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DE362092C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Holz gebogenen Gegenstaenden, wie Moebelverzierungen, Bilderrahmen u. dgl. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Holz gebogenen Gegenstaenden, wie Moebelverzierungen, Bilderrahmen u. dgl.

Info

Publication number
DE362092C
DE362092C DEK76307D DEK0076307D DE362092C DE 362092 C DE362092 C DE 362092C DE K76307 D DEK76307 D DE K76307D DE K0076307 D DEK0076307 D DE K0076307D DE 362092 C DE362092 C DE 362092C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
rulers
wood
adjustable
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK76307D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JACOB G KAHAN
Original Assignee
JACOB G KAHAN
Publication date
Priority to DEK76307D priority Critical patent/DE362092C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE362092C publication Critical patent/DE362092C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • B27D1/083Presses specially designed for making the manufacture of shaped plywood articles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Holz gebogenen Gegenständen, wie Möbelverzierungen, Bilderrahmen u. dgl. Es ist bekannt, Bilderrahmen, Möbelverzierungen usw. aus einzelnen aufeinanderger wickelten und verleimten dünnen Holzplatten herzustellen, die furniermäßig geschnitten und auf eine hohle Trommel aufgebracht sind, von der sie später nach Auftrocknen des Leims abgezogen und scheibenweise abgeschnitten werden. Da das Holz während der Verleimung aber noch innerlich arbeitet, wird oft Blasenbildung beobachtet, welche an einzelnen Stellen die Schichten auseinandertreibt. Ein gleichmäßiger Druck auf die ganze Fläche ist hier aber schädlich, .da bei Wegdrücken Odem Blasen die anderen Stellen ohne Blasenbildung zu stark gepreßt werden, wodurch der Leim an diesen Stellen weggedrückt -wird, so daß nach Aufhören des überall gleichmäßigen Druckes -diese Stellen wieder aufspringen.
  • Dieser Mißstand soll durch das den Gegenstand der Erfindung bildende Verfahren vermieden werden, nach welchem die aufgebrachten und verleimten Holzplatten unter regelbaren Druck gesetzt werden, bis das Ganze auf der Trommel unter ebenfalls regelbarem Druck getrocknet ist. Die Erfindung betrifft ferner die zur Ausführung des. Verfahrens dienende Vorrichtung, für welche in der Zeichnung eine Vorrichtung zur Herstellung von ovalen Bilderrahmen dargestellt ist.
  • Die Abb. i ist zum Teil Seitenansicht und zum Teil senkrechter Nittelschnittdurch die Vorrichtung, Abb. a eine teils geschnittene Längsansicht. Abb.3 zeigt in vergrößertem Maßstabe als Einzelheit die Spannvorrichtung, Abb. 4 eine vereinfachte Druckvorrichtung. Abb. 5 zeigt die Vorbiegevorrichtung, während die Abb. 6 und 7 einige der sonst noch herstellbaren Formen zeigen.
  • Das bekannte Verfahren besteht darin, d.aß man auf eine Trommel oder einen sonstigen Hohlkörper von der Form des Endkörpers schichtweise aufeinander eine Reihe von dünnen, furnierähnlich geschnittenen, biegsamen Holzplatten aufbringt. Zweckmäßig wird man die Stöße dieser Furnierplatten gegeneinander versetzen und die stärkste Platte in die Mitte nehmen, um z. B. bei Bilderrahmen bei Anbringung des Falzes nicht in die übrigen Platten hineinschneiden zu müssen. Ist die erste Platte aufgewickelt, so wird Leim aufgetragen und dann die zweite Platte mit versetztem Stoß darübergelegt, dann wieder Leim und die dritte Platte usf., bis die genügende Stärke erreicht ist.
  • Das Holz selbst muß, um überhaupt noch biegsam zu sein, sich in frischem oder angefeuchtetem Zustande befinden und wird infolgedessen noch innerlich arbeiten. Auch der zwischen den Platten befindliche Leim unterstützt dies Bestreben und gibt überdies leicht zu Blasenbildung Veranlassung, wenn nicht ein starker, aber regelbarer Druck auf die aufeinandergelegten Platten ausgeübt wird. Zum Vorbiegen -wird die Vorrichtung nach Abb. 5 gebraucht, bei welcher Preßklötze o um eine Preßform p gelegt werden; zwischen beiden befinden sich die Holzplatten, welche vorgebogen werden sollen. Die Klötze o werden nach Einlagen durch einen Rahmen r mit Schrauben usw. gegeneinander verspannt und 'haben an der Stoßstelle des Rahmens oder der Hölzer eine Aussparung q, uan , die überschüssigen Holzenden aufzunehmen und zu verteilen.
  • Im weiteren Verlaufe des Verfahrens legt man gemäß der Erfindung auf die äußerste Platte in Richtung der Trommelachse starke Lineale aus Metall oder Holz und auf diese Profileisen oder Druckschienen, die an den beiden Außenseiten durch Gestänge mit der Trommelnabe verbunden sind. Man macht hierbei durch die an sich bekannten Vorrichtungen die Gestänge regelbar, um ein späteres Nachziehen zu ermöglichen.
  • Wenn nun der Umfäng der Trommel mit den nebeneinanderliegenden Linealen und den darüber befindlichen regelbaren Druckkörpern . besetzt ist, läßt man das Ganze trocknen. Dabei hat man auf diejenigen Stellen zu achten, an denen sich durch das Arbeiten des Holzes und durch die Leimschicht Neigung zur Blasenbildung zeigt. An diesen Stellen hat dann ein vermehrter Druck einzusetzen, den man durch Nachstellvorrichtungen erreicht. Wenn das Ganze nun in der richtigen Weise getrocknet ist und gebunden hat, werden die Pressungen nacheinander abgeworfen und die entstandene Holzhohlform von der Trommel abgezogen; .dann kann man unter einer Säge die einzelnen Endprodukte scheibenweise abschneiden.
  • Die zur Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung soll, als zur Herstellung von Bilderrahmen dienend, im folgenden b.eschrieben werden: Die Achse a einer Trommel b, z. B. ovaler Form, ruht auf dem Rahmen c und ist in diesem drehbar. Auf diese Trommel wirrt nun die erste furniermäßig geschnittene Holzplatte in zusammengebogenem Zustande aufgelegt und an der Stoßstelle in üblicher Weise verbunden. Es folgen in der bei Beschreibung des Verfahrensdargestellten Weise abwechselnd Leimschichten und die Platten c und f mit versetzten Stößen. Sind genügend Holzplatten aufgebracht, so legt man parallel zur Trommelachse Lineale g, z. B. stählerne ausgekehlte Druckschienen; auf und bringt über jedem Lineal beispielsweise ein T-Eisen lt als regelbaren Druckverteiler an. Diese meist auch ausgekehlten Eisen h. stehen mit der Nabe k der Trommel b durch einsteilbare Stäbe in Verbindung, die. zweckmäßig in ihren beiden Ösen aufgehängt sind.
  • Die Verstellung der Stäbe oder Bänder i zur Vermehrung bzw. späteren Regelung der Pressung kann z. B. durch die an sich bekannten Schlösserin mit Rechts- und Linksgewinde erfolgen, die den Abstand zwischen .den beiden Befestigungspunkten ändern. Auch kann man die äußeren Enden der Stäbe i, wie in Abb. i gezeigt ist, mit verschiedenen Kerben zur Befestigung an den Eisen 1a ausstatten, um eine Grobeinstellung der verschiedenen Längen zu erreichen.
  • Da die Nachstellung der einzelnen Stäbe mühsam und zeitraubend ist, kann man in @veitererAusbildung der Erfindung die Lineale oder Druckstücke g durch eine einfache Klemmvorrichtung mit zwei Handgriffen anpressen bzw. für das Auflegen neuer Holzschichten lösen und dann wieder von neuem Pressung geben. Die hierfür bestimmte Vorriöhtung ist in Abb.4 für eine Seite dargestellt. Sie besteht aus einer Reihe von Preßorganen ia, die durch Federn is die Lineale g gegen die Furnierplatten drücken und je nach der Wahl der Federn x die Erzielung eines bestimmten Druckes gestatten. Die Federn u unid die zum Lüften der Federn bestimmten Hebel v sind auf einer gemeinsamen Platte oder Schiene t angebracht, die durch die Stäbe i mit der Trom,melna#he k in Verbindung steht. Die auf den beiden Außenenden befindlichen Hebel v werden zum Lüften der Lineale g heruntergedrückt, heben durch die Lenker x die Lineale g an und werden gleichzeitig durch die Schnappfedern s in der heruntergedrückten Stellung festgestellt. Man kann dann bequem an den Furnierplatten arbeiten, sie verschieben, paßrecht machen, ausgleichen oder neue Platten auflegen. Darauf löst man die Schnappfedern s zu beiden Seiten der Schienen t, worauf die Federn is von neuem das Lineal g gegen die nun neuerdings eingerichtete Furnierplatte in der bisher beschriebenen Weise drücken.
  • Jedes Lineal ist demnach für sich durch zwei rechts und links an d'er Maschine befindliche Hebel abhebbar, so daß man gleichzeitig auf der ganzen Trommellänge,das betreitende Stück Holz einrichten kann. Man hat dadurch .die Möglichkeit, durch zwei einfache Handgriffe die Maschine für die Behandlung der Holzplatten in Aufnahmestellung zu bringen, die sich durch ebenso einfache Handgriffe, durch das Lösen der Schnappfedern s, wieder in die Arbeitsstellung bringen läßt.

