DE3613387A1 - Verfahren zur verbindung von gehaeuseteilen - Google Patents
Verfahren zur verbindung von gehaeuseteilenInfo
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-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M1/00—Substation equipment, e.g. for use by subscribers
- H04M1/02—Constructional features of telephone sets
-
- H—ELECTRICITY
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- H05K5/00—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus
- H05K5/10—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus comprising several parts forming a closed casing
- H05K5/15—Casings, cabinets or drawers for electric apparatus comprising several parts forming a closed casing assembled by resilient members
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Ver
bindung von Gehäuseteilen, insbesondere zur gegenseitigen
Lagesicherung von Gehäuseteilen von Fernsprechgeräten.
Es ist z. B. bei nachrichtentechnischen Endgeräten be
kannt, die zu verbindenden Gehäuseteile über ineinander
greifende und jeweils an eine Kante jedes Gehäuseteils
angeordnete Schwenklager zu haltern, während die diesen
Schwenklagern gegenüberliegenden Seiten der Gehäuseteile
mittels eines oder mehrerer Verriegelungselemente mitein
ander verbunden werden. Diese Verriegelungselemente sind
unverlierbar in einem Durchbruch eines der Gehäuseteile,
zumeist in der Bodenwanne geführt und gelagert.
Das Zusammenfügen der Gehäuseteile einer Fernsprechsta
tion in der genannten Art eignet sich jedoch kaum für die
automatische Herstellung von Fernsprechstationen. Für die
Fertigung von Fernsprechstationen in Fertigungsautomaten
ist es erwünscht, die einzelnen Fertigungsschritte über
wiegend in senkrechter oder waagrechter Richtung zur Fer
tigungsstraße durchzuführen, da Bewegungsabläufe in Dreh
oder Schwenkrichtung zur Fertigungsstraße die automati
sche Herstellung unnötig komplizieren und dadurch bedingt
die Kosten erhöhen würden.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur
Verbindung von Gehäuseteilen bei Fernsprechstationen auf
zuzeigen, das sich bei Fertigungsstraßen einsetzen läßt.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß an einem Gehäuseteil Rasten vorgesehen sind, die beim
Aufsetzen des anderen Gehäuseteils mittels eines Ferti
gungsautomaten in Eingriff mit an diesem Gehäuseteil an
geordneten Gegenrasten gebracht werden.
Hierbei wird also in einem senkrecht zur Fertigungsstraße
verlaufenden Arbeitsschritt ein Gehäuseteil auf das ande
re aufgesetzt, wobei die an einem Gehäuseteil angeordne
ten Rasten mit den am anderen Gehäuseteil vorgesehenen
Gegenrasten in Eingriff gelangen und die endgültige Ver
bindung beider Teile hergestellt ist.
Eine weitere Möglichkeit zur Verbindung von Gehäuseteilen
einer Fernsprechstation, insbesondere zu deren Lagesiche
rung mit an den Gehäuseteilen vorgesehenen Rasten und Ge
genrasten besteht darin, daß in einem ersten Fertigungs
schritt die beiden Gehäuseteile in der Weise zusammenge
fügt sind, daß die Rasten noch nicht im Eingriff mit den
Gegenrasten sind und in einem zweiten Fertigungsschritt
die Gehäuseteile zueinander soweit verschoben werden, daß
die Rasten mit den Gegenrasten zusammenarbeiten. Im Ge
gensatz zur erstgenannten Verbindungsart werden in einem
ersten Arbeitsschritt senkrecht zur Fertigungsstraße die
beiden Gehäuseteile soweit zusammengefügt, daß die Rasten
und Gegenrasten noch außer Eingriff sind. Erst im zweiten
Arbeitsschritt werden die beiden Gehäuseteile zu ihrem
Gebrauchszustand zusammengefügt. Beide geschilderten Ver
fahren gestatten eine schnelle und einfache Verbindung
der Gehäuseteile, jedoch ist das Lösen der Teile vonein
ander mit Aufwand verbunden, da gleichzeitig mehrere
Rastverbindungen aufgehoben werden müssen.
Dieses aufwendige Lösen umgeht ein weiteres Verfahren zum
Verbinden von Gehäuseteilen dadurch, daß zunächst zur La
gesicherung ein spezielles, bekanntes Sicherungselement
verwendet wird, das in zumindest einem der Gehäuseteile
geführt und gehaltert wird. Hierbei können an dem einen
Gehäuseteil Nasen, Haken und Stege vorgesehen sein, die
in formmäßig entsprechende Aussparungen oder Ausnehmungen
eingreifen, wobei in einem ersten Fertigungsschritt die
Gehäuseteile in der Weise zusammengefügt werden, daß die
genannten Verbindungselemente noch nicht miteinander in
Eingriff gelangen und daß in einem zweiten Fertigungs
schritt die Gehäuseteile soweit zueinander verschoben
werden, bis deren äußere Konturen deckungsgleich und die
Verbindungselemente miteinander in Eingriff sind, wobei
anschließend die Lagesicherung der Gehäuseteile durch das
bekannte Sicherungselement erfolgt.
Die Erfindung soll im folgenden anhand eines Ausführungs
beispiels erläutert werden.
Die Abbildung zeigt in perspektivischer Ansicht Gehäuse
teile einer Fernsprechstation.
Die Bodenwanne 1 einer Fernsprechstation soll mit dem Ge
häuseteil 2 so verbunden werden, daß dieser Vorgang auto
matisierbar ist.
Das Gehäuseteil 2 besitzt mehrere Raststege 3, 4, 5 und
6, die zur rastbaren Befestigung von elektrische oder
elektronische Bauteile tragenden Leiterplatten dienen.
Das Gehäuseteil 2 nimmt ebenfalls die Tastatur 7 sowie
den Lautsprecher auf.
An dem Gehäuseteil 2 sind kurze Stege 8 und 9, Haken 10
sowie Aussparungen 11 und 12 vorgesehen. Dabei greifen
die Stege 8 und 9 in hier nicht dargestellte Ausnehmungen
in der Bodenwanne 1, der Haken 10 in eine taschenförmige
Aufnahme an der Bodenwanne 1 sowie Nasen 13 an der Boden
wanne 1 in die Aussparungen 11 und 12 an dem Gehäuseteil
2 ein.
Die Befestigung der beiden Teile erfolgt in der Weise,
daß die Bodenwanne 1 auf das Gehäuseteil 2 aufgesetzt
wird, wobei die äußeren Konturen beider Teile nicht dek
kungsgleich sind d. h. die Stege, Haken und Nasen sind
noch nicht in Eingriff mit den entsprechenden Ausnehmun
gen oder Aufnahmen. Danach wird die Bodenwanne 1 zum Ge
häuseteil 2 soweit verschoben, bis deren äußere Konturen
deckungsgleich sind. Dabei greifen, wie oben beschrieben,
die Stege, Haken sowie Nasen in die entsprechenden Auf
nahmen oder Ausnehmungen an der Bodenwanne 1 bzw. am Ge
häuseteil 2 ein. Zur Lagesicherung beider Teile kann ein
hier nicht dargestelltes bekanntes Sicherungselement die
nen, das an beiden Teilen 1 und 2 anliegt und somit ihr
Verschieben zueinander verhindert.
Claims (3)
1. Verfahren zur Verbindung von Gehäuseteilen (1, 2),
insbesondere zur Lagesicherung von Gehäuseteilen (1, 2)
einer Fernsprechstation, dadurch gekenn
zeichnet, daß an einem Gehäuseteil Rasten vor
gesehen sind, die beim Aufsetzen des anderen Gehäuseteils
mittels eines Fertigungsautomaten in Eingriff mit an die
sem Gehäuseteil angeordneten Gegenrasten gebracht werden.
2. Verfahren zur Verbindung von Gehäuseteilen (1, 2),
insbesondere zur Lagesicherung von Gehäuseteilen (1, 2)
einer Fernsprechstation, dadurch gekenn
zeichnet, daß in einem ersten Fertigungsschritt
die beiden Gehäuseteile (1, 2) in der Weise zusammenge
fügt sind, daß die Rasten noch nicht im Eingriff mit den
Gegenrasten sind und in einem zweiten Fertigungsschritt
die Gehäuseteile zueinander soweit verschoben werden, daß
die Rasten mit den Gegenrasten zusammenarbeiten.
3. Verfahren zur Verbindung von Gehäuseteilen (1, 2),
insbesondere zur Lagesicherung von Gehäuseteilen (1, 2)
einer Fernsprechstation, dadurch gekenn
zeichnet, daß an den Gehäuseteilen (1, 2) Nasen
(13), Haken (10) und Stege (8, 9) vorgesehen sind, die in
formmäßig entsprechende Aussparungen (11, 12) oder Auf
nahmen eingreifen, wobei in einem ersten Fertigungs
schritt die Gehäuseteile (1, 2) in der Weise zusammenge
fügt werden, daß die genannten Verbindungselemente (8, 9,
10, 11, 12, 13) noch nicht miteinander in Eingriff gelan
gen und daß in einem zweiten Fertigungsschritt die Gehäu
seteile (1, 2) soweit zueinander verschoben werden, bis
deren äußere Konturen dekkungsgleich sind und die Verbin
dungselemente (8, 9, 10, 11, 12, 13) miteinander in Ein
griff gelangen, wobei anschließend die Lagesicherung der
Gehäuseteile (1, 2) durch ein bekanntes Sicherungselement
erfolgt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613387 DE3613387A1 (de) | 1986-04-21 | 1986-04-21 | Verfahren zur verbindung von gehaeuseteilen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863613387 DE3613387A1 (de) | 1986-04-21 | 1986-04-21 | Verfahren zur verbindung von gehaeuseteilen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3613387A1 true DE3613387A1 (de) | 1987-10-22 |
Family
ID=6299139
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863613387 Ceased DE3613387A1 (de) | 1986-04-21 | 1986-04-21 | Verfahren zur verbindung von gehaeuseteilen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3613387A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8803518U1 (de) * | 1988-03-15 | 1988-04-28 | Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn | Einrichtung zur lösbaren Montage eines Gerätes an einem Gerätesockel |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933818C2 (de) * | 1979-08-21 | 1982-05-06 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Gehäuse zur Aufnahme elektrischer Geräte |
| DE3328242A1 (de) * | 1983-08-04 | 1985-02-21 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zum sichern der verbindung zweier gehaeuseschalen eines fuer die aufnahme elektrischer bauelemente bzw. baugruppen dienenden gehaeuses |
| DE3346243A1 (de) * | 1983-12-21 | 1985-07-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schnappverbindung zwischen zwei elementen |
-
1986
- 1986-04-21 DE DE19863613387 patent/DE3613387A1/de not_active Ceased
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2933818C2 (de) * | 1979-08-21 | 1982-05-06 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Gehäuse zur Aufnahme elektrischer Geräte |
| DE3328242A1 (de) * | 1983-08-04 | 1985-02-21 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Vorrichtung zum sichern der verbindung zweier gehaeuseschalen eines fuer die aufnahme elektrischer bauelemente bzw. baugruppen dienenden gehaeuses |
| DE3346243A1 (de) * | 1983-12-21 | 1985-07-11 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Schnappverbindung zwischen zwei elementen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8803518U1 (de) * | 1988-03-15 | 1988-04-28 | Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn | Einrichtung zur lösbaren Montage eines Gerätes an einem Gerätesockel |
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Legal Events
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