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DE3744800A1 - Gummituchwaschvorrichtung - Google Patents

Gummituchwaschvorrichtung

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Publication number
DE3744800A1
DE3744800A1 DE19873744800 DE3744800A DE3744800A1 DE 3744800 A1 DE3744800 A1 DE 3744800A1 DE 19873744800 DE19873744800 DE 19873744800 DE 3744800 A DE3744800 A DE 3744800A DE 3744800 A1 DE3744800 A1 DE 3744800A1
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DE
Germany
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washing device
blanket washing
frame
swivel
swivel frame
Prior art date
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Ceased
Application number
DE19873744800
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Marass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Georg Spiess GmbH
Original Assignee
Georg Spiess GmbH
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Publication date
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Ceased legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F35/00Cleaning arrangements or devices
    • B41F35/06Cleaning arrangements or devices for offset cylinders

Landscapes

  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Gummituchwaschvorrichtung für Offsetdruckmaschinen, mit einem Schwenkgestell und einem durch Verschwenken des Schwenkgestells in Kontakt mit einem zu reinigenden Gummizylinder bringbaren, im an den Gummizylinder anstellbaren Bereich von einem Andrück­ organ hintergriffenen Wischtuch, das von einer neues Tuch aufnehmenden Wickelwelle ab- und auf eine ver­ brauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist und das mittels einer Befeuchtungseinrichtung befeucht­ bar ist.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der DE-OS 28 04 786 be­ kannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist das Schwenkge­ stell schwenkbar auf dem Maschinengestell der Druck­ maschine gelagert. Die Waschvorrichtung verhindert da­ her im eingebauten Zustand den Zugang zum Gummizylinder. Die Waschvorrichtung muß hier daher während des normalen Betriebs ausgebaut sein und wird nur zur Durchführung des Waschvorgangs eingebaut. Um diesen Ein- und Ausbau der Waschvorrichtung zu gewährleisten ist aber ein gut zugänglicher Einbauraum erforderlich, der bei vielen Druckmaschinenarten, insbesondere bei Bogendruckmaschi­ nen, fehlt, bei denen der an den Gummizylinder ange­ stellte Druckzylinder mit einem Transferzylinder zu­ sammenwirken muß. Die bekannte Waschvorrichtung ist da­ her vielfach nicht verwendbar.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorlie­ genden Erfindung eine Anordnung gattungsgemäßer Art mit einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern, daß die Waschvorrichtung ohne Ausbau so weit vom Gummi­ zylinder entfernbar ist, daß dieser zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Schwenkgestell auf einem Tragrahmen schwenkbar ge­ lagert ist, der mit seitlichen Führungselementen ver­ sehen ist, die in zugeordnete, im Bereich der Seiten­ wände der Druckmaschine vorgesehene Führungsbahnen ein­ greifen, auf denen der das Schwenkgestell enthaltende Tragrahmen kippsicher von einer an den Gummizylinder an­ genäherten Bereitschaftsstellung in eine hiervon ent­ fernte Wartestellung bringbar ist und umgekehrt.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gewährleisten in vor­ teilhafter Weise eine hohe Bedienungsfreundlichkeit, da die Gummituchwaschvorrichtung einfach nach Art eines Wa­ gens bzw. Schlittens in den zugeordneten Freiraum zwi­ schen den Zylindern ein- bzw. aus diesem ausgefahren wer­ den kann. Ein vollständiger Ausbau der Waschvorrichtung kann hierbei in vorteilhafter Weise vielfach entfallen. Die erfindungsgemäße Waschvorrichtung ist dennoch in vorteilhafter Weise auch da einsetzbar, wo nur eine fla­ che Nische als Freiraum zwischen den Zylindern zur Ver­ fügung steht. Die eine leichte Verschiebbarkeit der Waschvorrichtung gewährleistenden, stationären Führungs­ bahnen können einfach so gestaltet werden, daß beim Ein- bzw. Ausfahren der Waschvorrichtung keine Waschflüssig­ keit auslaufen muß bzw. verschüttet werden kann. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist da­ rin zu sehen, daß im ausgefahrenen Zustand eine einfache Wartung sowie ein einfacher Tuchwechsel möglich sind. Dasselbe gilt für eine vollständige Entnahme der Wasch­ vorrichtung, sofern diese für mehrere Einsatzstellen vorgesehen sein sollte, da die Waschvorrichtung in der ausgefahrenen Stellung gut zugänglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht einer Bogenrotationsoffset­ druckmaschine mit eingefahrener Gummituch­ waschvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Gummituchwaschvor­ richtung im an den Gummizylinder angestell­ ten Zustand und
Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 2 im vom Gummizy­ linder abgestellten Zustand.
