DE2220918A1 - Innere erregung fuer eine dynamoelektrische maschine - Google Patents
Innere erregung fuer eine dynamoelektrische maschineInfo
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Description
Innere Erregung für eine dynamoelektrische Maschine
Die Erfindung betrifft allgemein statische Erregersysteme für große durch Gas oder Flüssigkeit gekühlte dynamoelektrische
Maschinen und insbesondere selbsterregte dynamoelektrische Maschinen unter Verwendung von Erregertransformatoren zur Schaffung einer Compound-Erregerleistungsquelle für die Feldwicklungen.
Maschinen und insbesondere selbsterregte dynamoelektrische Maschinen unter Verwendung von Erregertransformatoren zur Schaffung einer Compound-Erregerleistungsquelle für die Feldwicklungen.
Erregersysteme für sehr große dynamoelektrische Maschinen, wie beispielsweise Turbinen-Generatoren, sind bezüglich ihrer Kompliziertheit
und ihrer Leistung gewachsen einhergehend mit dem Ansteigen der Leistung der Generatoren selbst. Frühere Erregersysteme
enthielten rotierende Leistungsquellen, wie beispiels-
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weise einen getrennten Gleichstromgenerator, der von der Turbinen-Generatorwelle
angetrieben wurde und über Schleifringe und Bürsten die Felderregung an die Drehfeldwicklung lieferte. Eine weitere
Anordnung, bei der die Erregerleistungsquelle rotiert, verwendet einen Wechselspannungserreger, welcher durch den Turbinen-Generator
angetrieben wird, wobei noch eine Gleichrichtung und Steuerung der Erregerspannung in externen stationären Gleichrichtersätzen
erfolgt.
Das System mit rotierendem Gleichrichter stellt eine weitere Variation dar, bei der Komponenten der Erregerquelle rotieren.
Dort wird ein Wechselspannungserreger von dem Turbinen-Generator angetrieben und liefert über Gleichrichter, welche von der
rotierenden Welle getragen werden, Strom an die Feldwicklungen.
Eine sehr breite getrennte Kategorie von Erregersystemen, auf
die sich die vorliegende Erfindung bezieht, ist das "statische" System, bei dem die Erregerleistungsquelle, die Gleichrichter
und die Komponenten des Spannungsreglers nicht rotierend sind. Es sind statische Erregerleistungsquellen vorgescliagen worden,
welche die Felderregung einem Generator dadurch zuführen, daß sie die Erregerleistung den Statorausgangssammelleitungen mittels
eines äußeren "Erregertransformators" entnehmen, wobei
"Potential"- und "Strom"-Wicklungen mit den Generatorleitungen gekoppelt sind. Obwohl solche Systeme, die manchmal durch eine
Gleichstrom-"Sättigungs"-Steuerwicklung auf dem Erregertransformator
gesteuert werden, eine ausgezeichnete selbstregelnde Leistungsquelle ergeben, besitzen diese Systeme eine Neigung, groß
und kostspielig zu sein, sie komplizieren die Anordnung der Kraftanlage, sie erfordern getrennte Kühlsysteme und erfordern
unerwünschte Verbindungen in oder zwischen den isolierten Phasensammelleitungen zwischen dem Generator und dem Hauptleistungstransformator.
In einem statischen System kann eine sehr schnell ansprechende und in weitestem Maße selbstregelnde Erregerwirkung erreicht
werden durch eine "Compound"-Anordnunr* der Erregerwicklungen,
so daß die Erregerspannung sowohl auf den ausgangsseiti?ren Ver-
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braucherstrom des Generators als auch auf die Hauptgeneratorklemmenspannung
anspricht. Die letztere ihrerseits wird erhalten aus dem vom Rotor erzeugten synchronen Fluß (dieser ist abhängig
von dem Feldstrom des Rotors), vermindert um den vektoriell subtrahierten Wert für den Abfall durch die Streureaktanz des Stators
(welche von dem Statorstrom abhängt). Innerhalb der Begrenzungen, welche gegeben sind durch die Compound-Leistung für eine
Klemmenspannung und einen Klemmenstrom, die dünn einen festen
Verlustwinkel voneinander getrennt sind, ist es möglich, statische Erregersysteme aufzubauen, welche in gewissen Bereichen des Verlustfaktors
oder Verlustwinkels ein Verhalten zeigen, das unterhalb der Compound-Werte, bei diesen Werten oder über diesen'Werten
liegt. Typisch für solche statische Compound-Erregersysteme sind die Systeme gemäß US-Patent 2 208 416 und 2 454 582. Es ist
für solche statischen Systeme charakteristisch, daß die Linearität in der selbstregelnden Wirkung sich nur über einen begrenzten
Bereich der Betriebswerte der Klemmenspannung, des Klemmenstroms und des Verlustwinkels erstreckt. Daher versucht der Konstrukteur
Compound-Verhältnisse zu erreichen, welche einen Kompromiß der Anforderungen bezüglich der Erregung in dem gesamten Betriebsbereich
darstellten mit einem Mindestmaß an Gesamtreglerleistung.
Es wurden bisher die verschiedensten Vorschläge gemacht,um statische
Leistungsquellen für die Erregerleistung im Innern der dynamoelektrischen Maschine vorzusehen, wie beispielsweise Hilfswicklungen
in dem Endwindungsbereich (Französisches Patent 1 050 847) oder Hilfswindungen in den Hauptwicklungsnuten (US-Patent
3 132 296). Eine Erregerleistungsquelle mit Compound-Verhalten mittels innerer Wicklungen, die auf den Feldfluß und den Streufluß
der Hauptwicklungen ansprechen, wird beschrieben im US-Patent 3 479 543. Es wurden auch Vorschläge gemacht zur Anzapfung der
Hauptwicklungen einer dynamoelektrischen Maschine, beispielsweise im US-Patent 3 035 222, um eine Loistungsquelle für äußere Gleichrichtung
zu erhalten. Eine solche Anordnung ist nur geeignet für relativ kleine Wechselstrommaschinen.
