DE3627311A1 - Verfahren zum aetzen von silizium - Google Patents
Verfahren zum aetzen von siliziumInfo
- Publication number
- DE3627311A1 DE3627311A1 DE19863627311 DE3627311A DE3627311A1 DE 3627311 A1 DE3627311 A1 DE 3627311A1 DE 19863627311 DE19863627311 DE 19863627311 DE 3627311 A DE3627311 A DE 3627311A DE 3627311 A1 DE3627311 A1 DE 3627311A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- silicon
- etching
- plasma
- chf
- gas
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Withdrawn
Links
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05K—PRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
- H05K3/00—Apparatus or processes for manufacturing printed circuits
-
- H10P50/242—
-
- H10P50/00—
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
- Drying Of Semiconductors (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft das Gebiet des Plasmaätzens von Sili
zium, insbesondere bei der Herstellung von Halbleiter-Bau
teilen.
Bei der Herstellung von Halbleiter-Bauteilen mittels mono
kristalliner Silizium-Substrate ist es häufig gewünscht,
bestimmte Flächen des Silizium-Substrates anzuätzen, insbeson
dere zum Herstellen von Chips für integrierte Schaltungen
von hoher Packungsdichte. Dies wurde nach dem bisherigen
Stand der Technik mittels des Plasmaätzens erreicht. Beim
Plasmaätzprozeß wird das Silizium zunächst mit einer Schicht
eines Photoresists beschichtet. In dem Photoresist werden
Öffnungen hergestellt, um ausgewählte Flächen des darunter
liegenden Siliziums freizulegen. Das Silizium wird dann in
eine Ätzkammer gestellt. Die Kammer, deren Klima gesteuert
ist, weist Mittel zum Einspeisen von Gas in die Kammer und
Elektroden zum Herstellen eines Plasmas des Gases auf. Ty
pischerweise werden chlorierte Gase, wie z. B. C 12, CC 14,
usw. verwendet, um das Plasma zum Anätzen des Siliziums zu
erzeugen. Das Gas wird in die Kammer eingespeist und HF-Ener
gie wird angewendet, um das Plasma zu erzeugen. Das Ätzen
wird durchgeführt, bis die HF-Energie abgeschaltet ist, wobei
das timing des Prozesses, der Druck, die HF-Energie und die
Strömungsrate die Ätztiefe steuern.
Das Ätzen von Silizium mit den bekannten Methoden hat ver
schiedene Nachteile. Erstens sind die verwendeten chlorier
ten Gase für Menschenleben höchst lebensgefährlich. Z. B. ist
Tetrachlorkohlenstoff, CC 14, für den Menschen toxisch und
hat eine erlaubte Expositionsstärke von nur 10 ppm. Bei
Werten oberhalb 300 ppm besteht eine unmittelbare Gefährdung
des Menschenlebens. Außerdem wird vermutet, daß CC 14 ein
Karzinogen ist. Chlorgas (C 12) ist selbst toxisch und korro
siv und mit einer erlaubten Expositionsgrenze von nur 1 ppm
belegt, gemäß Definition der Occupational Safety and Health
Administration (OSHA). Unmittelbare Lebensgefahr beginnt
bei 25 ppm. Als Ergebnis müssen aufwendige Vorkehrungen
getroffen werden, um Leckagen des Gases, die Menschenleben
gefährden könnten, zu vermeiden. Diese Vorkehrungen kommen
zu den Aufwendungen für den Ätzprozeß hinzu.
Zweitens sind die Chlorgase hoch korrosiv, was zu einer kürze
ren Lebenszeit der dem Gas ausgesetzten Komponenten führt.
Drittens zerstört das Chlorgas während des Anätzprozesses
des Siliziums die Oberfläche des Siliziums, die es rauh hin
terläßt. Als Ergebnis wird die Ausbildung von Oxydschichten
nachteilig beeinflußt. Dies führt zu unzuverlässigen Cha
rakteristika des Bauteils. Diese Beschädigung kann geheilt
werden, aber nur mit einem zusätzlichen thermischen Schritt.
