DE3632069A1 - Kontinuierlich betreibbares luftstrahlsieb - Google Patents
Kontinuierlich betreibbares luftstrahlsiebInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein kontinuierlich betreibbares
Luftstrahlsieb nach dem Oberbegriff von Anspruch 1.
Als Luftstrahlsieb wird eine Vorrichtung zur pneumatischen
Siebung bezeichnet, bei der die gesamte Förderluft für das
Feingut aus mindestens einer Düse kommt, die sich unterhalb
des Siebes in geringem Abstand und parallel zum Sieb bewegt.
Die Luft durchdringt die Siebfläche zuerst im scharfen Strahl
von der Feingutseite her zum Freiblasen der Siebfläche und zur
Auflockerung des Siebgutes und dann in sanfter Strömung vom
Siebgutraum her zurück zur Feingutseite, wobei das Feingut
pneumatisch durch die Siebmaschen gefördert wird.
Das erste bekannt gewordene kontinuierlich arbeitende
Luftstrahlsieb ist ein rotierendes Trommelsieb (DE-PS 11 93 344),
bei dem ein Luftstrahl von außen mittels einer Schlitzdüse längs
des Siebtrommelmantels in die Trommel geblasen wird, durch den
das an einer Stirnseite der Siebtrommel aufgegebene Siebgut
aufgewirbelt und das Feingut durch das Sieb nach außen
getragen wird.
Nachteilig dabei ist, daß die zur Verfügung stehende Siebfläche
nur etwa zur Hälfte genutzt wird, daß die Verweildauer des
Siebgutes auf dem Sieb, die zur vollständigen Trennung in
Feingut und Grobgut erforderlich ist und die im wesentlichen
vom Gut selbst und von der Maschenweite des verwendeten Siebes
abhängt, sich nur unzureichend beeinflussen läßt, daß wegen
der rotierenden Trommel keine vollständige Trennung von Aufgabe-
und Feingutseite möglich ist, so daß grobes Gut in das Feingut
gelangen kann, und daß letztlich auch die Siebleistung relativ
gering ist.
Es wurde daher bereits (u.a. in "Aufbereitungs-Technik",
Nr. 7/1980, S. 337 bis 345) ein kontinuierlich betreibbares
Luftstrahlsieb mit ebener, rechteckiger Siebfläche vorgeschlagen.
Bei diesem Sieb sollen mehrere Schlitzdüsen mit gleichbleibendem
Abstand zueinander unter der Siebfläche in Richtung des Gut
transportes auf dem Sieb bewegt werden, wobei die aus den
senkrecht zur Bewegungsrichtung verlaufenden Düsenmündungen
austretenden Luftstrahlen neben dem Freiblasen der Siebmaschen
und dem pneumatischen Transport des Feingutes auch den
Guttransport auf dem Sieb übernehmen müssen.
Abgesehen davon, daß dieser Vorschlag eine aufwendige und
daher teuere Konstruktion zur Erzeugung der Düsenbewegung
erfordern würde, treten bis auf den Umstand, daß hier Aufgabe-
und Feingutseite vollständig voneinander getrennt sind, die
gleichen Nachteile auf wie bei dem vorher beschriebenen
Trommelsieb.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein
kontinuierlich betreibbares Luftstrahlsieb mit ebener,
rechteckiger Siebfläche und zumindest einer unterhalb der
Siebfläche angeordneten und parallel zu dieser bewegbaren
Schlitzdüse zu schaffen, das konstruktiv einfach gestaltet ist,
das die volle Nutzung der zur Verfügung stehenden Siebfläche
zuläßt und bei dem die Verweildauer des Siebgutes auf dem Sieb
leicht variiert werden kann.
Als Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, die Siebfläche als
Boden einer geschlossenen Schwingförderrinne mit Vibratorantrieb
auszubilden, die Mündung der Schlitzdüse in Länge der Siebfläche
parallel zur Längsseite der Siebfläche anzuordnen und die
Schlitzdüse senkrecht zur Förderrichtung der Schwingförderrinne
über die Breite der Siebfläche zu bewegen.
Dadurch wird erreicht, daß nun Siebvorgang und Guttransport
entkoppelt sind und unabhängig voneinander beeinflußt werden
können. Darüberhinaus bewirkt die Schwingförderung mit kleiner
Schwingamplitude eine starke Auflockerung der sich beim Siebvor
gang auf dem Sieb bildenden Gutmatten, die zu einer raschen und
gleichmäßigen Gutverteilung auf dem Sieb und einen
beschleunigten Siebvorgang führt.