Es wäre erwünscht, ein Erreg<?rsystem mit einer Compoundierung mit
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hoher Ansprechgeschwindigkeit, einfacher Steuerung zu haben, das über einem weiten Bereich so eingestellt werden kann, daß
es entweder selbstregelnd ist oder eine erzwungene Erregung liefert, welche den momentanen Erfordernissen des Systems angepaßt
ist, unter Verwendung imerer Wicklungen, und welches geeignet ist,
in einer einfachen, kompakten und zuverlässigen Weise mit modernen gas- oder flüssigkeitsgekühlten Generatoren integriert zu
werden.
Im US-Patent 2 83) 716 wird angedeutet, daß eine weitere Flexibilität
der Konstruktion dadurch erhalten werden kann, daß ein Hilfstransformator zur Einstellung der lastabhängigen Komponente
des Erregerstroms bezüglich seiner Phase und seiner Amplitude verwendet wird. Dies erfordert jedoch eine Vielzahl von Abgriffen
auf dem Erregertransformator und erfordert weiterhin einen zusätzlichen
Hilfstransformator.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein inneres Erregersystem zu schaffen, in dem die Phasenbeziehung zwischen
der auf den Strom ansprechenden Komponente und der auf die Spannung ansprechenden Komponente in leichter Weise auswählbar ist.
Ein weiteres Ziel besteht darin, eine interne in breitem Maße einstellbare statische Compound-Erregerleistungsquelle zu schaffen,
welche eine Phaseneinstellung der in den inneren Wicklungen erzeugten Spannung gemäß dem von der Rotorfeldwicklung erzeugten
synchronen Fluß gestattet.
Ein besseres Verständnis des Aufbaus und der Durchführung der Erfindung
und weiterer Aufgaben und Vorteile ergibt sich aus der nachfolgenden Beschreibung beispielhafter Ausführungsformen im
Zusammenhang mit den Abbildungen.
Fig. 1 zeigt eine vereinfachte schematische Darstellung pines
Turbinen-Generators mit einer neuen Form des statischen Erregersystems und einem integrierten inneren neutralen
und Erregertransformator, der durch das Kühlsystem der
dßynamoelektrlschen Maschine gekühlt ist.
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Fig. 2 ist eine Teilansicht, teilweise im Schnitt, des oberen Endes einer dynamoelektrischen Maschine und veranschaulicht
die räumliche Anordnung der Bauteile.
Fig. 3 zeigt einen Querschnitt durch die Statornut längs der Linie III-III der Figur 2.
Fig. 4 ist eine vereinfachte schemati sehe Abbildung ähnlich der
Figur 1 und zeigt eine abgewandelte Form gemäß der Erfindung mit einer außen angeschlossenen Neutralkomponente.
Fig. 5 ist eine vereinfachte schematische Abbildung einer weiteren
Ausführungsform der Erfindung bezüglich der Einrichtung zur Steuerung des internen Erregertransformators.
Fig. 6 ist eine vereinfachte schematische Darstellung zur Veranschaulichung
einer weiteren Ausführungsform, bei der ein
äußerer aber benachbarter Erregertransformator das Kühlsystem der dynamoelektrischen Maschine ausnutzt.
Die Figuren 7a bis 7c geben Vektordiagramme für den Generator, und zwar ohne Last, mit nacheilendem Verlustwinkel und
mit voreilendem Verlustwinkel.
Kurz gesagt wird die.Erfindung dadurch ausgeführt, daß ein innerer
Erregertransformator vorgesehen wird. Der Transformator besitzt mindestens zwei Primärwicklungen, von denen eine durch eine zusätzliche
"Potential"-Wicklung versorgt wird, welche in Nuten ei»-
gefügt ist, die so ausgewählt sind, daß eine im wesentlichen spannungsabhängige Komponente in einer ausgewählten Phasenbeziehung
zu einer stromabhängigen Komponente geliefert wird, welche der anderen Primärwicklung zugeführt ist. Diese letztere Wicklung besteht
aus den inneren Leitungen der in Sternschaltung verbundenen Hauptwicklung der dynamoelektrischen Maschine. Die sekundäre oder
ausgangsseitige Wicklung des Erregertransformators versorgt einen
konventionellen Gleichrichter zur Lieferung der Felderregerleistung über konventionelle Schleifringf».
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Fig. 1 der Abbildung zeigt eine dynamoelektrische Maschine, beispielsweise
einen großen Turbinen-Generator in schematischer Darstellung mit einem Stator 1 und einem Rotor 2 für den Betrieb innerhalb
eines abgeschlossenen Gehäuses 3. Ein Kühlsystem für die dynamoelektrische Maschine ist symbolisch dargestellt durch die
Kühlschlangen 4 und den Zirkulationslüfter 5 im Innern des Gehäuses
3, welche mit einem äußeren System 6 zur Ableitung der Wärme außerhalb des Gehäuses verbunden sind. Dieses symbolisch dargestellte
Kühlsystem kann eine große Vielzahl von an sich dem Fachmann bekannten Formen für große dynamoelektrische Maschinen annehmen,
beispielsweise die Einzelkühlung oder die Kühlung in Kombination mit einem Gas, beispielsweise Wasserstoff, das von Lüftern
auf dem Rotor zirkuliert wird, oder die Kühlung mit Flüssigkeiten, beispielsweise Öl oder Wasser, die durch Pumpen über Leitungen
zwischen den elektrischen Wicklungen oder durch Kanäle in den Wicklungen selbst zirkuliert werden. Beispiele für solche Systeme
sind enthalten in dem US-Patent 2 695 368.
