DE3631051A1 - Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen - Google Patents
Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden
zweier aufeinander folgender Warenbahnen beim Abwickeln
von Warenbahnrollen anläßlich eines Rollenwech
sels zwischen zwei jeweils eine der Warenbahnrollen
aufnehmenden Abwickelstellen.
Derartige Vorrichtungen werden überwiegend dazu ver
wendet, das Ende einer auf ihrer Rolle ablaufenden
Warenbahn automatisch mit dem Beginn der Warenbahn
einer neuen vollen Rolle zu verbinden, um in dem an
den Warenbahnen stattfindenden Produktionsprozeß
möglichst keine Unterbrechung eintreten zu lassen
und die nächste Warenbahn nicht umständlich in die
Produktionsmaschine neu einlegen bzw. einführen zu
müssen. Während die Warenbahn von ihrer Rolle an
der ersten Wickelstelle abläuft, wird an der zweiten
Wickelstelle eine neue Rolle aufgenommen und der An
fang ihrer Warenbahn in die Vorrichtung eingelegt,
wo er mit der ersten Warenbahn verbunden wird, so
bald ein den Ablauf dieser Warenbahn überwachender
Sensor ihr Ende signalisiert. Jedoch können mit der
artigen Vorrichtungen selbstverständlich Warenbahnen
auch dann miteinander verbunden werden, wenn die in
der Bahnfolge erste Warenbahn noch nicht bis zum Ende
abgelaufen ist, aber aus Produktionsgründen gegen
eine andere Warenbah ausgewechselt werden soll. -
Bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs genann
ten Art erfolgt die Verbindung in der Weise, daß die
Warenbahn einander überlappend durch ein Druckwalzen
paar laufen und dabei miteinander verklebt, unter Um
ständen auch verschweißt werden. In jedem Fall hat
dies zur Folge, daß die Warenbahnen im Verbindungs
bereich doppelt liegen, was im nachfolgenden Produk
tionsprozeß stören und um so kritischer sein kann,
je dicker die Warenbahnen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor
richtung der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß die Warenbahnen mit aneinander stoßenden Enden,
also ohne gegenseitige Überlappung verbunden werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst,
daß für die von den Abwickelstellen mit gleicher Lauf
richtung in übereinander liegender Anordnung zugeführ
ten Warenbahnen auf der Seite der in der Bahnfolge
zweiten Warenbahn eine Auflage mit Halteorganen zum
lösbaren Festhalten nur dieser Warenbahn an der Auf
lage vorgesehen ist, daß gegenüber der Auflage jen
seits der Warenbahnen zwei Gegenhalter in Laufrich
tung der Warenbahnen hintereinander und mit freiem
Abstand voneinander angeordnet sind, daß die Gegen
halter einerseits und die Auflage andererseits im
wesentlichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen
relativ zueinander verstellbar und gegeneinander zu
sammendrückbar sind, daß zwischen den beiden Gegenhal
tern eine über die Breite der Warenbahnen reichende
Schneideinrichtung zum Zerschneiden der gemeinsam
zwischen der Auflage und den Gegenhaltern eingespann
ten beiden Warenbahnen vorgesehen ist, und daß gegen
über der Auflage jenseits der Warenbahnen zwischen den
Gegenhaltern ein Stempel angeordnet ist, der sich
ebenso wie die Gegenhalter entlang der Schnittlinie
der Schneideinrichtung erstreckt und im wesentlichen
senkrecht zur Ebene der Warenbahnen verstellbar so
wie über ein die Schnittlinie überdeckendes Verbin
dungsband gegen die Auflage bzw. die auf ihr liegen
den Warenbahnen andrückbar ist, wobei der in Laufrich
tung der Warenbahnen vor der Schneideinrichtung lie
gende Gegenhalter für sich allein von der Auflage weg
und am Stempel und Verbindungsband vorbei verstell
bar und mit Halteorganen zum lösbaren Festhalten der
in der Bahnfolge ersten Warenbahn an dem sich verstel
lenden Gegenhalter versehen ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt die
Verbindung beider Warenbahnen unter vorübergehendem
Bahnstillstand. Die beiden Warenbahnen werden über
einanderliegend zwischen der Auflage einerseits und
den Gegenhaltern andererseits eingeklemmt und gemein
sam über ihre Breite geschnitten. Der in Laufrich
tung der Warenbahn vor der Schnittlinie liegende Ge
genhalter hält das abgeschnittene Endstück der ersten
Warenbahn fest und hebt es von der an der Auflage
gehaltenen zweiten Warenbahn ab, so daß es anschlies
send entfernt werden kann. Vom Stempel her gegen die
Warenbahnen gesehen, stehen sich dann die geschnitte
nen Ränder der Warenbahn am noch eingeklemmten Ende
der ersten und am auf der Auflage noch festgehaltenen
Anfang der zweiten Warenbahn gegenüber. Sie können da
her ohne gegenseitige Überlappung mit Hilfe des die
Ränder übergreifenden Verbindungsbandes unter dem
Druck des Stempels durch Kleben oder auf andere ge
eignete Weise miteinander verbunden werden. Wird an
schließend die so verbundene Bahn von der Auflage und
dem zweiten Gegenhalter freigegeben, bleibt das abge
schnittene Anfangsstück der zweiten Warenbahn noch an
der Auflage haften, wird also mit ihr von der verbun
denen Bahn abgezogen und kann schließlich ebenfalls
entfernt werden. Dieser Arbeitsablauf kann unschwer
voll automatisiert und in kürzester Zeit ausgeführt
werden. Die Stillstandszeit der Warenbahnen in der
erfindungsgemäßen Vorrichtung ist daher sehr kurz
und kann durch geeignete Speicheranordnungen bekann
ter Art zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung
und der nächstfolgenden Produktionsmaschine leicht
aufgefangen und abgepuffert werden, so daß in der
Produktionsmaschine ein kontinuierlicher Warenbahn
durchlauf auch während des Verbindungsprozesses ohne
weiteres möglich ist.
Beim Aufbringen des Verbindungsbandes liegen sich
die im Stoß miteinander zu verbindenden geschnitte
nen Warenbahnränder mit geringer Höhendifferenz ge
genüber, die durch das von der zweiten Warenbahn ab
geschnittene Anfangsstück bedingt ist, das auf der
Auflage unter der ersten Warenbahn liegt. In der Re
gel stört diese Höhendifferenz nicht, da sie sich an
schließend im weiteren Bahnverlauf durch geringe
Streckung des Verbindungsbandes ausgleicht. Jedoch
besteht im Rahmen der Erfindung ohne weiteres, bei
spielsweise bei dickeren Warenbahnen, die Möglich
keit, diese Höhendifferenz schon vor dem Aufbringen
des Verbindungsbandes auszugleichen. Dazu ist nach
der Erfindung lediglich vorzusehen, daß die Auflage
längs der Schnittlinie geteilt und der in Laufrich
tung der Warenbahnen vor der Schnittlinie liegende
Auflagenteil um mindestens die Warenbahndicke über
den anderen Auflagenteil gegen die Warenbahnen vor
stellbar ist. Auf diese Weise kann die zweite Waren
bahn mit ihrem geschnittenen Rand vor dem Aufbringen
des Verbindungsbandes auf gleiche Höhe wie der ge
schnittene Rand am Ende der ersten Warenbahn ge
bracht werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist da
durch gekennzeichnet, daß die Auflage von einer gegen
die Warenbahnen heb- und senkbaren Platte gebildet
ist, daß die der Auflage zugeordneten Halteorgane
aus in der Platte angeordneten Saugöffnungen bestehen,
daß sich in der Platte ein in der Schnittlinie ver
laufender Schneidschlitz befindet und daß die Schneid
einrichtung ein durch den Schneidschlitz aus der Plat
te vorstehendes Trennmesser aufweist, das in einer
auf der Unterseite der Platte angeordneten Führung
mit einer Antriebseinrichtung über die Länge des
Schneidschlitzes verstellbar ist. Die Saugöffnungen
sind über steuerbare Ventile an eine geeignete Un
terdruckquelle angeschlossen und sorgen bei anstehen
dem Unterdruck für eine sichere Haftung der zweiten
Warenbahn an der Auflage. Das Trennmesser nimmt an
den Höhenverstellungen der Auflage teil und bedarf be
züglich dieser Höhenverstellung keiner eigenen Betäti
gung. Durch die Anordnung seiner Führung und seines
Antriebs unterhalb der Platte bleibt der Raum ober
halb der Auflage für den Stempel und das Verbindungs
band frei. Der in Laufrichtung der Warenbahn hinter
der Schnittlinie liegende Gegenhalter ist zweckmäßig
feststehend angeordnet, so daß das Einklemmen beider
Warenbahnen zwischen diesem Gegenhalter und der Auf
lage durch entsprechende Verstellung nur der Auflage
erfolgt. Dieser Gegenhalter bedarf somit keiner eige
nen Führung und keines eigenen Antriebs.
Die dem in Laufrichtung der Warenbahn vor der Schnitt
linie liegenden Gegenhalter zugeordneten Halteorgane
sind ebenfalls zweckmäßig als Saugöffnungen in der
an der Warenbahn zur Anlage kommenden Gegenhalterflä
che ausgebildet. Auch diese Saugöffnungen sind in
steuerbarer Weise an die Unterdruckquelle angeschlos
sen, so daß der Unterdruck an den Saugöffnungen die
ses Gegenhalters unabhängig von dem an den Saugöff
nungen der Auflage gesteuert und eingestellt werden
kann. Im übrigen sitzt dieser in Laufrichtung der
Warenbahnen vor der Schnittlinie liegende Gegenhalter
an Schwenkarmen, die um eine quer zur Laufrichtung
der Warenbahnen und parallel zu ihrer Ebene liegende
Achse dreh- und antreibbar sind, wobei der Gegenhal
ter in seiner gegen die Warenbahnen niedergeschwenk
ten Stellung höhenbündig mit dem zweiten Gegenhalter
steht. Dadurch wird erreicht, daß allein durch ent
sprechendes Verstellen der Auflage beide Warenbahnen
gleichzeitig an den beiden Gegenhaltern eingeklemmt
werden, ohne daß es hierzu noch weiterer Gegenhalter
bewegungen bedarf.
