DE3608892A1 - Werkzeug zum ausschneiden von punktschweissstellen - Google Patents
Werkzeug zum ausschneiden von punktschweissstellenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein Werkzeug zum Ausschnei
den von Punktschweißstellen gemäß dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1.
Es sind bereits eine Reihe derartiger Werkzeuge bekannt, bei
denen das Problem der Befestigung des Fräsers und des Zen
trierdorns unterschiedlich gelöst ist. So ist aus der US-DS
31 04 564 ein Werkzeug zum Aufschneiden von Punktschweiß
stellen bekannt, bei dem der Fräser auf den Halter ge
schraubt ist, in dem eine Führungsbohrung zur Aufnahme
des Zentrierdorns vorgesehen ist. Bedingt durch den Zu
sammendrückvorgang der Druckfeder im Betrieb des Fräswerk
zeugs und die schlagartige Freigabe des Zentrierdorns nach
erfolgtem Ausschneidevorgang der Schweißstelle muß dafür
Sorge getragen werden, daß der Zentrierdorn in dieser
Phase des Betriebs nicht aus dem Halter herausgleitet. Zu
diesem Zweck ist der Halter mit einer Stufenbohrung ver
sehen, die einen Anschlag für einen Kopf des Zentrier
dorns bildet, der von der Rückseite des Halters in das
Werkzeug eingeführt wird.
Um die Befestigung des Fräsers am Halter zu vereinfachen
ist in der DE-OS 28 23 104 ein Werkzeug gemäß dem Ober
begriff des Patentanspruchs 1 vorgeschlagen, bei dem der
Fräser mit einem im Durchmesser abgesetzten, der Schneide
abgewandten Haltezylinder versehen ist, der in eine ent
sprechende Passungsausnehmung des Halters eingesetzt ist.
In dieser Passungsausnehmung wird der Fräser durch eine
radial in den Halter eingedrehte Madenschraube gehalten,
über die gleichzeitig die Drehmomentübertragung von Halter
aui den Fräser bewerkstelligt wird. Die Sicherung des
Zentrierdorns erfolgt durch einen gesonderten Reibkörper,
der mit der Außenumfangsfläche des Zentrierdorns in Reib
kontakt bringbar ist. Um bei dieser Gestaltung des Werk
zeugs eine zuverlässige Drehmomentübertragung bereit
stellen zu können, muß die Madenschraube entweder sehr
fest in eine entsprechende Ausnehmung des Fräsers gedreht
oder aber in eine entsprechend tief ausgebildete Ausneh
mung des Fräsers eingreifen. In beiden Fällen ergibt
sich der Nachteil, daß ein schnelles Auswechseln des
Fräsers mit einfachen Handgriffen nicht möglich ist,
ohne Gefahr zu laufen, daß die Verbindung zwischen Halter
und Fräser bei längerem Gebrauch ausschlägt.
Um das Austauschen des Fräsers zu vereinfachen ist aus
der DE-PS 32 12 143 ein Werkzeug gemäß dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 1 bekannt, bei der die Mitnahme des
Fräsers dadurch erfolgt, daß eine Schwalbenschwanzver
bindung zwischen Fräser und Halter vorgesehen wird und
der Zentrierdorn den Fräser mittig bezüglich des Halters
fixiert. Da zur schnellen Auswechselbarkeit eine Spiel
passung zwischen Zentrierdorn und Fräser einerseits bzw.
Halter andererseits vorgesehen sein muß, sind gesonderte
Maßnahmen erforderlich, um ein Herausgleiten des Zentrier
dorns zu verhinden, wenn die zu bearbeitenden Blechteile
vom Fräser durchschnitten sind. Zu diesem Zweck ist der
Zentrierdorn abgestuft ausgebildet und die Führungsbohrung
im Halter im Durchmesser größer als die Zentrierbohrung im
Fräser gestaltet.
Mit diesem Werkzeug kann zwar der Fräser schnell ausge
wechselt und der Zentrierdorn auch zuverlässig vor
Herausfallen gesichert werden. Bei dieser Gestaltung
können sich jedoch herstellungstechnische Schwierigkeiten
ergeben, da es zur Übertragung größerer Drehmomente er
forderlich ist, die Schwalbenschwanz-Passungsflächen
äußerst exakt auszubilden, um ein Ausschlagen dieser
formschlüssigen Verbindung sicher zu verhindern.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein
Werkzeug zum Ausschneiden von Punktschweißstellen gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 zu schaffen, das
bei einfacher Herstellbarkeit eine sichere Mitnahme des
Fräsers und dessen einfache Auswechselbarkeit gewähr
leistet.
