DE3635698A1 - Flammspritzbrenner zur herstellung von oberflaechenschichten auf werkstuecken - Google Patents
Flammspritzbrenner zur herstellung von oberflaechenschichten auf werkstueckenInfo
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- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/20—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
- B05B7/201—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft einen
Flammspritzbrenner zur Herstellung von Oberflächenschichten
auf Werkstücken durch Aufspritzen von pulverförmigen
Materialien, gemäss dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Die bekannten Flammspritzbrenner dieser Art sind
im allgemeinen in ihren Anwendungsmöglichkeiten stark
begrenzt und bieten oft keine ausreichende Betriebs
sicherheit.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen
Flammspritzbrenner zu schaffen, der einerseits als
handbedienter Brenner mit aufgesetztem Pulverbehälter und
andererseits durch einfachen Austausch von aussen
zugänglicher Organe als automatisch arbeitender
Maschinenbrenner verwendbar ist, sowie einen solchen
Brenner in einfacher Weise an verschiedene Leistungsniveaus
und verschiedene Arbeitsbedingungen anpassbar zu machen.
Insbesondere soll wahlweise ein Betrieb mit Sauerstoff als
Trägergas für das Spritzpulver oder mit einem von aussen
getrennt zugeführten Trägergas und regelbarem Zusatz von
Sauerstoff ermöglicht werden.
Dies wird erfindungsgemäss durch die im
kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen
Merkmale erzielt. Die Ansprüche 2 bis 5 beschreiben
spezielle Ausführungsformen des erfindungsgemässen
Flammspritzbrenners.
Weitere Merkmale und Eigenschaften des
erfindungsgemässen Flammspritzbrenners gehen aus der
nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
hervor, das in der beigefügten Zeichnung veranschaulicht
ist. In dieser Zeichnung zeigen
Fig. 1 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt,
eines Brennerkörpers für den erfindungsgemässen
Flammspritzbrenner;
Fig. 2 einen Axialschnitt durch ein Trägergas-Leitorgan
zum wahlweisen Einsatz in den Brennerkörper;
Fig. 3 einen Axialschnitt duch ein wahlweise einsetzbares
Verschlussorgan, und
Fig. 4 einen Axialschnitt durch ein Pulver-Trägergas-
Leitorgan ebenfalls zum wahlweisen Einsatz in den
Brennerkörper von Fig. 1.
Der in Fig. 1 gezeigte Brennerkörper 1 ist an
einem seiner Enden zum Anschluss an ein nicht näher
dargestelltes, strichliert angedeutetes Düsenteil 19
ausgebildet und besitzt an seinem gegenüberliegenden Ende
Anschlüsse für Sauerstoff und ein Brenngas, die in
entsprechenden Förderkanälen, von denen der
Sauerstoff-Förderkanal 8 strichliert angedeutet ist, über
zumindest eine Regelvorrichtung - wie das schematisch
gezeigte Regelventil 9 - durch den Brennerkörper zum
Düsenteil 19 geleitet werden.
Ferner besitzt der Brennerkörper einen
Förderkanal 4 für ein Pulver-Trägergas-Gemisch, der bei dem
vorliegenden Brenner in einem Einsatzteil 2 verläuft, das
bei abgenommenem Düsenteil von aussen, von einer
stromabwärts gelegenen Ausgangsöffnung 10 her, in den
Brennerkörper einsetzbar ist. Gegenüber dem Förderkanal 4
weist das Einsatzteil 2 eine Eingangsöffnung 12 auf, die
mit einem Schraubgewinde versehen ist und in die
beispielsweise, wie in Fig. 1 gezeigt, ein Injektorteil 5
einschraubbar ist. Das Einsatzteil 2 weist ferner eine
seitliche Eingangsöffnung 11 auf, die mit einem im
Brennerkörper verlaufenden Pulver-Zuführkanal 3 in
Verbindung steht und in den Förderkanal 4 einmündet, wobei
am Ausgang des Injektorteils 5 eine Mischkammer gebildet
wird.
In der Verlängerung des als zylindrische Bohrung
ausgebildeten Förderkanals 4 verläuft ein
Verlängerungskanal 6, der in eine Eingangsöffnung 13 des
Brennerkörpers übergeht. Diese Eingangsöffnung weist
ebenfalls ein Gewinde auf, in das beispielsweise gemäss
Fig. 1 ein Verlängerungskanal-Verschlussorgan 14
eingeschraubt ist.
Der Verlängerungskanal 6 weist ferner eine
seitliche Öffnung 7 auf, die mit dem
Sauerstoff-Förderkanal 8 des Brennerkörpers in Verbindung
steht. Sauerstoff dient im Anwendungsfall von Fig. 1 als
Trägergas und gelangt über den Verlängerungskanal 6 in das
Injektorteil 5, in dem durch im Durchmesser reduzierte
Bohrungen eine Beschleunigung erzielt wird und dem aus
einem nicht dargestellten Pulverbehälter ein pulverförmiger
Spritzwerkstoff über den Kanal 3 und die Öffnung 11 des
Einsatzteils zugeführt wird. Dieser Werkstoff wird im
Förderkanal 4 als Pulver-Gasgemisch zum Düsenteil hin
befördert. Dies ist ein Beispiel für eine handbediente
Arbeitsweise des Flammspritzbrenners.
