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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen elektrophotographischen Toner,
der bei der Entwicklung eines elektrostatischen Bildes bei der Elektrophotographie,
der elektrostatischen Aufzeichnung, dem elektrophographischen Drucken
und dergleichen verwendet wird.
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Seit
neuester Zeit ergab sich eine stetig zunehmende Tendenz, die Verdopplungsgeschwindigkeit
auf dem elektrophotographischen Gebiet, infolge des Anstiegs der
zu behandelnden Informationen, zu erhöhen.
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Die
Wärmemenge,
die von Heißfixierwalzen
auf den Toner übertragen
wird, ist bei hoher Verdopplungsgeschwindigkeit geringer als bei
niedriger Verdopplungsgeschwindigkeit. Eine bemerkbare Abnahme der Oberflächentemperatur
von Heißfixierwalzen
wird auch durch die Wärmeentfernung
durch Kopierpapier bewirkt. Deshalb wird ein Toner benötigt, der
bei geringeren Temperaturen fixiert wird und der bei diesen Fixierungstemperaturen
ebenfalls frei von Offset-Phänomenen
ist. Um ein scharfes Bild zu erhalten, wurden Verbesserungen des
Harzes, hinsichtlich der Schmelzeigenschaften wie Fixierfähigkeit
bei niedrigen Temperaturen und Offset-Widerstand so wie elektrostatischen
Eigenschaften des Toners, gesucht.
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Es
sind zum Beispiel viele Patente bekannt. Die japanische Patentveröffentlichung
Nr. 6895/1980 offenbart ein verfahren zur Bereitstellung eines Toners,
der einen guten Offset-Widerstans
aufweist, bei dem das Harz ein Verhältnis des Gewichtsmittels der
realativen Molekülmasse/Zahlenmittel
der relativen Molekülmasse von
3,5 bis 40 und einem Zahlenmittel der relativen Molekularmasse von
2000 bis 30000 besitzt. Die japanische Patentoffenlegungsschrift
Nr. 144446/1975 beschreibt ein verfahren zur Verbesserung der Fixierfähigkeit durch
Zugabe eine kleinen Menge eines Weichmachers wie Phthalsäurediester
zu einen Toner, der guten Blocking- und Offset-Widerstand aufweist.
Die japanische Patentoffenlegungsschrift Nr. 101031/1974 offenbart ein
Verfahren zur Vergrößerung des
Bereichs der Fixiertemperaturen durch Verwendung eines quervernetzten Harzes
und zur Anwendung eines Toners, der gerade bei relativ hohen Fixiertemperaturen
offsetwiderstandsfähig
ist. Außerdem
sind Patente als eine Gegenmaßnahme
zur Bereitstellung der hohen elektrostatischen Ladungseigenschaften
für den
Toner bekannt. Die japanische Patentveröffentlichung 40183/1983 offenbart
zum Beispiel ein Verfahren, bei dem alipatische ungesättigte Carbonsäuren wie
Methacrylsäure
als eine Komponente des Harzes verwendet werden. Die japanische
Patentschrift Nr. 93457/1984 offenbart eine Verfahren, bei dem Ladungsstabilität zusammen
mit den hohen elektrostatischen Ladungseigenschaften durch Zugabe eines
Ladungskontrollmittels, das aus einem metallhaltigen Farbstoff als
ein Tonerbestandteil zusammengesetzt ist, bereitgestellt wird.
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Ferner
beschreibt die japanische Patentveröffentlichungsschrift Nr. 16144/1981
entsprechend dem US-Patent 4449168 ein Verfahren, bei dem ein magnetischer
Toner bereitgestellt wird, der ausgezeichnete Fixierfähigkeit
und Schlagfestigkeit durch Verwendung des Harzes, das den maximalen
Wert der relativen Molekülmasse
in einem besonderen Bereich der relativen Molekülmasse besitzt, aufweist.
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Wie
oben erwähnt,
ist die Wärmemenge,
die durch die Heißfixierwalzen
erhalten wird, bei der hohen Verdopplungsgeschwindigkeit geringer
als bei der niedrigen Verdopplungsgeschwindigkeit. Eine erkennbare Abnahme
bei der Oberflächentemperatur
der Heißfixierwalze
wird auch mittels der Wärmeentfernung
durch die Kopierpapiere bewirkt. Deshalb ist Fixieren mit einer
geringeren Menge an Wärme
erforderlich. Kleinere Moleküle
mit einer geringeren Glasübergangstemperatur
(im weiteren mit Tg abgekürzt)
sind zur schmelze mit geringerer Wärmezufuhr erforderlich. Übermäßige Erniedrigung
von Tg bewirkt jedoch Blocking und daher existiert natürlich eine
niedrige Grenze für
Tg. Für
die kleineren Moleküle
wird angenommen, daß die
Schmelzviskosität
schneller reduziert wird, das Fließvermögen des Harzes bei niedrigen
Temperaturen verstärkt
wird und die Fixierfähigkeit
erhöht
wird. Zu kleine Moleküle
führen
jedoch zur Erniedrigung von Tg und dem Vorkommen von Blockingproblemen.
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Wie
sich auf der anderen Seite aus dem Anstieg der Verdopplungsgeschwindigkeit
und der Anzahl der Kopierpapiere ergibt, wurde für die verdoppelten Abbildungen
erwartet, daß sie
die gleiche Qualität
von der ersten bis zu Duzenden von Tausend Blättern, zusätzlich zu scharfen Bildern
und perfekter Fixierung des Toners auf dem Papier, aufweisen.
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Herkömmliche
Verfahren zur Verbesserung des Offset-Widerstands und geringer Fixiertemperatur sind
mit Problemen verbunden, die nach der Adhäsion des Toners auf dem Papier
auftreten. Diese Verfahren sind wichtig und bis jetzt noch nicht
nach dem Erfordernis, daß der
Toner einheitlich auf jedem kopierten Papier im voraus und bei konstanter
Konzentration haftet, untersucht worden. Die elektrostatischen Eigenschaften des
Toners sind ein wichtiger Faktor für die Bestimmung der Tonermenge,
die auf dem Papier haftet und kontrolliert die Bildkonzentration.
Auf der anderen Seite werden zum Beispiel bei den Entwicklern des
Zweikomponententyps durch die Reibung des Toners mit dem Träger Reibungsladungen
erzeugt. Demzufolge bewirkt teilweiser Abbau des Toners die Trennung
von suspendierten Harzpartikeln, suspendierten Pulverpartikeln der Färbemittel
wie Carbon-Black oder Pulver seiner Aggregate.
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Diese
suspendierten Partikel unterscheiden sich von den verwendeten Tonerpartikeln
im Durchmesser und Form, dem Verhältnis von Harz zum Färbemittel,
der relativen Molekülmasse,
dies wird durch den Abbau der Bindeharzmoleküle etc. bewirkt. Dementsprechend
weisen diese suspendierten Partikel verschiedene Eigenschaften und
elektrostatische Ladungseigenschaften auf. Demzufolge erzeugt die
Streuung der suspendierten Partikel verunreinigte Markierungen bei
dem Kopiergerät
und erhöht
den Hintergrund des Bildes in dem Maß, in dem die Zahl der kopierten
Papiere ansteigt. Daher ergiebt sich, daß die verdoppelten Bilder nicht
in einheitlicher Qualität
erhalten werden können.
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Zusätzlich werden
die suspendierten Partikel auf dem Träger absorbiert und führen zu
der Veränderung
der Reibungsladung, was zu einer Veränderung der Bildanreicherung
führt.
Demgemäß kann die übereinstimmende
Aufrechterhaltung einer konstanten Bildanreicherung nicht erreicht
werden. Die oben genannte japanische Patentveröffentlichung Nr. 16144/1981
beschreibt, daß der
oben erwähnte
Abbau des Toners sich auf dem Mangel an Härte des Bindeharzes ergibt
und bestimmt, daß der
maximale Wert in einem Bereich der relativen Molekülmasse von
l05 bis 2 × 106 liegt.
Die Wechselbeziehung zwischen dem Vorhandensein des maximalen Wertes
und der Härte
ist nicht klar. Außerdem
ist der maximale Wert zur Verhinderung des Abbaus des Toners nicht
wesentlich, selbst wenn der maximale Wert in diesem Bereich der
relativen Molekülmasse liegt.
