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DE3741379C2 - - Google Patents

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Publication number
DE3741379C2
DE3741379C2 DE19873741379 DE3741379A DE3741379C2 DE 3741379 C2 DE3741379 C2 DE 3741379C2 DE 19873741379 DE19873741379 DE 19873741379 DE 3741379 A DE3741379 A DE 3741379A DE 3741379 C2 DE3741379 C2 DE 3741379C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
folded
sheet
area
connection
fold
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19873741379
Other languages
English (en)
Other versions
DE3741379A1 (de
Inventor
Hartmund 8226 Altenmarkt De Pradel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19873741379 priority Critical patent/DE3741379A1/de
Publication of DE3741379A1 publication Critical patent/DE3741379A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3741379C2 publication Critical patent/DE3741379C2/de
Granted legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/361Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets
    • E04D3/364Connecting; Fastening by specially-profiled marginal portions of the slabs or sheets by folding of the edges
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/14Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof
    • E04D13/143Junctions of roof sheathings to chimneys or other parts extending above the roof with ventilating means in junctions of roof sheathings to parts extending above the roof
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D3/00Roof covering by making use of flat or curved slabs or stiff sheets
    • E04D3/36Connecting; Fastening
    • E04D3/366Connecting; Fastening by closing the space between the slabs or sheets by gutters, bulges, or bridging elements, e.g. strips

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Falzverbindung für Bleche, insbeson­ dere im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden, gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die Erfindung geht von einer herkömmlichen einfachen Falzverbin­ dung aus. Für den Einsatz im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden ist die Montage von Blechen mit derartigen einfachen Falzverbindungen umständlich und aufwendig, da stets die beiden zu verbindenden Bleche jeweils für sich fixiert sein müssen, bevor die Falzverbindung selbst hergestellt werden kann.
Durch den Aufsatz von Klaus Idelberger: "Dachdeckung aus feuerverzinktem Stahlblech mit Stehfalzverbindung" in der Zeitschrift "Deutsches Dachdecker-Handwerk", 1965, H. 11, S. 551, Abb. 39 ist bekannt, bei einem Überhangstreifen anschließed an den einfach umgelegten Falzabschnitt das Blech von diesem weg nochmals umzulegen und den so ausgebildeten Überhangsstreifen auf den aufgesellten, falzlosen Rand der Stahldachhaut aufzustecken. Dabei muß der Rand des einfachen Falzes des oberen Bleches zwischen den falzlosen und somit wenig formstabilen Rand des unteren Bleches und die wandseitige Dachpappe eingesteckt werden. Das ist einerseits aufwendig und andererseits besteht die Gefahr der Beschädigung der Dachpappe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Falzverbindung für Bleche zu schaffen, die eine problemlose und schnelle Montage ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 gekennzeichneten Merkmale gelöst. Bevorzugte Merkmale, die die Erfindung vorteilhaft weiterbilden, sind den nachgeordneten Patentansprüchen zu entnehmen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Falzverbindudng wird eine wesentlich einfachere und schnellere Montage von Blechen, insbesondere im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden ermöglicht, weil jedes Blech einen Verbindungsbereich aufweist, der durch die Gestaltung des Falzprofils eine Selbsthaltefunktion zu übernehmen vermag. Die neue Falzverbindung ist für alle Fälle geeignet, in denen es um die Verbindung zweier Bleche geht. Der bevorzugte Einsatz der Falzverbindung im Dach- und Fassadenbe­ reich von Gebäuden, beispielsweise bei Dachdeckung, Traufenan­ schluß, Wandanschluß, Durchdringungen, Attikaanschlüssen, Firstverbindungen, Wandbekleidungen, Verwahrungen und Abdeckungen ist besonders vorteilhaft.
Für die Montage sind durch das Ineinandergreifen der Verbindungs­ bereiche der Bleche keine Festhalte (Hafte) mehr erforderlich. Außerdem gibt es kein Verrutschen von Dach- oder Fassadenbahnen während der Montage mehr. Gefälle­ sprünge oder sonstige beim Doppelstehfalz auftretende Dehnungs­ probleme können entfallen, da durch die Ausgestaltung der Falzverbindung ein Dehnungsausgleich des Blechmaterials gewährleistet ist. Mit der erfindungsgemäßen Falzverbindung können vorteilhaft Dehnungs­ verformungen aufgenommen werden, ohne die Festigkeit und Dichtigkeit der Falzverbindung selbst zu beeinträchtigen, was insbesondere vorteilhaft bei der Beherrschung von hohen thermi­ schen Belastungen ist, wie sie üblicherweise im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden auftreten. Die Falzverbindungen sind zudem regen- und schneesicher und lasen sich mit im Handel erhältlichen Profiliermaschinen problemlos herstellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist im Umlegebereich des ersten Falzabschnittes wenigstens eine Belüf­ tungsöffnung vorgesehen, durch die die Hinterlüftung im Dach- und Wandbereich gewährleistet wird. Bevorzugt ist der Umlenkbereich des ersten Falzabschnitts nicht gerundet, sondern abgekantet ausgebildet.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch eine schematisierte Falzverbindung gemäß der Erfindung; und
Fig. 2 einen Schnitt durch eine schematisierte abgewandelte Falzverbindung mit Belüftungsöffnungen.
In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine schematisiert dargestellte Falzverbindung 10 gezeigt, durch die ein Blech 11 und ein Blech 12 miteinander verbunden sind.
Der Falzabschnitt 13 des Bleches 11 wird von einem einfach umgelegten annähernd parallel zu dem Blech 11 verlaufenden ersten Falzteil 15 und einem zweiten Falzteil 16 gebildet, der entgegengesetzt zu dem ersten Falzteil 15 annähernd parallel zu diesem umgelegt ist. Die Länge des zweiten Falzteiles 16 ist kürzer als die Länge des ersten Falzteiles 15. Zwischen dem ersten Falzteil 15 und dem Blech 11 ist ein Umlegebe­ reich 17 gebildet, in dem das Blech 11 im Schnitt gesehen halbkreisförmig zu dem ersten Falzteil 15 umgebogen ist. Zwischen dem ersten Falzteil 15 und dem zweiten Falzteil 16 ist ein Umlegebereich 18 gebildet, der ebenfalls im Schnitt gesehen halbkreisförmig verläuft.
Der Falzabschnitt 14 des Bleches 12 ist in einer zu dem Verbindungsbereich des Bleches 11 komplementären Weise mit einem ersten Falzteil 19 und einem zweiten Falzteil 20 ausgebildet, zwischen denen ein Umlegebereich 21 mit halbkreis­ förmigem Querschnitt vorgesehen ist. Zwischen dem ersten Falzteil 19 und dem Blech 12 ist ein Umlegebereich 22 gebildet, der im Querschnitt ebenfalls halbkreisförmig gestaltet ist. Der zweite Falzteil 20 ist kürzer als der erste Falzteil 19 ausgebildet. Die Bleche 11 und 12 sind dadurch miteinander verbunden, daß der zweite Falzteil 16 in den Bereich zwischen dem ersten Falzteil 19 und dem zweiten Falzteil 20 des Bleches 12 eingreift, wobei gleichzeitig der zweite Falzteil 20 des Bleches 12 in den Bereich zwischen dem ersten Falzteil 15 und den zweiten Falzteil 16 des ersten Bleches 11 eingreift.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einer Falzverbin­ dung 26 für eine Wand- bzw. Fassadenverkleidung, die ein Blech 11 mit einem Blech 12 verbindet. Abweichend von der Falzverbindung 10 gemäß Fig. 1 besitzt das Blech 11 einen Umlegebereich 27, der nicht abgerundet, sondern abgekantet ausgebildet ist und der mehrere Belüftungsöffnungen 28 aufweist. Ein entsprechend ausgebildeter Umlegebereich 29 des Bleches 12 ist ebenfalls abgekantet ausgebildet und weist Belüftungslöcher 30 auf. Die in den Bereich zwischen dem Blech 11 und dem ersten Falzteil 15 durch die Belüftungslöcher 18 eintretende Luft ist mit mehreren gestrichelten Strömungspfeilen 31 dargestellt. Die in den Bereich zwischen dem Blech 12 und dem ersten Falzteil 19 durch die Lüftungsöffnungen 30 eintretende Luft ist in ihrer Strömungsrich­ tung mit gestrichelten Pfeilen 32 veranschaulicht.
Durch die erfindungsgemäße Falzverbindung wird eine sichere und zuverlässige Verbindung von Blechen ermöglicht, wobei die in Fig. 1 schematisiert dargestellten Falzteilabstände, die nach Fertigstellung der Falzverbindung aneinanderliegen, zur Veranschaulichung vergrößert dargestellt sind.
Für die bevorzugte Verwendung der Falzverbindung im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden, beispielsweise bei Dachdeckung, als Abschluß einer Dachrinne, als Längsfalz im Firstbereich mit Falzdeckleiste und mit Leistendeckung, Wandanschlüssen, Durch­ dringungen, Attikaanschlüssen, Firstverbindungen, Wandbekleidung, Verwahrungen und Abdeckungen ist es zunächst nur erforderlich, das erste Blechteil randseitig an einer Unterkonstruktion zu befestigen. Dann wird das zweite Blechteil in den einfachen Falzabschnitt des ersten Blechteils eingehängt, ohne daß das zweite Blechteil selbst zuvor an der Unterkonstruktion befestigt werden muß. Nach dem Einhängen des zweiten Blechteils in den einfachen Falzabschnitt des ersten Blechteils erfolgt die bekannte Verformung der Falzverbindung im Verbindungsbereich und damit eine Fixierung des zweiten Blechteils, das dann nur noch in üblicher Weise befestigt zu werden braucht.

