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DE3610028C2 - Wendevorrichtung für Rafflamellenstores - Google Patents

Wendevorrichtung für Rafflamellenstores

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DE3610028C2
DE3610028C2 DE19863610028 DE3610028A DE3610028C2 DE 3610028 C2 DE3610028 C2 DE 3610028C2 DE 19863610028 DE19863610028 DE 19863610028 DE 3610028 A DE3610028 A DE 3610028A DE 3610028 C2 DE3610028 C2 DE 3610028C2
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    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B9/00Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
    • E06B9/24Screens or other constructions affording protection against light, especially against sunshine; Similar screens for privacy or appearance; Slat blinds
    • E06B9/26Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds
    • E06B9/28Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable
    • E06B9/30Lamellar or like blinds, e.g. venetian blinds with horizontal lamellae, e.g. non-liftable liftable
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Description

Die Erfindung betrifft eine Wendevorrichtung für Raff­ lamellenstores nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei dieser bekannten Wendevorrichtung (DE-PS 32 05 491) ist der Steuerteil ein unter Federkraft stehender Schieber, der beim Absenken des Lamellenstores im Drehweg eines Anschlages des Wendeelementes liegt. Sobald er am Schieber zur Anlage kommt, wird das Wendeelement am Weiterdrehen gehindert, wenn die Aufwickelwelle weiter zum Absenken des Lamellenstores gedreht wird. Am Ende des Absenkvor­ ganges wird der Schieber durch einen Auslöser verschoben, so daß der Anschlag des Wendeelementes freikommt, welches dann in seine die Lamellen schließende Lage gedreht werden kann. Zur Betätigung des Schiebers ist der Auslöser radial beweglich am freien Ende einer parallel zur Aufwickel­ welle verlaufenden Feder angeordnet, die den Wickelbereich der Wickeltrommel durchquert. Ist das Zugelement auf die Wickeltrommel aufgewickelt, dann drückt es die Feder radial zusammen, wodurch der Auslöser vollständig im Wendeelement zurückgezogen ist. Wenn die Jalousie voll­ ständig abgesenkt ist, ist auch das Zugelement von der Wickeltrommel abgewickelt. Dadurch wird die den Wickel­ bereich der Wickeltrommel durchquerende Feder freigegeben, so daß der Auslöser radial nach außen verschoben wird und mit dem Schieber in Berührung kommt und ihn über eine Schrägfläche gegen eine Federkraft verschiebt. Dadurch kommt der Anschlag des Wendeelementes vom Schieber frei, so daß das als Schraubenfeder ausgebildete Reibelement die Auf­ wickeltrommel wieder reibschlüssig umgibt und das Wende­ element in Wellendrehrichtung mitnimmt, so daß die Lamellen in ihre Schließlage gedreht werden. Diese Wende­ vorrichtung ist konstruktiv aufwendig, da zum Verstellen des Schiebers in seine beiden verschiedenen Stellungen die Feder, der Auslöser sowie entsprechende Ausnehmungen im Wendeelement und in der Wickeltrommel erforderlich sind. Infolge dieses konstruktiven Aufwandes ist die Wendevorrichtung verhältnismäßig teuer in der Herstellung und in der Montage. Außerdem besteht die Gefahr, daß die den Auslöser betätigende Feder mit der Zeit erlahmt, so daß er den Schieber nicht mehr zuverlässig am Ende des Absenkvorganges verschieben kann.
In dem DE-GM 19 62 237 ist eine Einrichtung zum Absenken einer Jalousie beschrieben, die nach dem Prinzip des aus der Textilverarbeitung bekannten Fadenfühlers funktioniert. Dabei wird das Zugelement für die Jalousie über eine verschwenkbare oder verschiebbare Sperrklinke geführt. Sofern das Zugelement unter dem Gewicht der Lamellen gespannt ist, wird die Sperrklinke in eine Lösestellung bewegt und bei fehlender Zugspannung erfolgt eine selbsttätige Verstellung in die Sperrposition.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die gattungsge­ mäße Wendevorrichtung so auszubilden, daß sie bei kon­ struktiv einfachem Aufbau unter Verwendung nur einer geringen Zahl von Bauteilen zuverlässig die Lamellen in die verschiedenen Lagen beim Absenken und Hochziehen des Lamellenstores dreht.
