DE3611069A1 - Vorschaltdrossel, insbesondere fuer gasentladungslampen - Google Patents
Vorschaltdrossel, insbesondere fuer gasentladungslampenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorschaltdrossel, ins
besondere für Gasentladungslampen, mit einem die
Wicklung tragenden, aus Eisenblech geschichteten
Kern in Mantelbauart, der aus U- oder E-förmigen
sowie T- bzw. I-förmigen Kernteilen zusammengefügt
ist, wobei zwischen den Kernteilen wenigstens ein
gegebenenfalls eine unmagnetische Luftspalteinlage
enthaltender Luftspalt definierter Größe angeordnet
ist.
Beispiele für Vorschaltdrosseln dieser Art sind in
der DE-OS 19 46 885 beschrieben. Die T- oder I-förmigen
Kernbleche liegen dabei zwischen den entsprechend ver
längerten Außenschenkeln E-förmiger Kernbleche, auf
deren Mittelschenkel die Wicklung aufgesetzt ist.
Die Außenschenkel des E-förmigen Kernteiles
sind durch Klemmschienen satt an die gegenüberliegen
den Stirnflächen des T- oder I-förmigen Kernteiles
angepreßt, um das Entstehen eines Luftspaltes an
diesen Stellen weitmöglichst auszuschließen. Der
mit Rücksicht auf die Impedanz der Drossel erforder
liche Betriebsluftspalt ist im Bereiche des Mittel
schenkels des E-förmigen Kernteils angeordnet. Er
enthält eine Luftspalteinlage aus nichtmagnetischem
Material, die die Größe des Luftspaltes definiert.
Wenn an die Genauigkeit der Impedanzwerte einer
solchen Drossel höhere Anforderungen gestellt werden,
indem bspw. diese Werte innerhalb eines Toleranz
bereiches von 1,5-2% eines Sollwertes liegen
müssen, muß der Luftspalt nach der Montage häufig
nachjustiert werden. Dies geschieht in der Weise,
daß das I- oder T-förmige Kernteil gegen den Mittel
schenkel des E-förmigen Kernteiles gepreßt wird, wo
bei die Luftspalteinlage in dem (geringen) erforder
lichen Maße nachgibt und zusammengedrückt wird.
Um den Luftspalt exakt auf der so justierten Größe
zu halten und Brummerscheinungen zu vermeiden, sind
verhältnismäßig aufwendige Klemmschienen oder Metall
gehäuseummantelungen erforderlich. Außerdem bietet
das lagerichtige Einlegen der Luftspalteinlage bei
der im Rahmen eine Massenfertigung erfolgenden
Montage solcher Drossel gewisse Schwierigkeiten.
Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, eine Vorschalt
drossel zu schaffen, die es gestattet, den Impedanz
wert nach der Montage in einfacher Weise ohne Zu
sammendrücken einer Luftspalteinlage exakt einzu
justieren, wobei gleichzeitig auf aufwendige zu
sätzliche Klemm- oder Spanneinrichtungen für den
Magnetkern verzichtet werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die eingangs genannte
Vorschaltdrossel erfindungsgemäß dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Schließungskreis der magnetischen
Kraftlinien wenigstens ein Luftspalt vorhanden ist, in
dessen Bereich die Kernteile durch zumindest eine schmale,
diesen Luftspalt überquerende und in eine Nut an
dem gegenüberliegenden Kernteil eingreifende Zunge
formschlüssig und einjustierbar miteinander ver
bunden sind.
Die den Luftspalt überquerende Zunge ist so schmal,
daß sie von dem über sie verlaufenden kleinen Anteil
des magnetischen Flusses gesättigt wird, so daß der
magnetische Widerstand auf dem Schließungskreis der
magnetischen Kraftlinien im wesentlichen durch die
Größe des Luftspaltes bestimmt bleibt. Da die Zunge
aber andererseits mechanisch ausreichend stabil ist,
um die den Luftspalt beidseitig begrenzenden und
damit definierenden Kernteile lagefest genau in dem
einjustierten Abstand zu halten, erübrigt sich die
Verwendung einer eigenen Luftspalteinlage im Bereiche
dieses Luftspaltes. Gleichzeitig sind damit auch auf
wendige Klemm- oder Spannvorrichtungen, bspw. in
Gestalt metallischer Gehäuseummantelungen des Magnet
kernes, unnötig. Daneben kann aber die Größe des
Luftspaltes sehr einfach dadurch einjustiert werden,
daß die den Luftspalt begrenzenden Kernteile in dem
erforderlichen Maße gegeneinander gedrückt werden,;
die schmale Zunge wird dabei in dem erforderlichen
geringen Maße verformt oder tiefer in den Nut ein
gepreßt und fixiert, wie erwähnt, den einmal ein
justierten Wert des Luftspaltes dauerhaft.
Die in dem Schließungskreis eines kleinen Anteils
des magnetischen Flusses liegende Zunge kann wegen
der bekannten Sättigungserscheinungen zu einer
Erhöhung des Oberwellenanteils in dem Drossel
strom führen, die für eine Reihe von Anwendungs
fällen unbeachtlich ist. Wenn aber bspw. nach
VDE 0712 der Oberwellenanteil im Strom unter
bestimmten Grenzwerten gehalten werden muß, kann
dies in einfacher Weise durch eine Ausbildung der
Drossel geschehen, bei der in dem Schließungskreis
der magnetischen Kraftlinien wenigstens ein weiterer
Luftspalt liegt, wobei es dann vorteilhaft ist, wenn
der die Zunge enthaltende Luftspalt kleiner ist als
dieser weitere Luftspalt. Die Aufteilung kann zweck
mäßigerweise derart sein, daß auf den die Zunge ent
haltenden Luftspalt etwa ein Drittel des in dem
magnetischen Schließungskreis liegenden Gesamtluft
spaltes entfällt.
In einer bevorzugten Ausführungsform ist die An
ordnung derart getroffen, daß die Zunge oder die
Nut im Bereiche der freien Stirnfläche des Mittel
schenkels des T- oder E-förmigen Kernteiles und
einer gegenüberliegenden Fläche des anderen Kern
teiles ausgebildet ist, und daß zwischen dem Quer
schenkel des T-förmigen Kernteiles oder dem I-förmigen
Kernteil und gegenüberliegenden Flächen der verlänger
ten Außenschenkel des anderen Kernteils weitere Luft
spalte angeordnet sind. Diese Ausführungsform hat
den Vorteil, daß bei der Einjustierung des die Zunge
enthaltenden Luftspaltes die Größe der zwischen den
Außenschenkeln des U- oder E-förmigen Kernteiles
und den benachbarten Stirnflächen des T- oder
I-förmigen Kernteiles vorhandenen weiteren Luftspalte
im wesentlichen unverändert bleibt.
Eine weitere Vereinfachung, insbesondere bei der
Montage, und eine Verringerung der bei der Herstellung
erforderlichen Einzelteile der Drossel läßt sich da
durch erzielen, wenn diese weiteren Luftspalte
als Luftspalteinlage jeweils Teile einer die
Wicklung umgebenden Isolationsfolie enthalten.
Diese von der Wicklungsspule abstehenden Iso
lationsteile kommen beim Aufstecken der Spule
auf den Mittelschenkel der E- oder T-förmigen
Kernteile in den weiteren Luftspalten zu liegen
und definieren damit exakt deren Größe. Da die
Foliendicke verhältnismäßig eng toleriert ist
und die exakte Einjustierung des resultierenden
Luftspaltes ohnehin über den die Zunge enthaltenden
Luftspalt erfolgt, sind im Bereiche dieser weiteren
Luftspalte keine zusätzlichen Maßnahmen bei der
Montage mehr erforderlich.
Schließlich ist es mit Rücksicht auf die Erleichterung
der Einjustierung der Luftspaltgröße von Vorteil, wenn
die Nuttiefe größer als die Zungenlänge ist, so daß
bei der Einjustierung die Einpreßtiefe der Zunge in
der Nut variiert werden kann. Die Zunge und die Nut
können im übrigen parallelflankig oder V-förmig ge
staltet sein, wobei die Zunge bezüglich der Nut mit
Übermaßen ausgebildet ist.
Abschließend sei bemerkt, daß bei U-/T- und bei
E-/T-Kernblechschnitten für Transformatoren es
bekannt ist, an der freien Stirnfläche des
Mittelschenkels der T-förmigen Kernteile eine
schmale, gegebenenfalls schwalbenschwanzförmige,
zapfenartige Zunge vorzusehen (DE-OS 16 38 944,
DE-OS 21 39 010), die in eine Nut an der jeweils
gegenüberliegenden Fläche des anderen Kernteils
eingreift. Dabei ist die Anordnung aber derart
getroffen, daß die an den Trennstellen der Kern
teile herstellungsbedingt vorhandenen "Restluft
spalte" in ihrer Wirkung möglichst beseitigt werden,
d.h. die an den Trennfugen satt aufeinandergepreßten
Kernteile gegeneinander fixiert und gespannt gehalten
werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele des Gegen
standes der Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1-3 eine Vorschaltdrossel gemäß der Erfindung, in
drei verschiedenen Ausführungsformen, jeweils
im Querschnitt und in schematischer Darstellung,
Fig. 4 die am Mittelschenkel einer der Vorschaltdrosseln
nach den Fig. 1-3 vorgesehene Zunge mit zuge
höriger Nut in einer abgewandelten Ausführungs
form, in einer Seitenansicht sowie in einer Teil
darstellung und in einem anderen Maßstab,
Fig. 5 die Vorschaltdrossel nach Fig. 8, geschnitten
längs der Linie V-V der Fig. 8, in einer Seiten
ansicht,
Fig. 6 die Vorschaltdrossel nach Fig. 1, in einer be
triebsfähigen vollständigen Ausführungsform, in
einer Draufsicht,
Fig. 7 die Vorschaltdrossel nach Fig. 6, geschnitten
längs der Linie VII-VII der Fig. 8, in einer
Draufsicht,
Fig. 9 die Vorschaltdrossel nach Fig. 6, in einer
Draufsicht, bei abgenommenem Gehäusedeckel,
Fig. 10 die Vorschaltdrossel nach Fig. 6, geschnitten
längs der Linie X-X der Fig. 9,
Fig. 11 die Vorschaltdrossel nach Fig. 1, in in eine
Leuchte eingebautem Zustand, in einer Seiten
ansicht, teilweise im Schnitt, und
Fig. 12 das Stanzbild der Kernteile der Vorschaltdrossel
nach den Fig. 1 und 6.
Die in den Fig. 1-3 jeweils schematisch dar
gestellten Vorschaltdrosseln weisen einen aus
Eisenblechen quergeschichteten Kern in Mantel
bauart auf, der bei der Ausführungsform nach
Fig. 1 aus U-förmigen Kernteilen 1 und T-förmigen
Kernteilen 2 zusammengefügt ist.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 2, 3 be
steht der Kern aus E-förmigen Kernteilen 1 a und
I-förmigen Kernteilen 2 a bzw. ebenfalls T-förmigen
Kernteilen 2 (Fig. 3).
Die T- oder I-förmigen Kernteile 2 bzw. 2 a sind
in der aus den Figuren ersichtlichen Weise zwischen
die entsprechend verlängerten Außenschenkel 3 der
anderen Kernteile 1 bzw. 1 a eingeschoben, so daß
sie mit ihren Stirnflächen der Innenseite dieser
Außenschenkel 3 gegenüberliegen. Die bei 4 ange
deutete, gegebenenfalls mehrere Spulen umfassende
Wicklung ist auf den Mittelschenkel 5 der T-förmigen
Kernteile 2 (Fig. 1) oder den Mittelschenkel 5 a der
E-förmigen Kernteile 1 a (Fig. 2) oder aber auf die
Mittelschenkel 5 a, 5 der E-förmigen und der T-förmigen
Kernteile 1 a, 2 (Fig. 3) aufgeschoben, wie dies bei
solchen Kernschnitten an sich bekannt ist.
Im Bereiche der freien Stirnfläche 6 des Mittel
schenkels 5 des T-förmigen Kernteiles 2 der Vor
schaltdrossel nach Fig. 1 ist eine parallelflankig
begrenzte, durchgehende, schmale Nut angeordnet, in
die eine zapfenartige Zunge 8 eingreift, die an
der gegenüberliegenden Fläche 9 des Mittelschenkels
10 des U-förmigen Kernteiles 1 angeschnitten ist.
Die Zunge 8 überquert einen zwischen den einander
gegenüberliegenden Flächen 6, 9 begrenzten Luft
spalt 11, der im magnetischen Schließungskreis
der mit der Wicklung 4 verketteten magnetischen
Kraftlinien liegt und dessen Größe mit Rücksicht
auf den erforderlichen Impedanzwert der Vorschalt
drossel gewählt ist.
Die gegenüber der Nut 7 Übermaß aufweisende Zunge 8
ist in die Nut 7 eingepreßt; sie hält damit die
beiden Flächen 6, 9 auf einem genau vorbestimmten
Abstand, d.h. den Luftspalt 11 auf exakter Größe,
ohne daß dazu Luftspalteinlagen etc. erforderlich
wären.
Die Größe des Luftspaltes 11 kann bei der Montage
dadurch einjustiert werden, daß das T-förmige Kern
teil 2 entsprechend in Richtung auf die Fläche 9 zu
gepreßt wird, bis der gewünschte Impedanzwert
erreicht ist. Dabei wird die schmale Zunge 8
entsprechend verformt.
Die Anordnung kann aber auch entsprechend Fig. 4
gewählt sein, aus der hervorgeht, daß die in der
Nut 7 liegende wirksame Zungenlänge größer als die
Nuttiefe ist, so daß bei der Einjustierung des Luft
spaltes 11 lediglich die Einpreßtiefe der Zunge 8
in der Nut 7 verändert wird. Die Nut 7 und die
Zunge 8 sind hierbei im wesentlichen V-förmig,
während sie bei der beschriebenen Ausführungsform
nach Fig. 1 im wesentlichen parallelflankig be
grenzt sind. Grundsätzlich sind auch andere
geeignete Querschnittsformen für die Nut 7 und
die Zunge 8 denkbar.
Die Breite der den Luftspalt 11 überquerenden
Zunge 8 ist im Vergleich zu der Breite des
Mittelschenkels 5 so klein gewählt, daß der in
dem Schließungskreis der magnetischen Kraftlinien
wirksame magnetische Widerstand im wesentlichen
durch den Luftspalt 11 bestimmt bleibt. Der über
die Zunge 8 verlaufende kleine Anteil der mag
netischen Kraftlinien treibt die Zunge wegen
ihrer kleinen Breite rasch in die Sättigung.
Die Ausführungsformen nach den Fig. 2, 3 ent
sprechen grundsätzlich jener nach Fig. 1. Ein
Unterschied besteht lediglich in der etwas
anderen Lage des im Bereiche des Mittelschenkels
5 bzw. 5 a angeordneten Luftspaltes 11. Hinsicht
lich der Ausbildung und Bemessung der schmalen
Zunge 8 und der Nut 7 sowie der Justierung des
Luftspaltes 11 gelten die vorstehenden Bemerkungen
in gleichem Maße; entsprechende Teile sind mit
gleichen Bezugszeichen versehen.
Grundsätzlich wäre es auch denkbar, anstelle einer
schmalen Zunge 8 im Bereiche des Luftspaltes 11
mehrere, bspw. zwei, solcher schmalen Zungen 8
mit zugeordneter Nuten 7 vorzusehen, oder aber
den Luftspalt 11 an einen anderen Ort im Schließungs
kreis der magnetischen Kraftlinien zu verlegen. Eine
solche Möglichkeit ist in Fig. 3 gestrichelt ange
deutet, wo der Luftspalt 11 a in den Bereich der
Außenschenkel 3 des E-förmigen Kernteiles 1 a
verlegt ist. Die zugeordneten, die beiden
Luftspalte 11 a überquerenden schmalen Zungen und
deren zugeordnete Nuten sind mit 8 a bzw. 7 a be
zeichnet. Selbstverständlich ist bei dieser Aus
führungsform der Querschenkel des T-förmigen Kern
teiles bis zu den Außenseiten der beiden Außen
schenkel 3 des anderen Kernteiles 1 a verlängert.
Um den von dem über die schmalen rasch in die
Sättigung gehenden Zungen 8 verlaufenden kleinen
Teil des magnetischen Hauptflusses herrührenden
Oberwelleneinfluß auf den über die Drossel fließen
den Strom herabzusetzen, kann in dem Schließungs
kreis der über die Zunge 8 verlaufenden magnetischen
Kraftlinien ein zusätzlicher Bereich erhöhten mag
netischen Widerstandes vorgesehen werden, der
zweckmäßigerweise durch einen weiteren Luftspalt
gebildet ist.
