DE3620087A1 - Vorrichtung zum beaufschlagen eines raumes mit dampf fuer ein dampfbad - Google Patents
Vorrichtung zum beaufschlagen eines raumes mit dampf fuer ein dampfbadInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Beaufschlagen eines
Raumes mit Dampf für ein Dampfbad, bei der der von einem
Dampfgenerator erzeugte Dampf über Zuleitungsrohre mit
Austrittsöffnungen dem Raum zuführbar ist.
Derartige Vorrichtungen werden zur Heilung von
Atmungsbeschwerden, Hautkrankheiten und zur Stärkung des
Kreislaufes eingesetzt, wenn der Dampf mit ca. 45° bis 55°C
und einer Luftfeuchtigkeit von nahezu 100% inhaliert wird.
Bei Dampfbädern der bekannten Art wird der Dampf im Bereich
einer Sitzbank in den Behandlungsraum eingeströmt. Da die
Benutzer des Dampfbades während der Behandlung auf der Sitzbank
sitzen, d.h. sich in unmittelbarer Nähe über den austretenden
Dampfstrahlenbündeln befinden, ist die Gefahr des Verbrühens
sehr groß. Außerdem ist die Verwirbelung des Dampfes im Raum
nicht fein genug, was den Wirkungsgrad bei der Inhalation
nachteilig beeinflußt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zum Beaufschlagen
eines Raumes mit Dampf für ein Dampfbad der eingangs erwähnten
Art zu schaffen, bei der die Gefahr des Verbrühens wesentlich
reduziert und eine wesentlich feinere Verwirbelung des Dampfes
erreicht sind.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die
Austrittsöffnungen der Zuleitungsrohre im Abstand über einer
auf einem Unterbau ruhenden Schale enden und so gegen die Schale
gerichtet sind, daß die aus den Austrittsöffnungen austretenden
Dampfstrahlenbündel zerstreut werden.
Schon mit einer kleinen Anzahl von Zuleitungsrohren mit
Austrittsöffnungen wird bei diesem sogenannten Dampfbrunnen
durch die Zerstreuung ein Dampfpilz geschaffen, der eine feinere
Verwirbelung aufweist. Die Benutzer gruppieren sich um die
Schale, die für einen ausreichenden Abstand zu den noch
gebündelten Dampfstrahlen sorgt. Die Benutzer können sich daher
nicht mehr verbrühen, selbst wenn sie sich bis an den Rand
der Schale nähern und aus dem zerstreuten Dampfpilz inhalieren.
Ist nach einer Ausgestaltung vorgesehen, daß der Unterbau mit
der Schale und den Zuleitungsrohren zu einer springbrunnenartigen
Einheit zusammengefaßt sind, dann lassen sich auch in größere
Räume in einfacher Weise mehrere derartige Einheiten
installieren, wobei nur die entsprechenden Versorgungs- und
Entsorgungsleitungen an die Aufstellungsorte der Einheiten
heranzuführen sind.
Nach einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, daß der
Unterbau der Einheit etwa normale Tischhöhe aufweist. Mehrere
Benutzer können dann stehend oder sitzend um die Schale herum
aus dem zerstreuten Dampfpilz inhalieren.
Für die Zuführung des Dampfes über die Schale ist nach einer
Ausgestaltung vorgesehen, daß die Zuleitungsrohre vertikal
durch eine zentrische Öffnung der Schale aus dem Unterbau heraus
über die Schale geführt sind und am Ende halbkreisförmig und
radial nach außen gerichtet gegen die Schale zurückgebogen
sind. Die zentrische Öffnung kann dabei klein gehalten werden
und die Austrittsöffnungen der Zuleitungsrohre werden doch
über einen größeren Bereich verteilt. Dabei ist vorzugsweise
vorgesehen, daß die Austrittsöffnungen auf einem Kreis in
gleicher Winkelteilung verteilt um die zentrische Öffnung der
Schale angeordnet sind, um die gleichmäßige Verteilung des
Dampfpilzes zu erreichen.
