DE3629440A1 - Absorptionsanlage, insbesondere absorptionswaermepumpe - Google Patents
Absorptionsanlage, insbesondere absorptionswaermepumpeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F25—REFRIGERATION OR COOLING; COMBINED HEATING AND REFRIGERATION SYSTEMS; HEAT PUMP SYSTEMS; MANUFACTURE OR STORAGE OF ICE; LIQUEFACTION SOLIDIFICATION OF GASES
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Description
Die Erfindung betrifft eine Absorptionsanlage,
insbesondere Absorptionswärmepumpe, mit einem
Kältemittelkreislauf, in dem ein Austreiber, ein
Kondensator, ein Expansionsventil, ein Verdampfer, ein
Absorber, eine Lösungspumpe und ein Wärmetauscher
vorgesehen sind, wobei aus einer kältemittelreichen
Lösung das Kältemittel im Austreiber ausgetrieben wird
und kältemittelarme Lösung dem Kältemitteldampf zugeführt
wird.
Eine derartige Absorptionswärmepumpe ist in der
DE-OS 30 16 532 beschrieben. Bei derartigen
Absorptionswärmepumpen bildet sich am Verdampfer Reif
oder Eis. Dadurch wird der Wirkungsgrad der Anlage
herabgesetzt. Es sind deshalb Maßnahmen zur periodischen
Abtauung des Verdampfers nötig. In der DE-OS 30 16 532
ist vorgeschlagen, zum Zwecke des Abtauens des
Verdampfers das Kältemittel über eine Bypaßleitung unter
Umgehung des Kondensators, des Nachkühlers und des
Expansionsventils direkt zum Verdampfer zu führen.
Hierfür sind Magnetventile nötig. Diese erschweren den
Aufbau.
In der DE-OS 26 48 554 ist eine Kälteanlage beschrieben.
Um den Abtauvorgang des Verdampfers einzuleiten, sind
auch hier Magnetventile vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Anlage der eingangs
genannten Art vorzuschlagen, hei dem das Abtauen des
Verdampfers ohne die Notwendigkeit von Schaltventilen
erfolgt.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Anlage der
eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß zwischen den
Verdampfer und den Absorber eine Mischeinrichtung
geschaltet ist, der einerseits der Kältemitteldampf und
andererseits die kältemittelarme Lösung zugeführt ist,
daß die Mischeinrichtung räumlich niedriger als der
Verdampfer angeordnet ist und im Leitungszug zwischen dem
Verdampfer und der Mischeinrichtung ein durchgehendes
Gefälle besteht und daß zum Abtauen des Verdampfers die
Lösungspumpe abgeschaltet wird, wodurch aus dem
Austreiber heiße, kältemittelarme Lösung die
Mischeinrichtung überflutet und in den Verdampfer steigt.
Dadurch ist erreicht, daß durch Abschalten der
Lösungspumpe der Abtauvorgang eingeleitet wird, ohne daß
hierfür Schaltventile betätigt werden müssen. Beim
Abschalten der Lösungspumpe wird unter dem im Austreiber
herrschenden Druck kältemittelarme Lösung in die
Mischeinrichtung und aus dieser in den Verdampfer
gedrückt. Sie führt dort zum Abtauen des Verdampfers.
Durch das Gefälle zwischen dem Verdampfer und der
Mischeinrichtung ist sichergestellt, daß das
Lösungsmittel nach dem Abtauvorgang restlos aus dem
Verdampfer in die Mischeinrichtung zurückfließt. Dies ist
wesentlich, da Lösungsmittelreste im Verdampfer zu einer
Behinderung oder einem vollständigen Ausfall der
Verdampferfunktion führen können.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist zwischen
der Mischeinrichtung und dem Verdampfer ein Kältetauscher
vorgesehen. Dieser ist räumlich niedriger als der
Verdampfer, jedoch höher als die Mischeinrichtung
angeordnet, wobei das Gefälle durchgehend im Verdampfer
über den Kältetauscher zur Mischeinrichtunq verläuft.
Dadurch ist gewährleistet, daß sich Lösungsmittelreste
auch nicht im Kältetauscher ansammeln können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ergibt sich aus der
folgenden Beschreibung. Die Zeichnung zeigt einen
Schaltplan einer Absorptionswärmepumpe schematisch.
In einem von einem Brenner (1) beheizten Austreiber (2)
wird aus einer kältemittelreichen Lösung Kältemittel
ausgetrieben. In einem Kondensator (3) wird dem
Kältemittel Wärme entzogen und auf einen Nutzkreis (4)
übertragen, in den beispielsweise nicht näher
dargestellte Raumheizkörper geschaltet sind.
Vom Kondensator (3) wird das Kältemittel über einen
Kältetauscher (5) und ein Expansionsventil (6) einem
Verdampfer (7) zugeführt, der beispielsweise von
Umgebungsluft beaufschlagt ist. Der im Verdampfer (7)
gebildete Kältemitteldampf wird über den Kältetauscher (5)
einer Mischeinrichtung (8), insbesondere Mischkammer,
zugeführt, welche an einen Absorber (9) angeschlossen ist,
der ebenfalls im Nutzkreis (4) liegt.
Die im Austreiber (2) entstehende kältemittelarme Lösung
wird über einen Wärmetauscher (10) und ein
Drosselventil (11) ebenfalls der Mischeinrichtung (8)
zugeführt. Im Absorber (9) wird der Kältemitteldampf von
der kältemittelarmen Lösung absorbiert, so daß
kältemittelreiche Lösung entsteht. Diese wird mittels
einer Lösungspumpe (12) über den Wärmetauscher (10) dem
Austreiber (2) zugeführt.