Die der Fig. 1 zugrundeliegende Bogenrotationsoffset­ druckmaschine besteht aus einem Plattenzylinder 1, einem deckend darunter sich befindenden Gummizylinder 2 und einem hiermit zusammenwirkenden, mit seiner Achse aus der die Achsen von Plattenzylinder 1 und Gummizylinder 2 enthaltenden Ebene herausverlegten Druckzylinder 3, der mit einem den Gummizylinder 2 mit Abstand untergreifen­ den Transferzylinder 4 zusammenwirkt, an den sich hier eine Wendetrommel 5 anschließt. Bei einer derartigen Zy­ linderanordnung ergibt sich unterhalb des Gummizylinders 2 eine flache Nische 6. In diese Nische 6 wird eine ent­ sprechend flach ausgebildete Gummituchwaschvorrichtung 7 eingefahren, die dazu dient, den Gummizylinder 2, auf dem sich im Laufe längerer Betriebszeiten ein Farbauf­ bau bildet, von Zeit zu Zeit zu reinigen.
Die Gummituchwaschvorrichtung 7 umfaßt im dargestellten Ausführungsbeispiel einen über die ganze Maschinenbreite reichenden Tragrahmen 8, der hier als mit seitlichen Rollen 9 versehener Wagen ausgebildet ist, der von der in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten Be­ reitschaftsstellung in die mit strichpunktierten Linien dargestellte Wartestellung gebracht werden kann. Die als Führungselemente dienenden Rollen 9 laufen in zugeord­ neten, durch Führungsschienen, die an den Seitenwänden der Druckmaschine befestigt sein können, gebildeten Füh­ rungsbahnen 10, die etwa horizontalverlaufende, durch schräg verlaufende Zwischenstücke miteinander verbundene Ein- und Auslaufstücke aufweisen. Im Bereich der Warte­ position erfolgt eine lösbare Fixierung einfach durch den Rollen 9 zugeordnete Mulden. Im Bereich der Arbeits­ position kann eine Fixierung mittels einer nicht näher dargestellten Klemmeinrichtung vorgesehen sein. Zur Be­ werkstelligung einer definierten Gesamtbewegung sind auf beiden Seiten vordere und hintere Rollen 9 vorgesehen, die in zugeordnete Führungsbahnen 10 eingreifen.
Die in Fig. 1 als Ganzes mit 7 bezeichnete Gummituch­ waschvorrichtung umfaßt, wie die Fig. 2 und 3 besser erkennen lassen, ein auf dem Tragrahmen 8 schwenkbar aufgenommenes Schwenkgestell 11, das durch eine am Trag­ rahmen 8 befestigte Schwenkeinrichtung in Form eines Zy­ linder-Kolbenaggregats 9 um eine gegenüberliegende Schwenkachse gegenüber dem zugeordneten Gummizylinder 2 verschwenkbar, d. h. an diesen an- und hiervon abschwenk­ bar ist. Auf dem Schwenkgestell 11 ist eine in der den Fig. 2 und 3 zugrundeliegenden Position etwa lotrecht unterhalb der Platten-Gummizylinderanordnung sich befin­ dende Bürstenwalze 13 frei drehbar gelagert, über die ein Wischtuch 14 läuft, das von einer, neues Tuch auf­ nehmenden, auf der einen Seite der Bürstenwalze 13 ange­ ordneten Wickelwelle 15 ab- und auf eine, verbrauchtes Tuch aufnehmende, auf der anderen Seite der Bürstenwalze 13 angeordnete Wickelwelle 16 aufwickelbar ist. Die Wickelwelle 16 ist zur Bewerkstelligung eines Tuchtrans­ ports auf weiter unten noch näher ausgeführte Weise mit­ tels eines Antriebshebels 17 antreibbar. Die Achse der neues Tuch aufnehmenden Wickelwelle 15 bildet im darge­ stellten Ausführungsbeispiel gleichzeitig die Schwenk­ achse des Schwenkgestells 11, das mittels der zugeordne­ ten Schwenkeinrichtung von der der Fig. 2 zugrundelie­ genden Arbeitsposition, in welcher das Wischtuch 14 am Gummizylinder 2 anliegt, in die der Fig. 3 zugrundelie­ gende Bereitschaftsposition, in welcher das Wischtuch 14 keinen Kontakt mit dem zugeordneten Gummizylinder hat, verschwenkbar ist und umgekehrt.
