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DE3638239A1 - Filteranlage fuer suess- und seewasseraquarien - Google Patents

Filteranlage fuer suess- und seewasseraquarien

Info

Publication number
DE3638239A1
DE3638239A1 DE19863638239 DE3638239A DE3638239A1 DE 3638239 A1 DE3638239 A1 DE 3638239A1 DE 19863638239 DE19863638239 DE 19863638239 DE 3638239 A DE3638239 A DE 3638239A DE 3638239 A1 DE3638239 A1 DE 3638239A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
filter
container
aquarium
filter system
valve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863638239
Other languages
English (en)
Inventor
Friedel Ernst
Norbert Mikutta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863638239 priority Critical patent/DE3638239A1/de
Publication of DE3638239A1 publication Critical patent/DE3638239A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/045Filters for aquaria

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Filteranlage für Süß- und Seewasseraquarien, bestehend aus einem Filtergehäuse mit Filtermasse, einem Verteiler einer Klarwasserkam­ mer, mit Verbindungsleitungen zwischen Aquarium und Filteranlage für biologisch zu filterndes und gefil­ tertes Wasser und einem Umwälzaggregat.
Filteranlagen dienen bei Aquarien zur Reinigung des Wassers von Schwebstoffen, die beispielsweise aus Exkrementen der die Aquarien bevölkernden Lebewesen bestehen oder aus Futterresten und aus Pflanzenteilen. Ein Filtern von Süß- oder Seewasser mit Hilfe chemi­ scher Flockungsmittel und sonstiger chemischen Zusätze beeinträchtigt das Gleichgewicht zwischen dem Wasser und den dort vorhandenen Lebewesen und Pflanzen, so daß in kürzester Zeit die natürliche Lebensumgebung zerstört wird.
Durch die europäische Patentanmeldung mit der Ver­ öffentlichungsnummer 00 16 999 ist eine biologische Filtervorrichtung für Aquarien bekannt geworden, bei der zu filterndes Wasser aus dem Aquarium über ein in einem Filtergefäß angeordnetes Filtersubstrat geführt wird und wobei das biologisch gereinigte Wasser an­ schließend aus einer Klarwasserkammer über ein End­ filter zurück in das Aquarium gebracht wird. Zur Un­ terstützung dr Filterwirkung wird Luft in das Filter­ substrat eingepreßt, um hiermit die biologische Filte­ rung zu verbessern. Falls die Filtervorrichtung unter­ halb des Aquariums angeordnet werden soll, ist das Fil­ tergefäß mittels Deckel wasserdicht zu verschließen und mit einem Entlüftungsrohr zusätzlich zu versehen. Bei Austausch des Filtersubstrats oder bei einer Reinigung der Luftverteilungsanlage ist die komplette Anlage ab­ zuschalten und in aufwendiger Weise zu reinigen. Dies ist insbesondere dann besonders aufwendig, wenn die Filtervorrichtung unterhalb des Aquariums angeordnet ist.
Durch das deutsche Gebrauchsmuster Nr. 72 23 466 ist ein Aquariumsfilter in Form eines einseitig offenen Kunststoffkastens zur Aufnahme von Filtermassen wie Basalt, Torf und Aktivkohle bekannt geworden, wobei in dem Kasten selbst einseitig offene Einzelbehälter mit siebartig gelochten Böden übereinander gestapelt wer­ den.
Eine derartige Einrichtung ist nicht geeignet, unter­ halb einer Aquariumsanlage angeordnet zu werden und darüber hinaus ist bei einer Reinigung oder Erneuerung der Filtermassen das komplette Aquariumfilter zu ent­ leeren und vom Kreislauf mit dem Aquarium abzutrennen. Dasselbe gilt für die DE-OS 30 12 572 gemäß der eine Filtervorrichtung für Aquarien in einem Behälter meh­ rere Deckel mit teilgelochten Böden besitzt. Ausgehend hiervon liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine biologische Filteranlage für Süß- oder Seewasseraquarien vorzuschlagen, die ohne Zwangsbe­ lüftung in beliebiger Höhenlage zum Aquarium angeordnet werden kann.
Diese Aufgabe wird, ausgehend von der zunächst ge­ nannten europäischen Patentanmeldung, gelöst durch die erfinderischen Merkmale des Anspruchs 1. Durch die Vorsehung einer Öffnung im oberen Bereich mindestens einer Seitenwand durch die erfindungsgemäß mit Seiten­ wänden versehenen Filterschubladen, die einen gelochten Boden besitzen, schubladenartig einschiebbar und aus­ ziehbar vorgesehen sind und durch Abstände zwischen den einzelnen Schubladen wird zum einen erreicht, daß un­ gehindert Luft ohne jede Vorpressung, das aus einer Schublade austretende Wasser bis zum Eintreten in die nächste Filterschublade mit Sauerstoff anreichert, daß weiterhin ohne Abschalten der Filteranlage die einzel­ nen Schubladen ausgetauscht und gereinigt werden kön­ nen; weiterhin wird durch die Anordnung einer Ventil­ steuerung, die von der Klarwasserkammer beaufschlagt wird, der Zufluß so gesteuert unterbrochen, daß trotz offenem Filtergehäuse auch bei Anordnung des Filter­ gehäuses unterhalb des Aquariums ein Überlaufen der Filteranlage eindeutig vermieden wird.
Mit Anspruch 2 wird eine Ausgestaltung des Erfindungs­ gegenstandes unter Schutz gestellt, bei der die Fil­ teranlage auch in beliebiger Höhe oberhalb des Aqua­ riums durch den Einsatz einer Rückleitung und durch die Verwendung einer Pumpe angeordnet sein kann, ohne daß bei geschlossenem Zuflußventil eine Überschwemmung bzw. ein Leerpumpen des Aquariums geschieht.
In Anspruch 3 wird die Steuerung des Zuflußventils vom Aquarium in die Filteranlage mittels Schwimmer unter Schutz gestellt.
Anspruch 4 stellt den Schaltpunkt für das Öffnen oder Schließen des Ventils unter Schutz, so daß die Gewähr dafür gegeben ist, daß die noch leer laufenden Ein­ schübe die Klarwasserkammer nicht überschwemmen.
Anspruch 5 stellt eine besondere Ausgestaltung des geschlossenen Behälterteils in Klarwasserkammer und letztem Filtrationsbehälter unter Schutz.
Anspruch 6 zeigt eine andere Verschlußanordnung des Ventils, bei der mittels gelenkig verbundene Doppel­ hebel ebenfalls ein eindeutiges Schließen und Öffnen des Ventils gewährleistet wird.
Die in Anspruch 7 unter Schutz gestellten durchbohrten Führungsleisten erbringen erfindungsgemäß eine noch weitere Erhöhung des Sauerstoffangebots an die Filter­ anlage.
Durch die Erfindung wird eine Filteranlage unter Schutz gestellt, die unabhängig vom Standort des Aquariums aufgestellt werden kann, sowohl unterhalb als auch oberhalb des Aquariums; ferner eine Filteranlage, bei der ohne Zwangseinleitung von Luftsauerstoff, das bio­ logisch zu filternde Wasser des Aquariums mitaufberei­ tet; ferner wird durch die erfindungsgemäße Filteran­ lage Teile der Filteranlage austauschen und reinigen zu können; durch Öffnen mehrerer Seitenwände im oberen Be­ reich des oben offenen Behälters wird erfindungsgemäß eine noch bessere Sauerstoffzufuhr durch entsprechendes Luftangebot ermöglicht; insbesondere können die Seiten­ wände des Behälters und die Rückwand des Behälters im Bereich der Schubladen erfindungsgemäß Öffnungen tra­ gen, so daß im Bereich der vertikalen Abstände der Schubladen voneinander erfindungsgemäß eine erhöhte Luftzirkulation und damit eine erhöhte Sauerstoffabgabe an das biologisch zu reinigende Süß- oder Meerwasser ermöglicht wird.
Als erfindungsgemäß besonders geeignete Werkstoffe für die Filteranlage sind Kunststoffe z.B. auf der Basis von Polyvinylchlorid, Polyäthylen, PTFE, seewasser­ festes Aluminium oder Edelstahl zu nennen.
In der nachfolgenden Beschreibung wird die Erfindung anhand einer Zeichnung näher erläutert.
Es zeigen in schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Filteranlage in Vor­ deransicht,
Fig. 2 dieselbe Filteranlage in Rückansicht,
Fig. 3 einen Schnitt durch die Filteranlage,
Fig. 4 einen Schnitt durch das Zuflußventil,
Fig. 5 schematisch eine Hebelsteuerung für das Zu­ flußventil,
Fig. 6 schematisch eine andere Hebelsteuerung.
Gleiche Bauteile werden in den einzelnen Figuren mit denselben Bezugszeichen bezeichnet.
Gemäß Fig. 1 wird in einen oben offenen Behälter 1 über einen Einlaß 2 zu filterndes Wasser aus einem nicht dargestellten Aquarium über eine Zuflußleitung 3 und ein Zuflußventil 4 einem Lochblech 5 zugeleitet, wel­ ches als Verteiler auf einer ersten Schublade 6 mit gelochtem Boden 7 über Abstandshalter 8 (vgl. Fig. 3) aufliegt.
Der Einlaß 2 durchdringt abgedichtet die sonst ge­ schlossene hintere Schubladenwand 9, so daß ein Aus­ tritt von zu filterndem Aquarienwasser, sei es Süß­ wasser oder Meerwasser, aus der Schublade nicht er­ folgen kann. Die Wassermenge, die durch den Einlaß 2 in die erste Schublade 6 einfließt, ist so bemessen, daß bei einer völligen Benetzung von auf dem gelochten Bo­ den 7 angeordneten Filtermasse 10 (vgl. Fig. 3) ein Überschwemmen der ersten Schublade 6 nicht auftreten kann.
Vom gelochten Boden 7 fällt das grob gefilterte Wasser im freien Fall auf die in einer zweiten Schublade 6 auf einem gelochten Boden 7 angeordnete Filtermasse 10. Da zwischen der Unterkante der ersten Schublade 6 und der Oberkante der zweiten Schublade 6 ein vertikaler Ab­ stand 11 vorhanden ist, wird in diesem Bereich das frei fallende grob gefilterte Wasser mit Sauerstoff der Luft angereichert, so daß in der nächsten Filtermasse 10 die biologische Reinigung verstärkt unter Einsatz von Luft­ sauerstoff durchgeführt wird. Wie in Fig. 1 strichpunk­ tiert dargestellt, können die Seitenwände 12, 13 im Bereich der vertikalen Abstände 11 erfindungsgemäß zusätzliche Öffnungen enthalten, sei es in Form von Löchern 14 oder in Form von Schlitzen. Hierdurch wird die Luftzirkulation innerhalb des Bereichs des freifal­ lenden Wassers beachtlich erhöht. Auch kann die Rück­ wand in diesen vertikalen Bereichen zusätzliche Öff­ nungen aufweisen.
Die Schubladen 6 sind auf an den Seitenwänden 12, 13 angeordneten Führungsleisten 16, 16 a, 17, 17 a, 18, 18 a gelagert und können auf diesen Leisten eingeschoben und zur Reinigung der Filtermasse 10 unabhängig voneinander ausgezogen werden. Beim Entfernen einer Schublade 6 zum Reinigen der Filtermasse 10 muß der Filterbetrieb nicht unterbrochen werden. Im geschlossenen unteren Teil 19 des Behälters 1 ist ein herausnehmbarer Behälter 20 und eine Klarwasserkammer 21 (vgl. Fig. 3) vorgesehen.
Eine Öffnung 22 in einer Seitenwand des Behälters 1 wird von einer Deckleiste 23 nach oben hin abgeschlossen und unten vom geschlossenen unteren Teil 19 des Behälters 1 begrenzt. Die Schubladen 6 sind, wie oben bereits dar­ gelegt, in der Öffnung 22 ein- und ausziehbar angeord­ net. Eine weitere Deckleiste 24 begrenzt ebenfalls den offenen Behälter 1 nach oben hin dient und zusammen mit der Deckleiste 23 zur Stabilisierung des oben offenen Behälters 1, wenn auch alle anderen Seitenwände im Bereich der Öffnung 22 zusätzliche Öffnungen aufweisen, beispielsweise Lochreihen 14, so daß der obere Teil des Behälters 1 eine gestellartige Form mit Seitenstreben 25, 26, 27 und 28, gestrichelt dargestellt, annimmt.
Fig. 2 stellt eine Rückansicht des oben offenen Behäl­ ters 1 dar, der mindestens in einer Seitenwand eine Öffnung 22 trägt. An der rückwärtigen Seitenwand 30 ist ein Rohr 31 vorgesehen, über das das gefilterte Aqua­ rienwasser, sei es Süßwasser oder Meerwasser, wieder in das Aquarium über ein Pumpaggregat 33 zurückgeführt wird. Das Rohr 31 kann über eine Schlauchleitung 34 mit dem Pumpaggregat 32 verbunden werden. Hierdurch ist eine leichte Demontage des Pumpaggregats möglich, wenn die Schlauchleitung 34 beispielsweise durch eine Quetschverbindung unterbrochen wird. Steht der Behälter 1 der Filteranlage höher als das nicht dargestellte Aquarium, kann das gefilterte Wasser über die Schlauch­ leitung ohne Einsatz des Pumpaggregats 32 direkt zum Aquarium zurückfließen.
An der Rückseite 30 des Behälters 1 ist ein Schwimmer­ gehäuse 35 mit einem darin angeordneten Schwimmer 36 vorgesehen. Das Schwimmergehäuse ist über eine Durch­ trittsöffnung 37 ebenfalls mit dem Innenraum des unte­ ren geschlossenen Teils des Behälters 1 verbunden. Da­ mit ist das Schwimmergehäuse 35 mit dem geschlossenen unteren Teil 19 des Behälters 1 komunizierend ver­ bunden. Bei Anstieg des Wasserspiegels im Teil 19 wird ein Steuergestänge 38, welches mit dem Schwimmer 36 verbunden ist, angehoben und es wird hiermit, wie in Fig. 4 näher dargestellt, die Zuflußleitung 3 mit Hilfe des Zuflußventils 4 geschlossen. Wird die Filteranlage oberhalb des Aquariums untergebracht und wird das Zu­ flußventil 4 geschlossen, so wird über eine Bypass­ leitung 39 das zuviel geförderte unfiltrierte Wasser drucklos dem Aquarium wieder zugeführt.
In der Schnittdarstellung gemäß Fig. 3 besitzt die dritte Schublade 6 einen teilgelochten Boden 40, durch den eindeutig verhindert wird, daß noch zu filtrieren­ des Aquariumwasser bereits unter Umgehung des heraus­ nehmbaren Behälters 20 bereits in die Klarwasserkammer 21 eintritt. Der herausnehmbare Behälter 20 ist an seiner Grundfläche ebenfalls gelocht und auf Abstands­ halter 41 aufgestellt, so daß nur gefiltertes Wasser aus dem Schlitz zwischen herausnehmbarem Behälterboden und umschließenden Behälterboden in die Klarwasserkam­ mer 21 austreten kann.
Wie im Schnitt gemäß Fig. 3 zu erkennen ist, besitzen die dort dargestellten drei Schubladen 6 ringsum ge­ schlossene Schubladenwände. Somit ist trotz nach oben und mindestens nach einer Seite offenem Behälter die Gewähr dafür gegeben, daß das Wasser nur durch die Filtermasse 10 hindurchtransportiert werden kann und hierbei durch freien Zutritt von Sauerstoff aus der Luft biologisch gereinigt wird.
Das in Fig. 4 dargestellte Zuflußventil besteht aus einem Gehäuse 42, in dem auf einer Achse 43 eine Ver­ schlußplatte 44 drehbeweglich angeordnet ist. Wird der Schwimmer 36 zufolge steigender Wasserhöhe im geschlos­ senen Behälterbereich angehoben, wird über das Steuer­ gestänge 38 die Verschlußplatte 44 ebenfalls angehoben und legt sich mit einer Dichtplatte 45 gegen die Aus­ flußöffnung der vom Aquarium kommenden Zuflußleitung 3. Ist die Filteranlage oberhalb des Aquariums angeordnet, ist eine zusätzliche Bypassleitung 39 an die Zuflußlei­ tung angeschlossen, so daß das durch ein Pumpaggregat hochgepumpte Wasser wieder in das Aquarium zurückflies­ sen kann. Damit entsteht auch bei höher gelegener Fil­ teranlage keine Überschwemmung bei Schließen des Zu­ flußventils 4.
Die in Fig. 5 schematisch dargestellte Hebelsteuerung für das Zuflußventil 4 besteht aus einem Schwimmer 36, der mit einem Steuergestänge 38 verbunden ist. Im Be­ reich der Umlenkung des Steuergestänges 38 von der Vertikalen in die Horizontale ist erfindungsgemäß ein alterungsbeständiger Silikonkautschukschlauch 62 vor­ gesehen, mit dessen Hilfe der vertikale und der hori­ zontale Bereich des Steuergestänges 38 gelenkig mitein­ ander verbindbar sind, so daß über eine Haltestange 51, die mit dem horizontalen Teil des Steuergestänges fest verbunden ist, mittels Verschlußplatte 44 das Zufluß­ rohr 3 im Zuflußventil 4 verschlossen werden kann.
Entsprechend der Schwimmerstellung wird die Verschluß­ platte 44 um eine Achse 43 so verschwenkt, daß bei tief stehendem Schwimmer 36 das Zuflußrohr 3 für den Zufluß von zu filterndem Aquarienwasser geöffnet ist. Erreicht der Schwimmer 36 zufolge des Wasserstandes im allseits geschlossenen Filterbehälterbereich 19 eine Höhe von 1/3 der Höhe des Filterbehälterbereichs 19 so wird das Zuflußrohr 3 durch Verschwenken der Verschlußplatte 44 um die Achse 43 mittels Dichtplatte 45 verschlossen.
Bei der gemäß Fig. 6 dargestellten anderen Hebelsteue­ rung für das Zuflußventil 4 wird die um die Achse 43 bewegliche Verschlußplatte 44 mit ihrer Dichtplatte 45 folgendermaßen betätigt. Bei Ansteigen des Schwimmers 36 wird eine Steuerstange 46 nach oben bewegt und ver­ anlaßt, einen Hebel 47 über einen ersten festen Dreh­ punkt 48 aus seiner Nullage auszuwandern. Da der erste Hebel 47 mit einem Steuerhebel 49 elastisch, beispiels­ weise über eine ausziehbare Feder und gelenkig verbun­ den ist, wird der Steuerhebel 49 um einen zweiten festen Drehpunkt 50 so ausgelenkt, daß das freie Ende des Steuerhebels 49 nach oben ausweicht. Hierdurch wird über eine Haltestange 51 die Verschlußplatte 44 gegen das Zuflußrohr 3 gepreßt und verhindert somit einen weiteren Zufluß von zu filterndem Aquarienwasser.
Bei einem praktischen Ausführungsbeispiel der Erfindung besitzt der geschlossene untere Teil des Behälters 1 ein Aufnahmevolumen, das größer als die Summe der Auf­ nahmevolumina der einzelnen Filterschubladen ist. Damit wird eindeutig eine Überschwemmung der Filteranlage vermieden, wenn bei abgeschlossenem Zufluß gleichzeitig der Abfluß aus der Klarwasserkammer unterbrochen wird, obwohl im Gegensatz zu den bisher bekannt gewordenen Filteranlagen die erfindungsgemäße Filteranlage eine offene, Luftsauerstoff zugängliche Filteranlage ohne Zwangsbelüftung ist.

Claims (7)

1. Filteranlage für Süß- und Seewasseraquarien, be­ stehend aus einem Filtergehäuse mit Filtermasse (10), einem Verteiler (5), einer Klarwasserkammer (21) mit Verbindungsleitungen zwischen Aquarium und Filteranlage für biologisch zu filterndes und gefiltertes Wasser und einem Umwälzaggregat (32), dadurch gekennzeichnet, daß das Filtergehäuse aus einem oben offenen Behälter (1) mit vier Seiten­ wänden, einem Behälterboden (46) besteht, wobei mindestens eine Seitenwand in ihrem oberen Bereich eine Öffnung (22) über ihre gesamte Breite auf­ weist, daß in diesem Bereich ausziehbare Schub­ laden (6) mit gelochten Böden (7 bzw. 40) für die Filtermasse (10) vorgesehen sind, daß die oberste Schublade (6) zusätzlich eine Verteilerplatte (5) trägt, daß zwischen den Schubladen (6) in verti­ kaler Richtung des Behälters (1) Abstände (11) vorgesehen sind, daß im seitlich geschlossenen un­ teren Teil des Behälters (1) ein herausnehmbarer Behälter (20) mit gelochtem Boden im Abstand vom Behälterboden (46) angeordnet ist, daß die Lochung (40) des letzten Schubladenbodens der Öffnung des herausnehmbaren Behälters (20) angepaßt ist, daß neben dem herausnehmbaren Behälter (20) die Klar­ wasserkammer (21) vorgesehen ist, daß die Klarwas­ serkammer (21) über ein Rohr (31) mit einem Pump­ aggregat (32) und mit einer Durchtrittsöffnung (37) mit einer wasserstandsabhängigen Ventil­ steuerung (35, 36, 38) verbunden ist, die ein, im Behältereinlaß (2) angeordnetes Zuflußventil (4) steuert.
2. Filteranlage nach Anspruch 1, deren freie Wasser­ oberfläche oberhalb der freien Wasseroberfläche des Aquariums verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Aquarium und Zuflußventil (4) eine Pumpe vorgesehen ist, daß bei geschlossenem Zu­ flußventil (4) eine Bypassleitung (39) für den drucklosen Rücklauf des zuviel geförderten Wassers vorgesehen ist.
3. Filteranlage nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, da­ durch gekennzeichnet, daß das Zuflußventil (4) ab­ hängig von der Höhe des Klarwasserspiegels über einen Schwimmer (36) mit einem Gelenke besitzenden Steuergestänge (38) über das Verschließen oder Öffnen eines Zuflußrohres (3) mittels Verschluß­ platte (44) geöffnet oder geschlossen wird.
4. Filteranlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeich­ net, daß der Schaltpunkt für das Zuflußventil (4) bei 1/3 der Höhe des allseits geschlossenen Fil­ terbehälterbereiches (19) liegt.
5. Filteranlage nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der herausnehmbare Behälter (20) und die Klarwasserkammer (21) gleiche Grundfläche besitzen und daß der letzte Schubladenboden (40) zur Hälfte gelocht ist.
6. Filteranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß eine Steuerstange (46), die mit einem Schwimmer (36) verbunden ist mit einem Hebel (48) beweglich verbunden ist, der in einem orts­ festen Drehpunkt (47) gelagert ist, daß der Hebel (48) elastisch mit einem Steuerhebel (49) ver­ bunden ist, der in einem zweiten ortsfesten Dreh­ punkt (50) gelagert ist, daß eine Haltestange (51) beweglich mit dem Steuerhebel (49) verbunden ist, und daß die Haltestange (51) an ihrem anderen Ende mit einer Verschlußplatte (44) für das Verschlies­ sen eines Zuflußrohres (3) im Zuflußventil (4) verbunden ist.
7. Filteranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubladen (6) auf durch­ bohrten Führungsleisten (16, 16 a, 17, 17 a, 18, 18 a) bewegbar sind, die im Behälter (1) angeordnet sind.
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