Gegenüber einem Luftstrahl-Trommelsieb gleichgroßer Siebfläche
- ein Vergleich mit dem Luftstrahlsieb nach "Aufbereitungs-
Technik" ist nicht möglich, da dieses nur als theoretische
Erörterung existiert - erlaubt das erfindungsgemäß ausgebildete
Luftstrahlsieb eine drei- bis viermal höhere Gutbeladung der
Luft und eine neun- bis zehnmal höhere spezifische
Siebflächenbelastung, d.h. die neun- bis zehnfache Durchsatzmenge
je Siebflächeneinheit.
Die Bewegung der Schlitzdüse läßt sich in einfacher Weise mit
Hilfe eines Kurbeltriebs erzeugen, dessen Hub der Breite der
Siebfläche entspricht. Eine weitgehendst trägheitskraftfreie
Ausbildung ergibt sich, wenn der Kurbeltrieb aus zwei mit
gleicher Drehzahl und -richtung umlaufende Kurbeln mit
zueinander parallelen Achsen besteht, wobei die durch diese
Achsen bestimmte Ebene senkrecht zur Siebfläche und parallel
zur Längsseite der Siebfläche verläuft und die Kurbelzapfen der
Kurbeln unmittelbar an der Schlitzdüse bzw. an starr mit ihr
verbundenen Trägern drehbar gelagert sind, so daß ein
Viergelenkgetriebe entsteht mit der Schlitzdüse als "Koppelstange".
Jeder Punkt der Schlitzdüse bewegt sich dadurch mit gleich
bleibender Geschwindigkeit auf einer Kreisbahn, deren
Durchmesser dem Hub des Kurbeltriebs und damit der Breite der
Siebfläche entspricht. Die stets auch vorhandene Förderwirkung
des aus der Schlitzdüse austretenden Luftstrahls dient hier dazu,
das Siebgut quer zu der durch den Vibratorantrieb bewirkten
Förderung in Längsrichtung des Siebes über das Sieb hin und her
zu bewegen, so daß durch Überlagerung beider Bewegungen sich ein
mäanderartiges Fortschreiten des Siebgutes auf dem Sieb ergibt,
was eine wesentlich bessere Ausnutzung der Siebfläche ergibt als
bei den bekannten Sieben.
Eine weitere Verbesserung und damit praktisch eine vollständige
Nutzung der Siebfläche ergibt sich, wenn die Begrenzungswände
der Schwingförderrinne so angeordnet werden, daß der von ihnen
umschlossene Raum senkrecht zur Förderrichtung der Rinne einen
Querschnitt in Form eines gleichschenkligen Trapezes erhält,
dessen längste Seite sich durch die Siebfläche ergibt. Dadurch
wird erreicht, daß das aus einem Randbereich der Siebfläche
hochgeblasene Siebgut zum gegenüberliegenden Siebrand getragen
wird, so daß auch hier am Umkehrpunkt der senkrecht zu
Förderrichtung der Schwingförderrinne verlaufenden Bewegungs
komponente der Schlitzdüse der hinter der bewegten Düse
entstehende gutfreie Siebstreifen für den Durchtritt des Fein
gutes erhalten bleibt und somit ein Verlegen des Siebes
verhindert wird.
Über die Drehzahl des Kurbeltriebes, die Neigung der Siebfläche
und/oder die Schwingamplitude des Vibratorantriebes kann die
Betriebsweise des Luftstrahlsiebes an das jeweilige Siebgut
und an die Aufgabenstellung angepaßt werden.
Für die Siebfläche eines Luftstrahlsiebes werden grundsätzlich
feinmaschige Siebgewebe mit Maschenweiten bis herab zu etwa
30 µ m verwendet. Wegen des notwendigerweise nur wenige
Millimeter betragenden Abstandes zwischen Siebfläche und
Schlitzdüsen ist es erforderlich, daß das Siebgewebe stets so
straff gespannt ist, daß es nicht durch die sich durch
Gutbelegung und Druckdifferenz zwischen Siebgut- und Feingutraum
ergebende Belastung bis zur Berührung mit der Schlitzdüse
ausbeult. Wegen der relativ geringen Festigkeit der Siebgewebe
darf daher ihre Einspannweite ein bestimmtes Maß nicht
überschreiten, so daß die die Siebleistung bestimmende
Siebfläche nicht beliebig groß gemacht werden kann.
Zur Erzielung höherer Siebleistungen ist es daher vorteilhaft,
mehrere Schwingförderrinnen mit gleicher Breite und Länge der
Siebfläche in der dem verwendeten Siebgewebe angemessenen Größe
in einem gemeinsamen, den Vibratorantrieb tragenden Rahmen zu
befestigen und für jede Schwingförderrinne eine eigene
Schlitzdüse vorzusehen, wobei alle Schlitzdüsen durch Träger
fest miteinander verbunden und gemeinsam angetrieben werden.