Nach einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, daß die
zentrische Öffnung der Schale mittels einer die Zuleitungsrohre
tragenden Abdeckscheibe verschlossen ist und daß ein Überlaufrohr
die Abdeckscheibe durchdringt, das einen vorgegebenen Pegelstand
in der Schale begrenzt. In der Schale kann sich Wasser mit
oder ohne Duftessenzen oder Arzneimittel befinden. Die
Dampfstrahlen werden dann an der sich in Bewegung befindlichen
Wasseroberfläche reflektiert und zerstreut sowie evtl. mit
Duft- oder Heilstoffen angereichert.
Der optische Effekt der neuen Vorrichtung läßt sich nach einer
Ausgestaltung dadurch noch erhöhen, daß zentrisch im Überlaufrohr
eine elektrische Zuleitung für eine zwischen den oberen Enden
der Zuleitungsrohre angeordnete Fassung mit einer Niedervoltlampe
vom Unterbau durch die Schale geführt ist, um den zerstreuten
Dampfpilz farblich zu beeinflussen.
Ist im Raum oder außerhalb des Raumes ein zentraler
Dampfgenerator vorgesehen, dann läßt sich die Ausgestaltung
einfach so vornehmen, daß der Unterbau als Hohlzylinder
ausgebildet ist, dessen Innenraum die Rohrzuleitungen aufnimmt,
die vorzugsweise im Bodenbereich des Unterbaues in
Anschlußelemente, wie Verschraubungen, Kupplungen und dgl.,
enden.
Eine autarke Vorrichtung ergibt sich nach einer Weiterbildung
dadurch, daß der Unterbau als Hohlzylinder ausgebildet ist,
der in seinem Innenraum den Dampfgeneratur und die von diesem
abgehenden Zuleitungsrohre aufnimmt.
Die Vorrichtung läßt sich dadurch optimaler ausnützen, daß
der Unterbau unterhalb der Schale taschenartige Aufnahmen für
Kaltwasserduschen und Dampfduschen aufweist, die im Bereich
des Innenraumes des Unterbaues mit einem Anschlußelement für
eine Kaltwasserzuleitung, für eine Dampfzuleitung versehen oder
mit dem Dampfgenerator verbunden sind. Mit den Duschen kann
eine Intensivbehandlung von Körperteilen auch im Wechselbetrieb
vorgenommen werden.
Ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß im unteren
Bereich des Unterbaues weitere Zuleitungsrohre aus dem Innenraum
herausgeführt sind, die mit abgewinkelten Enden gegen die
Außenfläche des Unterbaues gerichtet und im Innenraum des
Unterbaues mit Anschlußelementen für Dampfzuleitungen versehen
oder direkt mit dem darin untergebrachten Dampfgenerator
verbunden sind, dann wird auch der untere Raumbereich mit Dampf
angereichert, so daß die unteren Körperpartien der Benutzer
erwärmt werden. Die Ausgestaltung wird dabei so vorgenommen,
daß der untere Bereich des Unterbaues nach Art einer Fußbank
im Durchmesser vergrößert ist und daß die weiteren
Zuleitungsrohre aus dieser Fußbank austreten und über dieser
mit den abgewinkelten Enden gegen die Außenfläche des Unterbaues
gerichtet sind.
Der Aufbau des Unterbaues wird bei der Verwendung von Stein
oder ähnlich harten Materialien dadurch vereinfacht, daß der
Unterbau aus schalenförmigen Stützen zusammengesetzt ist,
zwischen denen vertikale Freiräume zur Durchführung der weiteren
Zuleitungsrohre und zum Einbau der taschenartigen Aufnahmen
für die Kaltwasserduschen und die Dampfduschen gebildet sind.
Ein optisch schöner Abschluß des Unterbaues läßt sich dadurch
erreichen, daß der Unterbau auf der Außenseite mit
Verkleidungsplatten verkleidet und abgeschlossen ist, sowie
daß die Fußbank im unteren Bereich des Unterbaues durch
schalenartige Teile gebildet ist, zwischen denen Freiräume
verbleiben, die mit den Freiräumen der Stützen zusammenfallen,
und daß die schalenartigen Teile mittels viertelkreisförmiger
Abdeckplatten abgedeckt sind, die im Bereich der Stoßstellen
zum Durchführen der weiteren Zuleitungsrohre entsprechend
ausgespart sind, ohne die Führung und die Montage der
Zuleitungsrohre bzw. des Dampfgenerators zu erschweren.
Eine Vorrichtung, die alle geforderten Bedingungen eines
Dampfbades erfüllt, ist dadurch gekennzeichnet, daß an der
Einheit vier Zuleitungsrohre über der Schale, eine Aufnahme
für eine Kaltwasserdusche und diametral dazu eine Aufnahme
für eine Dampfdusche sowie zwei diametral zueinander stehende
weitere Zuleitungsrohre vorgesehen sind. Zum Füllen der Schale
mit Wasser ist vorgesehen, daß in der Abdeckscheibe ein
Kaltwasserhahn angeordnet ist, dessen Kaltwasserzuleitung durch
die Öffnung der Schale hindurch in den Innenraum des Unterbaues
geführt ist.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch eine springbrunnenartige
Vorrichtung entlang der Linie I-I der Fig. 2,
Fig. 2 einen Horizontalschnitt entlang der Linie II-
II der Fig. 1 im Bereich über der umlaufenden Fußbank
und
Fig. 3 eine vereinfachte Teilansicht auf die
Zuleitungsrohre mit ihren Austrittsöffnungen.
Die springbrunnenartige Einheit 10 nach Fig. 1 zum Beaufschlagen
eines Raumes mit Dampf für ein Dampfbad besteht aus dem Unterbau
11 und der Schale 35. Der Unterbau 11 hat dabei etwa normale
Tischhöhe, so daß der über der Schale 35 erzeugte zerstreute
Dampfpilz von Benutzern, die um die Schale 35 herumstehen,
inhaliert werden kann.
Ist eine zentrale Dampferzeugungsanlage vorgesehen, dann wird
eine Dampfzuleitung an den Aufstellungsort der Einheit 10
herangeführt und mit den Zuleitungsrohren 37 und 38 verbunden.
Diese Zuleitungsrohre 37 und 38 können mit an sich bekannten
Anschlußelementen, wie Verschraubungen, Kupplungen und dgl.,
versehen sein und in bekannter Weise mit der Dampfzuleitung
verbunden werden und zwar in dem Innenraum 25 des als
Hohlzylinder ausgebildeten Unterbaues 11. Der Innenraum 25
kann auch einen Dampferzeuger 26 aufnehmen, so daß die Einheit
10 aus Unterbau 11, Schale 35 und Zuleitungsrohren 37 und 38
von zentralen Anlagen unabhängig ist und nur einen Elektro
und Abwasseranschluß benötigt.
Die Zuleitungsrohre 37 und 38 teilen sich jeweils in zwei
Zuleitungsrohre 39 und 41, bzw. 46 und 48 auf. Diese vier
Zuleitungsrohre 39, 41, 46 und 48 sind in einem Quadrat
angeordnet, wie die Fig. 3 zeigt, und verlaufen vertikal durch
die zentrische Öffnung 50 der Schale 35. Dabei sind die
Zuleitungsrohre 39, 41 46 und 48 in der Abdeckscheibe 45
festgelegt, die die zentrische Öffnung 50 der Schale 35
verschließt. Durch die Abdeckscheibe 45 ist auch zentrisch
das Überlaufrohr 44 geführt, mit dem der Pegelstand 51 in der
Schale 35 begrenzt wird. Die oberen Enden der Zuleitungsrohre
39, 41, 46 und 48 sind über der Schale 35 halbkreisförmig
zurückgebogen, wobei die Enden radial nach außen gerichtet
und über den Umfang der Schale 35 gleichmäßig verteilt sind.
