DE3744398A1 - Verfahren und vorrichtung zur registrierung von signalkurven - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur registrierung von signalkurvenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und auf eine Vorrichtung
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Es ist zur Realisierung digitaler Oszilloskope bekannt
bildlich darzustellende analoge Signalkurven zunächst in
einzelne Amplitudenproben zu zerlegen, diese zu digita
lisieren, sie dann einem Signalspeicher zuzuführen und
schließlich den Inhalt des Signalspeichers zur Anzeige
zu bringen.
Bezüglich der Unterschiede gegenüber einem analogen
Oszilloskop kommt bei einem digitalen Oszilloskop der
Speicherung der Amplitudenproben im Signalspeicher
besondere Bedeutung zu. Einerseits ergibt sich hierdurch
zwangsläufig eine Verzögerung gegenüber einem in Echt
zeit arbeitenden analogen Oszilloskop, die aber bei der
hohen Arbeitsgeschwindigkeit moderner Oszilloskope ohne
Bedeutung ist. Andererseits eröffnet die Zwischenspei
cherung Möglichkeiten, die der Analogtechnik
grundsätzlich verschlossen bleiben. Diese Möglichkeiten
basieren darauf, daß eine gespeicherte Signalkurve im
Prinzip beliebig lange für eine Analyse ihrer Kurvenform
zur Verfügung steht.
Im Normalbetrieb allerdings werden in den üblicherweise
als RAM ausgeführten Signalspeicher ständig neue Ampli
tudenproben eingelesen, wobei die Amplitudenproben der
jeweils vorhergehenden Signalkurve fortlaufend über
schrieben werden. Soll nun zur Analyse einer bestimmten
Signalkurve diese über längere Zeit festgehalten werden,
so bieten sich im Prinzip zwei Möglichkeiten an. Ent
weder muß der Zustrom neuer Amplitudenproben in den
Signalkurvenspeicher gestoppt werden, damit die zu
untersuchende Signalkurve nicht durch Überschreiben
gelöscht wird, oder es muß ein weiterer Speicher zur
Verfügung stehen, in dem eine Signalkurve bei Bedarf
abgelegt werden kann. Das hierzu erforderliche Schalt-
bzw. Triggersignal, das die Speicherung einleiten muß,
kann dabei von Hand ausgelöst werden, wenn ein Beobach
ter einen irregulären Kurvenverlauf erkennt, den er sich
genau ansehen will.
Einer handbetätigten Triggerung sind allerdings enge
Grenzen gesetzt, denn momentane Unregelmäßigkeiten, die
auch als Transienten bezeichnet werden, können sehr
schnell vorübergehen, so daß die Reaktionszeit des
Beobachters nicht ausreicht, den Speicherbefehl genügend
schnell zu geben. Andererseits kann aber auch sehr viel
Zeit vergehen, bis eine Transiente auftritt. Weiterhin
kann die Abweichung mit den Augen nicht erkennbar sein,
z.B. wenn eine Phasenverschiebung vorliegt und der
Kurvenverlauf unverändert erscheint.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1 und eine Vorrichtung nach
dem Oberbegriff des Anspruchs 3 zu schaffen, mit deren
Hilfe bei geringem Aufwand eine automatische Erfassung
von Signalkurvenabweichungen möglich ist, die einen
vorgegebenen Toleranzbereich überschreiten.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeich
neten Merkmale gelöst. Zweckmäßige Ausgestaltungen und
Weiterbildungen des Erfindungsgegenstandes sind in den
Unteransprüchen genannt.
Der zu schaffende Toleranzbereich wird in vorteilhafter
Weise durch eine obere und eine untere Hüllkurve er
zeugt, die alle Signalkurven einschließen, die als
normal zu betrachten sind und deshalb kein Schaltsignal
auslösen sollen. Die Hüllkurven bestehen ebenso wie die
Signalkurven aus digitalen Amplitudenproben, und werden
in einem Hüllkurvenspeicher abgelegt. Während jedoch der
Inhalt des Hüllkurvenspeichers unverändert bestehen
bleibt, werden die Amplitudenproben der im Signalspei
cher abgelegten Signalkurve zyklisch wiederkehrend
überschrieben. Im Signalspeicher befindet sich somit die
jeweils dem letzten Stand entsprechende Signalkurve.