Diese Aufgabe wird bei der gattungsgemäßen Wendevor­ richtung erfindungsgemäß mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
Bei der erfindungsgemäßen Wendevorrichtung durchsetzt das Zugelement den Steuerteil. Wird der Lamellenstore abge­ senkt, dann befindet sich die Durchtrittsöffnung für das Zugelement auf der einen Seite der die Achse der Aufwickel­ welle enthaltenden Axialebene. Da das Zugelement Abstand von ihr hat, wird der Steuerteil beim Absenken in dieser Lage gehalten, in welcher der Steuerteil im Bewegungsweg des Anschlages des Wendeelementes liegt. Das Wendeelement kann darum nur so weit gedreht werden, bis sein Anschlag am Zwischenanschlag des Steuerteiles zur Anlage kommt. Dann wird das Wendeelement beim weiteren Drehen der Auf­ wickelwelle gegen Drehen gesperrt, so daß nur noch das Zugelement von der Wickeltrommel abgewickelt wird. In der beschriebenen Anschlagstellung nehmen die Lamellen während der weiteren Absenkbewegung eine Zwischenstellung ein. Am Ende der Absenkbewegung befindet sich die Durchtritts­ öffnung auf der anderen Seite der Axialebene, so daß der Steuerteil nunmehr in der entgegengesetzten Richtung vom Zugelement belastet und in dieser Stellung gehalten wird. Der Zwischenanschlag des Steuerteiles befindet sich in dieser Lage außerhalb des Bewegungsbereiches des Anschlages des Wendeelementes, so daß es in seine die Lamellen schließende Endstellung gedreht werden kann. Bei abge­ senktem Lamellenstore befinden sich somit die Lamellen in ihrer Schließlage. Bei der erfindungsgemäßen Wende­ vorrichtung wird der Steuerteil unmittelbar durch das Zugelement in seine die Zwischenstellung der Lamellen bestimmende Lage verstellt. Zusätzliche Bau­ elemente, wie Feder oder Auslöser, sind nicht er­ forderlich. Dadurch hat die Wendevorrichtung einen kon­ struktiv sehr einfachen Aufbau, ist kostengünstig in der Herstellung und läßt sich außerdem einfach montieren.
Vorteilhaft steht das Zugelement stets unter Zugspannung, so daß der Steuerteil zuverlässig in seiner jeweiligen Stellung durch das Zugelement gehalten wird. Das gespannte Zugelement hat darüber hinaus eine wesentliche höhere Verschleißfestigkeit als ein beispielsweise bei abge­ senktem Lamellenstore gelockertes Zugelement. Die Lamellen bewegen sich nämlich durch Windbewegungen ständig, so daß ein lockeres Zugelement mit den Rändern der Durch­ trittsöffnungen der Lamellen in Berührung kommt und dadurch einem starken Verschleiß ausgesetzt ist. Ist hingegen das Zugelement gespannt, besteht eine solche Ge­ fahr nicht mehr. Da vorteilhaft das Zugelement stets unter Zugspannung steht, kann die Jalousienhöhe über die Länge des Zugelementes einfach eingestellt werden. Diese Ein­ stellung ist wesentlich einfacher als die Einstellung der Jalousienhöhe über die Tragorgane.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform gemäß Anspruch 4 sind die beiden Gegenanschläge, mit denen die Anschläge des Wendeelementes in den beiden Endstellungen (Schließ- und Offenstellung) zusammenwirken, ebenfalls am Steuerteil vor­ gesehen. Beim Einsetzen des Steuerteiles in die Wende­ vorrichtung ist somit die Zuordnung sämtlicher Gegenan­ schläge und des Zwischenanschlages zu den Anschlägen des Wendeelementes vorgegeben, so daß aufwendige Ausrichtarbei­ ten bei der Montage entfallen können.
