DE3605359A1 - Rechnersystem mit mehreren rechnern - Google Patents
Rechnersystem mit mehreren rechnernInfo
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- G06F11/00—Error detection; Error correction; Monitoring
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- G06F11/0703—Error or fault processing not based on redundancy, i.e. by taking additional measures to deal with the error or fault not making use of redundancy in operation, in hardware, or in data representation
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- G06F11/0721—Error or fault processing not based on redundancy, i.e. by taking additional measures to deal with the error or fault not making use of redundancy in operation, in hardware, or in data representation the processing taking place on a specific hardware platform or in a specific software environment within a central processing unit [CPU]
- G06F11/0724—Error or fault processing not based on redundancy, i.e. by taking additional measures to deal with the error or fault not making use of redundancy in operation, in hardware, or in data representation the processing taking place on a specific hardware platform or in a specific software environment within a central processing unit [CPU] in a multiprocessor or a multi-core unit
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Description
Die Erfindung geht aus von einem Rechnersystem mit
mehreren Rechnern gemäß Oberbegriff des Hauptanspruchs.
Rechnersysteme, bei denen zwischen den einzelnen Rechnern
Daten in Form von Datenblöcken seriell übertragen
werden, können beispielsweise in elektronischen Steuergeräten
Anwendung finden. Dabei soll auf möglichst einfache
Weise festgestellt werden können, ob die Übertragung
der Daten fehlerlos und ohne Störungen erfolgt.
Insbesondere soll der empfangende Rechner feststellen
können, ob der sendende Rechner noch Daten sendet, so
daß daraus auf das korrekte Funktionieren des sendenden
Rechners geschlossen werden kann. Die kommunizierenden
Rechner können auch in unterschiedlichen Steuergeräten
untergebracht sein, wobei auch hier eine Überprüfung
der einwandfreien Übertragung bzw. der Funktion des
sendenden Rechners gewünscht wird.
Zur Überprüfung der empfangenen Daten können jeweils
zusätzliche Prüfbits vorgesehen sein, die sich aus den
Daten berechnen lassen. Die erforderlichen Berechnungen
und die Übertragung der zusätzlichen Prüfbits stellen
dabei einen beträchtlichen Mehraufwand dar. Ein andere
Prüfmöglichkeit besteht darin, die empfangenen Daten
nochmals zum sendenden Rechner zurück zu übertragen, um
einen Datenvergleich vornehmen zu können. Diese Art der
Datenüberprüfung verschlingt einen beträchtlichen Teil
der zur Verfügung stehenden Rechnerzeit, weshalb diese
Art der Überprüfung für viele Anwendungsfälle keinesfalls
geeignet ist.
Das erfindungsgemäße Rechnersystem mit den Merkmalen des
Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß durch
eine einfache Maßnahme, nämlich durch die Unterteilung
der Datenblocks in eine vorgegebene Anzahl von Daten,
eine Überprüfung der Datenübertragung erfolgen kann. Dabei
muß nicht jedem einzelnen Datum ein Prüfbit zugeordnet
werden, vielmehr genügt es, wenn im empfangenden
Rechner beim seriellen Empfang der Daten ein Zähler mitläuft,
dessen Zählerstand am Ende eines jeden Datenblocks
einen vorgegebenen Wert erreicht haben muß. Der Vergleich
zwischen der vorgegebenen Anzahl von Daten und der tatsächlich
gezählten Anzahl von Daten zeigt bei Nichtübereinstimmung,
daß in der Datenübertragung oder im sendenden
Rechner eine Fehlfunktion vorlag.
Die bevorzugte Ausführungsform sieht vor, daß außer der
Überprüfung der Datenanzahl zusätzlich vorgesehen ist,
daß am Anfang eines Datenblocks ein Markierungsbit übertragen
wird, daß die Datenblöcke zyklisch übertragen werden,
und daß der empfangende Rechner das Auftreten der Markierungsbits
innerhalb vorgegebener Zeitabschnitte, die
größer oder gleich der Zykluszeit sind, überwacht und
beim Ausbleiben eines Markierungsbits ein Fehlersignal
erzeugt. Durch die Festlegung, daß die Datenblöcke innerhalb
vorgegebener Zeiträume zyklisch übertragen werden,
muß bei ordnungsgemäßer Funktion im gleichen Maße zyklisch
das am Blockanfang stehende Markierungsbit auftreten.
