DE3741379A1 - Falzverbindung fuer bleche - Google Patents
Falzverbindung fuer blecheInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Falzverbindung für Bleche, insbeson
dere im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden, mit einem
Verbindungsbereich, in dem wenigstens ein einfach umgelegter
Falzabschnitt vorgesehen ist.
Bezweckt wird die Schaffung einer Universal-Falzverbindung, die
für alle handelsüblichen Blecharten geeignet ist und den jeweili
gen Anforderungen und Einsatzbedingungen, insbesondere im Dach-
und Fassadenbereich von Gebäuden, Rechnung zu tragen vermag.
Aus dem deutschen Gebrauchsmuster 7 50 78 881 sind bereits
Mauerwerkseinfassungen bekannt, bei denen zwei umgeschlagene
Winkelbleche gegeneinander verschiebbar ineinanderfassen. Diese
vorbekannte Blechverbindung ist jedoch hinsichtlich der Montage
recht aufwendig, weil beispielsweise bei einer vertikalen
Verbindung zweier Bleche das untere Blech unter den umgeschlage
nen Bereich des oberen Bleches greifen muß, während das obere
Blech bereits fixiert sein muß. Für den praktischen Einsatz,
insbesondere im Dach- und Fassadenbereich an Gebäuden, gestaltet
sich eine Blechmontage mit dieser vorbekannten Blechverbindung
recht aufwendig und ist aufgrund der Gestaltung der Verbindung
nur für eine begrenzte Zahl von Anwendungsfällen geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine universell
einsetzbare Falzverbindung für Bleche zu schaffen, die eine
problemlose und schnelle Montage ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1
gekennzeichneten Merkmale gelöst. Bevorzugte Merkmale, die die
Erfindung vorteilhaft weiterbilden, sind den nachgeordneten
Patentansprüchen zu entnehmen.
Aufgrund der erfindungsgemäßen Ausgestaltung der Falzverbindung
wird eine wesentlich einfachere und schnellere Montage von
Blechen, insbesondere im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden
ermöglicht, weil wenigstens ein Blech einen Verbindungsbereich
aufweist, der durch die Gestaltung des Falzprofils eine Sebsthal
tefunktion zu übernehmen vermag. Die neue Falzverbindung ist für
alle Fälle geeignet, in denen es um die direkte und indirekte
Verbindung zweier Bleche geht. Der bevorzugte Einsatz der
Falzverbindung im Dach- und Fassadenbereich von Gebäuden,
beispielsweise bei Dachdeckung, Traufenanschluß, Wandanschluß,
Durchdringungen, Attikaanschlüssen, Firstverbindungen, Wandbe
kleidungen, Verwahrungen und Abdeckungen ist besonders vorteil
haft.
Für die Montage sind durch das Ineinandergreifen der Verbindungs
bereiche der Bleche keine Festhalte mehr erforderlich, und es
gibt kein Verrutschen von Dach- oder Fassadenbahnen. Gefälle
sprünge oder sonstige beim Doppelstehfalz auftretende Dehnungs
probleme entfallen, da durch die Ausgestaltung der Falzverbindung
ein Dehnungsausgleich des Blechmaterials gewährleistet ist. Die
Falzverbindungen sind zudem regen- und schneesicher und lassen
sich mit im Handel erhältlichen Profiliermaschinen problemlos
herstellen.
Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist im
Umlegebereich des ersten Falzabschnittes wenigstens eine Belüf
tungsöffnung vorgesehen, durch die die Hinterlüftung im Dach- und
Wandbereich gewährleistet wird. Bevorzugt ist der Umlegebereich
des ersten Falzabschnitts nicht gerundet, sondern abgewinkelt
ausgebildet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus
dem anschließenden Beschreibungsteil, in dem Ausführungsbeispiele
der Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine schematisierte Falzverbindung
gemäß der Erfindung;
Fig. 2 einen Schnitt durch eine schematisierte abgewandelte
Falzverbindung mit Belüftungsöffnungen;
Fig. 3 ein Einsatzbeispiel für die Verwendung einer Ausbil
dungsform der erfindungsgemäßen Falzverbindung im
Dachbereich und als Abschluß an einer Dachrinne;
Fig. 4 ein Ausführungsbeispiel für den Einsatz von Falzverbin
dungen bei der Blechverkleidung von Fassadenbereichen;
Fig. 5 ein Ausführungsbeispiel für den Einsatz der Falzverbin
dung als Längsfalz im Firstbereich mit Falzdeckleiste;
und
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel für den Einsatz der Falzverbin
dung als Längsfalz im Firstbereich mit Leistendeckung.
