DE19645098A1 - Drossel und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents
Drossel und Verfahren zu deren HerstellungInfo
- Publication number
- DE19645098A1 DE19645098A1 DE1996145098 DE19645098A DE19645098A1 DE 19645098 A1 DE19645098 A1 DE 19645098A1 DE 1996145098 DE1996145098 DE 1996145098 DE 19645098 A DE19645098 A DE 19645098A DE 19645098 A1 DE19645098 A1 DE 19645098A1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- core
- sheet
- yoke
- sheets
- leg
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Granted
Links
- 230000005291 magnetic effect Effects 0.000 claims description 56
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 claims description 47
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 47
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 39
- 238000004080 punching Methods 0.000 claims description 19
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 claims description 17
- 230000007704 transition Effects 0.000 claims description 13
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 11
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 10
- 230000003071 parasitic effect Effects 0.000 claims description 7
- 238000003475 lamination Methods 0.000 claims description 6
- 230000008569 process Effects 0.000 claims description 4
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 claims description 2
- 230000035699 permeability Effects 0.000 claims 1
- 210000002414 leg Anatomy 0.000 description 84
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 8
- 210000000689 upper leg Anatomy 0.000 description 6
- 238000001816 cooling Methods 0.000 description 5
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 3
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 3
- 238000005755 formation reaction Methods 0.000 description 3
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000001419 dependent effect Effects 0.000 description 2
- 238000005516 engineering process Methods 0.000 description 2
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 2
- 230000006698 induction Effects 0.000 description 2
- 230000001939 inductive effect Effects 0.000 description 2
- 230000001154 acute effect Effects 0.000 description 1
- 230000008901 benefit Effects 0.000 description 1
- 230000008859 change Effects 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 239000003302 ferromagnetic material Substances 0.000 description 1
- 210000001061 forehead Anatomy 0.000 description 1
- 230000007935 neutral effect Effects 0.000 description 1
- 238000005457 optimization Methods 0.000 description 1
- 238000012805 post-processing Methods 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 238000004904 shortening Methods 0.000 description 1
- 239000007779 soft material Substances 0.000 description 1
- 238000010186 staining Methods 0.000 description 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F41/00—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
- H01F41/02—Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
- H01F41/0206—Manufacturing of magnetic cores by mechanical means
- H01F41/0233—Manufacturing of magnetic circuits made from sheets
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F27/00—Details of transformers or inductances, in general
- H01F27/24—Magnetic cores
- H01F27/245—Magnetic cores made from sheets, e.g. grain-oriented
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F38/00—Adaptations of transformers or inductances for specific applications or functions
- H01F38/08—High-leakage transformers or inductances
- H01F38/10—Ballasts, e.g. for discharge lamps
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung sind ein Spulenbauelement,
wie bspw. eine als Vorschaltgerät für eine Leuchtstoff-
oder Gasentladungslampe verwendete Drossel oder ein
Transformator, ein Kernblechsatz zum Aufbau solcher
Spulenbauelemente und ein Verfahren zur Herstellung von
Kernblechen, Blechpaketen sowie Spulenbauelementen.
Mit Netzfrequenz betriebene Spulenbauelemente, wie
bspw. Vorschaltdrosseln oder -transformatoren von Gasent
ladungslampen, weisen in der Regel einen als Blechpaket
ausgebildeten Magnetkreis auf, der ein oder mehrere
Spulen aufnimmt. Der Magnetkreis muß dabei sowohl elek
trotechnischen als auch fertigungstechnischen Anforderun
gen genügen, die einander zum Teil zuwiderlaufen. Bspw.
ist in der Regel ein zu großes Streufeld des Spulenbau
elementes zu vermeiden, weil dieses die Funktion anderer
Bauelemente beeinträchtigen, Gehäuseteile zum Mitschwin
gen anregen und Energieverluste verursachen kann.
Andererseits ist es aus konstruktiven Gründen und aus
Gründen der Material- und Kostenersparnis meist ge
wünscht, daß solche Spulenbauelemente ein möglichst
geringes Volumen haben. Dies bedingt, daß die betreffen
den Magnetkreise häufig für eine hohe Induktion ausgelegt
werden, was hinsichtlich der Ausbildung von Streufeldern
kritisch ist.
Um beispielsweise eine definierte Induktivität
einstellen zu können und zur Linearisierung der
ψ-I-Kennlinie weisen die Spulenbauelemente in der Regel
einen Luftspalt auf. Dieser muß zur Einhaltung der vor
gegebenen Induktivität relativ eng toleriert sein. Para
sitäre Luftspalte sind deshalb unerwünscht.
Schon wegen der relativ hohen Stückzahlen, in denen
bspw. als Vorschaltelemente zu verwendende Spulenbauele
mente herzustellen sind, ist aus fertigungstechnischer
Sicht eine möglichst kostengünstige Herstellung der
betreffenden Spulenbauelemente zu wünschen. Dies betrifft
nicht nur die Herstellung der Kernbleche sondern auch den
bei der Montage des Magnetkreises erforderlichen Aufwand.
Der Magnetkreis wird, nachdem er bekanntermaßen die Spule
umfassen muß, aus wenigstens zwei Teilstücken zusammenge
setzt. Diese müssen in montiertem Zustand zusammengehal
ten werden. Die entsprechenden Befestigungselemente
sollen verständlicherweise möglichst einfach montierbar
sein. Jedoch sollen an dem Magnetkreis vorgesehene Ein
richtungen zur Halterung oder Befestigung der Teile die
magnetischen Eigenschaften des Magnetkreises nicht beein
trächtigen.
Darüber hinaus ist es im Hinblick auf eine möglichst
vollständige Ausnutzung des als Ausgangsmaterial für die
einzelnen Kernblechzuschnitte dienenden Blechstreifens zu
wünschen, daß beim Zuschnitt der Kernbleche möglichst
kein Verschnitt anfällt.
Aus der EP 0 042 898 ist dazu ein Blechzuschnitt
bekannt, bei dem ein Magnetkreis mit zwei Wickelfenstern
aus T-förmigen und der doppelten Anzahl L-förmigen Kern
blechen zusammengesetzt ist. Dabei verbindet ein L-förmi
ges Kernblech unter Ausbildung eines rechteckigen Wickel
fensters jeweils zwei Schenkel des T-förmigen Kernbleches
miteinander. Die T-förmigen Kernbleche sind mit quer zu
der Längsrichtung des Blechstreifens angeordnetem Mittel
schenkel jeweils abwechselnd orientiert, abfallfrei aus
einem Blechstreifen ausstanzbar. Dies gilt nicht für die
L-förmigen Kernbleche. Diese werden aufeinanderfolgend so
aus einem Blechstreifen ausgestanzt, daß ihre Schenkel
unter einem 45°-Winkel zu der Längsrichtung des Blech
streifens angeordnet sind. An den Schenkeln erforderli
che, stirnseitige Schrägen bilden im Stanzbild des Blech
streifens seitliche, dreieckförmige Ausnehmungen, die als
Abfall anfallen.
Aus der DE 29 33 781 C2 sind Blechzuschnitte zum
Aufbau von Mantelkernen mit E-Kernblechen und I-Kern
blechen bekannt. Die E-Kernbleche weisen Außenschenkel
auf, die etwa um die Schenkelbreite länger als der Mit
telschenkel sind. Das I-Kernblech ist zwischen den Außen
schenkeln angeordnet und stellt die Verbindung zu dem
Mittelschenkel her. An ihrer Außenseite sind die Außen
schenkel mit Ausnehmungen zur Befestigung vorgesehen, an
denen eine äußere Halterung angreifen kann.
Die E-Kernbleche werden mit quer zu der Blechlängs
richtung angeordneten Schenkeln aus einem Blechstreifen
ausgestanzt. Dabei sind die E-Kernbleche in Bezug auf den
Blechstreifen mit ihren Schenkeln abwechselnd nach rechts
und nach links orientiert und um ein halbes E-Kernblech
in Längsrichtung gegeneinander versetzt. Die beim Aus
stanzen der Wickelfenster zwischen den Schenkeln anfal
lenden Ausschnitte bilden die erforderlichen I-Kernble
che.
