DE10213647A1 - Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung sowie Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents
Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung sowie Reinigungswanne zur Durchführung des VerfahrensInfo
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung einer Offsetdruckmaschine, bei dem die Gummituchwaschvorrichtung der Offsetdruckmaschine vor dem Reinigen entnommen und in eine Reinigungswanne eingebracht wird. DOLLAR A Um in kürzerer Zeit, insbesondere jedoch mit geringerem Personalaufwand, verbesserte Reinigungsergebnisse zu erzielen, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, dass auf die Gummituchwaschvorrichtung in der mit einem flüssigen Medium gefüllten Reinigungswanne Ultraschallwellen gerichtet werden. DOLLAR A Außerdem wird eine Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens vorgeschlagen.
Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung einer Offsetdruckmaschine, bei dem die Gummituchwaschvorrichtung der Offsetdruckmaschine vor dem Reinigen entnommen und in eine Reinigungswanne eingebracht wird. Außerdem betrifft die Erfindung eine Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens.
- Eine Offsetdruckmaschine dient dem Bedrucken von Bogen und weist regelmäßig mehrere Druckwerke auf, von denen die bedruckten Bogen über eine Kettenauslage einem Auslegestapel zugeführt werden. Jedes Druckwerk besteht in bekannter Weise aus einem Plattenzylinder, dem ein Farbwerk und ein Feuchtwerk zugeordnet sind, aus einem Gummituchzylinder und aus einem Druckzylinder. Dem Gummituchzylinder ist in Drehrichtung vor der Kontaktstelle mit dem Druckzylinder eine Waschvorrichtung für das Gummituch zugeordnet. Diese Gummituchwaschvorrichtung dient dazu, nach einer bestimmten Anzahl von Drucken das Gummituch zu waschen, damit Farbreste, Papierstaub und andere Schmutzteilchen entfernt werden können.
- Fest installierte Gummituchwaschvorrichtungen unterliegen einem Verschleiß und sind relativ kompliziert zu warten und zu reinigen. Aus diesem Grund wurden Gummituchwascheinrichtungen entwickelt, die als Einheit aus der Druckmaschine ausgebaut und außerhalb der Druckmaschine gereinigt und gewartet werden können. In der DE 199 58 087 A1 wurde bereits ein Verfahren zur bedienungsfreundlichen Deinstallation und Wiederinstallation von Gummituchwascheinrichtungen vorgeschlagen.
- In der DE 37 44 800 A1 ist ein Beispiel einer entnehmbaren Gummituchwaschvorrichtung beschrieben, die im wesentlichen von einem an den Gummituchzylinder andrückbaren Wischtuch gebildet wird, das von einer ersten Wickelwelle ab und auf eine verbrauchtes Tuch aufnehmende Wickelwelle aufwickelbar ist und das mittels einer Befeuchtungseinrichtung befeuchtbar ist.
- Moderne an das Gummituch des Gummituchzylinders anstellbare Wascheinrichtungen weisen mindestens eine Bürstenwalze auf, der mittels Sprüheinrichtungen Wasser und Waschflüssigkeit zuführbar ist. Unter der Bürstenwalze ist eine Auffangwange angeordnet.
- Die Reinigung derartiger Gummituchwascheinrichtungen erfolgt nach dem Stand der Technik dadurch, dass die eine Einheit bildende Gummituchwaschvorrichtung zunächst der Druckmaschine entnommen, in ihre wesentlichen Bestandteile zerlegt und anschließend in einer Reinigungswanne insbesondere mit Flachpinsel und Bürsten mittels herkömmlicher Waschmittel gereinigt wird. Mit diesen manuellen Reinigungsverfahren lässt sich die Gummituchwascheinrichtung zufriedenstellend reinigen.
- Problematisch ist jedoch der hohe Zeitaufwand von etwa 3-4 Stunden, der sich insbesondere bei großen Mehrfarbendruckmaschinen mit zahlreichen Druckwerken mit jeweils einer Gummituchwascheinrichtung aufaddiert.