In Fig. 1 ist ein Schnitt durch eine schematisiert dargestellte
Falzverbindung 10 gezeigt, durch die ein Blech 11 und ein Blech
12 miteinander verbunden sind.
Das Blech 11 weist einen Verbindungsbereich 13 auf, und das Blech
12 besitzt einen Verbindungsbereich 14. Der Verbindungsbereich 13
des Bleches 11 wird von einem einfach umgelegten annähernd
parallel zu dem Blech 11 verlaufenden ersten Falzabschnitt 15 und
einem zweiten Falzabschnitt 16 gebildet, der entgegengesetzt zu
dem ersten Falzabschnitt 15 annähernd parallel zu diesem umgelegt
ist. Die Länge des zweiten Falzabschnittes 16 ist kürzer als die
Länge des ersten Falzabschnittes 15. Zwischen dem ersten Falzab
schnitt 15 und dem Blech 11 ist ein Umlegebereich 17 gebildet, in
dem das Blech 11 im Schnitt gesehen halbkreisförmig zu dem ersten
Falzabschnitt 15 umgebogen ist. Zwischen dem ersten Falzabschnitt
15 und dem zweiten Falzabschnitt 16 ist ein Umlegebereich 18
gebildet, der ebenfalls im Schnitt gesehen halbkreisförmig
verläuft.
Der Verbindungsbereich 14 des Bleches 12 ist in einer zu dem
Verbindungsbereich 13 komplementären Weise mit einem ersten
Falzabschnitt 19 und einem zweiten Falzabschnitt 20 ausgebildet,
zwischen denen ein Umlegebereich 21 mit halbkreisförmigem
Querschnitt vorgesehen ist. Zwischen dem ersten Falzabschnitt 19
und dem Blech 12 ist ein Umlegebereich 22 gebildet, der im
Querschnitt ebenfalls halbkreisförmig gestaltet ist. Der zweite
Falzabschnitt 20 ist kürzer als der erste Falzabschnitt 19
ausgebildet. Die Bleche 11 und 12 sind in ihren Verbindungsberei
chen 13 bzw. 14 dadurch miteinander verbunden, daß der zweite
Falzabschnitt 16 in den Bereich zwischen dem ersten Falzabschnitt
19 und dem zweiten Falzabschnitt 20 des Bleches 12 eingreift,
wobei gleichzeitig der zweite Falzabschnitt 20 des Bleches 12 in
den Bereich zwischen dem ersten Falzabschnitt 15 und den zweiten
Falzabschnitt 16 des ersten Bleches 11 eingreift. Hierdurch wird
eine sichere und zuverlässige Falzverbindung ermöglicht, wobei
die in den Figuren schematisiert dargestellten Falzabschnittsab
stände zur Veranschaulichung vergrößert dargestellt sind.
Fig. 2 zeigt schematisch einen Ausschnitt aus einer Falzverbin
dung 26 für eine Wand- bzw. Fassadenverkleidung, die ein Blech 11
mit einem Blech 12 verbindet. Abweichend von der Falzverbindung
10 gemäß Fig. 1 besitzt das Blech 11 einen Umlegebereich 27, der
nicht abgerundet, sondern abgewinkelt ausgebildet ist und der
mehrere Belüftungsöffnungen 28 aufweist. Ein entsprechend
ausgebildeter Umlegebereich 29 des Bleches 12 ist ebenfalls
abgewinkelt ausgebildet und weist Belüftungslöcher 30 auf. Die in
den Bereich zwischen dem Blech 11 und dem ersten Falzabschnitt 15
durch die Belüftungslöcher 18 eintretende Luft ist mit mehreren
gestrichelten Strömungspfeilen 31 dargestellt. Die aus dem
Bereich des Bleches 12 und des ersten Falzabschnitts 19 aus den
Lüftungsöffnungen 30 austretende Luft ist in ihrer Strömungsrich
tung mit gestrichelten Pfeilen 32 veranschaulicht.