Bei der bevorzugten Ausbildung gemäß Anspruch 9 ist die Wickeltrommel mit einem Anschlag versehen, der am Ende der Absenkbewegung des Lamellenstores am Zwischenanschlag des Steuerteiles zur Anlage kommt. Dadurch wird die Auf­ wickelwelle gegen weiteres Drehen in Abwickelrichtung ge­ sperrt. Infolge dieser Ausbildung sind keine aufwendigen Spindelsperren und dergleichen notwendig, wie sie bei bekannten Wendevorrichtungen zum Sperren der Aufwickel­ welle in der einen Drehrichtung vorgesehen sind.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den wei­ teren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen darge­ stellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Wendevorrichtung für Rafflamellenstores, teilweise in Ansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 2 teilweise in Stirnansicht und teilweise im Radialschnitt die Wendevorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Zwischenstellung beim Ablassen des Rafflamellenstores,
Fig. 3 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 die Wendevorrichtung in einer Endstellung nach dem Absenken des Rafflamellenstores und bei geschlos­ sener Stellung der Lamellen,
Fig. 4 in einer Darstellung entsprechend Fig. 2 die Wendevorrichtung in einer Stel­ lung beim Hochziehen des Rafflamellen­ stores.
Die Wendevorrichtung für Rafflamellenstores hat ein Ge­ häuse 1, in dem eine Aufwickelwelle 2 drehbar gelagert ist. Auf ihr sitzt drehfest eine Wickeltrommel 3, auf die ein Zugband 4 aufwickelbar ist. Auf der Aufwickelwelle 2 sitzt außerdem ein Wendeelement 5, das hülsenförmig aus­ gebildet ist und relativ zur Aufwickelwelle 2 drehbar ist. Die drehfeste Verbindung zwischen dem Wendeelement 5 und der Aufwickelwelle 2 wird durch eine Schraubenfeder 6 her­ gestellt, die auf der Aufwickelwelle sitzt und von einem Teil des hülsenförmigen Wendeelementes 5 umgeben ist. Die beiden Enden der Schraubenfeder 6 ragen radial durch etwa diametral einander gegenüberliegende Öffnungen 7 und 8 des Wendeelementes nach außen. Die Enden der Schrauben­ feder 6 bilden Anschläge 9 und 10, denen Gegenanschläge 11 bis 13 an einem Schieber 14 zugeordnet sind. Er ist auf einem Boden 15 des Gehäuses 1 senkrecht zur Achse der Aufwickelwelle 2 verschiebbar. Auf dem Wendeelement 5 sind die Enden zweier Leiterschnüre 16 befestigt, mit denen (nicht dargestellte) Lamellen des Rafflamellenstores in bekannter Weise in verschiedene Lagen gedreht werden können.
Der Schieber 14 hat einen auf dem Gehäuseboden 15 auf­ liegenden Grundkörper 17, von dem ein konzentrisch zum Wendeelement 5 verlaufender Steg 18 absteht (Fig. 2). Er verläuft mit Abstand vom Wendeelement 5 über einen Um­ fangswinkel von etwa 90°. Die Stirnseite des Steges 18 bildet den Gegenanschlag 11 für das eine Schraubenfederende 9, das axial abgewinkelt ist, damit es mit dem Gegenan­ schlag 11 zusammenwirken kann.
Der Schieber 14, der auf der dem Wendeelement 5 zuge­ wandten Seite der Wickeltrommel 3 liegt, hat auf seiner von der Wickeltrommel abgewandten Seite einen quer ab­ stehenden, axial zur Aufwickelwelle 2 verlaufenden Steg, der den Gegenanschlag 12 für das Federende 10 bildet (Fig. 4). Der weitere Gegenanschlag 13 des Schiebers 14 wird am Übergang vom Steg 18 zum Grundkörper 17 gebildet (Fig. 4).
Unterhalb der Wickeltrommel 3 ist der Schieber 14 mit einem auf dem Gehäuseboden 15 aufliegenden Ansatz 19 ver­ sehen (Fig. 1), der eine Durchtrittsöffnung 20 für das Zugband 4 aufweist.