Fig. 2 zeigt ein Trägergas-Leitorgan 24, das
anstelle des Verschlussteils 14 in die Eingangsöffnung 13
des Brennerkörpers einschraubbar ist und zum Anschluss an
eine externe Trägergasquelle vorgesehen ist. Das Teil 24
weist einen zentralen durchgehenden Kanal 20 auf, der ein
Anschlussteil 25 zum Anschluss einer Trägergasleitung mit
dem mündungsseitigen Ende des Leitorgans 24 verbindet,
wobei dieses Ende dem Injektorteil 5 gegenüber liegt. Auf
der Höhe der seitlichen Öffnung 7 des Verlängerungskanals 6
weist das Leitorgan 24 einen Einleitkanal 27 auf, wozu der
entsprechende Wandabschnitt 22 des Leitorgans als
ringförmige Nut ausgebildet ist, um in jeder Winkellage des
Leitorgans eine Verbindung mit der seitlichen Öffnung 7 zu
gewährleisten. O-Ringe 28 und 29 sind zu beiden Seiten
dieser Nut zur Abdichtung gegenüber dem
Verlängerungskanal 6 angeordnet.
Bei Verwendung des Leitorgans gemäss Fig. 2 wird
einerseits ein Trägergas, wie Argon, und andererseits
Sauerstoff aus dem Förderkanal 8 dem Injektorteil 5
zugeführt und dient zur Förderung des Spritzpulvers aus dem
erwähnten auf den Brenner aufgesetzten Pulverbehälter.
Dabei wird vorzugsweise nach dem Abschalten des Brenners im
Betrieb noch ein Restfluss von Sauerstoff zur Sicherheit
gegen eine Rückdiffusion des Brenngases durch den Injektor
geleitet. Für den Fall, dass infolge der
Pulverbeschaffenheit kein Sauerstoff als Trägergas bzw.
Trägergasbestandteil verwendet werden soll, wird anstelle
des Leitorgans von Fig. 2 ein analog ausgebildetes
Leitorgan ohne Einleitkanal 27 verwendet, wodurch die
seitliche Öffnung 7 mit dem Leitorgan 24 abgeschlossen wird
und lediglich das extern zugeführte Trägergas zur
Verwendung gelangt.
Fig. 3 zeigt ein Verschlussorgan 34, das anstelle
des Injektorteils 5 in die entsprechende Öffnung des
Einsatzteils 2 einschraubbar ist und im eingeschraubten
Zustand die seitliche Öffnung 11 gegen den Förderkanal 4
abschliesst, wobei das Ende des Organs 34 in die Öffnung
des Kanals 4 eintritt bzw. daran anliegt.
Fig. 4 zeigt ein Leitorgan 44, das anstelle des
Leitorgans 24 bzw. des Verschlussorgans 14 in den
Brennerkörper 1 einschraubbar ist und zusammen mit dem
Verschlussorgan von Fig. 3 zur Verwendung gelangt. Das
Leitorgan 44 weist einen zentralen Kanal 40 auf, der einen
zentralen Kanal 30 des Verschlussteils 34 verlängert und an
seinem äusseren Ende 45 zum Anschluss an eine externe
Quelle eines Pulver-Trägergas-Gemisches ausgebildet ist.
Der im eingeschraubten Zustand des Organs 44 der seitlichen
Öffnung 7 gegenüberliegende Teil dieses Leitorgans kann
entweder, wie in Fig. 4 gezeigt, zum Abschluss der Öffnung
7 gegenüber dem Kanal 6 mit O-Ringen 42, 43 versehen sein,
oder er kann, wie in Fig. 2 gezeigt, einen entsprechenden
seitlichen Einleitkanal aufweisen, der die Zuführung von
Sauerstoff zu dem Pulver-Trägergas-Gemisch ermöglicht bzw.
nach dem Abschalten des Brenners einen Sauerstoffnachfluss
zur Sicherheit gegen eine Rückdiffusion des Brenngases
erlaubt.
Bei Verwendung der Verschluss- und Leitorgane
gemäss den Fig. 3 und 4 dient der vorliegende
Flammspritzbrenner als Maschinenbrenner mit Speisung aus
einem externen vom Brenner unabhängigen Pulver-Fördergerät.
Die vorstehend beschriebene Ausführungsform
veranschaulicht die vielfältigen Möglichkeiten des
Einsatzes des erfindungsgemässen Flammspritzbrenners, wobei
insbesondere die regelbare Zuführung von Sauerstoff jeweils
als Trägergas, als Trägergaszusatz und/oder als
Nachflussgas eine Flexibilität in der Anwendung und eine
Betriebsicherheit ergeben, die von entscheidender Bedeutung
sind.
Claims (5)
1. Flammspritzbrenner zur Herstellung von
Oberflächenschichten auf Werkstücken durch Aufspritzen von
pulverförmigen Materialien, mit einem Brennerkörper, der
Förderkanäle für Sauerstoff, für ein Brenngas sowie für ein
Pulver-Trägergas-Gemisch aufweist, wobei der Förderkanal
für das Pulver-Trägergas-Gemisch mit einem Einsatzteil
versehen ist, das von einer stromabwärts gelegenen
Ausgangsöffnung des Brennerkörpers her in diesen einsetzbar
ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Einsatzteil (2) eine
seitliche Eingangsöffnung (11) besitzt, die mit einem im
Brennerkörper (1) verlaufenden Pulverzuführkanal (3) in
Verbindung steht, und das eine dem
Pulver-Trägergas-Förderkanal (4) gegenüberliegende axiale
Eingangsöffnung (12) aufweist, welche über einen, in der
Verlängerung des Pulver-Trägergas-Förderkanals verlaufenden
Verlängerungskanal (6) mit einer Eingangsöffnung (13) des
Brennerkörpers (1) in Verbindung steht, wobei der
Verlängerungskanal (6) eine seitliche, mit dem
Sauerstoff-Förderkanal (8) des Brennerkörpers (1) über eine
Regelvorrichtung (9) in Verbindung stehende Öffnung (7)
aufweist, und dass einerseits in der axialen
Eingangsöffnung (12) des Einsatzteiles (2) und andererseits
in der genannten Eingangsöffnung (13) des Brennerkörpers
auswechselbare . Leit- bzw. Verschlussorgane
(5, 14; 5, 24; 44, 34) angeordnet sind.
2. Flammspritzbrenner nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass in der axialen Eingangsöffnung (12)
des Einsatzteiles (2) ein Injektorteil (5) und in der
genannten Eingangsöffnung (13) des Brennerkörpers (1) ein
Verlängerungskanal-Verschlussorgan (14) angeordnet ist.
3. Flammspritzbrenner nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass in der axialen Eingangsöffnung (12)
des Einsatzteiles (2) ein Injektorteil (5) angeordnet ist
und in der genannten Eingangsöffnung (13) des
Brennerkörpers (1) ein Trägergas-Leitorgan (24) mit einem
durchgehenden Leitkanal (20) befestigt ist, welches sich
in den Verlängerungskanal (6) hinein erstreckt, wobei ein
äusseres Ende des Trägergas-Leitorgans ein Anschlussteil
(25) zum Anschluss an eine Trägergasleitung aufweist, und
dass ein Wandteil (22) des Trägergas-Leitorgans (24) einen
seitlichen Einleitkanal (27) für Sauerstoff aufweist, der
so angeordnet ist, dass er eine Verbindung zwischen der
seitlichen Öffnung (7) des Verlängerungskanals (6) und dem
Leitkanal (20) des Trägergas-Leitorgans (24) herstellt.
4. Flammspritzbrenner nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass in der axialen Eingangsöffnung (12)
des Einsatzteils (2) ein den Pulverzuführkanal (3)
gegenüber dem Pulver-Trägergas-Förderkanal verschliessendes
Verschlussorgan (34) angeordnet ist, welches einen
Durchgangskanal (30) zwischen dem
Pulver-Trägergas-Förderkanal (4) und dem Verlängerungskanal
(6) besitzt, und dass in der genannten Eingangsöffnung (13)
des Brennerkörpers (1) ein Leitorgan (44) für ein dem
Brenner von aussen zugeführtes Pulvers-Trägergas-Gemisch
befestigt ist, welches sich in den Verlängerungskanal (6)
hinein erstreckt.
5. Flammspritzbrenner nach Anspruch 4, dadurch
gekennzeichnet, dass das Pulver-Trägergas-Leitorgan (44)
Mittel (42, 43) zum Abschliessen der seitlichen Öffnung (7)
des Verlängerungskanals (6) aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH4540/85A CH666631A5 (de) | 1985-10-22 | 1985-10-22 | Flammspritzbrenner zur herstellung von oberflaechenschichten auf werkstuecken. |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3635698A1 true DE3635698A1 (de) | 1987-05-27 |
| DE3635698C2 DE3635698C2 (de) | 1995-02-23 |
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| DE3635698A Expired - Fee Related DE3635698C2 (de) | 1985-10-22 | 1986-10-21 | Flammspritzbrenner zur Herstellung von Oberflächenschichten auf Werkstücken |
Country Status (3)
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|---|---|
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| CH (1) | CH666631A5 (de) |
| DE (1) | DE3635698C2 (de) |
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