Die Länge der I-Kernbleche muß zur Vermeidung para
sitärer Luftspalte und unerwünschter Schwing- oder Brumm
erscheinungen an dem fertigen Spulenbauelement auf den
Innenabstand der Außenschenkel des E-Kernbleches abge
stimmt werden.
Ein weiterer Blechzuschnitt zum Aufbau von Mantel
kernen ist aus der DE 26 38 780 A1 bekannt. Einem U- oder
E-förmig mit verkürztem Mittelschenkel ausgebildeten
Kernblech sind zwei L-förmige Kernbleche zugeordnet, die
die Verbindung zwischen Mittelschenkel und Außenschenkel
herstellen bzw. den Mittelschenkel selbst definieren. Die
entsprechenden Kernbleche lassen sich aus einem Blech
streifen ohne Verschnitt ausstanzen. Allerdings weisen
die Kernbleche keine Befestigungsmittel zur späteren
Montage auf.
Der von den L-förmigen Kernblechen gebildete Teil
des Magnetkreises stellt den magnetischen Rückschluß von
dem Mittelschenkel zu den Außenschenkeln der E-Kernbleche
her. Fertigungstoleranzen im Hinblick auf den Abstand der
Außenschenkel untereinander und die genaue Größe der
L-Kernbleche können zu parasitären Luftspalten führen.
Davon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, ein
Spulenbauelement sowie Kernbleche zu schaffen, die vor
teilhafte magnetische und fertigungstechnische Eigen
schaften aufweisen. Außerdem ist es Aufgabe der Erfin
dung, ein entsprechendes Verfahren zur Herstellung von
Kernblechsätzen und Blechpaketen anzugeben.
Diese Aufgabe wird durch das Spulenbauelement nach
dem Patentanspruch 1, den Kernblechsatz nach Anspruch 7
und das Herstellungsverfahren nach Anspruch 18 gelöst.
Der Magnetkreis des Spulenbauelementes weist einen
wenigstens zweischenkligen Kern auf, der durch ein Rück
schlußelement geschlossen ist. Das Rückschlußelement
liegt dabei wenigstens an einem Ende flächig an einer
entsprechenden Anlagefläche eines Außenschenkels des
Kerns an, wobei die Berührungsfläche wenigstens in einem
Bereich kreiszylindrisch gewölbt ist. Die flächige Anlage
ist dadurch in unterschiedlichen Winkelausrichtungen
zwischen Außenschenkel und Rückschlußelement sicherge
stellt. Dadurch werden parasitäre Luftspalte oder Defor
mationen von Teilen des Magnetkreises vermieden, wenn
ohne Veränderung der Geometrie des Magnetkreises unter
schiedliche Luftspalte eingestellt werden. Außerdem wird
durch die Verschwenkbarkeit eine relativ große Unempfind
lichkeit gegen Fertigungstoleranzen erreicht. Die Induk
tivität wird im wesentlichen allein durch einen gesondert
einstellbaren Luftspalt festgelegt, dessen Abmessungen
von der Länge der Außenschenkel und des Rückschlußelemen
tes nicht abhängig sind. Der Luftspalt wird durch Zwi
schenlage von nichtferromagnetischem Material zwischen
Jochblech und Zwischenschenkel fest eingestellt. Durch
die Vermeidung parasitärer Luftspalte ist die Induktivi
tät trotz größerer Fertigungstoleranzen genauer festge
legt.
Das erfindungsgemäße Prinzip ist sowohl bei U- als
auch bei E-Kernen anwendbar. Bei E-Kernen ist das Rück
schlußelement zweigeteilt und wird durch zwei unabhängig
voneinander verschwenkbare Joche gebildet. Diese definie
ren gemeinsam vorzugsweise ein I-Joch. Dieses ist in
montiertem Zustand ortsfest auf die Stirnseiten der
Schenkel des E- oder U-Kernbleches aufgesetzt und mittels
einer Armatur an diese angedrückt.
Die Jochbleche sind in ihrer Länge vorzugsweise so
festgelegt, daß sie einander stirnseitig berühren. Die
Stirnseiten können bereichsweise abgerundet sein, dadurch
wird ein Verschwenken der Jochbleche möglich, ohne daß
diese verklemmen. Der Mittelpunkt dieser Krümmung stimmt
vorzugsweise mit dem oben genannten Krümmungsmittelpunkt
überein, der zugleich Drehpunkt ist. Außerdem können die
Jochbleche von ihrer Länge her auch so bemessen sein, daß
sie stirnseitig miteinander einen Spalt definieren.
Die Kernbleche sind jeweils einstückige E- oder
U-Kernbleche und Jochbleche, die paarweise ein I-Kern
blech ausbilden, sowie gegebenenfalls weitere, bspw.
T-förmige, Kernbleche. Der Umriß eines Jochbleches stimmt
im wesentlichen, das heißt allenfalls bis auf die Länge,
mit dem Umriß des Wickelfensters überein. Eine Verkürzung
der Länge des Wickelfensters kann infolge einer Stanzto
leranz beim Vereinzeln der E- oder U-Kernbleche auftre
ten. Sie tritt auf, wenn beim Vereinzeln die bereits
vorgestanzten Wickelfenster angeschnitten werden. Diese
Toleranz ist zulässig und beeinträchtigt die Funktion des
Magnetkreises in keiner Weise. Die Kernblechgestaltung
und das Herstellungsverfahren sind demnach wenig tole
ranzanfällig, das heißt robust.
In einer vorteilhaften Ausführungsform stimmt die
Krümmung des jeweiligen Randes der Außenschenkel des
E-Kernbleches mit einer Krümmung des Wickelfensters
im Übergangsbereich von dem jeweiligen Außenschenkel zu
dem Rücken- oder Basisabschnitt überein. Der Krümmungs
mittelpunkt liegt bezüglich eines in Betriebsstellung an
dem Außenschenkel anliegenden Jochbleches an der gleichen
Stelle wie der Krümmungsmittelpunkt des Wickelfensters in
Bezug auf dieses.
Das E- oder U-Kernblech weist bei den freien Enden
der Schenkel eine Kontur auf, die mit der Außenkontur des
Rücken- oder Basisabschnittes vorzugsweise übereinstimmt.
Durch die äußere Abrundung in diesem Bereich wegfallende
Materialbereiche, die nicht abgetrennt werden und magne
tisch ohnehin nicht oder nur wenig ausgenutzt werden
würden, bilden somit stirnseitige Vorsprünge der Außen
schenkel des in der Stanzfolge nächst folgenden E- oder
U-Kernbleches. Sie sind hier in den aktiven Magnetkreis
einbezogen. Damit wird das Ausgangsmaterial magnetisch
gleichmäßig und somit wirtschaftlich ausgenutzt. Über
lastung von Einzelbereichen, die zu Sättigung und Streu
ung führt, wird ebenso vermieden wie zu geringe Induktion
in einzelnen Bereichen. Der Materialverbrauch wird so
minimiert.
Die gekrümmte Berandung des Wickelfensters ermög
licht einen weitgehend ungestörten Verlauf der Magnet
flußlinien im Eckbereich zwischen Basisabschnitt und
Außenschenkel, was, wie sich gezeigt hat, eine Verminde
rung der Dicke des Basisabschnittes im Vergleich zu der
Breite der Außenschenkel ermöglicht. Bei größeren Kern
blechzahlen summiert sich dies zu ansehnlichen Material
einsparungen.
Die Luftspalteinlage kann vorzugsweise aus einem
weichen, verformbaren Material, wie bspw. Aluminium,
ausgebildet sein. Durch die Zweiteilung des I-Kernbleches
in einzelne Jochbleche ist eine Einstellung des Luft
spaltes ohne Verformung des I-Kernbleches und ohne Aus
bildung zusätzlicher Luftspalte möglich. Damit können auf
einfache Weise unterschiedliche Induktivitätswerte einge
stellt werden.
