DE3617760A1 - Verfahren und vorrichtung zur gefalzten oder geboerdelten verbindung eines rohrteils mit einem verbindungsteil - Google Patents
Verfahren und vorrichtung zur gefalzten oder geboerdelten verbindung eines rohrteils mit einem verbindungsteilInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D39/00—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders
- B21D39/06—Application of procedures in order to connect objects or parts, e.g. coating with sheet metal otherwise than by plating; Tube expanders of tubes in openings, e.g. rolling-in
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Shaping Of Tube Ends By Bending Or Straightening (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft zunächst ein Verfahren zur ge
falzten oder gebördelten Verbindung eines Rohrteils mit
einem Verbindungsteil od. dgl., das einen mit dem Rohr
teil zusammenwirkenden Fußbereich aufweist, wobei in
dem Rohrteil durch axiale Beaufschlagung und radiale
Führung mit dem Fußteil beidseitig zusammenwirkende
Falze ausgebildet werden.
Ein derartiges Verfahren, insbesondere zur gefalzten
Verbindung eines Rohres mit einem Deckel bei Auspuff
töpfen, ist bereits im Stand der Technik bekannt (vgl.
bspw. DE-OS 23 23 951 und DE-GM 73 36 778). Auf den In
halt der beiden vorgenannten Druckschriften wird hinsicht
lich der Offenbarung der hier beschriebenen Erfindung voll
inhaltlich Bezug genommen.
Im Prinzip wird ein derartiges Verfahren so durchgeführt,
daß das Rohrteil über einen Dorn geschoben wird und so
dann an den Enden des Rohrteils axialer Druck auf das
Rohrteil ausgeübt wird, während gleichzeitig Bereiche
des Rohrteils, die nicht gebördelt oder gefalzt werden
sollen, mit das Rohrteil umgebenden, kreisringförmigen
Werkzeugen überdeckt werden.
Hierbei ist es allerdings nicht immer erforderlich, den
axialen Druck auf einen Endbereich des Rohrteils auszu
üben, vielmehr kann dies auch ein sonstiger Angriffs
punkt an dem Rohrteil sein. Hierzu wird auf die ältere
deutsche Patentanmeldung derselben Anmelderin verwiesen,
P 36 04 994.8, auf deren Offenbarungsinhalt zur Offen
barung der hier vorliegenden Erfindung gleichfalls voll
inhaltlich Bezug genommen wird.
Bei einem derartigen Verfahren, mit dem im allgemeinen
sehr positive und zufriedenstellende Ergebnisse erzielt
werden, hat sich nun herausgestellt, daß mitunter Fehl
falzungen auftreten und, jedenfalls örtlich, nicht
immer die gewünschte festhalternde Verbindung zwischen
dem Rohrteil und dem Verbindungsteil gegeben ist.
Im Hinblick auf diesen Stand der Technik stellt sich
der hier beschriebenen Erfindung die Aufgabe, in ver
fahrensmäßiger Hinsicht, das bekannte Verfahren zur ge
falzten oder gebördelten Verbindung eines Rohrteils mit
einem Verbindungsteil so auszugestalten und weiterzu
bilden, daß in jedem Fall eine wirksame und zuver
lässige Verbindung zwischen dem Rohrteil und dem Ver
bindungsteil gegeben ist.
Diese Aufgabe ist nach der Lehre der Erfindung zunächst
und im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Ausbildung
der Falze mit zeitlicher Verschiebung eingeleitet wird.
Erfindungsgemäß ist erkannt worden, daß besonders gute
und zuverlässige Resultate dann erzielbar sind, wenn
zunächst nur auf einer Seite des Verbindungsteils die
Ausbildung des Falzes oder der Bördelung vorgenommen
oder zumindest eingeleitet wird und erst sodann auf der
anderen Seite des Verbindungsteils.
"Verbindungsteil" soll im Rahmen der Erfindung für jeg
liches weiteres Teil stehen, mit dem das Rohrteil durch
eine Falzverbindung zu verbinden ist.
Gewöhnlich weist ein derartiges Verbindungsteil, das
bspw. im wesentlichen eben oder plattenförmig ist,
einen Fußbereich auf, der in geeigneter Weise so ge
staltet ist, daß zwischen dem entstehenden Falz oder
der entstehenden Bördelung und dem Verbindungsteil
über den Fußbereich eine Verklammerung, also eine form
schlüssige Zusammenwirkung eintritt. Bspw. kann der
Fußbereich in Form eines einseitig abgebogenen Steges
ausgeformt sein, welcher auf dem Rohrteil aufliegt.