Im Bereich zwischen der Bürstenwalze 13 und den Wickel­ wellen 15 und 16 läuft das Wischtuch 14 über den Wickel­ wellen 15 bzw. 16 benachbarte Umlenkorgane, hier in Form frei drehbar gelagerter Umlenkrollen 18. Diese sind so angeordnet, daß das Wischtuch 14 die Bürstenwalze 13 praktisch ohne Umschlingung tangiert und damit in der Arbeitsposition auch etwa tangential am Gummizylinder 2 zur Anlage kommt. Das Wischtuch 14 wird zur Durchführung eines Waschvorgangs mit Waschflüssigkeit befeuchtet. Hierzu ist eine Befeuchtungseinrichtung 19 vorgesehen, die keilförmig in den durch die Bürstenwalze 13 und das diese tangierende Wischtuch 14 begrenzten Zwickelraum eingreift, der infolge der tangentialen Führung des Wischtuchs 14 genügend Platz zur Aufnahme der Befeuch­ tungseinrichtung 19 bietet.
Die Bürstenwalze 13 läuft in einer nach oben offenen Wanne 20, die mit einem Abflußstutzen 21 zur Ableitung von überschüssiger Waschflüssigkeit versehen sein kann.
Der untere Querschnittsbereich der Wanne 20 ist dem Umfang der Bürstenwalze 13 angepaßt, so daß diese um­ fangsseitig gestützt wird. An der Oberseite ist die Wanne 20 offen. Diese Öffnung ist auf ein schmales Fenster 22 beschränkt, durch das die Bürstenwalze 13 mit dem das Wischtuch 14 an den Gummizylinder 2 andrückenden Umfangsbereich hindurchgreifen kann. Im Bereich der der Befeuchtungseinrichtung 19 zugewandten Seite ist die Wanne 20 mit seiner keilförmigen, durch eine gegenüber der Transportebene des Wischtuchs 14 schräg geneigte, das Fenster 22 begrenzende Randleiste 23 gebildeten Ein­ ziehung versehen. Der gegenüberliegende Fensterrand kann symmetrisch hierzu ausgebildet sein. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Wanne 20 im Bereich des der Randleiste 23 gegenüberliegenden Fensterrands mit einer durch eine rechtwinklig abgewinkelte Randklaue gebilde­ ten, in der Transportebene des Wischtuchs 14 sich be­ findenden, ebenen Stützleiste 24 für den von der Bürsten­ walze 13 ablaufenden Bereich des Wischtuchs 14 versehen. Der der Bürstenwalze 13 zulaufende Bereich des Wisch­ tuchs 14 ist von der Befeuchtungseinrichtung 19 unter­ faßt, deren obere Begrenzung eine zweite, mit der Stütz­ leiste 24 fluchtende Stützleiste 25 für das Wischtuch 14 bildet.
Die die Bürstenwalze flankierenden Stützleisten 24 bzw. 25 ergeben eine großflächige, dem Arbeitsbereich un­ mittelbar benachbarte Abstützung des die Bürstenwalze 13 und in der Arbeitsposition auch den Gummizylinder 2 in etwa tangierenden Wischtuchs 14. Die abgerundeten, äuße­ ren Kanten der Stützleisten 24 bzw. 25 könnten gleich­ zeitig als Umlenkorgane dienen, so daß die im darge­ stellten Ausführungsbeispiel vorgesehenen Umlenkrollen entfallen könnten. Es wäre aber auch denkbar, die tan­ gentiale Führung des Wischtuchs 14 ausschließlich mit den Umlenkrollen 18 zu bewerkstelligen. In diesem Falle könnte die Wanne 20 oben auf der ganzen Breite geöffnet sein.
