DE3744800A1 - Gummituchwaschvorrichtung - Google Patents
GummituchwaschvorrichtungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Gummituchwaschvorrichtung
für Offsetdruckmaschinen, mit einem Schwenkgestell und
einem durch Verschwenken des Schwenkgestells in Kontakt
mit einem zu reinigenden Gummizylinder bringbaren, im an
den Gummizylinder anstellbaren Bereich von einem Andrück
organ hintergriffenen Wischtuch, das von einer neues
Tuch aufnehmenden Wickelwelle ab- und auf eine ver
brauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist
und das mittels einer Befeuchtungseinrichtung befeucht
bar ist.
Eine Anordnung dieser Art ist aus der DE-OS 28 04 786 be
kannt. Bei dieser bekannten Anordnung ist das Schwenkge
stell schwenkbar auf dem Maschinengestell der Druck
maschine gelagert. Die Waschvorrichtung verhindert da
her im eingebauten Zustand den Zugang zum Gummizylinder.
Die Waschvorrichtung muß hier daher während des normalen
Betriebs ausgebaut sein und wird nur zur Durchführung
des Waschvorgangs eingebaut. Um diesen Ein- und Ausbau
der Waschvorrichtung zu gewährleisten ist aber ein gut
zugänglicher Einbauraum erforderlich, der bei vielen
Druckmaschinenarten, insbesondere bei Bogendruckmaschi
nen, fehlt, bei denen der an den Gummizylinder ange
stellte Druckzylinder mit einem Transferzylinder zu
sammenwirken muß. Die bekannte Waschvorrichtung ist da
her vielfach nicht verwendbar.
Hiervon ausgehend ist es daher die Aufgabe der vorlie
genden Erfindung eine Anordnung gattungsgemäßer Art mit
einfachen und kostengünstigen Mitteln so zu verbessern,
daß die Waschvorrichtung ohne Ausbau so weit vom Gummi
zylinder entfernbar ist, daß dieser zugänglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß
das Schwenkgestell auf einem Tragrahmen schwenkbar ge
lagert ist, der mit seitlichen Führungselementen ver
sehen ist, die in zugeordnete, im Bereich der Seiten
wände der Druckmaschine vorgesehene Führungsbahnen ein
greifen, auf denen der das Schwenkgestell enthaltende
Tragrahmen kippsicher von einer an den Gummizylinder an
genäherten Bereitschaftsstellung in eine hiervon ent
fernte Wartestellung bringbar ist und umgekehrt.
Die erfindungsgemäßen Maßnahmen gewährleisten in vor
teilhafter Weise eine hohe Bedienungsfreundlichkeit, da
die Gummituchwaschvorrichtung einfach nach Art eines Wa
gens bzw. Schlittens in den zugeordneten Freiraum zwi
schen den Zylindern ein- bzw. aus diesem ausgefahren wer
den kann. Ein vollständiger Ausbau der Waschvorrichtung
kann hierbei in vorteilhafter Weise vielfach entfallen.
Die erfindungsgemäße Waschvorrichtung ist dennoch in
vorteilhafter Weise auch da einsetzbar, wo nur eine fla
che Nische als Freiraum zwischen den Zylindern zur Ver
fügung steht. Die eine leichte Verschiebbarkeit der
Waschvorrichtung gewährleistenden, stationären Führungs
bahnen können einfach so gestaltet werden, daß beim Ein-
bzw. Ausfahren der Waschvorrichtung keine Waschflüssig
keit auslaufen muß bzw. verschüttet werden kann. Ein
weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Maßnahmen ist da
rin zu sehen, daß im ausgefahrenen Zustand eine einfache
Wartung sowie ein einfacher Tuchwechsel möglich sind.
Dasselbe gilt für eine vollständige Entnahme der Wasch
vorrichtung, sofern diese für mehrere Einsatzstellen
vorgesehen sein sollte, da die Waschvorrichtung in der
ausgefahrenen Stellung gut zugänglich ist.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und zweckmäßige
Fortbildungen der übergeordneten Maßnahmen sind in den
Unteransprüchen angegeben.
Nachstehend wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 eine Teilansicht einer Bogenrotationsoffset
druckmaschine mit eingefahrener Gummituch
waschvorrichtung,
Fig. 2 einen Schnitt durch die Gummituchwaschvor
richtung im an den Gummizylinder angestell
ten Zustand und
Fig. 3 die Anordnung gemäß Fig. 2 im vom Gummizy
linder abgestellten Zustand.