Die Austrittsöffnungen 40, 42, 47 und 49 liegen in einheitlicher
Winkelteilung auf einem Kreis um das Zentrum der Schale 35
und sind gegen diese gerichtet.
Die aus den Austrittsöffnungen 40, 42, 47 und 49 austretenden
Dampfstrahlenbündel werden an der Schale 35 reflektiert und
zerstreut. Ist die Schale 35 mit Wasser gefüllt, dann kommt
die Wasseroberfläche durch die auftretenden Dampfstrahlenbündel
in Bewegung. Dies führt ebenfalls zu einer Reflexion und
Zerstreuung der Dampfstrahlenbündel, so daß sich über der Schale
35 ein fein verwirbelter Dampfpilz entwickelt. Zum Füllen der
Schale 35 ist ein Kaltwasserhahn vorgesehen, der mittels einer
Leitung, die durch die Abdeckscheibe 45 geführt ist, mit einer
Kaltwasserzuleitung in Verbindung steht. Diese
Kaltwasserzuleitung kann auch den Dampfgenerator 26 und die
Kaltwasserdusche 28 speisen. Zwischen den Zuleitungsrohren
39, 41, 46 und 48 und im Zentrum des Überlaufrohres 44 wird
eine elektrische Zuleitung 53 zu der Fassung 52 mit der
Niedervoltlampe 43 hochgeführt, um den Dampfpilz zu beleuchten.
Wie der Horizontalschnitt nach Fig. 2 zeigt, wird der Unterbau
11 durch vier schalenförmige Stützen 12 bis 15 gebildet, die
den Innenraum 25 umschließen und zwischen benachbarten Stützen
vertikale Freiräume 54 und 55 bilden. In diese Freiräume 54
und 55 sind unterhalb der Schale 35 diametral zueinander die
taschenartigen Aufnahmen 27 und 29 eingebracht, die die
Kaltwasserdusche 28 und die Dampfdusche 30 aufnehmen. Der
Anschluß erfolgt zu der Kaltwasserzuleitung bzw. zu dem
Dampfgenerator 26 oder der Dampfzuleitung. Mit diesen Duschen
kann eine gezielte Intensivbehandlung mit Kaltwasser und/oder
Dampf ausgeführt werden. Die Schale 35 ist auf den Stützen
12 bis 15 befestigt, wie die Dübel 36 zeigen.
Im unteren Bereich sind die schalenförmigen Teile 23 und 24
um die Stützen 12 bis 15 herum angeordnet und bilden eine Art
Fußbank mit vertikalen Freiräumen 56 und 57, die mit den
Freiräumen 54 und 55 der Stützen 12 bis 15 zur Deckung kommen.
Daher lassen sich aus dem Innenraum 25 des Unterbaues 11 auch
die weiteren Zuleitungsrohre 31 und 33 diametral zueinander
herausführen. Diese weiteren Zuleitungsrohre 31 und 33 treten
zwischen den Abdeckplatten 18 bis 21 der Fußbank nach oben
heraus und gehen in die abgewinkelten Enden 32 und 34 über,
deren Austrittsöffnungen gegen die Verkleidungsplatten 16 und
17 gerichtet sind, die den Unterbau 11 abdecken und verschließen.
Die Verkleidungsplatten 22 decken die vertikale Außenwand der
Fußbank ab. Die aus den weiteren Zuleitungsrohren 31 und 33
austretenden Dampfstrahlenbündel werden an den
Verkleidungsplatten 16 und 17 reflektiert und zerstreut, so
daß sich auch im unteren Bereich der Einheit 10 Dampfwolken
zur Erwärmung der unteren Körperpartien der um die Schale 35
herumstehenden Benutzer bilden.
