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DE3618874A1 - Effektivwertberechnungsschaltung fuer digitale leistungsschalter - Google Patents

Effektivwertberechnungsschaltung fuer digitale leistungsschalter

Info

Publication number
DE3618874A1
DE3618874A1 DE19863618874 DE3618874A DE3618874A1 DE 3618874 A1 DE3618874 A1 DE 3618874A1 DE 19863618874 DE19863618874 DE 19863618874 DE 3618874 A DE3618874 A DE 3618874A DE 3618874 A1 DE3618874 A1 DE 3618874A1
Authority
DE
Germany
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frequency
input
counter
output
bit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863618874
Other languages
English (en)
Inventor
John James Avon Conn. Dougherty
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
General Electric Co
Original Assignee
General Electric Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by General Electric Co filed Critical General Electric Co
Publication of DE3618874A1 publication Critical patent/DE3618874A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/165Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values
    • G01R19/16528Indicating that current or voltage is either above or below a predetermined value or within or outside a predetermined range of values using digital techniques or performing arithmetic operations
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/02Measuring effective values, i.e. root-mean-square values
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H3/00Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection
    • H02H3/08Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current
    • H02H3/093Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means
    • H02H3/0935Emergency protective circuit arrangements for automatic disconnection directly responsive to an undesired change from normal electric working condition with or without subsequent reconnection ; integrated protection responsive to excess current with timing means the timing being determined by numerical means

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

9840.6-41PS-06339 General Electric Company
Ef fekt ivwertberechnung s schaltung für digitale Leistungsschalter
Ein digitaler Leistungsschalter, der in der Technik sehr hoch integrierter Schaltungen implementierbar ist, ist in einer weiteren Patentanmeldung P 36 00 172.4 der Anmelderin angegeben.
Die Schaltung stellt eine digitale Realisierung der überstrombestimmung und der Zeitverzögerung zum Unterbrechen des Stroms in einem Stromkreis bei einem Vergleich mit vorbestimmten Stromwerten dar. Die Schaltung enthält einen Spitzenerfassungs-A/D-Wandler, wobei der zusammengesetzte abgefühlte Stromkreisstrom mit dem Ausgangssignal eines D/A-Wandlers und ein fester Taktimpuls mit dem Ergebnis dieses Vergleiches verglichen wird. Ein I2t-Digitalwert, der durch den Spitzenwert des zusammengesetzten Stroms gesteuert wird, wird als Maß für den Strom, der durch den geschützten Stromkreis fließt, benutzt.
Wenn der Spitzenstrom in einem geschützten Stromkreis auf industriellem Gebiet abgefühlt wird, kommt es zu Fehlauslösungen, die durch verzerrte Stromwellenformen verursacht werden, bei denen sich die 5. und 7. harmonischen Komponenten zu dem Spitzenwert addieren können, was zur Folge hat, daß der Spitzenwert vorbestimmte Langzeit- und Kurzzeitaufnahmewerte überschreitet, was zu sogenannter "Fehlauslösung"
mit dem damit verbundenen Verlust an Produktivität führt. Der elektrische Stromkreis muß unabhängig getestet werden, um sicherzustellen, daß tatsächlich kein Fehlerstrom vorhanden ist, bevor die Leistungsschalter wieder geschlossen werden können und die industrielle Ausrüstung in Betrieb gesetzt werden kann. Diese Bedingung ist noch vorherrschender in elektrischen Übertragungs- und Verteilungssystemen, bei denen die Leistungsfaktorkorrektur durch Hinzufügen von großen Kondensatorbatterien angewandt wird, durch welche die sinusförmigen Wellenformkomponenten verzerrt werden können. Wenn sehr induktive Belastungen benutzt werden, wie beispielsweise große Induktionsöfen, wird die abgefühlte Stromwellenform harmonisch verzerrt, so daß sich die 7. harmonische Komponente zu dem Spitzenstromwert addiert, wodurch ein scheinbarer überstromzustand hervorgerufen wird, obgleich der tatsächliche Effektivstromwert deutlich unterhalb der zugelassenen Grenzen liegt. Es ist festgestellt worden, daß die Stromwellenformverzerrung kein Problem ist, wenn der Effektivwert des Stroms abgefühlt wird, statt des Spitzenwerts, wie es bei industriellen Leistungskreisen bislang üblich ist. Die Effektivwerterfassung gestattet auch eine realistischere Auswertung der tatsächlichen Wärmeeinwirkung auf die Hauptsammeischienen, die durch die Stromkreisunterbrechungsausrüstung innerhalb des geschützten Stromkreises geschützt sind.
/i Die Erfindung schlägt deshalb einen digitalen Leistungsschalter für den Stromkreisschutz vor, wobei die Effektivwertberechnung auf kontinuierlicher Basis als ein Maß des durch den geschützten Stromkreis fließenden zusammengesetzten Stroms durchgeführt wird.
Der digitale Überstromschutz erfolgt durch Erzeugen einer Impulsreihendarstellung des Stroms mit einer Frequenz, die zu dem Quadrat der Amplitude des analogen Stromsignals proportional ist. Der quadrierte Stromwert wird über einem vor-
geschriebenen Intervall integriert, und daraus wird ein Effektivwert oder quadratischer Mittelwert bestimmt.
Ausführungsbeispiele der Erfindung werden im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Frequenzmultiplizierschaltung nach der Erfindung,
Fig. 2 eine graphische Darstellung der Impulspläne
für die in der Schaltung nach Fig. 1 erzeugten Frequenzimpulse,
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Frequenzquadrierschaltung nach der Erfindung,
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer weiteren Frequenzmultiplizierschaltung nach der Erfindung,
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren Frequenzquadrierschaltung nach der Erfindung,
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer Effektivwertschutzschaltung nach der Erfindung,
Fig. 7 eine schematische Darstellung einer Leistungsberechnungsschaltung nach der Erfindung,
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Effektivwertberechnungsschaltung nach der Erfindung,
Fig. 9 eine schematische Darstellung einer 4-Bit-
Effektivwertberechungsschaltung nach der Erfindung, und
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Mehrfacheffektivberechnungsschaltung nach der Erfindung .