Der Einsatz von Ausgestaltungen erfindungsgemäßer Falzverbindun
gen im Dachbereich und als Abschluß der Dachrinne ist in Fig. 3
teilweise schematisiert dargestellt. An einer senkrechten Wand 35
eines nicht dargestellten Gebäudes ist ein Blech 36 über einen
abgekröpften Abschnitt 37 befestigt. Das Blech 36 weist an seinem
anderen Ende 38 eine Doppelfalzausbildung auf, die der an dem
Bleches 11 in Fig. 2 entspricht. In den Verbindungsbereich 13 des
Bleches 36 greift ein senkrechter Endabschnitt 39 einer Blechbahn
40 ein, die zur Verkleidung eines schräg nach unten geneigten
Dachbereichs 41 dient. Auf der Blechbahn 40 sind in regelmäßigen
Abständen Deckleisten 42 vorgesehen, die zur seitlichen Verbin
dung der einzelnen Blechbahnen dienen und deren Aufbau noch im
Zusammenhang mit den Fig. 5 und 6 erläutert wird.
Die Blechbahn 40 liegt auf einer Trennschicht 43, beispielsweise
aus Dachpappe auf, welche auf einer Holzunterkonstruktion 44
befestigt ist. Am abwärtsgeneigten Ende der Holzunterkonstruktion
44 ist eine Dachrinne 45 mittels eines Halters 46 in üblicher
Weise befestigt. Zwischen der Holzunterkonstruktion 44 und einem
waagerechten Gebäudeabschnitt 47 kann in einem Bereich hinter der
Dachrinne 45 Luft zur Hinterlüftung der Holzunterkonstruktion 44
und des Bleches 36 eintreten, die mit ihrer Strömungsrichtung
durch gestrichelte Pfeile 48 bezeichnet ist. Die Luft tritt im
Umlegebereich 27 durch die dort vorgesehenen Öffnungen 28 heraus.
Das zu der Dachrinne 45 geneigte Ende der Blechbahn 40 besitzt
einen den Rand der Dachrinne 45 im Befestigungsbereich übergrei
fenden Abschnitt 49, dessen Ausbildung der des Bleches 11 in Fig.
1 entspricht, wobei sein Verbindungsbereich den hinteren oberen
Rand der Dachrinne 45 umgreift.
Eine Fassadenblechverkleidung mit Hinterlüftung unter Verwendung
der erfindungsgemäßen Falzverbindung zeigt Fig. 4. An einem
vertikalen Gebäudeteil 50 mit einem Maueraufsatz 51 ist eine
Blechverkleidung vorgesehen, die aus einem abgewinkelten Blech
abschnitt 52, einem Aufsatzblech 53, einem Verkleidungsblech 54
mit Deckleisten 55 sowie einem abgewinkelten Lochblech 56
besteht. Das Abdeckblech 54 ist über eine Trennschicht 57,
beispielsweise Dachpappe, an einer Holzunterkonstruktion 58
befestigt. Der Maueraufsatz 51 und der in Fig. 4 nach rechts
anschließende Teil besitzt ebenfalls eine Schicht aus einer
Dachpappe 59.
Die nach unten weisenden Abschnitte des Aufsatzbleches 53 weisen
eine Ausbildung auf, die der den Bleches 11 in Fig. 2 entspricht.
Die Verbindungsbereiche 13 der beiden Befestigungsabschnitte
umgreifen das Blechprofil des Bleches 52 bzw. des Bleches 54. Das
untere Ende des Bleches 54 besitzt eine Ausbildung wie das Blech
11 von Fig. 1, wobei ihr Verbindungsbereich 13 auf einem nach
oben abgewinkelten Teil des Lochbleches 56 haltend aufgesetzt
ist.
Die Hinterlüftung der Holzkonstruktion 58 erfolgt über Eintritts
öffnungen 60, wobei die Luft durch einen Strömungsrichtungspfeil
61 angedeutet ist. Im oberen Bereich der Verkleidung tritt die
Luft durch Öffnungen in Umlegebereichen 27 des Aufsatzbleches 53
heraus. Eine Hinterlüftung ist auch in dem Bereich zwischen dem
Maueraufsatz 51 und dem Aufsatzblech 53 vorgesehen.