Claims (1)

  1. PATE _X T-AN sPRL. eHE: i. Verfahren zur Herstellung von aus Holz gebogenen Gegenständen, wie Bilderrahmen, Möbelverzierungen usw., unter Verwendung geschnittener, geleimter und aufgewickelter Holzplatten, @dndurch gekennzeichnet, daß die aufgebrachten Holzplatten abschnittsweise unter regelbaren Druck gesetzt werden, bis das Ganze auf der Trommel unter ebenfalls regelbarem Druck getrocknet ist. a. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel (b) in üblicher Weise mit einzelnen Furnierplatten (d, e, f) bewickelt und mit einer aus Linealen (g) und bezüglich ihrer Pressung einstellbaren Druckschienen (h) bestehen-.den Druckvorrichtung ausgerüstet ist, wobei die die Schienen (h) mit der Nabe (k) verbindenden Stäbe (i) in ihrer Länge zur Regelung des Druckes einstellbar sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckänderung auf die ganze Länge der Lineale (g) durch Spannen bzw. Entspannen von auf die Lineale wirkenden Federn (is) erfolgt, die durch beiderseits auf einer Platte oder einem Stab (t) angebrachte feststellbare Hebel (v) das Lüften oder das Drücken der Lineale bewirken, während Druckänderungen an einzelnen Stellen durch Änderungen der Federn (u) erfolgen. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Vortrocknungsform aus beweglichen Preßklötzen (o) in einem zü,sa1-nmenschraubbaren Rahmen (r) besteht, wobei an der Stoßstelle der Hölzer eine Aussparung (q) zur Aufnahme der Stoßstellen vorgesehen ist.
DEK76307D Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von aus Holz gebogenen Gegenstaenden, wie Moebelverzierungen, Bilderrahmen u. dgl. Expired DE362092C (de)

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DE362092C true DE362092C (de) 1922-10-21

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DE (1) DE362092C (de)

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