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Auf
der anderen Seite ist das Verfahren der japanischen Patentveröffentlichung
Nr. 101031/1974 eine wirksame Technik zur Verbesserung der Harzhaltbarkeit
und kann jetzt geringes Fließvermögens im
geschmolzenen Zustand durch die Heißfixierwalzen bewirken, weil
das Bindeharz quervernetzt ist, das heißt, indem Toner ist Gel enthalten.
Demzufolge ergibt sich bei dem verdoppelten Bild ungleichmäßiger Glanz
insbesondere bei den festen Blockteilen der Verdopplung und vermindert
bemerkbar die Qualität
des Bildes.
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Die
Verfahren der japanischen Patentveröffentlichung Nr. 40183/1983
und der japanischen Patenoffenlegungsschrift Nr. 93457/1984 werden
als ausgezeichnet zur Kontrolle der Menge der elektrostatischen
Ladung im Anfangszusand der Verdopplung betrachtet. Der Toner ist
jedoch für
in seiner Haltbarkeit insgesamt nicht sichergstellt und das Problem
seines Abbaus, die durch einen Anstieg in der Zahl der kopierten
Papiere bewirkt wird, wurde noch nicht gelöst.
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Die
US-PS 4727010 offenbart einen elektrophotographischen Toner, der
ein Färbemittel
und ein Harz enthält,
das durch Mischen einen Vinylcopolymers mit einer niedrigen relativen
Molekülmasse
im Bereich von Mn 2000 bis 15000 mit einem Vinylpolymer mit einer
hohen relativen Molekülmasse
im Bereich von Mn 20000 bis 500000 erhalten wird.
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Offenbarung der Erfindung
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Das
Ziel der vorliegenden Erfindung ist es, einen elektrophotographischen
Toner bereitzustellen, der bei der Fixierfähigkeit unter hoher Geschwindigkeit
oder bei niedrigen Temperaturen ausgezeichnet ist, der es ermöglicht,
ein scharfes, sauberes und guten Bild zu erhalten und ebenso hervorragend
im Widerstand gegen Blocking und Offset ist.
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Ein
weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, ein geeignetes Verfahren
zur Herstellung eines elektrophotographischen Toners mit den vorhergenannten
ausgezeichneten Eigenschften bereitzustellen. Insbesondere wird
ein Verfaharen zur Herstellung eines Tonerharzes bereitgestellt,
das im Zahlenmittel der relativen Molekülmasse (Mn), dem Z-Mittel der
relativen Molekülmasse
(Mz) und Mz/Mn durch Mischen eines Polymers mit hoher relativer
Molekülmasse
mit einem Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse spezifiziert ist.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung wird hier ein elektrophotographischer Toner nach Anspruch
1 bereitgestellt.
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Das
Harz des vorhergenannten Toners ist eine Mischung, die durch Mischen
eines nicht-quervernetzten Polymers mit einer hohen relativen Molekülmasse mit
einem nicht-quervernetzten Polymer mit einer niedrigen relativen
Molekülmasse
in einem Lösungszustand
erhalten wird. Das Polymer mit der hohen relativen Molekülmasse ist
vorzugsweise ein Polymer, das eine Z-Mittel der relativen Molekülmasse von
nicht weniger als 400000 besitzt, wird durch eine zweistufigen Polymerisation
des Vinylmonomer hergestellt wird. Bei der zweistufigen Polymerisation
wird das Monomer einer Substanzpolymerisation bei einer Temperatur
von 60 bis 140°C
bis zu einer Umwandlung von 30 bis 90 Gew.-% unterzogen und nach
und nach mit einem Lösungsmittel
und einem Polymerisationsinitiator versetzt, um die Reaktion durch
eine Lösungspolymerisation
weiterzuführen.
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Die
Erfindung stellt auch ein Verfahren zur Herstellung eines Tonerharzes
mit einem Zahlenmittel der relativen Molekülmasse (Mn) von 2000 bis 15000,
einem Z-Mittel der relativen Molekülmasse (Mz) von nicht weniger
als 400000 und einem Mz/Mn von 50 bis 600 bereit, welches umfaßt:
- (a) ein Verfahren zur Polymerisation eines
Vinylmonomers in zwei Schritten in Substanz bei einer Temperatur
von 60 bis 140°C
bis zu einer Umwandlung von 30 bis 90 Gew.-%, um ein nicht-quervernetztes
Polymer mit einer hohen relativen Molekülmasse, sukzessive Zugabe des
Lösungsmittels
und des Polymerisationsinitiators und Durchführung der Lösungspolymerisation, um eine
Mischung eine nicht-quervernetzten Polymers
mit einer niedrigen relativen Molekülmasse zu erhalten,
- (b) ein Verfahren zum Mischen eines nicht-quervernetzten Polymers
mit einer hohen relativen Molekülmasse
mit einem Polymer mit einer niedrigen relativen Molekülmasse in
einem Lösungszustand,
das Polymer mit der hohen relativen Molekülmasse hat ein Z-Mittel der
relativen Molekülmasse
von nicht weniger als 400000 und wird durch eine zweistufige Polymerisation
hergestellt, bei der das Vinylmonomer in Substanz bei einer Temperatur
von 60 bis 140°C
bis zu einer Umwandlung von 30 bis 90 Gew.-% polymerisiert wird, nach
und nach mit einem Lösungsmittel
und einem Polymerisationsintitator versetzt wird und die Reaktion mittels
einer Lösungspolymerisaiton
weitergeführt
wird, oder
- (c) ein Verfahren, das das Mischen in einem Lösungszustand
einer Lösung
(1) von 30 bis 70 Gewichtsteilen eines nicht-quervernetzten Polymers mit einer hohen
relativen Molekülmasse
als feste Komponente umfaßt,
die durch Erwärmen
einen Vinylmonomers bei einer Temperatur von 60 bis 150°C erhalten
wird, Durchführen
einer Substanzpolymerisation bis zu einer Umwandlung von 30 bis
90 Gew.-%, sukzessiver Zugabe eines Lösungsmittels, um die Viskosität der Reaktionsmischung
zu reduzieren und Durchführen
einer Lösungspolymerisation
bei 60 bis 150°C
mit (2) 70 bis 30 Gewichtsteilen eines nicht-quervernetzten Polymere mit einer niedrigen
relativen Molekülmasse
als fester Komponente, die durch Polymerisation eine Vinylmonomers
vom Styroltyp mit einem anderen Vinylmonomer bei 190 bis 230°C erhalten
wird, worauf von der Entfernung des Lösungsmittels aus der erhaltenen
Mischung folgt.
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Die
Erfindung wird weiter in einer nicht einschränkenden Beschreibung, die nun
folgt, erklärt.
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Die
genannten Erfinder haben angenommen, daß die vorhergenannten Probleme
sich durch das Fehlen der Viskosität des Harzes in dem Heißknetzustand,
das unter Schmelzen des Färbemittels
und des Harzes durchgeführt
wird, ergibt. Das Fehlen der Viskosität wird in Betracht gezogen,
um geringe Dispersion des Färbemittels
und seiner sekundären
Aggregate in dem Harz zu bewirken. Demgemäß unterliegt das Vorkommen des Abbaus
dem Stoß während der
Verdopplung in der Nachbarschaft von Grenzflächen zwischen dem Färbemittel
und dem Harz. Deshalb wurde durch Erhöhung von Mz und Mz/Mn des Harzes
für den
Toner gefunden, um die Veränderung
seiner elektrostatischen Ladung während der Verdopplung auf ein
Niveau von 10% oder weniger zu reduzieren, Bilder erhalten werden,
die immer konstante Qualität
während
Verdopplung aufweisen und zur gleichen Zeit der Offset-Widerstand
erkennbar verbessert wird. Außerdem
wurde eine erkennbare Verbesserung der Fixierfähigkeit durch Kontrolle von
Mn und Mz/Mn des Harzes gefunden. Ferner wurde für das Harz, das durch Mischen
mit einem Polymer mit einer niedrigen relativen Molekülmasse erhalten
wurde, das bei hohen Temperaturen polymerisiert wurde und bei dem
die Lösungsmittelentfernung
durchgeführt wurde,
gefunden, daß es
eine signifikant verbesserte Fixierfähigkeit aufweist.