Hinsichtlich des Verbindungsbandes und des Stempels
ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung da
durch gekennzeichnet, daß der Stempel mindestens eine
in Richtung der Stempelverstellung geführte und an
treibbare Stempelwange und eine zur Schnittlinie pa
rallele Traverse aufweist, die drehbar um ihre Längs
achse an der Stempelwange gelagert ist, daß die Tra
verse eine als Träger für das Verbindungsband ausge
bildete und dazu mit Saugöffnungen versehene Stempel
fläche aufweist, und daß ein Drehantrieb vorgesehen
ist, der die Traverse zwischen zwei sich um etwa 180°
unterscheidenden Drehstellungen verdreht, in deren
einer die Stempelfläche den Warenbahnen zugewandt
und parallel zu ihnen ausgerichtet ist. In der ande
ren Drehstellung der Traverse ist die dann von den
Warenbahnen abgewandte Stempelfläche gut zugänglich
und kann leicht jeweils neu mit dem Verbindungsband
bestückt werden, wobei die Saugöffnungen mit der Un
terdruckquelle verbunden sind, so daß das Verbin
dungsband an der Stempelfläche haftet, und zwar auch
bei der anschließenden Drehung der Traverse und dem
Absenken des Stempels bis zum Verkleben oder ander
weitigen Befestigen des Verbindungsbandes an den beiden
Warenbahnen. Die Verbindung der Saugöffnungen mit der
Unterdruckquelle wird daher erst getrennt, wenn der
Stempel von der Bahn wieder zurückgezogen wird und
sich die Stempelfläche vom Verbindungsband lösen muß.
Bezüglich der Warenbahnführung empfiehlt es sich, daß
für die Warenbahnen in deren Laufrichtung hinter der
Auflage ein Zugwalzenpaar mit einer angetriebenen
Walze und einer davon abhebbaren Gegenwalze und vor
der Auflage eine Leitwalze angeordnet sind, und daß die
der angetriebenen Walze und der Leitwalze gemeinsame
Tangentialebene zwischen der Auflage und den Gegenhal
tern in geringem Abstand von dem in Laufrichtung der
Warenbahn hinter der Schnittlinie liegenden Gegenhal
ter verläuft. Durch entsprechende Steuerung des Zug
walzenpaars kann die Warenbahn wahlweise aus der Vor
richtung abgezogen oder zur Verbindung mit der in der
Bahnfolge zweiten Warenbahn vorübergehend still ge
setzt werden. Da die erste Warenbahn in der Tangen
tialebene und also dicht vorbei am hinter der Schnitt
linie liegenden Gegenhalter läuft, erfährt sie nur
eine geringe Auslenkung, wenn beide Warenbahnen durch
Verstellen allein der Auflage zwischen dieser und
dem Gegenhalter eingeklemmt werden. Im übrigen empfiehlt
es sich bei dieser Anordnung, daß die beiden Wickel
stellen von den Wickelköpfen eines Wendewicklers ge
bildet sind, der in der Stellung seines Wenderahmens
mit parallel zur Tangentialebene nebeneinander stehen
den Wickelköpfen an dem der Leitwalze ferneren Wickel
kopf die Rolle der in der Bahnfolge ersten Warenbahn
und an dem der Leitwalze näheren Wickelkopf die Rolle
der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn trägt, und daß
jedem Wickelkopf eine im Wenderahmen gelagerte und in
dessen Drehrichtung dem Wickelkopf nachfolgende Umlenk
walze zugeordnet ist, wobei die dem jeweils der Leit
walze ferneren Wickelkopf zugeordnete Umlenkwalze
mindestens in der Tangentialebene oder jenseits von
ihr auf der von der Auflage abgewandten Seite liegt.
Durch den Einsatz eines solchen an sich bekannten
Wendewicklers wird in besonders einfacher Weise er
reicht, daß die Rolle der in der Bahnfolge zweiten
Warenbahn nach dem Verbinden mit der vorangegangenen
Warenbahn an die Stelle der Rolle dieser ersten Waren
bahn gebracht werden und also dann die zweite Waren
bahn in gleicher Weise die Vorrichtung durchlaufen
kann wie zuvor die erste Warenbahn.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeich
nung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläu
tert; es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach
der Erfindung, teils in schematischer Darstel
lung und teils im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 nur mit dem rechten
Figurenteil, d. h. ohne Wendewickler, in ver
größerter Darstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient
zum Verbinden von zwei aufeinander folgenden Warenbahnen
1, 1′, wie Folien, textilen Bahnen oder dergl., beim
Abwickeln von Warenbahnrollen 2, 2′ anläßlich eines
Rollenwechsels zwischen zwei jeweils eine der Waren
bahnrollen 2, 2′ aufnehmenden Abwickelstellen 3, 3′.