Bei einer derartigen oder ähnlichen Ausbildung ist in
Ausgestaltung der Erfindung bevorzugt vorgesehen, daß
zunächst der Falz auf der nicht mit dem Steg versehenen
Seite des Fußbereiches ausgebildet wird. Zur Ausbildung
dieses Falzes ist im allgemeinen die Verfalzung eines
kleineren Anteils des Rohres notwendig als bei dem
jenigen Falz, der mit dem Fußbereich in Stegform zu
sammenwirkt. Allerdings ist bei diesem Falz die Ausknickung
oder Ausfalzung tendenziell schwieriger, d.h. mit einem
etwas höheren Kraftaufwand nur einzuleiten.
Insbesondere dann, wenn die Falze nacheinander ausgebildet
werden, stützt der auf der dem Steg abgewandten Seite des
Verbindungsteils bereits ausgebildete Falz und das darauf
hin zur Anlage an das Verbindungsteil gekommene Falzwerk
zeug das Rohrteil und das Verbindungsteil auf dieser Seite
besser ab, so daß die Ausbildung des Falzes auf der anderen
Seite leichter und kontrollierbarer einleitbar und durch
führbar ist.
In weiterer besonderer Ausgestaltung ist vorgesehen, daß
bei Einleitung oder Ausbildung eines ersten Falzes ein
zweiter Falzbereich von einem Falzwerkzeug zumindest teil-
Weise überdeckt wird. Damit kann in dem zweiten Falzbe
reich eine Ausbeulung oder Ausfalzung nicht eintreten,
wenn die Ausbeulung oder Ausfalzung in dem ersten Falzbe
reich eingeleitet wird.
Gegenstand der Erfindung ist weiterhin auch eine Vorrich
tung, insbesondere zur Ausübung eines Verfahrens in einer
der Ausgestaltungen wie sie zuvor beschrieben worden sind.
In dieser Hinsicht stellt sich der Erfindung die Aufgabe,
die bekannte Vorrichtung zur gefalzten oder gebördelten
Verbindung eines Rohrteils mit einem Verbindungsteil
(vgl. insbesondere DE-OS 23 23 951) so auszugestalten und
weiterzubilden, daß unter allen Umständen eine sichere
und jederzeit zuverlässige Falzverbindung erreichbar
ist.
Diese Aufgabe ist in vorrichtungsmäßiger Hinsicht zunächst
und im wesentlichen dadurch gelöst, daß bei einem das Rohr
teil kreisringförmig umfassenden, zweigeteilten Falzwerk
zeug in dem Falzwerkzeug Abstandsmittel angeordnet sind,
zur steuerbaren Beabstandung des Falzwerkzeuges von dem
Verbindungsteil. Derartige Abstandsmittel können bspw.
Distanzfederstifte sein, die stirnseitig aus dem Falzwerk
zeug hervorragen und an dem Verbindungsteil zur Anlage
kommen. Durch unterschiedliche Längen der Federstifte
kann der Abstand des Falzwerkzeuges, des zweigeteilten
Falzwerkzeuges, beidseitig des Verbindungsteils unter
schiedlich festgelegt werden. Damit kann bestimmt werden,
welcher Falz- bzw. Bördelvorgang zuerst beginnt. Gleich
zeitig kann damit aber auch festgelegt werden, wieviel
Rohrwerkstoff auf jeder Seite des Verbindungsteils zur
Ausbildung des Falzes dienen kann.
Die Abstandsmittel beschränken sich im Rahmen der Erfindung
nicht auf mechanische Abstandsmittel, wie etwa die er
wähnten Federstifte, sondern dies können auch optische,
elektromagnetische od. dgl. Abstandsmittel sein, also
etwa Sensoren, Näherungsschalter od. dgl.