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Das
nicht-quervernetzte Polymer dieser Erfindung bezieht sich auf das
Polymer, das in Tetrahydrofuran (THF) ohne unlösliche Bestandteile gelöst werden
kann. Für
das Polymer oder die Mischung der Polymere, die in dieser Erfindung
verwendet werden, wird gefordert, daß sie einen Bereich von Mn
von 2000 bis 15000, insbesondere bevorzugt einen Bereich von 2000
bis 10000 aufweisen, um eine Warmschmelzfähigkeit des Tonerharzes bei
niedrigen Temperaturen aufzufweisen. Ein Mn Wert von weniger als
2000 führt
zu einer schlechteren Dispersion des Färbemittels infolge der Viskositätsreduzierung
während
des Knetvorganges, während ein
Mn Wert, der 15000 übersteigt,
zu einer schlechteren Fixierfähigkeit
führt.
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Das
Z-Mittel der relativen Molekülmasse
ist der wichtigste Faktor. Das heißt, das geeignetste Mz zeigt die
Größe und Menge
der relativen Molekülmasse
beim Tailinganteil von Seiten höherer
Molekülmasse
an und hat einen großen
Effekt auf die Eigenschaften des Toners. Für einen großen Mz-Wert wurde gefunden,
daß die
Harzhaltbarkeit verstärkt
wird, die Viskosität
während
des Heißknetvorgangs
erhöht,
die Dispergierbarkeit des Färbemittels
verbessert, die Veränderung
der elektrostatischen Ladung während
der Verdopplung reduziert, die Bildkonzentration während der
Verdopplung konstanter gehalten und die sogenannte Schleierbildung reduziert
wird, die durch die Kontamination von Bildsubstraten infolge von
Streustörungen
bewirkt wird. Um diese gewünschten
Effekte zu erhalten, ist Mz 400000 und mehr und vorzugsweise 500000
und mehr im besonderen.
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Das
Harz muß bei
der Temperatur leicht zu schmelzen sein und eine hohe Viskosität in dem
Heißknetzustand
aufweisen. Um gute Schmelzeigenschaften und erhöhte Schmelzviskosität zu erhalten,
ist das Verhältnis
von Mz/Mn im Bereich von 50 bis 600 und vorzugsweise von 70 bis
600 im besonderen. Solch ein Harz ist bevorzugt, weil es einen Bereich
der relativen Molekülmasse
aufweist, der sich von niedrigen Polymeren bis zu ultra-hohen Polymeren
erstrecken, die den Wert von Mz erhöhen. Das Verhältnis von
Mz/Mn von weniger als 50 führt
zu geringerer Schmelzfähigkeit
und Verschlechterung von all seinen Verdopplungseigenschaften. Auf
der anderen Seite wird unter Berücksichtigung
der Verbesserung der Eigenschaften in der Nähe von 600 für das Verhältnis von
Mz/Mn, das 500 übersteigt,
angenommen, daß es ähnliche
Effekte aufweist und bis jetzt ist es schwierig, solch ein Harz
herzustellen.
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Das
Harz, das die vorhergenannten Polymere mit hoher relativer Molekülmasse mit
großem
Mz und Polymere mit niedriger relativer Molekülmasse enthält, Wird im allgemeinen durch
das folgende Verfahren hergestellt. Die Lösungspolymerisation wird bei
niedrigeren Temperaturen mit einer reduzierten Polymerisationsrate
in Anwesenheit von Lösungsmittel
und Polymerisationsinitiator durchgeführt, um ein Polymer mit hoher relativer
Molekülmasse
mit einem großen
Z-Mittel der relativen Molekülmasse
zu bilden. Die Lösungspalymerisation
wird bei hohen Temperaturen in Anwesenheit einer großen Menge
des Polymerisationsinitiators weitergeführt, um das Harz zu erhalten.
Das Verfahren benötigt
jedoch lange Reaktionszeiten und bewirkt geringe Produktivität, um eine
ausreichende Menge des Polymers mit hoher relativer Molekülmasse durch
Polymerisation bei niedrigen Temperaturen zu erhalten.
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Ein
Beispiel eines besonders bevorzugten Verfahrens schließt ein zweistufiges
Polymerisationsverfahren ein, bei dem ein Vinylmonomer einer Substanzpolymerisations
bei einer Temperatur von 60 bis 140°C bis zu einer hohen Umwandlung
unterzogen wird, darauf folgt die Zugabe des Lösungsmittels und des Polymerisationsinitiators
und Durchführen
der Lösungspolymerisation,
um eine Mischung mit den Polymer mit niedrigem relativen Molekulargewicht
zu herzustellen.
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Die
Suspensionspolymerisation oder Emulsionspolymerisation wird im allgemeinen
durchgeführt,
um die relative Molekülmasse
des Polymers zu erhöhen.
Bei solchen Verfahren ist jedoch das verwendete Emulsionsmittel
oder Dispersionsmittel sowohl in Wasserphasen, dem Dispersionsmedium
und Polymerpartikeln enthalten. Daher ist es schwierig, die Emulsionsmittel
oder die Dispersionsmittel ausreichend zu entfernen. Zusätzlich ist
auch schwierig, die Menge dieser entfernten Verunreinigungen konstant
zu halten. Deshalb ist der Effekt der Feuchtigkeit der Umgebung
auf solche Polymeren sehr groß,
wenn sie als Tonerharz verwendet werden und das Ziel dieser Erfindung
kann nicht erreicht werden. Das heißt, die Änderung der elektrostatischen Ladung
während
des kontinuierlichen Kopiervorganges für viele Stunden zu reduzieren
ist schwierig und es ist schwierig, konstante Qualität der Duplikate
zu erhalten.
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Das
Verfahren zur Erhöhung
des Verhältnisses
von Mz/Mn, ohne daß quervernetzte
Polymere wie ein Gel erhalten sind, wurde umfassend durch Substanz-
und Lösungspolymerisation
untersucht. Demgemäß wurde
die zweistufige Polymerisation durch Polymerisaton des Vinylpolymers
in Substanz bei einer Temperatur von 60 bis 140°C bis zu einer Umwandlung von
30 bis 90 Gew.-%, sukzessiver Zugabe des Lösungsmittels und des Polymerisationsinititators
durchgeführt.
Das erhaltene Polymer mit hoher relativer Molekülmasse mit einem Z-Mittel der
relativen Molekülmasse
von nicht weniger als 400000 wurde mit einem Polymer mit einer niedrigen
relativen Molekülmasse
in Lösung
gemischt. Für
die so erhaltene Harzzusammensetzung wurde gefunden, daß sie für die Zwecke
dieser Erfindung geeignet ist.
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Beispiele
der Vinylmonomere, die für
die vorliegende Erfindung verwendet werden können, schließen Acrylsäureester,
wie Methylacrylat, Ethylacrylat, Propylacrylat, Butylacrylat, Octylacrylat,
Cyclohexylacrylat, Laurylacrylat, Stearylacrylat, Benzylacrylat,
Furfurylacrylat, Tetrahydrofurfurylacrylat, Hydroxyethylacrylat,
Hydroxybutylacrylat, Dimethylaminomethylacrylatester, Dimethylaminoethylacrylatester;
Methyacrylsäureester, wie
Methylmethacrylat, Ethylmethacrylat, Propylmethacrylat, Butylmethacrylat,
Octylmethacrylat, Laurylmethacrylat, Stearylmethacrylat, Cyclohexylmethacrylat,
Benzylmethacrylat, Furfurylmethacrylat, Tetrahydrofurfurylmethacrylat,
Hydroxyethylmethacrylat, Hydroxypropylmethacrylat, Hydroxybutylmethacrylat,
Dimethylaminomethylmethacrylat, Dimethylaminoethylmethacrylat; aromatische
Vinylmonomere, wie Styrol, Vinyltoluol, α-Methylstyrol, Chlorstyrole;
ungesättigte
zweiwertige Säuredialkylester,
wie Dibutylmaleat, Dioctylmaleat, Dibutylfumarat, Dioctylfumarat;
Vinylester, wie Vinylacetat, Vinylpropionat, stickstoffhaltige Vinylmonomere,
wie Acrylnitril, Methacrylnitril; ungesättigte Carbonsäuren, wie
Acrylsäure,
Methacrylsäure,
Zimtsäure;
ungesättigte
Dicarbonsäuren,
wie Maleinsäure,
Maleinsäureanhydrid,
Fumarsäure,
Itaconsäure;
und ungesättigten
Dicarbonsäuremonoester,
wie Monomethylmaleat, Monoethylmaleat, Monobutylmaleat, Monooctylmaleat,
Monomethylfumarat, Monoethylfumarat, Monobutylfumarat, Monooctylfumarat;
Styrolsulfonsäure;
Acrylamid; Methacrylamid; N-substituiertes Acrylami; N-substituiertes
Methacrylamid und Methacrylamidopropansulfonsäure und dergleichen ein. Diese
Vinylmonomers können
allein oder in Kombination von zwei oder mehreren verwendet werden.