Wenn die Lamellen hochgezogen sind und das Zugband 4 voll­ ständig auf die Wickeltrommel 3 aufgewickelt ist, liegt der Schieber 14 mit seiner einen, axial zur Aufwickelwelle 2 verlaufenden Stirnseite 21 (Fig. 2) an einer Gehäuse­ seitenwand 22 an. Der Schieber 14 wird in dieser An­ schlagstellung durch das Zugband 4 gehalten, das unter dem Gewicht der (nicht dargestellten) Endlamelle des Rafflamellenstores steht, so daß es straff gespannt ist. Die Lage der Durchtrittsöffnung 20 im Schieber 14 ist so gewählt, daß die Durchtrittsöffnung 20 beim Herablassen des Lamellenstores einen Abstand 23 von einer durch die Achse 24 der Aufwickelwelle 2 gehenden axialen Vertikal­ ebene 25 hat (Fig. 2). Dadurch befindet sich das Zugband 4 beim Herablassen des Lamellenstores im Bereich zwischen dieser Axialebene 25 und der Gehäuseseitenwand 22. Der an die Wickeltrommel 3 anschließende Teil des Zugbandes 4 befindet sich somit ebenfalls zwischen der Axialebene 25 und der Gehäuseseitenwand 22. Infolge dieses zwischen der Axialebene 25 und dem Zugband 4 wirksamen Hebelarmes wird der Schieber 14 beim Herablassen des Lamellenstores fest gegen die Gehäuseseitenwand 22 gedrückt.
Zum Herablassen des Lamellenstores wird die Aufwickel­ welle 2 im Uhrzeigersinn gedreht. Über die Schraubenfeder 6, die als Reibkupplung wirkt, wird das Wendeelement 5 so weit mitgenommen, bis sein in dieser Drehrichtung vorn liegender Anschlag 9 an der Stirnseite 11 des Steges 18 des Schiebers 14 zur Anlage kommt (Fig. 2). Bei dieser Drehbewegung des Wendeelementes 5 werden die Leiter­ schnüre 16 mitgenommen, so daß die Lamellen gedreht werden. Sobald die Anschlagstellung gemäß Fig. 2 erreicht ist, kann das Wendeelement 5 beim weiteren Drehen der Aufwickelwelle 2 im Uhrzeigersinn nicht gedreht werden. In dieser Anschlagstellung nehmen die Lamellen eine Zwischenstellung ein, in der sie halb geöffnet sind.
Durch den am Gegenanschlag 11 des Schiebers 14 anliegenden Anschlag 9 wird die Schraubenfeder 6 beim weiteren Drehen der Aufwickelwelle 2 aufgeweitet, so daß der Reibschluß zwischen ihr und dem Wendeelement aufgehoben wird. Dadurch dreht nur noch die Aufwickelwelle 2 mit der Wickeltrommel 3, so daß der Lamellenstore abgelassen wird.
Ist der Lamellenstore vollständig herabgelassen, ist auch das Zugband 4 von der Wickeltrommel 3 abgewickelt. Die Aufwickelwelle 2 wird dann noch im Uhrzeigersinn gering­ fügig weitergedreht, bis die Befestigungsstelle 26 des Zugbandendes auf der Wickeltrommel 3 auf der von der Ge­ häuseseitenwand 22 abgewandten Seite der Axialebene 25 liegt (Fig. 3). Das unter dem Gewicht der (nicht darge­ stellten) Endlamelle des Lamellenstores stehende Zug­ band 4 liegt dann ebenfalls auf der anderen Seite der Axialebene 25 (Fig. 3). Beim Durchgang durch die Axialebene 25 wird der Schieber 14 von der Gehäuseseitenwand 22 weg zur gegenüber­ liegenden Gehäusewand 27 geschoben, an der er mit seiner anderen Stirnseite 28 unter der Kraft des gespannten Zugbandes 4 anliegt, das einen Abstand 23′ von der Axialebene 25 hat.
Beim Verschieben des Schiebers 14 in die in Fig. 3 darge­ stellte Endstellung kommt der Steg 18 außer Eingriff mit dem Schraubenfederende 9. Sie kann sich dann entspannen, so daß die Schraubenfeder 6 das Wendeelement 5 beim Drehen der Auf­ wickelwelle 2 mitnehmen kann, bis der Anschlag 9 am Gegenanschlag 13 des Schiebers 14 zur Anlage kommt. Durch diese Zusatzdrehbewegung des Wendeelementes 5 werden die Lamellen über die Leiterschnüre in ihre Schließstellung gedreht. Da das Federende 9 abgewinkelt ist, kann es den gekrümmt verlaufenden Steg 18 des Schiebers 14 hinter­ greifen (Fig. 3).