Ein spitzwinkliger, nasenförmiger Vorsprung an der
Außenkante im Übergangsbereich zwischen Außenschenkel und
Basisabschnitt wird durch Material gebildet, das im
Stirnbereich des in der Stanzfolge nachfolgenden E-Kern
bleches ohnehin magnetisch nicht belastet und somit
ungenutzt wäre. Es bildet ein Befestigungsmittel, an dem
eine Kühlhaube, eine Klammer oder eine anderweitige
Armatur eingehängt oder eingerastet werden kann, die den
Magnetkreis zusammenhält.
Bei einem erfindungsgemäßen zweistufigen Stanzver
fahren werden in einem Blechstreifen zunächst die Wickel
fenster ausgestanzt und in einem zweiten Stanzschritt
werden von dem Blechstreifen Abschnitte in Querrichtung
abgetrennt, die dann jeweils die E-Kernbleche bilden. Das
Stanzverfahren ermöglicht die besonders einfache Gestal
tung der Stanzwerkzeuge.
Mit dem erfindungsgemäßen Verfahren werden Kern
bleche mit E- oder U-Schnitt und Rückschlußbleche mit
dazu passendem T-, L- oder I-Schnitt so ausgestanzt, daß
die beim Ausstanzen der Wickelfenster anfallenden Blech
zuschnitte als Joch- oder Rückschlußbleche verwendbar
sind. Durch die Zweiteilung des Rückschlußbleches in ein
zelne Jochbleche entsteht ein wenigstens dreiteiliges
Blechpaket, an dem infolge der stirnseitigen, kreisbogen
förmigen Konturen der Außenschenkel und der Jochbleche
unterschiedliche Luftspalte ohne Deformation von Kern
blechen eingestellt werden können. Die Jochbleche liegen
stirnseitig an den Schenkeln des E- oder U-Kernblechs an,
wodurch der Magnetkreis relativ unempfindlich gegen
Fertigungstoleranzen ist. Bspw. werden Abweichungen der
Schenkellänge und der Jochblechlänge vom Sollwert tole
riert, ohne daß sich die magnetischen Eigenschaften des
Magnetkreises, Luftspaltweiten oder dergleichen wesent
lich ändern würden. Dies ermöglicht eine simple und
robuste Stanztechnik mit einfachen Werkzeugen. Infolge
der sich berührenden kreisbogenförmigen Konturen von
Jochblech und Außenschenkel kann jedes Jochblech an dem
Außenschenkel stirnseitig anliegend über einen größeren
Winkelbereich verschwenkt werden. Dabei entsteht kein
Luftspalt zwischen Jochblech und Außenschenkel.
Vorteilhafterweise kann der als Ausgangsmaterial
dienende Blechstreifen ohne Entstehung von Stanzabfällen
verwendet werden.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform sind die
E-Kernbleche so aus dem Blechband ausgestanzt, daß deren
Schenkel in Längsrichtung des Blechbandes und somit in
Walzrichtung orientiert sind. Stimmt diese mit der magne
tischen Vorzugsrichtung überein, erfolgt der Magnetfluß
eines unter Verwendung der erfindungsgemäßen Kernbleche
aufgebauten Spulenelementes im Bereich der Schenkel des
E-Kernbleches in magnetischer Vorzugsrichtung. Dies gilt
auch für die Jochbleche, die in Längsrichtung aus dem
Blechband ausgestanzt und vor den Stirnseiten des jewei
ligen Außenschenkels und des Mittelschenkels in Querrich
tung angeordnet werden. Somit wird nahezu der gesamte
Magnetkreis in magnetischer Vorzugsrichtung betrieben.
Die Breite des zu verwendenden Blechbandes ist in
der Regel mit dem Außenabstand der Außenschenkel überein
stimmend oder als ganzzahliges Vielfaches davon festge
legt. In allen Fällen wird die abfallose Ausnutzung des
Blechbandes unter Verwendung besonders einfacher Stanz
werkzeuge möglich. Im erstgenannten Fall sind lediglich
zwei Stempel zum Ausstanzen der Wickelfenster und ein
Trennstempel zum Vereinzeln der ersten Kernbleche erfor
derlich. Der Trennstempel trennt die einzelnen Kernbleche
mit Schnittführung in Querrichtung des Blechbandes. Wenn
das erste Kernblech sowohl an seiner von den freien Enden
der Schenkel definierten Seite als auch an seiner davon
abliegenden Rückseite ein und dieselbe Kontur aufweist,
genügt ein Schnitt ohne Anfall von Abfallstücken.
Merkmale vorteilhafter Ausführungsformen und Weiter
bildungen der Erfindung sind Gegenstand von Unteransprü
chen.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 ein Spulenbauelement mit dreiteiligem Magnet
kreis, der aus E-Kernblechen und zweigeteilten
I-Kernblechen aufgebaut ist, in schematisierter
und vereinfachter Darstellung,
Fig. 2 den Magnetkreis des Spulenbauelementes nach
Fig. 1 in montiertem Zustand, in schematisier
ter Darstellung,
Fig. 3 den Magnetkreis nach Fig. 2 in schematisierter
Explosionsdarstellung,
Fig. 4 einen Blechstreifen mit ausgestanzten, als
Jochbleche dienenden Wickelfenstern, der zu
E-Kernblechen zu vereinzeln ist, in einer sche
matisierten Draufsicht,
Fig. 5 einen Magnetkreis in einer abgewandelten Aus
führungsform und in montiertem Zustand, in
schematisierter Darstellung,
Fig. 6 die Kernbleche des Magnetkreises nach Fig. 5,
in Draufsicht, in schematisierter Darstellung,
Fig. 7 ein als Streufeldgerät ausgebildetes Spulenbau
element mit mehrteiligem Magnetkreis, in ver
einfachter Schnittdarstellung,
Fig. 8 einen alternativen Magnetkreis für ein Streu
feldgerät, in schematisierter Darstellung, und
Fig. 9 ein Stanzschema zur Herstellung der Kernbleche
für die Magnetkreise nach den Fig. 7 und 8, in
Prinzipdarstellung.
In Fig. 1 ist ein als Vorschaltdrossel 1 für Gasent
ladungslampen dienendes, induktives Spulenbauelement mit
symbolisch angedeuteten Magnetflüssen F schematisch im
Querschnitt veranschaulicht. Die Vorschaltdrossel 1 weist
einen als Mantelkern ausgebildeten Magnetkreis 2 auf, der
einen E-Kern 3 und zwei Joche 4, 5 enthält. Der E-Kern 3
begrenzt zwischen seinem Mittelschenkel 7 und seinen
Außenschenkeln 8, 9, die sich parallel zueinander von
einem Rücken- oder Basisabschnitt 11 weg erstrecken,
Wickelfenster 12, 13, in denen auf einem Spulenkörper 14
eine den Mittelschenkel 7 umfassende Wicklung 16 aufge
bracht ist. Bei vorteilhaften Ausführungsformen entfällt
der Wickelkörper und die isolierte Wicklung wird direkt
auf den Mittelschenkel aufgeschoben und in den Winkelraum
eingepreßt. Die Spulenköpfe werden mit geeigneten Kappen
abgedeckt.
Eine Kühlhaube 17 hält die Joche 4, 5 an dem E-Kern
3. Die Joche 4, 5 liegen dabei ohne nennenswerte Luft
spalte an dem jeweiligen stirnseitigen Ende 21, 22 der
Außenschenkel 8, 9 an, wohingegen sie mit dem Mittel
schenkel 7 einen Luftspalt 23 definieren, der in der
Regel ungefähr 0,6 mm dick ist. Dies wird durch eine
zwischen den Jochen 4, 5 und dem Mittelschenkel 7 an
geordnete Zwischenlage 24 aus einem geeigneten weichen
Material, wie bspw. Aluminium oder Kunststoff, erreicht.
Die Kühlhaube 17 ist ein im Querschnitt im wesentli
chen U-förmig ausgebildetes Blechprofil, das ausgehend
von einem Rückenabschnitt 26 zwei im Abstand parallel
zueinander angeordnete Schenkel 27, 28 aufweist, die sich
etwa im rechten Winkel zu dem Rückenabschnitt 26 von
diesem weg erstrecken. An seinem jeweiligen freien Ende
weist der Schenkel 27, 28 einen nach innen gebogenen Rand
31, 32 auf, der jeweils einen an dem E-Kern 3 vorgesehe
nen, nasenförmigen Vorsprung 33, 34 hintergreift, wodurch
die Joche 4, 5 gegen die Stirnseiten der Außenschenkel 8,
9 sowie gegen die Zwischenlage 24 gespannt werden. Der
Kraftangriffspunkt ist bei jedem Joch 4, 5 etwa mittig
festgelegt.
Der Magnetkreis der soweit beschriebenen Vorschalt
drossel 1 geht im einzelnen aus Fig. 2 hervor, wobei die
zu seinem Aufbau verwendeten E-Kernbleche 3 sowie Joch
bleche 4, 5 in Fig. 3 gesondert dargestellt und der
Einfachheit wegen mit gleichen Bezugszeichen wie der
E-Kern 3 und die Joche 4, 5 versehen sind. Das E-Kern
blech 3 ist bezüglich einer mittig längs zu dem Mittel
schenkel verlaufenden Symmetrielinie 36 spiegelsymme
trisch ausgebildet. Die nachfolgende Beschreibung des in
Fig. 3 linksseitigen Abschnittes des Magnetkreises 2 und
des E-Kernbleches 3 mit dem Außenschenkel 8 bezieht sich
somit gleichermaßen auf den rechtsseitigen Abschnitt mit
dem Außenschenkel 9 und umgekehrt. Der Außenschenkel 8
ist an seiner bei dem Ende 21 liegenden Stirnseite mit
einer relativ kurzen Schrägkante 37 versehen, die in
einem spitzen Winkel zu der Symmetrielinie 36 und einer
zu der Symmetrielinie 36 parallelen Außenkante 38 des
Außenschenkels 8 angeordnet ist. An die Schrägkante 37
schließt sich ein bis zu dem Wickelfenster 12 führender,
konkaver Kreisbogen 39 mit einem Radius R an. Sein Krüm
mungsmittelpunkt M ist in gerader Verlängerung der das
Wickelfenster 12 begrenzenden Innenkante 40 des Außen
schenkels 8 (9) in einem Abstand S von dem Außenschenkel
8 angeordnet, der mit der Breite W des Wickelfensters
übereinstimmt. Alternativ kann der Krümmungsmittelpunkt in
einem anderen Abstand auf oder neben der gedachten Ver
längerung der Innenkante 40 angeordnet sein.
Der Kreisbogen 39 und die Schrägkante 37 finden sich
praktisch parallelverschoben an der Außenkante des Basis
abschnittes 11 wieder und sind deshalb mit den gleichen
Bezugszeichen, ergänzt durch ein Apostroph, gekennzeich
net.
Das Jochblech 4 stimmt in seiner Außenkontur mit dem
Wickelfenster 13 oder, wenn es gewendet wird, mit dem
Wickelfenster 12 überein, wobei es allerdings etwas
länger sein kann. Insbesondere stimmt die parallel zu der
Symmetrielinie 36 gemessene Breite H des Jochbleches 4
mit der Breite W des Wickelfensters 12 überein. Das
Jochblech 4 ist an seinem in Gebrauch bei dem Außenschen
kel 8 angeordneten Ende im Übergang von seiner dem
E-Kernblech 3 zugewandten Seite zu seiner außenliegenden
Schmalseite mit einer kreisbogenförmig, konvex gekrümmten
Kante 41 versehen, wobei deren Krümmungsradius R mit dem
Krümmungsradius R des stirnseitigen Randes des Außen
schenkels 8 übereinstimmt. Der Krümmungsmittelpunkt M'
ist auf der in montiertem Zustand von dem E-Kernblech 3
abliegenden Randkante 42 in einem Abstand A von seinem
stirnseitigen Ende 43 angeordnet, der mit dem Abstand A
der Innenkante 40 von dem Übergang zwischen dem Kreisbo
gen 39 und der Schrägkante 37 übereinstimmt. In montier
tem Zustand stimmen, wie Fig. 2 veranschaulicht, die
Krümmungsmittelpunkte M und M' überein.
Die in Fig. 3 quer zu der Symmetrielinie zu messende
Länge der Jochbleche 4, 5 ist so bemessen, daß in dem
magnetisch neutralen Bereich 44 ein Toleranzspalt zwi
schen beiden Jochblechen 4, 5 vorhanden ist, die gemein
sam ein I-Kernblech 45 bilden.
Das zwischen dem Außenschenkel 8 und dem Mittel
schenkel 7 ausgebildete Wickelfenster 12 weist im Bereich
des Überganges der Innenkante 40 des Außenschenkels zu
dem Basisabschnitt 11 einen bogenförmigen Randbereich 47
auf, der mit dem Radius R um den Krümmungsmittelpunkt M''
gekrümmt ist. Dieser ist auf dem Außenrand des Mittel
schenkels 7 angeordnet und um den Abstand A von dem
Basisabschnitt 11 entfernt.
Der Basisabschnitt 11 weist in seinem dem Wickel
fenster 12 benachbarten Bereich eine parallel zu der
Symmetrielinie 36 zu messende Dicke D auf, die geringfü
gig kleiner als die rechtwinklig zu der Symmetrielinie 36
zu messende Breite C des Außenschenkels 8 ist. Dies wird
durch den knickfreien Übergang des Basisabschnittes 11 zu
dem Seitenschenkel 8 ermöglicht, infolgedessen hier eine
etwas höhere magnetische Belastung ohne entsprechende
Erhöhung der Streuung möglich ist.
Bei der Herstellung von E-Kernblechen 3 und Joch
blechen 4, 5 wird von einem in Fig. 4 dargestellten
Blechstreifen 50 ausgegangen, der in Längsrichtung (Pfeil
51) durch eine zwei Stempel aufweisende Stanzeinrichtung
geführt wird. Die Stempel weisen eine mit den Wickelfen
stern 12, 13 übereinstimmende Außenkontur auf. In jedem
Stanzschritt wird ein Paar Wickelfenster 12, 13 aus dem
Blechstreifen 50 ausgestanzt, wonach der Blechstreifen 50
um die Länge L eines E-Kernbleches 3 weitertransportiert
wird. Die beim Ausstanzen der Wickelfenster 12, 13 an
fallenden Blechzuschnitte werden gesammelt und als Joch
bleche 4, 5 verwendet.
In einem zweiten Arbeitsschritt wird der Blechstrei
fen 50 entlang der in Fig. 4 gestrichelt dargestellten
Trennlinien 52, vorzugsweise im Gleichtakt zum Stanzen
der Wickelfenster 12, 13 zu E-Kernblechen 3 vereinzelt.
Hierbei genügt eine relativ grobe Justage, bei der le
diglich sichergestellt sein muß, daß der Schnitt in der
Nähe ihres in Fig. 4 oberen Randes durch die Wickelfen
ster 12, 13 führt. Wie ersichtlich, werden die E-Kern
bleche 3 und die Jochbleche 4, 5 aus dem Blechstreifen 50
völlig abfallfrei ausgestanzt. (Die Arbeit in Gegenrich
tung (Pfeil 51') ist möglich, wobei erst Abschnitte
abgetrennt werden, aus denen die Wickelfenster 12, 13
ausgestanzt werden.)
