DE3626116A1 - Thermostatische regeleinrichtung fuer heizungen bzw. heizaggregate - Google Patents
Thermostatische regeleinrichtung fuer heizungen bzw. heizaggregateInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine thermostatische Regeleinrichtung für Heizun
gen bzw. Heizaggregate, mit einem Temperaturtaster, der wenigstens eine
in Abhängigkeit von der ertasteten Temperatur veränderliche Abmessung auf
weist und zwischen einem gerätfesten Sockelgehäuse und einem drehbaren Ein
steller gehalten ist, mit wenigstens einem am drehbaren Einsteller ange
brachten elektrischen Steuer-Heizelement zum Erwärmen des Temperaturtasters
über seine Umgebungstemperatur hinaus, und mit einer über die Drehverbin
dung zum Einsteller hinausgeführten Stromverbindung für das Steuer-Heiz
element.
Eine thermostatische Regeleinrichtung dieser Art ist bekannt durch die
deutsche Offenlegungsschrift 34 41 695. Dabei dienen ein oder mehrere
Steuer- oder Heizelemente dazu, die einzuregelnde Temperatur nach Bedarf
herabsetzen zu können oder die Regelung dadurch ganz einzustellen, daß der
die Regelung steuernde bzw. durch seine Wärmeausdehnung beeinflussende Ta
ster stets auf einer über der Raumtemperatur liegenden Tasttemperatur
gehalten wird. Die hierfür benötigten Heizelemente sind so schwach, daß ihr
Stromverbrauch auch über's Jahr gerechnet vernachlässigt werden kann. Die
Steuerung kann von beliebigen Vorgängen abhängig gemacht werden, insbeson
dere durch das Verstellen eines Öffnungsverschlusses wie eines Fensters oder
einer Tür, das durch einen Tastschalter unmittelbar oder über gesonderte
Schaltorgane die Einschaltung des Heizelementes bzw. der Heizelemente aus
löst.
Da jedoch bei den meisten an einem Heizkörperventil oder dgl. angebrachten
Regeleinrichtungen der das Ventil steuernde Temperaturtaster einen
drehbaren Einsteller besitzt, ist es notwendig, auch die Heizelemente an
diesem Einsteller anzubringen und die Drehverbindung durch eine geeignete
Stromzuführung zu überbrücken.
Diesem Zweck dient nach der Vorveröffentlichung ein elektrisches Nieder
spannungskabel, das von einer Versorgungseinheit durch ein undrehbar ge
haltenes Sockelgehäuse mit lose gelegter Spiralenform über die Drehver
bindung hinweg zu dem am drehbaren Einsteller angebrachten Steuer-Heiz
element oder einem aus mehreren Heizelementen gebildeten Heizaggregat
geführt wird.
Zwar können dort die Stromwegverbindungen grundsätzlich fest eingerichtet
bzw. durch Lötstellen gebildet werden, aber das lose gelegte Spiralenkabel
scheuert sich bei den üblichen Einstellvorgängen für die gewünschte Raum
temperatur leicht an Kanten des undrehbaren Einrichtungsteiles ab, was
leicht zu Kurzschlüssen führt und auch ein Abreißen der Anschlüsse zur
Folge haben kann.
Die Erfindung geht aus von der eingangs definierten Regeleinrichtung und
verfolgt die Aufgabe, die Betriebssicherheit derartiger Regeleinrichtungen
dadurch zu verbessern, daß die Gefahrenquellen für Kurzschlüsse und Abreißen
von Anschlüssen im Bereich der Drehverbindung vermieden werden.
Zur Lösung dieser Aufgabe werden erfindungsgemäß zentrisch zur Drehver
bindung eine Schleifringanordnung mit wenigstens zwei elektrisch getrennten,
am Sockelgehäuse festliegenden Schleifringflächen und am dreh
baren Einsteller zwei nachgiebig an den Schleifringflächen anliegende
Schleifkontakte vorgesehen.