Eine Frequenzmultiplizierschaltung 10 ist in Fig. 1 dargestellt und besteht aus einer Eingangsleitung 11, die mit einer Quelle A einer Frequenz f verbunden ist. Die Quelle kann einen Spannungs/Frequenz- oder V/F-Wandler aufweisen, der die Größe eines Strom- oder Spannungsanalogsignals in eine Frequenz umwandelt, die dann digital verarbeitet werden kann. Das analoge Eingangssignal könnte beispielsweise die Vorspannung einer Varaktordiode steuern, die als frequenzbestimmende Komponente eines Schwingkreises innerhalb eines Oszillators benutzt wird, so daß die Schwingungsfrequenz von dem Wert des Eingangssignals abhängt. Ein Vorteil des Spannungs/Frequenz-A/D-Wandlers besteht darin, daß er eine digitale Darstellung des Mittelwertes des Eingangssignals während des Umwandlungsintervalls liefert. Die f -Frequenz-Eingangsleitung 11 ist mit einem Eingang eines UND-Gliedes 12 verbunden. Eine gesonderte Quelle der Frequenz B ist über eine Eingangsleitung 13 mit einem durch N teilenden Zähler 14 verbunden, und der Ausgang des Zählers ist mit dem Setzeingang S eines RS-Flipflops 15 verbunden. Der Rücksetzeingang R ist mit einem festen Zeitgeber 17 verbunden, der Freigabeeingang EN des Zeitgebers ist mit dem Ausgang Q des Flipflops und mit dem anderen Eingang des UND-Glieds 12 über einen Leiter 16 verbunden. Der Zeitgeber 17 ist freigegeben, wenn das Flipflop "gesetzt" ist, d.h., wenn der Ausgang Q in einem "hohen" oder "H"-Zustand ist. Die Ausgangsleitung 18 liefert eine Frequenz fQ,die eine Funktion des Produkts aus f,, fß ist, wie es die Impulspläne in Fig. 2 zeigen. Die Diagramme in Fig. 2 stellen einen Einzelzyklusimpulsplan dar, der auf einer gemeinsamen Zeitbasisachse für jede der Klemmen der Frequenzmultiplizierschaltung 10 dargestellt ist. Jeder der dargestellten Impulse repräsentiert das Vorhandensein (1) oder NichtVorhandensein (0) eines
SpannungssignalS/ d.h. einen "hohen" (H) oder einen "niedrigen" (L) Zustand wie angegeben. Der Zyklus beginnt, wenn der Binärzähler 14 seine Zählung beendet. Ein H-Ausgangssignal setzt das Flipflop 15, und ein Η-Signal an dem Ausgang Q wird dann an einen Eingang des UND-Glieds angelegt. Wenn ein Eingang den H-Signalpegel führt, folgt das Ausgangssignal des UND-Glieds auf der Leitung 18 dem Zustand des anderen Eingangs und ist eine Funktion der Frequenz f auf der Eingangsleitung 11. Wenn das Flipflop 15 gesetzt wird, beginnen zwei weitere Prozesse. Der feste Zeitgeber 17 wird gestartet, und der Binärzähler 14 startet ab seinem maximalen Zählwert. Nach einem Zeitinkrement t setzt das Flipflop den Zeitgeber zurück, und es erscheinen keine Signale auf der Ausgangsleitung 18 aus dem UND-Glied. Die Beziehung zwischen dem H- und dem L-Zustand auf der Eingangsleitung für f , ist bei 19 zum Vergleich mit dem Eingangssignal gezeigt, das durch die Impulse zunehmender Impulsbreite von 1 bis N für die Eingangsleitung 13 mit der Frequenz fo wie bei 20 gezeigt dargestellt ist. Der Zustand des Ausgangs Q des Flipflops ist bei 21 zum Vergleich mit dem Zustand des konstanten Zeitgebers, der bei 22 gezeigt ist, dargestellt. Die Zeitverzögerung t ist die Zeit, in der der Ausgang Q auf dem H-Signalpegel bleibt. Der Zustand des Binärzählers 14, der als durch N teilender Zähler dargestellt ist, ist bei 23 gezeigt, und der Zustand der Ausgangsleitung 18, die die Ausgangsfrequenz fQ aus dem UND-Glied 12 führt, ist bei 24 dargestellt.
Die mathematische Beziehung zwischen der Impulszahl p, die die Frequenz fQ auf der Ausgangsleitung 18 darstellt, ist durch folgenden Ausdruck gegeben:
p = T^- = f
1/f
Cl
Das Flipflop 15 bleibt rückgesetzt und blockiert die Impulse, bis der Zyklus durch den Binärzähler 14 beendet ist. Der Binärzähler startet einen neuen Zyklus, nachdem η Impulse, auf der die Frequenz f_ führenden Eingangsleitung 13 empfangen worden sind. Die Zeit für den Gesamtzyklus ist durch folgenden Ausdruck gegeben:
T - η X
f b f b
Die Ausgangsfrequenz f hat einen Wert über dem Zyklus, der durch folgenden Ausdruck gegeben ist:
fo = T
Das Einsetzen der obigen Ergebnisse in diesen Ausdruck er gibt:
57^T n
Fig. 3 zeigt eine Frequenzquadrierschaltung 26, in der die Erequenzquelle B, die in Fig. 1 dargestellt ist, eliminiert und der Binärzähler 14 mit der die einzelne Frequenz f,. führenden Eingangsleitung 11 verbunden ist. Gleiche Elemente wie in Fig . 1 sind mit gleichen Bezugszeichen versehen, und die Schaltung arbeitet auf die oben beschriebene Weise mit dem folgenden Ergebnis.
Die Zeit für den Gesamtzyklus ist nun durch folgenden Ausdruck gegeben:
τ - -H-fa
aus der sich durch Substitution ergibt
f = — X f 2
on a
Eine vereinfachte Frequenzmultiplizierschaltung 87 ist in Fig· 4 gezeigt, gemäß welcher die Frequenzquelle A mit einem Eingang des durch N teilenden Zählers 88 über die Eingangsleitung 11 und die Frequenzquelle B über die Eingangsleitung 13 mit den Klemmen CLK eines DSQ-Flipflops 89 und eines DQ-Flipflops 90 verbunden ist. Eine Taktfrequenz wird über eine Eingangsleitung 9 an den Eingang eines Vorwärtszählers 91 angelegt. Die Klemme PRESET des durch N teilenden Zählers 88 und die Freigabeklemme EN des VorwärtsZählers 91 sind über einen Leiter 93 miteinander und mit dem Ausgang Q des DQ-Flipflops 90 verbunden. Der Ausgang Q des DSQ-Flipflops 89 ist mit dem Eingang D des DQ-Flipflops verbunden, und der Ausgang S des DSQ-Flipflops ist mit der Ausgangsleitung 18 über einen Leiter 92 verbunden. Die m-Datenbits aus dem Vorwärts zähler 91 werden an einen Eingang des durch N teilenden Zählers 88 über einen Mehrfachleiter 94 angelegt.