Tritt dieses Markierungsbit innerhalb einer vorgegebenen
Zeitdauer nicht auf, so ist auch dies ein Zeichen dafür,
daß eine Fehlfunktion vorliegt. Das daraufhin erzeugte
Fehlersignal kann eine Notfunktion einleiten, wodurch beispielsweise
Ersatzwerte für die zu empfangenden Daten
weiterverarbeitet werden. Gleichzeitig kann auch ein
Warnsignal akustischer oder optischer Art ausgelöst
werden.
Das Rechnersystem überprüft die Datenübertragung ständig
also auch dann, wenn eine vorübergehende Störung aufgetreten
ist. Sobald wieder ein korrekter Datenempfang
festgestellt wird, geht der Rechnerbetrieb auf Normalfunktion
über.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein vereinfachtes Blockschaltbild eines erfindungsgemäßen
Rechnersystems,
Fig. 2 ein Flußdiagramm zur Verdeutlichung der Überprüfung
der Datenanzahl und
Fig. 3 ein Flußdiagramm zur Verdeutlichung der zyklischen
Überprüfung des Markierungsbits.
Das in Fig. 1 dargestellte Steuergerät SG besitzt ein
Rechnersystem mit zwei Rechnern C 1, C 2, die über Steuerleitungen
S 1, S 2 mit einer Warnsignalanzeige W verbunden
sind. Untereinander tauschen die beiden Rechner C 1,
C 2 über einen Datenbus D seriell Daten aus, die zu Datenblöcken
mit Daten gleicher Anzahl zusammengefaßt sind.
Für jeden Datenblock ist eine vorgegebene Anzahl A von
Daten vorgesehen. Der jeweils empfangende Rechner C 1 oder
C 2 zählt die empfangenen Daten und überprüft am Ende des
Datenblocks, ob die vorgegebene Anzahl A mit der tatsächlich
übertragenen Anzahl Z übereinstimmt. Bei Nichtübereinstimmung
wird beispielsweise über die zugehörige
Steuerleitung S 1 oder S 2 ein Fehlersignal FS abgegeben.
Das Fehlersignal FS kann auch intern im Rechner zum Abruf
einer Notfunktion verwendet werden.
Anhand von dem in Fig. 2 dargestellten Flußdiagramm
wird der Ablauf der im empfangenden Rechner vorgenommenen
Prüfung nachfolgend erläutert.
Der Zähler des empfangenden Rechners wird ausgehend
von einem Zählerstand ZS durch jedes eintreffende Datum
um 1 verringert, bis der Zählerstand ZS = 0 ist. Solange
der Zählerstand den Wert 0 nicht erreicht, wird
ständig überprüft, ob das empfangene Datum ein Markierungsbit
B ist. Falls nicht, wird weiterhin der Zählerstand
dekrementiert, bis der Wert ZS = 0 erreicht ist.
Daraufhin wird der Zählerstand ZS auf den Wert A gesetzt,
der die pro Datenblock vorgegebene Anzahl von
Daten darstellt. Es wird dann überprüft, ob das nächste
empfangene Datum das Markierungsbit B ist und wenn ja,
wird ein Merkbit M auf 1 gesetzt. Der Zählerstand ZS wird
nunmehr wieder durch weitere eintreffende Daten dekrementiert,
bis wiederum der Zählerstand ZS = 0 ist.
Bei fehlerhafter Funktion wird beim Zählerstand ZS = 0
ebenfalls zunächst der Zählerstand auf den Wert A gesetzt,
jedoch wird das nächste empfangene Datum im Störungsfall
nicht das Markierungsbit B enthalten, so daß das
Merkbit M auf Null gesetzt und ein Fehlersignal FS ausgelöst
wird. Das Fehlersignal FS kennzeichnet die fehlerhafte
Übertragung und leitet entsprechende Notfunktionen
oder Warnsignale ein.
Bei einer Störung, während der Zählerstand ZS noch nicht
gleich Null ist, löst ein auftretendes Markierungsbit B
ebenfalls das Fehlersignal FS aus. Auch in diesem Fall
wird der Zählerstand zunächst auf den Anfangswert A
gesetzt und das Merkbit M gelöscht.