Nachfolgend werden die E-Kernbleche 3 mit jeweils
gleicher Orientierung, d. h. deckungsgleich miteinander zu
einem Blechpaket verbunden. Gleiches gilt für die Joch
bleche 4, 5. Nach Aufschieben des mit der Wicklung 16
versehenen Spulenkörpers 14 auf den Mittelschenkel 7 wird
die Zwischenlage 24 zur Einstellung des Luftspaltes
stirnseitig auf den Mittelschenkel aufgesetzt, wonach die
Joche 4, 5 aufgelegt werden. Mit Aufspannen der Kühlhaube
17 oder einer vergleichbaren Klammer unter Verrastung der
Ränder 31, 32 an den Vorsprüngen 33, 34 ist die Montage
beendet. Es ergibt sich ein Magnetkreis 2, der sowohl bei
seinen Außenschenkeln 8, 9 als auch bei dem Mittelschen
kel 7 als auch bei den Jochen 4, 5 im wesentlichen in
Walzrichtung durchflutet wird, was in der Regel einer
magnetischen Vorzugsrichtung entspricht. Störungen des
Feldverlaufes werden vermieden und es wird eine im we
sentlichen gleichmäßige Durchflutung über den gesamten
Magnetkreis erreicht. Dank der so erreichten, gleichmäßi
gen magnetischen Beanspruchung des Magnetkreises ergibt
sich die Vermeidung von Überlast sowie nicht ausgelaste
ter Bereiche, was eine Materialoptimierung ermöglicht.
Der Luftspalt ist auf ein gewünschtes insbesondere ver
ringertes Maß einstellbar, ohne daß das I-Kernblech 45
deformiert werden müßte. Parasitäre Luftspalte entstehen
nicht, wodurch die Vorschaltdrosseln 1 mit geringem
Aufwand magnetisch eng toleriert gefertigt werden können.
Dies stellt den sicheren Betrieb entsprechend nachge
schalteter Gasentladungslampen, wie bspw. Leuchtstoff
lampen, sicher.
In den Fig. 5 und 6 sind abgewandelte Ausführungs
formen des Magnetkreises 2 veranschaulicht. Abweichend
von dem vorstehenden Magnetkreis 2 sind die Jochbleche 4,
5 an ihren aufeinander zu weisenden Stirnkanten 54, 55
mit einem Radius R1 abschnittsweise kreisbogenförmig
gekrümmt, wobei der Krümmungsmittelpunkt M' mit dem
Krümmungsmittelpunkt des kreisbogenförmigen Überganges
der dem E-Kernblech 3 zugewandten geraden Kante zu dem
Ende 43 übereinstimmt. In der Herstellung wird dies
erreicht, indem die Wickelfenster 12, 13 mit einer ent
sprechend kontourierten Kante K versehen werden, die beim
Vereinzeln der E-Kernbleche 3 abgetrennt wird und sich
dann an der Außenseite des Basisabschnittes 26 wieder
findet.
Der Vorteil dieser Ausführungsformen liegt in der
guten Verschwenkbarkeit der Joche 4, 5 und somit in der
Möglichkeit, unterschiedliche Luftspalte mit geringen
Toleranzen einzustellen, ohne daß Deformationen an dem
Magnetkreis 2 auftreten. Außerdem liegen die Joche 4, 5
aneinander an, was verhindert, daß sie unter Ausbildung
parasitärer Luftspalte zu den Außenschenkeln 8, 9 aufein
ander zu verrutschen.
Eine weitere Ausführungsform eines hier als Streu
feldgerät ausgebildeten Spulenbauelementes 1 ist aus Fig.
7 ersichtlich. Soweit Teile dieser Ausführungsform mit
Teilen oder Elementen der vorstehend beschriebenen Aus
führungsformen übereinstimmen, werden ohne weitere Erläu
terung die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorstehen
den Ausführungsbeispielen verwendet, gegebenenfalls
ergänzt durch Buchstabenindize zur Unterscheidung, wobei
deren Beschreibung entsprechend gilt.
Im Unterschied zu anhand der Fig. 1 bis 6 veran
schaulichten Ausführungsformen ist der Magnetkreis 2a
gemäß Fig. 7 fünfteilig ausgebildet, wobei die außen
liegenden Kernbleche ein U-Kernblech 3a sowie die Joch
bleche 4, 5 sind. Das U-Kernblech 3a entspricht in seiner
Form im wesentlichen einem E-Kernblech 3 ohne Mittel
schenkel, wobei im Übergang zwischen den Außenschenkeln
8, 9 und dem Basisabschnitt 11 anstelle einer Verrundung
eine Ecke ausgebildet ist. Zu dem Magnetkreis 2a gehören
außerdem zwei T-Kernbleche 7a, 7b, die in dem von dem
U-Kernblech 3a und den Jochblechen 4, 5 umschlossenen
Fenster angeordnet sind. Während das T-Kernblech 7a
zwischen seinem in Richtung der Symmetrielinie 36 orien
tierten Querbalken und seinem sich rechtwinklig dazu
erstreckenden Schenkel einen verrundeten Übergang oder
Randbereich 47 aufweist, ist dieser Bereich bei dem
T-Kernblech 7b als rechtwinklige Ecke ausgebildet. Zwi
schen den T-Kernblechen 7a, 7b und den Außenschenkeln 8,
9 sind die Wickelfenster 12a, 12b, 13a, 13b definiert, in
denen die jeweils auf einem Spulenkörper 14 gehaltene
Wicklung 16 untergebracht ist. Die T-Kernbleche 7a, 7b
bilden mit ihren aneinanderliegenden oder in geringem
Abstand parallel zueinander angeordneten, querbalken
artigen Abschnitten eine Art Mittelschenkel für das
U-Kernblech 3a. Mittels Zwischenlagen 24, 24' können
Luftspalte zu den Jochblechen 4, 5 sowie zu dem Basisab
schnitt 11 des U-Kernbleches 3a eingestellt werden. Die
Dicke der Zwischenlagen 24, 24' kann variiert werden,
wobei der Magnetkreis 2a durch entsprechende Verschwen
kung der Jochbleche 4, 5 nahezu beliebig daran anpaßbar
ist, ohne daß parasitäre Luftspalte oder eine Deformation
von Teilen des Magnetkreises 2a auftritt. Gleiches gilt
hinsichtlich der Abmessungen der T-Kernbleche 7a, 7b,
bezüglich derer der Magnetkreis 2a fehlertolerant ist.
Um einen guten Andruck des Joches 45 an die Außen
schenkel 8, 9 und den Mittelschenkel 7 (hier gebildet
durch die T-Kernbleche 7a und 7b) zu ermöglichen, kann
die Kühlhaube 17 an ihrem Rückenabschnitt 26 mit Vor
sprüngen 60a, 60b versehen sein.
In Fig. 8 ist das Stanzschema des Magnetkreises 2a
veranschaulicht. Die T-Kernbleche 7a, 7b sind in dem von
dem U-Kernblech 3a und den Jochblechen 4, 5 umschlossenen
Fenster so angeordnet, daß sie mit ihrem querbalkenarti
gen Abschnitt jeweils an dem Innenrand 40 der Außenschen
kel 8, 9 anliegen. Die T-Kernbleche 7a, 7b stoßen mit
ihren Mittelabschnitten 61, 61b aneinander. Die Mittelab
schnitte 61a, 61b erstrecken sich rechtwinklig zu den
querbalkenartigen Abschnitten der T-Kernbleche 7a, 7b.
Entsprechende Wickelfenster 12, 13 sind hier zwischen den
Mittelabschnitten 61a, 61b und den Jochblechen 4, 5 sowie
den Mittelabschnitten 61a, 61b und dem Basisabschnitt 11
definiert.
Zur Herstellung der U-Kernbleche 3a, der Jochbleche
4, 5 sowie der T-Kernbleche 7a, 7b wird, wie in Fig. 9
dargestellt, von einem Blechstreifen 50 ausgegangen, der
abfallfrei verarbeitet wird. In einem in Fig. 9 bei I
veranschaulichten ersten Stanzschritt werden zunächst ein
Paar Ausnehmungen 62, 63 in fortlaufender Folge in den
Blechstreifen 50 gestanzt, deren Umriß den so erhaltenen
Jochblechen 4, 5 entspricht. Im folgenden können die Aus
nehmungen 62, 63, wie bei P angedeutet, der Positionie
rung des Blechstreifens dienen, indem bspw. entsprechend
geformte Stifte in die Ausnehmungen 62, 63 fassen.