Wenn der Zählerstand des durch N teilenden Zählers 88 gleich "0" Impulsen ist, wird der Vorwärtszähler 91 für eine Periode der Eingangsfrequenz fÄ freigegeben. Während dieser Periode summiert der Vorwärtszähler f^-^/f^. Impulse, wobei größer als der Maximalwert von entweder f, oder f_ ist.
A D
Die Zeit t zwischen "0" Impulsen ist durch folgenden Ausdruck gegeben:
* - (fCLK/fB> (1/fA} = ^- ' deshalb fÄUg = K f& fß/ wobei
XLK
Eine vereinfachte Frequenzquadrierschaltung 95 ist in Fig. 5 gezeigt, wobei die Frequenzquelle A mit einem Eingang eines durch N teilenden Zählers 88 über die Eingangsleitung 11 verbunden ist. Der feste Taktimpuls wird über die Eingangs-
leitung 9 an einen Eingang des Vorwärtszählers 91 angelegt. Die Klemme PRESET des durch N teilenden Zählers ist mit dem Freigabeeingang EN des VorwärtsZählers über eine Leitung 96 und mit der Ausgangsleitung 18 über eine Leitung 97 verbunden. Das m-Bit-Datenausgangssignal aus dem Vorwärtszähler wird in den durch N teilenden Zähler über den Leiter 98 eingegeben.
Die Frequenzquadrierschaltung 95 arbeitet auf ähnliche Weise wie die vorgenannte Frequenzmultiplizierschaltung 87, mit der Ausnahme, daß der Vorwärtszähler nun f_TT-/fa Zählungen während einer Periode der Eingangsfrequenz f- summiert, wenn der Zählerstand des durch N dividierenden Zählers 88 gleich "0" Impulsen ist. Der durch N teilende Zähler ist auf den Vorwärtszählerwert (£ρτΚ/^δ) an ^er Hinterflanke des "0"-Impulses eingestellt, und der Vorwärtszähler wird gelöscht. Die Zeit t zwischen "0" Impulsen ist nun durch folgenden Ausdruck gegeben:
* ' {fCLK/fA) <1/fA> Und
fQ = 1 Impuls / (fCLK/f2 A) Sekunden
was sich vereinfacht zu:
fo = K fA 2 wobei K = 1/fCLK.
Ein Verwendungszweck der Frequenzquadrierfunktion ist der einer Stromaufbereitungsschaltung, die aus dem V/F-Wandler 27 und der Frequenzquadrierschaltung 26 innerhalb der EffektivüberStromschutzschaltung besteht, die in Fig. 6 insgesamt mit 57 bezeichnet ist. Die Schutzschaltung findet Verwendung innerhalb eines digitalen Leistungsschalters, wie er in der oben erwähnten weiteren Patentanmeldung der Anmelderin beschrieben ist. Die digitalen I2t-Funktions- und Spitzenerfassungs-A/D-Wandlerschaltungen innerhalb des betreffenden
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digitalen Leistungsschalters werden durch die Quadrier- und Spannungsfrequenzwandlerschaltungen 26 und 27 ersetzt, die die Stromaufbereitungsfunktion erfüllen. Die Aufnahme- und Auslöseschaltungen 29 und 30 sind mit den in der erwähnten weiteren Patentanmeldung der Anmelderin beschriebenen identisch, wobei drei Strommeßwandler, die in jede der drei Leistungsphasen in einem geschützten Stromkreis eingefügt sind, einen kontinuierlichen Stromwert an einen Bürdewiderstand abgeben, was einen Spannungswert ergibt, der zu dem Absolutwert des gemessenen Stroms proportional ist. Dieser Spannungswert wird über die Eingangsleitung 85 an einen Spannungs-Frequenzwandler 27 abgegeben, der einen Frequenzwert fT erzeugt, welcher sich im Verhältnis zu dem gemessenen Strom verändert. Dieser Wert wird über die Eingangsleitung 11 an die Quadrierschaltung 26 angelegt, welche die in Fig. 3 dargestellten Elemente enthält und eine Ausgangsfrequenz fQ, deren Wert proportional zu f,2 ist, liefert und über den Leiter 18 an einen mittelnden Zähler 28 und über den Leiter 31 an die Aufnahmeschaltung 29 abgibt. Die Aufnahmeschaltung 29 spricht auf vorbestimmte Werte des abgefühlten Stroms an, der nun durch f_2 dargestellt wird, wogegen der mittelnde Zähler 28 eine Zeitverzögerung über den Leiter 32 liefert, die zu dem Kehrwert des Mittelwerts des Quadrats des Stroms wie angegeben proportional ist. Dieser Wert wird in der Auslöseschaltung 30 zum Bestimmen der charakteristischen Lang- und Kurzzeitverzögerungen vor dem Betätigen der Auslösevorrichtung benutzt. Bei dem Effektivwertschutz wird die Quadratwurzel des mittleren Quadrats quadriert, um den Zeitfaktor zu liefern, derbeim Bestimmen des ZeitüberStroms vor dem Auslösen benutzt wird, d.h. I2t. Da das das mittlere Quadrat darstellt, kann das Ausgangssignal des mittelnden Zählers 28 wie angegeben direkt benutzt werden. Die Aufnahmeschaltung 29 muß ebenfalls das quadrierte Frequenzausgangssignal, d.h. f-j-2 , mitteln, um das Aufnehmen auf der Basis des Quadrats der Auslöseaufnahmeeinstellung zu bestimmen, wie es ausführlich in der erwähnten weiteren Patentanmeldung der Anmelderin beschrieben ist.