- Probleme bereitet außerdem die Reinigung der Sprühstangen moderner Gummituchwascheinrichtungen, die für die Wasser- und Waschmittelzufuhr im Bereich der Bürstenwalzen vorgesehen sind. Im Reinigungsbetrieb der Gummituchwascheinrichtung lässt es sich nicht vermeiden, dass Farbreste, Papierstaub und Puder in geringen Mengen in die Sprühstangen eindringen und dort anhaften. Man hat versucht, die empfindlichen Sprühstangen mit Wasser oder Druckluft zu durchspülen. Die Reinigungsergebnisse sind jedoch größtenteils unbefriedigend. Die Reinigungswirkung der Gummituchwascheinrichtung ist jedoch in starkem Maße von der einwandfreien Funktion der Sprühstangen abhängig.
- Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein Reinigungsverfahren für aus der Druckmaschine entnehmbare Gummituchwaschvorrichtungen zu schaffen, dass in kürzerer Zeit, insbesondere jedoch mit geringerem Personalaufwand, verbesserte Reinigungsergebnisse zeitigt. Weiterhin liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, besondere Maßnahmen zur verbesserten Innenreinigung von Sprühstangen einer Gummituchwaschvorrichtung vorzuschlagen. Schließlich soll eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete Reinigungswanne geschaffen werden.
- Diese Aufgabe wird bei einem Verfahren der eingangs erwähnten Art dadurch gelöst, dass auf die Gummituchwaschvorrichtung in der mit einem flüssigen Medium gefüllten Reinigungswanne Ultraschallwellen gerichtet werden.
- Aufgrund der Ultraschallwellen kommt es in dem flüssigen Medium zur sogenannten Kavitation. Neben Staub- und Schmutzpartikeln wirken auch die Oberflächen von in das flüssige Medium eingetauchten Teilen als Kavitationskeime. Von diesen Oberflächen werden die Schmutzteilchen abgesprengt und suspendieren in das flüssige Medium. Die erfindungsgemäße Reinigung mittels Ultraschallwellen verkürzt die Reinigungszeiten auf etwa 0,5-2 Stunden. Als besonderer Vorteil ist hervorzuheben, dass während des eigentlichen Reinigungsvorganges kein Personal gebunden wird. Eine Beschädigung der Gummituchwaschvorrichtung durch Reinigungswerkzeuge ist ausgeschlossen. Die Ultraschallwellen reinigen auch schlecht zugängliche Bereiche der Gummituchwaschvorrichtungen.
- Die Reinigungsergebnisse lassen sich weiter verbessern, wenn die Waschvorrichtung zumindest teilweise in ihre Bestandteile zerlegt wird, bevor sie in die Reinigungswanne gelegt und mit Ultraschallwellen beaufschlagt wird. Diese Zerlegung ist jedoch nicht zwingend erforderlich, da die Ultraschallwellen auch an solchen Stellen der Gummituchwaschvorrichtung wirken, die durch andere Bauteile überdeckt sind.
- Die Ultraschallreinigung als Leistungsschallanwendung sollte vorzugsweise mit Ultraschallwellen mit einer Frequenz im Bereich von 16 Kilohertz-100 Kilohertz und mit einer Ultraschallintensität von mindestens 2 Watt/1 flüssiges Medium in der Reinigungswanne erfolgen. Bei besonders starker Verschmutzung kann die Leistung auf bis zu 10 Watt/1 flüssiges Medium in der Reinigungswanne angehoben werden.
- Das Reinigungsergebnis lässt sich weiter verbessern, wenn die Ultraschallwellen aus mindestens zwei Richtungen auf die Waschvorrichtung gerichtet werden.
- Die Ultraschallwellen erwärmen das flüssige Medium. Um eine Erwärmung des flüssigen Mediums über dessen Siedepunkt hinaus und damit eine Verdampfung zu vermeiden, ist in einer Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Verfahrens vorgesehen, dass das flüssige Medium in der Reinigungswanne gekühlt wird.