Auf diese Weise sind flexible stromführende Kabel im Prinzip nur am
Armaturengehäuse erforderlich, also der Gefahr einer Beschädigung durch
Schleifvorgänge nicht ausgesetzt, und am drehbaren Teil kann ein zuver
lässiger Anschluß der Schleifkontakte für das oder die Heizelemente leicht
sichergestellt werden. Man kann den in der Regel auf das Sockelgehäuse
aufgeschraubten Einsteller nach Bedarf mit den Schleifkontakten abnehmen,
ohne irgendetwas manipulieren zu müssen. Dabei kann das Sockelgehäuse ein
fest am Heizungsventil angebrachtes Armaturengehäuse, aber auch ein irgend
wie und -wo im Raum angeordnetes Trägerteil sein, von dem aus sich eine
Mehrzahl von Heizungsanlagen in unter Umständen allen Räumen eines Hauses
oder gar eines Häuserkomplexes steuern bzw. beeinflussen lassen.
Die Schleifringanordnung kann eine am Aufnahmegehäuse angebrachte Ring
scheibe aus isolierendem Kunststoff aufweisen, die auf der Tastseite zwei
spannungsführende Ring- bzw. Segmentflächen aus elektrisch gut leitendem,
verschleiß- und korrosionsbeständigem Werkstoff aufweist. Diese Schleif
ring-Kontaktflächen können grundsätzlich in axialer Richtung freiliegen,
lassen sich zweckmäßigerweise aber in Radialrichtung abschirmen. Sie können
nahezu beliebig dünn sein und können auf die Trägerscheibe durch Aufsprü
hen, Aufdampfen oder dgl. eines Kontaktwerkstoffs gebildet sein.
Bevorzugt wird derzeit die Ausbildung der Schleifkontakte als federnd nach
giebige Teleskopstäbe, zwischen welchen ein oder mehrere Steuer-Heizelemente
ggf. direkt eingeschaltet sind. Solche Teleskopstäbe können jeweils durch
zwei elektrisch leitfähige und zweckmäßigerweise an ihren Außenenden ge
schlossene oder wenigstens verengte Rohre gebildet sein, die eine zwischen
ihren beiden Außenenden wirkende Schraubendruckfeder umschließen. Eines der
beiden Rohre dient dann zur Halterung im drehbaren Einsteller und das
andere wird durch die umschlossene Schraubendruckfeder gegen die Schleif
ringbahn gedrückt. Auf diese Weise läßt sich auch beim Einsatz eines beson
ders groben Gewindes zwischen Sockelgehäuse und Einsteller der dadurch ver
größerte Feder-Nachstellweg erreichen. Da auch dabei große Führungslängen
verbleiben, ist stets die Kontaktanlage zwischen beiden Rohren gewährleistet
und zudem die mechanische Beanspruchung herabgesetzt.
Die kontaktgebenden Flächen beider Teleskopteile sind zweckmäßigerweise mit
einer Schicht aus elektrisch leitfähigem und gegen Korrosion widerstands
fähigem Werkstoff überzogen. Für die Überzugswerkstoffe empfiehlt sich die
Verwendung unterschiedlicher Edelmetalle, insbesondere Gold und Silber. Bei
den kleinen in Betracht kommenden Oberflächen und der dünnen Überzugs
schichten kommt den spezifischen Kosten dieser Werkstoffe keine sonderliche
Bedeutung zu. Es wird aber gewährleistet, daß bei den herrschenden Nieder
spannung = 6 V auch unter widrigen Umgebungseinflüssen die Funktions
sicherheit erhalten bleibt.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung sind in den Unteransprüchen
festgehalten und ergeben sich aus der folgenden Erläuterung der Erfindung
anhand der Zeichnung. Es zeigt
Fig. 1 in räumlich auseinandergezogener Darstellung eine für den un
mittelbaren Anschluß an ein Heizkörperventil bestimmte Regel
einrichtung,
Fig. 2 einen Teilschnitt durch diese Regeleinrichtung in Umfangs
richtung gesehen nach der Linie II-II in Fig. 1 und
Fig. 3 eine Ansicht des Dreheinstellers nach Abnehmen der Kappe in
Richtung des Pfeiles III in Fig. 1 gesehen.