Die der Fig. 1 zugrundeliegende Bogenrotationsoffset
druckmaschine besteht aus einem Plattenzylinder 1, einem
deckend darunter sich befindenden Gummizylinder 2 und
einem hiermit zusammenwirkenden, mit seiner Achse aus
der die Achsen von Plattenzylinder 1 und Gummizylinder 2
enthaltenden Ebene herausverlegten Druckzylinder 3, der
mit einem den Gummizylinder 2 mit Abstand untergreifen
den Transferzylinder 4 zusammenwirkt, an den sich hier
eine Wendetrommel 5 anschließt. Bei einer derartigen Zy
linderanordnung ergibt sich unterhalb des Gummizylinders
2 eine flache Nische 6. In diese Nische 6 wird eine ent
sprechend flach ausgebildete Gummituchwaschvorrichtung 7
eingefahren, die dazu dient, den Gummizylinder 2, auf
dem sich im Laufe längerer Betriebszeiten ein Farbauf
bau bildet, von Zeit zu Zeit zu reinigen.
Die Gummituchwaschvorrichtung 7 umfaßt im dargestellten
Ausführungsbeispiel einen über die ganze Maschinenbreite
reichenden Tragrahmen 8, der hier als mit seitlichen
Rollen 9 versehener Wagen ausgebildet ist, der von der
in Fig. 1 mit durchgezogenen Linien dargestellten Be
reitschaftsstellung in die mit strichpunktierten Linien
dargestellte Wartestellung gebracht werden kann. Die als
Führungselemente dienenden Rollen 9 laufen in zugeord
neten, durch Führungsschienen, die an den Seitenwänden
der Druckmaschine befestigt sein können, gebildeten Füh
rungsbahnen 10, die etwa horizontalverlaufende, durch
schräg verlaufende Zwischenstücke miteinander verbundene
Ein- und Auslaufstücke aufweisen. Im Bereich der Warte
position erfolgt eine lösbare Fixierung einfach durch
den Rollen 9 zugeordnete Mulden. Im Bereich der Arbeits
position kann eine Fixierung mittels einer nicht näher
dargestellten Klemmeinrichtung vorgesehen sein. Zur Be
werkstelligung einer definierten Gesamtbewegung sind auf
beiden Seiten vordere und hintere Rollen 9 vorgesehen,
die in zugeordnete Führungsbahnen 10 eingreifen.
Die in Fig. 1 als Ganzes mit 7 bezeichnete Gummituch
waschvorrichtung umfaßt, wie die Fig. 2 und 3 besser
erkennen lassen, ein auf dem Tragrahmen 8 schwenkbar
aufgenommenes Schwenkgestell 11, das durch eine am Trag
rahmen 8 befestigte Schwenkeinrichtung in Form eines Zy
linder-Kolbenaggregats 9 um eine gegenüberliegende
Schwenkachse gegenüber dem zugeordneten Gummizylinder 2
verschwenkbar, d. h. an diesen an- und hiervon abschwenk
bar ist. Auf dem Schwenkgestell 11 ist eine in der den
Fig. 2 und 3 zugrundeliegenden Position etwa lotrecht
unterhalb der Platten-Gummizylinderanordnung sich befin
dende Bürstenwalze 13 frei drehbar gelagert, über die
ein Wischtuch 14 läuft, das von einer, neues Tuch auf
nehmenden, auf der einen Seite der Bürstenwalze 13 ange
ordneten Wickelwelle 15 ab- und auf eine, verbrauchtes
Tuch aufnehmende, auf der anderen Seite der Bürstenwalze
13 angeordnete Wickelwelle 16 aufwickelbar ist. Die
Wickelwelle 16 ist zur Bewerkstelligung eines Tuchtrans
ports auf weiter unten noch näher ausgeführte Weise mit
tels eines Antriebshebels 17 antreibbar. Die Achse der
neues Tuch aufnehmenden Wickelwelle 15 bildet im darge
stellten Ausführungsbeispiel gleichzeitig die Schwenk
achse des Schwenkgestells 11, das mittels der zugeordne
ten Schwenkeinrichtung von der der Fig. 2 zugrundelie
genden Arbeitsposition, in welcher das Wischtuch 14 am
Gummizylinder 2 anliegt, in die der Fig. 3 zugrundelie
gende Bereitschaftsposition, in welcher das Wischtuch 14
keinen Kontakt mit dem zugeordneten Gummizylinder hat,
verschwenkbar ist und umgekehrt.