- Um die Handhabung der Waschvorrichtung - zerlegt oder als Einheit - zu erleichtern, wird in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass die Waschvorrichtung mittels eines Reinigungsgutträgers, beispielsweise eines Drahtkorbes, in die Reinigungswanne eingebracht wird.
- Nach dem Reinigen wird die Waschvorrichtung, gegebenenfalls mit Hilfe des Reinigungsgutträgers aus der Reinigungswanne entnommen, getrocknet und wieder in die Offsetdruckmaschine eingesetzt. Lässt sich der Reinigungsvorgang nicht in einer ohnehin betrieblich erforderlichen Stillstandszeit der Offsetrotationsmaschine durchführen, kann eine baugleiche Gummituchwaschvorrichtung als Ersatz vorgehalten werden.
- Als flüssiges Medium für das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren eignen sich insbesondere handelsübliche Mischungen aus insbesondere entaromatisierten, aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Emulgatoren, Lösungsvermittlern, insbesondere auf Esterbasis und Korrosionsinhibitoren. Zur Verkürzung der Reinigungszeiten können aggressivere, insbesondere alkalische Waschmittel zum Einsatz gelangen.
- Wie bereits eingangs erwähnt, weisen moderne Gummituchwaschvorrichtungen Sprühstangen für die Wasser- und Waschmittelzufuhr im Bereich der Bürstenwalzen auf. Um die problematische Innenreinigung der Sprühstangen zu verbessern, wird in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass während der Reinigung der Waschvorrichtung mittels Ultraschallwellen das flüssige Medium durch mindestens einen Bestandteil der Waschvorrichtung, insbesondere die Sprühstangen gefördert wird. Dies kann beispielweise dadurch geschehen, dass die Eingänge der hohlzylindrischen Sprühstangen über eine Schlauchverbindung an eine Pumpe angeschlossen werden, die während der Ultraschallreinigung das flüssige Medium durch die Sprühstangen fördert.
- Eine Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens zeichnet sich dadurch aus, dass an der Reinigungswanne mindestens ein Ultraschall-Generator angeordnet ist. Der Ultraschall-Generator kann beispielsweise als Tauchschwinger, Schwingplatte oder zylinderförmiger Schwinger ausgestaltet sein. Die Ultraschall-Generatoren werden an der Reinigungswanne mittels Aufhängehaken, Befestigungslaschen oder direkt an einer Wand der Reinigungswanne mittels Verschraubungen oder Verschweißungen befestigt.
- Um eine Gummituchwaschvorrichtung aufnehmen zu können, kann die Reinigungswanne beispielsweise Innenmaße (Länge × Breite × Höhe) von 1200 × 300 × 300 mm aufweisen.
- Um die Ultraschallwellen aus zwei Richtungen auf die Waschvorrichtung richten zu können, weist die Reinigungswanne in einer Ausgestaltung der Erfindung mindestens zwei Ultraschall-Generatoren an gegenüber liegenden Seitenwänden der Reinigungswanne auf.
- Die Intensität und Einwirkdauer der Ultraschallwellen lässt sich einstellen, wenn die Ultraschallgeneratoren mit einer Leistungssteuerung und/oder einem Zeitgeber verbunden sind.
- Eine Füllstandsüberwachung für das flüssige Medium verhindert ein Trockenlaufen der Ultraschall-Generatoren und gegebenenfalls vorhandener Pumpen. Pumpen können in der Reinigungswanne für das Durchspülen der Sprühstangen, jedoch auch zum automatisierten Be- und Entfüllen der Reinigungswanne mit flüssigem Medium angeordnet sein.