Die in der Zeichnung dargestellte Regeleinrichtung ist zum unmittelbaren
Anbringen an einem Heizkörperventil vorgesehen und gliedert sich in ein
Sockelgehäuse (1) mit einem in dieses einschraubbaren Dreheinsteller (2)
und eine den Einsteller überdeckende Kappe (3), eine Steuer-Heizeinrichtung
(4) am Dreheinsteller (2) und eine Schleifringanordnung (5) zwischen den
Teilen (1) und (2).
Das Sockelgehäuse (1) läßt sich mit einer drehbar an ihm gelagerten Ring
mutter (11) auf das Ventilgehäuse eines Heizkörperventils aufspannen. An
seinem oberen Ende weist es ein grobes Muttergewinde (12) mit einer Stei
gung von ca. 4 mm auf, in das ein unten am Einsteller (2) vorgesehener,
in der Regel durch mehrere Segmente gebildeter Gewindestutzen (13) ein
greift. Dieser Gewindestutzen umschließt einen hier nicht dargestellten,
mit der Druckfeder versehenen etwa zylindrischen Übertragungskörper, der
die Verbindung des durch axialen Druck zu schließenden Heizkörperventils
mit dem in Fig. 1 nur schematisch angedeuteten Temperaturtaster (14) her
stellt. Auch dieser Temperaturtaster ist im wesentlichen als zylindrischer
Körper ausgebildet, dessen Volumen sich bei erhöhter Temperatur vergrößert
und in absinkender Temperatur verringert. Zur Steuerung des Heizkörper
ventiles wird dabei nur die axiale Länge des Temperaturtasters ausgenutzt.
Steigt die ertastete Temperatur, so wird das Ventil immer stärker werdend
gedrosselt und letztendlich geschlossen. Sinkt die ertastete Temperatur,
so wird das Ventil wieder geöffnet.
Um eine Bezugstemperatur einstellen zu können, wird der Abstand zwischen
dem in axialer Richtung im Dreheinsteller (2) abgestützten Temperaturtaster
(14) und dem Sockelgehäuse (1) dadurch verändert, daß man den Einsteller
mehr oder weniger weit in das Muttergewinde (12) einschraubt. Entsprechende
Temperaturstufen sind in der Regel an der Kappe (3) angezeigt. Ihre Stel
lung läßt sich jedoch durch Umstecken dieser Kappe auf der Verzahnung (16)
am unteren Flansch (17) des Dreheinstellers (2) ändern.
Um nun bei unveränderter Position des Dreheinstellers (2) die Temperatur
des beheizten Raumes ändern zu können, sind an der Umfangsfläche des Dreh
einstellers (2) drei etwa zylindrische Widerstands-Heizelemente (18) durch
einen Ringgurt (19) so fest verspannt, daß die von diesen Heizelementen er
zeugte Wärme unmittelbar auf den Temperaturtaster (14) übertragen wird.
Dieser Taster kann also mit sehr geringer Leistung in der Größenordnung
unter 5 Watt schnell auf eine Temperatur von etwa 40 Grad aufgeheizt werden
und schließt dann das angeschlossene Heizkörperventil vollständig. Er läßt
sich aber auch durch geringere Spannung nur geringfügig erwärmen, so daß
lediglich die Steuertemperatur gegenüber der Raumtemperatur in der Größen
ordnung von wenigen Graden angehoben wird. Dies kann zweckmäßig sein, wenn
man auf Nachttemperatur absenken oder eine Frostschutzsicherung vorsehen
will. Eine Stromquelle wie eine Batterie am Temperaturtaster selbst nutzt
wenig, weil dann eben eine Handeinstellung im Bereich dieses Temperatur
tasters erforderlich wäre und zudem eine Batterie kaum die nötige Span
nungskonstanz bringt. Um jedoch die Heizeinrichtung (4) fernsteuern zu
können, muß Niederspannung von außen zugeführt werden, und hierzu wird ein
Kabel (20) durch eine Aussparung (21) in das Sockelgehäuse ein- und bis zur
Schleifringanordnung (5) durchgeführt.
Diese Schleifringanordnung weist, wie am besten aus Fig. 2 zu ersehen, eine
auf dem oberen Rand des Innenteiles (23) befestigte ringförmige Kunststoff
scheibe (24) auf, die oben zwei konzentrische Schleifkontaktbahnen (25, 26),
und unten vergleichbar große gegenüberliegende Anschlußbahnen (27, 28) auf
weisen. An diesen letzteren sind die Enden der elektrischen Leiter (29, 30)
des Kabels (20) angelötet.