Fig. 5 zeigt den Einsatz der neuen Falzverbindung bei einer
Längsfalz 65 zur Verbindung zweier Blechbahnen 66 und 67 im
Firstbereich. Die Blechbahnen 66 und 67 sind über eine Trenn
schicht 68, beispielsweise aus Dachpappe, mit einem Unterbau 69
verbunden. Die zueinanderweisenden Enden der Blechbahn 66 und 67
sind zunächst etwa senkrecht nach oben, dann waagerecht zurück
und schließlich senkrecht nach unten abgewinkelt. Auf die nach
unten abgewinkelten Enden ist ein profiliertes Blechteil aufge
schoben, das zwischen den nach oben abgewinkelten Abschnitten der
beiden Blechbahnen 66 und 67 liegt und in seinen Konturen den
weiteren Abwicklungen der Blechbahnen folgt, wobei die seitlichen
Enden des Leistenprofils die nach unten weisenden abgewinkelten
Abschnitte der Blechbahnen 66 und 67 umgreifen. Abgedeckt wird
diese Längsfalz 27 durch ein Abdeckblech 71, welches den Längs
falz 65 nach oben abschließt und nach unten abgewinkelte Befesti
gungsabschnitte 72 und 73 an beiden Seiten des Längsfalzes
aufweist, deren Ausbildung der Enden der in Fig. 1 dargestellten
Bleche 11 bzw. 12 mit einem entsprechenden Umlegebereich 17 und
einem entsprechenden Verbindungsbereich 13 zu entnehmen ist. Bei
der dargestellten Ausbildungsform erfolgt jedoch eine Verbin
dungsfunktion nicht innerhalb, sondern außerhalb des jeweiligen
Verbindungsbereichs aufgrund der Formgestaltung der Falzabschnit
te, wobei zur Befestigung des Abdeckbleches 71 keine zusätzlichen
Befestigungsmittel erforderlich sind, was die Montage wesentlich
erleichtert.
Fig. 6 zeigt eine gegenüber Fig. 5 abgewandelte Ausbildung eines
Längsfalzes 75, bei dem zwei zueinanderweisende Blechbahnen 76
und 77, auf einer Trennschicht 78, beispielsweise auf Dachpappe,
ruhen und auf einer Unterkonstruktion 79 befestigt sind. Die
Blechbahnen 76 und 77 besitzten lediglich einen senkrecht nach
oben weisenden Abschnitt 80 bzw. 81, zwischen denen ein U-
förmiges Leistenprofil 82 eingesetzt ist, das mit seinen oberen
nach außen und unten umgelegten Enden die oberen Enden der
Abschnitte 80 und 81 übergreift. An dem Leistenprofil 82 ist an
dessen Stegseite 83 ein Holzprofil 84 b befestigt, das über die
oberen Enden der Abschnitte 80 und 81 vorsteht. Auf dem Holzpro
fil 84 ist mittels Schrauben 85 ein Abdeckblech 86 befestigt, das
beiderseits des Längsfalzes 75 nach unten abgewinkelte Abschnitte
87 bzw. 88 aufweisen, deren Ausbildung dem Ende des in Fig. 1
dargestellten Bleches mit einem Umlegebereich 17 und einem
Verbindungsbereich 13 entspricht. Der Verbindungsbereich 13
umgreift von oben die vertikalen Abschnitte 80 und 81 mit dem
ungelegten oberen Abschnitt des Leistenprofils 82. Die Montage
dieses Längsfalzes läßt sich außerordentlich einfach und problem
los und schnell durchführen, ohne daß ein Aufschieben von
Leistenprofilen erforderlich ist, wobei die neue Falzverbindung
wirkungsvoll zum Einsatz kommt.
Montagevorteile ergeben sich auch für die in den Fig. 3 und 4
dargestellten Ausführungsbeispiele. Für den Dachbereich 41 der
Fig. 3 brauchen nach Erstellung der Holzunterkonstruktion 44 und
Befestigung der Dachrinne 45 lediglich die Blechbahnen 40 auf die
Dachrinne aufgesteckt und seitlich miteinander über die Deck
leiste 42 verbunden zu werden, wobei die Deckleiste 42 wie in
Fig. 5 oder 6 dargestellt ausgebildet sein kann. Anschließend
erfolgt dann ohne zusätzlichen Halteaufwand für die Blechbahnen
40 nur noch das abschließende Aufsetzen des Bleches 36 von oben,
wobei dessen Verbindungsbereich 13 das Blech 36 in der richtigen
Einbaulage hält, so daß keine Festhalte mehr erforderlich sind.