Gleichzeitig mit ihrer Einspeicherung in den Signal
speicher werden die Amplitudenproben der Signalkurve mit
zeitlich entsprechenden Amplitudenproben der unteren und
oberen Hüllkurve verglichen. Wird eine der beiden
Hüllkurven durch eine Amplitudenprobe der Signalkurve
überschritten, was bei Überlagerung eines Störsignals
der Fall ist, so wird ein erstes Schaltsignal ausgelöst.
Sind sehr kurze Störungen ohne Bedeutung, so kann man
das erste Schaltsignal auch erst dann auslösen, wenn
zwei oder mehr Amplitudenproben den Toleranzbereich
überschritten haben.
In der Regel ist es wichtig nicht nur das Störsignal
selbst, sondern auch die nachfolgenden Werte der Signal
kurve festzuhalten. Erfindungsgemäß ist deshalb vorge
sehen, nach dem ersten Schaltsignal weiterhin die
ankommenden Amplitudenproben der Signalkurve bis zu
ihrem Ende in den Signalspeicher zu übernehmen. Erst am
Ende der momentanen Signalkurve wird ein zweites Schalt
signal erzeugt, und nunmehr diese gespeicherte Kurve
gesichert. Das kann entweder dadurch erfolgen, daß ein
Überschreiben des Signalspeichers gestoppt wird oder daß
die nunmehr im Signalspeicher enthaltenen Amplituden
werte in einen Langzeitspeicher übernommen werden. In
beiden Fällen erfolgt eine Darstellung der gespeicherten
momentanen Signalkurve auf einem Bildschirm.
Eine wesentliche Vereinfachung ergibt sich, wenn man
nicht jede der beiden Hüllkurven in einem eigenen
Speicher ablegt, sondern die Amplitudenproben der beiden
Hüllkurven abwechselnd nacheinander einem gemeinsamen
Hüllkurvenspeicher zuführt. Von zwei aufeinanderfolgen
den Amplitudenproben der Signalkurve wird dann die eine
mit der entsprechenden Amplitudenprobe der unteren
Hüllkurve und die andere mit der entsprechenden Ampli
tudenprobe der oberen Hüllkurve verglichen. Im Prinzip
besteht hierdurch zwar die Möglichkeit, daß nur einen
Zähltakt dauernde Transienten, die jeweils die andere
der beiden Hüllkurven durchdringen, nicht erfaßt werden.
Für die Praxis ist das jedoch ohne Bedeutung, da sich so
kurzzeitige Transienten ohnehin einer weiteren Analyse
entziehen und auch dann, wenn sie erfaßt würden, allen
falls als Strich auf dem Bildschirm erkennbar wären.
Die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
dienende Vorrichtung besitzt einen Mikroprozessor, der
aus den Amplitudenproben einer ausgewählten Signalkurve
die zugehörigen Hüllkurven so berechnet, daß der vorge
gebene Toleranzbereich eingehalten wird. Eine Ver
gleichsschaltung dient dazu, fortlaufend die von einem
A/D-Wandler kommenden Amplitudenproben synchron mit
entsprechenden Amplitudenproben aus dem Hüllkurvenspei
cher zu vergleichen. Eine Steuerschaltung bewirkt die
Sicherung der momentanen Signalkurve, nachdem eine
Amplitudenprobe der Signalkurve eine der Hüllkurven
überschritten hat.
Es ist vorteilhaft, bei den aufeinanderfolgenden Adres
sen des Hüllkurvenspeichers jeweils abwechselnd eine der
unteren und eine der oberen Hüllkurven zuzuordnen. Am
Eingang der Vergleichsschaltung liegen zwei Register,
von denen das erste die vom A/D-Wandler kommenden
Amplitudenproben der Signalkurve und das zweite die aus
dem Hüllkurvenspeicher kommenden Amplitudenproben der
Hüllkurven aufnimmt. Der Ausgang jedes der beiden
Register ist den beiden Eingängen A und B eines Kompara
tors zugeführt, dessen erster Ausgang bei Amplitudenpro
ben A kleiner B und dessen zweiter Ausgang bei Amplitu
denproben A größer B auf "High" schaltet. Ein Multi
plexer sorgt dafür, daß die vom Komparator parallel
ausgegebenen Vergleichssignale wieder zu einem gemein
samen seriellen Signal zusammengefügt werden. Dies kann
geschehen, weil die nachfolgende Triggerschaltung nur
erkennen muß, ob eine Amplitudenprobe eine der beiden
Hüllkurven überschritten hat, jedoch unerheblich ist,
welche der beiden Hüllkurven es war.