Auf dem Rotor 2 ist eine Feldwicklung 7 angeordnet,die über eine
Anordnung 8 von Schleifring und Bürste aus einem Gleichrichtersatz 9 in Dreiphasen-Brückenschaltung versorgt wird. Die Steuerung
der Gleichrichterspannung wird gewährleistet mit Hilfe von gesteuerten Siliziumgleichrichtern 10, die im Nebenschluß über
eine Seite des Ausgangs der Gleichrichterbrücke geschaltet sind. Der Gleichrichtersatz 9 und die Einrichtung zu seiner Steuerung,
beispielhaft dargestellt durch die gesteuerten Siliziumgleichrichter 10, ist typisch für konventionelle oder bekannte Erregersteuerschaltungen.
Eine für die Erregersteuerung geeignete Anzahl solcher Anordnungen werden beispielsweise im US-Patent 3 369 171
vorgeschlagen.
In den Nuten des Stators des Generators ist in konventioneller Weise
eine Generatorhauptwicklung 11 angeordnet, die drei Phasenwicklungen 11a, 11b und lic umfaßt. Jeder Phasensatz, beispielsweise
der Satz 11a, kann in Wirklichkeit parallel geschaltete Wicklungen umfassen. Er ist jedoch der Einfachheit halber als einzelne Wicklung
mit einer Anschlußleitung 12 und einer neutralen oder Masseleitung 13 dargestellt.
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Eine konventionelle Anordnung zum Anschluß der Hauptwicklung ti
des Generators würde darin bestehen, die Phasenleitung 12 und die neutralen oder Masseleitungen 13 aus" dem Gehäuse durch Buchsen
herauszuführen, die Masseleitungen 13 miteinander zur Bildung einer äußeren Masseverbindung zu verbinden und diese Verbindung
über einen Erdtransformator hoher Impedanz und mit geeignetem Schutzrelais zu erden. In der vorliegenden bevorzugten Anordnung
werden jedoch nur die Phasenleitungen 12 aus dem Generatorgehäuse 3 über Buchsen 14 herausgeführt. Die Masseleitungen 13 andererseits
stellen hier primäre Wicklungen mit einer einzigen Windung für einen inneren Erregertransformator dar, der schematisch durch
die gestrichelte Umrahmung 15 dargestellt ist. Obwohl die Masseleitungen zur Bildung einer Primärwicklung mit einer Windung lediglich
einmal durch einen laminierten Kern hindurchgehen, ist die Primärwindung in Fig. 1 symbolisch durch Spulen 16 dargestellt,
welche Primärwindungen andeuten. Nach dem Durchgang durch den Kern des inneren Erregertransformators 15 werden die Masseleitungen
13 an einem gemeinsamen Masseverbindungspunkt 17 miteinander verbunden, der im Inneren des Generatorgehäuses 3 angeordnet und
galvanisch über eine Buchse 17 a verbunden ist mit einer außerhalb angebrachten Einrichtung 17b für die Erdung und den Relaisschutz
mit konventioneller Bauweise. Ebenfalls beeinflußt durch die Masseleitungen 13 sind die getrennten Stromtransformatoren
18, die für Zwecke der Überwachung, des Schutzes und der Instrumentenanzeige vorgesehen sind und keine Beziehung zur vorliegenden
Erfindung besitzen.
Der innere Erregertransformator 15 besitzt eine zweite Primärwicklung
19, die von einer zusätzlichen Leistungsquelle auswählbarer Phase versorgt wird. In der Figur 1. und aus den Figuren 4,
5 und 6 nimmt diese die Form einer zusätzlichen Mehrphasenwicklung 20 in der Statorbohrung an und besitzt vorzugsweise die Form
einer flüssigkeitsgekühlten Wicklung, die zusammen mit der Hauptwicklung
in den Nuten des Stators der dynamoelektrischen Maschine angebracht ist und für jede Phase nur eine halbe Windung besitzt.
Jeder Phasenleiter, beispielsweise der Leiter 20a der Zusatzwicklung, wird in die richtige Nut eingesetzt, um die erwünschte
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Phasenbeziehung bezüglich beispielsweise einer Phasenwicklung 11a der Hauptwicklung zu erhalten. Diese Phasenbeziehung wird bestimmt
durch diejenige Nut, in welche die Phasenwicklung 20a eingesetzt wird (vgl. Fig. 3, Bezugsziffer 40). Das Ausgangssignal von jeder
der Phasen der zusätzlichen Wicklung, beispielsweise der Phase 20a, wird über eine entsprechende Wicklung der Erreger-Primärwicklung
19, beispielsweise die Wicklung 19a, und einen in Reihe geschalteten Reaktor 21a einem inneren geerdeten Masseanschluß 22
zugeführt.
Die beiden Primärwicklungen 19a und 16a sind so in einem gemeinsamen
Kern in dem Erregertransformator 15 angeordnet, daß sie
eine Spannung in einer entsprechenden Phasenwicklung 23a einer Sekundärwicklung 23 mit Dreiecksschaltung erzeugen. Die Ausgangsleitungen
von der Sekundärwicklung 23 verlassen das Generatorgehäuse über die Buchsen 24 und sind als Dreiphaseneingang mit dem
Gleichrichtersatz 9 verbunden.
