Zunächst ist zu der Schaltergehäusehälfte 4' zu beachten, daß ein erstes Ende eine Fläche 6' mit halbkreisförmigen Aufnahmemulden 8' für eine optische Faser aufweist. In der Nähe der Enden der Mulden 8' und in jeder Mulde 8' angeordnet sind U-förmige Aussparungen 10' vorgesehen. In Richtung auf das Zentrum der Schaltergehäusehälfte 4' sind erhöhte Flächen 16' mit einer ausgesparten Fläche 18' zwischen den erhöhten Flächen 16' vorgesehen. Aussparungen 44' und 42' erstrecken sich in die Fläche 18', und ihre Aufgabe wird weiter ins Detail gehend nachfolgend beschrieben. Das zweite Ende der Schaltergehäusehälfte 4' weist eine Schaltfläche 20', die durch Seitenwände 22' und 26' begrenzt ist, und eine Insel 28' auf, die symmetrisch zentral zu den Seitenwänden und entlang der axialen Mittellinie der Schaltergehäusehälfte angeordnet ist. Unter momentaner Bezugnahme auf Fig. 4 ist zu beachten, daß die Insel 28 zwei Seitenwände 30 und eine erste Stirnwand 32 und eine zweite Stirnwand 34 aufweist. Wieder zurückgehend zeigt Fig. 3, daß die Insel 28' eine Aussparung 36' entlang der axialen Mittellinie der Insel und zwei V-förmige Nuten 38' aufweist, die in Richtung auf das Zentrum der Schaltergehäusehälfte 4', wie nachfolgend beschrieben wird, zusammenlaufen. Die Insel 28' weist des weiteren eine Aussparung 40' auf, die in Kombination mit der Aussparung 42' symmetrisch hinsichtlich der zentralen Ausspawng 44' angeordnet ist. Es ist auch zu beachten, daß die Seitenwände 22' zwei Anschlagkerbungen 24' in Mordnung der Nähe jedes Außenrandes. Die Schaltergehäusehälfte 4' weist des weiteren ein zweites Aufnahmeende mit einer Fläche 50' für eine optische Faser auf, die wiederum zwei Aufnahmemulden 52' für optische Fasern aufweist. Jede Mulde 52' weist eine U-förmige Aussparung 54'auf.
  • Eine Schaltplatte 60' weist eine erste Seitenwand 62' und entgegengesetzt ausgerichtete Federfinger 64' auf, die Anschlagsattel 66' aufweisen. Die Schaltplatte 60' weist des weiteren innere Seitenwände 68' und innere Stirnwände 70' und 72' auf. Es ist zu beachten, daß die inneren Seitenwände 68' und die inneren Stirnwände 70' und 72' gemeinsam eine Aussparung begrenzen, die über der Insel 28' aufzunehmen ist, die an der Fläche 20' der Schaltergehäusehälfte 4' angeordnet ist. Die Schaltplatte 60' weist des weiteren eine Aussparung 74' längs der Seitenwand 62' und zentral längs dieser angeordnet auf. Die Schaltplatte 60' weist auch zwei Zapfen 76'auf, die von der oberen Fläche der Platte aus hochstehen.
  • Fig. 3 zeigt, daß die Schaltereinheit 2 des weiteren über optische Fasern 100a-d verfügt, die optische Faserverbinder 102a-d aufweisen, wobei ein freies Ende 104a-d der Fasern von dem Ende der Verbinder ausgehen kann. Die Verbinderkönnten von der in den US A - 4435038 und 4 669820 dargestellten Bauart sein. Obwohl ein Verbinder beschrieben wird, könnte ein Bandabschnitt mnd um die Faser vorgesehen sein, wodurch die Steifigkeit weiter erhöht wird, wie dies für die Schaltarbeit benötigt wird.
  • Die optischen Fasern können außenseitig mit einer metallischen Beschichtung im Wege des Plattierens versehen sein, um der optischen Faser eine nachgiebige Eigenschaft zu verleihen. Aus diesem Grund wird die die plattierte optische Faser enthaltende Einrichtung gelegentlich als optische Nadel bezeichnet.