Die Frequenzmultiplizierschaltung 10 nach Fig. 1 wird in der Leistungsberechnungsschaltung 86 benutzt, die in Fig. dargestellt ist. Der Schaltungsspannungswert V wird in einem Gleichrichter 33 gleichgerichtet, und die Gleichspannung wird an einen Spannungs-Frequenzwandler 27A angelegt, und ein Polaritätssignal, das der Polarität des Eingangsspannungssignals entspricht, wird an einen Eingang eines EXKLUSIV-NOR-Glieds 35 angelegt. Der Stromwert innerhalb des geschützten Stromkreises wird mit einem gesonderten Gleichrichter 34 gleichgerichtet, und der Gleichstromwert wird einem gesonderten Spannungs-Frequenzwandler 27B zugeführt. Wieder wird ein Eingangssignal, das der Polarität des Eingangsstroms entspricht, an den anderen Eingang des EXKLUSIV-NOR-Glieds 35 angelegt. Die Frequenzdarstellung f„ der gleichgerichteten Stromkreisspannung, die dem Frequenzmultiplizierer über den Leiter 36 zugeführt wird, und die Frequenzdarstellung f- des gleichgerichteten Stromkreistroms, die dem Frequenzmultiplizierer über den Leiter 37 zugeführt wird, werden in dem Frequenzmultiplizierer ständig multipliziert, um eine Ausgangsfrequenz f zu erzeugen, die zu dem Produkt der beiden Frequenzen proportional ist und über den Leiter 18 an die Klemme CT eines Vorwärts-Rückwärtszählers 39 angelegt wird. Die Spannungs- und Strompolaritätssignale werden in dem EXKLUSIV-NOR-Glied 35 miteinander multipliziert, das als IN-PHASE-Detektor benutzt wird. Das IN-PHASE-Signal steuert den Zustand des Vorwärts-Rückwärts-Zählers durch die Verbindung über den Leiter 38 mit der Klemme U/D. Der Übertragsausgang C des Vorwärts/Rückwärtszählers liefert die mittleren Vorwärtsieistungsimpulse über den Leiter 40, und der Zehnerübertragsausgang B liefert die Anzeige einer Leistungsumkehr über den Leiter 41.
Der Effektivwert des StromkreisStroms und der Stromkreisspannung kann innerhalb des geschützten Stromkreises weitere nützliche Verwendungszwecke haben, beispielsweise zur Messung. Die Effektivwertberechungsschaltung 57, die in Fig.
gezeigt ist, kann den Frequenzwert f , der durch die Frequenzquadrierschaltung 26 nach Fig. 3 geliefert wird, nehmen und diesen Wert als die Frequenzdarstellung des Quadrats des StromkreisStroms, f 2,über die Eingangsleitung 18 liefern und durch die Verbindung eines durch N teilenden Zählers 42, eines Vorwärtszählers 44, eines "M + 1" - Bit-Speicherglieds 49 und eines m-Bit-Volladdierers 50 einen m-Bit-Effektivwert auf der Mehrfachausgangsleitung 56 erzeugen. Vor dem Beschreiben der Einzelheiten der Effektivwertbestimmungsschaltung ist es hilfreich, die mathematischen Funktionen zu beschreiben, die darin ausgeführt werden. Eine bekannte iterative Prozedur zum Berechnen der Quadratwurzel irgendeiner Zahl ist durch folgenden Ausdruck gegeben:
wobei i den Iterationsindex des Reihenausdrucks, A. den letzten Schätzwert des Quadratwurzelwertes und X die Zahl darstellt, die gleich dem Quadratwert ist. Diese Reihe konvergiert sehr schnell bei dem Quadratwurzelwert mit einem vernünftigen Anfangswert für A. Der Effektivwert oder quadratische Mittelwert eines elektrischen Signals über einer vorgeschriebenen Zeit T ist durch folgenden Ausdruck gegeben
Effektivwert = (X2 mittel/t) \
wobei X2..TmmT gleich dem Mittelwert des Quadrats des Sig-
JXlX L IHjL·
nals X ist und wobei der Effektivwert gleich dem quadratischen Mittelwert ist.
In der Effektivwertschaltung 57 nach Fig. 8 wird die vorgenannte mathematische Funktion digital folgendermaßen ausgeführt. Das Eingangssignal, das in der Frequenz proportional zu dem Quadrat eines EingangsStroms I ist, wie es bei der Frequenzquadrierschaltung 26 nach Fig. 3 der Fall ist, wird über die Eingangsleitung 18 an den Eingang eines durch N
teilenden Zählers 42 angelegt. Der Teilungsfaktor dieses Zählers ist ein m-Bit-Digitalwert, der in Beziehung zu dem weiter oben beschriebenen Ausdruck "A-" steht. Das Ausgangssignal des durch N teilenden Zählers wird über den Leiter 43 an einen einfachen binären Vorwärtszähler 44 angelegt. Das m-Bit-Ausgangssignal des Vorwärtszählers, das an einen m-Bit-Volladdierer 50 über den Leiter 51 angelegt wird, entspricht dem Glied X * A.. Das SAMPLE-Signal ist ein Zeitsteuerimpuls aus einem Taktgeber (nicht dargestellt), der zum Realisieren der Berechnung eines Effektivwertsignals vorgesehen ist, wobei dessen Periode der vorgeschriebenen Zeit T in dem früheren Ausdruck für die Effektivwertberechnung entspricht. Der SAMPLE-Zeitsteuerimpuls auf der Eingangsleitung 45 wird an die Klemme PR des durch N teilenden Zählers 42 über den Leiter 46 und an einen Eingang eines "m + 1"-Bit-Speicherglieds 49 über den Leiter 47 angelegt. Der SAMPLE-Zeitsteuerimpuls wird an den Eingang CLR des VorwärtsZählers 44 über den Leiter 48 angelegt. Die m + 1 Datenbits aus dem m-Bit-Volladdierer 50 werden an das " m + 1"-Bit-Speicherglied 49 über den Leiter 53 angelegt. Die m höchstwertigen Datenbits aus dem "m + 1"-Bit-Speicherglied werden an einen Eingang des durch N teilenden Zählers 42 angelegt, und das niedrigstwertige Datenbit wird an den Eingabeeingang ei (CARRY-IN) des m-Bit-Volladdierers 50 über die Leitung 52 angelegt, und dem anderen Eingang des m-Bit-Volladdierers 50 werden die m höchstwertigen Datenbits über die Leiter 54 und 55 zugeführt. Die Ausgangsleitung 56, die die Leiter 54, 55 verbindet, führt den resultierenden binären Effektivwert.