Claims (6)

1. Falzverbindung für Bleche, insbesondere im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden, wobei die Bleche (11, 12) im Verbindungsbereich einfach umgelegte Falzabschnitte (13, 14) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Blech (11, 12) im Verbindungsbereich vom einfachen Falzabschnitt (13, 14) weg nochmals einfach umgelegt (17, 22; 27, 29) ist.
2. Falzverbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Falzabschnitt (13, 14) annähernd parallel zu dem nochmals einfach umgelegten Blech (11, 12) und von diesem beabstandet verläuft.
3. Falzverbindung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der nochmalige Umlegebereich (17, 22; 27, 29) wenigstens eines der Bleche (11, 12) außerhalb des durch die einfachen Falzabschnitte (13, 14) gebildeten Bereichs angeordnet ist.
4. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im nochmaligen Umlegebereich (27, 29) wenigstens eines Bleches (11, 12) wenigstens eine Belüftungsöffnung (28, 30) vorgesehen ist.
5. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der nochmalige Umlegebereich (27, 29) wenigstens eines Bleches (11, 12) abgekantet ausgebildet ist.
6. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbindungsbereich wenigstens eines Bleches (11, 12) gegenüber dem Blech abgekantet ist.
DE19873741379 1987-12-07 1987-12-07 Falzverbindung fuer bleche Granted DE3741379A1 (de)

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DE3741379A1 DE3741379A1 (de) 1989-07-13
DE3741379C2 true DE3741379C2 (de) 1989-11-09

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