Für die Montage der Wandverkleidung gemäß Fig. 4 sind zunächst
die Blechabschnitte 52 und das Lochblech 56 anzubringen. An
schließend wird das Abdeckblech 54 mit seinem unterseitigen
Verbindungsbereich 13 in den nach oben abgewinkelten Abschnitt
des Lochblechs eingesteckt und schließlich durch das lediglich
von oben aufzusteckende Aufsatzblech 53 die Verkleidung vollen
det, ohne daß zusätzliche Haltemittel bei der Montage erforder
lich sind, wobei das Aufsatzblech 53 gegebenenfalls noch durch
übliche Befestigungsmittel an dem Maueraufsatz 51 befestigt
werden kann. Aufgrund der ausgesprochen einfachen Montage, die
wesentlich auf die Gestaltung der neuen Falzverbindung zurück
geht, lassen sich derartige Blechverkleidungen auch von angelern
ten Personen leicht und schnell anbringen.
Claims (7)
1. Falzverbindung für Bleche, insbesondere im Dach- und
Fassadenbereich von Gebäuden, mit einem Verbindungsbereich
(13, 14), in dem wenigstens ein einfach umgelegter Falzab
schnitt (15, 19) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich an den einfach umgelegten ersten Falzabschnitt (15,
19) ein zweiter Falzabschnitt (16, 20) anschließt, der zur
Verbindung der beiden Bleche (11, 12; 52, 53, 54, 56; 66,
70, 71, 67; 76, 82, 86, 77) in Richtung auf das andere Blech
umgelegt ist.
2. Falzverbindung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der erste und der zweite Falzabschnitt (15, 19; 16, 20)
annähernd parallel zueinander und voneinander beabstandet
verlaufen.
3. Falzverbindung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Länge des zweiten Falzabschnitts (16, 20) kürzer ist
als die Länge des ersten Falzabschnittes (15, 19).
4. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Verbindungsbereich der Bleche (11, 12) an jedem Blech
ein erster und ein zweiter Falzabschnitt (15, 19; 16, 20)
vorgesehen sind, wobei die zweiten Falzabschnitte (16, 20)
ineinandergreifen.
5. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Umlegebereich (27, 29) des ersten Falzabschnitts (15,
19) wenigstens eine Belüftungsöffnung (28, 30) vorgesehen
ist.
6. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Umlegebereich (27, 29) des ersten Falzabschnitts
(15, 19) abgewinkelt ausgebildet ist.
7. Falzverbindung nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Verbindungsbereich (72, 73; 87, 88) wenigstens eines
Bleches (71, 86) gegenüber dem Blech abgewinkelt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873741379 DE3741379A1 (de) | 1987-12-07 | 1987-12-07 | Falzverbindung fuer bleche |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19873741379 DE3741379A1 (de) | 1987-12-07 | 1987-12-07 | Falzverbindung fuer bleche |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3741379A1 true DE3741379A1 (de) | 1989-07-13 |
| DE3741379C2 DE3741379C2 (de) | 1989-11-09 |
Family
ID=6342019
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19873741379 Granted DE3741379A1 (de) | 1987-12-07 | 1987-12-07 | Falzverbindung fuer bleche |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3741379A1 (de) |
Cited By (2)
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| WO1996029486A1 (en) * | 1995-03-22 | 1996-09-26 | William Black Watson | System for jointing panels |
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-
1987
- 1987-12-07 DE DE19873741379 patent/DE3741379A1/de active Granted
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Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| IDELBERGER, Klaus: Dachdeckung aus feuerver- zinktem Stahlblech mit Stehfalzverbindung. In: Deutsches Dachdecker-Handwerk, 1965, H.11, S.551, Abb.39 * |
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| AU707702B2 (en) * | 1995-03-22 | 1999-07-15 | William Black Watson | System for jointing panels |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3741379C2 (de) | 1989-11-09 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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