Die Funktionen der Komparatorschaltung sowie der Steuer
schaltung könnten im Prinzip auch durch den Mikroprozes
sor wahrgenommen werden. Zur Realisierung hoher Taktfre
quenzen verwendet man jedoch bevorzugt konventionelle
Logikelemente, die ggf. auf einem Gatearray angeordnet
sind. So enthält die auf die Komparatorschaltung folgen
de Steuerschaltung eine Triggerschaltung, die vom
Ausgangssignal des Multiplexers getriggert wird, einen
Taktgenerator, der den zeitlichen Ablauf bestimmt und
einen Adressenzähler zur Vorgabe der Adressen für die im
Signalkurvenspeicher und Hüllkurvenspeicher abgelegten
Amplitudenproben.
Der Taktgeber besitzt einen mit dem Mikroprozessor
verbundenen Freigabeeingang und einen mit der Trigger
schaltung verbundenen Halteeingang und gibt ausgangssei
tig drei Taktsignale ab. Hierzu sind einem die Grundfre
quenz erzeugenden Taktgenerator zwei Toggle-Flip-Flop
nachgeschaltet, welche die Grundfrequenz in Clock 1/2
und Clock 1/4 teilen.
Die Triggerschaltung besteht in vorteilhafter Weise aus
einem Trigger-Flip-Flop und einem als Post-Trigger
wirkenden Trigger-Zähler, die beide auf ein erstes
UND-Gatter wirken, dessen Ausgang im Triggerfall das
Haltesignal für die Taktgeber abgibt. Das Haltsignal
sorgt dafür, daß entweder ein weiteres Überschreiben des
Signalspeichers mit neuen Amplitudenproben der Signal
kurve verhindert wird, oder daß die zu diesem Zeitpunkt
im Signalspeicher enthaltene momentane Signalkurve in
einen separaten Langzeitspeicher übernommen wird, von
dem sie dann zur Anzeige auf dem Bildschirm gelangen
kann.
Ein Analogtrigger bestimmt den Beginn der Einspeicherung
einer neuen Signalkurve in den Signalspeicher. Hierzu
wirkt er über ein zweites UND-Gatter auf die Rücksetz
eingänge des Adreßzählers, des Taktgebers und des
Triggerzählers. Ein zweiter Eingang des UND-Gatters
liegt an einem invertierenden Ausgang des Trigger-Flip-
Flops. Ein vom Analogtrigger ausgehendes Rücksetzsignal
bleibt also unwirksam, wenn eine die Hüllkurven über
schreitende Transiente die Triggerschaltung startet.
Vorteilhafterweise entspricht der Zählerumfang des
Triggerzählers dem des Adressenzählers und wird auch mit
diesem synchron gesteuert. In der Regel erfolgt das
dadurch, daß bei Abgabe eines Überlaufsignals vom
Triggerzähler der Adressenzähler seine letzte Adresse
ausgegeben hat. In Verbindung mit einem "High" am
Ausgang des Trigger-Flip-Flops gibt das nachgeschaltete
erste UND-Gatter ein Haltesignal an den Halteeingang des
Taktgenerators, sofern ein weiteres Überschreiben des
Signalspeichers verhindert werden soll. In diesem Fall
kann nur der Mikroprozessor den Taktgenerator wieder
freigeben. Alternativ hierzu besteht aber, wie schon
erwähnt, die Möglichkeit, in Verbindung mit dem Trigger
signal die momentane Signalkurve aus dem Signalspeicher
in einen Langzeitspeicher zu übernehmen. Es ist vorteil
haft die beiden Register am Eingang der Komparatorschal
tung und den Adreßzähler mit Clock 1/2 zu takten und
dementsprechend den Multiplexer mit Clock 1/4 zu schal
ten. Dadurch steht für die Triggerschaltung mit Clock
die doppelte Taktfrequenz wie für den Adreßzähler zur
Verfügung. Hierdurch wird sichergestellt, daß die
Triggerschaltung bereits auf den selben Impuls an
spricht, mit dem der Komparator das Auftreten einer
Transiente signalisiert.
Ein Ausführungsbeispiel, das weitere zweckmäßige Ausge
staltungen der Erfindung erkennen läßt, wird im folgen
den näher beschrieben und anhand der Zeichnungen erläu
tert.
Es zeigen:
Fig. 1 Ein Blockschaltbild der erfindungsgemäßen
Vorrichtung,
Fig. 2 eine Darstellung der Signalkurve mit zwei
Hüllkurven.
Das in Fig. 1 dargestellte Blockschaltbild ist eine
starke Vereinfachung der wirklichen Schaltung, um das
Verständnis der Erfindung zu erleichtern. Einzelheiten
wurden nur soweit aufgenommen, als sie erfindungsrele
vant sind.
Wie Fig. 1 erkennen läßt, besteht die erfindungsgemäße
Vorrichtung aus einem Digitalwandler 1, einem Signal
kurvenspeicher 2, einem Hüllkurvenspeicher 3, einem
Mikroprozessor 4, einer Signalwiedergabeschaltung 5,
einer Vergleichsschaltung 6 und einer Steuerschaltung 7,
die über ein UND-Gatter 17 von dem Trigger-Impuls eines
Analogtriggers 22 beaufschlagt wird. Die Steuerschaltung
7 ist in eine Triggerschaltung 8, einen Taktgeber 9 und
einen Adreßzähler 18 unterteilt.
Am Eingang der Vergleichßchaltung 6 liegen zwei 8 Bit
breite, aus D-Flip-Flops gebildete Register, von denen
das erste Register 10 mit seinem Eingang D am Ausgang
des A/D-Wandlers 1 liegt und das zweite Register 11 mit
seinem Eingang D von einem Hüllkurvenspeicher 3 abgege
bene Amplitudenproben erhält. Ausgangsseitig ist das
erste Register 10 mit einem Eingang A und das zweite
Register mit einem Eingang B eines Komparators 12
verbunden. Der Ausgang Q des ersten Registers 10 ist
gleichzeitig auch dem Eingang eines Signalkurvenspei
chers 2 zugeführt.
An den beiden Ausgängen des digitalen Komparators 12
liegen die Eingänge D 0 und D 1 eines Multiplexers 13, der
einen Ausgang Y besitzt, welcher dem Eingang D eines
Trigger-Flip-Flops 14 zugeführt ist. Außer diesem
gehören zur Triggerschaltung 8 noch ein Triggerzähler
15, dessen Ausgang Q gemeinsam mit dem Ausgang Q des
Trigger-Flip-Flops 14 einem UND-Gatter 16 zugeführt ist.
Letzteres gibt im Triggerfall einen Haltebefehl auf den
Stopeingang eines zum Taktgeber 9 gehörigen Taktgenera
tors 19.
Dem Taktgenerator 19 sind zwei Toggle-Flip-Flops 20, 21
nachgeschaltet, welche die Taktfrequenz Clock des
Taktgenerators 19 zunächst in Clock 1/2 und anschließend
in Clock 1/4 unterteilen. Die Taktfrequenz Clock am
Ausgang des Taktgenerators 19 ist dem Takteingang CLK
des Trigger-Flip-Flops 14 und dem Takteingang T des
Triggerzählers 15 zugeführt. Die Takteingänge CLK der
beiden Register 10, 11 am Eingang der Vergleichsschal
tung 6 sind mit dem Ausgang Q des ersten Toggle-Flip-
Flops 20 verbunden und erhalten somit eine Taktfrequenz
Clock 1/2. Die Taktfrequenz Clock 1/4 am Ausgang des
zweiten Toggle-Flip-Flops 21 dient am Eingang A des
Multiplexers 13 als Schaltsignal. Der Taktgenerator 19
besitzt noch einen Freigabeeingang F, der vom Mikropro
zessor beaufschlagt wird, und gleichzeitig mit einem
Rücksetzeingang R des Trigger-Flip-Flops 14 in Verbin
dung steht.
An einer gemeinsamen Verbindung liegen auch die Rück
setzeingänge R des Adreßzählers 18 des ersten Toggle-
Flip-Flops 20, des zweiten Toggle-Flip-Flops 21 und des
Triggerzählers 15. Ihnen wird das Triggersignal eines
Analogtriggers 22 über ein UND-Gatter 17 zugeführt,
sofern dessen zweiter mit einem invertierenden Ausgang Q
des Trigger-Flip-Flops 14 verbundener Eingang das
zuläßt.
Der wie die Register 10, 11 mit der Taktfrequenz Clock
getaktete Adreßzähler 18 führt über einen Adreßbus von
seinem Ausgang Q 1 dem Signalkurvenspeicher 2 und über
einen zweiten Adreßbus vom Ausgang Q 2 einem Hüllkurven
speicher 3 Adressignale zu. Die beiden Speicher 2, 3
stehen noch mit dem Mikroprozessor 4 in Verbindung, der
seinerseits auch auf eine Signalwiedergabeschaltung 5
wirkt. In der Signalwiedergabeschaltung 5 sollen die
Baugruppen zusammengefaßt sein, die zur Vervollständi
gung einer Oszilloskopschaltung erforderlich sind, für
die Erfindung aber ohne Bedeutung bleiben. Hierzu gehört
außer einer Bedieneinheit mit dem entsprechenden Tasten
feld u. a. auch ein Bildschirm, auf dem die Signalkurve
zur Anzeige gelangen kann. Von den hier zusammengefaßten
Baugruppen wird auch der Triggerimpuls des Analog
triggers 22 abgeleitet.
Fig. 2 zeigt das Prinzip der Hüllkurventechnik. Aus
gehend von einer Signalkurve A werden zwei Hüllkurven B,
C gebildet, die einen Toleranzbereich T einschließen. Im
vorliegenden Fall unterscheidet sich die Amplitude der
Signalkurve A von der unteren Hüllkurve B um + T/2 und
von der oberen Hüllkurve C um - T/2. Sobald die
Hüllkurven D, C gebildet sind, kann die ursprüngliche
Signalkurve A gelöscht werden. Die nun folgenden Signal
kurven werden daraufhin überwacht, ob ihre Amplitude an
irgendeiner Stelle den Toleranzbereich T überschreitet.
Im vorliegenden Fall ist eine als Transiente auftretende
Störung ST eingezeichnet, die die obere Hüllkurve C
durchbricht. Eine solche Störung ST führt zu einer
digitalen Triggerung am Oszilloskop, durch die wiederum
der Kurvenverlauf am Bildschirm festgehalten wird.
Sofern das Oszilloskop bei einer entsprechenden Auflö
sung auch eine Dehnung der Kurvenform ermöglicht, kann
die Störung ST im Detail analysiert werden.
Es sei im folgenden das erfindungsgemäße Hüllkurvenver
fahren anhand der zu seiner Ausführung dienenden Schal
tung nach Fig. 1 in seinem Ablauf erläutert. Eine in
Amplitudenproben zerlegte, periodisch wiederkehrende
analoge Signalkurve wird von dem Analog/Digital-Wandler
1 digitalisiert. Die digitalisierten Amplitudenproben
werden fortlaufend mit Clock 1/2 in das 8 Bit breite
erste Register 10 übernommen und von diesem an den
Signalkurvenspeicher 2 weitergegeben. Der Adreßzähler
18 sorgt dafür, daß die Daten nacheinander in den als
RAM ausgeführten Signalkurvenspeicher geschrieben
werden. Von hier aus gelangen die Daten mit Hilfe des
Mikroprozessors zur Signalwiedergabeschaltung 5, die
ihre Darstellung auf einem Bildschirm bewirkt.
Entspricht die dargestellte Signalkurve den Vorstellun
gen des Beobachters, so kann er den Prozessor durch
einen Bedienbefehl veranlassen aus den vorliegenden
Amplitudenproben der Signalkurve durch abwechselnde
Addition und Subtraktion einer Konstanten eine obere
Hüllkurve C und eine untere Hüllkurve B zu berechnen.
Erfindungsgemäß wird der Schaltungsaufwand dadurch
vermindert daß jede der beiden Hüllkurven B, C nur aus
halb so vielen Amplitudenproben wie die ursprüngliche
Signalkurve bestehen. In dem für beide Hüllkurven B, C
vorgesehenen, ebenfalls als RAM ausgebildeten Hüll
kurvenspeicher 3 werden deshalb die Amplitudenproben der
oberen und unteren Hüllkurve nacheinander abwechselnd
eingelesen.
Sobald die beiden Hüllkurven gespeichert sind, kann die
Überwachung der nachfolgenden Signalkurven erfolgen.
Hierzu gibt der Mikroprozessor 4 ein Freigabesignal an
den Rücksetzeingang des Trigger-Flip-Flops 14. Mit dem
gleichen Signal wird auch der Taktgenerator 19 freige
geben, wodurch die Aufzeichnung gestartet und wiederholt
der gewünschte Kurvenausschnitt in den Signalkurven
speicher 2 eingeschrieben wird. Ein vom Analogtrigger 22
kommender Triggerimpuls synchronisiert dabei die neu in
den Signalkurvenspeicher 2 aufgenommenen Amplituden
proben mit Hilfe des Adreßzählers 18 so, daß sie genau
zu den im Hüllkurvenspeicher 3 gespeicherten Hüllkurven
paßt.