Fig. 2 der Abbildungen zeigt eine tatsächliche Anordnung von Bauteilen
in einem großen Generator unter Verwendung der gleichen Bezugsziffern für die Darstellung identischer Teile. Ein Schnitt
der oberen Hälfte eines Endes einer dynamoelektrischen Maschine zeigt, daß das gasdichte Gehäuse 3 einen Statorkern 1 in Lamellenbauweise
besitzt mit am Umfang angeordneten Nuten zur Aufnahme der Hauptwicklungen H. Ein Teil des Rotors 2 ist dargestellt und
trägt ein Lüfterelement 2a, welches einen Teil des Wasserstoffgaskühlsystems
bildet und zur Zirkulation des Gases für den Stator 1 und den Rotor 2 durch die verschiedenen Kanäle dient, wobei
das Gas dann durch geeignete Wärmeaustauscher 25 wfeder gekühlt wird, welche im Innern des Gehäuses angeordnet sind.
Die Hauptwicklung 11 wird auch im Innern gekühlt durch ein Flüssigkeitskühlsystem,
wie es mit weiteren Einzelheiten in dem vorgenannten US-Patent 2 695 368 beschrieben ist. Dieses liefert eine
Flüssigkeit, beispielsweise entionisiertes Wasser, von inneren
Kopfstücken 26 durch isolierte Schläuche 27 zu flüssigkeitsgekühlten
Stangenenden 28 (bar terminations) und von dort durch die hohlen Windungen zur Kühlung und Zirkulation am anderen Endp
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des Generators. Die nicht gezeigten Phasenleitungen von der Wicklung 11 werden aus dem unteren Teil des Generators über
Hochspannungsbuchsen herausgeführt.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung werden die
Masseleitungen 13 in den oberen Teil des Generators hinein fortgesetzt. Das Gehäuse 3 wird durch eine Kuppel 3a vergrößert, welche
durch geeignete Leitungen 29 zur Kühlung durch Gas eingerichtet ist, das über den Wärmeaustauscher 25 und dann durch die Kuppel
3a zur Kühlung der Bauteile in der Kuppel geführt wird. Die Bauteile schließen ein den inneren Erregertransformator 15, die
Reaktoren 21 mit Masseverbindungspunkt 22 und die Masseverbindung
17 der Hauptwicklung, welche mit Hilfe von Buchsen 17a durch das Gehäuse geführt ist zur äußeren Befestigung an einer konventionellen
Einrichtung 17b zur Erdung und zum Relaisschutz.
Der Erregertransformator 15 enthält 3 Kerne in Lamellenbauweise
für die 3 Phasen, wie beispielsweise den Kern 30. Diese sind in einer gestaffelten Anordnung längs der Oberseite der dynamoelektrischen
Maschine im Innern der Kuppel 3a angeordnet. Jeder der Kerne 30 ist so angeordnet, daß er einen Verbindungsweg für
den Fluß zwischen einem Paar primärer Wicklungen und einer Sekundärwicklung ergibt, beispielsweise zwischen den Wicklungen 16a und
19a, und der Sekundärwicklung 23a. Die Primärwicklung 16a umfaßt eine Primärwicklung aus einer" einzigen Windung. Diese wird durch
einen L-förmigen Hohlleiter 31 gebildet, dessen vertikaler Schenkel durch den Transformatorkern 30 geht. Das obere Ende des Hohlleiters
31 ist mit der Masseverbindung 17 verbunden. Zusammen mit zwei anderen ähnlichen Leitern für die anderen beiden Phasen wird
er in einem Bügel 32 gehalten nach dem Durchgang durch den Stromüberwachungstransformator
18.
Das untere Ende des Hohlleiters 31 ist elektrisch mit einem der neutralen Enden der Phasenwicklungen mit Hilfe einer flexiblen
elektrischen Verbindung 33 verbunden. Eine hohle isolierende Hülse
34 steht in Strömungsmittelverbindung mit dem Versorgungsrohr 35 für kaltes Gas und auch mit dem Innern des Leiters 31, und liefert
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wie durch die Pfeile gezeigt, einen Strom von Kühlgas von dem Wärmeaustauscher 25 durch den Leiter 31 zu einer Auslaßöffnung
36 am Massepunkt. Kühlkanäle 30a sind zwischen den Paketen von Eisenblech in den Transformatorkernen 30 angebracht und in ähnlicher
Weise durch Prallbleche (nicht gezeigt) zur Strömungsmittelverbindung mit der Versorgungsleitung 35 für kaltes Gas verbunden.
Daher werden sowohl die Außenbereiche der in der Kuppel 3a angeordneten Kerne und Wicklungen als auch der Innenteil der
neutralen Leitung als Primärwicklung und die Kerne der Erregertransformatoren durch das Kühlgas des Generators gekühlt.
Wie bereits im Zusammenhang mit Fig. 1 erwähnt, ist die Leistungsquelle
mit auswählbarer Phase für die andere Primärwicklung 19 des inneren Erregertransformators eine Zusatzwicklung,
die zusammen mit der Hauptwicklung in den Nuten der dynamoelektrischen Maschine angeordnet ist. Fig. 3 zeigt einen Schnitt durch
die Nut der dynamoelektrischen Maschine. Die Nuten enthalten isolierte Armaturstäbe 36, die durch schwalbenschwanzartige isolierte
Keilteile 37 an ihrem Platz gehalten werden. An drei in gleichem Abstand um die Bohrung des Armaturkernes angebrachten Plätzen
trägt ein besonders aasgestalteter Keilteil 38 ein isoliertes Leiterteil 40, das aus hohlen Kanälen und festen Drähten zusammengesetzt
ist, sich über die Länge des Generatorkernes erstreckt und zu einer Verbindung mit dem synchronen Feldfluß des
Rotors eingerichtet ist. Der Leiter 40 bildet dadurch eine Phasenwicklung mit einer halben Windung entsprechender Phasenwicklung
20a der Fig. 1.
Die drei Leiter 40 sind mit einer geeigneten neutralen Verbindung an einem Ende des Stators des Generators miteinander verbunden.
An dem anderen Ende jedoch werden sie aus der Nut herausgeführt
und in einer isolierenden Hülse gehalten gemäß der Bezugsziffer 41 der Fig. 2 zur Verbindung mit der Primärwicklung IDa. Das
andere Ende der Primärwicklung 19a wird über einen isolierten Hohlleiter 42 zur Reaktorwicklung 21a und von dort über einen
ähnlichen Hohlleiter 43 zur neutralen oder Masseverbindung 22 geführt. Die Masseverbindung 22 besitzt die Form eines hohlen
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Flüssigkeitskopfteiles (header), der durch ein Schlauchteil 44
mit einem flüssigen Versorgungskopfteil 45 für kalte Flüssigkeit
ähnlich dem Kopfteil 26 verbunden ist.
In der oben beschriebenen Weise wird daher eine Reihenschaltung erreicht von einer Phasenwicklung 20a (welche im Oberteil einer
Statornut angebracht ist) durch die Erregerprimärwicklung 19a und die Reaktorwicklung 21a zur neutralen Verbindung 22. Dabei
ist eine ähnliche Anordnung für alle drei Phasen vorgesehen. Ebenso beinhaltet die Einrichtung zur Flüssigkeitskühlung der obigen
Anordnung die Schlauchverbindung 44 mit den in Reihe verbundenen Wicklungen 21*»19a, 20a , welche in Strömungsmittelverbindung
miteinander stehen.
Die offenbarte elektrische Schaltung soll nunmehr vom Standpunkt der Arbeitsweise betrachtet werden. Die Primärwicklung 16 des
inneren Erregertransformators spricht dabei auf den Strom an,
der durch die Masseleitungen 13 zu und von der inneren Masseverbindung 17 fließt. Daher stellt die Primärwicklung 16 den
Stromtransformator (auch CT genannt) der konventionelleren statischen
Erregersysteme dar.
Die zusätzliche Wicklung 20 spricht an auf den synchronen Fluß oder den Fluß im Luftspalt, der durch die rotierende Feldwicklung
7 erzeugt wird, und versorgt die andere Primärwicklung 19 des inneren Erregertransformators. Da der synchrone Fluß des
Rotors eine "virtuelle" Spannung in der Hauptstatorwicklung erzeugt,
welche gleich der Klemmenspannung des Generators ist, wenn kein Statorverbraucherstrom fließt, und bei Fließen eines
Statorstromes sich von der Generatorklemmenspannung um den Spannungsabfall an der Streureaktanz des Stators unterscheidet, ist
die Primärwicklung 19 gleichsam analog der Wicklung des Potentialtransformators (auch PT genannt) von vorbekannten statischen
Erregersystemen. Die Amplitude ist ,jedoch hier proportional der virtuellen Spannung des Generators (denFluß im Luftspalt) anstatt
der Klemmenspannung des Generators (virtuelle Spannung vermindert um den Spannungsabfall an der Streureaktanz). Dies ergibt die erwünschte
Eigenschaft einer Amplitude der Spannung der Zusatz-
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wicklung, die größer ist als die Klemmenspannung im Falle eines nacheilenden Verlustwinkels und kleiner ist als die Klemmenspannung
im Falle eines voreilenden Verlustwinkels.
Ein weiterer wichtiger Unterschied bei diesem System besteht darin, daß die Phasenverschiebung dieser Erregerwicklung bezüglich
der Hauptwicklung frei gewählt werden kann, um die optimalen Compoundierungsverhältnisse zwischen den Primärwicklungen
für Strom und Potential auf dem Erregertransformator zu erhalten. Da die zusätzliche Wicklung 20 in irgendeinen erwünschten Satz
von Statornuten eingesdzt werden kann, kann dies auf einfache Weise durch Auswahl des richtigen Satzes von Nuten geschehen.
Die zusätzliche Wicklung ergibt daher einen weiteren Grad der Flexibilität, welcher bei vorbekannten statischen Erregersystemen
nicht erreicht wurde.
Der Zweck der Reaktoren besteht darin, die Arbeitsweise des Systene
über einen äußerst breiten Bereich von Klemmenbedingungen des Generators
sowohl für den stationären Zustand als auch für vorübergehende Zustände zu stabilisieren.
Die Primärwicklungen 16 und 19 schaffen zusammen eine Flußverbindung
oder Verknüpfung mit den Sekundärwicklungen 23, welche den Gleichrichtersatz versorgen. Daher wird den Schleifringen 8
des Rotors ein gleichgerichteter Feldgleichstrom zugeführt, der nach dem an sich bekannten Compound-Effekt jetzt sowohl auf den
Generatorstrom als auch das Generatorpotential anspricht und so ausgelegt werden kann, daß er eine momentane Erregerzwangswirkung
und eine stationäre selbstregelnde Wirkung erzeugt, welche die Ansprechzeit des Generators auf ein Mindestmaß bringt und die
Steueranforderungen vermindert.
Vom Standpunkt der physischen Anordnung ist der Erregertransformator
15 mit den Wicklungen 16, 19, 23 räumlich kleiner als vorbekannte
Erregertransformatoren, da er durch die Kühlsysteme des Generators wirksam gekühlt wird, und zwar in der vorliegenden Aueführungsform
sowohl durch die Gaskühlung als auch durch die
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Flüssigkeitskühlung. Da er in seinen Abmessungen viel kleiner ist als konventionelle äußere Erregertransformatoren wird es
überhaupt erst praktisch möglich, den Erregertransformator im Innern anzuordnen und dadurch wird es praktisch, das Generatorkühlsystem
zu verwenden und es in die Struktur der inneren Masseleitung des Generators zu integrieren. Ein solcher synergistischer
Effekt wird erreicht durch Anordnung des inneren Erregertransformators
im Inneren oder in nächster Nachbarschaft des Generatorgehäuses zur Ausnutzung des Kühlsystems des Generators.
Durch Verbindung der neutralen Enden der Phasen im Inneren anstatt
ihrer Herausführung durch neutrale Buchsen wird eine sehr kompakte
und bequeme Anordnung erhalten. Die Anbringung der neutralen Verbindungen oder Masseverbindungen oben auf dem Generator bei
gleichzeitiger Herausführung der Leitungsenden der Phasen am unteren
Teil macht es räumlich gesehen sehr einfach, die Masseleitungen oder neutralen Leitungen durch die Kerne des inneren
Erregertransformators hindurchzuführen, so daß sie Primärwicklungen
mit einer Windung ergeben. Gleichzeitig ergibt dieses ein Maximum an Zugänglichkeit für die Installation oder die Wartung
der Erregertransformatoren (durch einfaches entfernen der Kuppel
3a) und es schafft freien Raum am Boden des Generators, so daß die isolierten Phasensammelleiter-Verbindungen in der leichtesten
möglichen Weise gemacht werden können. Durch Anordnung der Einrichtung 17b zur Transformatorerdung und zum Relaisschutz für den
Generator außerhalb des Generators, jedoch in unmittelbarer Nachbarschaft zum Massepunkt, wird ein Maximum an Zugänglichkeit,
Schutz und bequemer Handhabung dieser letzteren Elemente erzielt.
Die dielektrischen Anforderungen und die dielektrische Beanspruchung
dieser statischen Erregeranordnung sind auf ein Mindestmaß gebracht, da der Erregertransformator das neutrale Ende der Generatorphasenwicklungen
koppelt und nicht die Phasenenden der einzelnen Phasen und da die Potentialwicklung elektrisch von
Hauptwicklungen isoliert ist.
Die Figuren 4 bis 7 zeigen verschiedene abgewandelte Formen der
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Erfindung. Obwohl die bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
eine interne Masseverbindung verwendet, zeigt die Figur 4 eine Anordnung, bei der die Masseverbindung 50 außerhalb des Generatorgtfhäuses
gemacht wird, nachdem die neutralen Leitungen 13 über Buchsen 51 nach ihrer Durchführung durch den Erregertransformator
15 herausgebracht werden. Bei dieser Anordnung werden die Stromüberwachungstransforraatoren 18 ebenfalls bequemerweise
außerhalb des Gehäuses angeordnet, um für die Wartung zugänglich zu sein.
In Fig. 5 ist ein geringfügig verschiedenes Steuersystem für den internen Erregertransformator verwendet. Die gesteuerten Siliziumgleichrichter
10 der Figur 1 werden weggelassen und an ihrer Stelle wird eine zusätzliche Steuerwicklung 52 dem Kern des internen
Erregertransformators zugefügt. Ein konventioneller Spannungsregler
53 liefert eine geregelte Gleichspannung, welche der Steuerwicklung 52 zugeführt wird. Die Wicklung 52 ist bezüglich der anderen
Wicklungen so angeordnet, daß sie eine Sättigung der Kerne des internen Erregertransformators ermöglicht und dadurch die
Steuerung der Ausgangsleistung von der Sekundärwicklung 23 zu einem Gleichrichtersatz 9a mit Diodenbrücke und drei Phasen.
Die Arbeitsweise dieser vorstehend beschriebenen abgewandelten Form der Erfindung in Figur 5 ist .ähnlich der Arbeitsweise eines
konventionellen Strom-Potentialtransformators mit Sättigung (auch SCPT genannt) mit dem wichtigen Unterschied, daß sie flexibler
ist bezüglich der Wahl der PhasenVersetzung der zusätzlichen Wicklung
in den Nuten und auch infolge der Konstruktion und der geringeren Abmessungen des internen Erregertransformators eine höhere
Ansprechgeschwindigkeit und ein besseres Ansprechen besitzt.
Fig, 6 zeigt eine andere Abwandlung der Erfindung mit einer geringfügig
verschiedenen physischen Anordnung des Generators. Das Generatorgehäuse 3 ist dadurch abgewandelt, daß der Erregertransformator
15 und die Reaktoren 21 in einem verschlossenen Gehäuse 55 eingeschlossen sind, das vom Generatorgehäuse 3 getrennt, aber
räumlich eng benachbart ist. Die Kühlung des Gehäuses 55 wird er-
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reicht mit Hilfe des Generatorkühlsystems über Verbindungsleitungen,
die symbolisch bei 56 angedeutet sind, und durch eine Anordnung 57 zur Zirkulation. Die Massepunktverbindung 50 wird
außerhalb des Generatorgehäuses vorgenommen, wie zuvor im Zusammenhang
mit der Ausführungsform nach Fig. 4 beschrieben.
Die Bedeutung der Anordnung eines getrennten Gehäuses, das jedoch nahe genug benachbart ist, um das Kühlsystem der dynamoelektrischen
Maschine auszunutzen, kann verstanden werden anhand einer Betrachtung der räumlichen Anordnung gemäß Fig. 2. Dort würde die
zusätzliche Kuppel 3a durch ein getrenntes Gehäuse ersetzt, welches jedoch in etwa der gleichen Lage oben auf dem Generator angeordnet
sein kann. Daher wäre dann die Konstruktion des Generators nicht mehr so sehr abhängig von der Konstruktion des inneren
Erregertransformators und anderer Komponenten mit Ausnahme der zwischengeschalteten Kühlkanäle. In ähnlicher Weise kann das Gehäuse
55 unmittelbar unterhalb der dynamoelektrischen Maschine aber eng benachbart zu derselben angeordnet werden.
Die Figuren 7a, 7b und 7c zeigen Vektordiagramme für den Generator
unter Leerlaufbedingungen bzw. bei nacheilendem Verlustwinkel und voreilendem Verlustwinkel. Dabei ist die Spannung Vt die äußere
Spannung zwischen Masse und Phase und L ist der Phasenstrom unter Last. In Fig. 7a fließt kein Verbraucherstrom oder Laststrom. In
Fig. 7b eilt der Laststrom IT der Klemmenspannung V. um den Ver-
ο lustwinkel Q^ nach, in diesem Beispiel um etwa 30 . In der Fig.7c
eilt der Laststrom IT der Klemmenspannung V. um einen Verlustwin-
kel θρ von beispielsweise etwa 15 vor.
Voreilend bezüglich des Phasenstroms I_ um etwa 90° in beiden Fi-
Lt
guren 7b und 7c ist ein Spannungsabfall XT . · IT infolge der
LiA Li
Streureaktanz der Armatur. Wenn dieser Spannungsabfall vektoriell
der Klemmenspannung V. zugeführt wird, ergibt sich der Spannungsvektor ev. Die Spannung e wird manchmal "virtuelle Spannung" genannt
und ist die Spannung, die in der Armaturwicklung unter Belastung durch den synchronen Fluß im Luftspalt erzeugt wird. Da
die zusätzliche Wicklung in eine Nut eingeführt wird, ist ihre
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Amplitude proportional der virtuellen Spannung.
Ein weiterer Spannungsabfall X.D · I. ist verursacht durch die
Gegenspannung der Armaturwicklung und ergibt bei Vektoraddition zu der Spännung e die Spannung e., welche bei Vernachlässigung
der Sättigung proportional ist derjenigen Erregerspannung, die bei dem Laststrom IT dem Feld zur Erzeugung der Klemmenspannung
V. zugeführt werden muß. Die konventionellen Erregersysteme mit 'Compound-Betrieb versuchen, eine Erregerquelle mit auf Spannung
und Strom ansprechenden Bauteilen zu erhalten, um ein Vektordreieck zu erzeugen, ähnlich dem von den Vektoren V. und e. begrenzten
Dreieck.
Das vorliegende System unterscheidet sich darin, daß die Spannung der zusätzlichen Wicklung in ihrer Amplitude proportional der
virtuellen Spannung e ist und daher zu einem Grade durch den Strom beeinflußt wird, welcher auf den Spannungsabfall Xta'It
zurückzuführen ist. Ebenso gestattet die Auswahl der Nut oder
der Nuten, in welche die zusätzliche Wicklung eingesetzt wird, eine Verschiebung der Phase der in der zusätzlichen Wicklung erzeugten
Spannung gegenüber der virtuellen EUpannung. Diese Phasenverschiebung
bleibt konstant bezüglich der virtuellen Spannung unter allen Belastungsbedingungen unabhängig davon, ob ein voreilender
oder nacheilender Verlustwinkel vorliegt.
Fig. 7a zeigt, daß durch Einsetzen der Zusatzwicklung in Nuten auf der einen oder anderen Seite der Mittellinie der Hauptarmaturwicklung,
bezogen auf den unbelasteten Zustand, die in der zusätzlichen Wicklung erzeugte Spannung e in der Phase um den Winkel
A oder B zu beiden Seiten des Vektors e für die virtuelle
Spannung (welcher koinzident ist mit der Klemmenspannung) versetzt
sein wird.
Es sei angenommen, daß der Winkel A gewählt wird und der Generator
jetzt unter Belastung gemäß Fig. 7b betrieben wird. Dip Spannung e der Zusatzwicklung bleibt in dem gleichen Phasenverschiebungswinkel
A bezüglich der virtuellen Spannung e . In gleiche!· Weise
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wird gemäß Fig. 7c die Spannung e in der Phase um den gleichen
Winkel verschoben bezüglich eines kleineren Wertes von e . In allen Fällen ist selbstverständlich die Amplitude von e proportional
e .
Die Betrachtung der Vektordiagramme zeigt zuerst, daß eine Zusatzwicklung
ohne Phasenversetzung eine Spannungskomponente mit relativ größerer Amplitude bei nacheilendem Verlustwinkel und eine
relativ kleinere Spannungskomponente bei voreilendem Verlustwinkel erzeugen wird als konventionelle Compound-Systeme, deren Spannungskomponenten von der Klemmenspannung V+. erzeugt werden. Zweitens
kann durch Einführung einer Phasenverschiebung, beispielsweise der Verschiebung A, die Kurve der Erregung in Abhängigkeit vom Verlustwinkel
für einen bestimmten Generator so zugeschnitten werden, daß man einen erwünschten Sicherheitsabstand zwischen der
erforderlichen Erregerspannung und der tatsächlich verfügbaren Erregerspannung über den gesamten Bereich der möglichen Verlustwinkel
erhält. Daher ist durch die richtige Wahl der Nuten, in welche die Zusatzwicklung eingesetzt werden, ein optimales Compound-Verhalten
erreichbar, so daß die Zusatzwicklung zu einer Leistungsquelle mit wählbarer Phase für die Primärwicklung 19 des internen
Erregertransformators wird.
