DE3629044A1 - Statische erregervorrichtung fuer eine dynamoelektrische maschine - Google Patents
Statische erregervorrichtung fuer eine dynamoelektrische maschineInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf statische Erregervorrichtun
gen für große fluidgekühlte dynamoelektrische Maschinen
oder elektrische Generatoren und betrifft insbesondere sta
tische Erregervorrichtungen, bei denen flüssigkeitsgekühlte
Komponenten, insbesondere ein flüssigkeitsgekühlter Erre
gertransformator, verwendet werden.
Bei Erregervorrichtungen für große dynamoelektrische Ma
schinen, wie beispielsweise Turbogeneratorsätze, die durch
Stromversorgungsunternehmen benutzt werden, ist die Nenn
leistung ebenso wie die Nennleistung der Generatoren selbst
gewachsen. (Der hier verwendete Ausdruck "große dynamoelek
trische Maschine" bezieht sich auf eine Maschine, die eine
Nennleistung von mehr als etwa 50 Megawatt hat.) Ältere
Erregervorrichtungen enthielten umlaufende Stromquellen,
wie beispielsweise einen gesonderten Gleichstromgenerator,
der durch die Turbogeneratorwelle angetrieben wurde und um
laufende Feldwicklungen über Schleifringe und Bürsten mit
Erregerstrom versorgte. Eine weitere Möglichkeit besteht
darin, einen Wechselstromerreger zu benutzen, der durch den
Turbogenerator angetrieben wird, wobei die Gleichrichtung
und die Steuerung der Erregerspannung in äußeren stationä
ren Gleichrichtergruppen erfolgen. Noch eine weitere Mög
lichkeit besteht darin, Diodengleichrichter zu benutzen,
die auf dem Läufer befestigt sind, wobei sich die gesamte
Gleichrichtungsstromquelle dreht und die Steuerung über
elektromagnetische Flußkopplungen mit den umlaufenden Kom
ponenten erfolgt. Ein Beispiel einer Erregervorrichtung mit
umlaufender Gleichrichtereinrichtung ist in der US-PS
37 68 002 beschrieben.
Erregervorrichtungen, die einen weniger großen Kühlbedarf
haben, sind möglich, insbesondere wenn kein hohes Ansprech
verhältnis erforderlich ist. Eine einfache Erregervorrich
tung ist beispielsweise in der US-PS 31 32 296 beschrieben.
Die Erregervorrichtung gemäß der US-PS 31 32 296 ist jedoch
lediglich auf die Ausnutzung der dritten und der höheren Oberwel
len der Grundfrequenz des Läufermagnetflusses gerichtet. Sol
che Vorrichtungen, wie sie dort beschrieben sind, sind für
große dynamoelektische Maschinen nicht praktisch. Die drit
te oder andere höhere Oberwellen sind nicht in der Lage,
der Erregervorrichtung einer großen dynamoelektrischen Ma
schine ausreichend Energie zum Erzeugen der verlangten ho
hen Generatorausgangsleistung zu liefern.
Eine gesonderte Kategorie von Erregervorrichtungen wird als
"statisch" bezeichnet, weil sich die Erregerstromquelle
nicht dreht, sondern stationär oder statisch ist. Eine Ver
bunderregervorrichtung statischer Bauart ist beispielsweise
in den US-PS 37 02 964 und 37 02 965 beschrieben. Die US-
PS 37 02 964 und 37 02 965 beschreiben eine statische Er
regervorrichtung für eine große dynamoelektrische Maschine,
bei der der Erregertransformator in einem abgedichteten Ge
häuse angeordnet sein kann, das gesondert von, aber räum
lich nahe bei dem Generatorgehäuse angeordnet ist. Aus der
Beschreibung der Kühlvorrichtung für den Erregertransforma
tor und aus den Bezugnahmen auf die US-PS 26 95 368 geht
klar hervor, daß die Spulen des Erregertransformators ge
mäß den US-PS 37 02 964 und 37 02 965 durch innere Kühl
flüssigkeit gekühlt werden, die aus dem Generator verfügbar
ist, wogegen die Kernbleche und der Hauptkörper des Erre
gertransformators durch dasselbe Gas, typisch Wasserstoff,
gekühlt werden, das zum Kühlen des Generators benutzt wird.
Ein Erregertransformator, bei dem eine Wicklungs- und Kern
kühlvorrichtung benutzt wird, die von dem Generatorkühl
system isoliert ist, könnte leicht von dem Generator ge
trennt und bequem repariert und/oder ausgetauscht werden,
während eine Hilfserregerquelle mit dem Generator verbun
den ist, wodurch die erwartete Stillstandszeit für den Ge
nerator reduziert wird. Darüber hinaus befindet sich ein
Transformator, der sich die Kühlgasversorgung mit dem Ge
nerator teilt, im allgemeinen entweder in einem Kühldom des
Generatorgehäuses oder in einem gasdichten Druckgehäuse,
das von dem Generatorgehäuse getrennt ist. In jedem Fall
muß der Kühldom oder das Druckgehäuse nach denselben Spezi
fikationen, wie beispielsweise dem Kesselcode, wie das Ge
neratorgehäuse selbst hergestellt werden, um die inneren
Kräfte aushalten zu können, ohne daß eine äußere Beschädi
gung hervorgerufen wird. Es wäre erwünscht, einen flüssig
keitsgekühlten Erregertransformator zu schaffen, da durch
Kühlen des gesamten Transformators einschließlich der Wick
lungen, des Kerns und der elektrischen Anschlüsse mit einer
Flüssigkeit der Transformator außerhalb der Druckgasumge
bung angeordnet werden und ein großer Teil der Kosten für
Materialien, Arbeitsvorgänge und Zeit, die zum Herstellen
der Sicherheitshülle des Transformators erforderlich sind,
eliminiert werden können, was insgesamt zu einer Einsparung
für den Endabnehmer führt. Darüber hinaus würde das Ersetzen
eines Kühlgases durch eine Kühlflüssigkeit allgemein gestat
ten, einen kleineren Transformator für dieselbe äquivalente
Nennleistung herzustellen oder, bei Bedarf, mehr Kernbleche
in einem Gehäuse gleicher Größe unterzubringen und dadurch
die Nennleistung des Transformators und schließlich die ver
fügbare Generatorausgangsleistung zu erhöhen.
