[go: up one dir, main page]

DE3601692A1 - Gasbeheizter wasserheizer - Google Patents

Gasbeheizter wasserheizer

Info

Publication number
DE3601692A1
DE3601692A1 DE19863601692 DE3601692A DE3601692A1 DE 3601692 A1 DE3601692 A1 DE 3601692A1 DE 19863601692 DE19863601692 DE 19863601692 DE 3601692 A DE3601692 A DE 3601692A DE 3601692 A1 DE3601692 A1 DE 3601692A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
gas
burner
pilot
main
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19863601692
Other languages
English (en)
Inventor
Dieter 5609 Hückeswagen Westphal
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vaillant GmbH
Original Assignee
Joh Vaillant GmbH and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Joh Vaillant GmbH and Co filed Critical Joh Vaillant GmbH and Co
Publication of DE3601692A1 publication Critical patent/DE3601692A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N1/00Regulating fuel supply
    • F23N1/08Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water
    • F23N1/085Regulating fuel supply conjointly with another medium, e.g. boiler water using electrical or electromechanical means
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2235/00Valves, nozzles or pumps
    • F23N2235/12Fuel valves
    • F23N2235/18Groups of two or more valves
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N2235/00Valves, nozzles or pumps
    • F23N2235/12Fuel valves
    • F23N2235/24Valve details

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Combustion (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)
  • Gas Burners (AREA)
  • Percussion Or Vibration Massage (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)
  • Gas Separation By Absorption (AREA)