Zum Vergleich der Amplitudenproben in der Vergleichs
schaltung 6 werden die beiden Hüllkurven entsprechend
der Signalkurve mit Clock 1/2 in ein 8 Bit breites
zweites Register 11 übernommen. Die Amplitudenproben an
den Ausgängen der beiden Register 10, 11 werden in dem
ebenfalls 8 Bit breiten digitalen Komparator miteinander
verglichen. Während dem Eingang A des Komparators 12 die
Signalkurve zugeführt wird, gelangen an seinen Eingang B
abwechselnd jeweils Amplitudenproben der unteren und der
oberen Hüllkurve.
Durch den synchronisierenden Takt des Taktgenerators 19
ist dafür gesorgt, daß an einem Ausgang des Komparators
12 die Ergebnisse des Vergleichs A kleiner B mit der
oberen Hüllkurve anliegen, während an seinem anderen
Ausgang die Ergebnisse A größer B mit der unteren
Hüllkurve ausgegeben werden. Der mit Clock 1/4 gesteuer
te Multiplexer 13 gibt die beiden Ausgangssignale des
Komparators 12 auf einen gemeinsamen Ausgang Y. Wird
eine der beiden Hüllkurven durch eine Amplitudenprobe
durchbrochen, so gibt der Multiplexer ein "High" an den
Eingang des Trigger-Flip-Flops 14.
Die Triggerschaltung 8 zu der auch das Trigger-Flip-Flop
14 gehört, ist von dem Analogtrigger 22 zu unterschei
den. Letzterer hat die Aufgabe den Beginn einer neuen
Einspeicherung von Amplitudenwerten in den Signalspei
cher zu bestimmen. Da diese Einspeicherung durch den
Adresszähler gesteuert wird, ist dessen Rückstelleingang
R über das zweite UND-Gatter 17 mit dem Analogtrigger 22
verbunden.
Über die gleiche Leitung erhalten auch die beiden
Toggle-Flip-Flops 20, 21 und der Triggerzähler 15
periodisch ein Rücksetzsignal. Das zweite UND-Gatter 17
blockiert jedoch das Rücksetzsignal, wenn am invertier
enden Ausgang 12 des Trigger-Flip-Flops 14 kein Signal
anliegt, d.h. wenn sein Eingang D mit "High" beauf
schlagt ist. In diesem Fall wird vom Ausgang Q das
Triggersignal an das erste UND-Gatter 16 weitergegeben,
dessen Ausgang mit dem Halteeingang "Stop" des Takt
generators 19 verbunden ist.
Ein vom Trigger-Flip-Flop 14 abgegebenes Triggersignal
wird vom ersten UND-Gatter 16 jedoch erst dann in ein
Haltesignal umgewandelt, wenn auch an seinem zweiten
Eingang ein Signal anliegt, das als Überlaufsignal CO
vom Ausgang des Triggerzählers 15 kommen muß. Da der
Triggerzähler 15 synchron mit dem Adreßzähler 18
getaktet ist, und beide Zähler sich auch bezüglich ihres
Umfangs entsprechen, sorgt der Triggerzähler 15 dafür,
daß nach Auftreten einer Transiente der verbleibende
Teil der jeweiligen Signalkurve noch bis zum Ende in den
Signalkurvenspeicher 2 eingeschrieben wird.
Die Schaltung kennt also im wesentlichen zwei Zustände.
Solange sich die neu aufgezeichnete Signalkurve inner
halb der beiden Hüllkurven bewegt, bleibt der jeweils
gültige Ausgang des digitalen Komparatos 12 im Zustand
"Low" und das Trigger-Flip-Flop 14 bleibt rückgesetzt.
Ändert sich die aufzuzeichnende Signalkurve jedoch
derart, daß sie den von beiden Hüllkurven eingeschlos
senen Toleranzbereich T verläßt, so spricht der digitale
Komparator 12 an und das Trigger-Flip-Flop 14 wird mit
der nächsten Taktflanke des Clock gesetzt. Der Trigger
zähler 15 zählt nun noch solange, bis er mit seinem
Ausgang CO, der jetzt durch das Trigger-Flip-Flop 14
über die UND-Verknüpfung freigegeben ist, den Takt
generator 19 stoppt und ein weiteres Einspeichern in den
Signalkurvenspeicher 2 beendet. Die somit im Signal
kurvenspeicher 2 festgehaltene Signalkurvenform, mit der
die digitale Triggerung auslösenden Störung ST kann auf
einem Bildschirm der Signalwiedergabeschaltung 5 darge
stellt werden.