Schließlich kann das Chlorgas das Siliziumisotrop ätzen
und die Photoresistschicht unterschneiden, was größere Fen
sterbemessung erfordert, um akzeptable Bauteile zu erhal
ten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Ätzver
fahren für Silizium bereitzustellen, das keine lebensgefähr
lichen Materialien erfordert. Ein weiteres Ziel der Erfindung
besteht im Bereitstellen eines Siliziumätzverfahrens, das
keine korrosiven Materialien verwendet. Ein weiteres Ziel
der Erfindung besteht in der Bereitstellung eines Silizium
ätzverfahrens, welches die Oberfläche des Siliziums nicht
zerstört. Schließlich ist es ein Ziel der Erfindung, ein
anisotropes Siliziumätzverfahren bereitzustellen, um das
Unterschneiden der Photoresistschicht auszuschließen.
Erfindungsgemäß wird ein fluoriertes Gasgemisch verwendet,
um das Plasma zum Siliziumätzen zu erzeugen. Das Gasgemisch ist
aus CHF 3 und SF 6 zusammengesetzt und ist für Menschen nicht
toxisch und nicht korrosiv. Wenn ein Gemisch aus 80% CHF 3
und 20% SF 6 verwendet wird, um das Plasma auszubilden, re
sultiert eine im wesentlichen anisotrope Ätzung des Siliziums,
wobei ein Unterschneiden der Photoresistschicht ausgeschlos
sen ist. Das fluorierte Gasgemisch zieht die Oberfläche des
Siliziums nicht in Mitleidenschaft, so daß nachfolgende
Oxidationsschritte von der Ätzung nicht beeinflußt sind.
Ein thermischer Schritt zum Ausheilen der Beschädigung der
geätzten Fläche ist nicht erforderlich.
Im folgenden wird die Erfindung anhand der Zeichnung beschrie
ben. In der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 einen Schnitt durch mittels bekannter
Verfahren geätztes Silizium;
Fig. 2 einen Siliziumkörper mit einer darauf ge
bildeten Schicht eines Photoresists (Pho
tolacks);
Fig. 3 den Körper gemäß Fig. 2, nachdem in
dem Photoresist Öffnungen gebildet worden
sind;
Fig. 4 den Körper von Fig. 3 nach dem Ätzen;
Fig. 5 eine grafische Darstellung, die den Aniso
tropiegrad, aufgetragen gegen die Konzen
tration von CHF 3, zeigt;
Fig. 6 die Wirkung von Polymer-Vorprodukten.
Es wird eine verbesserte Methode zum Plasmaätzen von Silizium
beschrieben. Fluorierte Gase werden verwendet, um anisotropes
Ätzen zu ermöglichen. In der folgenden Beschreibung werden
zahlreiche spezielle Details beschrieben, wie z. B. Gaszusammen
setzungen, HF-Leistungen usw., um ein intensiveres Verständ
nis der Erfindung zu ermöglichen. Für den Fachmann dieses
Sachgebietes ist es jedoch klar, daß die Erfindung auch
ohne diese spezifischen Details ausführbar ist. In anderen
Fällen sind wohlbekannte Prozesse nicht im Detail beschrieben
worden, um den Erfindungsgegenstand nicht unnötig zu verdun
keln.
Beim Plasmaätzen wird ein Siliziumscheibchen in eine Ätzkammer
gelegt. Ein solcher Kammertyp ist ein Parallel-Platten-Reak
tor. In einem solchen Reaktor sind obere und untere flache
Elektroden horizontal und parallel zueinander angeordnet.
