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DE3629749A1 - Vorrichtung zum herstellen von filmabzuegen - Google Patents

Vorrichtung zum herstellen von filmabzuegen

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Publication number
DE3629749A1
DE3629749A1 DE19863629749 DE3629749A DE3629749A1 DE 3629749 A1 DE3629749 A1 DE 3629749A1 DE 19863629749 DE19863629749 DE 19863629749 DE 3629749 A DE3629749 A DE 3629749A DE 3629749 A1 DE3629749 A1 DE 3629749A1
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DE
Germany
Prior art keywords
mask
photographic paper
frame
opening
base plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19863629749
Other languages
English (en)
Inventor
Safouh I Naamani
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
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Publication of DE3629749A1 publication Critical patent/DE3629749A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/58Baseboards, masking frames, or other holders for the sensitive material
    • G03B27/582Baseboards, easels

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection-Type Copiers In General (AREA)
  • Holders For Sensitive Materials And Originals (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Herstellen mehrerer Filmabzüge auf einem fotografischen Papier, wobei das Format der Filmabzüge kleiner ist als das Format des fotografischen Papiers.
Es sind verschiedene Geräte bekannt, mit denen Filmabzüge von einem Filmnegativ hergestellt werden können. Es gibt beispiels­ weise Vergrößerungsgeräte, bei denen eine Einheit, bestehend aus einer Lichtquelle, einem Negativhalter und einer Linse, höhen­ verschieblich geführt und feststellbar ist. Durch diese Einheit wird das auf dem Negativ befindliche Bild auf eine Grundplatte projiziert, auf der sich ein fotografisches Papier befindet. Die Lichtquelle wird für eine durch die Eigenschaften des fotogra­ fischen Papiers vorbestimmte Zeitspanne eingeschaltet. Anschlie­ ßend wird das fotografische Papier in bekannter Weise entwic­ kelt.
Eine weitere Möglichkeit zur Herstellung von Fotoabzügen besteht darin, sogenannte Kontaktabzüge zu fertigen. Dabei befindet sich eine Lichtquelle in einem Gehäuse. Auf dieses Gehäuse wird das Filmnegativ gelegt. Unmittelbar auf das Filmnegativ wird das fotografische Papier gelegt. Über dem Negativ und dem fotogra­ fischen Papier kann sich eine im allgemeinen schwenkbare Abdec­ kung befinden. Die Lichtquelle wird für einen durch die Eigen­ schaften des fotografischen Papiers vorbestimmten Zeitraum ein­ geschaltet. Anschließend wird das fotografische Papier entnommen und auf vorbekannte Weise zum fertigen Papierbild-Abzug entwic­ kelt. Es versteht sich, daß beim Herstellen derartiger Kontakt­ abzüge der Kontaktabzug dasselbe Format, d.h. dieselbe Bild­ größe hat wie das Filmnegativ, während bei der Verwendung des oben beschriebenen Vergrößerungsgeräts ein Format hergestellt werden kann, das vom Abstand der aus Lichtquelle, Filmnegativ und Linse bestehenden Einheit von der Grundplatte und damit von dem fotografischen Papier abhängt.
Von den Herstellern des fotografischen Papiers wird dieses ledig­ lich ab einer Mindestgröße geliefert. Es ist jedoch bisweilen erforderlich, Filmabzüge von einem Format herzustellen, welches kleiner ist als das von den Herstellern gelieferte Format. Bei­ spielsweise beträgt das Format des fotografischen Papiers 9× 13 cm. Wenn nun Filmabzüge im Format von etwa 4×5 cm herge­ stellt werden sollen, haben vier Filmabzüge dieses Formats auf einem fotografischen Papier des zuerst genannten Formats (9× 13) Platz. Es sind nun Vorrichtungen bekannt, mit denen von einem einzigen Filmnegativ vier gleiche Filmabzüge auf einem ein­ zigen fotografischen Papier hergestellt werden können. Hierzu kann in einem Vergrößerungsapparat der oben geschilderten Art anstelle der sonst vorhandenen, einfachen Linse eine Vierfach- Linse verwendet werden, die, ausgehend von einem einzigen Nega­ tiv, vier gleiche Bilder auf ein fotografisches Papier proji­ ziert. Nach der Entwicklung des fotografischen Papiers befinden sich also vier Filmabzüge auf diesem, die im allgemeinen in einem rechteckigen Muster angeordnet sind. Anschließend wird das fotografische Papier jeweils in der Mitte auseinandergeschnit­ ten, und die vier (kleinerformatigen) Filmabzüge sind fertig. Diese vier Filmabzüge sind jedoch, wie bereits geschildert, identisch.