Die Mischeinrichtung (8) ist räumlich tiefer angeordnet
als die tiefste Stelle des Verdampfers (7). Diese
Niveaudifferenz ist in der Figur mit (H) bezeichnet. Der
Kältetauscher (5) ist räumlich tiefer als die tiefste
Stelle des Verdampfers (7), jedoch höher als die
Mischeinrichtung (8) angeordnet. Dabei ist die das
Kältemittel vom Verdampfer (7) zur Mischeinrichtung (8)
führende Leitung (13) so verlegt, daß sie ein vom
Verdampfer (7) zur Mischeinrichtung (8) durchgehendes
Gefälle aufweist. Auch eine waagerechte Leitungsführung
kann genügen. Es können sich also weder im Verdampfer (7)
noch in dem Kältetauscher (5) Lösungsmittelreste sammeln.
Solche fließen infolge des Gefälles ohne weiteres in die
Mischeinrichtung (8) ab.
Am Verdampfer (7) ist ein Vereisungsfühler (14) angeordnet,
der an eine Steuereinrichtung (15) angeschlossen ist. Bei
einer Vereisung des Verdampfers (7) schaltet die
Steuereinrichtung (15) die Lösungspumpe (12) ab.
Gleichzeitig oder verzögert schaltet sie auch den
Brenner (1) ab.
Wird die Lösungspumpe (12) abgeschaltet, dann ist die
Förderung der kältemittelreichen Lösung unterbrochen.
Durch den im Austreiber (2) noch herrschenden Hochdruck
wird weiter heiße, kältemittelarme Lösung in die
Mischeinrichtung (8) gedrückt. Diese füllt sich und die
heiße Lösung steigt über den Kältetauscher (5) in den
Verdampfer (7). Sie führt zu dessen Abtauen.
Nach der Beendigung des Abtauvorganges wird die
Lösungspumpe (12) und gleichzeitig oder verzögert der
Brenner (1) wieder eingeschaltet. Dadurch wird die zum
Abtauen in den Verdampfer (7) gedrückte Lösung wieder aus
diesem abgezogen. Sie fließt über den Kältetauscher (5)
und die Mischeinrichtung (8) zurück und gelangt über den
Absorber (9) und den Wärmetauscher (10) in den
Austreiber (2).
Claims (3)
1. Absorptionsanlage, insbesondere Absorptionswärmepumpe,
mit einem Kältemittelkreislauf, in dem ein Austreiber,
ein Kondensator, ein Expansionsventil, ein Verdampfer,
ein Absorber, eine Lösungspumpe und ein Wärmetauscher
vorgesehen sind, wobei aus einer kältemittelreichen
Lösung das Kältemittel im Austreiber ausgetrieben wird
und die kältemittelarme Lösung dem Kältemitteldampf
zugeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Verdampfer (7) und den Absorber (9) eine
Mischeinrichtung (8) geschaltet ist, der einerseits der
Kältemitteldampf und andererseits die kältemittelarme
Lösung zugeführt ist, daß die Mischeinrichtung (8)
räumlich niedriger als der Verdampfer (7) angeordnet ist
und im Leitungszug (13) zwischen dem Verdampfer (7) und der
Mischeinrichtung (8) ein durchgehendes Gefälle besteht und
daß zum Abtauen des Verdampfers (7) die Lösungspumpe (12)
abgeschaltet wird, wodurch aus dem Austreiber (2) heiße,
kältemittelarme Lösung die Mischeinrichtung (8) überflutet
und in den Verdampfer (7) steigt.
2. Absorptionsanlage nach Anspruch 1, wobei zwischen der
Mischeinrichtung (8) und dem Verdampfer (7) ein
Kältetauscher (5) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kältetauscher (5) räumlich niedriger als der
Verdampfer (7), jedoch höher als die Mischeinrichtung (8)
angeordnet ist, wobei die Leitungsführung vom
Verdampfer (7) über den Kältetauscher (5) zur
Mischeinrichtung (8) waagerecht oder mit Gefälle verläuft.
3. Absorptionsanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Beendigung des Abtauvorgangs die
Lösungspumpe (12) wieder eingeschaltet wird, so daß die
kältemittelarme Lösung über die Mischeinrichtung (8) und
gegebenenfalls den Kältetauscher (5) den Verdampfer (7)
verläßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863629440 DE3629440A1 (de) | 1986-08-29 | 1986-08-29 | Absorptionsanlage, insbesondere absorptionswaermepumpe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863629440 DE3629440A1 (de) | 1986-08-29 | 1986-08-29 | Absorptionsanlage, insbesondere absorptionswaermepumpe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3629440A1 true DE3629440A1 (de) | 1988-03-03 |
Family
ID=6308485
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863629440 Withdrawn DE3629440A1 (de) | 1986-08-29 | 1986-08-29 | Absorptionsanlage, insbesondere absorptionswaermepumpe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3629440A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4176526A (en) * | 1977-05-24 | 1979-12-04 | Polycold Systems, Inc. | Refrigeration system having quick defrost and re-cool |
| DE3018706A1 (de) * | 1980-05-16 | 1981-11-26 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Waermepumpe |
-
1986
- 1986-08-29 DE DE19863629440 patent/DE3629440A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4176526A (en) * | 1977-05-24 | 1979-12-04 | Polycold Systems, Inc. | Refrigeration system having quick defrost and re-cool |
| DE3018706A1 (de) * | 1980-05-16 | 1981-11-26 | Volkswagenwerk Ag, 3180 Wolfsburg | Waermepumpe |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OM8 | Search report available as to paragraph 43 lit. 1 sentence 1 patent law | ||
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Owner name: SCHOTT, EKKEHARD, 6102 PFUNGSTADT, DE |
|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |