DE3612669A1 - Hochfein gefertigte rohrverbindung - Google Patents
Hochfein gefertigte rohrverbindungInfo
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Description
Die hier beschriebene Erfindung betrifft eine Rohrverbindung
und insbesondere eine extrem fein gefertigte
Rohrverbindung für eine Verwendung bei Verrohrungen
usw. eines Reinraumes, der eine Reinheit erfordert.
Auf dem Gebiet der Halbleiter werden IC′s und LSI′s
in im allgemeinen reinen Räumen behandelt, aus denen
feine Partikel und Staub etc. vollständig entfernt
sind. Die Behandlung muß so unter sehr strengen umweltmäßigen
Herstellungsbedingungen vorgenommen werden.
Eine solche Halbleiterherstellung bedarf eines Spezialgases,
das von außerhalb des Reinraumes durch ein Rohr-
oder Leitungssystem eingeführt wird. Entsprechend sind
in einem sehr großen Ausmaß "fremde Gase" so wie etwa
Luft und dergleichen unerwünscht in der Beziehung, daß
sie mit dem Spezialgas vermischt sind und es ist eine
hochfeine Fertigung für das Leitungssystem und auch für
die Leitungsverbindungen erforderlich, welche letztere
dazu dienen, die Leitungen miteinander zu verbinden.
Eine bekannte Leitungsverbindung dieser Art besitzt eine
Abdichtpackung, die zwischen einem Paar von Verbindungsstücken
angeordnet ist, wobei eine Überwurfmutter auf
eines der Verbindungsstücke von dem anderen her geschraubt
ist, um beide Verbindungsstücke zusammenzuklammern. In diesem
Fall leidet die Leitungsverbindung an einigen Unzulänglichkeiten,
nämlich daß bei Verklammerung durch Drehung
der Überwurfmutter das andere Verbindungsstück zusammen
mit der Überwurfmutter gedreht wird, was nicht nur bewirkt,
daß die Abdichtpackung verdreht wird mit der Gefahr,
daß die Abdichtpackung bricht, sondern auch, daß die
Leitung, die mit dem anderen Verbindungsstück verbunden
ist, gedreht wird, mit der Gefahr, daß die Leitung selbst
bricht. Bislang wird häufig ein metallischer C-Ring
verwendet, um bezüglich der Abdichtung Abhilfe zu bringen.
Jedoch wird der metallische C-Ring verformt wegen der
Verdrehung und nimmt in seinen Dichtigkeitseigenschaften
sehr stark ab.
Um dieses Problem zu lösen, ist eine Struktur vorgeschlagen,
bei der die Endfläche des anderen Verbindungsstückes, wie
es zuvor beschrieben worden ist, geeignet ist, viele
Kugeln zu lagern, welche Kugeln in Kontakt mit der inneren
Endoberfläche der Überwurfmutter gebracht werden, um zu
verhindern, daß das andere Verbindungsstück gedreht
wird. Jedoch haben das andere Verbindungsstück und die
Überwurfmutter flache Flächen, an denen die Kugeln
abgestützt sind. Daher drücken sich die Kugeln in die
flachen Flächen ein, wenn festgezogen wird, und bilden
Eindrückungen darin oder bewirken, daß Bereiche der
flachen Oberflächen entsprechend zu den jeweiligen
Kugeln ungleichmäßig eingedrückt werden. So kann nicht
in geeigneter Weise ein Drehmoment zum Festbringen aufgebracht
werden ohne die Gefahr, daß der C-Ring
verdreht wird.
Weiterhin muß in Leitungen und Verbindungen, die im
Zusammenhang mit Reinräumen usw. auf dem Halbleitergebiet
verwendet werden, Spezialgas, daß durch die
Leitungen strömt, von Zeit zu Zeit ausgetauscht
werden. In diesem Fall verursachen rauhe innere
Oberflächen der Leitungen oder eine unzulängliche
Abdichtungsstruktur der Verbindung nicht nur, daß
ein hoher Strömungswiderstand gegeben ist, sondern
auch, daß Gasmoleküle, die zuvor eingebracht worden
sind, an unebenen Bereichen der Oberfläche der
Leitungen verbleiben oder auf die Rückseite der
Dichtungsbereiche der Verbindung strömen. Diese alten
Gase werden aus den Abdichtbereichen abgesondert und
mischen sich in das neuerlich eingeführte, ausgetauschte
Gas. Dies aber hat sehr schlechte Auswirkungen
auf die Halbleiterprodukte.
Daher ist eine derartige bekannte Leitungsverbindung
nicht geeignet für eine Verwendung bei Leitungen eines
Reinraumes.
Die Erfinder haben, um eine gute Abdichtung zwischen
den Verbindungsstücken sicherzustellen, ein Experiment
durchgeführt, bei dem anstelle des anderen Verbindungsstückes,
für die Abstützung der Kugeln, ein Drucklager
verwendet worden ist, das hochgehärtete Materialien so
wie etwa rostfreien Stahl aufweist und einfach zwischen
das andere Verbindungselement und die Überwurfmutter
zwischengeschaltet wurde, um zu verhindern, daß die
flache Oberfläche der Überwurfmutter verformt wird.
Die einfache Zwischenschaltung des Drucklagers hat
es aber nicht notwendig ermöglicht, daß der metallische
C-Ring an seiner Stelle festgezogen wurde. Der Grund
dafür ist gegenwärtig noch nicht recht klar. Es kann
aber darauf geschlossen werden, daß die Ringe und
Kugeln usw., die Elemente des Drucklagers sind, leicht
versetzt werden oder geneigt werden, wenn die Überwurfmutter
festgezogen wird und sich dadurch Torsionsspannungen
ergeben, die zwischen dem anderen Verbindungsstück
und der Überwurfmutter hervorgerufen werden und
so eine gewisse Torsion auch zwischen den Verbindungsstücken
entsteht, was es ermöglicht, daß der metallische
C-Ring in ungewöhnlicher Weise verformt wird.
Entsprechend ist eine Rohrverbindung erwünscht, bei
der eine gute Festziehung der Überwurfmutter möglich
ist, während so viel wie möglich der Abdichteigenschaften
des metallischen C-Ringes erreicht werden.
Es ist ein Ziel der hier beschriebenen Erfindung, eine
hochfein gefertigte Rohrverbindung anzugeben, die
einen metallischen C-Ring besitzt, der zwischen ein
Paar von Verbindungsstücken angeordnet ist, wobei die
Rohrverbindungen in der Lage sind, den metallischen
C-Ring gut zu befestigen, um dadurch bei einem
Leitungssystem für einen Reinraum verwendbar zu sein.
Um dieses Ziel zu erreichen weist die hochrein gefertigte
Rohrverbindung, neben einem Paar von ersten
und zweiten Verbindungsstücken, eine Überwurfmutter,
ein Drucklager, das zwischen einem Basisbereich des
zweiten Verbindungsstückes, gerichtet zu der inneren
Endfläche der Überwurfmutter, und einer inneren Endfläche
der Überwurfmutter angeordnet ist, und einen
Rückhalter auf, der dazu dient, Kugeln und Ringe usw.
anzubringen, die Elemente des Drucklagers sind,
integral mit den zweiten Verbindungsstücken usw., an
vorgeschriebenen Stellen.
Mit der zuvor beschriebenen Anordnung ist das zweite
Verbindungsdrucklager beschränkt auf gesonderte einzelne
Bewegungen entsprechender Komponenten und in Kontakt
gebracht mit dem zweiten Verbindungsstück und der
Überwurfmutter in einer parallelen Beziehung. Zusätzlich
kann, unter Beibehaltung der zuvor erwähnten
Anordnung, die Überwurfmutter angezogen werden, um
zu verhindern, daß eine Verdrehung erzeugt wird
zwischen der Überwurfmutter und dem zweiten Verbindungsstück, d. h.
zwischen dem ersten und dem zweiten
Verbindungsstück.
Eine integrale Anbringung der jeweiligen Komponenten
des Drucklagers hat nicht die Bedeutung, daß sie
vollständig miteinander fest befestigt sind, sondern
meint, daß freie Bewegungen beschränkt sind. Es ist
insbesondere so, daß die jeweiligen Komponenten des
Drucklagers unabhängig bewegbar sind, um eine Funktion
des Lagers als Ganzes auszuüben.
Diese erwähnten und andere Ziele, Eigenschaften und
Vorteile der hier beschriebenen Erfindung werden
deutlicher aus der nachstehenden Beschreibung im
Zusammenhang mit der beigefügten Zeichnung, auf
der eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung
beispielsweise dargestellt ist. Auf dieser Zeichnung
zeigt:
Fig. 1 eine Querschnittsansicht, die
eine Ausführungsform einer hochfein
gefertigten Rohrverbindung gemäß der
hier beschriebenen Erfindung zeigt;
Fig. 2 und 3 jeweilige Seitenansichten und Querschnittsansichten,
die eine Ausführungsform
eines Rückhalters für eine Verwendung
bei der hier beschriebenen
Erfindung verdeutlichen; und
Fig. 4 eine Explosionsdarstellung mit teilweiser
Schnittansicht, verdeutlichend
einen Endbereich der Ausführungsform
gemäß Fig. 1.
Eine Ausführungsform einer hochfein gefertigten Rohrverbindung
gemäß der hier beschriebenen Erfindung wird nachstehend
mit Bezug auf die beigefügte Zeichnung beschrieben.
Mit Bezug zu Fig. 1 ist eine Gesamtansicht der Ausführungsform
dargestellt, wobei ein Hülsenteil 10 ein erstes
Verbindungsstück ist und ein Einsteckteil 20 ein zweites
Verbindungsstück, die jeweils Durchdringungsöffnungen
11, 21 aufweisen, die hochfein endbearbeitet sind in
Bezug auf die Rauhigkeit ihrer inneren Oberfläche und
geeignet sind Mittelbereiche zu durchdringen. Endflächen
dieser beiden Stücke 10, 20 sind einander zugewandt
und besitzen einen konkaven Bereich 12 an der
Seite des Hülsenteils, während ein Vorsprungbereich 22
an der Seite des Steckteils 20 vorgesehen ist und mit
dem konkaven Bereich 12 in Zusammenwirkung ist. Ein
metallischer C-Ring 30 ist zwischen den konkaven Bereich
12 und den Vorsprungbereich 22 zwischengeschaltet.
Ein hexagonaler Flansch 13 ist integral mit dem Hülsenteil
10 in der Mitte dessen vorgesehen, während ein
Schraubenteil 14 an dem äußeren peripheren Ende des
Hülsenteils 10 ausgebildet ist. Ein inneres peripheres
Schraubenteil 41 einer Überwurfmutter 40 ist auf das
Schraubteil 14 aufgeschraubt, um einen Grundbereich
23 des Einsteckteils 20 so abzudecken, von der Seite
des Einsteckteils 20, wodurch das Hülsenteil 10 und
das Einsteckteil 20 festgezogen werden kann.
Ein Drucklager 50 ist zwischen die Endfläche 24 des
Grundbereichs 23 des Einsteckteils 20 und die innere
Endfläche 42 der Überwurfmutter 40 zwischengeschaltet, genau
gesagt die Endfläche des Vorsprungs 43, der an der inneren
Endfläche 42 ausgebildet ist. Das Drucklager 50, ein gewöhnliches,
kommerziell verfügbares Drucklager, weist eine
Kupplung aus scheibenförmigen Ringen 51 und Kugeln 53 auf,
die in einer Halterung 52 abgestützt sind, zwischengeschaltet
zwischen die Ringe 51, wobei der Ring 51 aus hochhartem
rostfreiem Stahl hergestellt ist. Darüber hinaus sind die
Ringe 51 und die Kugeln 53 etc., die Elemente des Drucklagers
50 sind, integral durch einen Rückhalter 60 gehalten
und an dem Grundbereich 23 des Hülsenteils 20 befestigt,
da es das zweite Verbindungsstück ist.
Der Rückhalter 60 ist im wesentlichen insgesamt becherartig
ausgebildet, wie in den Fig. 2 und 3 gezeigt, und geeignet
eine Durchdringungsöffnung 61 mit großem Durchmesser aufzuweisen
und weiterhin geeignet, direkt mit der Endfläche des
Ringes 51 des Drucklagers 50 in Kontakt zu kommen. Der
äußere Durchmesser des Vorsprungs 43 der Überwurfmutter
40 ist daher geringer als der innere der Durchdringungsöffnung
61. Darüber hinaus sind zungenförmige Stockvorsprungsteile
62 vorgesehen, die jeweils zu der Wellenmitte
hin gebogen sind und weiterhin an ihren Spitzen nach außen
gebogen sind, und zwar sind sie an drei voneinander gleich
um 120° beabstandeten Punkten vorgesehen. Jedes der Stopvorsprungteile
62 ist geeignet federartig zu sein und
sicher gestoppt zu sein an dem Grundteil 23 des Einsteckteils
20. Darüber hinaus ist der Rückhalter 60 dadurch
gebildet, daß eine federartige dünne Stahlplatte einer
Zugverformung unterworfen ist.
Der metallische C-Ring, der zuvor beschrieben worden ist,
weist, wie in Fig. 4 gezeigt, ein Ringgehäuse 31 auf, bei
dem die Seite der äußeren peripheren Ecke geöffnet ist
und etwa C-förmig in der Endfläche ist, und weist weiterhin
ein Mittelteil 32 auf, das dadurch hergestellt ist,
daß ein Draht in Form eines Ringes gebildet ist, wobei
der Draht in das Ringgehäuse 31 eingeführt ist und um
ein Mittelmaterial in eine Spulenform gewickelt ist.
Wenn die Teile der Rohrverbindung zusammengebaut werden,
in der zuvor beschriebenen Anordnung, wie sie auch in der
perspektivischen Ansicht der Fig. 4 gezeigt ist, wird
das Drucklager 50 und der Rückhalter 60 an der Seite
der Welle des Einsteckstückes 20 angeordnet und die
Welle des Einsteckstückes 20 wird in eine Bohrung des
Drucklagers 50 eingeführt. Sodann wird das Drucklager
50 mit dem Rückhalter 60 überdeckt und das Stopvorsprungteil
62 des Rückhalters 60 wird an dem äußeren
Umfang des Grundbereichs 23 des Einsteckteils 20
angebracht. Damit ist das Drucklager 50 integral an dem
Einsteckteil 20 angebracht und die Endfläche des Rings
51 des Drucklagers 50 wird in Kontakt mit der Endfläche
24 des Grundbereichs 23 des Einsteckteils 20
gebracht, ohne eine Neigung etc.
Nachfolgend wird der metallische C-Ring 30 zwischen den
Vorsprung 22 des Einsteckteils 20 und den konkaven Bereich
12 des Hülsenteils 10 gebracht, sandwichartig, und wenn
die Überwurfmutter 40 von der Seite des Einsteckteils
20 eingeführt wird, was das zweite Verbindungsstück ist,
wird der Schraubenteil 41 der Überwurfmutter 40 in den
Schraubenteil 14 des Hülsenteils 10 geschraubt, welches das
erste Verbindungsstück ist. Eine Drehung der Überwurfmutter
40, die durch Schrauben des Schraubenteils 41 bewirkt wird,
wird vollständig durch das Drucklager 50 absorbiert und
daher wird keine verdrehende Kraft auf das Einsteckteil
20 übertragen. Das Hülsenteil 10 und das Einsteckteil 20,
die jeweils das erste und zweite Verbindungsstück darstellen,
werden dadurch befestigt ohne eine Relativdrehung dazwischen
und dadurch wird weiter der metallische C-Ring
30 zwischen den konkaven Bereich 12 und den Vorsprung 52
zwischengeschaltet und angezogen ohne eine Torsionskraft,
für eine gute Abdichtung. Da das Drucklager 50 durch den
Rückhalter 60 gehalten ist, wird daraufhin das Hülsenteil
10 und das Einsteckteil 20 durch die Überwurfmutter 40
angezogen, unter Beibehaltung einer parallelen Stellung
dazwischen, ohne daß eine Neigung ausgelöst wird.
Gemäß der hier beschriebenen Ausführungsform, wie zuvor
beschrieben, ist das Drucklager 50 zwischen das Einsteckteil
20, das das zweite Verbindungsstück ist, und die
innere Endfläche 42 der Überwurfmutter 40 zwischengeschaltet,
während das Drucklager 50 durch den Rückhalter 60 in
einer vorbestimmten Stellung befestigt ist, nämlich an
dem Grundbereich 23 des Einsteckteils 20 bei der hier
beschriebenen Ausführungsform. Entsprechend sind die
Komponenten des Drucklagers 50 wie etwa die Ringe 51 und
die Kugeln 53 usw. auf den Grundbereich 23 des Einsteckteils
20 gepreßt, unter Beibehaltung einer parallelen
Stellung dazwischen. Da keine Torsionskräfte usw. zwischen
der Überwurfmutter 40 und dem Einsteckteil 20 hervorgerufen
werden, wird auch keine Torsionskraft zwischen dem Hülsenteil
10, das das erste Verbindungsstück ist, und dem
Einsteckteil 20, das das zweite Verbindungsstück ist,
hervorgerufen. Daher wird keine Verdrehung oder dergleichen
des metallischen C-Rings 30 bewirkt, der zwischen das
Hülsenteil 10 und das Einsteckteil 20 geschaltet ist,
um eine Abdichtfunktion des metallischen C-Rings 30
zu ermöglichen, was sicher gegeben ist, ohne daß eine
Gefahr besteht, daß ein Gas über den äußeren Umfang
etc. des metallischen C-Rings 30 hinausgehen und dort
verbleiben kann. Da es darüber hinaus beim Festziehen
des Hülsenteils 10 und des Einsteckteils 20 über die
Überwurfmutter 40 keine Gefahr gibt des Verdrehens und
jegliche Leitungen etc., die mit diesen beiden Teilen
10 und 20 verbunden sind, geformt werden, gibt es in
diesem Fall kein Gas, das in der Leitung steht. Da
darüber hinaus das Drucklager 50 entsprechende Komponenten
hat, die gesondert darin vorgesehen sind, ist es mit
der Überwurfmutter 40 überdeckt in einem Zustand, in
dem es an dem Einsteckteil 20 durch den Rückhalter 60
befestigt wird, wodurch der Zusammenbau leicht durchgeführt
werden kann. Da weiterhin die Endfläche des
Vorsprunges 43 der Überwurfmutter 40 direkt in Kontakt
ist mit der Endfläche des Rings 51 des Drucklagers
50, kann eine bessere Verdrehung der Überwurfmutter 40
sichergestellt werden, ohne daß die Gefahr besteht,
daß Torsionskräfte auf das Einsteckteil 20 usw. übertragen
werden. Zusätzlich sind die inneren Oberflächen
der Eindringöffnungen 11, 21 in dem Hülsenteil 10 und
dem Einsteckteil 20 einer hochfeinen Endbearbeitung
unterworfen, ohne die Gefahr, daß die Oberflächenrauhigkeit
bremsend auf das Gas wirkt, das durch die Eindringöffnung
strömt, was einem Druckverlust des Strömungsweges
verursacht. Weiter gibt es keine Möglichkeit, daß das
Gas in unebene Bereiche eindringt, die aufgrund der
Oberflächenrauhigkeit ausgebildet sind und dort verbleibt
und daß sich so altes, verbleibendes Gas mit dem nächsten,
unterschiedlichen Gas mischt und dadurch die Qualität
der Halbleiterprodukte verschlechtert. Eine Leitungsverbindung
gemäß der hier beschriebenen Ausführungsform kann
also für eine Verrohrung innerhalb und außerhalb von Reinräumen
verwendet werden. Darüber hinaus kann in Bezug auf
das Drucklager 50 ein kommerziell verfügbares verwendet
werden. Der Rückhalter 60 zur Halterung des Drucklagers
50 kann in einem sehr einfachen Verfahren so wie etwa
Pressen oder dergleichen hergestellt werden. Die Gesamtheit
der Rohrverbindung kann daher mit niedrigen Kosten
hergestellt werden und die Wirkung dessen kann sehr
deutlich gemacht werden.
Darüber hinaus ist die hier beschriebene Erfindung, wenn
auch in der erläuterten Ausführungsform eine Position
zur Befestigung des Rückhalters 60 beschrieben war in
Bezug auf den Grundbereich 23 des Einsteckteils 20,
darauf nicht beschränkt. Beispielsweise können der Rückhalter
60 und die Mutter 40 jeweils passend geformt
werden, wodurch das Drucklager 50 zuvor an der Seite
der Überwurfmutter 40 angebracht werden kann. Weiter
kann der Rückhalter 60, mit einem Stopvorsprungsteil 20
des Rückhalters 60, das länger ist, an der Seite des
Hülsenteils 10 befestigt werden. Kurz ausgedrückt kann
die hier beschriebene Erfindung auch zufriedenstellend
dadurch vorgesehen sein, daß die jeweiligen Komponenten
des Drucklagers 50 integral miteinander befestigt sind
an den vorgeschriebenen Stellungen durch den Rückhalter
60. Wenn das Drucklager 50 integral an dem Einsteckteil
20 befestigt ist, wird ein Zusammenbau vorteilhaft erleichtert.
Darüber hinaus ist die hier beschriebene Erfindung,
wenn auch bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform
das Hülsenteil 10 und das Einsteckteil 20 jeweils
als erstes Verbindungsteil und zweites Verbindungsteil
beschrieben ist, darauf nicht beschränkt. Insbesondere
kann das Hülsenteil 10 auch das zweite Verbindungsteil
sein, während das Einsteckteil 20 das erste ist. Diese
Abänderung ist möglich, in dem die Formungen der Bereiche
der beiden Stücke 10, 20 ausgetauscht werden, zur
Halterung des metallischen C-Rings 30. Dementsprechend
sind diese Bezeichnungen nicht wesentlich. Darüber hinaus
ist die Form des Rückhalters 60 nicht auf die der
zuvor beschriebene Ausführungsform begrenzt, so daß
eine andere Form möglich ist. Wenn es auch wesentlich
ist, daß das Drucklager durch den Rückhalter 60 gehalten
werden kann, ist die oben beschriebene Anordnung vorteilhaft
in Bezug auf die Herstellung der Rohrverbindung
zu niedrigen Kosten. Weiterhin ist es ausreichend, wenn
auch es umso besser ist, je glatter die Rauhigkeit
der inneren Flächen der Eindringöffnungen 11, 21 beider
Stücke 10, 20 ist, vorzusehen, daß sie verfahrensmäßig
mit einer hochfeinen Endbearbeitung versehen werden,
vom Blickpunkt der Verfahrenskosten oder Herstellungskosten
her.
Entsprechend der hier beschriebenen Erfindung, wie sie zuvor
beschrieben ist, ist es möglich, eine hochfein endbearbeitete
Rohrverbindung vorzusehen, bei der der metallische C-Ring
sehr genau angezogen werden kann, wobei die hochfein endbearbeitete
Rohrverbindung auf Leitungen unter sehr
schwierigen Bedingungen, so wie z. B. in einem Reinraum,
anbringbar ist. Wenn auch eine gewisse bevorzugte Ausführungsform
dargestellt und beschrieben worden ist, ist
doch zu verstehen, daß viele Änderungen und Abänderungen
möglich sind, ohne daß der Umfang der beigefügten Ansprüche
verlassen wird.
- Bezugszeichenliste
(List of refence numerals) 10 Hülsenteil
11 Durchdringungsöffnung
12 konkaver Bereich
13 Flansch
14 Schraubenteil
20 Einsteckteil
21 Durchdringungsöffnung
22 Vorsprungbereich
23 Grundbereich
24 Endflansch
30 metallischer C-Ring
31 Ringgehäuse
32 Mittelteil
40 Überwurfmutter
41 Schraubteil
42 Endfläche
43 Vorsprung
50 Drucklager
51 Ring
53 Kugel
60 Rückhalter
61 Durchdringungsöffnung
62 Stopvorsprungsteil
Claims (5)
1. Hochfein endbearbeitete Rohrverbindung, gekennzeichnet
durch ein erstes Verbindungsteil (10),
ein zweites Verbindungsteil (20) wobei das erste
und das zweite Verbindungsteil (10, 20) Durchdringöffnungen
(11, 21) besitzen, die die Wellenteile
derselben durchdringen, weiter durch einen
metallischen C-Ring (30), der zwischen das erste
und zweite Verbindungsstück (10, 20) zwischengeschaltet
ist, eine Überwurfmutter (40), die von
dem zweiten Verbindungsstück (20) erfaßt wird,
um einen Grundbereich des zweiten Verbindungsstückes
(20) damit von der Seite des zweiten
Verbindungsstückes (20) her abzudecken, zur Festziehung
des metallischen C-Rings (30), ein
Drucklager (50), das zwischen den Grundbereich
des zweiten Verbindungsstückes (20) und eine
innere Endfläche der Überwurfmutter (40) geschaltet
ist, und einen Rückhalter (60) für
eine integrale Befestigung der Komponenten des
Drucklagers (50), wie etwa Kugeln und Ringe usw.,
an vorbestimmten Stellungen.
2. Hochfein endbearbeitete Rohrverbindungen nach Anspruch 1,
wobei die vorbestimmten Stellungen, an denen die
Komponenten des Drucklagers (50) durch den Rückhalter
(60) befestigt sind, an dem Grundbereich des zweiten
Verbindungsteiles (20) angeordnet sind.
3. Hochfein endbearbeitete Rohrverbindung nach Anspruch 2,
wobei der Rückhalter (60) im wesentlichen becherförmig
ist mit einer Durchdringungsöffnung (61) mit
großem Durchmesser, die in der Bodenfläche dessen
ausgebildet ist, während ein Vorsprung (43) an der
inneren Endfläche der Überwurfmutter (40) ausgebildet
ist und geeignet ist einen Durchmesser aufzuweisen,
der geringer ist als der der Eindringöffnung (61) des
Rückhalters (60), wobei weiter der Vorsprung (43)
die Durchdringöffnung (51) durchdringt und direkt
in Kontakt ist mit der Ringendfläche des Drucklagers
(50).
4. Hochfein endbearbeitete Rohrverbindung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Rückhalter (60) im
wesentlichen becherförmig durch eine Zugumformung
eines dünnen Plattenmaterials ist, mit einer Durchdringöffnung
(61), die in dem Boden dessen ausgebildet
ist, sowie auch mit einer Mehrzahl von federartigen
zungenförmigen Stopvorsprungteilen (62), die
an der Endfläche des Rückhalters (60) an gegenüberliegenden
Seiten des Bodens des Rückhalters (60) integral
mit dem Rückhalter (60) ausgebildet sind.
5. Hochfein endbearbeitete Rohrverbindung nach einem
der Ansprüche 1 bis 3, wobei die inneren Oberflächen
der Durchdringungsöffnungen (11, 21) der ersten und
zweiten Verbindungsstücke (10, 20) endbearbeitet sind
in Bezug auf eine hochfeine Rauhheit.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863612669 Granted DE3612669A1 (de) | 1985-09-30 | 1986-04-15 | Hochfein gefertigte rohrverbindung |
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