Im Bereich zwischen der Bürstenwalze 13 und den Wickel
wellen 15 und 16 läuft das Wischtuch 14 über den Wickel
wellen 15 bzw. 16 benachbarte Umlenkorgane, hier in Form
frei drehbar gelagerter Umlenkrollen 18. Diese sind so
angeordnet, daß das Wischtuch 14 die Bürstenwalze 13
praktisch ohne Umschlingung tangiert und damit in der
Arbeitsposition auch etwa tangential am Gummizylinder 2
zur Anlage kommt. Das Wischtuch 14 wird zur Durchführung
eines Waschvorgangs mit Waschflüssigkeit befeuchtet.
Hierzu ist eine Befeuchtungseinrichtung 19 vorgesehen,
die keilförmig in den durch die Bürstenwalze 13 und das
diese tangierende Wischtuch 14 begrenzten Zwickelraum
eingreift, der infolge der tangentialen Führung des
Wischtuchs 14 genügend Platz zur Aufnahme der Befeuch
tungseinrichtung 19 bietet.
Die Bürstenwalze 13 läuft in einer nach oben offenen
Wanne 20, die mit einem Abflußstutzen 21 zur Ableitung
von überschüssiger Waschflüssigkeit versehen sein kann.
Der untere Querschnittsbereich der Wanne 20 ist dem
Umfang der Bürstenwalze 13 angepaßt, so daß diese um
fangsseitig gestützt wird. An der Oberseite ist die
Wanne 20 offen. Diese Öffnung ist auf ein schmales
Fenster 22 beschränkt, durch das die Bürstenwalze 13 mit
dem das Wischtuch 14 an den Gummizylinder 2 andrückenden
Umfangsbereich hindurchgreifen kann. Im Bereich der der
Befeuchtungseinrichtung 19 zugewandten Seite ist die
Wanne 20 mit seiner keilförmigen, durch eine gegenüber
der Transportebene des Wischtuchs 14 schräg geneigte,
das Fenster 22 begrenzende Randleiste 23 gebildeten Ein
ziehung versehen. Der gegenüberliegende Fensterrand kann
symmetrisch hierzu ausgebildet sein. Im dargestellten
Ausführungsbeispiel ist die Wanne 20 im Bereich des der
Randleiste 23 gegenüberliegenden Fensterrands mit einer
durch eine rechtwinklig abgewinkelte Randklaue gebilde
ten, in der Transportebene des Wischtuchs 14 sich be
findenden, ebenen Stützleiste 24 für den von der Bürsten
walze 13 ablaufenden Bereich des Wischtuchs 14 versehen.
Der der Bürstenwalze 13 zulaufende Bereich des Wisch
tuchs 14 ist von der Befeuchtungseinrichtung 19 unter
faßt, deren obere Begrenzung eine zweite, mit der Stütz
leiste 24 fluchtende Stützleiste 25 für das Wischtuch 14
bildet.
Die die Bürstenwalze flankierenden Stützleisten 24 bzw.
25 ergeben eine großflächige, dem Arbeitsbereich un
mittelbar benachbarte Abstützung des die Bürstenwalze 13
und in der Arbeitsposition auch den Gummizylinder 2 in
etwa tangierenden Wischtuchs 14. Die abgerundeten, äuße
ren Kanten der Stützleisten 24 bzw. 25 könnten gleich
zeitig als Umlenkorgane dienen, so daß die im darge
stellten Ausführungsbeispiel vorgesehenen Umlenkrollen
entfallen könnten. Es wäre aber auch denkbar, die tan
gentiale Führung des Wischtuchs 14 ausschließlich mit
den Umlenkrollen 18 zu bewerkstelligen. In diesem Falle
könnte die Wanne 20 oben auf der ganzen Breite geöffnet
sein.