Wenn lediglich ein einziger Filmabzug hergestellt werden soll, der ein Format aufweist, welches kleiner ist als das Format des fotografischen Papieres, muß dieser kleinformatige Filmabzug aus dem fotografischen Papier nach der Herstellung des Filmabzuges herausgeschnitten werden. Hierdurch entsteht also ein gewisser Abfall von ungenutztem fotografischen Papier, wodurch dieses Ver­ fahren relativ teuer ist.
Bei den aus dem Stand der Technik vorbekannten Verfahren und Vor­ richtungen besteht also lediglich die Möglichkeit, entweder vier identische kleinformatige Filmabzüge auf einem fotografischen Papier von größerem Format als die fertigen Filmabzüge unterzu­ bringen oder aber, wenn nur ein einziger Filmabzug kleineren Formats hergestellt werden soll, eine relativ große Menge Abfall in Kauf zu nehmen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Vorrichtung zum Herstel­ len mehrerer Filmabzüge der eingangs genannten Art zu schaffen, mit der auf einfache Weise mehrere verschiedene Filmabzüge auf einem fotografischen Papier hergestellt werden können.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch einen auf einer Grundplatte befindlichen rechteckigen Rahmen und eine recht­ eckige, mit einer zentralen Öffnung versehene Maske, wobei minde­ stens eine Abmessung des Rahmens um ein ganzzahliges Vielfaches größer ist als die parallel zu dieser/diesen Abmessung/Abmessun­ gen verlaufende Kante der Öffnung der Maske.
Das fotografische Papier wird in den rechteckigen Rahmen auf die Grundplatte gelegt. Über dem fotografischen Papier befindet sich die rechteckige Maske, die mit einer zentralen Öffnung versehen ist. Zunächst wird das fotografische Papier derart in den Rahmen eingelegt, daß eine seiner Ecken an einer Ecke des Rahmens an­ liegt. Anschließend wird die Lichtquelle eingeschaltet, wodurch das Bild des Filmnegativs durch die zentrale Öffnung der Maske auf das fotografische Papier projiziert wird.
Da der Rahmen größer ist als die Öffnung der Maske, wird durch diese erste Projektion nur ein Teilbereich des fotografischen Papiers belichtet. Anschließend wird das fotografische Papier derart in eine andere Ecke des Rahmens verschoben, daß eine andere Ecke des fotografischen Papiers an einer anderen Ecke des Rahmens anliegt. In dieser Stellung wird mit einem anderen als dem zunächst eingelegten Negativ ein weiterer Belichtungsvorgang durchgeführt. Auf dem fotografischen Papier befindet sich daher an einer anderen als der zunächst belichteten Stelle ein weite­ rer Abzug, der mit dem ersten Abzug nicht identisch ist. Der soeben beschriebene Vorgang kann bis zu vier Mal wiederholt werden, wodurch sich dann am Ende des gesamten Vorgangs bis zu vier verschiedene Abzüge auf einem einzigen fotografischen Papier befinden.