Die obere Elektrode ist gewöhnlich die "Leistungs"-Elektrode
und ist mit einem HF-Generator gekoppelt. Gase treten durch
eine obere "Duschkopf"-Typ-Elektrode ein, die mit einem
HF-Generator gekoppelt ist. Siliziumscheibchen werden auf
der unteren Elektrode in der Kammer angeordnet, Gase treten
in die Kammer ein und HF-Energie wird verwendet, um Plasma
zum Durchführen des Ätzens zu erzeugen.
Beim Siliziumätzen werden Photoresist-Masken verwendet,
um ein Ätzmuster zu definieren. Jedoch resultiert bei isotro
pem Ätzen ein Unterschneiden der Photoresistschicht (gemäß Stand
der Technik). Ein Beispiel hierfür ist in Fig. 1 dargestellt.
Ein Ätzmuster ist in der Siliziumschicht 10 gebildet worden,
das durch die Photoresist-Maske 11 definiert ist. Wie aus
Fig. 1 ersichtlich, erstrecken sich die Seitenwände der
geätzten Fläche unter die Photoresistschicht und führen
zu einem Überhang 12. Aufgrund dieses Phänomens muß das ge
wünschte Fenster für Ätzmuster, die mit dieser Methode herge
stellt werden, größer sein, um die gewünschte Ätzung zu er
möglichen. Dies begrenzt den Dichtegrad, der beim Schaltungs
design erreichbar ist. Der gegenwärtige Stand der Technik er
laubt es, Muster in Photoresistschichten von einem Mikron
herzustellen. Wegen des isotropen Ätzens ist die minimale
Breite der Ätzöffnung derzeit auf 1,5 bis 2 Mikron begrenzt.
Ein Versuch zum Reduzieren der Isotropie von Plasmaätzungen
ist in "Plasma Etching Using SF 6 and Chlorine Gases", M. Mieth
and A. Braker, Semiconductor International, Mai 1884, Seiten
222-227, beschrieben. Dort wurde gefunden, daß SF 6 kombi
niert mit CHCL 3 und SF 6 kombiniert mit reinem Chlorgas ein
teilweise anisotropes Ätzen ermöglichen. Jedoch weist die
ses Verfahren das Problem der Toxizität, des korrosiven
Effektes auf die Anlagenteile, der Notwendigkeit aufwendiger
Chlorgasdetektoren im Prozeßbereich und die Notwendigkeit
rostfreier Stahlrohre und -leitungen für den Gastransport
auf.
Außerdem beschädigen chlorierte Gase beim Plasmaätzen die
Oberfläche des geätzten Siliziums, wie im Bereich 13 von
Fig. 1. Siehe z. B.: "Reactive Ion Etching of Silicon" Schwartz
and Schaible, Journal of Vacuum Science and Technology,
März/April 1978, Seiten 410 bis 413, und "Study of Breakdown
Fields of Oxides Grown or Reactive Ion Etched Silicon Surface:
Improvement of Breakdown Limits by Oxidation of the Surface"
Lifshitz, Journal of the Electrochemical Society: Solid State
Science and Technology, Juli, 1983, Seiten 1549-50.
Nach dem Ätzen enthält die Siliziumoberfläche Poren und Na
deln und ernsthafte Mikrorauhheit. Nachfolgend gewachsene
Oxydschichten leiden unter großen Feld-Fehler-Raten. Eine
Lösung dieses Problems ist das Wachstum verschiedener ther
misch gewachsener "Opfer"-Oxydschichten, die danach ent
fernt werden. Dieses Verfahren beinhaltet zusätzliche ther
mische Schritte, die durch die Anwendung des erfindungsge
mäßen Verfahrens vermieden werden können.