Damit die Aufwickelwelle 2 nicht weiter im Uhrzeigersinn gedreht werden kann, ist an der Wickeltrommel 3 ein quer von ihr abstehender Drehanschlag 29 vorgesehen, der beim weiteren Drehen der Aufwickelwelle 2 im Uhrzeigersinn mit der Stirnseite 11 des Steges 18 des Schiebers 14 in Be­ rührung kommt, wenn er seine in Fig. 3 dargestellte End­ lage einnimmt. Dadurch ist ein weiteres Drehen der Auf­ wickelwelle 2 im Uhrzeigersinn zuverlässig verhindert.
Soll der Lamellenstore wieder hochgezogen werden, wird die Aufwickelwelle 2 aus der Stellung gemäß Fig. 3 entgegen Uhrzeigersinn gedreht. Die Wickeltrommel 3 wird hierbei im Gegenuhrzeigersinn mitgenommen. Auch das Wendeelement 5 wird über die Schraubenfeder 6 von der Aufwickelwelle 2 in Drehrichtung mitgenommen. Dadurch werden die Lamellen über die Leiterschnüre 16 in ihre Offenstellung gedreht, in der die Lamellen bei hängendem Store etwa horizontal liegen. Diese Stellung ist erreicht, wenn das Schrauben­ federende 10 am Gegenanschlag 12 des Schiebers 14 zur An­ lage kommt (Fig. 4). Dadurch wird das Wendeelement 5 am weiteren Drehen gehindert und beim weiteren Drehen der Aufwickelwelle 2 der Reibschluß zwischen ihr und dem Wende­ element 5 aufgehoben. Die Aufwickelwelle 2 mit der Wickel­ trommel 3 wird weiter im Gegenuhrzeigersinn gedreht, bis der Lamellenstore hochgezogen und das Zugband 4 auf die Wickeltrommel aufgewickelt ist. Sobald beim Drehen in Gegenuhrzeigersinn das Zugband 4 über die Axialebene 25 hinaus gelangt, wird der Schieber 14 aus der in Fig. 3 dar­ gestellten einen Anschlagstellung in die andere, in den Fig. 2 und 4 dargestellte Endlage zurückgeschoben.
Bei dieser Ausführungsform wird unmittelbar durch das Zugband 4 der Schieber 14 gesteuert, so daß er beim Herab­ lassen des Lamellenstores zunächst in einer die Zwischen­ stellung der Lamellen bestimmenden Lage bleibt (Fig. 2) und nach Herablassen des Lamellenstores den Schieber 14 unmittelbar in seine die geschlossene Endstellung der Lamellen bestimmende Lage verschoben wird.
Es ist möglich, zur Unterstützung der Verschiebebewegung des Schiebers 14 aus der Stellung gemäß Fig. 2 in die Stellung gemäß Fig. 3 eine Druckfeder vorzusehen, die den Schieber 14 in Richtung auf die in Fig. 3 dargestellte Endlage belastet. Das Zugband 4 würde dann den Schieber 14 gegen die Kraft einer solchen Druckfeder in der An­ schlagstellung gemäß Fig. 2 beim Herablassen des Lamellen­ stores halten.