Die Befeuchtungseinrichtung 19 ist im dargestellten Aus­ führungsbeispiel zur Erzielung einer besonders kompakten und stabilen Anordnung an die Wanne 20 angebaut. Die Be­ feuchtungseinrichtung 19 umfaßt dabei zwei übereinander angeordnete Kammern 26, die mit einer zugeordneten Wasch­ flüssigkeit in Form von Wasser und/oder Chemikalien be­ aufschlagbar sind. Von jeder Kammer 26 gehen Austritts­ bohrungen 27 ab, die im Bereich der befeuchtungseinrich­ tungsseitigen Stützleiste 25 ausmünden. Die Achsen der Austrittsbohrungen 27 verlaufen parallel zur schräg ge­ neigten Randleiste 23, so daß die Mündungsquerschnitte sehr nahe an den durch das Fenster 22 definierten Ar­ beitsbereich heranreichen. Die Austrittsbohrungen 27 sind in Form von über die ganze Breite reichenden Boh­ rungsreihen angeordnet, so daß eine gleichmäßige Be­ netzung des Wischtuchs 14 auf der ganzen Breite erfolgen kann. Das Wischtuch 14 deckt die Öffnungsquerschnitte der Austrittsbohrungen 27 ab. Die Austrittsquerschnitte können daher verhältnismäßig groß sein, so daß sich kei­ ne Düsenwirkung ergibt. Die aus den Kammern 26 verdräng­ te Waschflüssigkeit wird daher auf das Wischtuch 14 nicht aufgespritzt, sondern vom Wischtuch 14 einfach ab­ gestreift, so daß ein sparsamer Verbrauch sowie die Ver­ meidung einer Verschmutzung der Umgebung gewährleistet sind.
Jede der beiden Kammern 26 ist mit einem zugeordneten Tank 28 verbunden. In jeder der zugeordneten Verbindungs­ leitungen 29 ist eine durch vor- und nachgeordnete Rück­ schlagventile 30 gesicherte Verdrängereinrichtung 31 an­ geordnet. Die Tanks 28 sind höher als die zugeordneten Verdrängereinrichtungen 31 angeordnet, so daß die be­ treffende Flüssigkeit den Verdrängereinrichtungen 31 automatisch zulaufen kann. Die Verdrängereinrichtungen 31 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als ein­ fache Zylinder-Kolbenaggregate mit einstellbarem Kolben­ hub ausgebildet, wie durch die Einstellschrauben 32 an­ gedeutet ist. Der Antrieb der Zylinder-Kolbenaggregate kann maschinell oder manuell erfolgen. Es wäre aber auch denkbar, die Waschflüssigkeit durch Pumpen aus den Tanks 28 anzusaugen, so daß diese platzsparend auch tiefer als die Verdrängereinrichtungen, die zweckmäßig auf dem Trag­ rahmen 8 aufgenommen sein können, angeordnet werden können.
Die verbrauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle 16 ist, wie weiter oben bereits angedeutet wurde, zur Bewerk­ stelligung eines Tuchvorschubs mittels des Antriebs­ hebels 17 antreibbar. Dieser ist mit der zugeordneten Wickelwelle 16 über eine Freilaufkupplung verbunden und durch einen am zugeordneten Gummizylinder 2 befestigten Exzenterring 33 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder 34 hin- und herbewegbar. Der Antriebshebel 17 kann dabei so ausgebildet sein, daß er in der der Fig. 2 zugrunde­ liegenden Arbeitsposition des Schwenkrahmens 11 im Ein­ griff mit dem Exzenterring 33 ist und in der der Fig. 3 zugrundeliegenden Bereitschaftsstellung außer Eingriff mit dem Exzenterring 33 ist. Im dargestellten Ausfüh­ rungsbeispiel wirkt der Exzenterring 33 mit einem eben­ falls unter der Wirkung einer Rückstellfeder 34 stehen­ den, zweiarmigen Schwenkhebel 35 zusammen, mit dem der Antriebshebel 17 in und außer Eingriff bringbar ist.