Bei der Ausführung der Effektivwertberechnung arbeitet die Effektivwertschaltung folgendermaßen. Beim Empfang des SAMPLE-Impulses ist der Vorwärtszähler 44 auf null gelöscht worden und ein neuer Wert A^ ist in dem durch N teilenden Zähler 42 gesetzt worden. Für eine Zeitspanne T summiert der Vorwärtszähler 44 Impulse mit der folgenden Frequenz:
. SA-
f = f 2 *■ A
EFFEKTIV I " i*
Nach der Zeitspanne T hat der Vorwärtszähler 44 f 2 X T * A1 Zählwerte summiert, was einem Eingang des m-Bit-Volladdierers 50 über den Leiter 51 zugeführt wird. Ein weiterer Eingang des m-Bit-Volladdierers empfängt den letzten Schätzwert A.. Beim Empfang des SAMPLE-Impulses werden die beiden Eingangssignale an dem m-Bit-Volladdierer und das CARRY-IN-Bit aus dem niedrigstwertigen Bit des "m + 1"-Bit-Speicherglied 49 addiert, und das Ausgangssignal ist das m-Bit + das Übertragsbit (m + 1), was durch folgenden Ausdruck dargestellt wird
Äi + fI2 X T * Ai'
Ein neuer Schätzwert des Effektivwerts kann erzielt werden, indem dieser Ausdruck durch 2 dividiert wird. In Binärschreibweise wird das erreicht, indem der Dividend A.+1 um ein Bit verschoben wird. Das erfolgt in der Effektivwertschaltung nach der Erfindung durch Verwendung des Übertragsbits des "m + 1"-Addierers als dem höchstwertigen Bit (MSB oder most significant bit) des neuen Schätzwerts und unter Verwendung der m-1 höchstwertigen Ausgangssignale der m-Bit-Volladdiererstufen. Die Hinterflanke des SAMPLE-Impulses wird benutzt, um den neuen Effektivschätzwert zu speichern, den Vorwärtszähler 44 auf null zu löschen und den durch N teilenden Zähler 42 voreinzustellen.
Eine 4-Bit-Effektivwertberechnungsschaltung 58 ist in Fig. gezeigt, in der der durch N teilende Zähler 42, der Vorwärtszähler 44, das "m + 1"-Bit-Speicherglied 49 und der m-Bit-Volladdierer 50 der Effektivwertschaltung 57 nach Fig. durch den durch N teilenden Zähler 59, den 4-Bit-Vorwärtszähler 60, das 4-Bit-Speicherglied 65 bzw. den 4-Bit-Volladdierer 83 ersetzt worden sind. Die Frequenz, die den quadrierten Strom darstellt (fI 2),wird an den durch N teilenden
Zähler 59 mittels der Eingangsleitung 18 angelegt, und das Ausgangssignäl des durch N teilenden Zählers wird, an einen Eingang des VorwärtsZählers 60 mittels eines Leiters 61 angelegt. Die SAMPLE-Impulse werden an die Stiftklemme 9 des durch N teilenden Zählers über einen Leiter 63, an die Verriegelungsklemme LC des Speicherglieds 65 und an die Löschklemme CLR des Vorwärts-RückwärtsZählers 60 über einen Leiter 62 angelegt. Die Speichergliedausgangsklemmen sind mit den Stiftklemmen 10, 11, 12 und 13 des durch N teilenden Zählers 59 über Leiter 64, 66, 67 bzw. 68 verbunden. Die Speichergliedeingangsklemmen sind mit der Übertragsklemme CY und mit den Ausgangsklemmen A -A2 des 4-Bit-Volladdierers 83 wie angegeben verbunden. Der Eingabeeingang CYIN des 4-Bit-Volladdierers ist mit einem Ausgang des Speicherglieds 65 zum Erzeugen des niedrigstwertigen Datenbits (LSB oder least significant bit) an dem 4-Bit-Volladdierer über einen Leiter 84 verbunden. Das höchstwertige Datenbit (MSB) wird von dem Vorwärtszähler 60 an den 4-Bit-Volladdierer 83 über einen Leiter 69 angelegt, und das niedrigstwertige Datenbit (LSB) wird an den 4-Bit-Volladdierer über einen Leiter 72 angelegt. Die übrigen Eingangsklemmen des 4-Bit-Volladdierers sind mit den Zählerausgangsklemmen durch Leiter 73 und 74 verbunden. Die Leiter 66, 67 und 68, die das Speicherglied 65 und den 4-Bit-Volladdierer miteinander verbinden, führen das 4-Bit-Effektivwertausgangssignal. Das niedrigstwertige Bit (LSB) des AusgangsSignaIs des 4-Bit-Volladdierers 83 wird beim Berechnen des nächsten Ergebnisses durch Verschleifen in den Eingabeeingang benutzt, der die niedrigstwertige Addiererstufe umfaßt, um ein "Aufrunden" des aufgegebenen Datenbits zu bewirken. Für praktische Zwecke muß der Vorwärtszähler 60 am "Umschalten", d.h. am Oberschreiten des maximalen Zählwerts und dem Zurückkehren nach null gehindert werden. Eine Schaltungsanordnung ist erforderlich, um entweder den Zähler auf einem maximalen Zählwert zu halten oder alle Eingangssignale des 4-Bit-Volladdierers auf ein Maximum zu setzen. Die Wahl der Anzahl der
- ir -
• a v
Bits an Auflösung ist mit dem interessierenden maximalen Eingangssignal und mit der Periode P, für die der Effektivwert gewünscht wird, verknüpft. Bei stationären Bedingungen gelten folgende mathematische Ausdrücke:
= (fl 2 X T * A1 + A1 ) + 2
Bei dem m-Bit-Volladdierer 50 nach Fig. 9 erfolgt die Sättigung bei f_2max, was folgender Ausdruck verdeutlicht:
A1 = 2m-1 = f^max XT * (2m-1.) Das ergibt vereinfacht:
u u rI max x L'
Die tatsächliche Auflösung für die 4-Bit-Effektivwertschaltung 58, die in Fig. 9 gezeigt ist, ist 2m - 1, mit m = 4. Wenn der Effektivwert über einem einzelnen 60-Hz-Zyklus erwünscht ist, wobei die Periode T 16,6 ms beträgt, sollte die Freguenzquadrierschaltung 26, die in Fig. 3 gezeigt ist, bei vollem Analogeingangssignal für eine Impulsfrequenz ausgelegt sein, die durch folgenden Ausdruck gegeben ist:
f-r2™=,, = (2m-1)2 * T = 152 * 0,1666 = 13500 Hz. j. max
Da die Effektivwertschaltung das Eingangssignal nicht verändert, können mehrere Schaltungen mit veränderlichen Perioden parallel geschaltet werden, um die Effektivwerte über verschiedenen Zeitintervallen zu messen und noch höhere Auflösungen zu erzielen.