In weiterer, bevorzugter Ausgestaltung dieser Vorrichtung
ist vorgesehen, daß zumindest einseitig ein Teil des Falz
werkzeuges als Teleskophülse ausgebildet ist. Ein Teil des
Falzwerkzeuges bedeutet hierbei, daß die Teleskophülse
beispielsweise nur den auf einer Seite des Verbindungs
teils befindlichen Teil des Falzwerkzeuges besitzt, d. h.,
daß das auf der gegenüberliegenden Seite des Verbindungs
teiles befindliche Teil des Falzwerkzeuges nicht als
Teleskophülse ausgebildet ist. Wie ein bekannter Teil des
Falzwerkzeuges auch, umgibt die Teleskophülse das Rohrteil,
um eine Ausfalzung oder Ausknickung in Bereichen, die
nicht verfalzt werden sollen, zu verhindern. Die teles
kopartige Ausbildung ermöglicht es nun, einen Teil dieses
Werkzeuges, der Teleskophülse, zu verschieben, um, wie
weiter oben erläutert, in einem ersten Verfahrensstadium
das Werkzeug, also hier den vorderen Teil der Teleskop
hülse, näher an das Verbindungsteil heranzuschieben, um
auf dieser Seite, auf der das Teil der Teleskophülse
das Rohrteil umgibt, eine Falzung (zunächst) zu verhindern.
Soll dann auf der anderen Seite des Verbindungsteils,
also auf der Seite, auf der sich die Teleskophülse be
findet, die Falzung durchgeführt werden, wird das vordere
Teil der Teleskophülse entsprechend zurückgenommen oder
zurückverfahren.
Während also bei Verwendung einer Teleskophülse das
vordere, dem Verbindungsteil zugewandte Teil der Teleskop
hülse relativ zu dem Rohrteil verschoben wird, bleibt
das hintere Teil der Teleskophülse relativ zu dem Rohr
feststehend.
Die Verschiebung des vorderen Teils der Teleskophülse
relativ zu dem hinteren Teil kann auf sehr unterschied
liche Arten vorgenommen werden. Beispielsweise über ein
Hebelgestänge, hydraulisch, pneumatisch, elektromechanisch
usw. Auch kann vorgesehen sein, daß die Teleskophülse
insgesamt längs geteilt ist, um beispielsweise sie auf
einen Rohrbereich aufsetzen zu können, in dem die Ver
falzung durchgeführt werden soll, welcher sich jedoch
im übrigen in einen Krümmer oder dergleichen fortsetzt.
Die Teleskophülse kann und bevorzugt ist auch in ihrem
vorderen Teil mit Distanzstiften versehen, wie sie weiter
oben schon in allgemeinerer Form beschrieben worden sind.
Nachstehend ist die Erfindung des weiteren noch mit Bezug
auf die Zeichnung, jedoch lediglich anhand von
bevorzugten Ausführungsbeispielen, erläutert. In der
Zeichnung zeigen:
Fig. 1 bis 5 eine sequentielle Abfolge eines
erfindungsgemäßen Verfahrens;
Fig. 6 eine Querschnittsansicht einer er
findungsgemäßen Vorrichtung; und
Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer
Teleskophülse, wie sie bevorzugt
bei einer Vorrichtung gemäß Fig. 7
im Rahmen der Erfindung zur Anwen
dung kommt.
In Fig. 1 ist zunächst zu erkennen, daß das Falzwerkzeug 1,
2 von einem Verbindungsteil 3 unterschiedliche Abstände a, b
einnimmt. Aufgrund des kleineren Abstandes b (welcher Ab
stand auch 0 werden kann),beginnt der Börgelvorgang zuerst
auf der in der Zeichnung linken Seite, wo der Abstand a ein
gestellt ist. Gleichzeitig kann aufgrund der Tatsache, daß
der Teil 1 des Falzwerkzeuges relativ nahe an das Verbindungs
teil 3 herangeschoben ist, im Bereich dieses Falzwerkzeuges
keine Aufbauchung oder Auffalzung des Rohrteils 4 statt
finden.
Nachdem der Falzvorgang auf der in der Zeichnung linken
Seite eingeleitet und vollendet ist (Fig. 2 und 3) wird
das Teil 1 des Falzwerkzeuges relativ zu dem Verbindungs
teil 3 zurückgezogen und nun auf der in der Zeichnung
rechten Seite der Falzvorgang eingeleitet (Fig. 4). In
Fig. 5 ist schließlich die endgültige Falzung dargestellt.
Die Falze 5 und 6 umgeben den Fußbereich 7 des Verbindungs
teil 3 vollständig in kraft- und formschlüssiger Weise.
Wie mit Bezug zu den Fig. 1 bis 5 noch zu erkennen ist,
ist der Falzvorgang zunächst auf derjenigen Seite des
Verbindungsteiles 3 vorgenommen worden, die einem Steg
8 abgewandt ist. Bei dem hier dargestellten Ausführungs
beispiel, wie auch im Hinblick auf eine bevorzugte Aus
führungsform weiter vorne beschrieben, ist der Steg 8
nur einseitig bezüglich des Verbindungsteils 3 ausge
bildet. Aufgrund der beim Falzvorgang auftretenden
kräftemäßigen Vorgänge ist die endgültige Querschnitts
gestalt im Bereich des Steges 8 jedoch mehr oder
weniger Z-förmig (Fig. 5). Es versteht sich, daß gleich
falls im Rahmen der Erfindung ein bereits in dieser Form
zumindest teilweise vorgeformtes Verbindungsteil 3 ver
wendbar ist.
In Fig. 6 ist eine erfindungsgemäße Vorrichtung darge
stellt, die, wie auch in den Fig. 1 bis 5 schon prinzipiell
wiedergegeben, aus einem zweigeteilten Falzwerkzeug 1, 2
besteht. Dieses Falzwerkzeug 1, 2 umgibt das Rohrteil 4
kreisringförmig in denjenigen Bereichen, in denen eine
Ausbauchung oder Ausfalzung nicht stattfinden soll.
Darüber hinaus weist das Falzwerkzeug weiterhin Anlage
elemente 9 auf, mit denen der notwendige axiale Druck auf
das Rohrteil 4 aufgebracht wird.
Das in Fig. 6 dargestellte Falzwerkzeug weist weiterhin
erfindungsgemäß beidseitig je einen Distanzfederstift 10
auf. Dieser besteht aus einem in dem Falzwerkzeugteil 1
oder 2 in eine Bohrung 11 eingefügten Distanzfederstift
10 mit einem im Inneren des Werkzeugteils 1 oder 2 an
liegenden Gegenlagerkopf 12. Der Distanzfederstift 10
wird mittels einer Feder 13 an eine Widerlagerfläche 14
angepreßt. Die Feder 13 wirkt auf der einen Seite mit dem
Gegenlagerkopf 12 und auf der anderen Seite mit einem Ver
schlußteil 15 zusammen.
Wie der Zeichnung zu entnehmen ist, können aufgrund der er
findungsgemäßen Distanzfederstifte 10 die unterschiedlichen
Abstände a und b eingestellt werden.
Der Vollständigkeit halber sei noch erwähnt, daß das Rohr
teil 4 auf ein Dornelement 16 aufgeschoben ist, um eine
Ausbauchung oder Ausfalzung des Rohrteiles 14 nach Innen
wirksam zu verhindern.
Schließlich ist in Fig. 7 noch eine Teleskophülse 17 darge
stellt, die ein vorderes Teil 18 und ein hinteres Teil 19
aufweist. Das vordere Teil 18 und das hintere Teil 19
entsprechen dem in den Fig. 1 bis 6 dargestellten Teil 1
des Falzwerkzeuges. Der Vorteil der Teleskophülse 17 ist
darin zu sehen, daß bei dieser Ausgestaltung nicht das ganze
Teil 1 zu verschieben ist, um etwa das erfindungsgemäße
Verfahren durchzuführen, sondern lediglich das vordere
Teil 18 der Teleskophülse 17.
Auch bei Verschiebung des vorderen Teils 18 der Teleskop
hülse 17 bleibt im übrigen eine ausreichende Abstützung
des Rohrteils 4 in dem Bereich, in dem die Teile 18 und 19
der Teleskophülse 17 auseinandergeschoben werden, erhalten,
nämlich aufgrund der Teleskopstege 21.
Die Betätigung der Teleskophülse 17 kann im einzelnen sehr
unterschiedlich realisiert sein. So kann die Teleskophülse
bspw. mechanisch, über ein geeignetes Hebelsystem, betätig
bar sein, wozu sowohl an dem vorderen Teil 18 wie auch an
dem hinteren Teil 19 dann entsprechende, in Fig. 7 nicht
dargestellte Anlenkelemente, als Angriffspunkte der Hebel,
vorgesehen sind. Des weiteren kann auch eine hydromechanische,
d.h. hydraulische, Betätigung vorgesehen sein, indem etwa
auf die hintere Stirnfläche des Teils 19 der Teleskophülse
17 ein Hydraulikelement einwirkt. Darüber hinaus können,
etwa die Teleskopflächen 20 durchsetzende, Verbindungs
elemente zwischen den Teilen 18 und 19 vorgesehen sein,
die das Teil 18 zur Durchführung des in den Fig. 1 bis 5
erläuterten Verfahrens verschieben können. Nicht zuletzt
kann die Bewegung der gesamten Teleskophülse 17 bzw. der
Teile 18 und 19, in den zuvor angesprochenen Weisen, über
Keile, Steilgewinde, Kurvenantriebe und dergleichen er
folgen und natürlich sowohl hydraulisch, pneumatisch wie
auch hydropneumatisch.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und
den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können
sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die
Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausge
staltungen von Bedeutung sein.
- Bezugszeichenliste:
1 Falzwerkzeug
2 Falzwerkzeug
3 Verbindungsteil
4 Rohrteil
5 Falze
6 Falze
7 Fußbereich
8 Steg
9 Anlageelement
10 Distanzfederstift
11 Bohrung
12 Gegenlagerkopf
13 Feder
14 Widerlagerfläche
15 Verschlußteil
16 Dornelement
17 Teleskophülse
18 vorderer Teil von 17
19 hinterer Teil von 17
20 Teleskopfläche
21 Teleskopsteg
Claims (7)
1. Verfahren zur gefalzten oder gebördelten Verbindung
eines Rohrteils mit einem Verbindungsteil od. dgl., das
einen mit dem Rohrteil zusammenwirkenden Fußbereich auf
weist, wobei in dem Rohrteil durch axiale Beaufschlagung
und radiale Führung mit dem Fußbereich beidseitig zu
sammenwirkende Falze ausgebildet werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Ausbildung der Falze mit zeitlicher
Verschiebung eingeleitet wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Fußbereich einen
einseitig ausgebildeten, auf dem Rohrteil aufliegenden
Steg aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst der
Falz auf der nicht mit dem Steg versehenen Seite des
Fußbereichs ausgebildet wird.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß bei Einleitung oder Ausbildung eines
ersten Falzes ein zweiter Falzbereich von einem Falzwerk
zeug zumindest teilweise überdeckt wird.
4. Vorrichtung zur gefalzten oder gebördelten Verbindung
eines Rohrteils mit einem Verbindungsteil od. dgl., das
einen mit dem Rohrteil zusammenwirkenden Fußbereich auf
weist, mit einem das Rohrteil kreisringförmig umfassenden,
zweigeteilten Falzwerkzeug, gekennzeichnet durch in dem
Falzwerkzeug (1, 2) angeordneten Abstandsmitteln (10),
zur steuerbaren Beabstandung des Falzwerkzeuges (1, 2)
von dem Verbindungsteil (3).
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Abstandsmittel (10) als Distanzfederstifte ausgebildet
sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß zumindest ein Teil des Falzwerkzeuges (1, 2)
als Teleskophülse (17) ausgebildet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Teleskophülse (17) Teleskopstege
(21) aufweist, zur radialen Abstützung eines Rohrteiles
(4) bei einem Auseinanderfahren des vorderen Teiles (18)
und des hinteren Teiles (19) der Teleskophülse (17).
Priority Applications (2)
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| DE19863617760 DE3617760A1 (de) | 1986-05-27 | 1986-05-27 | Verfahren und vorrichtung zur gefalzten oder geboerdelten verbindung eines rohrteils mit einem verbindungsteil |
| EP87107686A EP0247586A3 (de) | 1986-05-27 | 1987-05-26 | Verfahren und Vorrichtung zur gefalzten oder gebördelten Verbindung eines Rohrteils mit einem Verbindungsteil |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863617760 DE3617760A1 (de) | 1986-05-27 | 1986-05-27 | Verfahren und vorrichtung zur gefalzten oder geboerdelten verbindung eines rohrteils mit einem verbindungsteil |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3617760A1 true DE3617760A1 (de) | 1987-12-03 |
Family
ID=6301708
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863617760 Withdrawn DE3617760A1 (de) | 1986-05-27 | 1986-05-27 | Verfahren und vorrichtung zur gefalzten oder geboerdelten verbindung eines rohrteils mit einem verbindungsteil |
Country Status (2)
| Country | Link |
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Families Citing this family (2)
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| US3921754A (en) * | 1973-03-29 | 1975-11-25 | Rainer Hess | Muffler having a connection between its disks and the tube lengths extending therethrough |
| DE3604994A1 (de) * | 1986-02-17 | 1987-08-20 | Laco Sa | Verfahren und vorrichtung zur geboerdelten montage eines eine kruemmung aufweisenden rohrstueckes |
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- 1986-05-27 DE DE19863617760 patent/DE3617760A1/de not_active Withdrawn
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- 1987-05-26 EP EP87107686A patent/EP0247586A3/de not_active Withdrawn
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8139 | Disposal/non-payment of the annual fee |