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DE2605787A1 - Einrichtung zur wasseraufbereitung und aufrechterhaltung eines wasserkreislaufs, insbesondere zur aufzucht von fischen - Google Patents

Einrichtung zur wasseraufbereitung und aufrechterhaltung eines wasserkreislaufs, insbesondere zur aufzucht von fischen

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Publication number
DE2605787A1
DE2605787A1 DE19762605787 DE2605787A DE2605787A1 DE 2605787 A1 DE2605787 A1 DE 2605787A1 DE 19762605787 DE19762605787 DE 19762605787 DE 2605787 A DE2605787 A DE 2605787A DE 2605787 A1 DE2605787 A1 DE 2605787A1
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DE
Germany
Prior art keywords
water
cascade
rearing
container
line
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19762605787
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst A Fruechtnicht
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
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Publication of DE2605787A1 publication Critical patent/DE2605787A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/042Introducing gases into the water, e.g. aerators, air pumps

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Farming Of Fish And Shellfish (AREA)
  • Fertilizers (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

9 R Π ^ 7 R Syke, den 4. Februar 1976 * ET •
Anmeldung zum Patent und Hilfsgebrauchsmuster mein Aktz.: 75.1Ü5 HP-Orgel
AMMSLDSR:
-l'rnst August Früchtnicht, 213& Scheeßel, Heidesee 28
ERFINDER: - dto. -
BEZEICHNUNG:
einrichtung zur Wasseraufbereitung und Aufrechterhaltung eines Wasserkreislaufs, insbesondere zur Aufzucht von Fischen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Wasseraufbereitung und Aufrechterhaltung eines Wasserkreislaufs, insbesondere zur Aufzucht von am Boden von Gewässern lebenden Fischen und Schalentieren, mit mehreren übereinander angeordneten Kammern und angeschlossener Wasseraufbereitungseinrichtung, mit hintereinander geschalteten Behältern zur Aufzucht, Aufbereitung durch Abschlämmung, Filterung, Begasung und Rückführung des aufbereiteten Wassers zum Aufzuchtbehälter.
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STAND DaR TECHNIK
Die bekannten Einrichtungen der vorbezeichneten Art haben den Nachteil, daß sie bei verhältnismäßig großem Aufwand keine biologisch und energetisch befriedigende Wirksamkeit des Vasserkreislaufes gewährleisten.
AUF GAB a
Der .Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den. Wasserkreislauf so zu gestalten, daß die anlage unter biologisch einwandfreien Verhältnissen einen wirtschaftlichen Betrieb gewährleistet.
LOSUNG DäR AUFGABE
iine besonders einfache Lösung dieser Aufgabe läßt sich erfindungsgemäß dadurch erreichen, daß der Wasserkreislauf mit
1ü Steigrohrüberleitung zum nachfolgenden. Behälter versehen ist und daß dabei zum Anheben des Wasserspiegels eine Kaskade mehrerer Sammelbehälter mit von Sammel- zu Sammelbehälter kaskadenförmig ansteigendem Flüssigkeitsspiegel und Steigrohren mit gleicherweise kaskadenförmig gestaffeltem Gaseinlaß vorgesehen ist. Auf solche Weise erzielt man nicht nur eine besonders gründliche und biologisch wirksame O -Anreicherung; es wird gleichzeitig ohne besonderem Energieaufwand ein ständiger Kreislauf des Wassers aufrechterhalten. Dabei ist eine gute biologische Abstimmung zwischen zeitlicher Strömungsmenge zur
2u Wassererneuerung und dem Grad der ü„-Anreicherung gegeben.