Damit der Schieber 14 in der beschriebenen Weise in die verschiedenen Stellungen geschoben werden kann, muß das Zugband 4 unter dem Gewicht der Endlamelle stehen, damit der Schieber durch das Zugband in der jeweiligen Anschlag­ stellung gemäß Fig. 2 oder Fig. 3 gehalten wird. Bei einer anderen (nicht dargestellten) Ausführungsform ist der Schieber so ausgebildet, daß er in die Endstellung gemäß Fig. 3 verschoben wird, sobald das Zugband 4 nicht mehr unter Spannung steht, sondern gelockert ist. Dies ist dann der Fall, wenn die Endlamelle des Lamellenstores in die untere Endlage gelangt und dort abgestützt ist. Dann kann sich das Zugband 4 beim weiteren Drehen der Aufwickelwelle 2 entspannen. Der Schieber steht hierbei unter der Kraft einer Druckfeder, die den Schieber bei gelockertem Zug­ band in die Anschlagstellung gemäß Fig. 3 verschiebt, so daß das Wendeelement 5 in seine Endlage schwenken und die Lamellen in die Schließstellung drehen kann. Sobald das Zugband 4 wieder gespannt wird, also beim Hochziehen des Lamellenstores, wird der Schieber in der beschriebenen Weise vom Zugband gegen die Kraft der Druckfeder unmittel­ bar in seine Ausgangslage zurückgeschoben. Bei dieser Ausführungsform muß die Länge des Zugbandes 4 nicht genau an die Länge des herabgelassenen Lamellenstores ange­ paßt werden, wie dies beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 4 erforderlich ist. Bei der dargestellten Aus­ führungsform muß das Zugband 4 stets unter dem Gewicht der Endlamelle des Lamellenstores stehen, um den Schieber 14 zuverlässig in die verschiedenen Stellung verschieben zu können. Bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform, bei der die Lage des Schiebers von der Spannung im Zugband 4 abhängt, ist eine solche Längenanpassung des Zugbandes 4 nicht erforderlich. Sobald die Endlamelle des Lamellen­ stores beim Herablassen in die Endstellung gelangt und die Aufwickelwelle weitergedreht wird, entspannt das Zug­ band, weil die Endlamelle sich in ihrer Endlage befindet und dort abgestützt ist.

Claims (9)

1. Wendevorrichtung für Rafflamellenstores, mit einer Auf­ ziehwelle (2), auf der drehfest eine Wickeltrommel (3) für ein Zugelement (4) sitzt und die ein Wendeelement (5) trägt, an dem die Enden von Tragteilen (16) für die Lamellen befestigt sind und das über mindestens ein Reibschlußelement (6), vorzugsweise eine Schraubenfeder, reibschlüssig mit der Aufziehwelle (2) verbunden und zwischen zwei Gegenanschlägen (12, 13) relativ zu ihr drehbar ist, und mit einem Steuerteil (14), der einen mit einem Anschlag (9) des Wendeelementes (5) zusammen­ wirkenden Zwischenanschlag (11) aufweist, an dem der Anschlag (9) des Wendeelementes (5) beim Absenken bei einer Zwischenstellung der Lamellen zur Anlage kommt, und der bei abgesenktem Lamellenstore in eine den An­ schlag (9) des Wendeelementes (5) freigebende Stellung verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil (14) quer zur Achse (24) der Auf­ ziehwelle (2) verschiebbar ist und eine Durchtrittsöff­ nung (20) für das Zugelement (4) aufweist, die in der Absenk- und in der Schließstellung des Lamellenstores auf verschiedenen Seiten einer durch die Achse (24) der Aufziehwelle (2) gehenden vertikalen Axialebene (25) liegt, von der das Zugelement (4) jeweils einen Abstand (23, 23′) aufweist, und daß das Zugelement (4) unter dem Gewicht der Endlamelle unmittelbar den Steuerteil (14) in seinem die Zwischenstellung der Lamellen bestimmende Lage ver­ stellt.
2. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steuerteil (14) in seine die Schließ­ stellung der Lamellen bestimmenden Lage unmittelbar durch das Zugelement (4) verstellbar ist.
3. Wendevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuer­ teil (14) mittels einer Druckfeder in seine die Schließstellung der Lamellen bestimmende Lage verstell­ bar ist.
4. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil (14) die beiden Gegenanschläge (12, 13) für die Anschläge (9, 10) des Wendeelementes (5) aufweist.
5. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch, gekennzeichnet, daß der Steuerteil (14) einen koaxial zur Deckeltrommel (3) verlaufenden Steg (18) aufweist, der mit dem Zwischenanschlag (11) versehen ist.
6. Wendevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Zwischenanschlag (11) durch die Stirnseite des Steges (18) gebildet ist.
7. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerteil (14) in bei­ den Endstellungen an Seitenwänden (22, 27) eines Gehäu­ ses (1) abgestützt ist.
8. Wendevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekenn­ zeichnet, daß der Steuerteil (14) durch das Zugelement (4) an der jeweiligen Gehäuseseitenwand (22, 27) an­ liegend gehalten ist.
9. Wendevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Wickeltrommel (3) einen Anschlag (29) aufweist, der am Ende der Absenkbewegung des Lamellenstores am Zwischenanschlag (11) des Steuer­ teiles (14) zur Anlage kommt.
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