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DE3602193A1 - Bodenantrieb fuer eine vereinzelungseinrichtung - Google Patents

Bodenantrieb fuer eine vereinzelungseinrichtung

Info

Publication number
DE3602193A1
DE3602193A1 DE19863602193 DE3602193A DE3602193A1 DE 3602193 A1 DE3602193 A1 DE 3602193A1 DE 19863602193 DE19863602193 DE 19863602193 DE 3602193 A DE3602193 A DE 3602193A DE 3602193 A1 DE3602193 A1 DE 3602193A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
separating device
ground
drive
seed
ground drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863602193
Other languages
English (en)
Inventor
Hansherger Dipl Ing Powilleit
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19863602193 priority Critical patent/DE3602193A1/de
Publication of DE3602193A1 publication Critical patent/DE3602193A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C19/00Arrangements for driving working parts of fertilisers or seeders
    • A01C19/04Arrangements for driving working parts of fertilisers or seeders by a ground-engaging wheel
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C7/00Sowing
    • A01C7/04Single-grain seeders with or without suction devices
    • A01C7/042Single-grain seeders with or without suction devices using pneumatic means
    • A01C7/044Pneumatic seed wheels
    • A01C7/046Pneumatic seed wheels with perforated seeding discs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Bodenantrieb für eine Vereinzelungseinrichtung für in Reihen abzulegendes Saatgut.
Für eine gleichmäßige Ausbringung von Saatgut sind wegabhängige Antriebe gängige Lösungen. Es wird hierbei mindestens ein auf dem Boden abwälzendes Rad mit der Vereinzelungseinrichtung verbunden und durch gezielte Zuordnung von deren Ausbringung zum Weg der gewünschte Saatabstand in der Reihe eingestellt. Zur Schlupfminderung des Antriebsrades sind schon bei kleinen abgeforderten Antriebsleistungen merkliche Gewichte bzw. Anpressungen des Rades erforderlich. Für den Transport zwischen Feld und Hof sowie auf dem Feld muß zusätzlich zu dem Gerätegewicht vom Schlepper auch noch das Saatgut getragen werden. Bei breiten Reihenabständen, wie z. B. bei Mais oder Zuckerrübe lassen sich trotzdem ohne Überschreitung der Schleppertragfähigkeit große Arbeitsbreiten aus derartigen Geräten zusammenstellen.
Anders liegen die Dinge bei sehr engen Reihenabständen bis herunter zu 7 cm bei Getreideaussaaten. Auch hier kann durch eine gezielte Standraumzumessung ein Mehrertrag erzielt werden. Bei 12 oder 15 Reihen je laufenden Meter Arbeitsbreite verbietet sich die Anwendung der bekannten Arbeitstechnik wegen der dadurch entstehenden Gewichtsanhäufung, die die Schleppertragfähigkeit überschreitet.
Ein weiteres Problem ist die unvermeidliche Mindestbaubreite der bekannten Lösungen. Zur Abstützung ihrer Gewichte sind ausreichend breite Tragreifen, besonders bei den notwendigen Schlappreifen, erforderlich. Dazu kommt die Baubreite der Antriebe vom Reifen zur Vereinzelungsvorrichtung. Hieraus ergeben sich so große Mindestbreiten je Reihe, daß schmale Reihenabstände betriebsicher nur in mehrfacher Staffelung der Drillgeräte in Fahrtrichtung erreicht werden. Die sich hieraus ergebende Verlagerung des Geräteschwerpunktes verschärft die Belastungsfragen für den Schlepper.
Es wurde daher nach einem Weg gesucht, diese Schwierigkeiten zu vermeiden. Die Aufgabe der Erfindung ist es, unter äußerster Gewichtsminderung einen sicheren Antrieb der Vereinzelungsvorrichtung zu bieten. Enge Reihenabstände müssen betriebssicher auch unter rauhen Bedingungen erreichbar sein.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß der Bodenantrieb der Vereinzelungseinrichtung über ein durch Schrägstellung zur Fahrtrichtung und Eingriff in die Bodenoberfläche mit dem Boden kraftschlüssig verbundenes drehbar gelagertes Antriebsglied, bevorzugt einem Scheibenschar erfolgt, das gleichzeitig die Saatfurche öffnet.
Neben dem Vorteil, ein äußerst schmal bauendes Teil als wirkungsvollen Antrieb zu verwenden, zieht dieses Teil gleichzeitig auch bei sehr rauher Ackeroberfläche ohne Vorräumer sicher eine Saatfurche und bietet damit eine sehr leichte Gesamtlösung für Furche und Antrieb an. Höhere Fahrgeschwindigkeiten vergrößern die Anpressung an den Boden und verbessern dadurch den Antrieb, während bei höheren Fahrgeschwindigkeiten Räder "leicht" werden, d. h. durch die Fahrdynamik eine verkleinerte nutzbare Anpressung an den Boden und damit eine verringerte Antriebsleistung für die Vereinzelungsvorrichtung, bei deren ansteigendem Bedarf angeboten wird.
Als Folge der Forderung sowohl nach äußerst schmaler Bauweise zur Verwirklichung enger Reihenabstände als auch der Gleichgewichtsfragen am Schlepper wird es häufig unumgänglich sein, daß Saatgut aus einem dicht an der Schlepper-Stützachse liegenden Hauptbehälter über einen an der Vereinzelungseinrichtung angebauten Zwischenbehälter dieser zuzuführen. Hierzu kann vorgesehen sein, daß die vom Bodenantrieb angetriebene Vereinzelungsvorrichtung sich an diesen räumlich anschließt und unmittelbar von ihm angetrieben wird und die Saatgutzuleitung zur Vereinzelungseinrichtung den Zwischenbehälter bildet.
Moderne Drillmaschinen haben zum Teil pneumatisch arbeitende Verteil- und Zuführeinrichtungen für das Saatgut zu den einzelnen Scharen. Zu einer sicheren Übernahme des Saatgutes von der Vereinzelungsvorrichtung kann es Bestandteil der Ausführung sein, daß der an den Bodenantrieb angrenzende Zwischenbehälter in einem von der Saatgutzuleitung räumlich getrennten Bereich als Windsichter ausgebildet wird.
In Abb. 1 wird im Schnitt und in der Ansicht ein Bodenantrieb mit pneumatischer Beschickung des Zwischenbehälters gezeigt.
An das Scheibenschar (1) ist die Vereinzelungsvorrichtung (2) angeflanscht. Diese wird mit Saatgut (6) beschickt über die Saatgutzuleitung (3), die gleichzeitig den Zwischenbehälter (3) bildet. Das durch den Förderschlauch (4) in den Fliehkraftwindsichter (5) eingetragene und von diesem vom Luftstrom getrennten Saatgut (6) fällt durch die Trennglieder (7) in den Zwischenbehälter (3), während die Luft zum größten Teil durch die Löcher (8) entweicht. Der Rest der Luft dient zur Erzeugung eines Überdruckes im Behälter (3). Bei seinem Entweichen durch die Öffnung (10) zwischen Zwischenbehälter (3) und Vereinzelung (2) bzw. Scheibenschar (1) drückt es das Saatgut (6) an die Vereinzelung (2) an, wodurch dieses von den Aussparungen (11) zur Abwurfstelle (12) mitgenommen wird. Zur Vermeidung störender Einflüsse durch das vom Windsichter (5) frisch abgeschiedene Saatgut (6) ist dieser Bereich durch die Trennwand (13) und die Trennglieder (7) vom Windsichteraustritt (14) abgeteilt. Zur Begrenzung des Luftstroms in diesem Bereich ist vor dem Austritt (15) eine Verengung (16) vorgesehen. Hinter dieser Verengung (16) entfällt der Anpreßdruck, und das Saatgut (6) fällt in die von Scheibenschar (1) gezogene Saatfurche (17) in der Bodenoberfläche (20).
Durch die Strebe (18) werden Scheibenschar (1) und Zwischenbehälter (3) mit dem Tragrahmen verbunden. Die Drehlagerung des Scheibenschares (1) befindet sich im Gehäuse (19).
Die pneumatische Vereinzelung kann durch eine rein mechanische ersetzt werden.
Abb. 2 zeigt ebenfalls einen Bodenantrieb mit pneumatischer Beschickung.
Die Saatgutabscheidung wird hier über einen sehr einfachen Windsichter (5) gelöst. Der Luftstrom wird in diesem Beispiel im wesentlichen durch Rückstau umgelenkt zu den Austrittslöchern (8), während das Saatgut (6) sich weiter in den Zwischenbehälter (3) bewegt. Dort wird es in gleicher Weise wie in Abb. 1 der Vereinzelungs vorrichtung (2) zugeführt und ausgetragen.