In Fig. 1 nicht dargestellt, aber ohne eine entspre
chende Schaltung verständlich ist, daß alternativ zu
einer Blockierung des Signalkurvenspeichers 2 dessen
Inhalt in einen Langzeitspeicher übernommen werden kann,
und dementsprechend der Signalkurvenspeicher zur Auf
nahme neuer Signalkurven zur Verfügung steht. Bei
entsprechender Ausstattung des Mikroprozessors 4 und der
Signalwiedergabeschaltung 5 ist es möglich, mehrere
Kurven gemeinsam auf dem Bildschirm darzustellen, so daß
eine von diesen die mit dem Störsignal behaftete Kurve
ist und eine andere, z.B. die jeweils letzte Signalkurve
darstellt.
Claims (15)
1. Verfahren zur Registrierung von Signalkurven,
die in digitalisierte Amplitudenproben zerlegt einem
Signalspeicher (2) zugeführt werden, ein Analogtrigger
(22) die abzuspeichernde Signalkurve festlegt und
anschließend eine Abbildung der gespeicherten Signal
kurve oder eines Teils von ihr auf einem Bildschirm
erfolgt, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschrit
te:
- a) zu einer im Signalspeicher (2) abgelegten Signal kurve (A) werden zwei einen Toleranzbereich (T) ein schließende Hüllkurven (B, C) erzeugt und in einem Hüllkurvenspeicher (3) abgelegt,
- b) zyklisch wiederkehrende, neue Amplitudenproben der Signalkurve (A) überschreiben einerseits fortlaufend den Signalspeicher (2) und werden andererseits mit zeitana logen Amplitudenproben der unteren Hüllkurve (B) und der oberen Hüllkurve (C) verglichen,
- c) bei Überschreiten einer der beiden Hüllkurven (B, C) durch eine, ggf. auch mehrere Amplitudenproben der Signalkurve (A) wird ein erstes Schaltsignal gegeben,
- d) die nach dem ersten Schaltsignal ankommenden Amplitudenproben der Signalkurve (A) werden weiterhin bis zum Ende der momentanen Signalkurve in den Signal speicher (2) übernommen,
- e) am Ende der momentanen Signalkurve wird ein zweites Schaltsignal erzeugt und das Überschreiben des Signal speichers (2) gestoppt oder die im Signalspeicher (2) enthaltenen Amplitudenwerte in einen separaten Langzeit speicher übernommen.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Amplitudenproben der beiden Hüllkurven
(B, C) abwechselnd nacheinander im Hüllkurvenspeicher (3)
abgelegt werden und von zwei aufeinanderfolgenden
Amplitudenproben der Signalkurve (A) die eine mit der
entsprechenden Amplitudenprobe der unteren Hüllkurve (B)
und die andere mit der entsprechenden Amplitudenprobe
der oberen Hüllkurve (C) verglichen wird.
3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach
Anspruch 1 oder 2 mit einem A/D-Wandler (1) zur Umfor
mung analoger Signalkurven (A) in digitale Amplituden
proben, einem Signalspeicher (2) zum fortlaufenden
Überschreiben mit den sich zyklisch wiederholenden
Amplitudenproben einer Signalkurve (A), einer Signal
wiedergabeschaltung zur bildlichen Darstellung der
Signalkurve (A) auf einem Bildschirm und einem Prozes
sor, der den funktionellen Ablauf bestimmt, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Hüllkurvenspeicher (3) vorge
sehen ist, der zur Aufnahme von zwei Hüllkurven (B, C)
dient, die der Prozessor (4) aus Amplitudenproben einer
ausgewählten Signalkurve (A) errechnet, eine Vergleichs
schaltung (6) fortlaufend die vom A/D-Wandler kommenden
Amplitudenproben synchron mit entsprechenden Amplituden
proben aus dem Hüllkurvenspeicher (3) vergleicht, und
eine Steuerschaltung (7) die Sicherung der momentanen
Signalkurve bewirkt, nachdem eine Amplitudenprobe der
Signalkurve (A) eine der Hüllkurven (B, C) überschritten
hat.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Hüllkurvenspeicher (3), der Amplitu
denprobe der oberen Hüllkurve (C) und der unteren
Hüllkurve (B) aufnimmt, und von den jeweils aufeinander
folgenden Adressen abwechselnd eine der unteren und eine
der oberen Hüllkurve zugeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Eingang der
Vergleichsschaltung (6) zwei Register (10, 11) liegen,
von denen das erste (10) die vom A/D-Wandler (1) kommen
den Amplitudenproben der Signalkurve (A) und das zweite
(11) die aus dem Hüllkurvenspeicher (3) kommenden
Amplitudenproben der Hüllkurven (B, C) aufnimmt, und der