Als Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung ein
erfindungsgemäß ausgebildetes Luftstrahlsieb mit zwei
Siebflächen dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt und
Fig. 2 einen Längsschnitt durch
das Luftstrahlsieb sowie
Fig. 3 eine Draufsicht auf die
Schlitzdüsen und ihren Antrieb.
Bei dem Luftstrahsieb 1 sind zwei Siebflächen 2 in der als
gemeinsamer Rahmen dienenden zweiflutigen Absaugwanne 3
befestigt und durch Deckel 4 abgedeckt. Diese Baueinheit
ist im Gestell 5 über Federelemente 6 elastisch gelagert
und trägt außen den als Unwuchtrüttler ausgebildeten
Vibratorantrieb 7. Siebflächen 2 und Deckel 4 bilden somit
geschlossene Schwingförderrinnen mit den Siebflächen 2 als
Rinnenboden. Der Deckel 4 ist dabei so ausgebildet, daß der
Querschnitt des von ihm und der Siebfläche 2 umschlossenen
Raums senkrecht zur Förderrichtung die Form eines
gleichschenkligen Trapezes aufweist, dessen längste Seite
sich durch die Siebfläche 2 ergibt.
Unterhalb jeder Siebfläche 2 ist eine Schlitzdüse 8 in Form
eines quaderförmigen, parallel zur Längsseite der Siebfläche
2 ausgerichteten Kastens angeordnet, in dessen der Siebfläche
2 gegenüberliegende Wandfläche die Düsenmündung angebracht
ist und der über einen flexiblen Schlauch 9 mit dem durch die
Absaugwanne 3 nach außen führenden Ansaugstutzen 10 für die
Düsenluft verbunden ist. Die Schlitzdüsen 8 sind durch zwei
Träger 11 zu einer Baueinheit verbunden. Die Bewegung der
Schlitzdüsen 8 parallel zur den Siebflächen 2 wird durch
den an der Absaugwanne 3 befestigten Kurbeltrieb 12 erzeugt.
Dieser Besteht aus zwei drehbar gelagerten Kurbeln 13, deren
zueinander parallele Achsen 14 eine senkrecht zu den
Siebflächen 2 und parallel zu deren Längsseiten verlaufende
Ebene bestimmen. An jedem Kurbelzapfen 15 ist ein Träger 11
gelenkig gelagert, so daß ein Viergelenkgetriebe entsteht,
bei dem Kurbel und Schwinge gleichen Radius besitzen und die
Koppelstange von der Baueinheit aus Schlitzdüsen 8 und
Trägern 11 gebildet wird. Die Kurbeln 13 sind zusätzlich
durch den Kettentrieb 16 mit Übersetzungsverhältnis 1:1
miteinander verbunden, so daß gewährleistet ist, daß die
Kurbeln 13 mit gleicher Drehzahl und -richtung umlaufen. Der
Antrieb erfolgt durch den am Gestell 5 befestigten,
drehzahlverstellbaren Getriebemotor 17 über den Riementrieb 18.
Die Schlitzdüsen führen dabei eine Translationsbewegung derart
aus, daß ihre Mündungen stets parallel zu den Längsseiten der
Siebflächen 2 verlaufen, wobei sich jeder Punkt der
Schlitzdüsen mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf einer
Kreisbahn bewegt. Der Durchmesser dieser Kreisbahn ist gleich
dem Hub des Kurbeltriebes 12 und entspricht somit etwa der
Breite einer Siebfläche 2.
Das Siebgut wird mit einer luftdicht schließenden Aufgabevor
richtung, z.B. einer Zellenschleuse 19, über ein mit elastischen
Manschetten 20 mit den Deckeln 4 verbundenes Hosenrohr 21 den
Siebflächen 2 an einem Ende aufgegeben und mit der durch die
Schwingamplitude des Vibratorantriebs 6 bestimmten Förderge
schwindigkeit in Längsrichtung über die Siebflächen gefördert.
Dabei wird es von der aus den Schlitzdüsen 8 austretenden und
die Siebflächen 2 in scharfem Strahl durchdringenden Luft
aufgewirbelt und dispergiert. Das Feingut fördert die Luft dann
in sanfter Strömung durch die Siebmaschen in die Absaugwanne 3,
von wo es zusammen mit der Luft an den Austragstutzen 22 von
einem hier nicht gezeichneten Ventilator abgesaugt und einem
ebenfalls nicht dargestellten Abscheider (Zyklon und/oder
Filter) zugeführt wird. Das Grobgut wird am anderen Ende der
Siebflächen 2 luftdicht ausgetragen, z.B. mit einer
Zellenschleuse 23.