Dazu werden die beiden Warenbahnen 1, 1′ von den Ab
wickelstellen 2, 2′ mit gleicher, durch den Pfeil 4
angedeuteten Laufrichtung in übereinander liegender
Anordnung in die Vorrichtung ein- und über eine Auf
lage 5 hinweggeführt, die sich auf der Seite der in
der Bahnfolge zweiten, in Fig. 1 also unteren Waren
bahn 1′ befindet und mit Halteorganen in Form von
Saugöffnungen 5′ zum lösbaren Festhalten nur dieser
Warenbahn 1′ an der Auflage 5 versehen ist. Gegen
über dieser Auflage 5 sind jenseits der Warenbahnen 1,
1′ zwei Gegenhalter 6, 7 angeordnet, die in Lauf
richtung der Warenbahnen 1, 1′ hintereinander liegen
und freien Abstand voneinander besitzen. Die Aufla
ge 5 einerseits und die Gegenhalter 6, 7 anderer
seits sind im wesentlichen senkrecht zur Ebene der
Warenbahnen 1, 1′ relativ zueinander verstellbar
und gegeneinander zusammendrückbar, so daß die bei
den Warenbahnen 1, 1′ zwischen der Auflage 5 und den
Gegenhaltern 6, 7 gemeinsam fest und unverschiebbar
eingespannt und eingeklemmt werden können. Zwischen
den beiden Gegenhaltern 6, 7 ist eine über die Breite
der Warenbahnen 1, 1′ reichende, allgemein mit 8 be
zeichnete Schneideinrichtung zum Zerschneiden der
gemeinsam zwischen der Auflage 5 und den Gegenhal
tern 6, 7 eingespannten beiden Warenbahnen 1, 1′
vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel verläuft die
Schnittlinie 8′ dieser Schneideinrichtung 8 schräg
zur Laufrichtung der Warenbahnen 1, 1′, jedoch ist
selbstverständlich ohne weiteres auch eine Ausfüh
rungsform mit etwa rechtwinklig zur Laufrichtung ver
laufender Schnittlinie 8′ möglich. Gegenüber der Auf
lage 5 und jenseits der Warenbahnen 1, 1′ ist zwi
schen den Gegenhaltern 6,7 ein Stempel 9 angeordnet,
der sich ebenso wie die Gegenhalter 6, 7 entlang der
Schnittlinie 8′ der Schneideinrichtung 8 erstreckt
und im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Waren
bahnen 1, 1′ verstellbar sowie über ein die Schnitt
linie 8′ überdeckendes Verbindungsband 10 gegen die
Auflage 5 bzw. die auf ihr liegenden Warenbahnen 1,
1′ andrückbar ist. Der in Laufrichtung der Waren
bahnen 1, 1′ vor der Schneideinrichtung 8 liegende
Gegenhalter 7 kann für sich allein von der Auflage
5 weg und am Stempel 9 und Verbindungsband 10 vor
bei verstellt werden. Er ist mit ebenfalls als Saug
öffnungen 7′ ausgebildeten Halteorganen versehen,
so daß er bei seiner Verstellung die in der Bahnfolge
erste Warenbahn 1 festhalten kann, so lange die Saug
öffnungen 7′ mit einem Unterdruck in Verbindung stehen.
Im einzelnen ist die Auflage 5 von einer gegen die Wa
renbahnen 1, 1′ heb-und senkbaren Platte 5.1 gebildet,
die in in der Zeichnung vertikalen Kugelführungen 5.2
geführt ist, die an einem Maschinengestell 11 gehal
ten sind. Zwischen dem Maschinengestell 11 und der
Platte 5.1 ist für die Höhenverstellung der Platte
5.1 ein Hubzylinder 5.3 mit zu den Kugelführungen
5.2 paralleler Wirkungslinie angeordnet. Die Saug
öffnungen 5′ münden in unterhalb der Platte 5.1 an
geordneten Unterdruckkammern 5.4, die über in der
Zeichnung nicht dargestellte Leitungen und Steuer
ventile an eine ebenfalls nicht gezeigte Unterdruck
quelle angeschlossen sind. In der Platte 5.1 befin
det sich ein in der Schnittlinie 8′ verlaufender
Schneidschlitz 8.1. Die Schneideinrichtung 8 verfügt
über ein durch den Schneidschlitz 8.1 aus der Platte
5.1 nach oben vorstehendes Trennmesser 8.2, das in
einer auf der Unterseite der Platte 5.1 zwischen den
Unterdruckkammern 5.4 angeordneten Führung 8.3 mit
einer Antriebseinrichtung 8.4 hin- und herverstell
bar ist. Auch dieser Antrieb 8.4 arbeitet zweckmäßi
gerweise hydraulisch, jedoch sind der Einfachneit
wegen in der Zeichnung die ihn versorgenden Hydrau
likleitungen und die ihn steuernden Hydraulikventi
le nicht dargestellt. Der in Laufrichtung der Waren
bahnen 1, 1′ hinter der Schnittlinie 8′ liegende Ge
genhalter 6 ist feststehend, also gestellfest, an
geordnet. Der Bewegungshub der Auflage 5 reicht aus,
um die Warenbahnen 1, 1′ gegen diesen Gegenhalter 6
festzuklemmen. Bei dem in Laufrichtung der Waren
bahnen 1, 1′ vor der Schnittlinie 8′ liegenden Ge
genhalter 7 befinden sich die als Halteorgane für
die obere Warenbahn 1 dienenden Saugöffnungen 7′ in
der an dieser Warenbahn zur Anlage kommenden Gegen
halterfläche 7.1, wobei der Gegenhalter 7 insgesamt
hohl und sein Hohlraum wiederum als Unterdruckkam
mer 7.2 ausgebildet ist, in die die Saugöffnungen
7′ münden. Beide Gegenhalter 6, 7 sind im übrigen
an ihren den Warenbahnen 1, 1′ zugewandten Flächen
mit elastischen Belägen 12 versehen, wobei im Fall
des Gegenhalters 7 dieser elastische Belag 12 derart
perforiert ist, daß die Perforationen als Saugöff
nungen 7′ wirksam sind. Dieser Gegenhalter 7 sitzt
an Schwenkarmen 7.3, die um eine quer zur Laufrich
tung der Warenbahnen 1, 1′ und parallel zu ihrer
Ebene liegende Achse 7.4 drehbar sind, wozu sie fest
auf einer Welle 7.5 sitzen, die bei 7.6 im Gestell
11 gelagert ist. Der Schwenkantrieb erfolgt mittels
eines hydraulisch betätigten Stellzylinders 7.7,
wobei wiederum die Anschlußleitungen des Zylinders
und die seine Betätigung steuernden Hydraulikventile
nicht dargestellt sind. Die Kolbenstange 7.8 des Zy
linders 7.7 ist bei 7.9 an einen der Schwenkarme
7.3 angeschlossen. In seiner in Fig. 1 gezeigten,
gegen die Warenbahnen 1, 1′ niedergeschwenkten Stel
lung ist der Gegenhalter 7 höhenbündig mit dem zwei
ten Gegenhalter 6, so daß die Einspannung der beiden
Warenbahnen 1, 1′ durch alleinige Verstellung der
Auflage 5 gleichzeitig an beiden Gegenhaltern 6, 7
erfolgt.
Der Stempel 9 besitzt zwei in Richtung der Stempel
verstellung, also in Fig. 1 vertikal geführte und
mittels weiterer Antriebszylinder 9.1 verstellbare
Stempelwangen 9.2, die in gestellfesten Führungs
laschen 9.3 laufen. Ferner verfügt der Stempel 9
über eine zur Schnittlinie 8 parallele Traverse 9.4,
die drehbar um ihre Längsachse 9.5 zwischen den Stem
pelwangen 9.2 gelagert ist. Diese Traverse 9.4 ist
als Träger für das Verbindungsband 10 ausgebildet
und besitzt dazu eine wiederum mit Saugöffnungen 9′
versehene Stempelfläche 9.6, so daß das Verbindungs
band 10 an der Stempelfläche 9.6 haftet, wenn die
Saugöffnungen 9′ unter Unterdruck stehen. Dazu ist
die Traverse 9.4 ebenfalls als Unterdruckkammer
9.7 ausgebildet, in die die Saugöffnungen 9′ münden.
Die Stempelfläche 9.6 besitzt im übrigen wiederum
einen elastischen Belag 13, der wie beim Gegenhal
ter 7 so porös ist, daß er die Saugwirkung der Saug
öffnungen 9′ nicht beeinträchtigt. Mittels eines
hydraulischen Drehantriebes 9.8 kann die Traverse
9.4 zwischen zwei sich um etwa 180° unterscheiden
den Drehstellungen um ihre Achse 9.5 verdreht wer
den. In der in Fig. 1 dargestellten Drehstellung
ist die Stempelfläche 9.6 den Warenbahnen 1, 1′
zugewandt und parallel zu ihnen ausgerichtet. In
der demgegenüber um 180° gedrehten Drehstellung ist
die Stempelfläche 9.6 von oben her frei zugänglich,
so daß sie leicht mit dem für jede Verbindung je
weils neu benötigten Verbindungsband 10 bestückt
werden kann.
Zur Führung der Warenbahnen 1, 1′ sind in deren Lauf
richtung hinter der Auflage 5 ein Zugwalzenpaar 14
mit einer angetriebenen Walze 14.1 und einer davon
mittels eines hydraulisch betätigten Stellzylinders
14.3 abhebbaren Gegenwalze 14.2 und vor der Auflage
5 eine Leitwalze 15 angeordnet. Die der angetriebe
nen Walze 14.1 und der Leitwalze 15 gemeinsame, in
Fig. 1 gestrichelt angedeutete Tangentialebene 16
verläuft zwischen der Auflage 5 und den Gegenhal
tern 6, 7 in geringem Abstand von dem in Laufrich
tung der Warenbahn 1 hinter der Schnittlinie 8′
liegenden Gegenhalter 6, so daß die Warenbahn 1 nur
eine geringe Auslenkung nach oben erfährt, wenn die
Warenbahnen 1, 1′ durch Verstellen der Auflage 5
gegen den Gegenhalter 6 verspannt werden. Die beiden
Wickelstellen 3, 3′ sind von den Wickelköpfen 17, 17′
eines Wendewicklers 18 gebildet. Diese Wickelköpfe
stehen sich an einem Wenderahmen 18.1 beidseits sei
ner Wendeachse 18.2 gegenüber, die an einem Gestell
teil 19 bei 18.3 gelagert ist. Der Wenderahmen 18.1
kann mittels eines Antriebs 18.4 in Richtung des
Pfeiles 18.5 um die Wendeachse 18.2 gedreht werden.