Der Schwenkhebel 35 ist einerseits mit einer auf dem Exzenterring 33 laufenden Tastrolle 36 und andererseits mit einer dem Schwenkhebel 17 zugeordneten Betätigungs­ nase 37 versehen. Der zweiarmige Schwenkhebel 35 ist an einer Seitenwand der Druckmaschine schwenkbar aufge­ hängt. Der Antriebshebel 17 kommt durch Verschwenken des Schwenkrahmens 11 in und außer Eingriff mit dem Schwenk­ hebel 35 bzw. dem Exzenterring 33. Dem Schwenkantrieb 12 kommt somit eine Doppelfunktion zu.
Der Exzenterring 33 ist in Umfangsrichtung einstellbar angeordnet, wie durch eine in ein Langloch eingreifen­ de Klemmschraube 38 angedeutet ist. Hierdurch ist es möglich, den Exzenterring auch bei nachträglicher Monta­ ge so einzustellen, daß der Tuchvorschub beim Durchgang der Zylindergrube des Gummizylinders 2 durch den Anlage­ bereich der Bürstenwalze 13 erfolgt, was besonders bei Bogenmaschinen erwünscht ist.

Claims (12)

1. Gummituchwaschvorrichtung für Offsetdruckmaschinen, mit einem Schwenkgestell und einem durch Verschwenken des Schwenkgestells in Kontakt mit einem zu reinigen­ den Gummizylinder bringbaren, im an den Gummizylinder anstellbaren Bereich von einem Andrückorgan hinter­ griffenen Wischtuch, das von einer neues Tuch auf­ nehmenden Wickelwelle ab- und auf eine verbrauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist und das mittels einer Befeuchtungseinrichtung befeuchtbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgestell (11) auf einem Tragrahmen (8) schwenkbar gelagert ist, der mit seitlichen Führungselementen (9) versehen ist, die in zugeordnete, im Bereich der Seitenwände der Druckmaschine vorgesehene Führungsbahnen (10) ein­ greifen, auf denen der das Schwenkgestell (11) ent­ haltende Tragrahmen (8) kippsicher von einer an den Gummizylinder (2) angenäherten Bereitschaftsstellung in eine hiervon entfernte Wartestellung bringbar ist und umgekehrt.
2. Gummituchwaschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (9) als Rol­ len ausgebildet sind.
3. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung der Führungsbahnen (10) Schienen vorgesehen sind.
4. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich jeder Maschinenseite hintere und vordere Führungsele­ mente (9) vorgesehen sind, die in zugeordnete Füh­ rungsbahnen (10) eingreifen.
5. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh­ rungsbahnen (10) horizontal verlaufende, parallel gegeneinander versetzte Ein- und Auslaufstücke aufwei­ sen, die durch schräge Zwischenstücke miteinander ver­ bunden sind.
6. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh­ rungsbahnen (10) mit die Führungselemente (9) in der Wartestellung aufnehmenden Mulden versehen sind.
7. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trag­ rahmen (8) in der Bereitschaftsstellung mittels einer Klemmeinrichtung gegenüber den Führungsbahnen (10) fixierbar ist.
8. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh­ rungsbahnen (10) den zugeordneten Gummizylinder (2) untergreifen.
9. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Bogenrotationsoffsetdruckmaschine der Tragrahmen (8) in eine aufgrund der Zylinderanordnung sich ergeben­ de Nische (6) unterhalb des zugeordneten Gummizylin­ ders (2) einfahrbar ist.
10. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgestell (11) mittels einer am Tragrahmen (8) befestigten Schwenkeinrichtung (12) verschwenkbar ist.
11. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen­ den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ver­ brauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle (16) vorzugs­ weise mittels einer Freilaufkupplung mit einem An­ triebshebel (17) gekuppelt ist, der bei an den Gummi­ zylinder (2) angeschwenktem Schwenkgestell (11) mit­ tels eines am Gummizylinder (2) vorzugsweise ein­ stellbar befestigten Exzenterrings (33) betätigbar ist.
12. Gummituchwaschvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise an einer Maschi­ nenseitenwand gelagerter, am Exzenterring (33) anlie­ gender Schwenkhebel (35) vorgesehen ist, der einen durch An- bzw. Abschwenken des Schwenkgestells (11) in und außer Eingriff mit dem Antriebshebel (17) kom­ menden Arm aufweist, wobei zumindest der Antriebshe­ bel (17) und/oder der Schwenkhebel (35) mit einer Rückstellfeder (34) verbunden ist bzw. sind.
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