Im Außenbereich der Anschlußbahn (27) ist in die Kunststoffscheibe (24)
eine Winkelnut (37) eingeformt, mit der diese Scheibe auf dem oberen Ende
der Innenwand (38) des Sockelgehäuses (1) aufgeklebt ist, ohne daß dadurch
der Einschraubvorgang des Gewindestutzens (13) in das an der Innenwand
(38) angeformte Muttergewinde (39) behindert wird.
Die oben liegenden Schleifkontaktbahnen (25, 26) sind ebenso wie die
untenliegenden Anschlußbahnen (27, 28) durch Ringschichten gebildet, die
aufgesprüht oder aufgedampft sind. Die inneren Ringschichten sind ebenso
wie die äußeren Ringschichten mittels durch die Kunststoffscheibe (24)
hindurchgeführte Niete (31, 32) leitfähig verbunden.
Zudem weisen die inneren Ringschichten (25, 27) jeweils einen radialen Na
senvorsprung (33) auf, der seitlich abisoliert in einer Unterbrechung (34)
der äußeren Ringschichten (26, 28) vorragt. Auf diese Weise kann der Kon
taktanschluß für die inneren Ringschichten zur Erleichterung des Lötan
schlusses nach außen gelegt werden. Auf der Umfangsfläche ggf. auch auf der
Innenfläche der Kunststoffscheibe (24) werden jedoch zweckmäßigerweise iso
lierende Kunststoffschichten (35, 36) angebracht, um ein unbeabsichtigtes
Ableiten der Spannung nach außen zu verhindern.
An den durch die Ringschichten (25) und (26) gebildeten Schleifringflächen
liegen als Teleskopstäbe (41, 42) ausgebildete Stromabnehmer mit einem
Außenrohr (43), einem Innenrohr (44) und einer von beiden Rohren um
schlossene Schraubendruckfeder (45) an. Die Außenrohre (43) sitzen dabei
fest in Bohrungen (46) des Flansches (17), so daß das abgerundete Ende (47)
des jeweiligen Innenrohres (44) den eigentlichen Schleifkontakt bildet. Die
Kontaktflächen, praktisch alle Oberflächenteile der Außenrohre (43) sind mit
einer dünnen Goldschicht überzogen, die der Innenrohre (44) mit einer dün
nen Silberschicht.
Zudem ist der äußere Teleskopstab (42) dem Nasenvorsprung (33) so zuge
ordnet, daß er in seiner Endstellung noch etwas Abstand von diesem Vor
sprung erhält, wie dies in Fig. 1 gezeigt ist. Dabei ist der ganze Schwenk
winkel eines Stellbereichs um soviel kleiner als 360 Grad gewählt, daß der
Nasenvorsprung (33) auch am anderen Ende der Einstellbahn nicht erreicht
wird.
Die oberen Enden der Außenrohre (43) sind verengt, so daß sich dort die
Schraubendruckfeder (45) abstützen kann. Unter diesen Enden ist jeweils
eines der beiden Enden (51, 52) eines Ringleitungszuges (50) angeschlossen,
in die alle drei Heizelemente (18) hintereinander eingelötet sind.
Damit werden alle eine Steuer-Heizeinrichtung (4) bildenden Heizelemente
(18) gleichzeitig eingeschaltet, sobald an das Kabel (20) eine Spannung
gelegt wird, was durch einen Türschalter, Fensterschalter, einer Schaltuhr
oder dgl. erfolgen kann. Der Stromfluß ist mit großer Zuverlässigkeit ge
sichert, zumal Korrosionsgefahr weitgehend ebenso ausgeschaltet ist wie
Verschmutzungsgefahr und Kurzschluß durch Beschädigung der Kabelhülle.
Abweichend von der dargestellten Ausführung kann es sich empfehlen, die
Steuer-Heizeinrichtung (4) mit einem band- oder gürtelförmigen Heizelement
auszustatten, das sich auch auf seiner freiliegenden Außenseite noch mit
einer wärmeisolierenden Schicht, ggf. in Verbindung mit einer Wärmerefle
xionsschicht versehen läßt. Auf diese Weise wird die geringe aufzubringende
elektrische Leistung noch weiter herabgesetzt.
Claims (11)
1. Thermostatische Regeleinrichtung für Heizungen bzw. Heizaggregate, mit
einem Temperaturtaster (14), der wenigstens eine in Abhängigkeit von der
ertasteten Temperatur veränderliche Abmessung aufweist und zwischen einem
gerätfesten Sockelgehäuse (1) und einem drehbaren Einsteller (2) gehalten
ist, mit wenigstens einem am drehbaren Einstellteil angebrachten elektri
schen Steuer-Heizelement (18) zum Erwärmen des Temperaturtasters (14) über
seine Umgebungstemperatur hinaus und mit einer über die Drehverbindung zum
Einsteller (2) hinausgeführten Stromverbindung für das Steuer-Heizelement
(18), dadurch gekennzeichnet, daß zentrisch zur Drehverbindung eine Schleif
ringanordnung (5) mit wenigstens zwei elektrisch getrennten, am Armaturen
gehäuse festliegenden Schleifringflächen (25, 26) und am drehbaren Einstel
ler (2) nachgiebig an den Schleifringflächen (25, 26) anliegende Schleif
kontakte (41, 42) vorgesehen ist.
2. Regeleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleifringanordnung (5) eine am Aufnahmegehäuse angebrachte Trägerscheibe
(24) aus isolierendem Kunststoff aufweist, die auf der Tastseite zwei span
nungsführende Ring- bzw. Segmentflächen (25, 26) aus elektrisch gut leiten
dem verschleiß- und korrosionsbeständigem Werkstoff aufweist.
3. Regeleinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schleifringflächen (25, 26) an auf die Trägerscheibe (24) durch Aufsprühen,
Aufdampfen oder dergleichen aufgebrachte Schichten aus Kontaktwerkstoff ge
bildet sind.
4. Regeleinrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf
einer der Tastseite gegenüberliegenden Anschlußseite zu den Schleifringflä
chen (25, 26) gleichliegend angeordnete und ggf. ausgebildete Anschluß-
Ringschichtkörper (27, 28) aus elektrischem Anschlußwerkstoff angebracht
und jeweils mit dem zugeordneten Schleifringflächenkörper (25, 26)
elektrisch leitend verbunden sind.
5. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren
Ringschichtkörper (26, 28) mittels einer durch die Trägerscheibe hindurch
geführten nietartigen Verbindung (31, 32) elektrisch zusammengeschlossen
sind.
6. Regeleinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren
Ringschichtkörper (25, 27) gleichliegende radiale Vorsprünge (33) aufweisen,
die in einer Unterbrechung (34) der äußeren Ringschichtkörper (26, 28) bis
zum Außenrand der Trägerscheibe (24) vorragen und dort verbunden sind.
7. Regeleinrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ein
stell-Drehwinkel des drehbaren Einstellers (2) kleiner ausgebildet ist als
der Segmentwinkel der segmentförmigen Schleifringbahn (26).
8. Regeleinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeich
net, daß die Schleifkontakte durch federnd nachgiebige Teleskopstäbe (41,
42) gebildet sind, zwischen welchen ein oder mehrere Steuer-Heizelemente
(18) eingeschaltet sind.
9. Regeleinrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch die Ausbildung der
Teleskopstäbe (41, 42) als zwei elektrisch leitfähige und zweckmäßigerweise
als an ihren Außenenden geschlossene oder wenigstens abgesetzte Rohre (43,
44), die eine zwischen ihren beiden Außenenden wirkende Schraubendruckfeder
(45) umschließen.
10. Regeleinrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die
kontaktgebenden Flächen beider Teleskopteile (43, 44) mit einer Schicht aus
elektrisch leitfähigem und gegen Korrosion widerstandsfähigem Werkstoff
überzogen sind.
11. Regeleinrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Über
zugswerkstoffe an beiden gegeneinander verstellbaren Teleskopteilen (43, 44)
durch unterschiedliche Edelmetalle, insbesondere Gold und Silber, gebildet
sind.
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