DE3038465A1 - Ansenkbohrkopf - Google Patents
AnsenkbohrkopfInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B51/00—Tools for drilling machines
- B23B51/10—Bits for countersinking
- B23B51/108—Bits for countersinking having a centering drill
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B31/00—Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
- B23B31/02—Chucks
- B23B31/10—Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
- B23B31/12—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
- B23B31/1207—Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving obliquely to the axis of the chuck in a plane containing this axis
- B23B31/1238—Jaws movement actuated by a nut with conical screw-thread
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Description
BESCHREIBUNG
Die Erfindung bezieht sich auf einen Ansenkbohrkopf und betrifft
insbesondere einen Bohrkopf mit einer Mehrzahl von Backen und einer Einrichtung zur Veranlassung derselben, simultan zu divergieren
oder zu konvergieren, um zwischen sich Bohrer verschiedener Durchmesser aufzunehmen und einzuspannen.
Beim Löcherbohren und Ansenken oder Entgraten oder zylindrischen Versenken oder Stirnflächenfräsen wird üblicherweise
nach dem Bohren des Loches ein weiterer Arbeitsgang mit einem Schraubenbohrer größeren Durchmessers oder einem Ansenk-Schneidewerkzeug
ausgeführt. Das Umspannen des Werkzeuges im Bohrkopf erfordert zusätzliche Zeit, und das Ergebnis ist
oftmals unbefriedigend, da der Schraubenbohrer mit größerem Durchmesser oder das Ansenkwerkzeug nicht genau oder vorschriftsmäßig
mit dem bereits ausgebildeten Loch zentriert werden können, was infolge des Schiagens des Werkzeuges zu
einer rauhen und vielkantigen Ansenkung führt.
Es ist bekannt, Ansenkungen zu schaffen, die in der Lage sind, in koaxialem Eingriff zu sein auf Bohrern, wobei ein Werkzeug
gewöhnlich die Form eines durch eine Feststellschraube abnehmbar bzw. auswechselbar auf dem Bohrer gehaltenen Zylinders bzw.
einer Muffe und Schneidkanten zur Ansenkung des durch den Bohrer gebildeten Loches aufweist. Es sind auch britische Patentschriften
Nr. 1 378 868 und 1 378 869 bekannt, die sich auf einen Ansenkbausatz zur Befestigung an einem Schraubenbohrer
beziehen mit einer axialen Bohrung zur Aufnahme des Bohrers und einer longitudinalen Unterteilung in zwei Hälften, von
denen jede eine Schneidkante aufweist, und einer Einrichtung zum Zusammenhalten der Hälften und Befestigen an dem Bohrer.
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Es ist auch eine britische Patentschrift Nr. 1 498 841 bekannt, die
sich auf eine Änsenk- und/oder Versenkungsvorrichtung bezieht mit einem Schneidwerkzeug bzw. Messer und einem Einsteckende,
das mit einem Bohrmaschinenfutter in Eingriff sein kann, wobei eine Bohrung axial durch das Einsteckende und Messer gebildet
wird zur Aufnahme eines Schraubenbohrers, der durch eine Feststellschraube lösbar befestigt wird.
Jedes dieser Werkzeuge ist so ausgeführt, daß es auf einen Bohrer mit einem bestimmten Durchmesser paßt, und daher ist für
jede Bohrergröße ein separates Ansenk-Schneidewerkzeug erforderlich.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Bohrkopf zu schaffen, der einstellbar ist zur Aufnahme von Bohrern eines Durchmesser-Bereiches
und der darüberhinaus in der Lage ist, die mit diesen Bohrern ausgebildeten Löcher schnell und genau anzusenken bzw.
auszufrasen.
Diese Aufgabe wird durch einen Bohrkopf der eingangs beschriebenen
Art gelöst, der gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet ist, daß wenigstens eine der Backen an ihrem Ende eine
Schneidkante aufweist, die anliegt an einem mit den Backen in Eingriff befindlichen Bohrer, und die in einer Ebene im
wesentlichen radial zu der Achse eines mit den Backen in Eingriff befindlichen Bohrers verläuft.
Weitere Merkmale und Zweckmäßigkeiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Figuren. Von den Figuren zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Ansenk— bohrkopfes, welcher sich in Eingriff befindet mit
einem Schraubenbohrer;
Fig. 2 eine Bodenansicht des in Fig. 1 gezeigten Bohrfutters und Bohrers;
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Fig. 3 eine halbgeschnittene Ansicht des Futters, bei dem
sich die Backen in völlig geöffneter Position befinden; und
Fig. 4 eine halbgeschnittene Ansicht eines Futters, das modifiziert ist zum zylindrischen Versenken und zum
Stirnflächenfräsen.
Jeder der in den Zeichnungen dargestellten Bohrköpfe ist im
allgemeinen vom konventionell geführten Dreibackentyp mit einem Körper 10, in dem schräg verlaufende Führungen 11 ausgebildet
sind für drei ähnlich konvergierende Backen 12, deren Bohrer-Einspannkanten
13 parallel zu und in gleichen Abständen von der Achse des Bohrkopfes bzw. Futters verlaufen. Jede der Backen 12
ist ausgebildet mit einer Zahnung 14, die sich in Eingriff befindet
mit einem Gewindering 15, der befestigt ist in einem
drehbar an dem Futterkörper angeordneten Ring 16. Der Ring
kann gedreht werden mittels eines verzahnten Betätigungsschlüssels (nicht dargestellt) vom üblichen Typ, drehbar in jedem aus
einer Anzahl von radialen Löchern 17 in dem Futterkörper, wobei der verzahnte Schlüssel in Eingriff gelangt mit einer in dem
Ring ausgebildeten Zahnung 18. Eine Drehung des Ringes in eine Richtung veranlaßt die Backen 12, aus dem Futterkörper heraus
und auf diese Weise gegeneinander bewegt zu werden, eine Drehung des Ringes in die entgegengesetzte Richtung veranlaßt
die Backen, in eine zurückgezogene Stellung und voneinander entfernt bewegt zu werden.
Der äußere Endteil oder Rand von jeder der Backen 12 ist ausgebildet
mit einer Schneidkante 19, die in einer Ebene radial zur Futterachse liegt und durch die Bohrereinspannkante 13 der Backe
hindurchgeht. Wenn, wie in den Figuren 1 und 2 dargestellt, ein Schraubenbohrer 20 zwischen den Backen gehalten wird, so drücken
die Schneidkanten 19 der Backen gegen den Bohrer.
In dem in den Figuren 1, 2 und 3 dargestellten Ausführungsbeispiel
bildet die Schneidkante 19 jeder Backe 12 einen Winkel von
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etwa 45° mit dem Schraubenbohrer 20 und ist ausgebildet durch konischen und radialen Schliff, der der Kante automatisch ihren
Schneideanstellwinkel gibt ohne komplizierten nichtzirkularen Anstellwinkelschliff. Man wird sehen, daß jede Schneidkante 19
in einer zur Futterachse radialen Ebene bleibt, daß jedoch die Backen verlängert oder zurückgezogen werden, um in Eingriff zu
gelangen mit Schraubenbohrern unterschiedlichen Durchmessers.
Ein durch den Schraubenbohrer ausgebildetes Loch wird angefräst bzw. angesenkt dadurch, daß der Schraubenbohrer ausreichend
weit vorgeschoben wird, um die Schneidkanten 19 zu veranlassen,
in das Werkstück zu schneiden, und die Ansenkung wird sauber und fehlerfrei sein. Entgratung wird erreicht durch sehr kurze
Anwendung der Schneidkanten 19.
In den in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispielen verlaufen
die Schneidkanten 19 senkrecht, anstatt schräg, zu der Achse
des Futters, und der außenseitige Teil des Randes von jeder der Backen 12 wird, wie durch 21 angezeigt, freigelassen, um den
notwendigen Schneideabstand zu geben. Diese Ausführung der Erfindung wird benutzt zum Stirnflächenfräsen oder zum Ausbilden
eines eben bearbeiteten Sitzes über dem gebohrten Loch oder zur zylindrischen Versenkung eines Loches.
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Claims (2)
- PATENTANWALT DIPL.-PHYS. LUTZ H. PRÜFER · D-8OOO MÜNCHENGC 3-1724 P/F/roRalph Trewinnard Speight, Ashgrove, Queensland 406O/AustralienAnsenkbohrkopfPATENTANSPRÜCHE.j Bohrkopf mit einer Mehrzahl von Backen und einer Einrichtung zur Veranlassung derselben, simultan zu divergieren oder zu konvergieren, um zwischen sich Bohrer verschiedener Durchmesser aufzunehmen und einzuspannen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine der Backen (12) an ihrem Ende eine Schneidkante (19) aufweist, die anliegt an einem mit den Bakken (12) in Eingriff befindlichen Bohrer, und die in einer Ebene im wesentlichen radial zu der Achse eines mit den Bakken (12) in Eingriff befindlichen Bohrers verläuft.
- 2. Bohrkopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidkante (19) unter einem spitzen Winkel zu der Achse des Kopfes bzw. Futters geneigt ist.PATENTANWALT DIPL.-PHYS. LUTZ H. PRÜFER · D-8OOO MÜNCHEN 90 . WILLROIDERSTR. 8 · TEL. (089)640640130017/0825
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE3038465A1 true DE3038465A1 (de) | 1981-04-23 |
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ID=3691553
Family Applications (1)
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| Country | Link |
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1980
- 1980-10-08 GB GB8032398A patent/GB2059829A/en not_active Withdrawn
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