Unter diesen Monomeren sind besonders Acrylsäureester, Methacrylsäureester,
Styrol, Dialkylfumarat, Acrylnitril, Methacrylsäure, Zimtsäure, Fumarsäuremonoester, Acrylamid, Methacrylamid
bevorzugt.
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Außerdem können bei
dem Verfahren dieser Erfindung als eine Hauptkomponente Vinylmonomere vom
Styroltyp wie Styrol, α-Methylstyrol, o-,
m- und p-Methylstyrol, Vinyltoluol und Chlorstyrol verwendet werden
und wahlweise mit oben genannten Vinylmonomeren copolymerisiert
werden. Unter diesen Vinylmonomeren vom Styroltyp werden Stryol
allein oder in Kombinationen von Styrol, Methacrylsäure und/oder
Methylmethacrylat im besonderen bevorzugt.
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Nach
der Herstellung des Polymers mit der hohen relativen Molekülmasse aus
den vorhergenannten Vinylmonomeren kann die zweistufige Polymerisation
durch Polymerisaton in Substanz bei einer Temperatur von 60 bis
150°C in
Abwesenheit des Polymerisationsinititators, sukzessiver Zugabe des
Lösungsmittels
und des Polymerisationsinitiators und Beendigung der Reaktion durch
Lösungspolymerisation
durchgeführt
werden. Mz des erhaltenen Polymere hängt jedoch in großem Maße von der
Umwandlung bei der Substanzpolymerisation ab. Gemäß den Untersuchungen
der genannten Erfinder kann eine kleine Menge des Polymerisationsinitiators
wahlweise durch portionsweise Zugabe Mengen bei 60 bis 80°C hinzugefügt werden.
Dieses Verfahren nimmt jedoch viele Stunden in Anspruch und führt zu geringer
Produktivität.
Besonders bevorzugte Ergebnisse können bei Durchführung von
Wärmepolymerisation
bei einer Temperatur von 80 bis 150°C in Abwesenheit des Polymerisationsinititators
erhalten werden.
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Die
Umwandlung bei der Substanzpolymerisation hat im Bereich von 30
bis 90 Gew.-%, bevorzugter von 35 bis 85 Gew.-% gute Ergebnisse
ergeben. Ein ausreichend guter Mz kann nicht aus der Umwandlung von
weniger als 30 Gew.-% erhalten werden. Wenn die Umwandlung 90 Gew.-% übersteigt,
ist der Anstieg im Mz gesättigt
und es wird schwierig, das Polymer bei der eigentlichen Herstellung
infolge der hohen Viskosität zu
handhaben.
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Die
Beendigung der Substanzpolymerisation kann durch Abkühlen der
Reaktionsmischung oder durch Zugabe von kaltem Lösungsmittel erreicht werden.
Das Lösungsmittel,
das bei der sukzessiven Lösungspolymerisation
verwendet werden kann, schließt
zum Beispiel aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzol, Toluol, Ethylbenzol,
o-Xylol, m-Xylol, p-Xylol und Cumol ein. Diese Kohlenwasserstoffe
können
einzeln oder in Kombination verwendet werden. Die Kontrolle des
Molekulargewichts kann auch durch die Wahl eines anderen Lösungsmittels
bewerkstelligt werden.
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Die
Lösungspolymerisation
wird normalerweise bei einer Temperatur von 80 bis 150°C durchgeführt und
kann auch außerhalb
dieses Temperaturbereichs durchgeführt werden, um das Molekulargewicht
einzustellen. Die Lösungspolymerisation
wird durch Versetzen der einheitlichen Mischung aus dem Polymerisationsinitiator
und Lösungsmittel
kontinuierlich oder durch partionsweise Zugabe über 1 bis 20 Stunden durchgeführt. Die
portionsweise Zugabe bewirkt die Veränderung der Konzentration des
Polymerisationsittitiators und führt zu
einer schlechteren Reproduzierbarkeit der relativen Molekülmasse.
Deshalb wird die kontinuierliche Zugabe vorzugsweise bei der Reaktion
verwendet. Jede Verbindung, die normalerweise als Inititator einer
radikalischen Polymerisation verwendet wird, kann für den Polymerisaitonsintitator
dieser Erfindung verwendet werden.
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Beispiele
des Polymerisationsinitiators schließen Azoverbindungen, wie 2,2'-Azobisisobutyronitril, 2,2'-Azobis(4-methoxy-2,4-dimethylvaleronitril),
2,2'-Azobis(2,4-dimethylvaleronitril),
2,2'-Azobis(2-methylbutyronitril),
Dimethyl-2,2'-azobisisobutyrat,
1,1'-Azobis(1-cyclohexancarbonitril),
2-(Carbamoylazo)-isobutyronitril, 2,2'-Azobis(2,4,4-trimethylpentan,
2-Phenylazo-2,4-dimethyl-4-methoxyvaleronitril,
2,2'-Azobis(2-methylpropan);
Ketonperoxide, wie Methylethylketonperoxid, Acetylacetonperoxid,
Cyclohexanonperoxid; Peroxyketale, wie 1,1-Bis-(t-butylperoxy)-3,3,5-trimethylcycolhexan,
1,1-Bis-(butylperoxy)cyclohexan,
2,2-Bis-(t-butylperoxy)butan; Hydroperoxide, wie t-Butylhydroperoxid,
Cumolhydroperoxid, 1,1,3,3-Tetramethylbutylhydroperoxid; Dialkylperoxide,
wie Di-t-butylperoxid,
t-Butylcumylperoxid, Dicumylperoxid, 2,5-Dimethyl-2,5-di(t-butylperoxyhexan), α,α'-Bis(t- butylperoxyisopropylbenzol);
Diacylperoxide, wie Isobutyrylperoxid, Octanoylperoxid, Decanoylperoxid,
Lauroylperoxid, 3,5,5-Trimethylhexanoylperoxid, Benzoylperoxid,
m-Toluylperoxid; Peroxydicarbonate, wie Diisopropylperoxydicarbonat,
Di-2-ethylhexylperoxydicarbonat, Di-n-propylperoxydicarbonat, Di-2-ethyoxyethylperoxydicarbonat,
Dimethoxyisopropylperoxydicarbonat, Di(3-methyl-3-methoxybutyl)peroxydicarbonat;
Sulfonylperoxide, wie Acetylcyclohexylsulfonylperoxid; Peroxyester,
wie t-Butylperoxyacetat,
t-Butylperoxyisobutyrat, t-Butylperoxyneodecanoat,
Cumylperoxyneododecanoat, t-Butylperoxy-2-ethylhexanoat,
t-Butylperoxylaurat, t-Butylperoxybenzoat,
t-Butylperoxyisoproypcarbonat, Di-t-butyldiperoxyisophthalat und dergleichen,
ein.
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Die
Art und die Menge eines solchen Polymerisationsinitiators kann geeigneterweise
nach der Reaktionstemperatur und Umwandlung der Substanzpolymerisations
ausgewählt
werden. Der Initiator wird normalerweise in einer Menge von 0,01
bis 10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des verwendeten Monomers
verwendet.
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Mit
dem oben genannten Verfahren kann das Polymer mit der hohen relativen
Molekülmasse,
das in Lösungsmitteln
löslich
ist, frei von Gel und mit einem hohen Mz hergestellt werden. Zusätzlich kann
ein Polymer mit einer ultra-hohen relativen Molekülmasse bei
Verwendung einer Divinylverbindung erhalten werden. Das heißt, daß bei der
Beendigung der Substanzpolymerisation oder im Zustand der Lösungspolymerisation die
Divinylverbindung in einer Menge von 0,01 bis 1 Gewichtsteil pro
100 Gewichtsteilen der gesamten Menge des verwendeten Monomers zugesetzt
wird. Die Reaktion kann Mz des intakten lösungsmittellöslichen
Polymers ohne begleitende dreidimensionale Quervernetzungsreaktion
durch die Vinylverbindung erhöhen.