Es ist selbstverständlich auch möglich, mit der Erfindung vier identische Abzüge auf einem einzigen fotografischen Papier größe­ ren Formats anzufertigen. Gegenüber dem Stand der Technik hat dies den Vorteil, daß nicht eine teure Vierfach-Linse erforder­ lich ist, sondern daß vielmehr mit einer gewöhnlichen Linse gearbeitet werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ergibt sich aus folgendem: Es gibt automatische Entwicklungsgeräte, die sämtliche Schritte zur Entwicklung des fotografischen Papiers automatisch und selbsttätig durchführen. Diese automatischen Entwickler können jedoch nur fotografisches Papier ab einer bestimmten Größe, d.h. ab einem bestimmten Format verarbeiten. Wenn bisher Abzüge eines kleineren Formats hergestellt werden sollten, war es bisher bei der Verwendung eines derartigen automatischen Entwicklers erfor­ derlich, die oben geschilderten Nachteile in Kauf zu nehmen, also entweder vier identische kleinformatige Filmabzüge auf einem fotografischen Papier unterzubringen oder aber eine relativ große Menge Abfall in Kauf zu nehmen. Auch diese Nach­ teile werden durch die Erfindung vermieden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist die Maske um eine parallel zur Grundplatte verlaufende Achse schwenk­ bar gelagert. Die Maske kann also nach oben und wieder nach unten geklappt werden. Wenn die Maske nach unten geklappt ist und sich also auf der Grundplatte befindet, findet der Belich­ tungsvorgang statt. Anschließend kann die Maske hochgeklappt werden, und das fotografische Papier kann in eine weitere Posi­ tion geschoben werden oder aus der Vorrichtung entnommen werden. Anschließend kann ein neues fotografisches Papier in die Vorrich­ tung eingelegt werden und die Maske wieder geschlossen werden.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung weist die Maske einen Verstärkungsrahmen auf. Dies erhöht die Stabilität und Verschleißfestigkeit der Maske.
Vorteilhafterweise besteht der Rahmen aus rechtwinkelig zueinan­ der verlaufenden Leisten. Die Leisten können derart ausgestaltet sein, daß sie in ihren Endbereichen nicht miteinander verbunden sind. Die Eckbereiche des Rahmens sind also freigelassen. Dies vereinfacht die Herstellung des gesamten Rahmens und insbeson­ dere die Herstellung der Eckbereiche des Rahmens. Die beschrie­ bene Ausgestaltung bringt jedoch noch einen weiteren, nachfol­ gend beschriebenen Vorteil mit sich: Das fotografische Papier muß, wie bereits oben beschrieben, jeweils von einer Ecke des Rahmens in eine andere Ecke des Rahmens befördert werden. Es liegt also mit zwei benachbarten seiner Kanten an den Rahmen an, während die beiden anderen Kanten des fotografischen Papiers an keiner Kante des Rahmens anliegen. Soll das Papier aus einer Ecke herausbewegt werden, müßte es also, wenn die beiden an dem Papier anliegenden Kanten durchgehend ausgebildet waren, an einer der beiden anderen Kanten herausgezogen werden. Dabei wäre es unvermeidlich, das fotografische Papier auch im Bereich seiner lichtempfindlichen Schicht zu berühren. Hierdurch kann die lichtempfindliche Schicht zumindest teilweise zerstört werden. Dieser Nachteil wird vermieden, wenn die Endbereiche des Rahmens bzw. der diesen bildenden Leisten nicht miteinander ver­ bunden sind, so daß ein freier Zwischenraum entsteht. Im Bereich dieses Zwischenraumes kann das fotografische Papier geschoben werden, wobei nur dessen Kanten, nicht jedoch auch die daran an­ grenzende Oberfläche des fotografischen Papiers berührt werden muß.
Der gleiche Vorteil kann erreicht werden, wenn nach einer weite­ ren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung der Rahmen in seinen Eckbereichen Öffnungen aufweist.
Der Rahmen kann größenverstellbar sein. Hierdurch können in der Vorrichtung fotografische Papiere verschiedenen Formats verwen­ det werden. Die Größe der Maske muß dabei an die Größe des Rah­ mens angepaßt werden. Dies kann beispielsweise dadurch gesche­ hen, daß eine weitere, der Größe des Rahmens entsprechende Maske verwendet wird. Die Größenverstellbarkeit des Rahmens kann auf folgende Weise realisiert werden: Die Leisten, aus denen der Rahmen besteht, weisen an ihrer Unterseite Zapfen auf, die in Löcher der Grundplatte eingreifen. In der Grundplatte sind an mehreren Stellen derartige Löcher angebracht. Die Leisten können also herausgenommen werden und an einer anderen Stelle, an der entsprechende Löcher vorgesehen sind, wieder in die Grundplatte eingesetzt werden.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform ist die Maske drei Mal so lang wie die Länge und drei Mal so breit wie die Breite ihrer zentralen, rechteckigen Öffnung. Auf diese Weise können auf dem fotografischen Papier vier Abzüge untergebracht werden. Es ver­ steht sich, daß die Maske etwas länger bzw. breiter sein kann, damit die Abzüge bzw. Teilbilder auf dem fotografischen Papier nicht nahtlos aneinanderstoßen, sondern damit ein gewisser Rand zwischen den einzelnen Abzügen bestehen bleibt. Derselbe Effekt kann natürlich auch durch eine geringfügige Verkleinerung der zentralen, rechteckigen Öffnung der Maske erzielt werden.