Die Befeuchtungseinrichtung 19 ist im dargestellten Aus
führungsbeispiel zur Erzielung einer besonders kompakten
und stabilen Anordnung an die Wanne 20 angebaut. Die Be
feuchtungseinrichtung 19 umfaßt dabei zwei übereinander
angeordnete Kammern 26, die mit einer zugeordneten Wasch
flüssigkeit in Form von Wasser und/oder Chemikalien be
aufschlagbar sind. Von jeder Kammer 26 gehen Austritts
bohrungen 27 ab, die im Bereich der befeuchtungseinrich
tungsseitigen Stützleiste 25 ausmünden. Die Achsen der
Austrittsbohrungen 27 verlaufen parallel zur schräg ge
neigten Randleiste 23, so daß die Mündungsquerschnitte
sehr nahe an den durch das Fenster 22 definierten Ar
beitsbereich heranreichen. Die Austrittsbohrungen 27
sind in Form von über die ganze Breite reichenden Boh
rungsreihen angeordnet, so daß eine gleichmäßige Be
netzung des Wischtuchs 14 auf der ganzen Breite erfolgen
kann. Das Wischtuch 14 deckt die Öffnungsquerschnitte
der Austrittsbohrungen 27 ab. Die Austrittsquerschnitte
können daher verhältnismäßig groß sein, so daß sich kei
ne Düsenwirkung ergibt. Die aus den Kammern 26 verdräng
te Waschflüssigkeit wird daher auf das Wischtuch 14
nicht aufgespritzt, sondern vom Wischtuch 14 einfach ab
gestreift, so daß ein sparsamer Verbrauch sowie die Ver
meidung einer Verschmutzung der Umgebung gewährleistet
sind.
Jede der beiden Kammern 26 ist mit einem zugeordneten
Tank 28 verbunden. In jeder der zugeordneten Verbindungs
leitungen 29 ist eine durch vor- und nachgeordnete Rück
schlagventile 30 gesicherte Verdrängereinrichtung 31 an
geordnet. Die Tanks 28 sind höher als die zugeordneten
Verdrängereinrichtungen 31 angeordnet, so daß die be
treffende Flüssigkeit den Verdrängereinrichtungen 31
automatisch zulaufen kann. Die Verdrängereinrichtungen
31 sind im dargestellten Ausführungsbeispiel als ein
fache Zylinder-Kolbenaggregate mit einstellbarem Kolben
hub ausgebildet, wie durch die Einstellschrauben 32 an
gedeutet ist. Der Antrieb der Zylinder-Kolbenaggregate
kann maschinell oder manuell erfolgen. Es wäre aber auch
denkbar, die Waschflüssigkeit durch Pumpen aus den Tanks
28 anzusaugen, so daß diese platzsparend auch tiefer als
die Verdrängereinrichtungen, die zweckmäßig auf dem Trag
rahmen 8 aufgenommen sein können, angeordnet werden
können.
Die verbrauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle 16 ist,
wie weiter oben bereits angedeutet wurde, zur Bewerk
stelligung eines Tuchvorschubs mittels des Antriebs
hebels 17 antreibbar. Dieser ist mit der zugeordneten
Wickelwelle 16 über eine Freilaufkupplung verbunden und
durch einen am zugeordneten Gummizylinder 2 befestigten
Exzenterring 33 entgegen der Kraft einer Rückstellfeder
34 hin- und herbewegbar. Der Antriebshebel 17 kann dabei
so ausgebildet sein, daß er in der der Fig. 2 zugrunde
liegenden Arbeitsposition des Schwenkrahmens 11 im Ein
griff mit dem Exzenterring 33 ist und in der der Fig. 3
zugrundeliegenden Bereitschaftsstellung außer Eingriff
mit dem Exzenterring 33 ist. Im dargestellten Ausfüh
rungsbeispiel wirkt der Exzenterring 33 mit einem eben
falls unter der Wirkung einer Rückstellfeder 34 stehen
den, zweiarmigen Schwenkhebel 35 zusammen, mit dem der
Antriebshebel 17 in und außer Eingriff bringbar ist.
Der Schwenkhebel 35 ist einerseits mit einer auf dem
Exzenterring 33 laufenden Tastrolle 36 und andererseits
mit einer dem Schwenkhebel 17 zugeordneten Betätigungs
nase 37 versehen. Der zweiarmige Schwenkhebel 35 ist
an einer Seitenwand der Druckmaschine schwenkbar aufge
hängt. Der Antriebshebel 17 kommt durch Verschwenken des
Schwenkrahmens 11 in und außer Eingriff mit dem Schwenk
hebel 35 bzw. dem Exzenterring 33. Dem Schwenkantrieb 12
kommt somit eine Doppelfunktion zu.