Die Divinylverbindung, die für
diese Erfindung verwendet werden kann, ist zur Copolymerisation
mit den oben genannten ethylenischen ungesättigten Monomeren fähig. Beispiele
der Divinylverbindung schließen
Divinylbenzol, (Poly)-Ethylenglykoldiacrylat und (Poly)- Ethylenglykoldimethacrylat
ein. Größere verwendete
Mengen haben eine größeren Effekt
auf den Anstieg des Mz, aber es ist nicht wünschenswert mehr als 1 Gewichtsteil
zu verwenden, weil gelartiges unlösliches Material gefunden wurde.
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Ein
alternatives Verfahren für
die weitere Erhöhung
von Mz ist, von Methacrylsäure
in einer Menge von 1 bis 15 Gewichtsteilen zu 100 Gewichtsteilen
des verwendeten ethylenischen ungesättigten Monomers zu verwenden.
Methacrylsäure
ist erforderlich, um die Substanzpolymerisation in Abwesenheit des
Katatysators zu durchlaufen. Wenn Methacrylsäure nach Beendigung der Substanzpolymerisation
ohne Methacrylsäure
zugegeben wird, kann ein Anstieg des Mz bei der nachfolgenden Lösungspolymerisation
nicht gefunden werden. Andere ungesättigte Monomere als Methacrylsäure, zum
Beispiel Acrylsäure,
Maleinsäure,
Monoalkylmaleat, Fumarsäure
und Monoalkylfumarsäure
führen
zur Unlöslichkeit
des erhaltenen Polymers oder weisen keinen Effekt auf und deshalb
wird Methacrylsäure
benötigt.
Der Effekt auf die Erhöhung
von Mz ist in einer Menge von weniger als 1 Gewichtteil klein, während eine
Menge, die 15 Gewichtsteile übersteigt,
aufgrund der Trennung der Lösungsmittel
unlöslichen
Materialien ungünstig
ist.
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Jedes
Polymer mit einer hohen relativen Molekülmasse, das so erhalten wurde,
hatte einen Mz von mehr als 400000 und seine Schmelzviskosität war hoch
genug, um beim Herstellungsschritt des Toners heißverknetet
zu werden. Das einfache Heißschmelzen
ist jedoch auch erforderlich, um eine Fixierung mit geringer Energie
zur gleichen Zeit zu erreichen. Die genannten Erfinder haben auch
bevorzuge Verfahren zur Lösung dieser
Probleme gefunden. Bei diesem Verfahren wird das oben erhaltene
Polymer mit hoher relativer Molekülmasse und einem großen Mz im
Lösungszustand
mit dem Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse mit Mn von 1000 bis
5000 gemischt, so daß die
erhaltene Mischung einen Mn von 2000 bis 10000 und ein Mz/Mn von
50 bis 600 aufweist.
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Das
Verfahren der Lösungspolymerisation,
das in der Lage ist, den Gehalt an Verunreinigungen bemerkbar zu
reduzieren, wird vorzugsweise zur Herstellung des Polymers mit der
niedrigen relativen Molekülmasse
verwendet. Das Molekulargewicht kann geeigneterweise durch das Verhältnis Lösungsmittel/Monomer, durch
die Art des Lösungsmittels,
der Verwendung eines Kettenüberträgers, Menge
und Art des radikalischen Polymerisationsintitators, der Reaktionstemperatur
etc. kontrolliert werden. Jedes der oben genannten Monomere kann
für die
Lösungspolymerisation
verwendet werden.
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Um
die Wärmeschmelzfähigkeit
der Zusammensetzung des Tonerharzes bei niedrigen Temperaturen zu
erhalten, wird das Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse vorzugweise
durch Polymerisation des Vinylmonomers in Lösung bei einer Temperatur von
190 bis 230°C
hergestellt. Das erhaltene Polymer hat vorzugsweise eine Glasübergangstemperatur
von 40 bis 75°C
und eine Zahlenmittel der relativen Molekülmasse von 1000 bis 5000, vorzugsweise
1500 bis 2800. Eine Polymerisationstemperatur von weniger als 190°C ist normalerweise
nicht bevorzugt, weil das Polymer mit niedriger relativen Molekülmasse nicht
ohne andere Versuche anzuwenden, die unten genannt sind, erhalten
werden kann und die Fixierfähigkeit
des Toners schlechter wird. Die Polymerisationstemperatur, die 230°C übersteigt,
ist ebenfalls unerwünscht,
weil Oligomernebenprodukt in einer relativ großen Menge erzeugt wird, offensichtlich
Produkt der thermischen Reaktion des Monomers und der Blocking-Widerstand
des Toner reduziert wird. Selbst bei einer Polymerisationstemperatur
von weniger als 190°C
kann Polymer mit niedriger relativen Molekülmasse durch Verwendung einer
großen
Menge Polymerisationsinitiatiors, Lösungsmittel oder Kettenüberträger erhalten
werden. Auf der anderen Seite ist es schwierig, eine große Menge
an Resten des Polymerisationsinitiators bei der Lösungsmittelentfernung
zu eliminieren und neigt dazu die Änderung der Reibungsladung
zu bewirken. Das Lösungsmittel
bewirkt auch eine erkennbare Reduzierung der Produktivität, wenn
es im Überschuß verwendet
wird. Die Verwendung einer großen
Menge an Kettenüberträger ist
unerwünscht,
aufgrund von Geruchs- und Korrosionsproblemen. Deshalb wird das
Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse, das durch Verwendung
einer kleinen Menge Polymerisationsinititators und einer hohen Reaktionstemperatur
erhalten wird, zur Herstellung der elektrostatisch stabilen Zusammensetzung
des Tonerharzes bevorzugt.
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Das
Mischungsverhältnis
des Polymer mit hoher relativer Molekülmasse mit dem Polymer mit
niedriger relativer Molekülmasse,
die bei dieser Erfindung verwendet werden, beträgt 30 bis 70 Gewichtsteile
des ersteren als Feststoff und 70 bis 30 Gewichtsteile des letzteren
als Feststoff. Dem Polymer mit hoher relativer Molekülmasse in
einem Verhältnis
von weniger als 30 Gewichtsteile mangelt es ein ausreichend großes Mz zu liefern,
es bewirkt unbefriedigende Dispersion des Färbemittels, es führt zu einer
großen Änderung
in der elektrostatischen Ladung und zur gleichen Zeit ergibt sich
ein nicht ausreichender Offset-Widerstand. Im Gegensatz dazu bewirkt
das Polymer mit hoher relativer Molekülmasse von mehr als 70 Gewichtsteilen
eine bemerkbare Reduzierung von Heißschmelz- und Fixiereigenschaften.
Außerdem
können
das Polymer mit hoher relativer Molekülmasse und das Polymer mit
niedriger relativer Molekülmasse
zum Beispiel mit einem Rührer
in Lösungsform
jeweils in dem gleichen oder dem veränderlichen kompatiblen Lösungsmittel
gemischt werden. Die erhaltene Mischung wird auf hohe Temperaturen
erhitzt und in ein Vakuumsystem ausgetrieben, wobei das Lösungsmittel,
nicht reagierten Monomer, Reste des Polymerisationsinititators etc.
rasch verdampfen, aufgeschäumt
und entfernt werden. Zur gleichen Zeit werden die Polymere weiter
gemischt, um eine homogene Mischung zu ergeben.
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Der
Toner gemäß dieser
Erfindung ist hauptsächlich
ein pulverförmiger
Trockentoner. Sein Hauptbestandteil, das heißt, für die vorhergenannte Polymermischung
benötigt
es, daß sie
bei Raumtemperatur fest ist und auch nach Stehenlassen für viele
Stunden frei vom Zusammenbackungen ist. Gemäß einem solchen Gesichtspunkt
ist der Glasübergangspunkt
der oben genannten Polymermischung vorzugsweise nicht kleiner als 40°C und bevorzugterweise
nicht kleiner als 50°C.