Selbstverständlich kann der Aufbau des Unterbaues 11 auch anders
sein und mehr oder weniger Aufnahmen für Duschen oder mehr
oder weniger weitere Zuleitungsrohre aufweisen. Auch die
Materialwahl kann beliebig sein und an die verwendeten Medien
Dampf und Wasser angepaßt werden. Die Höhe der Einheit 10 läßt
sich auch so variieren, daß man um die Schale 35 herum sitzen
kann. Die Sitzbank verläuft dann im Abstand um die Schale 35
herum.
Um die Feuchtigkeitsanreicherung im Dampf zu erhöhen, können
im Bereich der Schale Wassersprudler als zusätzliche
Dampfaustrittsöffnungen vorgesehen sein, die sowohl außerhalb
als auch unterhalb des Pegelstandes in der Schale angeordnet
sein können.
Die Vorrichtung kann mit einem Inhalationsbrunnen, Trinkbrunnen
oder Springbrunnen kombiniert werden.
Ist an der Vorrichtung ein Anschluß für einen Hochdruckreiniger
vorgesehen, dann kann der Dampfgenerator auch für die Raum
und Vorrichtungsreinigung mit verwendet werden.
Claims (20)
1. Vorrichtung zum Beaufschlagen eines Raumes mit Dampf für
ein Dampfbad, bei der der von einem Dampfgenerator erzeugte
Dampf über Zuleitungsrohre mit Austrittsöffnungen dem
Raum zuführbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsöffnungen (40, 42, 47, 49) der Zuleitungsrohre
(37, 38, 39, 41, 46, 48) im Abstand über einer auf einem Unterbau
(11) ruhenden Schale (35) enden und so gegen die Schale
(35) gerichtet sind, daß die aus den Austrittsöffnungen
(40, 42, 47, 49) austretenden Dampfstrahlenbündel zerstreut
werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) mit der Schale (35) und den
Zuleitungsrohren (37, 38, 39, 41, 46, 48) zu einer
springbrunnenartigen Einheit (10) zusammengefaßt sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) der Einheit (10) etwa normale
Tischhöhe aufweist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zuleitungsrohre (39, 41, 46, 48) vertikal durch eine
zentrische Öffnung (50) der Schale (35) aus dem Unterbau
(11) heraus über die Schale (35) geführt sind und am Ende
halbkreisförmig und radial nach außen gerichtet gegen
die Schale (35) zurückgebogen sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Austrittsöffnungen (40, 42, 47, 49) auf einem Kreis
in gleicher Winkelteilung verteilt um die zentrische Öffnung
(50) der Schale (35) angeordnet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zentrische Öffnung (50) der Schale (35) mittels
einer die Zuleitungsrohre (39, 41, 46, 48) tragenden
Abdeckscheibe (45) verschlossen ist und
daß ein Überlaufrohr (44) die Abdeckscheibe (45)
durchdringt, das einen vorgegebenen Pegelstand (51) in
der Schale (35) begrenzt.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß zentrisch im Überlaufrohr (44) eine elektrische
Zuleitung (53) für eine zwischen den oberen Enden der
Zuleitungsrohre (39, 41, 46, 48) angeordnete Fassung (52)
mit einer Niedervoltlampe (43) vom Unterbau (11) durch
die Schale (35) geführt ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) als Hohlzylinder ausgebildet ist,
dessen Innenraum (25) die Rohrzuleitungen
(37, 38, 39, 41, 46, 48) aufnimmt, die vorzugsweise im
Bodenbereich des Unterbaus (11) in Anschlußelemente, wie
Verschraubungen, Kupplungen und dgl., enden.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) als Hohlzylinder ausgebildet ist,
der in seinem Innenraum (25) den Dampfgenerator (26) und
die von diesem abgehenden Zuleitungsrohre (37, 38) aufnimmt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) unterhalb der Schale (35)
taschenartige Aufnahmen (27, 29) für Kaltwasserduschen
(28) und Dampfduschen (30) aufweist, die im Bereich des
Innenraumes (25) des Unterbaues (11) mit einem
Anschlußelement für eine Kaltwasserzuleitung, für eine
Dampfzuleitung versehen oder mit dem Dampfgenerator (26)
verbunden sind.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß im unteren Bereich des Unterbaues (11) weitere
Zuleitungsrohre (31, 33) aus dem Innenraum (25) herausgeführt
sind, die mit abgewinkelten Enden (32, 34) gegen die
Außenfläche des Unterbaues (11) gerichtet und im Innenraum
(25) des Unterbaues (11) mit Anschlußelementen für
Dampfzuleitungen versehen oder direkt mit dem darin
untergebrachten Dampfgenerator (26) verbunden sind.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß der untere Bereich des Unterbaues (11) nach Art einer
Fußbank im Durchmesser vergrößert ist und
daß die weiteren Zuleitungsrohre (31, 33) aus dieser Fußbank
austreten und über dieser mit den abgewinkelten Enden
(32, 34) gegen die Außenfläche des Unterbaues (11) gerichtet
sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) aus schalenförmigen Stützen (12
bis 14) zusammengesetzt ist, zwischen denen vertikale
Freiräume (54, 55) zur Durchführung der weiteren
Zuleitungsrohre (31, 33) und zum Einbau der taschenartigen
Aufnahmen (27, 29) für die Kaltwasserduschen (28) und die
Dampfduschen (30) gebildet sind.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Unterbau (11) auf der Außenseite mit
Verkleidungsplatten (16, 17) verkleidet und abgeschlossen
ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Fußbank im unteren Bereich des Unterbaues (11)
durch schalenartige Teile (23, 24) gebildet ist, zwischen
denen Freiräume (56, 57) verbleiben, die mit den Freiräumen
(54, 55) der Stützen (11 bis 14) zusammenfallen, und
daß die schalenartigen Teile (23, 24) mittels
viertelkreisförmiger Abdeckplatten (18 bis 21) abgedeckt
sind, die im Bereich der Stoßstellen zum Durchführen der
weiteren Zuleitungsrohre (31, 33) entsprechend ausgespart
sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Einheit (10) vier Zuleitungsrohre (39, 41, 46, 48)
über der Schale (35), eine Aufnahme (27) für eine
Kaltwasserdusche (28) und diametral dazu eine Aufnahme
(29) für eine Dampfdusche (30) sowie zwei diametral
zueinander stehende weitere Zuleitungsrohre (31, 33)
vorgesehen sind.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß in der Abdeckscheibe (45) ein Kaltwasserhahn angeordnet
ist, dessen Kaltwasserzuleitung durch die Öffnung (50)
der Schale (35) hindurch in den Innenraum (25) des
Unterbaues (11) geführt ist.
18. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Einheit (10) in der Höhe auf die Sitzhöhe einer
um die Schale (35) herum angeordneten Sitzbank abgestimmt
ist.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Schale (35) Wassersprudler als
zusätzliche Dampfaustrittsöffnungen vorgesehen sind.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Anschluß für einen Hochdruckreiniger vorgesehen
ist.
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|---|---|---|---|
| DE19863620087 DE3620087A1 (de) | 1986-06-14 | 1986-06-14 | Vorrichtung zum beaufschlagen eines raumes mit dampf fuer ein dampfbad |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19863620087 DE3620087A1 (de) | 1986-06-14 | 1986-06-14 | Vorrichtung zum beaufschlagen eines raumes mit dampf fuer ein dampfbad |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3620087A1 true DE3620087A1 (de) | 1987-12-17 |
| DE3620087C2 DE3620087C2 (de) | 1988-11-10 |
Family
ID=6303029
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863620087 Granted DE3620087A1 (de) | 1986-06-14 | 1986-06-14 | Vorrichtung zum beaufschlagen eines raumes mit dampf fuer ein dampfbad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3620087A1 (de) |
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1986
- 1986-06-14 DE DE19863620087 patent/DE3620087A1/de active Granted
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Also Published As
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| DE3620087C2 (de) | 1988-11-10 |
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