Der Exzenterring 33 ist in Umfangsrichtung einstellbar
angeordnet, wie durch eine in ein Langloch eingreifen
de Klemmschraube 38 angedeutet ist. Hierdurch ist es
möglich, den Exzenterring auch bei nachträglicher Monta
ge so einzustellen, daß der Tuchvorschub beim Durchgang
der Zylindergrube des Gummizylinders 2 durch den Anlage
bereich der Bürstenwalze 13 erfolgt, was besonders
bei Bogenmaschinen erwünscht ist.
Claims (12)
1. Gummituchwaschvorrichtung für Offsetdruckmaschinen,
mit einem Schwenkgestell und einem durch Verschwenken
des Schwenkgestells in Kontakt mit einem zu reinigen
den Gummizylinder bringbaren, im an den Gummizylinder
anstellbaren Bereich von einem Andrückorgan hinter
griffenen Wischtuch, das von einer neues Tuch auf
nehmenden Wickelwelle ab- und auf eine verbrauchtes
Tuch aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist und das
mittels einer Befeuchtungseinrichtung befeuchtbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Schwenkgestell (11)
auf einem Tragrahmen (8) schwenkbar gelagert ist, der
mit seitlichen Führungselementen (9) versehen ist,
die in zugeordnete, im Bereich der Seitenwände der
Druckmaschine vorgesehene Führungsbahnen (10) ein
greifen, auf denen der das Schwenkgestell (11) ent
haltende Tragrahmen (8) kippsicher von einer an den
Gummizylinder (2) angenäherten Bereitschaftsstellung
in eine hiervon entfernte Wartestellung bringbar ist
und umgekehrt.
2. Gummituchwaschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, daß die Führungselemente (9) als Rol
len ausgebildet sind.
3. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Bildung
der Führungsbahnen (10) Schienen vorgesehen sind.
4. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich
jeder Maschinenseite hintere und vordere Führungsele
mente (9) vorgesehen sind, die in zugeordnete Füh
rungsbahnen (10) eingreifen.
5. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh
rungsbahnen (10) horizontal verlaufende, parallel
gegeneinander versetzte Ein- und Auslaufstücke aufwei
sen, die durch schräge Zwischenstücke miteinander ver
bunden sind.
6. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh
rungsbahnen (10) mit die Führungselemente (9) in der
Wartestellung aufnehmenden Mulden versehen sind.
7. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Trag
rahmen (8) in der Bereitschaftsstellung mittels einer
Klemmeinrichtung gegenüber den Führungsbahnen (10)
fixierbar ist.
8. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Füh
rungsbahnen (10) den zugeordneten Gummizylinder (2)
untergreifen.
9. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer
Bogenrotationsoffsetdruckmaschine der Tragrahmen (8)
in eine aufgrund der Zylinderanordnung sich ergeben
de Nische (6) unterhalb des zugeordneten Gummizylin
ders (2) einfahrbar ist.
10. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das
Schwenkgestell (11) mittels einer am Tragrahmen (8)
befestigten Schwenkeinrichtung (12) verschwenkbar
ist.
11. Gummituchwaschvorrichtung nach einem der vorhergehen
den Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die ver
brauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle (16) vorzugs
weise mittels einer Freilaufkupplung mit einem An
triebshebel (17) gekuppelt ist, der bei an den Gummi
zylinder (2) angeschwenktem Schwenkgestell (11) mit
tels eines am Gummizylinder (2) vorzugsweise ein
stellbar befestigten Exzenterrings (33) betätigbar
ist.
12. Gummituchwaschvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch
gekennzeichnet, daß ein vorzugsweise an einer Maschi
nenseitenwand gelagerter, am Exzenterring (33) anlie
gender Schwenkhebel (35) vorgesehen ist, der einen
durch An- bzw. Abschwenken des Schwenkgestells (11)
in und außer Eingriff mit dem Antriebshebel (17) kom
menden Arm aufweist, wobei zumindest der Antriebshe
bel (17) und/oder der Schwenkhebel (35) mit einer
Rückstellfeder (34) verbunden ist bzw. sind.
Priority Applications (1)
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| DE19873744800 DE3744800A1 (de) | 1987-10-28 | 1987-10-28 | Gummituchwaschvorrichtung |
Applications Claiming Priority (2)
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| DE19873744800 DE3744800A1 (de) | 1987-10-28 | 1987-10-28 | Gummituchwaschvorrichtung |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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ID=25861183
Family Applications (1)
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| DE19873744800 Ceased DE3744800A1 (de) | 1987-10-28 | 1987-10-28 | Gummituchwaschvorrichtung |
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