Auf diese Weise wird die tatsächlich empfangene Anzahl Z
von Daten mit der vorgegebenen Anzahl A verglichen und
bei Nichtübereinstimmung ein Fehlersignal ausgelöst. Bei
Nichtübereinstimmung tritt nämlich das Markierungsbit B
in bezug auf den jeweiligen Zählerstand an falschen
Stellen auf, was als Fehlfunktion erkannt wird.
Entsprechend dem in Fig. 3 dargestellten Diagramm kann
gleichzeitig das zyklische Auftreten des Merkbits M
überwacht werden. Dabei kann stets nach Ablauf einer
festen Zeitspanne, beispielsweise alle 50 ms, geprüft
werden, ob das Merkbit M gelöscht ist. Falls dies der
Fall ist, liegt eine Fehlfunktion vor, da bedingt durch
die zyklische Datenübertragung beispielsweise innerhalb
von 50 ms wenigstens ein Merkbit M zur Kennzeichnung
eines Datenblockanfangs gesetzt werden muß. Ist also
nach Ablauf dieses beispielsweise festgelegten Zeitraums
das Merkbit M immer noch gleich Null, so wird das Fehlersignal FS
ausgelöst.
Ist dagegen das Merkbit M ungleich Null, so bedeutet dies,
daß die Normalfunktion N bezüglich der Merkbitübertragung
M vorliegt.
Durch die Kombination der Überwachung des Merkbits M
und der Überwachung der empfangenen Anzahl Z von Daten
kann für viele Anwendungen eine ausreichende Überprüfung
auf Funktionstüchtigkeit des Rechnersystems durch sehr
einfache Maßnahmen vorgenommen werden.
Claims (4)
1. Rechnersystem mit mehreren Rechnern, bei dem die zu
Datenblöcken zusammengefaßten Daten seriell zwischen den
Rechnern ausgetauscht werden und der Datenaustausch im
jeweils empfangenden Rechner überprüft wird, dadurch gekennzeichnet,
daß jeder der übertragenen Datenblocks
eine vorgegebene Anzahl (A) von Daten enthält, und daß
der die Daten empfangende Rechner (C 1; C 2) die Anzahl
(Z) der innerhalb eines Datenblocks empfangenen Daten mit der vorgegebenen
Anzahl (A) vergleicht und bei Nichtübereinstimmung ein
Fehlersignal (FS) erzeugt.
2. Rechnersystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß am Anfang eines Datenblocks ein Markierungsbit (B)
übertragen wird, daß die Datenblöcke zyklisch übertragen
werden, und daß der empfangene Rechner (C 1; C 2) das
Auftreten der Markierungsbits (B) innerhalb vorgegebener
Zeitabschnitte, die größer oder gleich der Zykluszeit
sind, überwacht und beim Ausbleiben eines Markierungsbits
(B) ein Fehlersignal (FS) erzeugt.
3. Rechnersystem nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß das Fehlersignal (FS) eine
Notfunktion einleitet und/oder ein Warnsignal auslöst.
4. Rechnersystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auch nach Erzeugung eines
Fehlersignals (FS) eine ständige Überprüfung der Übertragung
der Datenblocks erfolgt und bei korrektem Datenempfang
wieder auf Normalfunktion (N) übergegangen wird.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863605359 DE3605359C2 (de) | 1986-02-20 | 1986-02-20 | Rechnersystem mit mehreren Rechnern |
| JP62033589A JPS62200432A (ja) | 1986-02-20 | 1987-02-18 | 複数のコンピユ−タを有するコンピユ−タ装置 |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863605359 DE3605359C2 (de) | 1986-02-20 | 1986-02-20 | Rechnersystem mit mehreren Rechnern |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3605359A1 true DE3605359A1 (de) | 1987-08-27 |
| DE3605359C2 DE3605359C2 (de) | 1995-03-16 |
Family
ID=6294493
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863605359 Expired - Fee Related DE3605359C2 (de) | 1986-02-20 | 1986-02-20 | Rechnersystem mit mehreren Rechnern |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| JP (1) | JPS62200432A (de) |
| DE (1) | DE3605359C2 (de) |
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| JPS62200432A (ja) | 1987-09-04 |
| DE3605359C2 (de) | 1995-03-16 |
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Legal Events
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