Es kann möglich sein, eine Kühlmitteltrennung zwischen dem
Erregertransformator und dem Generator vorzusehen, indem
der Erregertransformator relativ entfernt von dem Generator
angeordnet wird und separate Kühlmittelquellen benutzt wer
den. Diese Orientierung wird typisch benutzt, wenn ein mit
Öl gefüllter Transformator benutzt wird, der ein Öl, wie
beispielswiese Pyranol, zur Innenkühlung hat. Es wird ange
nommen, daß diese ölgefüllten Transformatoren im allgemei
nen nicht in demselben Raum wie der Generator angeordnet
sind, zum Teil wegen der möglichen schädlichen Auswirkungen
auf das Betriebspersonal. Zum Minimieren der Länge der er
forderlichen Kühlmittelanschlüsse und weiter zum Minimieren
der Länge der elektrischen Leiter, die von dem Generator zu
den Primärwicklungen des Erregertransformators führen, und
der Länge der elektrischen Leiter, die von den Sekundär
wicklungen des Erregertransformators zu der Gleichrichter
einrichtung und schließlich zu den Feldwicklungen des Gene
rators führen, ist es jedoch erwünscht, den Erregertrans
formator in unmittelbarer Nähe des Generators und wenigstens
gewissermaßen in demselben Raum eines Gebäudes wie den Ge
nerator anzuordnen.
Die statische Erregervorrichtung, die in der US-PS 44 77 767
beschrieben ist, ist vorzugsweise innerhalb des Generatorge
häuses in einem Kühldom direkt in dem Strömungsweg für und
gekühlt durch dasselbe Kühlmittel, das zum Kühlen des Haupt
teils des Generators benutzt wird, angeordnet. Die elektri
sche Konfiguration des Erregerkreises gemäß der US-PS
44 77 767 gestattet zwar die Verwendung eines kleineren Er
regertransformators gegenüber früheren Transformatoren, es
ist jedoch trotzdem erwünscht, die Größe des Erregertrans
formators weiter zu reduzieren und den Kühlmittelstrom in
nerhalb des Erregertransformators von dem primären Genera
torkühlmittelstrom zu isolieren.
Zum noch weiteren Reduzieren der Größe des Erregertransfor
mators wäre es erwünscht, den Transformator mit einer Flüs
sigkeit, wie beispielsweise Wasser, kühlen zu können, die
eine höhere Wärmeleitfähigkeit hat als Gase, die gegenwär
tig zur Kühlung benutzt werden. Wenn Wasser direkt zum Küh
len des Kerns eines Transformators benutzt wird, ist es im
allgemeinen notwendig, daß das Wasser vollentsalzt wird, um
seine elektrische Leitfähigkeit zu reduzieren. Es wäre vor
zuziehen, eine vorhandene Quelle vollentsalzten Wassers zu
benutzen, statt eine gesonderte Anlage zum Vollentsalzen
des Wassers vorzusehen, da die Anfangskapitalkosten zum Er
stellen der gesonderten Anlage vermutlich die durch die
Verwendung der vorliegenden Erfindung zu erzielenden Vor
teile aufwiegen würden, wenn sie durch die erwarteten an
spruchsvollen Benutzer, wie beispielsweise kommerzielle
Stromversorgungsunternehmen, bei einer Finanz- oder Kosten/
Nutzen-Analyse zum Bestimmen der Möglichkeit des Installie
rens einer Erregervorrichtung und eines flüssigkeitsgekühl
ten Transformators gemäß der Erfindung berücksichtigt wer
den.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Erregertransformator
für eine statische Erregervorrichtung einer großen dynamo
elektrischen Maschine zu schaffen, der kleiner als bislang
benutzte Transformatoren ist.
Weiter soll durch die Erfindung ein Erregertransformator
geschaffen werden, der in unmittelbarer Nähe der dynamo
elektrischen Maschine angeordnet werden kann.
Ferner soll durch die Erfindung eine statische Erregervor
richtung geschaffen werden, bei der die Kühlmittelströmung
innerhalb der Komponenten der Erregervorrichtung von dem
Kühlsystem der großen dynamoelektrischen Maschine isoliert
ist.
Außerdem soll durch die Erfindung eine statische Erreger
vorrichtung geschaffen werden, in der eine Kühlflüssigkeit
zum Kühlen des Kerns und der Wicklungen eines Transforma
tors der Erregervorrichtung benutzt wird.
Weiter soll durch die Erfindung eine vorhandene Quelle voll
entsalzten Wassers zum Liefern eines Typs von Kühlflüssig
keit für den Erregertransformator benutzt werden.
Schließlich soll durch die Erfindung die Nennleistung eines
Erregertransformators erhöht werden, der dieselben Außenab
messungen wie ein bislang benutzter Erregertransformator
hat.
Weitere Ziele der Erfindung sind das Eliminieren von uner
wünschten Merkmalen einer Druckgefäßhülle, die erforderlich
ist, wenn ein gasgekühlter Transformator benutzt wird, und
das Verbessern der Zugänglichkeit des Transformators für
Inspektion und Wartung.
Eine statische Erregervorrichtung für eine dynamoelektrische
Maschine, wobei die Maschine eine drehbare Feldwicklung zum
Erzeugen eines umlaufenden Magnetfeldes, ein Ständerblech
paket mit einem mehrphasigen Satz von Ankerwicklungen, die
in Nuten in dem Ständerblechpaket angeordnet sind, und eine
Kühleinrichtung zum Liefern eines ersten Kühlmittels zum
Kühlen wenigstens des Satzes von Hauptankerwicklungen hat,
weist gemäß der Erfindung einen mehrphasigen Erregertrans
formator auf, der einen Kern und einen Satz Primärwicklungen
sowie einen entsprechenden Satz Sekundärwicklungen hat. Die
Primärwicklungen sind mit den Hauptankerwicklungen elektro
magnetisch gekoppelt, und die Sekundärwicklungen sind mit
einer Gleichrichtereinrichtung verbunden, die die Feld
wicklung der Maschine für die Erzeugung des Magnetfeldes
mit elektrischer Energie versorgt. Der Erregertransformator
weist eine Wärmeaustauscheinrichtung in Wärmeflußverbindung
mit dem Kern des Transformators auf, wobei die Wärmeaus
tauscheinrichtung eine Kühlflüssigkeit, wie beispielsweise
einen Teil des ersten Kühlmittels, zum Kühlen des Kerns
des Transformators enthält.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden un
ter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es
zeigt
Fig. 1 ein Schema des elektrischen und des
mechanischen Teils einer Erreger
vorrichtung nach der Erfindung mit
einem flüssigkeitsgekühlten Erre
gertransformator,
Fig. 2 ein Schema, das insbesondere ein
Kühlsystem für die Erregervorrich
tung nach Fig. 1 veranschaulicht, und
Fig. 3 ein Schema, das insbesondere eine
weitere Ausführungsform eines Kühl
systems für die Erregervorrichtung
nach Fig. 1 veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt eine Ausführungsform einer typischen statischen
Erregervorrichtung (die ausführlich in der US-PS 44 77 767
beschrieben ist, auf die bezüglich weiterer Einzelheiten
verwiesen wird) mit einer zugeordneten Flüssigkeitskühlung
gemäß der Erfindung in Kombination mit einer großen dynamo
elektrischen Maschine oder einem großen Generator, wie sie
typisch durch ein Stromversorgungsunternehmen zum Erzeugen
von elektrischer Energie benutzt werden. Die Erfindung ist
für jede statische Erregervorrichtung für eine große dyna
moelektrische Maschine verwendbar (beispielsweise für Sy
steme, wie sie in den oben angegebenen Patentschriften be
schrieben sind), bei der ein Erregertransformator benutzt
wird, welcher eine Kühlung erfordert, bei welcher es sich
nicht um die umgebende Atmosphäre handelt. Die Erfindung
befaßt sich allgemein nicht mit den Einzelheiten der elek
trischen Verbindung und/oder Konfiguration der besonderen
benutzten statischen Erregervorrichtung, mit der Ausnahme,
daß es wie erwähnt erwünscht ist, den Erregertransformator
in unmittelbarer Nähe des Generators anzuordnen, um die
Länge der elektrischen Verbindungen zwischen den Primär
wicklungen des Transformators und dem Generator sowie die
elektrischen Verbindungen zwischen den Sekundärwicklungen
des Transformators und der Gleichrichtereinrichtung zu mi
nimieren.
Der Generator weist ein äußeres, unter Druck setzbares Ge
häuse 15 auf, durch dessen gesamtes Inneres ein Kühlfluid
28, wie beispielsweise Wasserstoffgas, geleitet wird, um
die Maschine zu kühlen. Innerhalb des unter Druck setzbaren
Gehäuses 15 ist ein Ständer 11 herkömmlichen Aufbaus, wie
er beispielsweise in der oben erwähnten US-PS 37 02 965 be
schrieben ist, angeordnet. Der Ständer 11 ist typisch aus
einer großen Anzahl von sektorförmigen Blechlamellen aufge
baut, die zu einem hohlen zylindrischen Gebilde übereinan
dergestapelt sind, dessen Innenumfang mehrere Längsnuten
besitzt, in denen Hauptwicklungen 12 angeordnet sind. Von
diesen Hauptwicklungen 12 wird die elektrische Ausgangs
leistung des Generators über Hochspannungsdurchführungen 22
abgegeben. Innerhalb des hohlzylindrischen Teils des Stän
ders 11 ist ein Läufer 10 angeordnet, der typisch mit einer
Dampfturbine oder einer anderen Antriebsquelle gekuppelt
ist. Zum Einschließen des Kühlfluids 28 in dem Generator
sind Dichtungen 27 vorgesehen, die mit der Welle des Läu
fers 10 zusammenwirken.
Der Läufer 10 ist ein großes zylindrisches Schmiedeteil aus
Metall, in das Längsnuten geschnitten worden sind. In die
sen Nuten sind typisch zwei oder mehr als zwei Feldwicklun
gen 13 angeordnet. Diese Feldwicklungen 13 werden durch die
Erregervorrichtung nach der Erfindung erregt. Die Feldwick
lungen 13 erzeugen ein radial gerichtetes Magnetflußfeld,
welches die Hauptwicklungen 12 des Ständers 11 während der
Drehung des Läufers 10 schneidet, wodurch die gewünschte
elektrische Ausgangsleistung erzeugt wird, die an den Durch
führungen 22 verfügbar ist.
Wegen der großen Mengen an elektrischer Energie, die durch
große dynamoelektrische Maschinen erzeugt werden, können
sogar geringfügige Unzulänglichkeiten im Maschinenbetrieb
sehr kostspielig sein und große Mengen an thermischer Ener
gie erzeugen, die sich innerhalb der Maschine als Wärme
äußert, welche abgeführt werden muß, um einen langfristig
zuverlässigen Betrieb zu erzielen, den der beabsichtigte
Verwendungszweck verlangt. Aus diesen Gründen werden die
Hauptwicklungen 12 typisch mit einer Kühlflüssigkeit, wie
beispielsweise Wasser, gekühlt. Das läßt sich relativ ein
fach realisieren, weil die Hauptwicklungen stationär sind.
Es ist jedoch auch notwendig, den Läufer 10 zu kühlen. Das
erfolgt typisch, indem ein Kühlfluid 28 durch ihn hindurch
geleitet wird, beispielsweise Wasserstoffgas, das bevorzugt
wird, weil es in der Lage ist, im Vergleich zu anderen ver
fügbaren Gasen relativ große Mengen an Wärmeenergie aufzu
nehmen und zu transportieren, und weil dessen geringe Dich
te Lüftungsverluste in dem Generator reduziert. Mit Hilfe
von läufermontierten Lüftern (nicht dargestellt) und ande
ren herkömmlichen Fluidumwälzeinrichtungen wird das Kühl
fluid 28 an Kühlern 19 vorbeigeleitet, die in Domen 16 und
17 angeordnet sind, welche sich im allgemeinen oben auf dem
Generator befinden. Diese Kühler 19 leiten die Wärem aus
dem Kühlfluid 28 ab, bevor es zurück in das Innere des
Hauptgeneratorgehäuses 15 und insbesondere bevor es zurück
in den Spalt zwischen dem Läufer 10 und dem Ständer 11 ge
leitet wird.
Nun wird die Erregervorrichtung selbst sowie deren Bezie
hung zu anderen Komponenten des Generators betrachtet. Der
Wicklungssatz 14 umfaßt Wicklungen 14 a, 14 b und 14 c. Die
Wicklungen 14 a, 14 b und 14 c können aus einem oder mehreren
elektrisch leitenden Stäben bestehen, die in den Ständernu
ten zusammen mit den Hauptwicklungen 12 angeordnet sind.
Die Wicklungen 14 a, 14 b und 14 c sind designierte Potential
quellenwicklungen der Erregervorrichtung und werden allge
meiner als "P-Stäbe" bezeichnet. Die P-Stabwicklungen 14
sind in den Ständernuten auf in der oben erwähnten US-PS
37 02 965 beschriebene Weise angeordnet. Die Wicklungen
14 a, 14 b und 14 c stellen typisch einzelne Kupferstäbe dar,
die in 120°-Intervallen am Innenumfang des Generatorstän
ders 11 angeordnet sind. Vorzugsweise ist einer dieser drei
P-Stäbe in der obersten Nut in einem horizontal ausgerich
teten Generatorständer angeordnet, um die unteren 120° der
Ständerbaugruppe offen und für das Einführen des Läuferkör
pers während des Zusammenbaus des Generators zugänglicher
zu lassen. An einem Ende sind sämtliche P-Stabwicklungen
mit einer neutralen Erde verbunden, so daß sie elektrisch
in Sternschaltung angeordnet sind. Diese Funktion wird vor
zugsweise dadurch erfüllt, daß die P-Stabwicklungsanschlüs
se aus dem Dom 16 über die Durchführung 23 hinaus- und zu
der Schaltung 25 geführt werden. Die Schaltung 25 erfüllt
die herkömmlichen Sicherungs- und Selbstschalterfunktionen
für die Potentialwicklungen 14, und zwar sowohl einzeln als
auch gemeinsam. Am anderen Ende des Generators, d.h. am Kol
lektorende sind die P-Stabwicklungen 14 direkt mit einem
Erregertransformator 18 über die Durchführung 24 verbunden.
Gemäß der Erfindung ist der Erregertransformator 18 vor
zugsweise außerhalb, jedoch in unmittelbarer Nähe des Ge
häuses 15 angeordnet, um die Länge der elektrischen Verbin
dungen ab der Durchführung 24 zu minimieren. Elektrische
Ausgangsleitungen 31 a, 31 b und 31 c, die mit in Dreieck ge
schalteten Sekundärwicklungen 30 (Fig. 2) des Erregertrans
formators 18 verbunden sind, sind mit den Eingängen der
Gleichrichterbrücke 20 verbunden. Die Gleichrichterbrücke
20 gibt Gleichstrom an feststehende Bürsten ab, die übli
cherweise aus Kohle bestehen, und diese geben den Strom an
Schleifringe 21 ab, welche sich mit dem Läufer 10 drehen und
mit den Feldwicklungen 13 elektrisch verbunden sind. Daher
wird elektrische Energie in Form von Wechselstrom in den P-
Stabwicklungen 14 induziert, an den Erregertransformator 18
abgegeben, in diesem modifiziert, durch die Gleichrichter
brücke 20 gleichgerichtet und schließlich an die Feldwick
lungen 13 in Form von Gleichstrom als Quelle für den umlau
fenden Magnetfluß des Läufers 10 abgegeben.