Gemäß der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird eine
Kombination von SF 6 und CHF 3 zur Durchführung des Plasmaätzens
von Silizium verwendet. Fluorgase sind nicht toxisch und
nicht korrosiv und eliminieren die Notwendigkeit von Gasde
tektoren in der Prozeßzone. Darüber hinaus könnten Kupfer
oder Kunststoffleitungen gewünschtenfalls verwendet werden,
um das Gas zu transportieren. Das erfindungsgemäße Verfahren
wird anhand der Fig. 2 bis 4 dargestellt. In Fig. 2 ist
eine Schicht eines Photoresists 21 auf einem Siliziumkörper
20 angeordnet. Anschließend wird, wie in Fig. 3 gezeigt, eine
Öffnung 23 in der Photoresistschicht unter Anwendung wohlbe
kannter photolithographischer Verfahren definiert. Die CHF 3
und SF 6-Kombination (Gemisch) wird in die Ätzkammer eingelei
tet und HF-Energie wird angewendet, um ein Plasma zu erzeu
gen. Der Druck der Kammer sowie die Strömungsrate des Gases
werden gesteuert, und das Silizium wird bis auf die gewünschte
Tiefe geätzt. Wie in Fig. 4 dargestellt, hat ein anisotropes
Ätzen des Siliziumkörpers stattgefunden. Wie an der Fläche
22 gezeigt, ist die Seitenwand der Atzöffnung mit der Pho
toresist-Maske 21 eben. Als Ergebnis ist die Design-Dichte
ausschließlich durch die Design-Grenzen der Photoresist-
Maske begrenzt.
Die anisotrope Wirkung bei der Erfindung wird auf die Bil
dung eines Polymers auf den Seitenwänden der geätzten Öff
nungen während des Ätz-Schrittes zurückgeführt. Das CHF 3
wird im Plasma in CF 2, CF 3 und CHF gespalten, die als Poly
mer-Vorprodukte agieren, um eine polymere Schicht auf den
Seitenwänden der Ätzöffnung zu bilden. Dieser Prozeß ist
in Fig. 6 in genauerem Detail dargestellt. Fluor wird durch
die von den Polymer-Vorprodukten gebildete Polymer-Schicht
25 daran gehindert, in die Seitenwände adsorbiert zu werden.
Als Ergebnis wird die Ätzung anisotrop und erstreckt sich in
das Silizium in Flucht mit dem Masken-Muster. Die Polymer-
Schicht 25 bildet sich aufgrund des Ionen-Bombardements, das
dem Fluor die Adsorption auf dem Silizium erlaubt, auf dem
Boden der Ätz-Öffnung nicht aus. Die Ätzung findet als Er
gebnis dieser Adsorption des Fluors auf der Siliziumschicht
statt.
Zusätzlich zu den gesundheitlichen und sicherheitlichen Vor
teilen, die durch die Anwendung der Erfindung erreicht wer
den, hat das Verfahren den weiteren Vorteil, die Oberfläche
der geätzten Schicht des Siliziums nicht zu schädigen. In
folgedessen werden nachfolgende thermische Oxidationsschritte
und entsprechende Oxyd-Entfernungs-Schritte durch Anwendung
der Erfindung eliminiert.
Gemäß der bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
enthält ein Gasgemisch etwa 80% CHF 3 und etwa 20% SF 6. Die
Flußrate des Gases beträgt etwa 125 sccm. Die Plasmaätzung
findet bei einer HF-Leistung von etwa 600 Watt und einem
Druck von 500 milliTorr mit einem Elektrodenabstand von 1 cm
und einer Elektrodentemperatur von 15 bis 17°C statt. Obwohl
beim bevorzugten Ausführungsbeispiel die Verwendung eines
Parallel-Platten-Plasma-Ätzers in Betracht gezogen wird, kann
die erfindungsgemäße Plasmachemie in anderen Typen von Plasma
Ätzern angewendet werden, um anisotrope Silizium-Ätz-Profile
zu erhalten.
Darüber hinaus kann der Grad der Anisotropie durch Reduzierung
des Prozentanteils an CHF 3 in dem CHF 3/SF 6-Gemisch gesteuert
werden. Fig. 5 zeigt eine Kurvendarstellung, die den Grad
der Anisotropie gegen die Konzentration von CHF 3 für ausge
wählte HF-Energien zeigt. Der Grad der Anisotropie wird aus
gedrückt als Unterschnitt des Photoresists, dividiert durch
die Tiefe der Ätzung. Kurve 28 zeigt die Beziehung bei einer
HF-Energie von 300 Watt von einer Konzentration von 52% bis
68% CHF. Der Bereich der Anisotropie variiert von etwa 0,34
bis 0,2. Kurve 29 zeigt dieselbe Beziehung bei einer HF-Leistung
von 600 Watt und einer Konzentration von CHF 3 von 68 bis 80%.
Bei 68% ist die Anisotropie geringer als 0,1 und bei höheren
Konzentrationen geht sie gegen 0. Konzentrationen oberhalb
80% CHF 3 sind nicht effizient, da die Ätzrate spürbar ver
langsamt wird. Etwas SF 6 muß anwesend sein, um die Ätzung
abwärts zu richten. Bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel
werden 80% CHF 3 verwendet.
Mithin ist ein Verfahren zum Siliziumätzen unter Verwendung
fluorierter Gasgemische beschrieben worden. Der verwendete
Prozeß ist nicht toxisch und nicht korrosiv und führt zu
anisotropen Ätzungen von Silizium ohne Beschädigung der ge
ätzten Siliziumoberfläche.
Claims (8)
1. Verfahren zum Ätzen von Silizium mit einem aus einem
Gasgemisch gebildeten Plasma,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Plasma gebildet wird aus einer ersten Menge CHF 3 in
Kombination mit einer zweiten Menge von SF 6 und daß die
erste Menge größer als die zweite Menge ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die erste Menge etwa 4mal so groß wie die zweite Menge ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß das Plasma bei einer HF-Energie von etwa 600 Watt gebil
det wird.
4. Verfahren zum Plasmaätzen von Silizium, dadurch gekenn
zeichnet, daß
eine Schicht eines Photoresists auf der Oberfläche des Siliziums gebildet wird,
Öffnungen in dem Photoresist definiert werden, um vorbe stimmte Flächen der Oberfläche des Siliziums freizulegen,
ein Gemisch von SF 6- und CHF 3-Gas auf das Silizium gelei tet wird,
elektrische Energie an das Gasgemisch zur Erzeugung eines Plasmas angelegt wird,
die Ätzung des Siliziums mit dem Plasma bis zu einer ge wünschten Tiefe durchgeführt wird.
eine Schicht eines Photoresists auf der Oberfläche des Siliziums gebildet wird,
Öffnungen in dem Photoresist definiert werden, um vorbe stimmte Flächen der Oberfläche des Siliziums freizulegen,
ein Gemisch von SF 6- und CHF 3-Gas auf das Silizium gelei tet wird,
elektrische Energie an das Gasgemisch zur Erzeugung eines Plasmas angelegt wird,
die Ätzung des Siliziums mit dem Plasma bis zu einer ge wünschten Tiefe durchgeführt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
das Gasgemisch etwa 80% CHF 3 und etwa 20% SF 6 enthält.
6. Verfahren nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die elektrische Energie etwa 600 Watt beträgt.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Gasgemisch dem Silizium mit einer
Rate von etwa 125 sccm zugeführt wird.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Grad der Anisotropie in Abhängigkeit
von dem Prozentsatz an CHF 3 in dem Gasgemisch bestimmt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US06/768,875 US4666555A (en) | 1985-08-23 | 1985-08-23 | Plasma etching of silicon using fluorinated gas mixtures |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3627311A1 true DE3627311A1 (de) | 1987-02-26 |
Family
ID=25083751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863627311 Withdrawn DE3627311A1 (de) | 1985-08-23 | 1986-08-12 | Verfahren zum aetzen von silizium |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4666555A (de) |
| JP (1) | JPH0797577B2 (de) |
| KR (1) | KR870002750A (de) |
| CN (1) | CN1005882B (de) |
| DE (1) | DE3627311A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0497023A1 (de) * | 1989-08-28 | 1992-08-05 | Hitachi, Ltd. | Verfahren zum anisotropischen Ätzen von dünnen Schichten |
| EP0375632A3 (de) * | 1988-12-15 | 1993-04-21 | STMicroelectronics S.r.l. | Verfahren zur Herstellung von Gräben mit abgerundeter Unterseite in einem Siliziumsubstrat zur Herstellung von Isolationen für Grabenstrukturen |
| FR2705694A1 (fr) * | 1993-05-27 | 1994-12-02 | Bosch Gmbh Robert | Procédé et dispositif pour une attaque anisotrope au plasma, de substrats, notamment des substrats de silicium. |
| WO1996008036A1 (en) * | 1994-09-02 | 1996-03-14 | Stichting Voor De Technische Wetenschappen | Process for producing micromechanical structures by means of reactive ion etching |
| DE19844025A1 (de) * | 1998-09-25 | 2000-03-30 | Inst Oberflaechenmodifizierung | Reaktives Ionen(strahl)ätzen von Oberflächen |
Families Citing this family (33)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5180466A (en) * | 1984-12-29 | 1993-01-19 | Fujitsu Limited | Process for dry etching a silicon nitride layer |
| DE3615519A1 (de) * | 1986-05-07 | 1987-11-12 | Siemens Ag | Verfahren zum erzeugen von kontaktloechern mit abgeschraegten flanken in zwischenoxidschichten |
| US4904621A (en) * | 1987-07-16 | 1990-02-27 | Texas Instruments Incorporated | Remote plasma generation process using a two-stage showerhead |
| JPS6432627A (en) * | 1987-07-29 | 1989-02-02 | Hitachi Ltd | Low-temperature dry etching method |
| JPH0212915A (ja) * | 1988-06-30 | 1990-01-17 | Sharp Corp | 窒化珪素絶縁膜の加工方法 |
| US5110411A (en) * | 1990-04-27 | 1992-05-05 | Micron Technology, Inc. | Method of isotropically dry etching a poly/WSix sandwich structure |
| US5213659A (en) * | 1990-06-20 | 1993-05-25 | Micron Technology, Inc. | Combination usage of noble gases for dry etching semiconductor wafers |
| US5284549A (en) * | 1992-01-02 | 1994-02-08 | International Business Machines Corporation | Selective fluorocarbon-based RIE process utilizing a nitrogen additive |
| JP3215151B2 (ja) * | 1992-03-04 | 2001-10-02 | 株式会社東芝 | ドライエッチング方法 |
| US6153501A (en) | 1998-05-19 | 2000-11-28 | Micron Technology, Inc. | Method of reducing overetch during the formation of a semiconductor device |
| JP2953974B2 (ja) * | 1995-02-03 | 1999-09-27 | 松下電子工業株式会社 | 半導体装置の製造方法 |
| US6051501A (en) * | 1996-10-09 | 2000-04-18 | Micron Technology, Inc. | Method of reducing overetch during the formation of a semiconductor device |
| US5866483A (en) * | 1997-04-04 | 1999-02-02 | Applied Materials, Inc. | Method for anisotropically etching tungsten using SF6, CHF3, and N2 |
| US6165375A (en) | 1997-09-23 | 2000-12-26 | Cypress Semiconductor Corporation | Plasma etching method |
| JP3067739B2 (ja) * | 1998-06-30 | 2000-07-24 | 日本電気株式会社 | エッチング方法 |
| US6010966A (en) * | 1998-08-07 | 2000-01-04 | Applied Materials, Inc. | Hydrocarbon gases for anisotropic etching of metal-containing layers |
| US6583063B1 (en) | 1998-12-03 | 2003-06-24 | Applied Materials, Inc. | Plasma etching of silicon using fluorinated gas mixtures |
| US6312616B1 (en) | 1998-12-03 | 2001-11-06 | Applied Materials, Inc. | Plasma etching of polysilicon using fluorinated gas mixtures |
| US6235214B1 (en) | 1998-12-03 | 2001-05-22 | Applied Materials, Inc. | Plasma etching of silicon using fluorinated gas mixtures |
| US6383938B2 (en) * | 1999-04-21 | 2002-05-07 | Alcatel | Method of anisotropic etching of substrates |
| US6372634B1 (en) | 1999-06-15 | 2002-04-16 | Cypress Semiconductor Corp. | Plasma etch chemistry and method of improving etch control |
| US6322716B1 (en) | 1999-08-30 | 2001-11-27 | Cypress Semiconductor Corp. | Method for conditioning a plasma etch chamber |
| US6221784B1 (en) | 1999-11-29 | 2001-04-24 | Applied Materials Inc. | Method and apparatus for sequentially etching a wafer using anisotropic and isotropic etching |
| US7115523B2 (en) * | 2000-05-22 | 2006-10-03 | Applied Materials, Inc. | Method and apparatus for etching photomasks |
| US6391790B1 (en) | 2000-05-22 | 2002-05-21 | Applied Materials, Inc. | Method and apparatus for etching photomasks |
| US7183201B2 (en) | 2001-07-23 | 2007-02-27 | Applied Materials, Inc. | Selective etching of organosilicate films over silicon oxide stop etch layers |
| WO2003041148A1 (en) * | 2001-11-08 | 2003-05-15 | Zeon Corporation | Gas for plasma reaction, process for producing the same, and use |
| JP4837894B2 (ja) * | 2002-04-17 | 2011-12-14 | ラム リサーチ コーポレーション | シリコン部品の形成方法 |
| US20040072081A1 (en) * | 2002-05-14 | 2004-04-15 | Coleman Thomas P. | Methods for etching photolithographic reticles |
| AU2004261207B2 (en) * | 2003-07-28 | 2011-02-17 | Salter Labs, Llc | Respiratory therapy system including a nasal cannula assembly |
| US8293430B2 (en) * | 2005-01-27 | 2012-10-23 | Applied Materials, Inc. | Method for etching a molybdenum layer suitable for photomask fabrication |
| EP2247331B1 (de) * | 2008-01-25 | 2017-05-10 | Salter Labs | Atemtherapie-system mit einer nasenkanülen-anordnung |
| JP5107842B2 (ja) * | 2008-09-12 | 2012-12-26 | 東京エレクトロン株式会社 | 基板処理方法 |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CA1260365A (en) * | 1985-05-06 | 1989-09-26 | Lee Chen | Anisotropic silicon etching in fluorinated plasma |
| US4601782A (en) * | 1985-06-20 | 1986-07-22 | International Business Machines Corp. | Reactive ion etching process |
-
1985
- 1985-08-23 US US06/768,875 patent/US4666555A/en not_active Expired - Lifetime
-
1986
- 1986-04-03 KR KR1019860002536A patent/KR870002750A/ko not_active Ceased
- 1986-05-09 CN CN86103233.0A patent/CN1005882B/zh not_active Expired
- 1986-07-17 JP JP61166857A patent/JPH0797577B2/ja not_active Expired - Lifetime
- 1986-08-12 DE DE19863627311 patent/DE3627311A1/de not_active Withdrawn
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0375632A3 (de) * | 1988-12-15 | 1993-04-21 | STMicroelectronics S.r.l. | Verfahren zur Herstellung von Gräben mit abgerundeter Unterseite in einem Siliziumsubstrat zur Herstellung von Isolationen für Grabenstrukturen |
| EP0497023A1 (de) * | 1989-08-28 | 1992-08-05 | Hitachi, Ltd. | Verfahren zum anisotropischen Ätzen von dünnen Schichten |
| FR2705694A1 (fr) * | 1993-05-27 | 1994-12-02 | Bosch Gmbh Robert | Procédé et dispositif pour une attaque anisotrope au plasma, de substrats, notamment des substrats de silicium. |
| DE4317623C2 (de) * | 1993-05-27 | 2003-08-21 | Bosch Gmbh Robert | Verfahren und Vorrichtung zum anisotropen Plasmaätzen von Substraten und dessen Verwendung |
| WO1996008036A1 (en) * | 1994-09-02 | 1996-03-14 | Stichting Voor De Technische Wetenschappen | Process for producing micromechanical structures by means of reactive ion etching |
| DE19844025A1 (de) * | 1998-09-25 | 2000-03-30 | Inst Oberflaechenmodifizierung | Reaktives Ionen(strahl)ätzen von Oberflächen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| JPS6246526A (ja) | 1987-02-28 |
| CN1005882B (zh) | 1989-11-22 |
| CN86103233A (zh) | 1987-02-18 |
| KR870002750A (ko) | 1987-04-06 |
| US4666555A (en) | 1987-05-19 |
| JPH0797577B2 (ja) | 1995-10-18 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3627311A1 (de) | Verfahren zum aetzen von silizium | |
| DE68928291T2 (de) | Veraschungsverfahren zum Entfernen einer organischen Schicht auf einer Halbleiteranordnung während ihrer Herstellung | |
| DE68928826T2 (de) | Reaktives Ionenätzen von Silicium enthaltenden Materialien mittels Bromwasserstoff | |
| DE3125054C2 (de) | ||
| DE2658448C3 (de) | Verfahren zum Ätzen einer auf einem Halbleiterkörper aufgebrachten Schicht aus Siliciumnitrid in einem Gasplasma | |
| DE2930290C2 (de) | ||
| DE69121047T2 (de) | Ätzverfahren für Materialien aus Oxid | |
| DE3118839C2 (de) | ||
| DE3686092T2 (de) | Verfahren zur in-situ-herstellung einer schutzschicht auf photolack fuer plasmaaetzen. | |
| DE3209066C2 (de) | ||
| DE69022082T2 (de) | Methode zum Ätzen einer organischen Schicht. | |
| EP0002503B1 (de) | Verfahren zum Ätzen von Siliciumdioxid | |
| DE3615519A1 (de) | Verfahren zum erzeugen von kontaktloechern mit abgeschraegten flanken in zwischenoxidschichten | |
| DE68926855T2 (de) | Trockenätzverfahren | |
| DE3103177C2 (de) | ||
| DE69126149T2 (de) | Trockenätzverfahren | |
| DE2930293A1 (de) | Aetzverfahren bei der herstellung eines gegenstandes | |
| DE2930291A1 (de) | Verfahren zur herstellung eines gegenstandes unter verwendung von plasmaaetzung | |
| DE2930292A1 (de) | Aetzverfahren bei der herstellung eines gegenstandes | |
| DE3925070C2 (de) | Verfahren zum Erhalt einer sauberen Siliziumoberfläche | |
| DE69130787T2 (de) | Ätzverfahren für eine leitende Doppelschicht-Struktur | |
| DE4217836C2 (de) | Photolackentfernungsverfahren | |
| EP0126969B1 (de) | Verfahren zum Herstellen von Strukturen von aus Metallsiliziden bzw. Silizid-Polysilizium bestehenden Schichten für integrierte Halbleiterschaltungen durch reaktives Ionenätzen | |
| DE2727788C2 (de) | Verfahren zum Herstellen eines Musters in einer Oberflächenschicht eines scheibenförmigen Körpers | |
| DE69032215T2 (de) | Trockenätzen von Vias in beschichteten integrierten Schaltungen |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8141 | Disposal/no request for examination |