In der Zeichnung steht der Wenderahmen 18.1 so, daß
die Wickelköpfe 17, 17′ parallel zur Tangentialebene
16 nebeneinander liegen. An dem in dieser Stellung
des Wenderahmens 18.1 der Leitwalze 15 ferneren
Wickelkopf 17 befindet sich die Rolle 2 der in der
Bahnfolge ersten Warenbahn 1, an dem der Leitwalze
15 näheren Wickelkopf 17′ die Rolle 2′ der in der Bahn
folge zweiten Warenbahn 1′. Jedem Wickelkopf 17, 17′
ist eine im Wenderahmen 18.1 gelagerte und in dessen
Drehrichtung dem Wickelkopf nachfolgende Umlenkwalze
20, 20′ zugeordnet. Der Wenderahmen 18.1 ist in Be
zug auf das Maschinengestell 11, 19 so angeordnet,
daß die dem jeweils der Leitwalze 15 ferneren Wickel
kopf 17 zugeordnete Umlenkwalze 20 mindestens in der
Tangentialebene 16 oder jenseits von ihr auf der von
der Auflage 5 abgewandten Seite liegt. Sind die Waren
bahnen 1, 1′ in der Vorrichtung verbunden worden, wird
der Wendewickler um 180° verdreht, so daß die Rolle
2′ der neuen Warenbahn 1′ die Stelle 3 der abgelau
fenen Rolle 2 einnimmt und die neue Warenbahn 1′
wie zuvor die alte Bahn 1 über die ebenfalls entspre
chend der Drehung die Position gewechselte Umlenk
walze 20′ in die Vorrichtung einläuft.
Im Ausführungsbeispiel sind die Walzen 14.1, 15, die
Gegenhalter 6, 7, die Auflage 5 und der Stempel 9
jeweils beidends am Maschinengestell 11 gelagert
bzw. geführt. In abgeänderter Ausführungsform, ins
besondere bei schmalen Warenbahnen, ist aber selbst
verständlich auch eine nur einseitige bzw. fliegende
Anordnung dieser Teile möglich.
Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das Verbin
dungsband durch Kleben an den Warenbahnen befestigt.
Selbstverständlich kann diese Befestigung im Rahmen
der Erfindung aber auch in jeder anderen geeigneten
und dem Werkstoff der Warenbahnen angemessenen Art
erfolgen. Soweit dabei, wie beim Schweißen, Heißsie
geln oder dergl., die Ausübung von Wärme erforder
lich ist, kann der Stempel, insbesondere die Traverse
beheizbar, insbesondere mit einer das Verbindungsband
aufnehmenden Heizplatte ausgebildet sein, und/oder
es besteht die Möglichkeit, neben der Traverse 9.4
einen Heizstrahler anzuordnen, der das Verbindungs
band 10 unmittelbar an seiner Kontaktfläche mit den
Warenbahnen 1, 1′ aufheizt, wenn die Traverse 9.4
bei ihrer Drehung vorübergehend in einer Zwischen
stellung verharrt, in der das Verbindungsband dem
Heizstrahler gegenüber steht.
Die Funktionsweise der Vorrichtung wird im folgen
den kurz beschrieben:
Der Anfang der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn 1′
wird von ihrer noch großen Rolle 2′ auf dem der Leit
walze 15 näheren Wickelkopf 17′ unmittelbar der Auf
lage 5 zugeführt und auf die Platte 5.1 gelegt, wo
die Warenbahn 1′ bei Unterdruck in den Unterdruck
kammern 5.4 durch die Saugöffnungen 5′ festgehalten
wird. Der Stempel 9 wird um 180° mit der Stempelflä
che 9.6 nach oben gedreht und das benötigte Verbin
dungsband 10, beispielsweise ein vorbereitetes Klebe
band, auf die Stempelfläche 9.6 aufgebracht. Auch in
der Traverse 9.4 wird der Unterdruck eingeschaltet,
so daß das Verbindungsband 10 dank der Saugöffnungen
9′ an der Stempelfläche 9.6 haftet. Anschließend wird
die Traverse 9.4 wieder um 180° in die aus Fig. 1 er
sichtliche Stellung zurückgedreht, wobei der Unter
druck eingeschaltet bleibt, so daß das Verbindungs
band 20 weiterhin an der Stempelfläche 9.6 haftet.
Über nicht dargestellte, das nahende Ende der ersten
Warenbahn 1 an dem der Leitwalze 15 ferneren Wickel
kopf 17 signalisierende Sensoren, beispielsweise
Fotozellen, wird das Zugwalzenpaar 14 geöffnet und
dadurch die Warenbahn 1 stillgesetzt. Nun wird die
Auflage 5 hochgehoben und gegen die beiden Gegenhal
ter 6, 7 gedrückt, wobei die Warenbahnen 1, 1′ über
einander liegend zwischen der Auflage 5 und den Ge
genhaltern 6, 7 festgespannt werden. Hat die Auflage
5 hierbei einen ihre Endlage meldenden Endschalter
oder anderen Sensor erreicht bzw. passiert, wird
der Antrieb 8.4 des Trennmessers 8.2 eingeschaltet,
so daß das Trennmesser 8.2 im Schneidschlitz 8.1
über die Warenbahnbreite fährt und beide Warenbahnen
1, 1′ zerschneidet. Ist diese Bahntrennung erfolgt,
was wiederum durch Endschalter, Fotozellen oder
dergl. Sensoren signalisiert werden kann, wird das
in Fig. 1 links von der Schnittlinie 8′ liegende
Endstück der ersten, d. h. oberen Warenbahn 1 von
dem schwenkbaren Gegenhalter 7 durch Einschalten
des Unterdrucks in seiner Unterdruckkammer 7.2 über
die Saugöffnungen 7′ aufgenommen, so daß es am Ge
genhalter 7 haftet, wenn dieser nach oben verschwenkt
wird. Ist dieses Warenbahnende auf diese Weise ent
fernt, wird der Stempel 9 mit dem Verbindungsband
10 abgesenkt, so daß das rechte Ende der oberen Wa
renbahn 1 mit dem linken Ende der unteren Warenbahn
1′ durch den Klebestreifen 10 verbunden wird. Das
zuvor abgeschnittene, rechte Anfangsstück der unte
ren Warenbahn 1′ verbleibt noch auf der Auflage 5
und wird anschließend von der verbundenen Bahn 1-1′
abgezogen, wenn der Stempel 9 nach oben geführt und
die Auflage 5 nach unten abgesenkt wird, da dieses
Anfangsstück nach wie vor auf der Platte 5.1 haftet,
weil die es haltenden Saugöffnungen 5′ nach wie vor
unter Unterdruck stehen. Anschließend kann das Zug
walzenpaar 14 wieder geschlossen werden, so daß die
verbundene Bahn 1-1′ anläuft, während weiter der Un
terdruck in der Unterdruckkammer 5.4 abgeschaltet
und das freie Anfangsstück von der Auflage 5 ent
fernt wird. Während dessen wurde im übrigen der Wen
dewickler 18 in der schon beschriebenen Weise in
Richtung des Pfeiles 18.5 um 180° gedreht, so daß
die neue Rolle 2′ an die Stelle der alten Rolle 2
getreten ist und wiederum über die in Fig. 1 ober
halb der Tangentialebene 16 liegende Umlenkwalze 20
abläuft.
Claims (9)
1. Vorrichtung zum Verbinden zweier aufeinander fol
gender Warenbahnen (1, 1′) beim Abwickeln von Wa
renbahnrollen (2, 2′) anläßlich eines Rollenwech
sels zwischen zwei jeweils eine der Warenbahnrol
len aufnehmenden Abwickelstellen (3, 3′),
dadurch gekennzeichnet, daß für die von den Abwickelstellen
(3, 3′) mit gleicher Laufrichtung in
übereinander liegender Anordnung zugeführten Wa
renbahnen (1, 1′) auf der Seite der in der Bahn
folge zweiten Warenbahn (1′) eine Auflage (5) mit
Halteorganen zum lösbaren Festhalten nur dieser
Warenbahn (1′) an der Auflage (5) vorgesehen ist,
daß gegenüber der Auflage (5) jenseits der Waren
bahnen (1, 1′) zwei Gegenhalter (6, 7) in Lauf
richtung der Warenbahnen (1, 1′) hintereinander
und mit freiem Abstand voneinander angeordnet
sind, daß die Gegenhalter (6, 7) einerseits und
die Auflage (5) andererseits im wesentlichen senk
recht zur Ebene der Warenbahnen (1, 1′) relativ
zueinander verstellbar und gegeneinander zusammen
drückbar sind, daß zwischen den beiden Gegenhal
tern (6, 7) eine über die Breite der Warenbahnen
(1, 1′) reichende Schneideinrichtung (8) zum Zer
schneiden der gemeinsam zwischen der Auflage (5)
und den Gegenhaltern (6, 7) eingespannten beiden
Warenbahnen (1, 1′) vorgesehen ist, und daß ge
genüber der Auflage (5) jenseits der Warenbahnen
(1, 1′) zwischen den Gegenhaltern (6,7) ein Stem
pel (9) angeordnet ist, der sich ebenso wie die
Gegenhalter (6, 7) entlang der Schnittlinie (8′)
der Schneideinrichtung (8) erstreckt und im wesent
lichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen (1, 1′)
verstellbar sowie über ein die Schnittlinie (8′)
überdeckendes Verbindungsband (10) gegen die Auf
lage (5) bzw. die auf ihr liegenden Warenbahnen
(1, 1′) andrückbar ist, wobei der in Laufrichtung
der Warenbahnen (1, 1′) vor der Schneideinrichtung
(8) liegende Gegenhalter (7) für sich allein von
der Auflage (5) weg und am Stempel (9) und Verbin
dungsband (10) vorbei verstellbar und mit Halte
organen zum lösbaren Festhalten der in der Bahn
folge ersten Warenbahn (1) an dem sich verstellen
den Gegenhalter (7) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Auflage (5) längs der Schnittlinie
(8′) geteilt und der in Laufrichtung der Waren
bahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′) liegende
Auflagenteil um mindestens die Warenbahndicke
über den anderen Auflagenteil gegen die Waren
bahnen (1, 1′) vorstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Auflage (5) von einer gegen
die Warenbahnen (1, 1) heb- und senkbaren Platte
(5.1) gebildet ist, daß die der Auflage (5) zuge
ordneten Halteorgane aus in der Platte (5.1) an
geordneten Saugöffnungen (5′) bestehen, daß sich
in der Platte (5.1) ein in der Schnittlinie (8′)
verlaufender Schneidschlitz (8.1) befindet, und
daß die Schneideinrichtung (8) ein durch den Schneid
schlitz (8.1) aus der Platte (5.1) vorstehendes
Trennmesser (8.2) aufweist, das in einer auf der
Unterseite der Platte (5.1) angeordneten Führung
(8.3) mit einer Antriebseinrichtung (8.4) über die
Länge des Schneidschlitzes (8.1) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß der in Laufrichtung der
Warenbahnen (1, 1′) hinter der Schnittlinie (8′)
liegende Gegenhalter (6) feststehend angeordnet
ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die dem in Laufrichtung
der Warenbahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′)
liegenden Gegenhalter (7) zugeordneten Halteorga
ne als Saugöffnungen (7′) in der an der Waren
bahn (1) zur Anlage kommenden Gegenhalterfläche
(7.1) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß der in Laufrichtung der
Warenbahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′) lie
gende Gegenhalter (7) an Schwenkarmen (7.3) sitzt,
die um eine quer zur Laufrichtung der Warenbahnen
(1, 1′) und parallel zu ihrer Ebene liegende Achse
(7.4) dreh- und antreibbar sind, wobei der Gegen
halter (7) in seiner gegen die Warenbahnen (1, 1′)
niedergeschwenkten Stellung höhenbündig mit dem
zweiten Gegenhalter (6) steht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß der Stempel (9) mindes
tens eine in Richtung der Stempelverstellung ge
führte und antreibbare Stempelwange (9.2) und eine
zur Schnittlinie (8′) parallele Traverse (9.4)
aufweist, die drehbar um ihre Längsachse (9.5) an
der Stempelwange (9.2) gelagert ist, daß die Tra
verse (9.4) eine als Träger für das Verbindungs
band (10) ausgebildete und dazu mit Saugöffnungen
(9′) versehene Stempelfläche (9.6) aufweist, und
daß ein Drehantrieb (9.8) vorgesehen ist, der die
Traverse (9.4) zwischen zwei sich um etwa 180°
unterscheidenden Drehstellungen verdreht, in deren
einer die Stempelfläche (9.6) den Warenbahnen (1,
1′) zugewandt und parallel zu ihnen ausgerichtet
ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß für die Warenbahnen (1,
1′) in deren Laufrichtung hinter der Auflage (5)
ein Zugwalzenpaar (14) mit einer angetriebenen
Walze (14.1) und einer davon abhebbaren Gegen
walze (14.2) und vor der Auflage (5) eine Leit
walze (15) angeordnet sind, und daß die der an
getriebenen Walze (14.1) und der Leitwalze (15)
gemeinsame Tangentialebene (16) zwischen der Auf
lage (5) und den Gegenhaltern (6, 7) in geringem
Abstand von dem in Laufrichtung der Warenbahnen
(1, 1′) hinter der Schnittlinie (8′) liegenden
Gegenhalter (6) verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die beiden Wickelstellen (3, 3′) von den
Wickelköpfen (17, 17′) eines Wendehalters (18)
gebildet sind, der in der Stellung seines Wende
rahmens (18.1) mit etwa parallel zur Tangential
ebene (16) nebeneinander stehenden Wickelköpfen
(17, 17′) an dem der Leitwalze (15) ferneren Wickelkopf
(17) die Rolle (2) der in der Bahnfolge
ersten Warenbahn (1) und an dem der Leitwalze (15)
näheren Wickelkopf (17′) die Rolle (2′) der in der
Bahnfolge zweiten Warenbahn (1′) trägt, und daß
jedem Wickelkopf (17, 17′) eine im Wenderahmen
(18.1) gelagerte und in dessen Drehrichtung dem
Wickelkopf nachfolgende Umlenkwalze (20, 20′) zu
geordnet ist, wobei die dem jeweils der Leitwalze
(15) ferneren Wickelkopf (17) zugeordnete Umlenk
walze (20) mindestens in der Tangentialebene (16)
oder jenseits von ihr auf der von der Auflage (5)
abgewandten Seite liegt.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631051 DE3631051A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen |
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863631051 DE3631051A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3631051A1 true DE3631051A1 (de) | 1988-03-24 |
Family
ID=6309431
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19863631051 Withdrawn DE3631051A1 (de) | 1986-09-12 | 1986-09-12 | Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| EP (1) | EP0263920A3 (de) |
| DE (1) | DE3631051A1 (de) |
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