Darüber hinaus wird ein Kühlmittel wie vollentsalztes Wasser
aus einer Kühlmittelquelle 50 so zugeführt, daß es wenig
stens mit einem Teil der Länge der die Wicklungen 14 a, 14 b
und 14 c bildenden Leiter in Wärmeflußverbindung ist. Typisch
sind die Leiter, welche die Wicklungen 14 a, 14 b und 14 c bil
den, aus Kupfer hergestellt und enthalten einen Kanal, durch
den das Kühlmittel hindurchgeleitet werden kann. Das Kühl
mittel wird von der Kühlmittelquelle 50 über eine Leitung 52
zu einem Eingangsverteiler 51 geleitet, der es aufteilt und
in die Leiter jeder Wicklung 14 a, 14 b und 14 c leitet. Das
Kühlmittel wird aus den Leitern der Wicklungen 14 a, 14 b und
14 c an einem Ausgangsverteiler 53 abgeleitet und über eine
Leitung 54 zu der Kühlmittelquelle 50 zurückgeleitet. Der
Kühlmitteldurchfluß wird in den Leitern der Wicklungen 14 a,
14 b und 14 c blockiert, indem ein massiver Kupferleiterab
schnitt vorzugsweise zwischen dem Verteiler 53 und der
Durchführung 24 angeordnet oder hergestellt wird, so daß
das Kühlmittel aus den Leitern der Wicklungen 14 a, 14 b und
14 c von dem Kühlmittel aus den Leitern der Primärwicklungen
des Erregertransformators 18 getrennt ist. Die Kühlmittel
quelle 50 kann auch Kühlmittel liefern (nicht dargestellt),
mit dem die Leiter der Hauptwicklungen 12 analog den Lei
tern 14 a, 14 b und 14 c gekühlt werden. Eine Kühlflüssig
keitsquelle 40, beispielsweise ein Wasserreservoir und vor
zugsweise ein Reservoir vollentsalzten Wassers, hat einen
Ausgang, der mit einem Eingang der Gleichrichterbrücke 20
durch eine Leitung 41 verbunden ist. Die Kühlflüssigkeits
quelle 40 und die Kühlmittelquelle 50 können eine Einheit
bilden.
Ein Kühlmittelausgang der Gleichrichterbrücke 20 ist wie
dargestellt mit einem Kühlmitteleingang des Erregertrans
formators 18 durch eine Leitung 43 verbunden. Ein Kühlmit
telausgang des Erregertransformators 18 ist mit einem Kühl
mittelrückleiteingang der Kühlmittelquelle 40 durch eine
Leitung 45 verbunden, wodurch ein Serienkühlflüssigkeits
kreis von der Kühlflüssigkeitsquelle 40 über die Gleich
richterbrücke 20 und den Erregertransformator 18 geschlos
sen ist. Kühlflüssigkeit, die zu der Kühlflüssigkeitsquelle
40 über die Leitung 45 zurückgeleitet wird, kann geeignet
gekühlt werden, bevor sie wieder in die Gleichrichterbrücke
20 eingeleitet wird.
Fig. 2 zeigt ein Schema eines Erregertransformators 18 mit
zugeordneter Kühlflüssigkeitsquelle 40 gemäß der Erfindung.
Die Leitung 41 ist mit dem Kühlmitteleingang eines Wärme
tauschers 42 der Gleichrichterbrücke 20 verbunden, und der
Kühlmittelausgang des Wärmetauschers 42 ist mit einem Ein
gangsverteiler 56 des Erregertransformators 18 über eine
Leitung 43 verbunden. Der Kühlmittelausgang eines Ausgangs
verteilers 58 ist mit dem Kühlmittelrückleiteingang der
Kühlflüssigkeitsquelle 40 über die Leitung 45 verbunden.
Parallele Kühlwege sind zwischen dem Eingangsverteiler 56
und dem Ausgangsverteiler 58 vorgesehen, um Kühlmittel zum
Kühlen der Komponenten des Transformators 18 zu liefern,
beispielsweise der Primärwicklungen 29, der Sekundärwick
lungen 30 und des Kerns 35. Daher umfaßt ein Serienkühlmit
telströmungsweg von der Kühlmittelquelle 40 aus die Leitung
41, den Wärmetauscher 42, die Leitung 43, den Eingangsver
teiler 56, den Ausgangsverteiler 58 und die Leitung 45. Der
Wärmetauscher, der den Eingangsverteiler 56, den Ausgangs
verteiler 58 und die zugeordneten parallelen Kühlmittelwege
des Transformators 18 umfaßt, kann vorteilhafterweise mit
dem Wärmetauscher 42 in Serie geschaltet sein, wie es in
Fig. 2 dargestellt ist, ohne die Kühlleistung nennenswert
zu beeinträchtigen, da erwartet werden kann, daß die Wärme
menge, die durch die Gleichrichterbrücke 20 erzeugt und
durch den Wärmetauscher 42 abgeleitet wird, relativ gering
ist. Statt dessen können der Wärmetauscher 42 und der Ein
gangsverteiler 56 auch unabhängig voneinander mit der Kühl
flüssigkeitsquelle 40 verbunden sein.
Die Kühlflüssigkeit wird von dem Eingangsverteiler 56 zu
dem Ausgangsverteiler 58 durch die parallelen Kühlmittel
strömungswege der hohlen Leiter geleitet, die die Primär
wicklungen 29 und die Sekundärwicklungen 30 bilden, und
durch die Strömungskanäle in dem Kern 35, so daß die Kühl
flüssigkeit in Wärmeflußverbindung mit den Primärwicklungen
29, den Sekundärwicklungen 30 und dem Kern 35 ist. Da die
Gleichrichterbrücke 20 im allgemeinen in unmittelbarer Nähe
des unter Druck setzbaren Gehäuses 15 des Generators ange
ordnet ist (Fig. 1), kann der Erregertransformator 18 eben
falls in unmittelbarer Nähe, jedoch außerhalb des unter
Druck setzbaren Gehäuses 15 des Generators (Fig. 1) ange
ordnet sein, um die Kühlflüssigkeit auszunutzen, die aus
der Kühlflüssigkeitsquelle (40) verfügbar ist, wenn der
Kühlmitteldurchfluß die Konfiguration nach der Erfindung
hat. Der Kühlmitteldurchfluß durch den Erregertransforma
tor 18 ist zwar in Serienschaltung mit dem Wärmetauscher 42
angeordnet, es ist jedoch möglich, den Erregertransformator
18 direkt aus der Kühlflüssigkeitsquelle 40 zu versorgen,
beispielsweise durch Verbinden des Verteilers 56 mit einem
zweiten Ausgang der Kühlflüssigkeitsquelle 40 oder mit ei
nem Strömungsteiler, der in der Leitung 41 angeordnet ist,
und durch Vorsehen eines Kühlmittelrückweges von dem Aus
gang des Verteilers 58 zu einem zweiten Kühlmittelrückleit
eingang der Kühlflüssigkeitsquelle 40, oder zu einer Durch
flußvereinigungseinrichtung, die in der Leitung 45 angeord
net ist. Da jedoch die Wärmemenge, die durch das Kühlmittel
aufgenommen und wegtransportiert werden muß, das durch den
Wärmetauscher 42 strömt, erwartungsgemäß relativ klein ist,
wird der Serienkühlmitteldurchfluß durch den Wärmetauscher
42 und den Erregertransformator 18, wie es in Fig. 2 ge
zeigt ist, den Betrieb des Erregertransformators 18 nicht
beeinträchtigen.
Fig. 3 zeigt ein Schema einer weiteren Ausführungsform ei
nes Kühlsystems für die Erregervorrichtung nach Fig. 1. Die
elektrischen Ausgangsleitungen 31 a, 31 b, und 31 c des Erre
gertransformators 18 sind hohl, so daß die Kühlflüssigkeit
durch sie hindurchfließen kann. Der Kühlmittelausgang des
Wärmetauschers 42 ist mit der Ausgangsleitung 31 c des Erre
gertransformators 18 verbunden, wodurch die Notwendigkeit
der Leitung 43 beseitigt wird. Die Ausgangsleitung 31 c ist
in Strömungsverbindung mit dem Eingangsverteiler 60, der dem
Kern 35, den Primärwicklungen 29 und den Sekundärwicklungen
30 des Erregertransformators 18 Kühlflüssigkeit liefert. Die
Kühlmittelausgänge der Wicklungen 29 und 30 und des Kerns
35 sind mit dem Ausgangsverteiler 65 verbunden, der mit der
Rückleitung 45 über die Leitungen 31 a und 31 b verbunden ist.
In dieser Konfiguration kann der Innenkanal der Ausgangs
leitung 31 c größer sein als die Innenkanäle der Ausgangs
leitungen 31 a und 31 b. Statt dessen können zwei Ausgangs
leitungen, beispielsweise 31 b und 31 c, benutzt werden, um
dem Erregertransformator 18 Kühlmittel aus dem Wärmetauscher
42 zu liefern, und eine Ausgangsleitung, beispielsweise 31 a,
kann benutzt werden, um einen Teil des Kühlmitteldurchfluß
weges von dem Erregertransformator 18 zu der Kühlflüssig
keitsquelle 40 zu bilden.
Die Verwendung von Kühlflüssigkeit zum Kühlen der Komponen
ten der Erregervorrichtung gemäß der Erfindung gestattet die
Verwendung eines kleineren Transformators 18 gegenüber den
bislang benutzten und/oder gestattet das Vergrößern der
Nennleistung eines Transformators 18, der dieselbe Größe
oder dieselben Außenabmessungen wie bislang benutzte Trans
formatoren mit gasförmigem Kühlmittel hat, wodurch die den
Feldwicklungen 13 (Fig. 1) zugeführte Leistung und schließ
lich die potentielle maximale Ausgangsleistung des Genera
tors erhöht wird. Die Größe des Transformators 18 kann wei
ter verringert und/oder dessen Nennleistung vergrößert wer
den, wenn eine Kühlflüssigkeit gemäß der Erfindung benutzt
wird, indem der Raum innerhalb des Transformators 18 vor
teilhaft ausgenutzt wird, der bislang für Kühlkanäle erfor
derlich ist, die gasförmiges Kühlmittel durch den Kern lei
ten und mit diesem in Berührung halten.
Es ist also eine statische Erregervorrichtung für eine große
dynamoelektrische Maschine beschrieben worden, bei der der
Kühlmitteldurchfluß in den Komponenten der Erregervorrich
tung von dem Kühlsystem der Maschine getrennt ist. Weiter
ist eine statische Erregervorrichtung gezeigt und beschrie
ben worden, bei der Kühlflüssigkeit, beispielsweise aus ei
ner vorhandenen Quelle vollentsalzten Wassers, zum Kühlen
des Kerns und der Wicklungen eines Transformators der Erre
gervorrichtung benutzt wird und dadurch die Verwendung ei
nes Erregertransformators gestattet, der kleiner ist als
die bislang benutzten Transformatoren, und/oder das Erhöhen
der Ausgangsnennleistung eines Erregertransformators ge
stattet, der dieselben Außenabmessungen wie bislang benutz
te Erregertransformatoren hat, wobei der Transformator außerhalb
und in unmittelbarer Nähe der dynamoelektrischen
Maschine angeordnet werden und unerwünschte Merkmale eines
Druckgefäßgehäuses, die erforderlich sind, wenn ein gasge
kühlter Transformator benutzt wird, beseitigt werden kön
nen.
Es sind zwar nur gewisse bevorzugte Merkmale der Erfindung
zur Veranschaulichung gezeigt worden, viele Modifizierungen
und Änderungen liegen jedoch im Rahmen fachmännischen Kön
nens. Die beigefügten Patentansprüche decken alle diese Mo
difizierungen und Änderungen, die im Rahmen der Erfindung
liegen.
Claims (19)
1. Statische Erregervorrichtung für eine dynamoelektrische
Maschine, wobei die Maschine eine drehbare Feldwicklung zum
Erzeugen eines umlaufenden Magnetfeldes, ein Ständer
blechpaket mit einem mehrphasigen Satz von Hauptankerwick
lungen, die in Nuten in dem Ständerblechpaket angeordnet
sind, und eine erste Kühleinrichtung aufweist zum Liefern eines er
sten Kühlmittels zum Kühlen wenigstens des Satzes von Haupt
ankerwicklungen, gekennzeichnet durch:
einen mehrphasigen Erregertransformator (18), der einen Kern (35) und einen Satz Primärwicklungen (29) hat, die mit vorbestimmten Hauptankerwicklungen des Satzes von Hauptankerwicklungen (12) elektromagnetisch gekoppelt sind, und einen Satz Sekundärwicklungen (30), die den Wicklungen des Satzes von Primärwicklungen (29) entsprechen und mit diesen in Elektromagnetflußströmungsverbindung sind; und eine Gleichrichtereinrichtung (20), die mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) elektrisch verbunden sind, um die Feldwicklung (13) zum Erzeugen des Magnetfeldes mit elektrischer Energie zu versorgen; wobei der Erregertransformator (18) einen ersten Wärme tauscher in Wärmeflußverbindung mit den Primär- und Se kundärwicklungen (29, 30) und mit dem Kern (35) des Er regertransformators (18) aufweist und wobei der erste Wär metauscher eine Kühlflüssigkeit zum Kühlen des Kerns (35) des Transformators (18) enthält.
einen mehrphasigen Erregertransformator (18), der einen Kern (35) und einen Satz Primärwicklungen (29) hat, die mit vorbestimmten Hauptankerwicklungen des Satzes von Hauptankerwicklungen (12) elektromagnetisch gekoppelt sind, und einen Satz Sekundärwicklungen (30), die den Wicklungen des Satzes von Primärwicklungen (29) entsprechen und mit diesen in Elektromagnetflußströmungsverbindung sind; und eine Gleichrichtereinrichtung (20), die mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) elektrisch verbunden sind, um die Feldwicklung (13) zum Erzeugen des Magnetfeldes mit elektrischer Energie zu versorgen; wobei der Erregertransformator (18) einen ersten Wärme tauscher in Wärmeflußverbindung mit den Primär- und Se kundärwicklungen (29, 30) und mit dem Kern (35) des Er regertransformators (18) aufweist und wobei der erste Wär metauscher eine Kühlflüssigkeit zum Kühlen des Kerns (35) des Transformators (18) enthält.
2. Erregervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die Kühlflüssigkeit von dem ersten Kühlmittel ge
trennt ist.
3. Erregervorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit ein Teil des ersten
Kühlmittels ist.
4. Erregervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß die Kühlflüssigkeit vollentsalztes
Wasser ist.
5. Erregervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die Feldwicklung (13) und das
Ständerblechpaket (11) in einem Gehäuse (15) angeordnet sind
und daß der Erregertransformator (18) außerhalb und in un
mittelbarer Nähe des Gehäuses (15) angeordnet ist.
6. Erregervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, da
durch gekennzeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20)
einen zweiten Wärmetauscher (42) zum Kühlen der Gleichrich
tereinrichtung (20) enthält, wobei der zweite Wärmetauscher
(42) in Serienkühlflüssigkeitsströmungsverbindung mit dem
ersten Wärmetauscher angeordnet ist.
7. Erregervorrichtung nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch
eine Kühlmittelquelle (40) zum Liefern der Kühlflüssigkeit,
wobei der erste und der zweite Wärmetauscher (42) mit der
Kühlmittelquelle (40) verbunden sind, so daß die Kühlflüs
sigkeit von der Kühlmittelquelle (40) zu dem zweiten Wärme
tauscher (42) und dann zu dem ersten Wärmetauscher strömt.
8. Erregervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeich
net, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) wenigstens zum
Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch wenigstens
einen hohlen elektrischen Leiter elektrisch verbunden ist,
so daß die Kühlflüssigkeit durch den wenigstens einen hoh
len elektrischen Leiter zu dem ersten Wärmetauscher strömt.
9. Erregervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) wenigstens zum
Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch wenigstens
einen hohlen elektrischen Leiter elektrisch verbunden ist,
so daß die Kühlflüssigkeit von dem zweiten Wärmetauscher
(42) zu dem ersten Wärmetauscher durch den wenigstens einen
hohlen elektrischen Leiter strömt.
10. Erregervorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeich
net, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) weiter wenigstens
zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch wenig
stens einen weiteren hohlen elektrischen Leiter elektrisch
verbunden ist, so daß die Kühlflüssigkeit von dem ersten
Wärmetauscher zu einer Kühlflüssigkeitsquelle wenigstens zum
Teil durch den weiteren hohlen elektrischen Leiter strömen
kann.
11. Erregervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeich
net, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) weiter wenigstens
zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch wenig
stens einen weiteren hohlen elektrischen Leiter elektrisch
verbunden ist, so daß die Kühlflüssigkeit von dem ersten
Wärmetauscher zu einer Kühlflüssigkeitsquelle (40) wenig
stens zum Teil durch den weiteren hohlen elektrischen Leiter
strömen kann.
12. Statische Erregervorrichtung für eine dynamoelektrische
Maschine, wobei die Maschine ein Gehäuse, eine drehbare
Feldwicklung zum Erzeugen eines umlaufenden Magnetfeldes,
ein Ständerblechpaket mit einem mehrphasigen Satz Hauptan
kerwicklungen, die in Nuten in dem Ständerblechpaket ange
ordnet sind und eine Kühleinrichtung aufweist, die in Wär
meflußverbindung mit der Feldwicklung und dem Ständerblech
paket angeordnet ist, zum Kühlen der Feldwicklung und des
Ständerblechpakets, wobei die Feldwicklung, das Ständer
blechpaket und die Kühleinrichtung in dem Gehäuse angeord
net sind, gekennzeichnet durch:
einen mehrphasigen Transformator (18) mit einem Kern (35), einem Satz Primärwicklungen (29),die mit entspre chenden Hauptankerwicklungen (19) des Satzes Hauptankerwicklungen elektromagnetisch gekoppelt sind, und einem Satz Sekun därwicklungen (30), wobei die Sekundärwicklungen (30) Wicklungen des Satzes Primärwicklungen (29) entsprechen und mit diesen in Elektromagnetflußströmungsverbindung sind, und wobei der Transformator (18) einen ersten Wärmetauscher (56, 58) in Wärmeflußverbindung mit den Primär- und Sekundärwicklungen (29, 30) und mit dem Kern (35) und in Kühlflüssigkeitsströmungsverbindung mit einer Kühlflüssigkeitsquelle (40) zum Empfangen ei ner ersten Kühlflüssigkeit aufweist; und eine Gleichrichtereinrichtung (20), die mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) elektrisch verbunden ist, um die Feldwicklungen (13) zum Erzeugen des Magnetfeldes mit elektrischer Energie zu versorgen.
einen mehrphasigen Transformator (18) mit einem Kern (35), einem Satz Primärwicklungen (29),die mit entspre chenden Hauptankerwicklungen (19) des Satzes Hauptankerwicklungen elektromagnetisch gekoppelt sind, und einem Satz Sekun därwicklungen (30), wobei die Sekundärwicklungen (30) Wicklungen des Satzes Primärwicklungen (29) entsprechen und mit diesen in Elektromagnetflußströmungsverbindung sind, und wobei der Transformator (18) einen ersten Wärmetauscher (56, 58) in Wärmeflußverbindung mit den Primär- und Sekundärwicklungen (29, 30) und mit dem Kern (35) und in Kühlflüssigkeitsströmungsverbindung mit einer Kühlflüssigkeitsquelle (40) zum Empfangen ei ner ersten Kühlflüssigkeit aufweist; und eine Gleichrichtereinrichtung (20), die mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) elektrisch verbunden ist, um die Feldwicklungen (13) zum Erzeugen des Magnetfeldes mit elektrischer Energie zu versorgen.
13. Erregervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Transformator (18) außerhalb, aber in un
mittelbarer Nähe des Gehäuses (15) angeordnet ist.
14. Erregervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) einen
zweiten Wärmetauscher (42) zum Kühlen der Gleichrichterein
richtung (20) aufweist und daß der erste und der zweite
Wärmetauscher (42, 56, 58) miteinander in Serienkühlflüssig
keitströmungsverbindung sind, so daß Kühlflüssigkeit aus der
Kühlflüssigkeitsquelle (40) zu dem zweiten Wärmetauscher
(42) und dann zu dem ersten Wärmetauscher (56, 58) strömt.
15. Erregervorrichtung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) wenig
stens zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch
wenigstens einen hohlen elektrischen Leiter verbunden ist,
so daß die Kühlflüssigkeit von dem zweiten Wäremtauscher
(42) zu dem ersten Wärmetauscher (56, 58) durch den wenig
stens einen hohlen elektrischen Leiter strömt.
16. Erregervorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) weiter we
nigstens zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30)
durch wenigstens einen weiteren hohlen elektrischen Leiter
elektrisch verbunden ist, so daß die Kühlflüssigkeit von
dem ersten Wärmetauscher (56, 58) zu der Kühlflüssigkeits
quelle (40) wenigstens zum Teil durch den weiteren hohlen
elektrischen Leiter strömt.
17. Erregervorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Kühleinrichtung (50) eine zweite Kühl
flüssigkeit liefert zum Kühlen wenigstens des Ständerblech
pakets (11), daß die Kühlflüssigkeitsquelle (40) einen Teil
der Kühleinrichtung darstellt und daß die erste Kühlflüssig
keit und die zweite Kühlflüssigkeit voneinander getrennt
sind.
18. Erregervorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) wenigstens
zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30) durch wenig
stens einen hohlen elektrischen Leiter elektrisch verbunden
ist, so daß die Kühlflüssigkeit von dem zweiten Wärmetau
scher (42) zu dem ersten Wärmetauscher (56, 58) durch den
wenigstens einen hohlen elektrischen Leiter strömt.
19. Erregervorrichtung nach Anspruch 18, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Gleichrichtereinrichtung (20) weiter we
nigstens zum Teil mit dem Satz Sekundärwicklungen (30)
durch wenigstens einen weiteren hohlen elektrischen Leiter
elektrisch verbunden ist, so daß die Kühlflüssigkeit von
dem ersten Wärmetauscher (56, 58) zu der Kühlflüssigkeits
quelle (40) wenigstens zum Teil durch den weiteren hohlen
elektrischen Leiter strömt.
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