Bei den Ausführungsformen nach den Fig. 1-3 ist
dies in der Weise verwirklicht, daß die Querschenkel
der T- oder I-förmigen Kernteile 2 bzw. 2 a etwas
verkürzt wurden, derart, daß solche in dem Schließungs
kreis der magnetischen Kraftlinien liegende weitere
Luftspalte 12 zwischen den freien Stirnflächen der
Querschenkel der T-förmigen Kernteile 2 bzw. der
I-förmigen Kernteile 2 a und den gegenüberliegenden
Flächen auf der Innenseite der Außenschenkel 3 der
anderen Kernteile 1 bzw. 1 a ausgebildet sind. In
diese Luftspalte 12 ist eine Luftspalteinlage aus
nichtmagnetischem Material eingefügt, die einfach
in der aus den Fig. 1-3 ersichtlichen Weise aus
einem von der Wicklung 4 abstehenden Teil 14 der
diese umgebenden Isolationsfolie 13 besteht. Beim
Umwickeln der Spulenschenkel mit der Isolations
folie 13 wird der außenliegende Teil 14
nicht mehr umgeschlagen, sondern in Verlängerung
der Spulenaußenseiten stehen gelassen, derart,
daß er bei der Montage in einem der Luftspalte 12
zu liegen kommt. Die Stärke dieser Isolationsfolie
beträgt bspw. 0,125 mm.
Da die Kernteile 1, 1 a und 2 bzw. 2 a durch die in
die jeweilige Nut 7 eingepreßten und darin form
schlüssig verriegelten schmalen Zungen 8 gegenein
ander fixiert sind, kann, insbesondere wenn die
Drossel nach der Montage mit Kunstharz vergossen
wird, auf zusätzliche Klemm- oder Spannvorrichtungen
verzichtet werden. Ohne die erwähnte Vergießung ge
nügt es häufig, wenn - wie in Fig. 1 - eine Befesti
gungsschiene 15 vorgesehen wird, die die beiden
Außenschenkel 3 gegeneinander verspannt.
Die Größe des Luftspaltes 11 ist kleiner als jene
eines Luftspaltes 12. Sie beträgt bspw. lediglich
1/3 des Luftspaltes 12, so daß der Hauptteil des
magnetischen Widerstandes in einem Schließungskreis
bei dem Luftspalt 12 liegt und der Luftspalt 11
lediglich einen zur Justage dienenden kleineren
Anteil liefert.
Der beschriebene Aufbau der Vorschaltdrossel ge
stattet nicht nur eine einfache Einjustierung des
Impedanzwertes unter Verzicht auf deformierbare
Luftspalteinlagen, sondern auch eine sehr flache
Bauweise der Vorschaltdrossel bei stabiler gegen
seitiger Fixierung der Kernteile. Gleichzeitig
können die Kernbleche abfallarm ausgestanzt werden.
Eine praktische Ausführung einer solchen Vorschalt
drossel ist in den Fig. 5-11 veranschaulicht:
Die Vorschaltdrossel mit den Kernteilen 1, 2 ist
in einem flachen, zylindrischen, dosenartigen Ge
häuse 20 aus Isoliermaterial angeordnet und in
diesem mit einem Kunstharz vergossen. Stirnseitig
sind auf die Kernteile 1, 2 Isoliermaterial-Formteile
21 aufgesetzt, die der Kreisform des Gehäuses 20
angepaßt sind und durch die die Wickelköpfe 22 der
Wicklung 4 gehalten und gegen den Kern isoliert sind.
Die Wicklungsanschlüsse sind an zwei Kontaktstifte 23
angeschlossen, die im Bereiche der Stirnflächen des
Gehäuses 20 vorstehend angeordnet sind. Wie aus
Fig. 11 zu ersehen, sind auf das Gehäuse 20 beid
seitig zwei Anschlußteile 24, 25 aufgesetzt, von
denen das Anschlußteil 24 einen Lampensockel 26
trägt, während das Anschlußteil 25 mit einer Lampen
steckfassung 27 versehen ist, in die eine kleine
Leuchtstofflampe 28 mit ihrem Stecksockel 29 ein
gesteckt ist. Die Kleinleuchtstofflampe 28 ist
durch ein Lampenglas 290 nach außen zu abgeschirmt,
das bei 30 mittels eines Bayonett-Verschlusses an
dem Anschlußteil 27 befestigt ist. In den Anschluß
teilen 24, 25 sind nicht weiter dargestellte Kontakte
vorhanden, die mit den Kontaktstiften 23 und einer
Verbindungsbrücke 300 (Fig. 8, 9) in Eingriff stehen
und damit eine elektrische Verbindung zwischen den
Kontakten des Lampensockels 26 und jenen des Lampen
sockels 29 herstellen.
Der kompakte, flache Aufbau der Vorschaltdrossel
und der Verzicht auf aufwendige, platzbeanspruchende
Klemm- und Spannvorrichtungen für deren Kernteile 1,
2 gestattet ersichtlich einen besonders einfachen
und platzsparenden Aufbau des ganzen Vorschaltge
rätes.
Die die Kernteile 1, 2 bzw. 1 a, 2 a bildenden Bleche
können abfallarm gestanzt werden, wie dies aus Fig.12
zu ersehen ist. Ein U-förmiges Blech 1 umschließt
jeweils ein T-förmiges Blech 2 und zwei Außenschenkel
der gegenüberliegenden U-förmigen Bleche 1 und den
Mittelschenkel 5 eines gegenüberliegenden T-förmigen
Bleches 2. Die schraffierten Teile 35 deuten den durch
die kleinen Luftspalte 11 sich ergebenden (ebenfalls
kleinen) Stanzabfall an. Die Nuten 7 und die ange
schnittenen Zungen 8 werden unabhängig voneinander
ausgestanzt und können deshalb in beliebiger Breite,
Gestaltung und Tiefe hergestellt werden.
Claims (7)
1. Vorschaltdrossel, insbesondere für Gasentladungs
lampen, mit einem die Wicklung tragenden, aus Eisen
blechen geschichteten Kern in Mantelbauart der aus
U- oder E-förmigen sowie T- bzw. I-förmigen Kernteilen
zusammengefügt ist, wobei zwischen den Kernteilen
wenigstens ein gegebenenfalls eine unmagnetische
Luftspalteinlage enthaltender Luftspalt definierter
Größe angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Schließungskreis der magnetischen Kraftlinien
wenigstens ein Luftspalt (11) vorhanden ist, in
dessen Bereich die Kernteile (1, 2; 1 a, 2 a) durch
zumindest eine schmale, diesen Luftspalt (11) über
querende und in eine Nut (7) auf dem gegenüberliegen
den Kernteil eingreifende Zunge (8) formschlüssig
und einjustierbar miteinander verbunden sind.
2. Vorschaltdrossel nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß in dem Schließungskreis der magnetischen
Kraftlinien wenigstens ein weiterer Luftspalt (12)
liegt.
3. Vorschaltdrossel nach Anspruch 2, dadurch gekenn
zeichnet, daß der die Zunge (8) enthaltende Luft
spalt (11) kleiner als der weitere Luftspalt (12)
ist.
4. Vorschaltdrossel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge
(8) oder die Nut (7) im Bereiche der freien Stirn
fläche des Mittelschenkels (5; 5 a) des T- oder
E-förmigen Kernteiles (2, 1 a) und einer gegenüber
liegenden Fläche des anderen Kernteiles (1; 2 a)
ausgebildet ist und daß zwischen den Querschenkeln
des T-förmigen Kernteiles (2) oder dem I-förmigen
Kernteil (2 a) und gegenüberliegenden Flächen der
verlängerten Außenschenkel (3) des anderen Kern
teils weitere Luftspalte (12) angeordnet sind.
5. Vorschaltdrossel nach Anspruch 4, dadurch gekenn
zeichnet, daß die weiteren Luftspalte (12) als
unmagnetische Luftspalteinlage jeweils Teile (14)
einer die Wicklung (4) umgebenden Isolationsfolie
(13) enthalten.
6. Vorschaltdrossel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zunge
(8) und die Nut (7) parallelflankig oder V-förmig
gestaltet sind und die Zunge (8) bezüglich der
Nut (7) mit Übermaß ausgebildet ist.
7. Vorschaltdrossel nach einem der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Nut
tiefe größer ist als die wirksame Zungenlänge.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
| DE19863611069 DE3611069A1 (de) | 1986-04-03 | 1986-04-03 | Vorschaltdrossel, insbesondere fuer gasentladungslampen |
| DE8787103221T DE3766524D1 (de) | 1986-04-03 | 1987-03-06 | Vorschaltdrossel, insbesondere fuer gasentladungslampen. |
| EP87103221A EP0240737B1 (de) | 1986-04-03 | 1987-03-06 | Vorschaltdrossel, insbesondere für Gasentladungslampen |
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| DE19863611069 Withdrawn DE3611069A1 (de) | 1986-04-03 | 1986-04-03 | Vorschaltdrossel, insbesondere fuer gasentladungslampen |
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|---|---|---|---|---|
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19751548A1 (de) * | 1997-11-20 | 1999-06-02 | Vogt Electronic Ag | Zündtransformator für eine Entladungslampe |
| DE19751548C2 (de) * | 1997-11-20 | 2001-03-15 | Vogt Electronic Ag | Zündtransformator für eine Entladungslampe |
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