Das Kreislaufsystem nach der Erfindung bietet bei Anwendung zur Fischaufzucht die vorteilhafte Möglichkeit, mit geringstem Auf-
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wand an Triebmitteln eine gleichmäßige Durchflutung insbesondere des Nutzraumes im Aufzuchtbehälter zu gewährleisten und ermöglicht dadurch eine besonders hohe Ausnutzung des Fassungsvermögens. Infolge der gleichmäßigen Durchströmung ist es möglich, dem Aufzuchtbehälter eine große Tiefe zu geben und ihn durch eingesetzte, auswechselbare Zwischenboden in eine Vielzahl von übereinander liegenden Kammern zu unterteilen, welche durch einen oder mehrere Kammerverbindungsschächte im einheitlich durchgehenden Wasserraum des Aufzuchtbehälters verbunden sind. Dabei kann dem Aufzuchtbehälter ein Klärbehälter mit Abschlämmleitung nachgeschaltet werden, der aus einem im wesentlichen U-förmigen Kanal besteht, welcher oben mit seinem ersten Schenkel an eine Zuleitung für das aufzubereitende Wasser angeschlossen, am Boden seines Stegteils mit einer Abschlämmleitung verbunden und dessen zweiter, als Steigrohr arbeitender Schenkel mit einem Überlauf für das geklärte V?asser versehen ist. Zweckmäßig wird im aufsteigenden Strom des zweiten Klärbeckenschenkels ein Filter untergebracht,
Alle Steigrohre der zur O^-Anreicherung und Kreislaufförderung 2ü des Vassers dienende Kaskade können an eine gemeinsame Gasdruckquelle angeschlossen werden. Die Überleitung des aufbereiteten Wassers aus dem Kaskaden-Förderer erfolgt zweckmäßig über einen Heizraum. Dabei kann der Eingang für das beheizte Wasser in Bodennähe des Aufzuchtbehälters angeordnet sein, und
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zwar über eine beheizte üingangskammer des Aufzuchtbehälters oder eine beheizte .Rückleitung zum Aufzuchtbehälter. Als baulich und betrieblich besonders zweckmäßig hat sich dabei der einsatz des modernen reutec-Heizsystems erwiesen, in dem die Rückleitung als reutec-Pipeline oder die Trennwand zwischen Heizkammer und Nutzraum des Aufzuchtbehälters als reutec-Heizplatte ausgtfihrt wird (vgl. DT-AS 1,945,948 und 2,14&,191).
BESCHREIBUNG VON AUSFUHRUNGSBEISPIELEN
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind der folgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und der Zeichnung zu entnehmen. In der Zeichnung ist
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Wasserkreislaufanlage für die Aufzucht von Bodenfischen oder Schalentieren, Fig. 2 Querschnitt durch den Aufzuchtbehälter der
Fig. 1 nach der Linie H-II,
Fig. 3 ein Teilschnitt durch den Aufzuchtbehälter nach Fig. 1, mit anderer Ausführungsform des W as s er ab lauf es,
2ü Fig. 4 eine andere Ausführungsform des Fischzucht
behälters aus Fig. 1,
Fig. 5 Draufsicht zu Fig. 4 in kleinerem Maßstab, mit teilweise weggebrochenem Futtertisch.
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•ν
Die in der Zeichnung veranschaulichte Wasserkreislaufanlage besteht im wesentlichen aus einem Aufzuchtbehälter 1,1· für Bodenfische bzw. Schalentiere und einer V. asser auf bereitungsanlage mit Oärbehälter 2 und einrichtung zur Begasung zwecks u_-Anreicherung in einer vierstufigen Kaskade 3 bis 6, welche unter Zuhilfenahme eines Gebläses b mit Gasdruckleitung 7 gleichzeitig zur ilreislaufförderung über eine icückleitung 9 zurück zum Aufzuchtbehälter 1 dient.
Der Aufzuchtbehälter 1 bzw. 1· ist mit mehreren, übereinander angeordneten Aufzuchtkammern 1b bzw. 1b1 versehen, welche durch eingesetzte, auswechseloare Zwischenboden 1c, 1c1 im einheitlich durchgehenden V.asserraum des Auf zucht behälter s gebildet werden und durch Verbindungsschächte 1d, 1c1 für die Tiere im Aufzuchtbehälter wahlweise zugänglich sind. Das Aufzuchtbecken ist an seinem Rand mit einem Abweisernetz 1e versehen und kann durch eine lichtabsorbierende Abdeckung if überspannt sein.
Zum Füttern kann in vorgegebenem freiem Abstand über dem Wasserspiegel 1s ein Futtertisch 1g bzw. 1g1 in Form eines ebenen, rechteckigen bzw. ringförmigen Siebes vorgesehen sein, das durch Schwimmer 1h getragen wird. Für die Aufgabe kann ein Aufgabetrichter 1z1 (vgl. Fig. 4) vorgesehen sein.