Ausgang jedes der beiden Register (10, 11) einem Kompara
tor (12) mit seinen Eingängen (A, B) zugeführt ist und
dessen erster Ausgang bei Amplitudenproben A kleiner B
und dessen zweiter Ausgang bei Amplitudenproben A größer
B auf "High" schaltet und ein nachfolgender Multiplexer
(13) ein Schaltsignal abgibt, sobald einer der beiden
Komparatorausgänge "High" geschaltet ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Signalkurven
speicher (3) die Amplitudenproben der Signalkurve (A) am
Ausgang des ersten Registers (10) abnimmt.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerschal
tung (7) eine Triggerschaltung (8) gehört, die vom
Ausgangssignal des Multiplexers (13) getriggert wird,
weiterhin ein Taktgenerator (9) vorgesehen ist, der den
zeitlichen Ablauf bestimmt und ein Adreßzähler (18) zur
Vorgabe der Adressen für die im Signalkurvenspeicher (2)
und im Hüllkurvenspeicher (3) abgelegten Amplituden
proben dient.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber (9)
einen mit dem Prozessor (4) verbundenen Freigabeeingang
(F) und einen mit der Triggerschaltung (8) verbundenen
Halteeingang (Stop) besitzt und ausgangsseitig drei
Taktsignale mit den Frequenzen "Clock", "Clock 1/2" und
"Clock 1/4" abgibt.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Taktgeber (9)
ein Taktgenerator (19) gehört, dem zwei Toggle-Flip-
Flops (20, 21) nachgeschaltet sind, die seine Ausgangs
frequenz zunächst in Clock 1/2 und dann in Clock 1/4
teilen.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Triggerschal
tung (8) ein Trigger-Flip-Flop (14) und ein als Post-
Trigger wirkender Triggerzähler (15) gehören, die beide
auf ein erstes UND-Gatter (16) wirken, dessen Ausgang im
Triggerfall das Haltesignal für den Taktgeber (9)
abgibt.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Adreßzähler
(18) die beiden Toggle-Flip-Flops (20, 21) des Taktgebers
(9) und der Triggerzähler (15) Rücksetzeingänge (R)
besitzen, die gemeinsam von einem Analogtrigger (22) bei
Beginn einer neuen Signalkurve (A) ein Rücksetzsignal
erhalten.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des
Analogtriggers (22) ein zweites UND-Gatter (17) liegt,
das eingangsseitig außer mit dem Analogtrigger (23) noch
mit einem invertierenden Eingang (Q) des Trigger-Flip-
Flops verbunden ist und nur dann ein Rückstellsignal
abgibt, wenn das Trigger-Flip-Flop (14) nicht triggert.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zählerumfang
des Triggerzählers (15) dem des Adressenzählers (18)
entspricht und auch mit diesem synchron gesteuert wird.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Trigger-Flip-
Flop (14) und der Triggerzähler (15) mit der Frequenz
des Taktgenerators (19) getaktet sind, die beiden
Register (10, 11) am Eingang der Komparatorschaltung (6)
und der Adressenzähler (18) mit Clock 1/2 getaktet sind
und der Multiplexer (13) mit Clock 1/4 umschaltet.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Freigabeein
gang (F) des Taktgenerators (19) mit einem Rückstellein
gang (R) des Trigger-Flip-Flops (14) verbunden ist.
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873744398 DE3744398A1 (de) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Verfahren und vorrichtung zur registrierung von signalkurven |
| JP63330726A JPH01209382A (ja) | 1987-12-29 | 1988-12-27 | 信号曲線を自動的に記録するための方法および装置 |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19873744398 DE3744398A1 (de) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Verfahren und vorrichtung zur registrierung von signalkurven |
Publications (1)
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| DE3744398A1 true DE3744398A1 (de) | 1989-07-13 |
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ID=6343780
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19873744398 Withdrawn DE3744398A1 (de) | 1987-12-29 | 1987-12-29 | Verfahren und vorrichtung zur registrierung von signalkurven |
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| JP (1) | JPH01209382A (de) |
| DE (1) | DE3744398A1 (de) |
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