Die vorstehend offenbarten Anordnungen besitzen zunächst die Vorteile
aller statischen Erregersysteme insofern, daß die normale rotierende Ausrüstung eines getrennten Erregers beseitigt wird und
das Ende des Generators mit Ausnahme der Schleifringe frei ist. Durch die interne Anordnung der Erregertransformatoren wird beträchtliche
Grundrißfläche eingespart und getrennte Fundamente werden beseitigt. Ein Maximum an Freiheit für die isolierte Phasensammelleitung
des Generators wird dadurch erhalten, daß die Masseleitung und die Erregerausrüstung für den Generator oben auf dem
Generator angeordnet wird. Dies gewährleistet ein Maximum an Zugänglichkeit und gestattet eine Verstärkung des Statorrahmens an
seinen Endabschnitten. Es wird ein gutes Ansprechen der Erregung erzielt infolge der innewohnenden selbstregulierenden Wirkung und
der laminaren Magnetstrukturen mit geringer Zeitkonstante für die
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internen Erregertransformatoren. Über einen äusserst weiten Bereich von Betriebsverhältnissen des Generators kann eineloptimale
Kombination der Erregerzwangswirkung während vorübergehender Vorgänge im System und eine selbstregelnde Wirkung während stationärer Zustände erreicht werden mit einem Minimum an Steuerleistung wegen der grösseren Flexibilität, die bei der Auswahl
der Compound-Beziehungen bei diesem System verfügbar ist. Die
Anordnung des Erregertransformators im Inneren des Generatorgehäuses und die Verwendung der Masseleitungen der Hauptwicklungen
vermeidet die Notwendigkeit zu einer Unterbrechung der isolierten Phasensammelleitung an dem auf hoher Spannung liegenden Ende
der Hauptwicklungen. Die Verwendung der Generatorkühlmittel vermindert in starkem Masse die Abmessungen des Erregertransformators
im Gegensatz zu konventionellen äusseren Transformatoren und dies begünstigt seinerseits die Einfügung des Transformators
im Innern des Generatorgehäuses. Es wurde daher vorstehend ein
in starkem Masse verbessertes statisches Erregersystem für grosse dynamoelektrische Maschinen mit Innenkühlung offenbart. -Der Fachmann wird die verschiedensten Möglichkeiten zu einer Abwandlung der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen im Rahmen der allgemeinen Lehre der Erfindung erkennen. Beispielsweise
können die Masseverbindungen in einem vergrösserten Anschluekasten unterhalb des Generators benachbart zu den Hochspannungsbuchsen angebracht werden.
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Claims (7)
- Patentansprüchef1.^Dynamoelektrische Maschine mit einer Drehfeldwicklung, einem elektromagnetischen Statorkern und einem Mehrphasensatz von Hauptarmaturwicklungen, wobei jede Hauptwicklung eine interne Phasenleitung und eine interne neutrale Leitung besitzt, gekennzeichnet durch einen internen Erregertransformator (15) mit einem Kern (30), mindestens zwei Primärwicklungen (16,19) und einer Sekundärwicklung (23), wobei eine der Primärwicklungen aus ausgewählten internen Leitungen von der Hauptwicklung der dynamoelektrischen Maschine besteht und eine zusätzliche Mehrphasenwicklung (40), die im wesentlichen ansprechend ist auf den von der Drehfeldwicklung (7) der dynamoelektrischen Maschine gelieferten synchronen Fluß, wobei die zusätzliche Wicklung mit der anderen Primärwicklung (19) des Erregertransformators (15) verbunden ist.
- 2. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Sekundärwicklung des Erregertransformators eine Gleichrichtereinrichtung (9) verbunden ist und über Ausgangsleitungen zur Zuführung von Erregerleistung zu der Drehfeldwicklung (7) verbunden ist.
- 3. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Wicklung (40) in ausgewählten Nuten des Statorkerns zur Erzeugung einer Spannung in der zusätzlichen Wicklung angeordnet ist, welche im wesentlichen in Phase mit der von dem synchronen Fluß erzeugten virtuellen Spannung ist.209882/0576
- 4. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzliche Wicklung (40) in ausgewählten Nuten des Statorkerns zu einer Phasenverschiebung der in der zusätzlichen Wicklung erzeugten Spannung mit einer Voreilung gemäß einem ausgewählten Phasenwinkel gegenüber der von dem synchronen Fluß erzeugten virtuellen Spannung angeordnet ist.
- 5. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zusatz^ liehe Wicklung in ausgewählten Nuten des Statorkerns angeordnet ist zu einer Phasenverschiebung mit Nacheilung um einen ausgewählten Phasenwinkel gegenüber der von dem synchronen Fluß erzeugten virtuellen Spannung.
- 6. Dynamoelektrische Maschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine Reaktorwicklung in Reihenschaltung mit jeder Phasenwicklung der zusätzlichen Wicklung und der entsprechend verbundenen Phasenwicklung der Erregerprimärwicklung aufweist.
- 7. Dynamoelektrische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine Steuerwicklung (52) für den Erregertransformator (15) vorgesehen ist, mit der eine geregelte Gleichspannungsquelle (53) verbunden ist, wobei die Steuerwicklung zur S^ättigung des Erregertransformators durch die Spannungsquelle eingerichtet ist und zur Steuerung der Ausgangsgröße von der Sekundärwicklung (23).209882/0576
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