Es können Halter zum Festhalten des fotografischen Papiers vor­ handen sein. Durch diese Halter soll das fotografische Papier in der Arbeitsstellung zuverlässig festgehalten werden. Die Halter können aus einem federnden Metallteil bestehen, wobei das fotografische Papier durch das federnde Metallteil auf der Grund­ platte in dem Rahmen festgeklemmt wird. Vorteilhafterweise werden zwei Halter an gegenüberliegenden Seiten des Rahmens ange­ bracht. Zwei derartige Halter sind erforderlich, aber auch aus­ reichend, um das fotografische Papier in sämtlichen vier Ecken, d.h. in allen vier Arbeitspositionen festzuhalten.
Wenn die Maske aus einem dünnen Blatt aus Metall oder Kunststoff besteht, ist sie für die Verwendung bei der Herstellung von Kontaktabzügen geeignet. Bevorzugt kann ein Blatt aus schwarzem Metall verwendet werden. Wenn die Maske aus einem dicken Blatt aus Metall (Vorzugsweise schwarzem Metall) oder Kunststoff be­ steht, ist sie für die Verwendung in einem Vergrößerungsgerät geeignet.
Nach einer weiteren vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist eine Abdeckung vorhanden, die die Öffnung der Maske voll­ ständig abdeckt. Die Öffnung kann mit einer vorspringenden Kante an ihrer Unterseite versehen sein, so daß die Abdeckung einfach eingelegt werden kann und das darunterliegende fotografische Papier nicht berührt und damit auch nicht beschädigt. Die Ab­ deckung dient dazu, ein neues, vom zunächst verwendeten verschie­ denes Negativ zentrieren zu können. Dazu kann es nämlich erfor­ derlich sein, die Lichtquelle einzuschalten. Damit die richtige Belichtungszeit für das fotografische Papier eingehalten werden kann, muß während der Zeit der Justierung des neuen Negativs das fotografische Papier von jeglichem Lichteinfall abgeschirmt werden. Zu diesem Zweck wird die Abdeckung in die Öffnung der Maske eingesetzt. Damit kann kein Licht mehr auf das fotogra­ fische Papier fallen, und die Lichtquelle des Vergrößerungsge­ räts kann eingeschaltet und das neue Negativ kann justiert werden.
Nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist auf der Grundplatte eine Scharfeinstellungsfläche vorgesehen, die in der­ jenigen Höhe liegt, in der auch das fotografische Papier liegt. Mit Hilfe dieser Fläche kann auf einfache Weise eine Scharfein­ stellung des Vergrößerungsgeräts erfolgen. Zu diesem Zweck wird zunächst das Negativ eingelegt. Dann wird die Lampe eingeschal­ tet, und das Negativbild wird auf die Scharfeinstellungsfläche projiziert. Dann wird das projizierte Negativbild auf dieser Scharfeinstellungsfläche scharf eingestellt. Die Scharfeinstel­ lungsfläche befindet sich auf derselben Höhe wie das fotogra­ fische Papier bzw. die Oberseite (lichtempfindliche Seite) des fotografischen Papiers, damit jeder Höhenfehler vermieden wird. Nach erfolgter Scharfeinstellung kann die Herstellung der Abzüge erfolgen.