In einem zweiten Stanzschritt, der in Fig. 9 bei II
veranschaulicht ist, wird mit einem entsprechend geform
ten Stempel oder Werkzeug aus dem Blechstreifen 50 der
T-Kernblechabschnitt 7a ausgestanzt. Das verbleibende
T-Kernblech 7b wird in einem dritten Stanzschritt III so
aus dem Blechstreifen 5 ausgestanzt, daß sich eine recht
eckige Öffnung 64 ergibt. Die diese Öffnung 64 umgebenden
Abschnitte des Blechstreifens 50 bilden später den Basis
abschnitt 11 sowie die Außenschenkel 8, 9 eines U-Kern
bleches. Um dieses zu erhalten, wird in einem vierten und
letzten Stanzschritt IV der Blechstreifen 50 quer ge
trennt, wobei an den Außenschenkeln 8, 9 an der gewünsch
ten Stelle die erforderlichen Kreisbögen 39 und Schräg
kanten 37 ausgebildet werden. Die Stanzfolge kann umge
kehrt werden.
Wird die Entstehung von Abfällen inkauf genommen,
kann das T-Kernblech 7a in einem Nachbearbeitungsschritt
im Übergangsbereich zwischen seinem Querbalkenabschnitt
und seinem Mittelabschnitt 61a so ausgestanzt werden, daß
eine rechtwinklige Ecke entsteht.
Anstelle der konkaven Stirnseiten 39 der Außenschen
kel 8, 9 können diese auch konvex bogenförmig gekrümmt
sein. Die Joche 4, 5 sind an ihren Kanten 41 dann ent
sprechend konkav.
Zum Aufbau einer Vorschaltdrossel 1 oder anderer
induktiver Spulenbauelemente dient ein Magnetkreis 2, der
aus E-Kernblechen 3 und I-Kernblechen 45 oder alternativ
U-Kernblechen 3a sowie E- und I-Kernblechen 7a, 7a, 45
aufgebaut ist. Die I-Kernbleche 45 sind zweigeteilt und
durch Jochbleche 4, 5 gebildet. Mit einem kreisbogenför
mig gekrümmten Randbereich liegen die Jochbleche 4, 5 an
übereinstimmend gekrümmten, stirnseitigen Randbereichen
39 der Außenschenkel 8, 9 des E-Kernbleches 3 an. Infolge
dessen sind die Joche 4, 5 von dem Mittelschenkel 7 weg
und auf diesen zu schwenkbar. Eine geeignete Zwischenlage
24 definiert den Abstand der Joche 4, 5 von dem Mittel
schenkel 7, wenn der Magnetkreis 2 mittels einer geeigne
ten Befestigungseinrichtung 17 fixiert ist.
Claims (24)
1. Spulenbauelement, insbesondere Drossel oder
Transformator für Vorschaltgeräte (1) von Gasentladungs
lampen,
mit einem ersten Blechpaket, das aus miteinander übereinstimmenden, wenigstens zweischenkligen Kernblechen (3) übereinstimmenden Zuschnitts deckungsgleich zusammen gesetzt ist, wobei jedes Kernblech (3) jeweils wenigstens einen sich endseitig an den Basisabschnitt (11) anschlie ßenden Außenschenkel (8) aufweist, der an ein Wickelfen ster (12) grenzt,
mit wenigstens einem zweiten Blechpaket, das aus miteinander übereinstimmenden Jochblechen (4) überein stimmenden Zuschnitts deckungsgleich zusammengesetzt ist und das bei einer Berührungsfläche (39, 41) magnetisch mit einem der Außenschenkel (8, 9) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Berührungsfläche (39, 41), bei der das zweite Blechpaket (4) den Außenschenkel (8) des ersten Blechpaketes (3) berührt, im wesentlichen zylindrisch gewölbt ist.
mit einem ersten Blechpaket, das aus miteinander übereinstimmenden, wenigstens zweischenkligen Kernblechen (3) übereinstimmenden Zuschnitts deckungsgleich zusammen gesetzt ist, wobei jedes Kernblech (3) jeweils wenigstens einen sich endseitig an den Basisabschnitt (11) anschlie ßenden Außenschenkel (8) aufweist, der an ein Wickelfen ster (12) grenzt,
mit wenigstens einem zweiten Blechpaket, das aus miteinander übereinstimmenden Jochblechen (4) überein stimmenden Zuschnitts deckungsgleich zusammengesetzt ist und das bei einer Berührungsfläche (39, 41) magnetisch mit einem der Außenschenkel (8, 9) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Berührungsfläche (39, 41), bei der das zweite Blechpaket (4) den Außenschenkel (8) des ersten Blechpaketes (3) berührt, im wesentlichen zylindrisch gewölbt ist.
2. Spulenbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß es ein drittes Blechpaket aufweist, das aus
miteinander übereinstimmenden Jochblechen (5) gleicher
Orientierung und übereinstimmenden Zuschnitts zusammen
gesetzt ist und magnetisch mit einem anderen Außenschen
kel (9) des ersten Blechpaketes verbunden ist, wobei die
Berührungsfläche (39, 41), bei der das dritte Blechpaket
(4) den weiteren Außenschenkel (9) des ersten Blechpake
tes (3) berührt, im wesentlichen zylindrisch gewölbt ist.
3. Spulenbauelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das zweite Blechpaket und das dritte
Blechpaket im Umriß jeweils mit dem Umriß des Wickelfen
sters (12, 13) übereinstimmen.
4. Spulenbauelement nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das erste Blechpaket ein E-Kern mit
einem Mittelschenkel (7) ist, daß das zweite Blechpaket
den Außenschenkel (8) mit dem Mittelschenkel (7) ver
bindet und daß das dritte Blechpaket den Außenschenkel
(9) mit dem Mittelschenkel verbindet.
5. Spulenbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß das zweite Blechpaket auf das erste Blech
paket derart aufgesetzt ist, daß das zweite Blechpaket
bei einer Belastung in Richtung des Außenschenkels (8)
unter Vermeidung eines parasitären Luftspaltes bei der
Berührungsfläche (39, 41) an das erste Blechpaket ange
drückt wird.
6. Spulenbauelement nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß die Blechpakete mittels einer Halteein
richtung in Bezug aufeinander ortsfest aneinander gehal
ten sind.
7. Kernblechsatz, insbesondere für Drosseln oder
Transformatoren von Vorschaltgeräten für Gasentladungs
lampen,
mit einem wenigstens zweischenkligen Kernblech (3), das mit weiteren Kernblechen (3) übereinstimmenden Zu schnitts deckungsgleich zu einem Blechpaket zusammen setzbar ist, wobei das erste Kernblech (3) zwei sich endseitig an einen Basisabschnitt (11) anschließende Außenschenkel (8, 9) aufweist,
mit einem Rückschlußkernblech (45), das mit weiteren Rückschlußkernblechen (45) übereinstimmenden Zuschnitts deckungsgleich zu einem Blechpaket zusammensetzbar ist, wobei das Rückschlußkernblech (45) dazu eingerichtet ist, magnetisch mit den Außenschenkeln (8, 9) des ersten Kernbleches (3) verbunden zu werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Außenschenkel (8) des wenigstens zweischenkligen Kernblechs (3) an seinem freien Ende (21) eine im wesentlichen kreisbogenförmig gekrümmte Kontur (39) aufweist, und
daß das Rückschlußkernblech (45) an seinem dem Außenschenkel (8) des zumindest zweischenkligen Kern bleches zugewandten Enden einen im wesentlichen kreisbo genförmig gekrümmten Rand (41) aufweist, dessen Krümmung mit der Krümmung der Kontur (39) übereinstimmt.
mit einem wenigstens zweischenkligen Kernblech (3), das mit weiteren Kernblechen (3) übereinstimmenden Zu schnitts deckungsgleich zu einem Blechpaket zusammen setzbar ist, wobei das erste Kernblech (3) zwei sich endseitig an einen Basisabschnitt (11) anschließende Außenschenkel (8, 9) aufweist,
mit einem Rückschlußkernblech (45), das mit weiteren Rückschlußkernblechen (45) übereinstimmenden Zuschnitts deckungsgleich zu einem Blechpaket zusammensetzbar ist, wobei das Rückschlußkernblech (45) dazu eingerichtet ist, magnetisch mit den Außenschenkeln (8, 9) des ersten Kernbleches (3) verbunden zu werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens ein Außenschenkel (8) des wenigstens zweischenkligen Kernblechs (3) an seinem freien Ende (21) eine im wesentlichen kreisbogenförmig gekrümmte Kontur (39) aufweist, und
daß das Rückschlußkernblech (45) an seinem dem Außenschenkel (8) des zumindest zweischenkligen Kern bleches zugewandten Enden einen im wesentlichen kreisbo genförmig gekrümmten Rand (41) aufweist, dessen Krümmung mit der Krümmung der Kontur (39) übereinstimmt.
8. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Rückschlußkernblech (45) in zwei von
einander getrennte Jochbleche (4, 5) unterteilt ist.
9. Kernblechsatz nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet,
daß das erste Kernblech (3) ein E-Kernblech ist, von dessen Basisabschnitt (11) sich parallel zu den Außen schenkeln (8, 9) ein Mittelschenkel (7) weg erstreckt, der mit den Außenschenkeln (8, 9) Wickelfenster (12, 13) definiert,
daß jedes Wickelfenster (12, 13) im Übergangsbereich von dem jeweiligen Außenschenkel (8, 9) zu dem Basis abschnitt (26) eine mit der Kontur (39) eines der Außen schenkel (8, 9) übereinstimmende Berandung aufweist, und
daß der Umriß eines Jochbleches (4, 5) jeweils im wesentlichen mit dem Umriß des Wickelfensters (12, 13) übereinstimmt.
daß das erste Kernblech (3) ein E-Kernblech ist, von dessen Basisabschnitt (11) sich parallel zu den Außen schenkeln (8, 9) ein Mittelschenkel (7) weg erstreckt, der mit den Außenschenkeln (8, 9) Wickelfenster (12, 13) definiert,
daß jedes Wickelfenster (12, 13) im Übergangsbereich von dem jeweiligen Außenschenkel (8, 9) zu dem Basis abschnitt (26) eine mit der Kontur (39) eines der Außen schenkel (8, 9) übereinstimmende Berandung aufweist, und
daß der Umriß eines Jochbleches (4, 5) jeweils im wesentlichen mit dem Umriß des Wickelfensters (12, 13) übereinstimmt.
10. Kernblechsatz nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Jochblech (4) an seinen beiden einander
gegenüberliegenden Enden jeweils einen kreisbogenförmig
konvex gekrümmten Rand (54, 41) aufweist, wobei die
beiden gekrümmten Ränder (54, 41) jeweils einen Krüm
mungsmittelpunkt (M') definieren.
11. Kernblechsatz nach Anspruch 10, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden Ränder (54, 41) einen gemein
samen Krümmungsmittelpunkt (M') definieren.
12. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der in montiertem Zustand an dem Außen
schenkel (8) stirnseitig anliegende Rand (41) des Rück
schlußbleches (45) um einen Mittelpunkt (M) gekrümmt ist,
der auf einem Schnittpunkt des von dem Kernblech (3)
abliegenden Rand (39) des Rückschlußbleches (45) und
einer Fluchtlinie angeordnet ist, die die gerade Ver
längerung eines Innenrandes (40) des Außenschenkels (8)
ist.
13. Kernblechsatz nach Anspruch 8, dadurch gekenn
zeichnet, daß die beiden einander gegenüberliegend an
geordneten Jochbleche (4, 5) zueinander spiegelsymme
trisch ausgebildet sind.
14. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß das wenigstens zweischenklige Kernblech (3)
an seinem äußeren Rand im Übergang von dem Außenschenkel
(8, 9) zu dem Basisabschnitt (11) einen kreisbogenförmig
gekrümmten Eckbereich aufweist.
15. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Außenschenkel (8, 9) des wenigstens
zweischenkligen Kernblechs (3) an seinem freien Ende eine
Kontur aufweist, die mit der Außenkontur des ersten
Kernbleches (3) in dem Übergangsbereich des Außenschen
kels (8, 9) zu dem Basisabschnitt (11) übereinstimmt.
16. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß jeder Außenschenkel (8, 9) des wenigstens
zweischenkligen Kernblechs (3) an seinem von dem freien
Ende abliegenden Außenrand einen spitzwinklig berandeten
Vorsprung (33, 34) aufweist.
17. Kernblechsatz nach Anspruch 7, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Basisabschnitt (11) an seiner schmal
sten Stelle eine geringere Breite (D) aufweist als die
Außenschenkel (8, 9).
18. Verfahren zur Herstellung von Kernblechen und
Blechpaketen, insbesondere für Drosseln oder Transforma
toren von Vorschaltgeräten (1) für Gasentladungslampen,
bei dem nach vorgegebenem Zuschnitt aus einem Blech band (50) E- oder U-Kernbleche (3) mit einem Basisab schnitt (11) und mit zwei zueinander im wesentlichen parallelen Außenschenkeln (8, 9) sowie gegebenenfalls einem Mittelschenkel (7) , die zwischeneinander paarweise Wickelfenster (12, 13) definieren, sowie Rückschlußkern bleche (45) ausgestanzt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in ein Blechband (50) fortlaufend Öffnungen eingestanzt werden, deren Form den Rückschlußblechen (45) entspricht, und
daß von dem mit Öffnungen versehenen Blechband (50) in einem späteren Arbeitsschritt Abschnitte abgetrennt werden, die die E- oder U-Kernbleche (3) bilden.
bei dem nach vorgegebenem Zuschnitt aus einem Blech band (50) E- oder U-Kernbleche (3) mit einem Basisab schnitt (11) und mit zwei zueinander im wesentlichen parallelen Außenschenkeln (8, 9) sowie gegebenenfalls einem Mittelschenkel (7) , die zwischeneinander paarweise Wickelfenster (12, 13) definieren, sowie Rückschlußkern bleche (45) ausgestanzt werden,
dadurch gekennzeichnet,
daß in ein Blechband (50) fortlaufend Öffnungen eingestanzt werden, deren Form den Rückschlußblechen (45) entspricht, und
daß von dem mit Öffnungen versehenen Blechband (50) in einem späteren Arbeitsschritt Abschnitte abgetrennt werden, die die E- oder U-Kernbleche (3) bilden.
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die beim Ausstanzen der Wickelfenster (12, 13)
erhaltenen Blechabschnitte als Jochbleche (4, 5) ver
wendet werden, und daß jedes Rückschlußblech (45) aus
zwei Jochblechen (4, 5) zusammengesetzt wird, die ein
ander stirnseitig gegenüberliegen.
20. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die E- oder U-Kernbleche (3) so aus dem Blech
band (50) ausgestanzt werden, daß die Schenkel (7, 8, 9)
des E- oder U-Kernbleches (3) in Längsrichtung des
Blechbandes (50) liegen.
21. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß die Breite des Blechbandes (50) mit dem Außen
abstand der Außenschenkel (8, 9) voneinander oder mit
einem ganzzahligen Vielfachen davon übereinstimmt.
22. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net,
daß die bei der Herstellung der Kernbleche (3, 4, 5)
in einem ersten Schritt in das Blechband (50) gestanzten
Öffnungen Wickelfenster (12, 13) sind, die an den in
einem späteren Arbeit schritt vereinzelten E- oder U-Kernblechen
auszubilden sind.
23. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeich
net, daß der Basisabschnitt (11) hinsichtlich seiner
Außenkontur in dem Vereinzelungsschritt übereinstimmend
mit einer Kontur festgelegt wird, die von den Stirnseiten
der Außenschenkel (8, 9) und gegebenenfalls des Mittel
schenkels (7) definiert ist.
24. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich
net, daß die E- oder U-Kernbleche (3) und die Jochbleche
(4, 5) nach Zuschnitt jeweils zu einzelnen Paketen zu
sammengefaßt werden, die nachfolgend zu einem vollständi
gen Magnetkreis (2) zusammengesetzt und mittels einer
Armatur (17) aneinander fixiert werden, wobei ein ge
wünschter Luftspalt ausschließlich durch Zwischenlegen
eines Materials (24) geringer Permeabilität zwischen die
Jochbleche (4, 5) und einen Mittelschenkel (7, 7a, 7b)
eingestellt wird, die anderenends ohne nennenswerten
Luftspalt verschwenkbar an den Außenschenkeln (8, 9)
anliegen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996145098 DE19645098C2 (de) | 1996-11-01 | 1996-11-01 | Drossel und Verfahren zu deren Herstellung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1996145098 DE19645098C2 (de) | 1996-11-01 | 1996-11-01 | Drossel und Verfahren zu deren Herstellung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE19645098A1 true DE19645098A1 (de) | 1998-05-14 |
| DE19645098C2 DE19645098C2 (de) | 2000-09-21 |
Family
ID=7810404
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1996145098 Expired - Fee Related DE19645098C2 (de) | 1996-11-01 | 1996-11-01 | Drossel und Verfahren zu deren Herstellung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE19645098C2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19920094A1 (de) * | 1999-05-03 | 2000-11-09 | Bayerische Motoren Werke Ag | Elektromagnet mit einem Blechpaket |
| EP1056101A3 (de) * | 1999-05-27 | 2001-09-26 | Samsung Electronics Co., Ltd. | Hochspannungstransformator mit Kühlrippen |
| DE102004012436A1 (de) * | 2004-03-12 | 2005-09-29 | Vossloh-Schwabe Deutschland Gmbh | Kernblech für induktives Bauelement |
| DE102014206469A1 (de) * | 2014-04-03 | 2015-10-08 | SUMIDA Components & Modules GmbH | Drossel und drosselkern |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102007050382B4 (de) * | 2007-10-22 | 2012-07-19 | Braun Gmbh | Induktionsspulenanordnung zur Energieübertragung von einer Ladestation zu einem Elektrogerät |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975652C (de) * | 1951-07-13 | 1962-04-12 | Siemens Ag | Schichtkern fuer Transformatoren, Drosseln und aehnliche Geraete |
| DE2638780A1 (de) * | 1975-09-03 | 1977-03-17 | Leuenberger H | Mantelfoermiger magnetkern fuer einen transformator oder eine induktionsspule |
| EP0042898A1 (de) * | 1980-06-30 | 1982-01-06 | S.A Clarel | Geblechter Magnetkern mit Luftspalt und Verfahren zum Justieren des Luftspalts |
| DE2933781C2 (de) * | 1979-08-21 | 1982-10-07 | Fa. Hermann Schwabe, 7067 Urbach | Verfahren zum Herstellen E-förmiger Kernbleche und I-förmiger Rückschlußbleche einer Drossel oder eines Transformators insbesondere für Gasentladungslampen |
-
1996
- 1996-11-01 DE DE1996145098 patent/DE19645098C2/de not_active Expired - Fee Related
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975652C (de) * | 1951-07-13 | 1962-04-12 | Siemens Ag | Schichtkern fuer Transformatoren, Drosseln und aehnliche Geraete |
| DE2638780A1 (de) * | 1975-09-03 | 1977-03-17 | Leuenberger H | Mantelfoermiger magnetkern fuer einen transformator oder eine induktionsspule |
| DE2933781C2 (de) * | 1979-08-21 | 1982-10-07 | Fa. Hermann Schwabe, 7067 Urbach | Verfahren zum Herstellen E-förmiger Kernbleche und I-förmiger Rückschlußbleche einer Drossel oder eines Transformators insbesondere für Gasentladungslampen |
| EP0042898A1 (de) * | 1980-06-30 | 1982-01-06 | S.A Clarel | Geblechter Magnetkern mit Luftspalt und Verfahren zum Justieren des Luftspalts |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19920094A1 (de) * | 1999-05-03 | 2000-11-09 | Bayerische Motoren Werke Ag | Elektromagnet mit einem Blechpaket |
| EP1056101A3 (de) * | 1999-05-27 | 2001-09-26 | Samsung Electronics Co., Ltd. | Hochspannungstransformator mit Kühlrippen |
| DE102004012436A1 (de) * | 2004-03-12 | 2005-09-29 | Vossloh-Schwabe Deutschland Gmbh | Kernblech für induktives Bauelement |
| DE102004012436B4 (de) * | 2004-03-12 | 2006-04-20 | Vossloh-Schwabe Deutschland Gmbh | Kernblech für induktives Bauelement |
| EP1575065A3 (de) * | 2004-03-12 | 2008-07-09 | Vossloh-Schwabe Deutschland GmbH | Kernblech für induktives Bauelement |
| DE102014206469A1 (de) * | 2014-04-03 | 2015-10-08 | SUMIDA Components & Modules GmbH | Drossel und drosselkern |
| US10170231B2 (en) | 2014-04-03 | 2019-01-01 | SUMIDA Components & Modules GmbH | Choke and choke core |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19645098C2 (de) | 2000-09-21 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69527333T2 (de) | Drosselspule | |
| DE68906607T2 (de) | Zündspule. | |
| EP0196406B1 (de) | Verfahren zur Herstellung U-förmiger Kernbleche | |
| DE102004041931B4 (de) | Zündspule | |
| DE2933781C2 (de) | Verfahren zum Herstellen E-förmiger Kernbleche und I-förmiger Rückschlußbleche einer Drossel oder eines Transformators insbesondere für Gasentladungslampen | |
| DE2920365C2 (de) | ||
| DE19645098C2 (de) | Drossel und Verfahren zu deren Herstellung | |
| DE3402036C1 (de) | Verfahren zum Herstellen E-förmiger Kernbleche und I-förmiger Rückschlußbleche einer Drossel oder eines Transformators, insbesondere für Gasentladungslampen | |
| DE2344403C3 (de) | Vorschaltgerät für Leuchtstofflampen, Drosselspule o.dgl.induktives Gerät | |
| DE2650929A1 (de) | Vorschaltgeraet u.dgl. mit im wesentlichen abfallos gestanzten e- und i-foermigen kernblechen | |
| EP0198492B1 (de) | Polarisiertes elektromagnetisches Relais | |
| CH416817A (de) | Magnetkern, insbesondere für Transformatoren oder Drosseln | |
| DE2722394B2 (de) | Kernblechaufbau für nachrichtentechnische u.dgl. Zwecke geeignete Kleintransformatoren | |
| DE102004012436B4 (de) | Kernblech für induktives Bauelement | |
| EP0240737B1 (de) | Vorschaltdrossel, insbesondere für Gasentladungslampen | |
| DE2652171A1 (de) | Vorschaltgeraet u.dgl. mit e- und i-foermigen kernblechen | |
| DE2428076C2 (de) | Transformator oder Drossel mit mindestens einer Drahtwicklung | |
| DE2745701C2 (de) | Dreischenkliger Blechschichtkern und Verfahren zu dessen Herstellung | |
| DE3842885C1 (de) | ||
| DE2306370A1 (de) | Induktionswicklung | |
| DE2638780A1 (de) | Mantelfoermiger magnetkern fuer einen transformator oder eine induktionsspule | |
| DE2153399C3 (de) | Verfahren zum Herstellen eines aus Joch und Anker bestehenden magnetischen Kreises | |
| EP0580131A2 (de) | Verfahren zur Herstellung einer Drossel oder eines Transformators mit aus zwei U-förmigen Blechen gebildeten E-förmigen Kernblechen | |
| DE824372C (de) | Dreiphasiger Eisenkern fuer elektrische Induktionsgeraete | |
| DE3902621C2 (de) |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |