DE3743073A1 - Elektromagnetisch kraftkompensierende waage mit optischem lagensensor - Google Patents
Elektromagnetisch kraftkompensierende waage mit optischem lagensensorInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Waage nach dem Prinzip
der elektromagnetischen Kraftkompensation mit einem
zylindrischen Permanentmagnetsystem, mit einem Magnet
deckel, der zumindest teilweise aus einem Material hoher
Permeabilität besteht und zur magnetischen Abschirmung des
Permanentmagnetsystems dient, mit einer Spule im Luft
spalt des Permanentmagnetsystems zur Erzeugung der be
lastungsabhängigen Gegenkraft, mit einem optischen
Lagensensor und mit einem Regelverstärker zur Regelung des
Stromes durch die Spule.
Waagen dieser Art sind allgemein bekannt und beispiels
weise im DE-GM 84 16 544 beschrieben. Sender und Empfänger
des optischen Lagensensors befinden sich dort am gehäuse
festen Systemträger, während die Schlitzblende des
optischen Lagensensors am Ende des Übersetzungshebels
befestigt ist. In Fig. 1 ist das Prinzip des optischen
Lagensensors nochmal zur Erläuterung gezeigt:
Ein Sender 102 sendet Licht aus, das durch den Schlitz 107
in einer Schlitzblende 106 teilweise auf die beiden
lichtempfindlichen Flächen 104 und 105 eines optischen
Empfängers 103 fällt. Der Sender 102 und der Empfänger 103
sind an gehäusefesten Teilen 101 befestigt, während die
Schlitzblende 106 mit den beweglichen Teilen der Waage
verbunden ist und sich mit diesen - in Fig. 1 in senk
rechter Richtung - bewegt; dadurch ändert sich die Licht
verteilung auf den beiden lichtempfindlichen Flächen 104
und 105 und es ergibt sich ein der Auslenkung der Schlitz
blende 106 proportionales elektrisches Differenzsignal.
(Die Form und die Bauart des Schlitzes sind dabei für die
Funktion unwesentlich; auch ein rundes Loch in einem Blech
oder ein lichtdurchlässiger Bereich in einer ansonsten
lichtundurchlässig beschichteten Glasplatte - um nur zwei
Beispiele zu nennen - sollen unter "Schlitzblende" ver
standen werden. Ebenso soll unter "Licht" z.B. auch
infrarotes oder ultraviolettes Licht verstanden werden.)
Es ist weiterhin aus der DE-OS 30 33 272 bekannt, Sender
und Empfänger des optischen Lagensensors am Permanent
magnetsystem zu befestigen.
Nachteilig an allen diesen bekannten Ausführungen ist, daß
der optische Lagensensor, der ja die Lage der Spule im
Luftspalt des Permanentmagnetsystems erfassen soll,
verhältnismäßig weit von dieser entfernt ist. Dies kann zum
Beispiel aufgrund von Temperaturänderungen und/oder Tempe
raturgradienten zu einer Relativverschiebung zwischen Spule
und Lagensensor führen und damit die Genauigkeit der Waage
beeinträchtigen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, aus dem Permanent
magnetsystem, der Spule und dem optischen Lagensensor eine
kompakte Einheit zu bilden, die Temperaturunterschiede und
dadurch verursachte Lagenänderungen minimiert.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß bei einer
Waage der eingangs genannten Art der Sender und der
Empfänger des optischen Lagensensors innerhalb des
Magnetdeckels untergebracht sind.
Vorteilhafte Ausgestaltungen ergeben sich aus den Unter
ansprüchen.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der Fig. 2 bis 11
beschrieben. Die Fig. 1 wurde bereits beim Stand der
Technik erläutert.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Waage,
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Übersetzungshebel aus
Fig. 2,
Fig. 4 eine Draufsicht auf den Magnetdeckel aus Fig. 2,
Fig. 5 eine Draufsicht auf den Magnetdeckel in einer
zweiten Ausgestaltung,
Fig. 6 eine Draufsicht auf den Magnetdeckel in einer
dritten Ausgestaltung,
Fig. 7 eine Draufsicht auf den Magnetdeckel in einer
vierten Ausgestaltung,
Fig. 8 eine Draufsicht auf den Magnetdeckel in einer
fünften Ausgestaltung,
Fig. 9 einen Schnitt durch den Magnetdeckel und das
Permanentmagnetsystem in einer anderen
Materialkombination,
Fig. 10 eine Draufsicht auf den Übersetzungshebel in einer
anderen Ausgestaltung und
Fig. 11 eine perspektivische Ansicht der Quertraverse aus
Fig. 10 in einer anderen Ausgestaltung.
Die elektrische Waage in Fig. 2 besteht aus einem gehäuse
festen Systemträger 1, an dem über zwei Lenker 4 und 5 mit
den Gelenkstellen 6 ein Lastaufnehmer 2 in senkrechter
Richtung beweglich befestigt ist. Der Lastaufnehmer 2 trägt
in seinem oberen Teil die Lastschale 3 zur Aufnahme des
Wägegutes und überträgt die der Masse des Wägegutes ent
sprechende Kraft über ein Koppelelement 11 auf den kürzeren
Hebelarm des Übersetzungshebels 7. Der Übersetzungshebel 7
ist durch zwei Federgelenke 8 am Systemträger 1 gelagert.
Am längeren Hebelarm des Übersetzungshebels 7 ist eine
Spule 13 befestigt. Die Spule 13 befindet sich im Luft
spalt eines Permanentmagnetsystems 14 und erzeugt die
belastungsabhängige Gegenkraft. Die Größe des Stromes durch
die Spule 13 wird dabei in bekannter Weise durch den
optischen Lagensensor 20, 21, 22 und den Regelverstärker 16
so geregelt, daß Gleichgewicht zwischen dem Gewicht des
Wägegutes und der elektromagnetisch erzeugten Gegenkraft
herrscht. Der elektrische Anschluß 23 zur Spule 13 ist
dabei in Fig. 2 nur ganz schematisch angedeutet. Der Strom
durch die Spule 13 erzeugt am Meßwiderstand 15 eine Meß
spannung, die einem Analog/Digital-Wandler 17 zugeführt
wird. Das digitalisierte Ergebnis wird von einer digitalen
Signalverarbeitungseinheit 18 übernommen und in der An
zeige 19 digital angezeigt.
Der optische Lagensensor besteht aus dem Strahlungs
sender 21, dessen Stromversorgung der Übersichtlichkeit
halber weggelassen wurde, dem Strahlungsempfänger 22 und
der Schlitzblende 20. Der Strahlungssender 21 und der
Strahlungsempfänger 22 sind am Deckel 24 des Permanent
magnetsystems 14 befestigt, nähere Einzelheiten werden
später anhand von Fig. 4 erläutert. Die Schlitzblende 20
ist am Übersetzungshebel 7 befestigt. Die Schlitz
blende 20 befindet sich dabei etwa in der Verlängerung der
Achse der Spule 13 auf der gegenüberliegenden Seite des
Übersetzungshebels 7. Durch diese Anordnung bilden das
hintere Ende des Übersetzungshebels 7, die Spule 13 und die
Schlitzblende 20 eine kompakte, geometrisch sehr stabile
Einheit.
Der Übersetzungshebel 7 ist in Fig. 3 nochmal alleine in
Draufsicht in einer beispielhaften Ausgestaltung gezeigt.
Außer der schon beschriebenen Spule 13 und der Schlitz
blende 20 erkennt man eine vordere Quertraverse 9, die die
beiden Federgelenke 8 trägt und auf deren gegenüber
liegenden Seite das Koppelelement 11 mittels einer Mutter
10 auf einem Gewindestift 12 befestigt ist. Die Dicke der
vorderen Quertraverse 9 bestimmt also die Länge des
kürzeren Hebelarms des Übersetzungshebels 7.
Fig. 4 zeigt in einer Draufsicht auf den Magnetdeckel 24 in
einer gegenüber den Fig. 2 und 3 vergrößerten Dar
stellung die Einzelheiten des optischen Lagensensors. Der
Strahlungssender 21 befindet sich auf einer kleinen Pla
tine 26, der Strahlungsempfänger 22 befindet sich ebenfalls
auf einer kleinen Platine 27. Beide Platinen sind in einem
Teil 25 befestigt, zum Beispiel eingeklebt. Das Teil 25
weist neben der Öffnung 28 für die beiden Platinen eine
zylindrische Außenfläche auf, mit der es in ein ent
sprechendes rundes Loch im Magnetdeckel 24 paßt. Dadurch
ist eine senkrechte Verschiebbarkeit von Sender und
Empfänger gegeben. Die Fixierung nach der Montage und
Justage erfolgt in bekannter Weise z.B. durch eine nicht
dargestellte Madenschraube. Kann auf die Justierbarkeit
verzichtet werden, so kann selbstverständlich das Teil 25
wegfallen und das etwa rechteckige Loch 28 befindet sich
direkt im Magnetdeckel 24 (in Fig. 4 muß man sich dazu nur
den Kreis 25 wegdenken.). Weiter erkennt man in Fig. 4 die
Fahne 20, die am Übersetzungshebel 7 befestigt ist und von
unten in die Öffnung 28 hineinragt.
Fig. 5 zeigt den Magnetdeckel in einer zweiten Ausge
staltung. Der Magnetdeckel 34 weist hier ein rundes
Loch 33 und einen Schlitz 35 längs eines Durchmessers auf.
Der Schlitz 35 hat etwa eine Tiefe von 1/2 bis 2/3 der
Dicke des Magnetdeckels 34. Im Schlitz 35 sind zwei
längliche Platinen 36 und 37 befestigt, wobei die Pla
tine 36 den Strahlungssender 31 trägt und die Platine 37
den Strahlungsempfänger 32. Die rückseitigen Anschlüsse 38
des Strahlungssenders 31 ragen durch die Platine 36
hindurch und sind dort im Loch 33 gut zugänglich für den
elektrischen Anschluß. Genauso ragen die Anschlüsse 39 des
Strahlungsempfängers 32 durch die Platine 37 hindurch und
können dort ebenfalls elektrisch angeschlossen werden.
Durch den Schlitz 35 ist ein Tiefenanschlag für die
Platinen vorhanden, so daß eine sehr reproduzierbare Be
festigung - zum Beispiel Klebung - der Platinen im Magnet
deckel 34 möglich ist. Selbstverständlich braucht der
Schlitz nicht die volle Länge des Durchmessers des Magnet
deckels 34 zu besitzen, es reicht eine Länge entsprechend
der Länge der Platinen 36 und 37. Genauso kann der
Schlitz 35 seitlich etwas versetzt sein, falls man für die
Anschlüsse 38 mehr Platz braucht als für die Anschlüsse 39
oder umgekehrt. Weiter erkennt man in Fig. 5 wieder die
Schlitzblende 20, die mit dem beweglichen Teil der Waage
verbunden ist.
In Fig. 6 ist eine dritte Ausgestaltung des Magnetdeckels
gezeigt. Der Magnetdeckel 44 weist hier nur einen
Schlitz 45 längs eines Durchmessers auf, der in der Mitte
so weit vertieft ist, daß hier eine Öffnung 43 entsteht.
Durch diese Öffnung 43 ragt von unten die Schlitzblende 20
hindurch. Der Strahlungssender 41 ist auf einer länglichen
Platine 46 montiert, wobei hier davon ausgegangen ist, daß
die Kontaktierung auf der Vorderseite erfolgt und die
Platine mit der Rückseite und der Unterkante direkt an der
Seitenfläche bzw. an der Unterseite des Schlitzes 45
anliegen kann. Die elektrischen Anschlüsse erfolgen dann an
dem Teil der Platine 46, der über den Magnetdeckel 44
hinausragt. Die Verbindung von Platine und Magnetdeckel
kann wieder durch Kleben erfolgen. In gleicher Weise
erfolgt die Befestigung und Kontaktierung des Strahlungs
empfängers 42 auf einer länglichen Platine 47. Der Vorteil
dieser Ausgestaltung liegt in der einfachen Fertigbarkeit,
da sich die Bearbeitung des Magnetdeckels auf einen Fräs
vorgang für den Schlitz 45 einschließlich der Öffnung 43
beschränkt.
Eine vierte Ausgestaltung des Magnetdeckels ist in Fig. 7
gezeigt. Hier weist der Magnetdeckel 54 ein mittiges
Loch 55, das rund oder - wie gezeichnet - etwa rechteckig
sein kann, und zwei gestrichelt gezeichnete radiale
Bohrungen 50 und 53, die von gegenüberliegenden Stellen des
Außenrandes bis zum mittigen Loch 55 verlaufen, auf. Diese
radialen Bohrungen 50 und 53 verlaufen nicht mittig im
Magnetdeckel 54, sondern sind so weit nach oben versetzt,
daß sie die obere Begrenzungsebene anschneiden und dort
schmale Schlitze 57 und 58 entstehen. Diese Ausgestaltung
ist für solche Strahlungssender und -empfänger gedacht, die
auf einer kleinen Kreisplatte mit einer Fahne als Ver
längerung aufgebaut sind. Diese Fahne kann dann durch die
schmalen Schlitze ragen, so daß die schmalen Schlitze
gleichzeitig für eine Verdrehsicherung von Sender und
Empfänger sorgen. In Fig. 7 ist daher der Strahlungs
sender 51 nur gestrichelt innerhalb der Bohrung 50 ge
zeichnet und nur seine Fahne 59 ist im schmalen Schlitz 58
zu erkennen. Genauso erkennt man vom gestrichelt gezeich
neten Strahlungsempfänger 52 nur die Fahne 56 im schmalen
Schlitz 57.
In Fig. 8 ist eine fünfte Ausgestaltung des Magnet
deckels gezeigt. Der Magnetdeckel 64 weist hier einen
Schlitz 65, ein mittiges Loch 63 und eine radiale
Bohrung 60 senkrecht zum Schlitz 65 auf. Die radiale
Bohrung 60 ist, genauso wie bei Fig. 7 beschrieben, so weit
nach oben versetzt, daß ein schmaler Schlitz 68 entsteht,
in der die Fahne 69 des Strahlungssenders 61 geführt wird.
Der Strahlungsempfänger 62 sitzt auf einer Platine 67, die
im Schlitz 65 festgeklebt ist. Die Kontaktierung des
Strahlungsempfängers 62 kann entweder auf der Rückseite der
Platine 67 im hinteren Teil 66 des mittigen Loches 63 er
folgen. Genausogut kann die Platine 67 jedoch - wie bei
Fig. 6 gezeichnet - länger ausgebildet werden und die Kon
taktierung kann im Bereich außerhalb des Magnetdeckels 64
erfolgen. Diese Ausgestaltung ist besonders günstig, wenn
der Strahlungssender 61 in runder Bauform vorliegt, während
der Strahlungsempfänger 62 in flacher Bauform vorliegt.
Bisher ist davon ausgegangen worden, daß der Magnetdeckel
ganz aus einem Material besteht; damit der Magnetdeckel
seine abschirmende Funktion erfüllt, muß dies Weicheisen
oder ein ähnliches Material hoher Permeabilität sein. Es
ist jedoch auch möglich, den Magnetdeckel als Sandwich-
Konstruktion aus zwei verschiedenen Materialien aufzubauen.
Dies ist in Fig. 9 gezeigt. Der Magnetdeckel besteht hier
aus einer Scheibe 73 aus beliebigem Material und einer
dünnen Hülse 74 aus Weicheisen. Die Scheibe 73 hat hier ein
mittiges Loch 70, das in der oben beschriebenen Weise den
Strahlungssender 71 und den Strahlungsempfänger 72 der
optischen Abtastung trägt; in das Loch 70 ragt von unten
die Schlitzblende 20 hinein. Das Permanentmagnetsystem 14,
die Spule 13 und der Übersetzungshebel 7 können wie in
Fig. 1 ausgestaltet sein. Die Scheibe 73 kann in einer der
oben beschriebenen verschiedenen Ausgestaltungen ausgeführt
sein, wobei je nach Ausführung die Weicheisenhülse 74 oben
ganz geschlossen sein kann oder oben ein mittiges Loch
aufweist.
In Fig. 10 ist nochmals der Übersetzungshebel in einer
anderen Ausgestaltung gezeigt. Der Übersetzungshebel 77 ist
hier am Ende gabelförmig in zwei Teile 76 und 78 aufge
spalten. Eine Quertraverse 75 verbindet diese beiden
Teile 76 und 78 und trägt auf der Unterseite die Spule 13
und auf der Oberseite die Schlitzblende 20. Die Quer
traverse 75 kann zum Beispiel aus demselben Material wie
der Übersetzungshebel 76, 77, 78 bestehen - zum Beispiel aus
Aluminium oder Messing. Sie kann aber auch aus Keramik
bestehen, um die in der Spule 13 erzeugte Wärme nicht so
stark zum Übersetzungshebel 76, 77, 78 zu übertragen. Die
Schlitzblende könnte dann zum Beispiel auch als dünne
Scheibe mit Schlitz einstückig mit der Quertraverse 75
ausgeformt sein. Die Richtung der Schlitzblende - parallel
zur Quertraverse 75 oder parallel zum Teil 77 des
Übersetzungshebels - ist dabei beliebig. Genauso kann
selbstverständlich auch in allen vorher beschriebenen
Ausgestaltungen, bei denen der Übersetzungshebel 7 direkt
als Träger für die Spule 13 und die Schlitzblende 20
diente, die Ebene der Schlitzblende senkrecht - wie ge
zeichnet - oder parallel zum Übersetzungshebel 7 liegen.
Der Magnetdeckel muß dann nur entsprechend jeweils um 90°
gedreht werden.
In Fig. 11 ist nochmal eine gegenüber Fig. 10 abgewandelte
Bauart der Quertraverse gezeigt. Diese Quertraverse 85 ist
als Stanzbiegeteil mit U-förmigem Querschnitt ausgebildet.
Der waagerechte Steg des U ist dabei auf beiden Seiten
länger ausgebildet, so daß Laschen 83 und 84 entstehen, mit
denen die Quertraverse 85 von unten an die beiden Teile 76
und 78 des Übersetzungshebels 77 (in Fig. 10) angeschraubt
werden können. Der eine senkrechte Steg 87 weist über seine
gesamte Länge die gleiche Höhe auf, während der andere
Steg 86 in der Mitte verlängert ist, so daß eine Schlitz
blende 80 entsteht. Diese Variante erlaubt eine sehr
einfache Herstellung der Quertraverse und der Schlitz
blende.
Claims (14)
1. Waage nach dem Prinzip der elektromagnetischen Kraft
kompensation
- - mit einem zylindrischen Permanentmagnetsystem,
- - mit einem Magnetdeckel, der zumindest teilweise aus einem Material hoher Permeabilität besteht und zur magnetischen Abschirmung des Permanentmagnetsystems dient,
- - mit einer Spule im Luftspalt des Permanentmagnet systems zur Erzeugung der belastungsabhängigen Gegen kraft,
- - mit einem optischen Lagensensor und
- - mit einem Regelverstärker zur Regelung des Stromes durch die Spule,
dadurch gekennzeichnet, daß Sender (21, 31, 41, 51, 61, 71)
und Empfänger (22, 32, 42, 52, 62, 72) des optischen Lagen
sensors innerhalb des Magnetdeckels (24, 34, 44, 54, 64, 73/
74) untergebracht sind.
2. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetdeckel (24, 34,) ein mittiges Loch (28, 33)
aufweist.
3. Waage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetdeckel (34) zusätzlich einen Schlitz (35) längs
eines Durchmessers oder so geringfügig seitlich ver
setzt, daß er das mittige Loch (33) noch trifft,
aufweist.
4. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetdeckel (44) einen Schlitz (45) etwa längs eines
Durchmessers aufweist und daß dieser Schlitz (45) in der
Mitte des Magnetdeckels (44) so weit vertieft ist, daß
an dieser Stelle eine durchgehende Öffnung (43) ent
steht.
5. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetdeckel (54) ein mittiges Loch (55) und zwei
radiale Bohrungen (50, 53), die von gegenüberliegenden
Stellen des Außenrandes bis zum mittigen Loch (55)
verlaufen, aufweist.
6. Waage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der
Magnetdeckel (64) ein mittiges Loch (63), einen
Schlitz (65) längs eines Durchmessers oder so gering
fügig seitlich versetzt, daß er das mittige Loch (63)
noch trifft, und eine radiale Bohrung (60) senkrecht zum
Schlitz (65), die im mittigen Loch (63) endet, aufweist.
7. Waage nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die radiale(n) Bohrung(en) (50, 53,
60) nicht in der Mitte des Magnetdeckels (54, 64)
verläuft/verlaufen, sondern zur oberen oder unteren
Begrenzungs
ebene hin versetzt ist/sind.
8. Waage nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
radiale(n) Bohrung(en) (50, 53, 60) die obere oder untere
Begrenzungsebene anschneidet/anschneiden.
9. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnetdeckel (24, 34, 44, 54, 64)
ganz aus einem Material hoher Permeabilität besteht.
10. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß der Magnetdeckel (73) aus einem
beliebigen Material besteht und auf der einen Be
grenzungsebene eine Schicht (74) aus einem Material
hoher Permeabilität trägt.
11. Waage nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch
gekennzeichnet, daß ein Träger (7, 75, 85) sich etwa längs
eines Durchmessers wenigstens teilweise durch das Per
manentmagnetsystem (14) erstreckt und auf der Ober- oder
Unterseite die Spule (13) und auf der gegenüberliegenden
Seite die Schlitzblende (20, 80) des optischen Lagen
sensors trägt.
12. Waage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger (85) als Stanzbiegeteil mit U-förmigen Quer
schnitt ausgebildet ist, wobei die Schlitzblende (80)
des optischen Lagensensors durch die Verlängerung eines
der Schenkel (86) gebildet wird.
13.Waage nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der
Träger (75) aus Keramik besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873743073 DE3743073A1 (de) | 1986-12-24 | 1987-12-18 | Elektromagnetisch kraftkompensierende waage mit optischem lagensensor |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3644395 | 1986-12-24 | ||
| DE19873743073 DE3743073A1 (de) | 1986-12-24 | 1987-12-18 | Elektromagnetisch kraftkompensierende waage mit optischem lagensensor |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3743073A1 true DE3743073A1 (de) | 1988-07-07 |
Family
ID=25850843
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873743073 Ceased DE3743073A1 (de) | 1986-12-24 | 1987-12-18 | Elektromagnetisch kraftkompensierende waage mit optischem lagensensor |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE3743073A1 (de) |
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