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DE3631051A1 - Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen - Google Patents

Vorrichtung zum verbinden zweier aufeinander folgender warenbahnen

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Publication number
DE3631051A1
DE3631051A1 DE19863631051 DE3631051A DE3631051A1 DE 3631051 A1 DE3631051 A1 DE 3631051A1 DE 19863631051 DE19863631051 DE 19863631051 DE 3631051 A DE3631051 A DE 3631051A DE 3631051 A1 DE3631051 A1 DE 3631051A1
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DE
Germany
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webs
web
support
cutting
counter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863631051
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter Koopmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Christian Maier GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Original Assignee
Christian Maier GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Christian Maier GmbH and Co KG Maschinenfabrik filed Critical Christian Maier GmbH and Co KG Maschinenfabrik
Priority to DE19863631051 priority Critical patent/DE3631051A1/de
Priority to EP87109029A priority patent/EP0263920A3/de
Publication of DE3631051A1 publication Critical patent/DE3631051A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65H19/10Changing the web roll in unwinding mechanisms or in connection with unwinding operations
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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verbinden zweier aufeinander folgender Warenbahnen beim Abwickeln von Warenbahnrollen anläßlich eines Rollenwech­ sels zwischen zwei jeweils eine der Warenbahnrollen aufnehmenden Abwickelstellen.
Derartige Vorrichtungen werden überwiegend dazu ver­ wendet, das Ende einer auf ihrer Rolle ablaufenden Warenbahn automatisch mit dem Beginn der Warenbahn einer neuen vollen Rolle zu verbinden, um in dem an den Warenbahnen stattfindenden Produktionsprozeß möglichst keine Unterbrechung eintreten zu lassen und die nächste Warenbahn nicht umständlich in die Produktionsmaschine neu einlegen bzw. einführen zu müssen. Während die Warenbahn von ihrer Rolle an der ersten Wickelstelle abläuft, wird an der zweiten Wickelstelle eine neue Rolle aufgenommen und der An­ fang ihrer Warenbahn in die Vorrichtung eingelegt, wo er mit der ersten Warenbahn verbunden wird, so­ bald ein den Ablauf dieser Warenbahn überwachender Sensor ihr Ende signalisiert. Jedoch können mit der­ artigen Vorrichtungen selbstverständlich Warenbahnen auch dann miteinander verbunden werden, wenn die in der Bahnfolge erste Warenbahn noch nicht bis zum Ende abgelaufen ist, aber aus Produktionsgründen gegen eine andere Warenbah ausgewechselt werden soll. - Bei den bekannten Vorrichtungen der eingangs genann­ ten Art erfolgt die Verbindung in der Weise, daß die Warenbahn einander überlappend durch ein Druckwalzen­ paar laufen und dabei miteinander verklebt, unter Um­ ständen auch verschweißt werden. In jedem Fall hat dies zur Folge, daß die Warenbahnen im Verbindungs­ bereich doppelt liegen, was im nachfolgenden Produk­ tionsprozeß stören und um so kritischer sein kann, je dicker die Warenbahnen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vor­ richtung der eingangs genannten Art so auszubilden, daß die Warenbahnen mit aneinander stoßenden Enden, also ohne gegenseitige Überlappung verbunden werden.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß für die von den Abwickelstellen mit gleicher Lauf­ richtung in übereinander liegender Anordnung zugeführ­ ten Warenbahnen auf der Seite der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn eine Auflage mit Halteorganen zum lösbaren Festhalten nur dieser Warenbahn an der Auf­ lage vorgesehen ist, daß gegenüber der Auflage jen­ seits der Warenbahnen zwei Gegenhalter in Laufrich­ tung der Warenbahnen hintereinander und mit freiem Abstand voneinander angeordnet sind, daß die Gegen­ halter einerseits und die Auflage andererseits im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen relativ zueinander verstellbar und gegeneinander zu­ sammendrückbar sind, daß zwischen den beiden Gegenhal­ tern eine über die Breite der Warenbahnen reichende Schneideinrichtung zum Zerschneiden der gemeinsam zwischen der Auflage und den Gegenhaltern eingespann­ ten beiden Warenbahnen vorgesehen ist, und daß gegen­ über der Auflage jenseits der Warenbahnen zwischen den Gegenhaltern ein Stempel angeordnet ist, der sich ebenso wie die Gegenhalter entlang der Schnittlinie der Schneideinrichtung erstreckt und im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen verstellbar so­ wie über ein die Schnittlinie überdeckendes Verbin­ dungsband gegen die Auflage bzw. die auf ihr liegen­ den Warenbahnen andrückbar ist, wobei der in Laufrich­ tung der Warenbahnen vor der Schneideinrichtung lie­ gende Gegenhalter für sich allein von der Auflage weg und am Stempel und Verbindungsband vorbei verstell­ bar und mit Halteorganen zum lösbaren Festhalten der in der Bahnfolge ersten Warenbahn an dem sich verstel­ lenden Gegenhalter versehen ist.
Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung erfolgt die Verbindung beider Warenbahnen unter vorübergehendem Bahnstillstand. Die beiden Warenbahnen werden über­ einanderliegend zwischen der Auflage einerseits und den Gegenhaltern andererseits eingeklemmt und gemein­ sam über ihre Breite geschnitten. Der in Laufrich­ tung der Warenbahn vor der Schnittlinie liegende Ge­ genhalter hält das abgeschnittene Endstück der ersten Warenbahn fest und hebt es von der an der Auflage gehaltenen zweiten Warenbahn ab, so daß es anschlies­ send entfernt werden kann. Vom Stempel her gegen die Warenbahnen gesehen, stehen sich dann die geschnitte­ nen Ränder der Warenbahn am noch eingeklemmten Ende der ersten und am auf der Auflage noch festgehaltenen Anfang der zweiten Warenbahn gegenüber. Sie können da­ her ohne gegenseitige Überlappung mit Hilfe des die Ränder übergreifenden Verbindungsbandes unter dem Druck des Stempels durch Kleben oder auf andere ge­ eignete Weise miteinander verbunden werden. Wird an­ schließend die so verbundene Bahn von der Auflage und dem zweiten Gegenhalter freigegeben, bleibt das abge­ schnittene Anfangsstück der zweiten Warenbahn noch an der Auflage haften, wird also mit ihr von der verbun­ denen Bahn abgezogen und kann schließlich ebenfalls entfernt werden. Dieser Arbeitsablauf kann unschwer voll automatisiert und in kürzester Zeit ausgeführt werden. Die Stillstandszeit der Warenbahnen in der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist daher sehr kurz und kann durch geeignete Speicheranordnungen bekann­ ter Art zwischen der erfindungsgemäßen Vorrichtung und der nächstfolgenden Produktionsmaschine leicht aufgefangen und abgepuffert werden, so daß in der Produktionsmaschine ein kontinuierlicher Warenbahn­ durchlauf auch während des Verbindungsprozesses ohne weiteres möglich ist.
Beim Aufbringen des Verbindungsbandes liegen sich die im Stoß miteinander zu verbindenden geschnitte­ nen Warenbahnränder mit geringer Höhendifferenz ge­ genüber, die durch das von der zweiten Warenbahn ab­ geschnittene Anfangsstück bedingt ist, das auf der Auflage unter der ersten Warenbahn liegt. In der Re­ gel stört diese Höhendifferenz nicht, da sie sich an­ schließend im weiteren Bahnverlauf durch geringe Streckung des Verbindungsbandes ausgleicht. Jedoch besteht im Rahmen der Erfindung ohne weiteres, bei­ spielsweise bei dickeren Warenbahnen, die Möglich­ keit, diese Höhendifferenz schon vor dem Aufbringen des Verbindungsbandes auszugleichen. Dazu ist nach der Erfindung lediglich vorzusehen, daß die Auflage längs der Schnittlinie geteilt und der in Laufrich­ tung der Warenbahnen vor der Schnittlinie liegende Auflagenteil um mindestens die Warenbahndicke über den anderen Auflagenteil gegen die Warenbahnen vor­ stellbar ist. Auf diese Weise kann die zweite Waren­ bahn mit ihrem geschnittenen Rand vor dem Aufbringen des Verbindungsbandes auf gleiche Höhe wie der ge­ schnittene Rand am Ende der ersten Warenbahn ge­ bracht werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist da­ durch gekennzeichnet, daß die Auflage von einer gegen die Warenbahnen heb- und senkbaren Platte gebildet ist, daß die der Auflage zugeordneten Halteorgane aus in der Platte angeordneten Saugöffnungen bestehen, daß sich in der Platte ein in der Schnittlinie ver­ laufender Schneidschlitz befindet und daß die Schneid­ einrichtung ein durch den Schneidschlitz aus der Plat­ te vorstehendes Trennmesser aufweist, das in einer auf der Unterseite der Platte angeordneten Führung mit einer Antriebseinrichtung über die Länge des Schneidschlitzes verstellbar ist. Die Saugöffnungen sind über steuerbare Ventile an eine geeignete Un­ terdruckquelle angeschlossen und sorgen bei anstehen­ dem Unterdruck für eine sichere Haftung der zweiten Warenbahn an der Auflage. Das Trennmesser nimmt an den Höhenverstellungen der Auflage teil und bedarf be­ züglich dieser Höhenverstellung keiner eigenen Betäti­ gung. Durch die Anordnung seiner Führung und seines Antriebs unterhalb der Platte bleibt der Raum ober­ halb der Auflage für den Stempel und das Verbindungs­ band frei. Der in Laufrichtung der Warenbahn hinter der Schnittlinie liegende Gegenhalter ist zweckmäßig feststehend angeordnet, so daß das Einklemmen beider Warenbahnen zwischen diesem Gegenhalter und der Auf­ lage durch entsprechende Verstellung nur der Auflage erfolgt. Dieser Gegenhalter bedarf somit keiner eige­ nen Führung und keines eigenen Antriebs.
Die dem in Laufrichtung der Warenbahn vor der Schnitt­ linie liegenden Gegenhalter zugeordneten Halteorgane sind ebenfalls zweckmäßig als Saugöffnungen in der an der Warenbahn zur Anlage kommenden Gegenhalterflä­ che ausgebildet. Auch diese Saugöffnungen sind in steuerbarer Weise an die Unterdruckquelle angeschlos­ sen, so daß der Unterdruck an den Saugöffnungen die­ ses Gegenhalters unabhängig von dem an den Saugöff­ nungen der Auflage gesteuert und eingestellt werden kann. Im übrigen sitzt dieser in Laufrichtung der Warenbahnen vor der Schnittlinie liegende Gegenhalter an Schwenkarmen, die um eine quer zur Laufrichtung der Warenbahnen und parallel zu ihrer Ebene liegende Achse dreh- und antreibbar sind, wobei der Gegenhal­ ter in seiner gegen die Warenbahnen niedergeschwenk­ ten Stellung höhenbündig mit dem zweiten Gegenhalter steht. Dadurch wird erreicht, daß allein durch ent­ sprechendes Verstellen der Auflage beide Warenbahnen gleichzeitig an den beiden Gegenhaltern eingeklemmt werden, ohne daß es hierzu noch weiterer Gegenhalter­ bewegungen bedarf.
Hinsichtlich des Verbindungsbandes und des Stempels ist die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung da­ durch gekennzeichnet, daß der Stempel mindestens eine in Richtung der Stempelverstellung geführte und an­ treibbare Stempelwange und eine zur Schnittlinie pa­ rallele Traverse aufweist, die drehbar um ihre Längs­ achse an der Stempelwange gelagert ist, daß die Tra­ verse eine als Träger für das Verbindungsband ausge­ bildete und dazu mit Saugöffnungen versehene Stempel­ fläche aufweist, und daß ein Drehantrieb vorgesehen ist, der die Traverse zwischen zwei sich um etwa 180° unterscheidenden Drehstellungen verdreht, in deren einer die Stempelfläche den Warenbahnen zugewandt und parallel zu ihnen ausgerichtet ist. In der ande­ ren Drehstellung der Traverse ist die dann von den Warenbahnen abgewandte Stempelfläche gut zugänglich und kann leicht jeweils neu mit dem Verbindungsband bestückt werden, wobei die Saugöffnungen mit der Un­ terdruckquelle verbunden sind, so daß das Verbin­ dungsband an der Stempelfläche haftet, und zwar auch bei der anschließenden Drehung der Traverse und dem Absenken des Stempels bis zum Verkleben oder ander­ weitigen Befestigen des Verbindungsbandes an den beiden Warenbahnen. Die Verbindung der Saugöffnungen mit der Unterdruckquelle wird daher erst getrennt, wenn der Stempel von der Bahn wieder zurückgezogen wird und sich die Stempelfläche vom Verbindungsband lösen muß.
Bezüglich der Warenbahnführung empfiehlt es sich, daß für die Warenbahnen in deren Laufrichtung hinter der Auflage ein Zugwalzenpaar mit einer angetriebenen Walze und einer davon abhebbaren Gegenwalze und vor der Auflage eine Leitwalze angeordnet sind, und daß die der angetriebenen Walze und der Leitwalze gemeinsame Tangentialebene zwischen der Auflage und den Gegenhal­ tern in geringem Abstand von dem in Laufrichtung der Warenbahn hinter der Schnittlinie liegenden Gegenhal­ ter verläuft. Durch entsprechende Steuerung des Zug­ walzenpaars kann die Warenbahn wahlweise aus der Vor­ richtung abgezogen oder zur Verbindung mit der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn vorübergehend still ge­ setzt werden. Da die erste Warenbahn in der Tangen­ tialebene und also dicht vorbei am hinter der Schnitt­ linie liegenden Gegenhalter läuft, erfährt sie nur eine geringe Auslenkung, wenn beide Warenbahnen durch Verstellen allein der Auflage zwischen dieser und dem Gegenhalter eingeklemmt werden. Im übrigen empfiehlt es sich bei dieser Anordnung, daß die beiden Wickel­ stellen von den Wickelköpfen eines Wendewicklers ge­ bildet sind, der in der Stellung seines Wenderahmens mit parallel zur Tangentialebene nebeneinander stehen­ den Wickelköpfen an dem der Leitwalze ferneren Wickel­ kopf die Rolle der in der Bahnfolge ersten Warenbahn und an dem der Leitwalze näheren Wickelkopf die Rolle der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn trägt, und daß jedem Wickelkopf eine im Wenderahmen gelagerte und in dessen Drehrichtung dem Wickelkopf nachfolgende Umlenk­ walze zugeordnet ist, wobei die dem jeweils der Leit­ walze ferneren Wickelkopf zugeordnete Umlenkwalze mindestens in der Tangentialebene oder jenseits von ihr auf der von der Auflage abgewandten Seite liegt. Durch den Einsatz eines solchen an sich bekannten Wendewicklers wird in besonders einfacher Weise er­ reicht, daß die Rolle der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn nach dem Verbinden mit der vorangegangenen Warenbahn an die Stelle der Rolle dieser ersten Waren­ bahn gebracht werden und also dann die zweite Waren­ bahn in gleicher Weise die Vorrichtung durchlaufen kann wie zuvor die erste Warenbahn.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeich­ nung dargestellten Ausführungsbeispiel näher erläu­ tert; es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach der Erfindung, teils in schematischer Darstel­ lung und teils im Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1,
Fig. 3 den Gegenstand der Fig. 1 nur mit dem rechten Figurenteil, d. h. ohne Wendewickler, in ver­ größerter Darstellung.
Die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung dient zum Verbinden von zwei aufeinander folgenden Warenbahnen 1, 1′, wie Folien, textilen Bahnen oder dergl., beim Abwickeln von Warenbahnrollen 2, 2′ anläßlich eines Rollenwechsels zwischen zwei jeweils eine der Waren­ bahnrollen 2, 2′ aufnehmenden Abwickelstellen 3, 3′. Dazu werden die beiden Warenbahnen 1, 1′ von den Ab­ wickelstellen 2, 2′ mit gleicher, durch den Pfeil 4 angedeuteten Laufrichtung in übereinander liegender Anordnung in die Vorrichtung ein- und über eine Auf­ lage 5 hinweggeführt, die sich auf der Seite der in der Bahnfolge zweiten, in Fig. 1 also unteren Waren­ bahn 1′ befindet und mit Halteorganen in Form von Saugöffnungen 5′ zum lösbaren Festhalten nur dieser Warenbahn 1′ an der Auflage 5 versehen ist. Gegen­ über dieser Auflage 5 sind jenseits der Warenbahnen 1, 1′ zwei Gegenhalter 6, 7 angeordnet, die in Lauf­ richtung der Warenbahnen 1, 1′ hintereinander liegen und freien Abstand voneinander besitzen. Die Aufla­ ge 5 einerseits und die Gegenhalter 6, 7 anderer­ seits sind im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen 1, 1′ relativ zueinander verstellbar und gegeneinander zusammendrückbar, so daß die bei­ den Warenbahnen 1, 1′ zwischen der Auflage 5 und den Gegenhaltern 6, 7 gemeinsam fest und unverschiebbar eingespannt und eingeklemmt werden können. Zwischen den beiden Gegenhaltern 6, 7 ist eine über die Breite der Warenbahnen 1, 1′ reichende, allgemein mit 8 be­ zeichnete Schneideinrichtung zum Zerschneiden der gemeinsam zwischen der Auflage 5 und den Gegenhal­ tern 6, 7 eingespannten beiden Warenbahnen 1, 1′ vorgesehen. Im Ausführungsbeispiel verläuft die Schnittlinie 8′ dieser Schneideinrichtung 8 schräg zur Laufrichtung der Warenbahnen 1, 1′, jedoch ist selbstverständlich ohne weiteres auch eine Ausfüh­ rungsform mit etwa rechtwinklig zur Laufrichtung ver­ laufender Schnittlinie 8′ möglich. Gegenüber der Auf­ lage 5 und jenseits der Warenbahnen 1, 1′ ist zwi­ schen den Gegenhaltern 6,7 ein Stempel 9 angeordnet, der sich ebenso wie die Gegenhalter 6, 7 entlang der Schnittlinie 8′ der Schneideinrichtung 8 erstreckt und im wesentlichen senkrecht zur Ebene der Waren­ bahnen 1, 1′ verstellbar sowie über ein die Schnitt­ linie 8′ überdeckendes Verbindungsband 10 gegen die Auflage 5 bzw. die auf ihr liegenden Warenbahnen 1, 1′ andrückbar ist. Der in Laufrichtung der Waren­ bahnen 1, 1′ vor der Schneideinrichtung 8 liegende Gegenhalter 7 kann für sich allein von der Auflage 5 weg und am Stempel 9 und Verbindungsband 10 vor­ bei verstellt werden. Er ist mit ebenfalls als Saug­ öffnungen 7′ ausgebildeten Halteorganen versehen, so daß er bei seiner Verstellung die in der Bahnfolge erste Warenbahn 1 festhalten kann, so lange die Saug­ öffnungen 7′ mit einem Unterdruck in Verbindung stehen.
Im einzelnen ist die Auflage 5 von einer gegen die Wa­ renbahnen 1, 1′ heb-und senkbaren Platte 5.1 gebildet, die in in der Zeichnung vertikalen Kugelführungen 5.2 geführt ist, die an einem Maschinengestell 11 gehal­ ten sind. Zwischen dem Maschinengestell 11 und der Platte 5.1 ist für die Höhenverstellung der Platte 5.1 ein Hubzylinder 5.3 mit zu den Kugelführungen 5.2 paralleler Wirkungslinie angeordnet. Die Saug­ öffnungen 5′ münden in unterhalb der Platte 5.1 an­ geordneten Unterdruckkammern 5.4, die über in der Zeichnung nicht dargestellte Leitungen und Steuer­ ventile an eine ebenfalls nicht gezeigte Unterdruck­ quelle angeschlossen sind. In der Platte 5.1 befin­ det sich ein in der Schnittlinie 8′ verlaufender Schneidschlitz 8.1. Die Schneideinrichtung 8 verfügt über ein durch den Schneidschlitz 8.1 aus der Platte 5.1 nach oben vorstehendes Trennmesser 8.2, das in einer auf der Unterseite der Platte 5.1 zwischen den Unterdruckkammern 5.4 angeordneten Führung 8.3 mit einer Antriebseinrichtung 8.4 hin- und herverstell­ bar ist. Auch dieser Antrieb 8.4 arbeitet zweckmäßi­ gerweise hydraulisch, jedoch sind der Einfachneit wegen in der Zeichnung die ihn versorgenden Hydrau­ likleitungen und die ihn steuernden Hydraulikventi­ le nicht dargestellt. Der in Laufrichtung der Waren­ bahnen 1, 1′ hinter der Schnittlinie 8′ liegende Ge­ genhalter 6 ist feststehend, also gestellfest, an­ geordnet. Der Bewegungshub der Auflage 5 reicht aus, um die Warenbahnen 1, 1′ gegen diesen Gegenhalter 6 festzuklemmen. Bei dem in Laufrichtung der Waren­ bahnen 1, 1′ vor der Schnittlinie 8′ liegenden Ge­ genhalter 7 befinden sich die als Halteorgane für die obere Warenbahn 1 dienenden Saugöffnungen 7′ in der an dieser Warenbahn zur Anlage kommenden Gegen­ halterfläche 7.1, wobei der Gegenhalter 7 insgesamt hohl und sein Hohlraum wiederum als Unterdruckkam­ mer 7.2 ausgebildet ist, in die die Saugöffnungen 7′ münden. Beide Gegenhalter 6, 7 sind im übrigen an ihren den Warenbahnen 1, 1′ zugewandten Flächen mit elastischen Belägen 12 versehen, wobei im Fall des Gegenhalters 7 dieser elastische Belag 12 derart perforiert ist, daß die Perforationen als Saugöff­ nungen 7′ wirksam sind. Dieser Gegenhalter 7 sitzt an Schwenkarmen 7.3, die um eine quer zur Laufrich­ tung der Warenbahnen 1, 1′ und parallel zu ihrer Ebene liegende Achse 7.4 drehbar sind, wozu sie fest auf einer Welle 7.5 sitzen, die bei 7.6 im Gestell 11 gelagert ist. Der Schwenkantrieb erfolgt mittels eines hydraulisch betätigten Stellzylinders 7.7, wobei wiederum die Anschlußleitungen des Zylinders und die seine Betätigung steuernden Hydraulikventile nicht dargestellt sind. Die Kolbenstange 7.8 des Zy­ linders 7.7 ist bei 7.9 an einen der Schwenkarme 7.3 angeschlossen. In seiner in Fig. 1 gezeigten, gegen die Warenbahnen 1, 1′ niedergeschwenkten Stel­ lung ist der Gegenhalter 7 höhenbündig mit dem zwei­ ten Gegenhalter 6, so daß die Einspannung der beiden Warenbahnen 1, 1′ durch alleinige Verstellung der Auflage 5 gleichzeitig an beiden Gegenhaltern 6, 7 erfolgt.
Der Stempel 9 besitzt zwei in Richtung der Stempel­ verstellung, also in Fig. 1 vertikal geführte und mittels weiterer Antriebszylinder 9.1 verstellbare Stempelwangen 9.2, die in gestellfesten Führungs­ laschen 9.3 laufen. Ferner verfügt der Stempel 9 über eine zur Schnittlinie 8 parallele Traverse 9.4, die drehbar um ihre Längsachse 9.5 zwischen den Stem­ pelwangen 9.2 gelagert ist. Diese Traverse 9.4 ist als Träger für das Verbindungsband 10 ausgebildet und besitzt dazu eine wiederum mit Saugöffnungen 9′ versehene Stempelfläche 9.6, so daß das Verbindungs­ band 10 an der Stempelfläche 9.6 haftet, wenn die Saugöffnungen 9′ unter Unterdruck stehen. Dazu ist die Traverse 9.4 ebenfalls als Unterdruckkammer 9.7 ausgebildet, in die die Saugöffnungen 9′ münden. Die Stempelfläche 9.6 besitzt im übrigen wiederum einen elastischen Belag 13, der wie beim Gegenhal­ ter 7 so porös ist, daß er die Saugwirkung der Saug­ öffnungen 9′ nicht beeinträchtigt. Mittels eines hydraulischen Drehantriebes 9.8 kann die Traverse 9.4 zwischen zwei sich um etwa 180° unterscheiden­ den Drehstellungen um ihre Achse 9.5 verdreht wer­ den. In der in Fig. 1 dargestellten Drehstellung ist die Stempelfläche 9.6 den Warenbahnen 1, 1′ zugewandt und parallel zu ihnen ausgerichtet. In der demgegenüber um 180° gedrehten Drehstellung ist die Stempelfläche 9.6 von oben her frei zugänglich, so daß sie leicht mit dem für jede Verbindung je­ weils neu benötigten Verbindungsband 10 bestückt werden kann.