Fig. 10 zeigt eine Mehrfacheffektivwertberechnungsschaltung 75, wobei eine 8-Bit-Effektivwertschaltung 78 mit einer 11-Bit-Effektivwertschaltung 79 parallel geschaltet ist. Eine Fre-
-Af-
• au*
quenz f _2, die zu dem quadrierten Stromkreisstrom proportional ist, wird in die 8-Bit-Effektivwertschaltung 78 über eine Leitung 18 und in die 11-Bit-Effektivwertschaltung 79 über eine Leitung 77 eingegeben. Ein SAMPLE-Impuls, der eine Frequenz von 60 Hz hat, wird in die 8-Bit-Effektivwertschaltung über einen Leiter 76 eingegeben, und ein zusätzlicher SAMPLE-Impuls, der eine Periode T von einer Sekunde hat, wird in die 11-Bit-Effektivwertschaltung über einen Leiter 82 eingegeben. Ein effektives 7,5-Bit-Effektivwertsignal erscheint auf einem Leiter 80 und wird alle 16,6 ms aktualisiert, während ein effektives 10,4-Bit-Effektivwertsignal auf einem Leiter 81 erscheint und jede Sekunde aktualisiert wird. Der mathematische Ausdruck für diese kombinierte Schaltung ist für eine maximale Quadratfrequenz f 2 von 2 mHz über einem Zeitinterfall von 16,6 ms, d.h. einem 60-Hz-Zyklus gegeben, mit folgenden Ergebnissen:
(2m-i) 2 s 2zIn = f2 T
Das Auflösen nach m ergibt folgenden Ausdruck:
max T) In (2 χ 106/60
m = Ί
In2 2 (0,693)
Der Wert für m ist gleich 7,5 bei dem angegebenen Beispiel und ergibt eine Auflösung von 0,5 %. Obgleich diese Auflösung für Steuerzwecke geeignet ist, ist ein Intervall von einer Sekunde für T für Meßzwecke akzeptabler,und der Wert m für das Zeitintervall von einer Sekunde ergibt folgenden Ausdruck:
m = 1/2ln (2 X 106) * 0,693 = 10,4 mit einer Auflösung von 0,07%.
* 25-
Es ist somit gezeigt worden, daß die Verwendung einer Frequenzmultiplizierschaltung eine Effektivwertdarstellung von Analogspannungs- und -stromwerten ergibt. Die Verwendung der Spannungs-Frequenzwandlerschaltung nach der Erfindung in Kombination mit Frequenzmultiplizierern und Vorwärts-Rückwärtszählern ergibt eine Einrichtung zur genauen Leistungsund Leistungsumkehranzeige. Die Effektivwertschaltung führt die Effektivwertberechnung in Kombination mit der digitalen Überstromerfassungs- und -Unterbrechungsmöglichkeit aus. Wenn mehrere Effektivwertunterschaltungen in Kaskade geschaltet werden, kann die Auflösung mit ausreichender Genauigkeit erzielt werden, um zum Messen benutzt zu werden, wo sehr genaue Werte der Stromkreisspannung und des Stromkreisstroms erforderlich sind.
- Leerseite

Claims (27)

Patentansprüche:
1. Frequenzmultiplizierschaltung für ein geschütztes Energieverteilungssystem, gekennzeichnet durch:
ein Verknüpfungsglied (12) mit einem Eingang zum Anschluß an eine erste Frequenzquelle (A);
einen Binärzähler (14) mit einem Eingang zum Anschluß an eine zweite Frequenzquelle (B);
einen Zeitgeber (17), der eine feste Taktfrequenz liefert; und
ein Flipflop (15), das den Zähler (14), den Zeitgeber (17) und das Verknüpfungsglied (12) miteinander verbindet,zum Erzeugen einer Ausgangsfrequenz (fQ), die eine Funktion der ersten und der zweiten Eingangsfrequenz (fw fB) ist.
2. Frequenzmultiplizierschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (12) ein UND-Glied ist und daß ein weiterer Eingang des UND-Glieds mit einem Ausgang (Q )des Flipflops (15) verbunden ist.
3. Frequenzmultiplizierschaltung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Binärzähler (14) ein durch N teilender Zähler ist und daß ein Ausgang des durch N teilenden Zählers mit einem Setzeingang (S) des Flipflops (15) verbunden ist.
4. Frequenzmultiplizierschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ausgang des Zeitgebers (17) mit einem Rücksetzeingang (R) des Flipflops (15) verbunden ist und daß der Ausgang (Q) des Flipflops (15) mit einem
Freigabeeingang (EN) des Zeitgebers (17) verbunden ist, um den Zeitgeber freizugeben, wenn das Flipflop (15) gesetzt und der Ausgang (Q) in einem Η-Zustand ist.
5. Frequenzmultiplizierschaltung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste und die zweite Frequenzquelle (A, B) jeweils einen Spannungs-Frequenzwandler aufweisen.
6. Frequenzquadrierschaltung für ein geschütztes Energieverteilungssystem, gekennzeichnet durch: ein Verknüpfungsglied (12) mit einem Eingang zum Anschluß an eine Frequenzquelle (A), die einen Strom in einem geschützten Stromkreis darstellt;
einen Binärzähler (14), der einen Eingang hat, welcher mit der Frequenzquelle (A) verbunden ist, und einen Ausgang, der mit einem Setzeingang (S) eines RS-Flipflops (15) verbunden ist, wobei ein Ausgang (Q) des Flipflops (15) mit einem weiteren Eingang des Verknüpfungsglieds (12) verbunden ist; und einen Zeitgeber (17), der eine feste Taktfrequenz liefert, wobei ein Ausgang des Zeitgebers mit einem Rücksetzeingang (R) des Flipflops (15) und ein Freigabeeingang (EN) des Zeitgebers (17) mit dem Ausgang (Q) des Flipflops und dem anderen Eingang des Verknüpfungsglieds (12) verbunden ist, wodurch ein Ausgang des Verknüpfungsglieds (12) ein Vielfaches der Eingangsfrequenz (f ) liefert.
7. Frequenzquadrierschaltung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (12) ein UND-Glied ist und daß der Binärzähler (14) ein durch N teilender Zähler ist.
8. Frequenzquadrierschaltung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Frequenzquelle (A) einen Spannungsfrequenzwandler aufweist und daß die Spannung aus dem Stromkreisstrom gewonnen wird.
·■ 3 -
9. Stromaufbereitungsschaltung für einen digitalen Leistungsschalter, gekennzeichnet durch:
eine Spannungs-Frequenzwandlereinrichtung (27), durch die der in einem geschützten Stromkreis fließende Strom zuerst in eine Spannung umgewandelt wird, die ihrerseits in eine Eingangsfrequenz (fj) umgewandelt wird, wobei die Eingangsfrequenz mehrere Impulse aufweist, die zu dem Stromkreisstrom proportional sind.
eine Frequenzquadrierschaltung (26), die ein UND-Glied (12), einen durch N dividierenden binären Zähler (14) und einen digitalen Zeitgeber (17) aufweist, welche durch ein RS-Flipflop (15) miteinander verbunden sind, wobei ein Eingang des UND-Glieds (12) und des durch N teilenden Zählers (14) gemeinsam mit dem Spannungs-Frequenzwandler (27) verbunden sind, wobei ein Setzeingang (S) des Flipflops (15) mit einem Ausgang des durch N teilenden Zählers (14) verbunden ist, wobei ein Ausgang des Zeitgebers (1.7) mit einem Rücksetzeingang (R) des Flipflops (15) verbunden ist und wobei ein Ausgang (Q) des Flipflops (15) gemeinsam mit einem Freigabeeingang (EN) des Zeigebers (17) und mit einem weiteren Eingang des UND-Glieds (12) verbunden ist zum Erzeugen einer Ausgangsfrequenz (fQ) des UND-Glieds (12), die proportional zu einem Vielfachen der Eingangsfrequenz (f ) ist; eine digitale Aufnahmeschaltung (29), die aus der zweiten Frequenz bestimmt, wann der Stromkreisstrom vorbestimmte Aufnahmewerte übersteigt; und
eine Auslöseschaltung (30), die mit der zweiten Frequenz über einen Zähler (28) verbunden ist, wobei ein Zeitinkrement in umgekehrtem Verhältnis zu der zweiten Frequenz erzeugt wird und wobei die Auslöseschaltung dann einen Auslösevorgang einleitet, wenn der Stromkreisstrom den Aufnahmewert für vorbestimmte Zeitspannen übersteigt.
10. Leistungsbestimmungsschaltung zum Berechnen der elektrischen Leistung und der Leistungsumkehr in einer Energieverteilungsschaltung, gekennzeichnet durch:
einen ersten Spannungs-Frequenzwandler (27A), der mit einer Quelle (33) gleichgerichteter Spannung in einem elektrischen Energieverteilungssystem verbunden ist, zum Erzeugen einer ersten Frequenz (f ), die zu der Systemspannung (V) proportional ist;
einen zweiten Spannungs-Frequenzwandler (27B) , der mit einer Quelle (34) gleichgerichteten Stroms in dem elektrischen Energieverteilungssystem verbunden ist, zum Erzeugen einer zweiten Frequenz (f ), die zu dem Systemstrom (I) proportional ist;
eine Frequenzmultiplizierschaltung (10), die einen ersten und einen zweiten Eingang hat, welche mit dem ersten und zweiten Frequenzwandler (27A, 27B) verbunden sind,zum Erzeugen einer dritten Frequenz (fQ) an einem Ausgang, die zu dem Produkt der ersten und zweiten Frequenz (fw fß) proportional ist; ein Verknüpfungsglied (35), das einen Eingang hat, der mit einem Polaritätssignal (νρΟτ) aus der Quelle (33) gleichgerichteter Spannung verbunden ist, und einen weiteren Eingang, der mit einem Polaritätssignal (1PQ1-) aus der Quelle (34) gleichgerichteten Stroms verbunden ist, um ein Signal an einem Ausgang zu liefern, wenn der Systemstrom (I) und die Systemspannung (V) in Phase sind; und einen Vorwärts-Rückwärtszähler (39) mit einem Zähleingang (CT), der mit dem Frequenzmultiplizierschaltungsausgang verbunden ist,zum Empfangen der dritten Frequenz (fQ) , und mit einem Vorwärts-Rückwärtseingang (U/D) , der mit dem Verknüpfungsgliedausgang verbunden ist,zum Empfangen des Verknüpfungsgliedausgangssignals und zum Liefern eines Übertragsausgangssignals, das die Leistung innerhalb des Systems darstellt ,und eines Zehnerübertragsausgangssignals, das die Leistungsumkehr in dem System darstellt.
11. Leistungsbestimmungsschaltung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Verknüpfungsglied (35) ein EXKLUSIV-NOR-Glied ist.
12. Effektivwertbestimmungsschaltung, gekennzeichnet durch: einen durch N dividierenden Zähler (42) , der mit einem Frequenzmultiplizierer verbunden ist und eine erste Eingangsfrequenz empfängt, die zu einem Vielfachen des Stroms proportional ist, der in einer Leistungsschaltung fließt, und mit einer Abtastfrequenzquelle (SAMPLE) zum Empfangen einer zweiten Eingangsfrequenz, die einen vorbestimmten Zählwert an einem Eingang (PR) hat, und eine Ausgangsfrequenz (£___,_„__„) an einem Ausgang erzeugt, die kleiner als die erste Frequenz ist;
einen Vorwärtszähler (44), der mit dem durch N teilenden Zähler (42) verbunden ist, zum Empfangen der zweiten Frequenz an einem ersten Eingang und der Abtastfrequenz an einem Löscheingang (CLR), wobei der Vorwärtszähler (44) eine m-Bit-Darstellung der ersten Frequenz an einem Ausgang liefert; und
ein "m + 1"-Bit-Speicherglied (49), das einen ersten Eingang hat, der mit der Abtastfrequenzquelle verbunden ist, und einen Ausgang, der mit einem zweiten Eingang des durch N teilenden Zählers (42), mit einem Effektivwertausgang, der eine Effektivwertdarstellung des Leistungsschaltungsstroms liefert, und mit einem Eingabeeingang (CI) eines m-Bit-Addierers (50) verbunden ist, wobei ein x-jeiterer Eingang des m-Bit-Addierers mit dem Vorwärtszählerausgang und ein Ausgang des m-Bit-Addierers mit einem zweiten Eingang des "m + 1"-Bit-Speicherglieds (49) verbunden ist.