Nachfolgend werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der beigefügten Zeichnungen im einzelnen erläutert. In den Zeichnun­ gen zeigt:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Ausführungs­ beispiels der Erfindung,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht eines weiteren Aus­ führungsbeispiels,
Fig. 3 eine Seitenansicht des in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiels,
Fig. 4 einen Teil des Rahmens nach einer weiteren Aus­ führungsform,
Fig. 5 einen Teil des Rahmens mit einem aus einem federn­ den Metallteil bestehenden Papierhalter,
Fig. 6 und Fig. 7 in einer perspektivischen Darstellung eine Ab­ deckung für die Öffnung der Maske,
Fig. 8 in schematischer Darstellung ein Ausführungsbei­ spiel der Maske und
Fig. 9 einen Querschnitt durch die Maske nach Fig. 8.
In den Figuren sind gleiche Teile mit gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus einer Grundplatte 1, auf der ein insgesamt als 3 bezeichneter Rahmen befestigt ist. Der Rahmen besteht aus vier mit der Grund­ platte verbundenen Leisten 4, 5, von denen lediglich die Leisten 4 und 5 sichtbar sind, nicht jedoch die beiden anderen Leisten, die in der perspektivischen Darstellung der Fig. 1 von dem Ver­ stärkungsrahmen 13 abgedeckt werden. Auf der Grundplatte 1 befin­ det sich innerhalb des Rahmens 3 die Maske 16, die einen Verstär­ kungsrahmen 13 aufweist. Der Verstärkungsrahmen 13 besitzt Ver­ längerungen, die sich zwischen Blöcken 8 und 9 befinden. Die Blöcke 8 und 9 sind fest mit der Grundplatte 1 verbunden. Die Maske 16 ist um die Achse 2 schwenkbar gelagert. Sie kann mit dem Handgriff 7 verschwenkt werden.
Der aus den Leisten 4 und 5 und aus weiteren, nicht sichtbaren Leisten bestehende Rahmen ist in sämtlichen vier Eckbereichen unterbrochen. Einer dieser Eckbereiche ist mit der Bezugsziffer 6 gekennzeichnet. In diesen Eckbereichen des Rahmens 3 befinden sich die Eckbereiche 10, 11, 12 und ein weiterer Eckbereich, der nicht mit einer Bezugsziffer gekennzeichnet ist, des Verstär­ kungsrahmens 13 der Maske 16.
Die Maske 16 weist in ihrer Mitte eine rechteckige Öffnung 15 auf. Auf der Grundplatte 1 befindet sich zwischen den beiden Blöcken 8 und 9 eine Scharfeinstellungsfläche 14. Diese Scharf­ einstellungsfläche 14 weist dieselbe Höhe auf wie das zwischen der Maske 16 und der Grundplatte 1 befindliche fotografische Papier bzw. wie dessen lichtempflindliche Oberseite.
Das in Fig. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel einer erfindungsge­ mäßen Vorrichtung ist für die Verwendung in einem Vergrößerungs­ apparat geeignet. Es versteht sich jedoch von selbst, das eine derartige Vorrichtung vom Fachmann ohne weiteres für die Verwen­ dung in einem Gerät zur Herstellung von Kontaktabzügen abgeän­ dert werden kann.
Nachfolgend soll der Arbeitsvorgang bei der Verwendung des in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiels in einem Vergrößerungs­ gerät beschrieben werden. Die Maske 16 wird um die Achse 2 nach oben verschwenkt. Ein fotografisches Papier, welches vier Mal so groß ist wie die zentrale, rechteckige Öffnung 15 der Maske 16 wird innerhalb des Rahmens 3 auf die Grundplatte 1 gelegt. Die lichtempfindliche Seite des fotografischen Papiers befindet sich oben. Das Papier wird in eine Ecke des Rahmens geschoben.
Dies geschieht in dem gezeigten Ausführungsbeispiel von Hand. Es versteht sich jedoch von selbst, daß es dem Fachmann überlassen bleibt, einen geeigneten Antrieb für die Papierbewegung inner­ halb des Rahmens vorzusehen, der ein manuelles Verschieben des Papiers entbehrlich macht und einen automatischen Papiertransport ermöglicht. Das Papier wird vollständig in eine Ecke geschoben; d.h. zwei Kanten des Papiers berühren den Rahmen, während die beiden anderen Kanten des fotografischen Papiers den Rahmen nicht berühren. Nachdem das Papier diese Lage erreicht hat, wird die Maske 16 durch eine Drehbewegung um die Achse 2 nach unten geschlossen. Jetzt kann die Lichtquelle des Vergrößerungsgeräts für die vorherbestimmte Zeit eingeschaltet werden, wodurch der unter der zentralen Öffnung 15 liegende Bereich des fotografischen Papiers belichtet wird. Damit ist der erste von vier Abzügen auf dem fotografischen Papier hergestellt.
Anschließend wird die Maske geöffnet, das fotografische Papier in eine benachbarte Ecke geschoben und die Maske wieder geschlos­ sen. Bevor der nächste Belichtungsvorgang stattfindet, kann das in dem Vergrößerungsgerät befindliche Negativ durch ein anderes Negativ ersetzt werden. Ein weiterer Belichtungsvorgang schließt sich an. Dadurch ist das zweite durch diesen Belichtungsvorgang erzeugte Teilbild von dem ersten Teilbild verschieden.
Es schließt sich ein weiterer soeben beschriebener Vorgang an, in dem das fotografische Papier in eine weitere Ecke des Rahmens 3 verschoben wird. Auch diesmal kann das Negativ ausgewechselt werden, wodurch ein weiteres, verschiedenes Teilbild auf dem fotografischen Papier erzeugt wird. Schließlich wird das Papier in die vierte und letzte Ecke des Rahmens verschoben, und ein weiterer Belichtungsvorgang mit einem weiteren, gegebenenfalls verschiedenen, Negativ schließt sich an.
Nachdem vier derartige Belichtungsvorgänge durchgeführt worden sind, wird das fotografische Papier entnommen und kann auf be­ kannte Weise entwickelt werden.
Wie bereits oben beschrieben, sind die Ecken des Rahmens 3 (also beispielsweise die Ecke 6) durchbrochen ausgestaltet. Das foto­ grafische Papier braucht also nicht an seiner Oberseite ange­ faßt zu werden, sondern kann mit dem Finger an seiner Ecke oder an einer der beiden Eckkanten aus der Ecke herausgeschoben werden. Dadurch wird eine Beschädigung der lichtempfindlichen Schicht des fotografischen Papiers einfach und zuverlässig ver­ mieden.
In der Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, wobei mit der Fig. 1 übereinstimmende Teile mit denselben Bezugsziffern bezeichnet sind. Der Verstärkungsrahmen 13 ist in den Blöcken 8 und 9, die mit der Grundplatte 1 fest verbunden sind, um die Achse 2 schwenkbar gelagert. Die Verbindung des Ver­ stärkungsrahmens 13 mit der Maske 16 erfolgt durch Halter 20 und 21, die mit der Maske 16 fest verbunden sind und in denen der Verstärkungsrahmen 13 drehbar gelagert ist.
Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform. Wenn der Verstärkungsrahmen 13 nach oben um die Drehachse 2 verschwenkt wird, wird auch die Maske 16, vermittelt durch die Halter 20 und 21, nach oben verschwenkt. In der Fig. 3 sind weiterhin dargestellt die Grundplatte 1 und die den Rahmen bildenden Leisten 4 und 5.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des Rahmens. Es ist ein Eckbereich des Rahmens dargestellt, der in diesem Bereich aus den Leisten 32 und 34 besteht. In dem Eckbereich ist die Leiste 32 durch die Öffnung 30 und die Leiste 34 durch die Öff­ nung 31 unterbrochen. Diese Öffnungen 30 und 31 dienen demselben Zweck wie die Unterbrechungen des Rahmens in Fig. 1, von denen eine in Fig. 1 mit der Bezugsziffer 6 bezeichnet ist. Durch diese Öffnungen kann das fotografische Papier aus dem Eckbereich des Rahmens herausgestoßen bzw. herausgeschoben werden, ohne daß es auf seiner lichtempfindlichen Oberseite angefaßt werden muß.
Fig. 5 zeigt einen Halter zum Festhalten des fotografischen Papiers, der aus einem federnden Metallteil 40 besteht. Dieses federnde Metallteil 40 ist an einer der Leisten 4 angebracht, die den Rahmen bilden. Das fotografische Papier (in Fig. 5 nicht dargestellt), wird unterhalb des Halters 40 an die Leiste 4 herangeschoben und durch die federnde Elastizität des Halters 40 festgeklemmt. Es kann also nicht mehr verrutschen, nachdem es festgeklemmt worden ist. Wenn kein derartiger Halter 40 vorge­ sehen ist, besteht die Gefahr, daß das fotografische Papier ver­ rutscht, wenn beispielsweise die Maske 16 geschlossen wird.
Die Fig. 6 und 7 zeigen eine Abdeckung 60, die die Öffnung 15 vollständigt abdeckt. Die Öffnung 15 besitzt auf ihrer Unter­ seite eine umlaufende Kante 61, die vorspringt und damit eine geringere Fläche umgrenzt als die Öffnung 15 an ihrer Oberseite. Die Abdeckung 60 schließt die Öffnung 15 vollständig und licht­ undurchlässig ab. Wenn sich die Abdeckung 60 also in ihrer in Fig. 7 gezeigten Stellung befindet, kann kein Licht von der Lichtquelle des Vergrößerungsapparats auf das in Fig. 7 nicht dargestellte, unterhalb der Maske 16 und der Abdeckung 60 befind­ liche fotografische Papier hindurchdringen. Die Abdeckung 60 kann eingesetzt werden, um ein Negativ zu zentrieren. Wenn das Negativ ausgewechselt wird, wenn also ein neues Negativ einge­ setzt wird, kann es erforderlich sein, dieses zunächst zu justie­ ren. Zu diesem Zweck wird die Abdeckung 60 in die Öffnung 15 eingesetzt. Anschließend wird das Negativ justiert bzw. zen­ triert. Nachdem die Zentrierung durchgeführt worden ist, wird die Lichtquelle ausgeschaltet. Danach wird die Abdeckung ent­ fernt. Jetzt kann der Belichtungsvorgang durchgeführt werden.
Fig. 8 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Maske 16. Die Maske 16 umfaßt den Bereich der die Ecken 51, 52, 53, 54 verbindenden Linien. In der Mitte der Maske 16 befindet sich die Öffnung 15, die von den Linien umgrenzt wird, die die Punkte 55, 56, 57, 58 verbinden. Die Maße des Ausführungsbeispiels der Maske 16 sind in der Fig. 8 ebenfalls angegeben. Die Maske 16 dient also dazu, auf ein fotografisches Papier vier Abzüge des Formats 50 mm×36,5 mm anzubringen.
In einer ersten Stellung befindet sich das fotografische Papier in einer Stellung, in der sich seine Ecken mit den Punkten 54, 71, 56, 72 der Maske 16 decken. Das fotografische Papier befin­ det sich also in der linken unteren Ecke 54 der Maske 16, wo­ durch das erste Teilbild auf dem Papier in dem rechten oberen Bereich des fotografischen Papiers erzeugt wird. Anschließend wird das fotografische Papier in die rechte untere Ecke 53 ver­ schoben. Die Ecken des fotografischen Papiers stimmen dann mit den Ecken 53, 74, 55, 73 der Maske überein. Jetzt wird das foto­ grafische Papier in seinem linken, oberen Bereich belichtet.
Anschließend wird das Papier in die Ecke 52 verschoben. Seine Ecken decken sich jetzt mit den Ecken 52, 75, 58, 76 der Maske 16. Das Papier wird in seinem linken unteren Bereich belichtet.
Als letztes wird das Papier in die vierte Ecke 51 verschoben. Seine Ecken stimmen jetzt mit den Ecken 51, 77, 57, 78 der Maske 16 überein. Das Papier wird in seinem rechten unteren Bereich belichtet.
Wie aus der Fig. 8 unmittelbar deutlich wird, ist die Länge (Abstand der Punkte 51 und 52) der Maske 16 dreimal so groß wie die Länge (Abstand der Punkte 55 und 56) der zentralen recht­ eckigen Öffnung 15 der Maske 16. Die Breite (Abstand der Punkte 51 und 54) der Maske 16 ist dreimal so groß wie die Breite (Abstand der Punkte 55 und 58) der Öffnung 15. Die soeben ange­ gebenen Maße gelten grundsätzlich und ungefähr. Wie aus der Fig. 8 ersichtlich, ist bei dem gewählten Ausführungsbeispiel die Größe der zentralen Öffnung 15 etwas kleiner gewählt, damit sich zwischen den einzelnen Teilbildern auf dem fotografischen Papier Ränder befinden, damit also diese Teilbilder nicht un­ mittelbar aneinanderstoßen.