Zur Führung der Warenbahnen 1, 1′ sind in deren Lauf­ richtung hinter der Auflage 5 ein Zugwalzenpaar 14 mit einer angetriebenen Walze 14.1 und einer davon mittels eines hydraulisch betätigten Stellzylinders 14.3 abhebbaren Gegenwalze 14.2 und vor der Auflage 5 eine Leitwalze 15 angeordnet. Die der angetriebe­ nen Walze 14.1 und der Leitwalze 15 gemeinsame, in Fig. 1 gestrichelt angedeutete Tangentialebene 16 verläuft zwischen der Auflage 5 und den Gegenhal­ tern 6, 7 in geringem Abstand von dem in Laufrich­ tung der Warenbahn 1 hinter der Schnittlinie 8′ liegenden Gegenhalter 6, so daß die Warenbahn 1 nur eine geringe Auslenkung nach oben erfährt, wenn die Warenbahnen 1, 1′ durch Verstellen der Auflage 5 gegen den Gegenhalter 6 verspannt werden. Die beiden Wickelstellen 3, 3′ sind von den Wickelköpfen 17, 17′ eines Wendewicklers 18 gebildet. Diese Wickelköpfe stehen sich an einem Wenderahmen 18.1 beidseits sei­ ner Wendeachse 18.2 gegenüber, die an einem Gestell­ teil 19 bei 18.3 gelagert ist. Der Wenderahmen 18.1 kann mittels eines Antriebs 18.4 in Richtung des Pfeiles 18.5 um die Wendeachse 18.2 gedreht werden. In der Zeichnung steht der Wenderahmen 18.1 so, daß die Wickelköpfe 17, 17′ parallel zur Tangentialebene 16 nebeneinander liegen. An dem in dieser Stellung des Wenderahmens 18.1 der Leitwalze 15 ferneren Wickelkopf 17 befindet sich die Rolle 2 der in der Bahnfolge ersten Warenbahn 1, an dem der Leitwalze 15 näheren Wickelkopf 17′ die Rolle 2′ der in der Bahn­ folge zweiten Warenbahn 1′. Jedem Wickelkopf 17, 17′ ist eine im Wenderahmen 18.1 gelagerte und in dessen Drehrichtung dem Wickelkopf nachfolgende Umlenkwalze 20, 20′ zugeordnet. Der Wenderahmen 18.1 ist in Be­ zug auf das Maschinengestell 11, 19 so angeordnet, daß die dem jeweils der Leitwalze 15 ferneren Wickel­ kopf 17 zugeordnete Umlenkwalze 20 mindestens in der Tangentialebene 16 oder jenseits von ihr auf der von der Auflage 5 abgewandten Seite liegt. Sind die Waren­ bahnen 1, 1′ in der Vorrichtung verbunden worden, wird der Wendewickler um 180° verdreht, so daß die Rolle 2′ der neuen Warenbahn 1′ die Stelle 3 der abgelau­ fenen Rolle 2 einnimmt und die neue Warenbahn 1′ wie zuvor die alte Bahn 1 über die ebenfalls entspre­ chend der Drehung die Position gewechselte Umlenk­ walze 20′ in die Vorrichtung einläuft.
Im Ausführungsbeispiel sind die Walzen 14.1, 15, die Gegenhalter 6, 7, die Auflage 5 und der Stempel 9 jeweils beidends am Maschinengestell 11 gelagert bzw. geführt. In abgeänderter Ausführungsform, ins­ besondere bei schmalen Warenbahnen, ist aber selbst­ verständlich auch eine nur einseitige bzw. fliegende Anordnung dieser Teile möglich.
Im beschriebenen Ausführungsbeispiel wird das Verbin­ dungsband durch Kleben an den Warenbahnen befestigt. Selbstverständlich kann diese Befestigung im Rahmen der Erfindung aber auch in jeder anderen geeigneten und dem Werkstoff der Warenbahnen angemessenen Art erfolgen. Soweit dabei, wie beim Schweißen, Heißsie­ geln oder dergl., die Ausübung von Wärme erforder­ lich ist, kann der Stempel, insbesondere die Traverse beheizbar, insbesondere mit einer das Verbindungsband aufnehmenden Heizplatte ausgebildet sein, und/oder es besteht die Möglichkeit, neben der Traverse 9.4 einen Heizstrahler anzuordnen, der das Verbindungs­ band 10 unmittelbar an seiner Kontaktfläche mit den Warenbahnen 1, 1′ aufheizt, wenn die Traverse 9.4 bei ihrer Drehung vorübergehend in einer Zwischen­ stellung verharrt, in der das Verbindungsband dem Heizstrahler gegenüber steht.