13. Effektivwertbestimmungsschaltung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgangsfrequenz gleich der ersten Eingangsfrequenz dividiert durch den m-Bit-Binärwert aus den m höchstwertigen Bits (MSB) des "m + 1"-Bit-Speicherglieds (49) ist.
14. Effektivwertbestimmungsschaltung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß das "m + 1"-Bit-Speicherglied (49) ein m-Datenbit an seinen durch N dividierenden Zähler (42) abgibt, das ein höchstwertiges Datenbit (MSB)
darstellt, und ein 1-Datenbit an den m-Bit-Addierer (50), das ein niedrigstwertiges Datenbit (LSB) darstellt.
15. Effektivwertbestinutiungsschaltung nach einem der Ansprüche 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß der m-Bit-Addierer (50) ein "m + 1"-Datenbit an das "m + 1"-Bit-Speicherglied (49) abgibt.
16. Effektivwertbestimmungsschaltung nach einem der Ansprüche 12 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das "m + 1"-Bit-Speicherglied (49) m-Datenbits an den Effektivwertausgang abgibt, die dem Effektivwert des Leistungsschaltungsstroms äquivalent sind.
17. Effektivwertbestimmungsschaltung nach Anspruch 12, gekennzeichnet durch:
einen zweiten durch N teilenden Zähler, einen zweiten Vorwärtszähler, ein zweites "m + 1"-Bit-Speicherglied und einen zweiten m-Bit-Volladdierer, die zu dem durch N teilenden Zähler (42), dem Vorwärtszähler (44), dem "m + 1"-Bit-Speicherglied (49) bzw. dem m-Bit-Volladdierer (50) elektrisch parallel geschaltet sind, und mit einer dritten Eingangsfrequenz, die einen zweiten vorbestimmten Zählwert hat, zum Liefern eines zweiten Datenbits an einem zweiten Effektivwertausgang, das dem Effektivwert des Leistungsschaltungsstroms äquivalent ist.
18. Effektivwertbestimmungsschaltung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der erste m-Bit-Volladdierer (50) ein 8-Bit-Volladdierer ist und daß der zweite m-Bit-Volladdierer ein 11-Bit-Volladdierer ist, wobei das erste Datenbit ein 8-Datenbit an dem Effektivwertausgang und das zweite Datenbit ein 11-Datenbit an dem zweiten Effektivwertausgang umfaßt.
19. Frequenzmultiplizierschaltung für ein geschütztes Energieverteilung s sy stem, gekennzeichnet durch:
ein erstes und ein zweites Flipflop (89, 90), die miteinander und mit einer ersten Eingangsfrequenzquelle (B) verbunden sind;
einen durch N teilenden Zähler (88), der mit dem Ausgang des zweiten Flipflops (90) und mit einer zweiten Eingangsfrequenzquelle (A) verbunden ist; und
einen Vorwärtszähler (91), der mit dem Ausgang des zweiten Flipflops (90) und mit einer festen Taktimpulsquelle verbunden ist, wobei der durch N teilende Zähler (88) eine Ausgangsfrequenz (fQ) liefert, die eine Funktion der ersten und zweiten Frequenz (fw fR) ist.
20. Frequenzmultiplizierschaltung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß eine Taktklemme (CLK) des ersten Flipflops (89) mit einer Taktklemme (CLK) des zweiten Flipflops (90) und mit der ersten Frequenzquelle (B) verbunden ist.
21. Frequenzmultiplizierschaltung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Flipflop (90) ein DQ-Flipflop ist und daß die Q-Klemme des zweiten Flipflops
(90) mit einer Voreinstellklemme (PRE) des durch N teilenden Zählers (88) und mit einer Freigabeklemme (EN) des Vorwärtszählers (91) verbunden ist.
22. Frequenzmultiplizierschaltung nach einem der Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärtszähler
(91) m Datenbits an den durch N teilenden Zähler (88) abgibt.
23. Frequenzmultiplizierschaltung nach einem der Ansprüche 19 bis 22, dadurch gekennzeichnet, daß das erste Flipflop (89) ein DSQ-Flipflop ist und daß die S-Klemme des DSQ-Flipflops (89) mit einem Ausgang des durch N teilenden Zählers (88) verbunden ist.
24. Frequenzquadrierschaltung für ein geschütztes Energieverteilungssystem, gekennzeichnet durch:
einen durch N teilenden Zähler (88) mit einem Eingang, der mit einer Eingangsfrequenzquelle (A) verbunden ist; und
einen Vorwärtszähler (91) mit einem Eingang, der mit einer festen Taktimpulsquelle verbunden ist, wobei eine Voreinstellklemme (PRE) des durch N teilenden Zählers (88) mit
einer Freigabeklemme (EN) des Vorwärtszählers (91) verbunden ist und wobei der Vorwärtszähler eine Ausgangsfrequenz liefert, die gleich einem Vielfachen der Eingangsfrequenz (fA) ist.
25. Frequenzquadrierschaltung nach Anspruch 24, gekennzeichnet durch eine Verbindung (96, 97) zwischen der Voreinstellklemme (PRE) des durch N teilenden Zählers (88) , der Freigabeklemme (EN) des VorwärtsZählers (91) und einem Ausgang des durch N teilenden Zählers (88).
26. Frequenzquadrierschaltung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorwärtszähler (91) m Datenbits an den durch N teilenden Zähler (88) abgibt.
27. Frequenzquadrierschaltung nach einem der Ansprüche 24 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorwärtszählerausgangsfrequenz gleich dem Quadrat der Eingangsfrequenz (fÄ) ist.
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