Das fotografische Papier hat die Länge des Abstandes der Punkte 51 und 77 und die Breite, die dem Abstand der Punkte 51 und 78 entspricht. Auch diese Größe ist jedoch beim gewählten Ausfüh­ rungsbeispiel etwas anders gewählt, nämlich etwas größer, um nicht nur zwischen den Teilbildern Ränder zu erzeugen, sondern auch einen umlaufenden, also um alle vier Teilbilder umlaufen­ den Rand zu erzeugen. Die einzelne Ausgestaltung sei dabei dem Fachmann überlassen. Wesentlich ist, daß die Maske, deren Öff­ nung und das fotografische Papier im wesentlichen die oben be­ schriebenen Abmessungen haben müssen, damit auf einem fotogra­ fischen Papier vier Teilbilder untergebracht werden können.
In Fig. 8 sind weiterhin Einbuchtungen 40 und 41 der Maske 16 angedeutet. Diese Einbuchtungen 40 und 41 befinden sich auf der Unterseite der Maske. Ihre Querschnittsform ist in der Fig. 9 bei der Bezugsziffer 101 dargestellt. Die Einbuchtungen dienen dazu, Platz für die beispielsweise in Fig. 5 dargestellten Hal­ ter zu schaffen.
Wenn, wie in der Fig. 8 dargestellt, zwei Halter verwendet werden, die sich auf gegenüberliegenden Seiten im wesentlichen in der Mitte der Seite befinden, ist das fotografische Papier in jeder der vier beschriebenen Positionen festgehalten. Es sind also mindestens zwei Halter erforderlich, um das Papier in jeder der vier Positionen festzuhalten. Andererseits sind zwei Halter auch ausreichend, um dies zu erreichen, wenn sie, wie in der Fig. 8, im wesentlichen in der Mitte zweier gegenüberliegender Seiten angebracht sind.

Claims (15)

1. Vorrichtung zum Herstellen mehrerer Filmabzüge auf einem foto­ grafischen Papier, wobei das Format der Filmabzüge kleiner ist als das Format des fotografischen Papiers, gekennzeichnet durch einen auf einer Grundplatte (1) befindlichen rechteckigen Rahmen (3) und eine rechteckige, mit einer zentralen Öffnung (15) versehene Maske (16), wobei mindestens eine Abmessung des Rahmens (3) um ein ganzzahliges Vielfaches größer ist als die parallel zu dieser/diesen Abmessung/Abmessungen verlau­ fende Kante der Öffnung (15) der Maske (16).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (16) um eine parallel zur Grundplatte (1) verlaufende Achse (2) schwenkbar gelagert ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (16) einen Verstärkungsrahmen (13) aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) aus rechtwinkelig zueinan­ der verlaufenden Leisten (4, 5) besteht.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Leisten (4, 5) in ihren Endbereichen (6) nicht miteinander verbunden sind.
6. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) in seinen Eckbereichen (6) Öffnungen (30, 31) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen (3) größenverstellbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (16) dreimal so lang ist wie die Länge und dreimal so breit ist wie die Breite ihrer zen­ tralen, rechteckigen Öffnung (15).
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Halter (40, 41) zum Fest­ halten des fotografischen Papiers vorhanden ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Halter (40, 41) aus einem federnden Metallteil zum Einklem­ men des fotografischen Papiers bestehen.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Halter (40, 41) an gegenüberliegenden Seiten des Rahmens (3) angebracht sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Maske (16) aus einem dünnen Blatt aus Metall oder Kunststoff besteht.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Makse (16) aus einem dicken Blatt aus Metall oder Kunststoff besteht.
14. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekenn­ zeichnet durch eine Abdeckung (60), die die Öffnung (15) der Maske (16) vollständig abdeckt.
15. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte (1) eine Scharfein­ stellungsfläche (14) vorgesehen ist, die in derjenigen Höhe liegt, in der auch das fotografische Papier liegt.
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