Das v.asser aus dem Aufzuchtbehälter fließt über eine Ablauföffnung 1k, 1k1 im Boden 1i, 1i· oder 1k" in einer Seitenwandung und ein anschließendes Steigrohr 1m mit überlauf 1n der
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einrichtung 2 uis O zur V.asseraufDereitutig zu. jber ein an die iiG lauf öffnung angeschlossenes ochwenjicrohr- 1o und eine Gortierrinne 1p kann der aufzuchtbehälter mit seinem Inhalt entleert werden. Das Steigrohr 1m ist gegen die Ablauföffnung 1k, 1k1 hz\'. lic" dux ei.· eine -abschirmung 1y, 1y· bzw. 1y" für den Durchtang von Fischen gesperrt, jjie abschirmung 1y, iy' bzw. Iy" ragt so v/eit über den Joden 1i, 1i· des roifzuchtDehälters hinaus, daß Behinderungen des Wasserabflusses, etwa durch Ansammlung von Unrat nicht auftreten können, vielmehr ständig ein 1υ ordnungsgemäßer Wasserabfluß gewährleistet bleibt. Die Abschirmung 1y, 1y* Dzw. 1y" kann, vorzugsweise durch einen Seilzug, iii Bedarfsfall hochgesogen werden.
Die Ltagenböden 1c, 1c' sind gegen den Verbindungsschacht 1 d, 1d· geneigt angeordnet, so daß, unterstützt von der nach abwärts gerichteten \.■ as s er strömung, eine Selbstreinigung der l^'tagenboden von Unrat, Speiseresten und toten Tieren erfolgt.
Bei dem kreiszylindrischen Aufzuchtbehälter 1 ' nach Fig. 4 und ist zusätzlich zu dem äußeren, manteiförmigen Schacht 1c1 ein zentraler Schacht 1c" über der zentralen Ablauföffnung 1k1 vor-2u gesehen. Durch die Verbindungsschächte können die Tiere leicht zur vasseroberflache 1s und zum Futtertisch 1g bzw. 1g1 gelangen.
Die Zwischenboden 1c, ic' werden von einem in den Aufzuchtbehälter einsetzbaren Ständer getragen (in der Zeichnung nicht
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dargestellt). Dadurch ist es möglich, den Aufzuchtbehälter wahlweise für sich frei im Vasser bewegende oder für Bodenfische umzurichten. Das Trägersystem für die Zwischenböden kann feststehend, es kann auch hängend oder schwimmend angeordnet sein.
Die Etagenhöhe kann kontinuierlich oder stufenweise einstellbar sein, um sie der jeweiligen Fischart und Fischgröße anpassen zu können.
Die vielseitige Verwendbarkeit für freischwimmende Fische, für Bodenfische und für Schalentiere erfordert eine besonders zuverlässige und leistungsfähige Einrichtung zur Aufrechterhaltung des Wasserkreislaufes und zur Aufbereitung des V/assers durch Abschlämmung, Filterung und up-Anreicherung. Um diesen hohen /Anforderungen mit optimal niedrigem Energieaufwand zu entsprechen, kann der Wasserkreislauf, wie in den Ausführungsbeispielen dargestellt ist, so ausgebildet sein, daß die Überleitung des Wassers in den jeweils folgenden Behälter der Anlage über ein Steigrohr mit Überlauf erfolgt. Die erste Steigrohrüberleitung aus dem Aufzuchtbehälter 1 bzw. 1' zum Klärbehälter 2 erfolgt durch die bereits oben beschriebene Steigrohrüberleitung 1a mit Steigrohr 1m und Überlauf 1n.
Der Ilärbehälter 2 besteht aus einem im wesentlichen U-förmigen Kanal, der oben mit seinem ersten, als Abschlämmschacht 2b dienenden Schenkel an die Steigrohrüberleitung 1a für das aufzubereitende Wasser aus dem Aufzuchtbehälter angeschlossen ist, während der zveite, als Steigrohr 2m arbeitende Schenkel des
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•η-
Ilärbehälters mit seinem Überlauf 2n als Steigrohrüberleitung 2a vom Klärbehälter 2 zum Sammelbehälter 3 der untersten Kaskaden-Stufe dient.
Der Stegteil 2c des Klärbehälters wird unten durch einen gegen eine Abschlämmleitung 2e schräg abfallenden Boden 2d begrenzt.
Der Schlamm aus dem Abschlämmschacht 2b und auch aus anderen Behältern der Anlage kann durch eine Abschlämmpumpe 10 abgezogen werden und wird vorzugsweise einer Kompostiereinrichtung 11 zugeführt. Die Abschlämmpumpe 10 kann für automatischen Betrieb 1ü durch einen im Klärbehälter angebrachten Fühler 12 für den Verschmutzungsgrad - vorzugsweise als Ammoniakfühler ausgebildet gesteuert werden.
Am Ausgang des Klärbehälters 2 bzw. am Eingang zur untersten Kaskadenstufe 3 ist eine schwimmerbetätigte Frischwasserzuleitung 13 vorgesehen.
Im aussteigenden Strom des Klärbehälter—Steigrohres 2m ist ein Filter 2f, beispielsweise in Form eines Grob-Mittel- und Feinfilters aus Kies oder dergleichen Filtermaterial vorgesehen.
Der Wasserspiegel fällt in Abhängigkeit von dem Strömungswiderstand in den Steigrohrüberleitungen 1a und 2a von 1s im Aufzuchtbehälter auf 2s im Klärbehälter und auf 3s im Sammelbehälter der untersten Kaskadenstufe ab. In der Kaskade 3 bis 6 mit den Steigrohrüberleitungen 3a, 4a, 5a und 6a wird der
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V:asserspiegel durch Begasung stufenweise von 3s üoer 4s und 5s auf die Überlaufhöhe 6s angehoben und gelangt über die Kückleitung 9 aus der letzten Kaskadenstufe 6 zurück in den nufzuchtbehälter 1 bzw. 1 ·. üle iCaskadenstuf en bestehen aus den Sammelbehältern 3 bis 6 und Steigrohren 3m bis 6m mit ihrem überlauf 3n, 4n, 5n und 6n und mit kaskadenförmig gestaffeltem Gaseinlaß 3g bis 6g in Form von Unterlasserdüsen, welche, in ihrer Höhe gegeneinander gestaffelt, an die gemeinsame Gasdruckleitung 7 angeschlossen sind. In den Steigrohren 3m bis 6m wird das Wasser infolge der Begasung teilweise durch Herabsetzung des spezifischen Gewichtes und teilweise durch Strahlwirkung auf die gewünschte Uberlaufhöhe angehoben und dadurch zum überlauf in den jeweils nächsten Sammelbehälter und schließlich in die Rücklaufleitung 9 gebracht.
Vor seiner Rückführung in den Nutzraum des Aufzuchtbehälters 1 bzw. 1' wird nach Klärung und 02-Anreicherung das Wasser zunächst noch durch Beheizung auf die für die Aufzucht geeignete ■Temperatur gebracht. In der Ausführungsform nach Fig. 1 ist zu diesem Zweck im Aufzuchtbehälter eine beheizte Singangskammer 1u vorgesehen, in welche das von der Kaskade kommende Wasser durch eine oben liegende Zuflußöffnung iv der Rückleitung 9 zufließt. Die Heizkammer 1u ist schachtförmig ausgebildet und in Bodennähe mit einer Durchgangsöffnung 1t für das aufgeheizte Wasser versehen. Das aus der letzten iCaskadenstufe kommende Wasser kann auch in der Rückleitung 9 selbst aufgeheizt und, wie
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Fig. 4 und 5 veranschaulicht, durch Tauchdüsen ix1 eingeführt werden, welche zweckmäßig so angeordnet sind, daß sie eine tangentiale Strömung des Wassers im Aufzuchtbehälter aufrechterhalten.
iäe Beheizung erfolgt zweckmäßig mit Hilfe von reutec-Heizelementen mit Heizfilm und Polyurethanabschirmung. Zu diesem Zweck kann die Trennwand 1w zwischen Heizkammer 1u und Nutzraum des Aufzuchtbehälters 1 als reutec-Heizplatte bzw. die !•cückleitung 9 als reutec-Pipeline ausgebildet sein.
Im Rahmen der Erfindung sind noch mancherlei Abänderungen und andere Ausführungen möglich; insbesondere haben die Klärbehältergestaltung, die einrichtung zur Begasung und Förderung des VJassers und die Einrichtung zur Beheizung auch unabhängig voneinander Bedeutung, wenngleich ihre Zusammenwirkung für den Gesamterfolg besonders vorteilhaft ist.
Die Steigrohrüberleitung 1a vom Aufzuchtbehälter 1 zum Klärbehälter 2 könnte bereits zum Anheben des Wasserspiegels bzw·, zur Förderung des Wassers durch Begasung mit herangezogen werden, indem man schon in das Steigrohr 1m eine erste Begasungsstufe nach Art der in den Kaskadenstufen 3,4»5,6 vorgesehenen Begasungen einbaut.
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Claims (7)

  1. M J Einrichtung zur Y asseraufbereitung und ^ufrechterhaltung eines ' asserkreislaufs, insbesondere zur aufsucht von am boden von Gewässern lebenden Fischen und Schalentieren mit mehreren, übereinander angeordneten iiuf auclitkaiiimei'n und angeschlossener \- asseraufbereitungseinrichtung, mit hintereinander geschalteten behältern zur aufzucht, aufbereitung durch Abschlämmung, Filterung, Begasung und Rückführung des aufbereiteten Wassers,dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserkreislauf mit Steigrohrüberleitung (ia-6a) zum nachfolgenden Behälter (2,3,4,5,6,1) versehen ist und daß dabei zum Anheben des Wasserspiegels eine Kaskade mehrerer Sammelbehälter (3-6) mit von Sammel- zu Sammelbehälter kaskadenförmig ansteigendem Flüssigkeitsspiegel (3sr6s) und Steigrohren (3m-6m) mit gleicherweise kasfadenförmig gestaffeltem Gaseinlaß (3g-6g) vorgesehen ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steigrohre (3m-6m) der Kaskade an eine gemeinsame Gasdruckleitung (7) angeschlossen sind.
  3. 3. rJinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dem Kaskaden-Aufbereiter (3-6) ein Klärbehälter (2) mit Abschlämmleitung (2e) vorgeschaltet ist.
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    •a,-
  4. 4. einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das aufzubereitende Wasser durch eine übfluß-Öffnung (ik, 1k1, 1k") mit aufragender gitterförraiger Abschirmung (iy, 1y·, 1y") am Boden des Aufzuchtbehälters (1,1f) abgezogen und durch ein an diese uffnung angeschlossenes Steigrohr (im) mit überlauf ('In) der untersten is.askadenstufe (3) bzw. dem Klärbehälter (2) zugeführt wird.
  5. 5. .-änrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in das Steigrohr (im) vom Aufzuchtbehälter (1) zum Klärbehälter (2) zur untersten Kaskadenstufe (3) eine erste Begasungsstufe nach Art der in den Kaskadenstufen (3 bis 6) vorgesehenen Begasungen eingebaut ist«
  6. 6. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß der Klärbehälter (2) aus einem im wesentlichen U-förmigen Kanal besteht, der oben mit seinem ersten, als Abschlämmschacht (2b) dienenden Schenkel an eine Zuleitung (üteigrohrüberleitung 1a) für das aufzubereitende Wasser angeschlossen, am Boden seines Stegteils (2c) mit einer Abschlämmleitung (2e) verbunden und dessen zweiter als Steigrohr (2m) arbeitender Schenkel mit einem überlauf (2n) für das geklärte VJasser versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß im aufsteigenden Strom des Klärbehälter-Steigrohres (2m) ein Filter (2f) vorgesehen ist.
    709G31/ ύ 8 6
    b. .Jinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das aufbereitete Xv asser aus^em Kaskaden-Auf bereiter (3-6) dem Aufzuchtbehälter (1,1') über einen Heizraum zufließt.
    9. Vorrichtung nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß der eingang (it, 1xf) für das beheizte V.asser in Bodennähe des Aufzuchtbehälters (1,1') angeordnet ist.
    10. Einrichtung nach Anspruch b, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufzuchtbehälter (1) mit einer beheizten Eingangskammer (iu) versehen ist.
    11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Singangskammer (iu) aus einem Heizschacht mit Zufluß (iv) oben und Gittereingang (1t) zum Nutzraum des Aufzuchtbehälters (i) in Bodennähe versehen ist.
    12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennwand (iw) zwischen Heizkammer (iu) und Nutzraum des Aufzuchtbehälters (1) als reutec-Heizplatte und Heizfilm ausgebildet ist.
    13. Einrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Rackleitung (9) von der Wasseraufbereitungsanlage (2-6) zum Aufzuchtbehälter (1,1*) als reutec-Pipeline mit Heizfilm ausgebildet ist.
    8·":!· . 8 6
    ■Η'
    14. einrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekenrffiichnet, daß die Rückleitung (9) an eine oder mehrere Tauchdüsen (ix1) in Bodennähe des Zuchtbehälters (11) angeschlossen ist.
    15. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Abschlämmleitung (2e) an eine Kompostiereinrichtung (11) angeschlossen ist.
    16. Vorrichtung, insbesondere nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Abschlämmpumpe (10), die von einem den Verschmutzungsgrad messenden Fühler (12) gesteuert vird.
    17. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß am Ausgang des Klärbehälters (2) bzv. am Eingang zur untersten Kaskadenstufe (3) eine Frischvasserzuleitung (13) vorgesehen ist.
    7 0 9 8 3 1 / I-1] 8 6
DE19762605787 1976-01-26 1976-02-13 Einrichtung zur wasseraufbereitung und aufrechterhaltung eines wasserkreislaufs, insbesondere zur aufzucht von fischen Withdrawn DE2605787A1 (de)

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