- In der Zeichnung zeigt:
- Fig. 1 eine schematische Darstellung eines Druckwerks mit entnehmbarer Gummituchwascheinrichtung
- Fig. 2 eine teilweise in ihre Bestandteile zerlegte Gummituchwaschvorrichtung nach Fig. 1 sowie
- Fig. 3a eine schematische Aufsicht auf eine Reinigungswanne zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung sowie
- Fig. 3b eine Seitenansicht der Reinigungswanne nach Fig. 3a.
- In Fig. 1 ist eine Offsetdruckmaschine 1 dargestellt, deren Druckwerk zwei Seitenwände 2 und 3 aufweist, zwischen denen ein Gummituchzylinder 4 drehbar gelagert ist.
- Dem Gummituchzylinder 4 ist in Drehrichtung vor der Kontaktstelle mit einem nicht dargestellten Druckzylinder eine Waschvorrichtung 5 für das Gummituch zugeordnet.
- Die Gummituchwaschvorrichtung 5 wird zum Reinigen der Druckmaschine 1 entnommen und teilweise in ihre Bestandteile zerlegt. Fig. 2 zeigt die in 4 Teile zerlegte Gummituchwaschvorrichtung 5, wie sie in modernen Offsetdruckmaschinen eingesetzt wird. Die Gummituchwaschvorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Bürstenwalze 8, eine Vielzahl von Spülöffnungen aufweisenden Sprühstangen 11 für Waschmittel und Wasser, einer Auffangwanne 7 sowie einem Basisteil 6, das ein Getriebe zum Antrieb der Bürstenwalze aufweist. Ferner ist eine Dichtung 9 erkennbar, die zwischen dem Basisteil 6 und der Auffangwange 7 angeordnet ist. Die Sprühstangen 11 sind der Bürstenwalze 8 im zusammengebauten Zustand der Gummituchwaschvorrichtung zugeordnet. Die Sprühstangen 11 werden über Schläuche 12, 13 mit Wasser und Waschmittel versorgt, das während des Betriebs der Gummituchwaschvorrichtung der Bürstenwalze zugeführt wird. Die Schläuche 12, 13 besitzen Anschlussstücke 14, 15.
- Die entsprechend Fig. 2 zerlegte Gummituchwascheinrichtung 5 wird in eine insgesamt mit 16 bezeichnete Reinigungswanne gelegt. Die Reinigungswanne 16 besitzt einen Zu- und einen Ablauf 17, 18 für das flüssige Reinigungsmedium.
- Die Seiten- und Stirnwände der Reinigungswanne sind doppelwandig ausgeführt. In den Seitenwänden 20, 21 sind Ultraschallgeneratoren 22, 23 in den Stirnwänden eine Kühl- und Heizeinrichtung 24, 25 für das flüssige Medium angeordnet.
- Zum Reinigen werden die Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung 5 in die Reinigungswanne 16 gelegt. Sodann wird mittels einer nicht dargestellten Zeitschaltuhr die Reinigungsdauer eingestellt. Mittels der Heizeinrichtung 25 wird das flüssige Medium auf Betriebstemperatur gebracht. Nach einer Einwirkdauer der Ultraschallwellen von etwa 20 Minuten werden die Schläuche 12, 13 von den Anschlussstücken 14, 15 (vgl. Fig. 2) abgezogen und mittels Schlauchschnellverschlussverbindungen an mindestens eine nicht dargestellte Umlaufpumpe angeschlossen. Die Umlaufpumpe fördert das flüssige Medium durch die Sprühstangen, während die Ultraschallgeneratoren 22, 23 weiterhin aktiviert bleiben.
- Infolgedessen kommt es zu einer gründlichen Innenreinigung der Sprühstangen 11, die für den Reinigungserfolg der Gummituchwaschvorrichtung von entscheidender Bedeutung ist.