  • Die Schaltereinheit 2 wird zusammengebaut, indem die Schaltplatten 60 und 60' über den zugehörigen Inseln 28 und 28' und zwischen den Seitenwänden 22 und 26 angebracht werden. Die Schaltplatten 60 und 60' sind So profiliert, daß sich die Federfinger, wenn sie sich zwischen den Seitenwänden 22 und 26 befinden, in einem nachgiebig vorgespannten Zustand derart befinden, daß die Federfinger die Seitenwand 62 der Schaltplatte gegen die Seitenwand 26 der Schaltergehäusehälfte 4 drücken. Eine optische Zwischenfaser 92, die einen einstückig ausgebildeten Einsatz 90 umfaßt, wird dann innerhalb der Öffnung 44 des Zentrum der Platte 4 angeordnet, wobei die freien Enden der Nadel 92 zwischen entsprechenden Zapfen 76'der Schaitplatte 60 eingeklemmt sind. Die Einsätze 86 und 88 werden ebenfalls zu dieser Zeit in Öffnungen 40 und 42 eingesetzt. Es ist zu beachten, daß die Gehäusehälfte 4' Öffnungen 40', 42' und 44' aufweist, die über den zugehörigen Einsätzen 88, 86 und 90 liegen, wodurch die Einsätze in einer festgelegten Beziehung gehalten werden. Die Schaltergehäusehälfte 4' weist des weiteren komplementäre Mulden 52' und 8' auf, die über den Mulden 8 bzw. 52 liegen. Jede Schaltergehäusehälfte besitzt Rastarme 110, 110' und zugehörige Aussparungen 112, 112', die über Rastflächen 114, 114' verfügen, wodurch die beiden Gehäusehälften miteinander verrastet werden.
  • Wenn die beiden Gehäusehälften 4, 4' miteinander verrastet sind, werden danach die optischen Faserverbinder 102a-d von den durch die übereinander liegenden Mulden gebildeten Öffnungen aus eingeschoben, wobei die optischen Faserenden 104a-d innerhalb der V-förmigen Nuten 38 angeordnet sind. Die Verbinder werden so innerhalb der Öffnungen angebracht, daß die optischen Faserenden zwischen den Einsätzen 86, 88 und den zwischen V-förmigen Nuten 38, 38' angeordnet sind. Wie zuvor angegeben verlaufen die V-förmigen Nuten 38 einwärts konvergierend, und ist das Äußere der optischen Fasern mit einem metallischen Material derart plattiert daß die optischen Faserenden 104a und 104b innerhalb der V-förmigen Nuten 38 federbelastet sind.
  • Wenn die beiden Gehäusehälften sandwichartig zusammengesetzt und die Verbinder 102a-d eingesetzt sind, können U-förmige Festhaltefedern 106 innerhalb von durch die Aussparung 10 und 54' am einen Ende und 10' und 54 am gegenüberliegenden Ende gebildete Aufnahmeöffnungen angeordnet werden. Gemäß Darstellung in Fig. 6 besitzt die Aussparung 10' eine rückseitige Fläche 12', während die Ausspamng 54 eine rückseitige Fläche 56 besitzt. Somit ist die U- förmige Feder 106 gegen ein Ende der optischen Faserverbinder 102a-102d und die Stirnflächen 12' federvorgespannt. Es ist bei dem Ablauf des Zusammenbaus zu beachten, daß die Verbinder und die zugehörigen optischen Fasern ohne Demontage der Gehäusehälften entfernbar und wieder einsetzbar sind. Mit dem 50 zusammengebauten Schalter kann die Betriebsweise weiter ins einzelne gehend beschrieben werden.