Die Funktionsweise der Vorrichtung wird im folgen­ den kurz beschrieben:
Der Anfang der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn 1′ wird von ihrer noch großen Rolle 2′ auf dem der Leit­ walze 15 näheren Wickelkopf 17′ unmittelbar der Auf­ lage 5 zugeführt und auf die Platte 5.1 gelegt, wo die Warenbahn 1′ bei Unterdruck in den Unterdruck­ kammern 5.4 durch die Saugöffnungen 5′ festgehalten wird. Der Stempel 9 wird um 180° mit der Stempelflä­ che 9.6 nach oben gedreht und das benötigte Verbin­ dungsband 10, beispielsweise ein vorbereitetes Klebe­ band, auf die Stempelfläche 9.6 aufgebracht. Auch in der Traverse 9.4 wird der Unterdruck eingeschaltet, so daß das Verbindungsband 10 dank der Saugöffnungen 9′ an der Stempelfläche 9.6 haftet. Anschließend wird die Traverse 9.4 wieder um 180° in die aus Fig. 1 er­ sichtliche Stellung zurückgedreht, wobei der Unter­ druck eingeschaltet bleibt, so daß das Verbindungs­ band 20 weiterhin an der Stempelfläche 9.6 haftet. Über nicht dargestellte, das nahende Ende der ersten Warenbahn 1 an dem der Leitwalze 15 ferneren Wickel­ kopf 17 signalisierende Sensoren, beispielsweise Fotozellen, wird das Zugwalzenpaar 14 geöffnet und dadurch die Warenbahn 1 stillgesetzt. Nun wird die Auflage 5 hochgehoben und gegen die beiden Gegenhal­ ter 6, 7 gedrückt, wobei die Warenbahnen 1, 1′ über­ einander liegend zwischen der Auflage 5 und den Ge­ genhaltern 6, 7 festgespannt werden. Hat die Auflage 5 hierbei einen ihre Endlage meldenden Endschalter oder anderen Sensor erreicht bzw. passiert, wird der Antrieb 8.4 des Trennmessers 8.2 eingeschaltet, so daß das Trennmesser 8.2 im Schneidschlitz 8.1 über die Warenbahnbreite fährt und beide Warenbahnen 1, 1′ zerschneidet. Ist diese Bahntrennung erfolgt, was wiederum durch Endschalter, Fotozellen oder dergl. Sensoren signalisiert werden kann, wird das in Fig. 1 links von der Schnittlinie 8′ liegende Endstück der ersten, d. h. oberen Warenbahn 1 von dem schwenkbaren Gegenhalter 7 durch Einschalten des Unterdrucks in seiner Unterdruckkammer 7.2 über die Saugöffnungen 7′ aufgenommen, so daß es am Ge­ genhalter 7 haftet, wenn dieser nach oben verschwenkt wird. Ist dieses Warenbahnende auf diese Weise ent­ fernt, wird der Stempel 9 mit dem Verbindungsband 10 abgesenkt, so daß das rechte Ende der oberen Wa­ renbahn 1 mit dem linken Ende der unteren Warenbahn 1′ durch den Klebestreifen 10 verbunden wird. Das zuvor abgeschnittene, rechte Anfangsstück der unte­ ren Warenbahn 1′ verbleibt noch auf der Auflage 5 und wird anschließend von der verbundenen Bahn 1-1′ abgezogen, wenn der Stempel 9 nach oben geführt und die Auflage 5 nach unten abgesenkt wird, da dieses Anfangsstück nach wie vor auf der Platte 5.1 haftet, weil die es haltenden Saugöffnungen 5′ nach wie vor unter Unterdruck stehen. Anschließend kann das Zug­ walzenpaar 14 wieder geschlossen werden, so daß die verbundene Bahn 1-1′ anläuft, während weiter der Un­ terdruck in der Unterdruckkammer 5.4 abgeschaltet und das freie Anfangsstück von der Auflage 5 ent­ fernt wird. Während dessen wurde im übrigen der Wen­ dewickler 18 in der schon beschriebenen Weise in Richtung des Pfeiles 18.5 um 180° gedreht, so daß die neue Rolle 2′ an die Stelle der alten Rolle 2 getreten ist und wiederum über die in Fig. 1 ober­ halb der Tangentialebene 16 liegende Umlenkwalze 20 abläuft.

Claims (9)

1. Vorrichtung zum Verbinden zweier aufeinander fol­ gender Warenbahnen (1, 1′) beim Abwickeln von Wa­ renbahnrollen (2, 2′) anläßlich eines Rollenwech­ sels zwischen zwei jeweils eine der Warenbahnrol­ len aufnehmenden Abwickelstellen (3, 3′), dadurch gekennzeichnet, daß für die von den Abwickelstellen (3, 3′) mit gleicher Laufrichtung in übereinander liegender Anordnung zugeführten Wa­ renbahnen (1, 1′) auf der Seite der in der Bahn­ folge zweiten Warenbahn (1′) eine Auflage (5) mit Halteorganen zum lösbaren Festhalten nur dieser Warenbahn (1′) an der Auflage (5) vorgesehen ist, daß gegenüber der Auflage (5) jenseits der Waren­ bahnen (1, 1′) zwei Gegenhalter (6, 7) in Lauf­ richtung der Warenbahnen (1, 1′) hintereinander und mit freiem Abstand voneinander angeordnet sind, daß die Gegenhalter (6, 7) einerseits und die Auflage (5) andererseits im wesentlichen senk­ recht zur Ebene der Warenbahnen (1, 1′) relativ zueinander verstellbar und gegeneinander zusammen­ drückbar sind, daß zwischen den beiden Gegenhal­ tern (6, 7) eine über die Breite der Warenbahnen (1, 1′) reichende Schneideinrichtung (8) zum Zer­ schneiden der gemeinsam zwischen der Auflage (5) und den Gegenhaltern (6, 7) eingespannten beiden Warenbahnen (1, 1′) vorgesehen ist, und daß ge­ genüber der Auflage (5) jenseits der Warenbahnen (1, 1′) zwischen den Gegenhaltern (6,7) ein Stem­ pel (9) angeordnet ist, der sich ebenso wie die Gegenhalter (6, 7) entlang der Schnittlinie (8′) der Schneideinrichtung (8) erstreckt und im wesent­ lichen senkrecht zur Ebene der Warenbahnen (1, 1′) verstellbar sowie über ein die Schnittlinie (8′) überdeckendes Verbindungsband (10) gegen die Auf­ lage (5) bzw. die auf ihr liegenden Warenbahnen (1, 1′) andrückbar ist, wobei der in Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) vor der Schneideinrichtung (8) liegende Gegenhalter (7) für sich allein von der Auflage (5) weg und am Stempel (9) und Verbin­ dungsband (10) vorbei verstellbar und mit Halte­ organen zum lösbaren Festhalten der in der Bahn­ folge ersten Warenbahn (1) an dem sich verstellen­ den Gegenhalter (7) versehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich­ net, daß die Auflage (5) längs der Schnittlinie (8′) geteilt und der in Laufrichtung der Waren­ bahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′) liegende Auflagenteil um mindestens die Warenbahndicke über den anderen Auflagenteil gegen die Waren­ bahnen (1, 1′) vorstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Auflage (5) von einer gegen die Warenbahnen (1, 1) heb- und senkbaren Platte (5.1) gebildet ist, daß die der Auflage (5) zuge­ ordneten Halteorgane aus in der Platte (5.1) an­ geordneten Saugöffnungen (5′) bestehen, daß sich in der Platte (5.1) ein in der Schnittlinie (8′) verlaufender Schneidschlitz (8.1) befindet, und daß die Schneideinrichtung (8) ein durch den Schneid­ schlitz (8.1) aus der Platte (5.1) vorstehendes Trennmesser (8.2) aufweist, das in einer auf der Unterseite der Platte (5.1) angeordneten Führung (8.3) mit einer Antriebseinrichtung (8.4) über die Länge des Schneidschlitzes (8.1) verstellbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da­ durch gekennzeichnet, daß der in Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) hinter der Schnittlinie (8′) liegende Gegenhalter (6) feststehend angeordnet ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die dem in Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′) liegenden Gegenhalter (7) zugeordneten Halteorga­ ne als Saugöffnungen (7′) in der an der Waren­ bahn (1) zur Anlage kommenden Gegenhalterfläche (7.1) ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da­ durch gekennzeichnet, daß der in Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) vor der Schnittlinie (8′) lie­ gende Gegenhalter (7) an Schwenkarmen (7.3) sitzt, die um eine quer zur Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) und parallel zu ihrer Ebene liegende Achse (7.4) dreh- und antreibbar sind, wobei der Gegen­ halter (7) in seiner gegen die Warenbahnen (1, 1′) niedergeschwenkten Stellung höhenbündig mit dem zweiten Gegenhalter (6) steht.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß der Stempel (9) mindes­ tens eine in Richtung der Stempelverstellung ge­ führte und antreibbare Stempelwange (9.2) und eine zur Schnittlinie (8′) parallele Traverse (9.4) aufweist, die drehbar um ihre Längsachse (9.5) an der Stempelwange (9.2) gelagert ist, daß die Tra­ verse (9.4) eine als Träger für das Verbindungs­ band (10) ausgebildete und dazu mit Saugöffnungen (9′) versehene Stempelfläche (9.6) aufweist, und daß ein Drehantrieb (9.8) vorgesehen ist, der die Traverse (9.4) zwischen zwei sich um etwa 180° unterscheidenden Drehstellungen verdreht, in deren einer die Stempelfläche (9.6) den Warenbahnen (1, 1′) zugewandt und parallel zu ihnen ausgerichtet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß für die Warenbahnen (1, 1′) in deren Laufrichtung hinter der Auflage (5) ein Zugwalzenpaar (14) mit einer angetriebenen Walze (14.1) und einer davon abhebbaren Gegen­ walze (14.2) und vor der Auflage (5) eine Leit­ walze (15) angeordnet sind, und daß die der an­ getriebenen Walze (14.1) und der Leitwalze (15) gemeinsame Tangentialebene (16) zwischen der Auf­ lage (5) und den Gegenhaltern (6, 7) in geringem Abstand von dem in Laufrichtung der Warenbahnen (1, 1′) hinter der Schnittlinie (8′) liegenden Gegenhalter (6) verläuft.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich­ net, daß die beiden Wickelstellen (3, 3′) von den Wickelköpfen (17, 17′) eines Wendehalters (18) gebildet sind, der in der Stellung seines Wende­ rahmens (18.1) mit etwa parallel zur Tangential­ ebene (16) nebeneinander stehenden Wickelköpfen (17, 17′) an dem der Leitwalze (15) ferneren Wickelkopf (17) die Rolle (2) der in der Bahnfolge ersten Warenbahn (1) und an dem der Leitwalze (15) näheren Wickelkopf (17′) die Rolle (2′) der in der Bahnfolge zweiten Warenbahn (1′) trägt, und daß jedem Wickelkopf (17, 17′) eine im Wenderahmen (18.1) gelagerte und in dessen Drehrichtung dem Wickelkopf nachfolgende Umlenkwalze (20, 20′) zu­ geordnet ist, wobei die dem jeweils der Leitwalze (15) ferneren Wickelkopf (17) zugeordnete Umlenk­ walze (20) mindestens in der Tangentialebene (16) oder jenseits von ihr auf der von der Auflage (5) abgewandten Seite liegt.
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