Zusätzlich
gemäß dem Standpunkt
der Fixierfähigkeit
bei der niedrigen Temperatur ist es bevorzugt, daß die Polymermischung
so weich ist, wie es bei niedrigen Temperaturen möglich ist.
Daher ist die Glasübergangstemperatur
der Polymermischung vorzugsweise nicht größer als 90°C und bevorzugter nicht größer als
80°C.
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Bei
der Durchführung
dieser Erfindung werden die unten genannten Bestandteile wahlweise
solange zu dem Harz gegeben, wie sie unschädlich gegenüber den Effekten dieser Erfindung
sind. Das Harz, das als ein Teil dieser Erfindung verwendet werden
kann, schließt
zum Beispiel Polyvinylchlorid, Polyvinylacetat, Polyolefin, Polyester,
Polyvinylbutyral, Polyharnstoff, Polyamid, Kolophonium, modifiziertes
Kolophonium, Terpenharze, Phenolharze, aliphatisches Kohlenwasserstoffharz,
aromatisches Petroleumharz, Parafinwachs und Polyoelfinwachs ein.
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Beispiele
des Färbemittels,
das für
diese Erfindung verwendet werden kann, schließt zum Beispiel schwarze Pigmente,
wie Carbon-Black, Acetylenschwarz, Lampenschwarz, Magnetit und bekannte
organische und anorganische Pigmente wie Chromgelb, gelbes Eisenoxid,
Hansagelb G, Chinolingelblack, Permanentgelb NCG, Molybdänorange,
Vulkanorange, Indanthron, Brilliant orange GK, rotes Eisenoxid,
Brilliant Carmin 6B, Flizarinlack, Methylviolettlack, Echtviolett
B, Kobaltblau, Alkaliblaulack, Phthalocyananinblau, Echthimmelblau,
Pigmentgrün
B, Malachitgrünlack,
Titanoxid und Zinkweiß ein.
Diese Bestandteile werden normalerweise in einer Menge von 5 bis
250 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteile des Harzes zugesetzt.
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Der
Toner dieser Erfindung kann selektiv mit bekannten Ladungskontrollmitteln,
wie Nigrosin und metallhaltigen Azofarbstoffen, Pigmentdispersionsmitteln
und Offset-Inhibitoren
kombiniert werden. Die Formulierung des Toners kann durch bekannte
Verfahren hergestellt werden. Das heißt, die Harzzusammensetzunq, die
vorher mit den vorhergenannten verschiedenen Bestandteilen kombinert
wird, wird in einem pulverförmigen
Zustand vorgemischt und in einem Zustand der Heißschmelze durch Verwendung
von Verarbeitungsgeräten
wie Heißwalzen,
Bambury-Mischer, Extruder etc. geknetet. Nach dem Kühlen der
erhaltenen Masse, wird sie mit einer Mahlmühle fein zerrieben und einer
Klassifikation mit einem Luftklassierer unterworfen. Partikel mit
Durchmessern im Bereich von 8 bis 20 μm werden gesammelt, um den Toner
herzustellen.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird nun weiter detailliert unter Bezugnahme
auf die folgenden Beispiele beschrieben. Soweit nicht anders angegeben,
wird praktischerweise die Einheit Gewichtsteil oder Gewichtsprozent
verwendet.
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Das
Z-Mittel der relativen Molekülmasse
(Mz), das Gewichtsmittel der relativen Molekülmasse (Mw) und Zahlenmittel
der relativen Molekülmasse
(Mn) werden unter den folgenden Bedingungen in Übereinstimmung mit GPC bestimmt.
| GPC-Ausstattung: | JASCO
TWINGLE HPLC |
| Detektor: | SHODEX
R1-SE-31 |
| Säule: | SHODEX
GPCA-80MX2 + KP-802X1 |
| Lösungsmittel: | Tetrahydrofuran
(THF) |
| Flußgeschwindigkeit: | 1,2
ml/min |
| Probe: | 0,25%ige
THF-Lösung |
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Außerdem wurden
die Verdopplungseigenschaften unter den folgenden Bedingungen mittels
eines elektrophographischen Kopiergerätes EP870 (ein Produkt von
Minolta Camera Co.) gemessen, das mit einer Teflon-(T. M.)-Heißwalze ausgestattet
war.
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Ein
Plastikrasiermesser "MONO" (ein Produkt von
Tombo Pencil Co.) wurde 20 mal vor und zurück mit einer konstanten Kraft
zwischen einem festen scherzen Teil und einem nicht-getonerten weißen Teil
einer verdoppelten Blattes gerieben. Die Tonerentfernung von dem
schwarzen Teil und die Verunreinigung des weißen Teil. wurden festgestellt
und in die folgenden vier Klassen eingeteilt.
- ⌾
- Überhaupt kein Toner.
- O
- Gut.
- Δ
- Toner wurde etwas
entfernt.
- X
- Schlecht, der Toner
wurde entfernt und bewirkte große
Verunreinigung
-
Kontamination des Hintergrundes
-
Der
weiße
Teil der einhundertsten Blattes wurde mit dem des zehntausendsten
Blattes bei einem kontinuierlichen Kopiervorgang verglichen. Der
Grad der Kontamination auf dem weißen Hintergrund infolge der Streuung
des Toners wurde in die folgenden drei Klassen eingeteilt
- O
- Gut.
- Δ
- Kontamination wurde
mit 30facher Vergrößerunq festgestellt.
- X
- Kontamination wurde
mit dem bloßen
Auge festgestellt.
-
Offset-Widerstand
-
Das
Offset bezieht sich auf ein Phänomen,
bei dem ein Teil des Toner auf der Oberfläche einer Heißpresse
haftet und dann erneut auf die frische Oberfläche eines Papier nach einer
Rotation der Walze übertragen
wird, um die Kontamination des Papiers zu bewirken.
- O
- Es wurde keine Kontamination über 10000
Blätter
bei kontinuierlichem Kopiervorgang gefunden.
- X
- Kontamination wurde
bei den gleichen Bedingungen gefunden.
-
Änderung der elektrostatischen
Ladung
-
Bei
dem kontinuierlichen Kopiervorgang wurde die Reibungsladung der
hundertsten und tausendsten Verdopplung durch das folgende Verhältnis ausgedrückt (absoluter
Wert)
-
-
Wenn
das Verhältnis
nicht größer als
10(%) beträgt,
wurde die Änderung
als gut bezeichnet.
-
Dispergierbarkeit des
Färbemittel
-
Eine
Glasobjektträger
wurde auf eine heiße
Platte, die vorher auf 250 bis 300°C erhitzt wurde, gegeben und
eine kleine Menge Toner wurde auf den Objektträger aufgetragen. Ein Deckglas
wurde auf die Tonerprobe gleichzeitig mit der Schmelze des Toners
aufgezogen und mit einem gegebenen Druck über 60 Sekunden gepreßt. Die
Probe wurde von der heißen
Platte genommen und zum Abkühlen
stehen gelassen. Die Dispergierbarkeit des Färbemittels wurde mit einem
optischen Durchstrahlungsmikroskop mit einer 400 bis 1200facher
Vergrößerung festgestellt.
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Die
Ergebnisse der Beobachtung wurde in die folgenden zwei Klassen eingeteilt.
- O
- Es wurden keine nicht-dispergierten
oder aggregierten Partikel des Färbemittels
in irgendeinem sichtbaren Gebiet gefunden.
- X
- Es wurden viele nicht-dispergierte
oder aggregierte Partikel des Färbemittels
gefunden.
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Reproduzierbarkeit
des vollständigen
festen schwarzen Teils Ungleichmäßier Glanz
des festen schwarzen Teils wurde vom Beginn des Kopiervorgangs auf
der hundertsten Verdopplung festgestellt. Die Ergebnisse wurden
in die folgenden drei Klassen eingeteilt.
- O
- Der ungleichmäßige Glanz
war leicht.
- Δ
- Ungleichmäßiger Glanz
wurde in einem gewissen Grad gefunden.
- X
- Der ungleichmäßige Glanz
war bemerkbar.
-
Blocking-Widerstand
-
Der
Blocking-Widerstand wurde durch Feststellung der Aggregation, nachdem
der Toner über
8 Stunden bei einer Temperatur von 55°C unter einer relativen Luftfeuchtigkeit
von 80% stehen gelassen wurde, abgeschätzt. Die Ergebnisse werden
durch die folgenden vier Klassen veranschaulicht.