Claims (3)

1. Bodenantrieb für eine Vereinzelungseinrichtung für in Reihen abzulegendes Saatgut, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenantrieb der Vereinzelungseinrichtung (2) über ein durch Schrägstellung zur Fahrtrichtung und Eingriff in die Bodenoberfläche (20) mit dem Boden kraftschlüssig verbundenes, drehbar gelagertes Antriebsglied (1), bevorzugt einem Scheibenschar (1), erfolgt, das gleichzeitig die Saatfurche (17) öffnet.
2. Bodenantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Bodenantrieb (1) angetriebene Vereinzelungsvorrichtung (2) sich an diesen räumlich anschließt und unmittelbar von ihm angetrieben wird und die Saatgutzuleitung (3) zur Vereinzelungseinrichtung (2) den Zwischenbehälter (3) bildet.
3. Bodenantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der an den Bodenantrieb (1) angrenzende Zwischenbehälter (3) in einem von der Saatgutzuleitung (3) räumlich getrennten Bereich als Windsichter (5) ausgebildet wird.
DE19863602193 1986-01-25 1986-01-25 Bodenantrieb fuer eine vereinzelungseinrichtung Withdrawn DE3602193A1 (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418176C2 (de) * 1984-05-16 1986-11-13 Accord-Landmaschinen Heinrich Weiste & Co Gmbh, 4770 Soest Einscheibensäschar

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3418176C2 (de) * 1984-05-16 1986-11-13 Accord-Landmaschinen Heinrich Weiste & Co Gmbh, 4770 Soest Einscheibensäschar

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
DE-Prospekt: Fa. Franz Kleine Maschinenfabrik, "Einkorndrille IR 2", Druckvermerk IR 63 P 4 *

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