Claims (8)
1. Kontinuierlich betreibbares Luftstrahlsieb mit ebener,
rechteckiger Siebfläche und zumindest einer unterhalb der
Siebfläche angeordneten und parallel zu ihr bewegbaren
Schlitzdüse, von deren Mündung bei der Bewegung annähernd
die gesamte Siebfläche bestrichen wird, dadurch
gekennzeichnet, daß die Siebfläche (2) als Boden
einer geschlossenen Schwingförderrinne (2, 4) mit
Vibratorantrieb (7) ausgebildet ist, daß die Mündung der
Schlitzdüse (8) etwa die Länge der Siebfläche aufweist und
parallel zu deren Längsseite ausgerichtet ist und daß die
Schlitzdüse senkrecht zur Förderrichtung der
Schwingförderrinne bewegbar ist.
2. Luftstrahlsieb nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß mehrere Schwingförderrinnen (2, 4) mit
gleicher Breite und Länge der Siebfläche (2) in einem
gemeinsamen, den Vibratorantrieb (7) tragenden Rahmen (3)
befestigt sind und für jede Schwingförderrinne (2, 4) eine
eigene Schlitzdüse (8) vorgesehen ist, wobei alle
Schlitzdüsen durch Träger (11) fest miteinander verbunden
sind.
3. Luftstrahlsieb nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Bewegung der Schlitzdüse bzw. der
Schlitzdüsen (8) durch einen Kurbeltrieb (12) erzeugt wird,
dessen Hub etwa der Breite der bzw. einer Siebfläche (2)
entspricht.
4. Luftstrahlsieb nach Anspruch 3, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Kurbeltrieb (12) aus zwei mit
gleicher Drehzahl und -richtung umlaufenden Kurbeln (13)
besteht, deren zueinander parallele Achsen (14) eine
senkrecht zur Siebfläche und parallel zur Längsseite der
Siebfläche verlaufende Ebene bestimmen, und deren
Kurbelzapfen (15) unmittelbar an der Schlitzdüse (8) bzw.
den Trägern (11) drehbar gelagert sind.
5. Luftstrahlsieb nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Drehzahl der Kurbeln (13) einstell
bar ist.
6. Luftstrahlsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände jeder
Schwingförderrinne (2, 4) einen Raum umschließen, dessen
Querschnitt senkrecht zu deren Förderrichtung ein
gleichschenkliges Trapez ist, wobei sich die längste Seite
dieses Trapezes durch die Siebfläche (2) ergibt.
7. Luftstrahlsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingförderrinnen (2, 4)
zusammen mit den Schlitzdüsen (8) und deren Kurbeltrieb (12)
um eine senkrecht zu ihrer Förderrichtung verlaufende Achse
schwenkbar ist.
8. Luftstrahlsieb nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Schwingamplitude des
Vibratorantriebs (7) in an sich bekannter Weise einstellbar
ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863632069 DE3632069A1 (de) | 1986-09-20 | 1986-09-20 | Kontinuierlich betreibbares luftstrahlsieb |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863632069 DE3632069A1 (de) | 1986-09-20 | 1986-09-20 | Kontinuierlich betreibbares luftstrahlsieb |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3632069A1 true DE3632069A1 (de) | 1988-03-24 |
| DE3632069C2 DE3632069C2 (de) | 1989-05-18 |
Family
ID=6310024
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863632069 Granted DE3632069A1 (de) | 1986-09-20 | 1986-09-20 | Kontinuierlich betreibbares luftstrahlsieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3632069A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20130123435A1 (en) * | 2010-03-17 | 2013-05-16 | Nippon Shokubai Co., Ltd. | Method of producing absorbent resin |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3402861A1 (de) * | 1983-01-28 | 1984-08-02 | Kinergy Corp., Louisville, Ky. | Vibrations-siebmaschine |
-
1986
- 1986-09-20 DE DE19863632069 patent/DE3632069A1/de active Granted
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3402861A1 (de) * | 1983-01-28 | 1984-08-02 | Kinergy Corp., Louisville, Ky. | Vibrations-siebmaschine |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| Aufbereitungstechnik Nr.7/1980, S337-345 * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US20130123435A1 (en) * | 2010-03-17 | 2013-05-16 | Nippon Shokubai Co., Ltd. | Method of producing absorbent resin |
| US9453091B2 (en) * | 2010-03-17 | 2016-09-27 | Nippon Shokubai Co., Ltd. | Method of producing water absorbent resin |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3632069C2 (de) | 1989-05-18 |
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