  • In Fig. 4 ist die Schaltplatte 60 in einer unteren Stellung dargestellt, bei der die Stirnwand 32 der Insel 28 der Stirnwand 72 der Schaltplatte benachbart ist, während sich die innere Stirnwand 70 der Schaltplatte in einem Abstand von der Stirnwand 34 der Insel 28 befindet. Es ist zu beachten, daß die Schaltplatte 60 in der entgegengesetzten Richtung zu einer in Fig. 5 dargestellten Stellung bewegbar ist, und zwar in dem Ausmaß des zwischen den Flächen 34 und 70 befindlichen Raums. Es ist auch zu beachten, daß die Anschlagpaare 24 in geeigneter Weise beabstandet sind, so daß die Anschlagkerben an den Federfingern 64 in geeigneter Weise in den Anschlägen 24 angeordnet sind, wenn die Schaltplatte in die obere oder die untere Stellung bewegt wird. Gemäß Darstellung in Fig. 4 ist die optische Zwischenfaser 92 zwischen den beiden Zapfen 76 an der Schaltplatte angeordnet, die die optische Faser 52 in einem nachgiebig federbelasteten Zustand innerhalb der V-förmigen Nut 38 der Insel derart festhält, daß sich die beiden Endflächen der optischen Fasen 104c und 92 in einem aneinander anliegenden Zustand befinden. Gemäß der vorliegenden Erfindung weist die Schaltplatte 60 die Aussparung 74 auf, die es möglich macht, daß die optischen Faserverbinder 102a-d axial innerhalb ihrer zugehörigen Mulde derart bewegbar sind, daß die Endfläche der optischen Fasern 104a-d in Richtung auf die und von den Endflächen der optischen Faser 92 weg bewegbar sind. Es ist für die optische Übermittlung von Signalen wichtig, daß die Endflächen in einer aneinander anliegenden Beziehung stehen. Jedoch ist es für die Haltbarkeit der Endflächen nachteilig, wenn die Endflächen der optischen Fasern in einer aneinander anliegenden Beziehung stehen, wenn die aneinander anliegenden Fasern aus ihrer zusammengefügten Beziehung herausgeschaltet werden, da die Bewegung der beiden Fasern in Querrichtung die optischen Endflächen der Fasern beschädigen kann. In vorteilhafter Weise weist die Aussparung 74 eine gestufte Fläche auf, die gegen das Ende eines der zugehörigen Verbinder 102c oder 102d kämmend anliegt, um den Verbinder aus der aneinander anliegenden Beziehung mit der optischen Faser 92 heraus zu bewegen.
  • Beispielsweise zeigt Fig. 4 den Verbinder 102c in einer solchen Weise vor dem Verbinder 102d liegend, daß das einwärts gerichtete Ende des Verbinders 102c innerhalb der Aussparung 74 der Schaltplatte 60 liegt. Dies gestattet es, daß die Endfläche der optischen Faser 104d in einer aneinander anliegenden Beziehung zu der Endfläche der optischen Zwischenfaser 92 steht. Wenn die Schaltplatte 60 nach oben zu der in Fig. 5 dargestellten Stellung bewegt wird, bewegt die kämmende Fläche 76 jedoch den Verbinder 102c rückwärts, wobei die Endfläche der optischen Faser 104c aus der aneinander anliegenden Beziehung zu der Endfläche der optischen Faser 92 vor der Querbewegung der beiden Flächen quer zueinander herausbewegt wird. Wenn die Schaltplatte 60 in die vollständig obere Stellung gemäß Darstellung in Fig. 5 bewegt wird, kann sich anschließend der optische Faserverbinder 102d einwärts in die Aussparung 74 bewegen, und kann sich die Endfläche der optischen Faser 104d in eine aneinander anliegende Beziehung zu der Endfläche der optischen Faser 92 bewegen. Die Figuren 6 und 7 zeigen, wie die U-förmige Festhaltefeder innerhalb der von den zugehörigen Aussparungen 10 und 54 gebildeten Öffnungen derart angeordnet wird, daß die U- förmigen Klipse eine konstante, einwärts gerichtete Kraft auf die Enden des Verbinders aufrechterhalten. Somit ist Fig. 6 eine Erläuterung für die Stellung der optischen Faserverbinder 102c in der in Fig. 4 dargestellten Stellung, während Fig. 7 eine Erläuterung des in Fig. 4 dargestellten optischen Faserverbinders 102d ist.
  • In vorteilhafter Weise halten die Federfinger 64 die Platte 60 innerhalb der Gehäusehälfte 4 derart fest, daß der Seitenrand 62 gegen die Seitenwand 26 anliegt. Auf diese Weise nehmen die Anschläge 24 und die Federfinger 64 eine positive Verrastungsstellung ein. Die Enden der Verbinder 102c, 102d stehen in der Nähe der Aussparung 74 mit der Aussparung 74 nicht in Berührung. Auf diese Weise sind die Endflächen der optischen Fasern 104c, 104d gegen die Endflächen der optischen Faser der Zwischennadel federbelastet vorgespannt. Auf diese Weise sind die beiden Nadelfügeflächen in Axialrichtung federbelastet, und ermöglicht dies eine größere Toleranz bei der Systemgestaltung. Ein übermäßiges Ausziehen der Endflächen der optischen Fasern 104a-d ist zulässig, da die optische Zwischenfaser 92 an jedem Ende zwischen den Zapfen 76, 76' etwas frei bewegbar ist. Die beiden Endflächen stehen jedoch stets in einer federbelasteten Beziehung gegeneinander, da die plattierte optische Faserfeder die beiden Endflächen gemeinsam belastet.
  • Wie am besten aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzen die beiden Gehäusehälften Öffnungen als Zugang zu den Stirnwänden 78 und 78' der Schaltplatten 60, 60' in einer solchen Weise, daß die Schaltplatten durch Mittel von außerhalb des von den beiden Gehäusehälften 4 und 4' gebildeten Schaltergehäuses betätigt werden können. Wenn eine einfache Schaltoperation auszuführen ist, wobei gleichzeitiges und augenblickliches Schalten nicht erforderlich ist, können die Schaltplatten 60 in einfacher Weise Ansätze aufweisen, die durch die Aussparungen zur manuellen Schaltung durch die Hand einer Bedienungsperson vorstehen. Wenn jedoch gleichzeitiges und augenblickliches Schalten erforderlich ist, wie beispielsweise dann, wenn ein neues optisches Faserkabel innerhalb einer Übertragungsleitung eingesetzt wird, wo das Längenstück der einzusetzenden neuen optischen Faser wesentlich ist, können die Schalter 2 eine elektromechanische Schalteinrichtung wie ein Solenoid aufweisen, das mittels einer funkgesteuerten Einrichtung aktiviert werden kann. Auf diese Weise können die Schalter an einander gegenüberliegenden Enden augenblicklich betätigt werden, wodurch Übertragungsverluste innerhalb der Faser ausgeschlossen werden.
  • Durch Verwendung einer optischen Nadel als Schaltmedium wird die Schaltmasse auf ein Minimum reduziert, um eine Hochgeschwindigkeits-Schaltung mit geringem Schlag zu gestatten. Ferner bietet durch Verwendung einer optischen Nadel die Nadel ihre eigene Federkraft, wodurch die Nadel genau innerhalb ihrer Ausrichtnuten gehalten wird, ohne die Notwendigkeit eines äußeren Druckgliedes.
  • Das zweite Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 8 gezeigt, bei der eine Reihe von Nadeln typischerweise als Faserflachkabel bezeichnet, als schaltendes Medium anstelle einer einzelnen Nadel verwendet wird. Der Einfachheit halber zeigt Fig. 8 lediglich einen abgeschnittenen Teilbereich des Schalters, obwohl zu beachten ist, daß die Gehäusehälften 204, 204' identisch sind.
  • Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Zwischennadeln 292 vorgesehen, die mit den optischen Fasern 204a-d in Berührung und außer Berührung geschaltet werden können. Die Insel 228 weist eine Vielzahl von V-förmigen Nuten zur Aufnahme der zugehörigen Nadeln auf, um die optischen Faserenden fluchtend auf die Enden der optischen Zwischenfasern 292 auszurichten. Die Gehäusehälfte 204 besitzt quadratische Kanäle 208 zur Aufnahme der Reihe von optischen Fasern, die mittels eines Verbinders für Faserflachkabel oder einfach durch eine Spleißleitste zu verbinden sind, in der die mehreren Kabel verschweißt oder klebend innerhalb der Spleißleiste befestigt sind. In jeder anderen Hinsicht ist die zweite Ausführungsform dieselbe wie die erste Ausführungsform, wobei die Gehäuse selbstverständlich zur Aufnahme der Vielzahl der optischen Faser etwas modifiziert sind.