- ⌾
- Es wurde überhaupt
keine Aggregation gefunden.
- O
- Teilweise Aggregation
wurde gefunden, wurde aber leicht dispergiert.
- Δ
- Festes Koagulat wurde
teilweise gefunden.
- X
- Festes Koagulat wurde
vollständig
gefunden.
-
Herstellungsbeispiel 1
-
Ein
Kolben wurde mit Stickstoff substituiert und mit 60 Teilen Styrol
und 40 Teilen Butylmethyacrylat als Monomere beladen. Die Mischung
wurde in einem Ölbad
erhitzt und in Substanz über
3 Stunden unter Aufrechterhaltung der Reaktionstemperatur von 130°C polymerisiert.
Eine Unwandlung von 35% wurde durch die Substanzpolymerisation in
Abwesenheit eines Polymerisationsinitiators erhalten. Im nächsten schritt
wurden 120 Teile Xylol zugefügt
und die erhaltene Lösung
wurde kontinuierlich Ober 10 Studenen mit einer Lösung, die
durch Lösen
von 1 Teil Azobisisobutyronitril (AIBM) in 80 Teilen Xylol erhalten
wurde, versetzt, während
die Reaktionstemperatur bei 100°C
aufrechterhalten wurde. Die Polymerisation wurde nach Weiterführung der
Reaktion für
weitere 2 Stunden beendet. Das erhaltene Polymer wurde mit H-1 bezeichnet
und die Ergebinisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Herstellungsbeispiel 2
-
Polymere
wurden unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß die
Reaktionszeit der Substanzpolymerisation erhöht wurde, um eine Umwandlung von
50%, 70% udn 85% zu erhalten. Die erhaltenen Polymere wurden jeweils
H-2, H-3 und H-4 genannt und die Ergebnisse sind Tabelle 1 gezeigt.
-
Vergleichsherstellungsbeispiel
1
-
Polymere
wurden unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß die
Reaktionzeit der Substanzpolymerisation reduziert wurde, um eine
Umwandlung von 20% zu erhalten und eine Lösung, die durch Lösen von
1 Teil AIBN und 1 Teil Divinylbenzol in 80 Teilen Xylol, erhalten
wurde, wurde im zweiten Schritt hinzugefügt. Das erhaltene Polymer wurde
mit C-1 bezeichnt und die Ergebnisse sind Tabelle 1 gezeigt.
-
Vergleichsherstellungsbeispiel
2
-
Wie
Herstellungsbeispiel 1, mit der Ausnahme, das 0,2 Teile AIBM zu
den Monomeren gegeben wurden und die Substanzpolymerisation über 2 Stunden
durchgeführt
wurde, indem die Reaktionstemperatur auf 100°C gehalten wurde. Die erhaltenen
Umwandlung betrug 44%. Im nächsten
Schritt wurde das gleiche Verfahren wie in Herstellungsbeispiel
1 durchgeführt,
um das Polymer C-2 zu erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1
gezeigt.
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Herstellungsbeispiel 3
-
Das
Polymer H-5 wurde unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß 0,6
Teile Divinylbenzol, nach der Zugabe von 120 Teilen Xylol im zweiten Schritt,
hinzugefügt
wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Herstellungsbeispiel 4
-
Das
Polymer H-6 wurde unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß die
Lösung,
die 1 Teil AIBN und 80 Teile Xylol mit 0,6 Teilen Divinylbenzol
enthielt, hinzugefügt
wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Vergleichsherstellungsbeispiel
3
-
Das
Polymer C-3 wurde unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 4 erhalten, mit
der Ausnahme, daß 1,5
Teile Divinylbenzol hinzugefügt
wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Herstellungsbeispiel 5
-
Das
Polymer H-7 wurde unter Durchführung
der gleichen verfahren wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß 60
Teile Styrol, 30 Teile Butylacrylat und 10 Teile Methyacrylsäure als
Monomere verwendet verwendet. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Vergleichsherstellungsbeispiel
4
-
Das
Polymer C-4 wurde unter Durchführung
der gleichen verfahren wie in Herstellungsbeispiel 5 erhalten, mit
der Ausnahme, daß 50
Teile Styrol und 20 Teile Methacrylsäure verwendet wurden. Die Ergebnisse sind
in Tabelle 1 gezeigt.
-
Vergleichsherstellungsbeispiel
5
-
Das
Polymer C-5 wurde unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Herstellungsbeispiel 5 erhalten, mit
der Ausnahme, daß Acrylsäure anstelle
von Methacrylsäure
verwendet wurde. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Herstellungsbeispiel 6
-
Das
Polymer H-8 wurde unter Durchführung
der gleichen verfahren Wie in Herstellungsbeispiel 1 erhalten, mit
der Ausnahme, daß 70
Teile Styrol, 28 Teile Butylacrylat und 2 Teile Methacrylsäure als
Monomere verwendet wurden. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
-
Herstellungsbeispiel 7
-
Die
Substanzpolymerisation wurde bei 130°C über 4 Stunden unter Verwendung
von 68 Teilen Styrol, 27 Teilen Butylacrylat und 5 Teilen Methacrylsäure als
Monomere durchgeführt.
Das erhaltene Polymerisationsverhältnis betrug bei der Substanzpolymerisation
41%. Im nächsten
Schritt wurden 60 Teile Xylol hinzugefügt. Der erhaltene Lösung wurde
mit 0,3 Teilen Tetraethylenglycoldiacrylat versetzt und dann kontinuierlich über 3 Stunden
mit einer Lösung,
die durch Lösen
von 5 Teilen AIBN in 200 Teilen Xylol erhalten wurden, während die
Reaktionstemperatur auf 120°C
gehalten wurde, versetzt. Die Polymerisation wurde nach Aufrechterhalten
der Reaktion über
weitere 3 Stunden beendet, um das Polymer H-9 zu ergeben. Die Ergebnisse
sind in Tabelle gezeigt.
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Vergleichsherstellungsbeispiel
6
-
Die
Substanzpolymerisation wurde bei 120°C über 2 Stunden unter Verwendung
von 60 Teilen Styrol und 40 Teilen Butymethacrylat als Monomere
durchgeführt.
Die Umwandlung, die bei der Substanzpolymerisation erhalten wurde,
betrug 18%. Im nächsten
Schritt wurden 75 Teile Xylol hinzugegeben. Die erhalten Lösung wurde
mit 1,5 Teilen AIBN über
8 Stunden durch Zugabe von 5 Teilen jede zweite Stunde versetzt,
während
die Reaktionstemperatur bei 90°C
gehalten wurde. Das Polymer C-6 wurde nach Beendigung der Polymerisation
erhalten. Die Ergebnisse sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Herstellungsbeispiel 8
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(Beispiel zur Herstellung
des Polymers mit niedriger relativer Molekülmasse)
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Ein
Kolben wurde mit 100 Teilen Xylol oder einer Mischung aus Xylol
und Cumol beladen und auf 120 bis 150°C erhitzt. Die Mischung wurde
kontinuierlich tropfenweise über
5 Stunden mit einer Lösung,
die 90 Teile Styrol, 10 Teilen Butylacrylat und 1 bis 5 Teile AIBN
enthielt, versetzt.
-
Die
Polymere L-1 bis L-3, die verschiedene Mn aufweiesen, wurden nach
Weiterführung
der Polymerisation über
weitere 2 Stunden erhalten.
-
Beispiel 1
-
(Herstellung des Tonerharzes)
-
Die
oben genannten H-1 bis H-9, C-1 bis C-6 und L-1 bis L-3 wurden als
solche oder nach Lösen
in Lösungsmitteln
gemischt. Die Mischung wurde erhitzt, der Lösungsmittelentfernung unter
Vakuum unterworfen und abgekühlt.
Die erhaltene Masse wurde pulverisiert, um eine Größe von 3
mm oder weniger zu ergeben. Die Harze D-1 bis D-29 wurden so erhalten.