Diese Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Erfindungsgemäß erfolgt eine klare räumliche Trennung
zwischen den Teilen der Verbindungen zwischen Fräser und
Halter, die die Drehmomentübertragung einerseits und die
axiale Sicherung relativ zum Halter andererseits bewerk
stelligen sollen. Dadurch gelingt es nicht nur, sämtliche
Bestandteile des Werkzeugs so auszubilden, daß ausschließ
lich eine Rundbearbeitung der Werkstücke erforderlich wird,
sondern es wird darüber hinaus in vorteilhafter Weise die
Voraussetzung dafür geschaffen, daß das Auswechseln des
Fräsers sehr schnell erfolgen kann. Da der Sicherungs-
Gewindestift erfindungsgemäß lediglich noch für die
axiale Lagesicherung des Fräsers bezüglich des Halters
sorgen muß, muß der Eingriffkontakt dieses Sicherungs-
Gewindestifts mit dem Fräser nur sehr gering sein, um
diese Aufgabe zu erfüllen. Das Auswechseln des Fräsers
kann deshalb bereits dann vorgenommen werden, wenn der
Gewindestift lediglich einen Bruchteil einer Umdrehung
ausführt, wodurch der Fräser bereits in axialer Richtung
freigegeben wird. Dadurch ist auch die Gefahr erheblich
eingedämmt, daß sich die Ausnehmung im Fräser für den
Sicherungs-Gewindestift bei längerem Gebrauch abnützt.
Es ergibt sich somit nicht nur ein leichter herstell
bares, sondern auch im Dauereinsatz zuverlässigeres
Werkzeug.
Mit der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 2 läßt sich
das Werkzeug zusätzlich vereinfachen. Die Herstellung
des Fräsers erfordert für diese Weiterbildung lediglich
die zusätzliche Anbringung einer Längsnut, für die ein
Fingerfräser herangezogen werden kann. Dadurch wird bei
dieser Weiterbildung diejenige Fläche so groß wie möglich
gemacht, auf der sich der Mitnehmerstift zur Übertragung
des Drehmoments am Fräser abstützt. Die Flächenpressung
zwischen Mitnehmerstift und Fräsernut wird auf diese
Weise verhältnismäßig klein gehalten, so daß größere
Drehmomente auf den Fräser übertragen werden können,
selbst wenn der Fräser einen im Durchmesser verhältnis
mäßig großen Zentrierdorn führt.
Die Weiterbildung gemäß Patentanspruch 3 entlastet den
Sicherungs-Gewindestift und den Mitnehmerstift und gibt
dem Fräser eine optimale Abstützung zur Aufnahme der
Vorschubkräfte.
Mit der Weiterbildung gemäß Patentanspruch 4 ergibt sich
eine Lösung, die das Herstellungsverfahren des Werkzeugs
zusätzlich vereinfacht, ohne daß dadurch in Kauf genommen
werden müßte, daß der Zentrierdorn in ungünstigen Bela
stungszuständen aus dem Halter bzw. Fräser herausgeschleu
dert wird. Dies geschieht dadurch, daß der Zentrierdorn
mit seinem der Spitze abgewandten und besonders gestalte
ten Endabschnitt mit der Druckfeder derart in Funktions
eingriff steht, daß der Dorn lediglich zusammen mit der
Druckfeder aus dem Halter herausbewegt werden könnte.
Dadurch eröffnet sich jedoch die Möglichkeit, die Druck
feder selbst und/oder die Aufnahmebohrung für die Druck
feder dazu heranzuziehen, den Dorn im Halter zu sichern.
Besonders einfach gelingt dies mit der Weiterbildung
gemäß Patentanspruch 5. Bei entsprechend großer Anzahl
der Windungen genügt bereits ein sehr kleiner Reibkontakt
mit der Innenoberfläche der Aufnahnebohrung, um den
Zentrierdorn in dem Moment, in dem der Fräser das zu
bearbeitende Bauteil durchdringt, in kürzester Zeit ab
zubremsen, so daß ein Herausschleudern des Zentrierdorns
samt Feder vermieden wird. Da der Zentrierdorn vorzugs
weise lediglich im Fräser mit Spielpassung geführt ist
und die Bohrung zur Aufnahme der Feder in der Regel einen
größeren Durchmesser als die Innenbohrung des Fräsers
aufweist, ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß im
Übergangsbereich zwischen Innenbohrung des Halters und
Innenbohrung des Fräsers eine kleine Stufe entsteht,
gegen die die vorderste Windung der Druckfeder anschlägt,
falls der Zentrierdorn bei großer Vorspannkraft der Druck
feder besonders weit aus dem Fräser herausbewegt werden
sollte.
Wenn die Bohrung zur Aufnahme der Feder gemäß Patent
anspruch 8 ausgebildet ist, ergibt sich nicht nur eine
sehr einfache Herstellbarkeit, sondern darüber hinaus
der zusätzliche Vorteil, daß eine große Fläche der Blind
bohrung zur Erzeugung der oben angesprochenen Verzöge
rungswirkung bereitgestellt wird. Dies ermöglicht es
ferner, die Federkonstante der Druckfeder so auszulegen,
daß bei den zu erwartenden axialen Verschiebungen des
Zentrierdorns stets eine ausreichende Andrückkraft der
Zentrierdornspitze an die Punktschweißstelle bereitge
stellt wird, um den Fräser ordnungsgemäß zu zentrieren.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind Gegenstand der übrigen
Unteransprüche.
Nachstehend wird anhand schematischer Zeichnung ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seiten
ansicht des Werkzeugs zum Ausschneiden von Punkt
schweißstellen,
Fig. 2 eine teilweise im Schnitt gezeigte Seiten
ansicht des im Werkzeug gemäß Fig. 1 eingesetzten
Fräsers,
Fig. 3 eine Teilansicht des Fräsers gemäß Fig. 2
bei einer Blickrichtung entlang des Pfeils III
in Fig. 2, und
Fig. 4 eine Seitenansicht des im Werkzeug gemäß
Fig. 1 eingesetzten Zentrierdorns.
Das Werkzeug zum Ausschneiden von Punktschweißstellen,
die zur Verbindung von Blechen dienen, ist in Fig. 1 mit
der Bezugsziffer 1 bezeichnet. Das Werkzeug besteht aus
drei hauptsächlichen Teilen, von denen ein Halter mit der
Bezugsnummer 2, ein darin auswechselbar eingesetzter
Fräser mit der Bezugsnummer 3 und ein darin geführter
Zentrierdorn mit der Bezugsnummer 4 gekennzeichnet ist.
Der Fräser 3 ist im einzelnen in den Fig. 2 und 3
dargestellt, während der Zentrierdorn im einzelnen aus
der Fig. 4 hervorgeht.
Der Fräser 3 weist an seinem einen Ende eine Anzahl von
Zähnen 6 auf, die nicht näher beschrieben werden sollen,
da sie im wesentlichen in herkömmlicher Weise ausgebil
det sind. Der Fräser besitzt eine zylindrische geschliffe
ne Außenoberfläche, die mit Spielpassung in eine Führungs
ausnehmung 8 des Halters eingesetzt ist. Die Führungsaus
nehmung 8 geht über eine Radialschulter 10 in eine Blind
bohrung 12 über, in der eine Druckfeder 14 aufgenommen
ist. Die Feder 14 stützt sich mit ihrem inneren Ende an
einem Grund 16 der Blindbohrung 12 und mit ihrem anderen
Ende an einer Radialschulter 17 des Zentrierdorn 4 ab.
Mit den letzten den Zentrierdorn 4 benachbarten Windungen
18, 20 und 22 steht die Druckfeder 14 mit einem Konus
zapfen 24 in Eingriff, der - wie im einzelnen aus Fig. 4
hervorgeht - von einem Kegelstumpf gebildet ist, der sich
zur Radialschulter 17 hin verjüngt. Die letzten Windungen
18 bis 22 der Druckfeder 14 sind so angeordnet, daß sie
bevorzugterweise über die gesamte Länge des Konuszapfens
24 an diesem anliegen, so daß eine quasi formflüssige
Verbindung zwischen Druckfeder 14 und Zentrierdorn 4
vorliegt.
Der Außendurchmesser der Druckfeder 14 ist zumindest über
eine gewisse Länge derart auf den Innendurchmesser der
Blindbohrung 12 abgestimmt, daß im gezeigten Zustand ein
geringfügiger Reibeingriffkontakt zwischen Windungen der
Druckfeder 14 und der Innenoberfläche der Bohrung 12 auf
rechterhalten ist. Dadurch wird der Zentrierdorn 4 in der
in Fig. 1 dargestellten Lage gehalten.
Der Zentrierdorn 4 besitzt eine zylindrische Außenfläche
26, die mit Spielpassung eine bevorzugterweise geschliffene
zylindrische Innenoberfläche 28 des Fräsers 4 durchragt.
Die Spitze 30 steht im entspannten Zustand der Feder 14
um ein bestimmtes Maß M von den Zähnen 6 des Fräsers 3
vor. Man erkennt aus der Darstellung gemäß Fig. 1, daß
in diesem Zustand ein hinterer Abschnitt 32 des Zentrier
dorns 4 in die Bohrung 12 ragt, die jedoch keine Passungs
fläche mehr für den Zentrierdorn 4 bildet, aber zumindest
im Durchmesser so gestaltet ist, daß der Dorn mit Spiel in
der Bohrung 12 verschiebbar ist.
Das Werkzeug 1 wird mit einem Spannabschnitt 34 des
Halters 2 in eine Werkzeugaufnahme eingespannt, um den
Fräser 3 in die Bewegung zu versetzen. Zur Drehmoment
übertragung ist ein radial in den Halter eingepreßter
Mitnehmerstift 36 vorgesehen, der mit Passung in einen
Axialschlitz 38 des Fräsers 3 eingreift. Der Axialschlitz
38 erstreckt sich von der Radialschulter 10 zuge
wandten Stirnseite 40 um ein solches Maß in axialer
Richtung auf die Zähne 6 zu, daß im Schlitzgrund 42 bei
vollständig eingeschobenem Fräser 3 ein Abstand zum
Mitnehmerstift 36 verbleibt. Der Mitnehmerstift 36 er
streckt sich radial gerade soweit nach innen, daß er
den Zentrierdorn 4 mit seiner innen liegenden Stirnfläche
noch nicht berührt.
Um den Fräser 3 in axialer Richtung gegen Herausfallen
zu sichern, ist zum Mitnehmerstift 36 versetzt, ein
Sicherungs-Gewindestift 44 bevorzugterweise ebenfalls
radial in den vorderen Abschnitt des Halters 2 geschraubt.
Mit seiner Spitze 46 greift der Sicherungs-Gewindestift
44 in eine bevorzugterweise kegelförmige Ausnehmung 48
ein, die im einzelnen in Fig. 2 dargestellt ist. Für die
Ausnehmung 48 genügt eine sehr geringe Tiefe, um die
axiale Sicherungsfunktion übernehmen zu können.
Das vorstehend beschriebene Werkzeug funktioniert wie
folgt. Wenn der Spannabschnitt 34 in Drehbewegung ver
setzt wird, erfolgt über den Mitnehmerstift 36 die Dreh
momentübertragung auf den Fräser 3. Bei Betätigung des
Vorschubs gelangt zunächst die Spitze 30 des Zentrier
dorns 4 in Kontakt mit dem zu bearbeitenden Werkstück.
Mit der Vorschubbewegung wird die Spitze 30 gegen die
Kraft der Druckfeder 14 mit zunehmender Kraft unter all
mählicher Beseitigung des Überstandsmaßes M gegen das
Werkstück gepreßt, so daß der Fräser über die Passungs
flächen 26 und 28 geführt in Kontakt mit
dem Werkstück gelangt. Die Schneiden 6 schneiden nun
die Schweißpunktstelle in Form eines Kreisplättchens
aus dem Werkstück heraus, wobei die Druckfeder 14 immer
weiter zusammengedrückt wird. Sobald das herauszuschnei
dende Kreisplättchen vom Werkstück getrennt ist, wird
die in der Druckfeder 14 gespeichterte Energie freige
setzt, wodurch der Zentrierdorn 4 aus der Bohrung 12
herausbewegt wird. Diese Bewegung erfolgt unter einer
beispielsweise ständigen Verzögerungswirkung, die durch
den Reibkontakt der Windungen der Druckfeder 14 mit der
Innenoberfläche der Bohrung 12 bereitgestellt wird.
Zum Wechseln des Fräsers 3 ist lediglich erforderlich,
daß der Sicherungs-Gewindestift 44, der bevorzugterweise
mit einer Innensechskant-Ausnehmung 50 versehen ist,
geringfügig nach außen gedreht wird, wodurch der Fräser
3 aus der Führungsausnehmung 8 herausgleiten kann.
Die Erfindung schafft somit ein Werkzeug zum Aufschneiden
von Punktschweißstellen, das einen Halter, einen Fräser
und einen Zentrierdorn aufweist. Im vorderen Teil des
Halters ist der Fräser auswechselbar, sowie dreh- und
verschiebefest aufgenommen. Im Fräser wiederum ist
gleitend verschiebbar ein Zentrierdorn geführt, der
mittels einer Druckfeder, die im inneren des Halters
aufgenommen ist, federnd gegen das zu bearbeitende Werk
stück gedrückt wird. Der Fräser weist in dem dem Schneide
abschnitt abgewandten Bereich einen Axialschlitz zur Auf
nahme eines mit Passung eingreifenden Mitnehmerstifts
und bevorzugterweise dazu in Umfangrichtung versetzt
eine Ausnehmung auf, in die ein Sicherungs-Gewindestift
schraubbar ist. Mit dieser Gestaltung des Werkzeugs
ergeben sich Vorteile bei der Herstellung, beim Aus
wechseln und bezüglich der Standzeit des Fräsers.
Claims (10)
1. Werkzeug zum Ausschneiden von Punktschweißstellen, mit
einem Halter, in dessen vorderem Teil auswechselbar dreh
und verschiebefest ein Fräser aufgenommen ist, und einem
Zentrierdorn, der gleitend verschiebbar geführt den Fräser
durchragt und sich über die seiner Zentrierspitze abge
wandte Stirnseite an einer Schrauben-Druckfeder abstützt,
die in einer Ausnehmung des Halters aufgenommen ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Fräser (3) in dem seinem
Schneidenabschnitt (6) abgewandten Bereich einen Axial
schlitz (38) zur Aufnahme eines mit Passung eingreifenden
Mitnehmerstifts (36) und dazu versetzt eine Ausnehmung
(48) aufweist, in die ein Sicherungs-Gewindestift (44)
schraubbar ist.
2. Werkzeug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Axialschlitz (38) von einem die gesamte Wandstärke
des Fräsers (3) durchdringenden Einschnitt einer Stirn
seite (40) des Fräsers (3) gebildet ist.
3. Werkzeug nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Stirnseite (40) eine Planfläche aufweist, für die im
Halter (2) eine Anschlagfläche (10) vorgesehen ist.
4. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Halter (2) eine dem Außendurch
messer des Zentrierdorns (4) angepaßte Bohrung (12)
aufweist, in der die Druckfeder (14) aufgenommen ist,
die mit ihrem einen Endabschnitt bevorzugterweise über
mehrere Windungen (18, 20, 22) auf einem Zentrierdorn-
Konuszapfen (24) sitzt, der eine sich zum freien Ende
erweiternde Konizität hat.
5. Werkzeug nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Feder (14) in Reibkontakt mit der Innenoberfläche
der Bohrung (12) steht.
6. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (48) im Fräser (3)
von einer Ansenkung gebildet ist.
7. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet, daß für den Zentrierdorn (4) eine Spiel
passung im Fräser (3) vorgesehen ist.
8. Werkzeug nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Bohrung (12) im Halter (2) eine
Blindbohrung mit einem Lägen- zu Dicken-Verhältnis im
Bereich von 6 bis 10 ist.
9. Werkzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch
gekennzeichnet, daß die Ausnehmung (48) im Fräser (3)
zum Axialschlitz (38) in Umfangsrichtung und bevorzugter
weise in Axialrichtung versetzt angeordnet ist.
10. Werkzeug nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch
gekennzeichnet, daß die Feder (14) lediglich mit ihrem
dem Zentrierdorn (4) abgewandten Bereich mit der Bohrung
(12) in Reibkontakt steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863608892 DE3608892A1 (de) | 1986-03-17 | 1986-03-17 | Werkzeug zum ausschneiden von punktschweissstellen |
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Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE3608892A1 true DE3608892A1 (de) | 1987-10-01 |
| DE3608892C2 DE3608892C2 (de) | 1988-09-22 |
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ID=6296578
Family Applications (1)
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| DE19863608892 Granted DE3608892A1 (de) | 1986-03-17 | 1986-03-17 | Werkzeug zum ausschneiden von punktschweissstellen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3608892A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2668405A1 (fr) * | 1990-10-31 | 1992-04-30 | Thieblemont Georges | Ensemble de decoupe comportant un dispositif d'ejection. |
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|---|---|---|---|---|
| DE9309536U1 (de) * | 1993-06-26 | 1993-09-02 | Cedima Diamantwerkzeug- und Maschinenhandelsgesellschaft mbH, 29227 Celle | Diamant-Trockenbohrkrone mit Zentrierbohrer |
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- 1986-03-17 DE DE19863608892 patent/DE3608892A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3608892C2 (de) | 1988-09-22 |
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