Claims (4)

1. Optischer Schalter zur Veränderung des Lichtpfades einer optischen Faser, mit einer ersten optischen Faser, die zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist, wodurch die erste optische Faser (92) in Ausrichtung mit entweder einer zweiten (104a, 104c) oder einer dritten (104b, 104d) optischen Faser gebracht wird, und mit einem Ausrichtmittel zum Ausrichten der ersten (92) und der zweiten (104a, 104c) und zum Ausrichten der ersten (92) und der dritten (104b, 104d) optischen Fasern in Ausrichtung mit Endflächen der Fasern in einer gegenüberliegenden Beziehung, wobei der Schalter dadurch gekennzeichnet ist, daß das Ausrichtmittel eine Einrichtung zum Bewegen der zweiten (104a, 104c) oder der dritten (104b, 104d) optischen Faser längs einer axialen Richtung aus einer anliegenden Beziehung mit der ersten optischen Faser (92) während der Querbewegung der gegenüberliegenden Endflächen und der zweiten (104a, 104c) oder der dritten (104b, 104d) optischen Faser in eine anliegende Beziehung, wenn entsprechende gegenüberliegende Endflächen miteinander ausgerichtet sind, aufweist.
2. Optischer Schalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zweiten (104a, 104c) und dritten (104b, 104d) optischen Fasern ein Band (102a, 102c, 102b, 102d) aufweisen, das von dem Ende der Faser zurückgesetzt ist, und daß die Bewegungseinrichtung ein Plattenglied (60, 60') aufweist, das in einer Querrichtung relativ zu der Länge der Fasern (104a-d) bewegbar ist, wobei die Platte (60, 60') einen ausgenommen'n Abschnitt (74, 74') auf einer Seite aufweist, die zu dem Band weist, wobei das Plattenglied zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist, in denen der ausgenommene Abschnitt (74, 74') in und außer Ausrichtung mit den zweiten (104a, 104c) und dritten (104b, 104d) Fasern kommt, wobei eine Faser in Ausrichtung mit dem ausgenommenen Abschnitt (74, 74') sich axial vorwärts und in anliegende Beziehung mit dem Ende der ersten Faser (92) bewegt.
3. Optischer Schalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (60, 60') ein Federmittel (64, 64') aufweist, das die Schaltplatte (60, 60') mit einer Federbelastung auf die Bänder (102a-d) zu beaufschlagt.
4. Optischer Schalter zum Variieren des Lichtpfads einer optischen Faser, mit einer ersten optischen Faser (292), die zwischen ersten und zweiten Stellungen bewegbar ist, der die erste optische Faser (292) in Ausrichtung mit entweder einer zweiten (204a, 204c) oder einer dritten (204b, 204d) optischen Faser bringt, und mit Ausrichtmitteln zum Ausrichten der ersten (292) und der zweiten (204a, 204c) und der ersten (292) und der dritten (204b, 204d) optischen Fasern in Ausrichtung mit Endflächen der Fasern in gegenüberliegender Beziehung, wobei die Ausrichtmittel zwei Kanäle (238, 238') aufweisen, die sich im wesentlichen längs der Länge der zweiten und dritten Fasern (204a-d) erstrecken und wobei die erste Faser (292) zwischen den beiden Kanälen (238, 238') in und außer Ausrichtung mit der zweiten (204a, 204c) und der dritten (204b, 204d) Faser bewegbar ist, wobei der Schalter dadurch gekennzeichnet ist, daß eine Vielzahl von ersten optischen Fasern (292) vorgesehen ist, die in einer Richtung übereinanderstehen, die quer zu ihrer Länge ist, und daß eine gleiche Vielzahl von zweiten (204a, 204c) und dritten (204b, 204d') optischen Fasern vorgesehen ist, daß die Bewegung der ersten optischen Fasern (292) die Ausrichtung zwischen entsprechenden ersten optischen Faserenden mit entweder den zweiten optischen Faserenden oder den dritten optischen Faserenden verursacht, daß die Ausrichtmittel eine Einrichtung zum Bewegen der zweiten (204a, 204c) oder der dritten (204b, 204d) optischen Fasern längs einer axialen Richtung aus einer anliegenden Beziehung mit den ersten optischen Fasern (292) während der Querbewegung der gegenüberliegenden Endflächen und der zweiten (204a, 204c) oder dritten (204b, 204d) optischen Fasern in anliegende Beziehung, wenn entsprechende gegenüberliegende Endflächen miteinander ausgerichtet sind, aufweisen.
DE19873751669 1986-10-07 1987-09-21 Optischer Schalter Expired - Fee Related DE3751669T2 (de)

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