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(Herstellung des Toners)
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Im
einem Henschel-Mixer wurden 100 Teile des Harz, 10 Teile Carbon-Black
(MA-100: ein Produkt von Mitsubishi Chemical Co.) als Färbemittel,
3 Teilen Polypropylenwachs und 0,2 bis 0,5 Teilen Spiron Black THR als
Ladungskantrollmittel gemischt. Die Mischung wurde mit einem Spinextrder
bei einer Temperatur von 140°C
(Einlaß)
bis 150°C
(Auslaß)
heißgeknetet,
gekühlt
und zerkleinert. Die erhaltene Masse wurde mit einer Strahlmühle fein
gemahlen und einer Windsichtung unterworfen, um den Toner mit einer
Partikelgröße von 8 bis
20 μm (11,5 μm im Durchschnitt)
zu erhalten. Der erhaltene Toner wurde mit 0,15 Teile kolloidalem
Siliciumdioxid in einem Henschel-Mixer gemischt und untersucht.
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Die
Menge an Ladungskontrollmittel wurde kontrolliert, um –15 μC/g elektrostatischer
Ladung nach Mischen von 95 Teilen des Trägers für EP870 mit 5 Teilen des Toners
in einem V-Blender über
30 Minuten abzublasen.
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Die
Testergebnisse des oben beschriebenen Toners sind in Tabelle 2 gezeigt.
Diese Ergebnisse zeigen deutlich, daß der Toner dieser Erfindung
ausgezeichnete Verdopplungseigenschafen aufweist.
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Gleichungen
zur Bestimmung der relativen Molekülmassen sind unten beschrieben.
Die relativen Molekülmassen,
die in dieser Erfindung beschrieben sind, zeigen, daß Ni-Moleküle eine
relative Molekülmasse von
Mi in einem Einheitsvolumen
- (1) Zahlenmittel
der relativen Molekülmasse
- (2) Gewichtsmittel der relativen Molekülmasse
- (3) Z-Mittel der relativen Molekülmasse
Tabelle
1 (wird fortgesetzt)
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Anmerkung:
-
- (1) P. Ex Herstellungsbeispiel
- (2) C. P. Ex Vergleichsherstellungsbeispiel
- (3) C. A. kontinuierliche Zugabe
- (4) nicht meßbar,
da THF unlöslich
-
-
-
-
Beispiel 2
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Ein
Kolben wurde mit Stickstoff substituiert und mit 72 Teile Styrol
und 28 Teilen Butylacrylat als Vinylmonomere beladen. Die Mischung
wurde auf 120°C
erhitzt und in Substanz für
10 Stunden bei der Temperatur polymerisiert. Die erhaltene Umwandlung
betrug 55%. Im nächsten
Schritt wurden 30 Teile Xylol hinzugefügt und die erhaltene Lösung wurde
mit einer Lösung,
die durch Lösen
von 0,1 Teil Dibutylperoxid in 50 Teilen Xylol erhalten wurde, versetzt,
während
die Reaktionstemperatur bei 130°C
gehalten gewurde. Die Polymerisation wurde nach Weiterführung der
Reaktion für
eine weitere Stunde beendet. Das erhaltene Polymer mit hoher relativer
Molekülmasse
wurde mit A-1 bezeichnet.
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Im
nächsten
Schritt wurde die Lösungspolymerisation
durch kontinuierliche Zugabe von 0,5 Mol Di-t-butylperoxid in 100
Mol Styrol mit einer Geschwindigkeit von 750 ml/Std. zu der Mischung,
die aus 70 Teilen Styrol und 30 Teilen einer Lösungsmittelmischung, die Xylol
und Ethylbenzol enthielt, durchgeführt. Die Reaktionsbedingungen
waren eine innere Reaktortemperatur von 210°C, ein innerer Druck von 6 kg/cm2 und eine Auslaßtemperatur von 100°C.
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Das
erhaltene Styrolpolymer mit niedriger relativer Molekülmasse wies
eine Umwandlung von 99,5 Gew.-% auf. Die relative Molekülmasse wurde
in Übereinstimmung
mit der Gelpermeationschromatographie mittels eines monodispergierten
Standardpolystyrol als Referenzprobe und Tetrahydrofuran als Elutionsmittel gemessen.
Das so erhaltene Zahlenmittel der relativen Molekülmasse betrug
2100.
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Außerdem wurde
das feste Polymer A-2 durch Entfernung des Lösungsmittels erhalten und seine
Tg wurde mit einem Differentialscanningkalorimeter unter Verwendung
von Aluminiumoxid als Referenz gemessen.
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Eine
Mischung wurde aus 50 Teilen des obigen Styrolpolymers mit niedriger
relative Molekülmasse A-2
und 90 Teilen des vorher erwähnten
Polyers mit hoher relativer Molekülmasse A-1 (50 Teile als Feststoff) hergestellt.
Das Lösungsmittel
wurde aus der Mischung durch Erhitzen auf 200°C entfernt und in ein Vakuumsystem
mit 10 mmHg ausgetrieben. Das erhaltene Polymer hatten einen Mn
von 2800, Mz von 652000, Mz/Mn von 233 und Tg von 57°C.
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Beispiele 3 bis 4
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Eine
Mischung der Polymere mit niedriger relativer Molekülmasse und
hoher relativer Molekülmasse wurden
unter Durchführung
der gleichen verfahren wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme,
daß das Styrolpolymer
mit niedriger relativer Molekülmasse
bei 190°C
und 230°C
polymerisiert wurde. Die relativen Molekülmassen und Tg der erhaltenen
Polymermischung sind in Tabelle 3 gezeigt.
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Vergleichsbeispiele 1
bis 2
-
Eine
Mischung der Polymere mit niedriger relativer Molekülmasse und
hoher relativer Molekülmasse wurden
unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme,
daß das Styrolpolymer
mit niedriger relativer Molekülmasse
bei 170°C
und 240°C
polymerisiert wurde. Die relativen Molekülmassen und Tg der erhaltenen
Polymermischung sind in Tabelle 3 gezeigt.
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Beispiel 5
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Ein
Kolben wurde mit 100 Teilen Xylol beladen und bei etwa 140°C unter Rückfluß gehalten.
Eine Mischung aus 90 Teilen Styrol, 10 Teilen Butylacrylat und 8
Teilen AIBN wurde kontinuierlich tropfenweise über 10 Stunden zugegeben. Die
Polymerisation wurden für
weitere 2 Stunden weitergeführt,
um das Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse zu erhalten. Dann wurde
das Lösungsmittel
entfernt, um das feste Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse B-2
zu erhalten.
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Eine
Mischung der Polymere mit niedriger relativer Molekülmasse und
hoher relativer Molekülmasse wurden
unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme,
daß das oben
hergestellte Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse B-2
anstelle von dem Polymer mit niedriger relativer Molekülmasse A-2
verwendet wurde. Die relativen Molekülmassen und Tg der erhaltenen
Polymermischung sind in Tabelle 3 gezeigt.
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Vergleichsbeispiel 3
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Eine
Mischung der Polymere mit niedriger relativer Molekülmasse und
hoher relativer Molekülmasse wurden
unter Durchführung
der gleichen Verfahren wie in Beispiel 2 hergestellt, mit der Ausnahme,
daß das 80
Teile des Polymers mit niedriger relativer Molekülmasse A-2 und 36 Teile des
Polymers mit hoher relativer Molekülmasse A-1 (20 Teile als Feststoffe)
gemischt wurden. Die relativen Molekülmassen und Tg der erhaltenen
Polymermischung sind in Tabelle 3 gezeigt.
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Beispiel 6
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Bei
der Herstellung des Polymers mit hoher relativer Molekülmasse in
Beispiel 2 wurde das Polymer mit hoher relativer Molekülmasse B-1
erhalten, indem die gleichen Verfahren wie in Beispiel 2 durchgeführt wurden,
mit der Ausnahme, daß 30
Teile Xylol nach Beendigung der Substanzpolymerisation zugefügt wurden und
0,3 Teile Tetraethylenglycoldimethacrylat als quervernetzendes Mittel
insbesondere zu der Lösung
gegen wurden, die durch Lösen
von 0,1 Teil Di-t-butylperoxid in 50 Teilen Xylol erhalten wurde.
Danach wurden die Verfahren nach Beispiel 2 wiederholt, um eine
Mischung aus Polymeren mit niedriger relativer Molekülmasse und
hoher relativer Molekülmasse
zu erhalten. Die relativen Molekülmasse
und Tg sind in Tabelle 3 gezeigt.
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