- Nach Abschluss der Reinigung werden die Bestandteile der Gummituchwaschvorrichtung wieder zusammengesetzt und die Vorrichtung in das Druckwerk eingesetzt. Bezugszeichenliste 1 Offsetdruckmaschine
2 Seitenwand
3 Seitenwand
4 Gummituchzylinder
5 Gummituchwaschvorrichtung
6 Basisteil
7 Auffangwange
8 Bürstenwalze
9 Dichtung
10 -
11 Sprühstange
12 Schlauch
13 Schlauch
14 Anschlussstück
15 Anschlussstück
16 Reinigungswanne
17 Zulauf
18 Ablauf
19 -
20 Seitenwand
21 Seitenwand
22 Ultraschallgenerator
23 Ultraschallgenerator
24 Kühleinrichtung
25 Heizeinrichtung
Claims (17)
1. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
einer Offsetdruckmaschine, bei dem die
Gummituchwaschvorrichtung der Offsetdruckmaschine vor dem Reinigen
entnommen und in eine Reinigungswanne eingebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass auf die
Gummituchwaschvorrichtung (5) in der mit einem flüssigen Medium gefüllten
Reinigungswanne (16) Ultraschallwellen gerichtet werden.
2. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass auf die
Gummituchwaschvorrichtung (5) Ultraschallwellen mit einer
Frequenz im einem Bereich von 16 kHz bis 100 kHz
gerichtet werden.
3. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf
die Gummituchwaschvorrichtung (5) Ultraschallwellen mit
einer Intensität von mindestens 2 W/l flüssiges Medium
gerichtet werden.
4. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gummituchwaschvorrichtung (5) zumindest
teilweise in ihre Bestandteile (6, 7, 8, 9) zerlegt wird, bevor
sie in die Reinigungswanne (16) gelegt wird.
5. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallwellen aus unterschiedlichen
Richtungen auf die Gummituchwaschvorrichtung (5) gerichtet
werden.
6. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
dass das flüssige Medium in der Reinigungswanne (16)
gekühlt wird.
7. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
dass die Gummituchwaschvorrichtung (5) mittels eines
Reinigungsgutträgers in die Reinigungswanne (16) eingebracht
wird.
8. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das flüssige Medium eine Mischung zumindest aus
aliphatischen Kohlenwasserstoffen, Emulgatoren,
Lösungsvermittlern und Korrosionsinhibitoren ist.
9. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
dass das flüssige Medium ein alkalisches Waschmittel
umfasst.
10. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ultraschallwellen für eine Dauer von mindestens
20 Minuten auf die Gummituchwaschvorrichtung (5)
gerichtet werden.
11. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, dass während der Reinigung der
Gummituchwaschvorrichtung (5) mittels Ultraschallwellen das flüssige
Medium durch mindestens einen Bestandteil der
Gummituchwaschvorrichtung, insbesondere eine Sprühstange (11),
gefördert wird.
12. Verfahren zum Reinigen einer Gummituchwaschvorrichtung
nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch
gekennzeichnet, dass die Gummituchwaschvorrichtung (5) nach dem
Reinigen aus der Reinigungswanne (16) entnommen,
getrocknet und wieder in die Offsetdruckmaschine (1) eingesetzt
wird.
13. Reinigungswanne zur Durchführung des Verfahrens nach
einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass
an der Reinigungswanne (16) mindestens ein Ultraschall-
Generator (22, 23) angeordnet ist.
14. Reinigungswanne nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass mindestens zwei Ultraschall-Generatoren (22, 23) an
gegenüberliegenden Seitenwänden (20, 21) der
Reinigungswanne angeordnet sind.
15. Reinigungswanne nach Anspruch 13 oder 14, dadurch
gekennzeichnet, dass jeder Ultraschall-Generator (22, 23) mit
einer Leistungssteuerung und/oder einem Zeitgeber
verbunden ist.
16. Reinigungswanne nach einem der Ansprüche 13 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Füllstandsüberwachung
für das flüssige Medium aufweist.
17. Reinigungswanne nach einem der Ansprüche 13 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Heiz- und/oder
Kühleinrichtung aufweist.
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