Description

Ooh. Vaillant GmbH u. Co.
DE 1133
16. Januar 1986
Gasbeheizter Wasserheizer
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen gasbeheizten Wasserheizer gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
\»/ Ein solcher gasbeheizter Wasserheizer ist bekanntgeworden aus der DEPS 2 846 916. Bei dieser Ausführungsform ist dem Zündbrenner ein Thermoelement zugeordnet, das Teil eines pneumatischen Servosystems ist, das demgemäß auf indirektem Wege ein im Gasweg zum Hauptbrenner liegendes Ventil öffnet. Für die Darstellung dieser Wirkungsweise sind drei Membranen notwendig, bei denen ein erhöhter Aufwand zu treiben ist, da bei Zerstörung einer Membran durch Alterung oder sonstigen Schaden nur eine bestimmte Gasmenge austreten darf. Mindestens bedeutet die überwachung aller drei Membranen einen erhöhten Aufwand. Weiterhin ist das Thermoelement bei der DE PS 2 846 916 als luftge-
- 2
fülltes geschlossenes System ausgebildet. Mit solchen Systemen lassen sich aber nur geringe Stellkräfte übertragen, weshalb die ServoausfUhrung zwingend notwendig war. Eine solche Servoausführung verteuert aber auch das Instrumentarium zur Bedienung beziehungsweise Überwachung des Wasserheizers. Weiterhin bewirkt die Servobedienung des Gerätes erhebliche Zeiten vom öffnen des Zapfwasserventils bis zum Fließen warmen Wassers, insbesondere beim ersten Anheizen nach einer längeren Betriebspause.
f\ Der vorliegenden Erfindung liegt mithin die Aufgabe zugrunde, einen gasbeheizten Wasserheizer zu schaffen, der ohne Servowirkung auskommt und mit dem eine Inbetriebnahme des Hauptbrenners, ausgehend vom Ruhezustand, schneller zu erreichen ist.
Die Lösung der Aufgabe liegt in den kennzeichnenden Merkmalen der beiden nebengeordneten Ansprüche.
Weitere Ausgestaltungen und besonders vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche beziehungsweise gehen aus der nachfolgenden Beschreibung hervor, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand der Figuren 1 bis 4 erläutert.
Es zeigen: jS Figur 1 eine schematische Ansicht eines
- 3
, Τ'
Durch laufwasserhei zers, Figur 2 einen Querschnitt durch den Gasschalter, Figur 3 eine Variante zu Figur 2 und Figur 4 eine Kontaktbetätigung.
In allen vier Figuren bedeuten gleiche Bezugszeichen jeweils die gleichen Einzelheiten.
Der Durchlaufwasserheizer 1 weist einen Heizschacht 2 auf, der an seinem oberen Ende von einem Lamellenwärmetauscher 3 abgedeckt ist, an den sich eine Abgassammelhaube 4-anschließt. Unterhalb des Lamellenblocks 3 ist ein atmosphärischer Gasbrenner 5 angeordnet, der von einer Gaszuleitung 6 gespeist ist.
Der Lamellenwärmetauscher 3 ist an eine Zapfwasserleitüng 7 angeschlossen, in der eine Wassermangelsicherung 8 angeordnet ist, die aus einer Venturidüse 9 und einem Membranschalter 10 besteht. Vorlaufseitig ist an den Wärmetauscher 3 eine Warmwasser-Zapfleitung 11 angeschlossen, die von einem Zapfventil 12 beherrscht ist. Zentrales Steuerelement des Durchlaufwasserheizers 1 ist ein Gasschalter 13. In diesem Gasschalter 13 ist ein erster Ventilsitz 15 vorgesehen, von dem eine zu einem zwei Brennöffnungen aufweisenden Zündbrenner 16 führende
- 4
Zündgasleitung 17 abzweigt. Der Ventilsitz 15 ist von einem Ventilkörper 18 beherrscht, dem eine Stellstange zugeordnet ist und der von einer Rückstellfeder 20 in Schließrichtung des Ventils 15/18 beaufschlagt ist. Die Zündgasleitung 17 ist von einem weiteren in Serie mit dem Ventil 15/18 liegenden Ventil beherrscht, das aus einem Ventilsitz 26 und einem Ventilkörper 27 besteht. Von einem als Arbeitskontakt ausgebildeten Kontakt 29 führt ein Leitungspaar 30, 31 zu einer Zündenergie liefernden Zündvorrichtung 32, die über eine Batterie 33 mit elektrischer Energie versorgt wird. In Reihe mit der Leitung 30 liegt ein Ruhekontakt 34, der von einer an den Ventilkörper 27 anstoßenden Stellstange 35 betätigt werden kann. Die Zündeinrichtung 32 kann demnach nur betätigt werden, wenn der Ruhekontakt 34 geschlossen ist und gleichzeitig der Arbeitskontakt 29 auch geschlossen wird. Das öffnen eines der beiden Kontakte bringt die Zündeinrichtung außer Funktion. Der Zündeinrichtung ist eine Zündelektrode 36 zugeordnet, die in der Nähe des Zündbrenners 16 angeordnet ist und die über eine Leitung 37 mit der Zündeinrichtung 32 verbunden ist. Ein Funkenüberschlag zwischen der Elektrode 36 und dem Brenner bringt die Flamme am Zündbrenner 16 zum Entstehen unter der Voraussetzung, daß Zündgas austritt.
Eine Zündflamme 38 ist dem Hauptbrenner 5 zugeordnet, der
- 5
anderen Zündflamme 39 des Zündbrenners 16 ein Wärmefühler 40, der über eine Kapillare 41 mit einem Weggeber 42 verbunden ist, der unmittelbar im Hauptgasweg angeordnet ist. Bei dem wärmeempfindlichen Weggebersystem 40, 41 und 42 handelt es sich um ein geschlossenes Metallsystem, das mit einer Flüssigkeit gefüllt ist, die sich bei Erwärmung durch den Zündbrenner unter Vergasung ausdehnt und damit imstande ist, erhebliche Druckkräfte bis etwa zu 10 Kp aufzubringen. Als Alternative kommt ein neuer Flüssigkeitsgeber in Frage. Mit Vorteil kann vorgesehen sein, daß der Ausdehnungskopf 40 über eina Weichlötstelle 22 mit der Kapillare 41 verbunden ist, um im Sicherheitsfall ein Auftrennen der Wegstrecke des wärmeempfindlichen Elements zu ermöglichen.
Dem Weggeber 42 ist ein zweiarmiger Hebel 43 zugeordnet, dessen Drehachse bei 44 liegt und dem Gehäuse des Gasschalters 13 starr zugeordnet ist. Der kleinere Hebelarm 45 ist dem Weggeber 42, der größere Hebelarm 46 einer Kombination von Ventilen 27 und 47 zugeordnet, wobei das Ventil 47 im Hauptgasweg liegt und einen Ventilsitz 48 beherrscht.
Stromab des Ventils 47/48 ist ein Drosselglied 49 vorgesehen, das von einem Teillast-Einstellglied 50 betätigt werden kann. Durch Verdrehen des Drosselquerschnitts ist
- 6
es möglich, eine stufenlose Teillast von 50 bis 100 % des Gasdurchsatzes einzustellen.
Stromab des Drosselgliedes 49 setzt sich der Hauptgasweg fort und führt zu einem weiteren Ventilsitz 51, der von einem Proportional-Ventilkörper 52 beherrscht ist, der unmittelbar von der Stange 25 betätigt ist. In Verbindung mit der Venturidüse 9 und dem Membranschalter 10 erfolgt durch das Proportionalventi1 52 eine Nachführung des Gasdurchsatzes proportional zum Wasserdurchsatz. Der Ventilkörper 52 steht unter der Wirkung einer Rückstellfeder 53. Stromab des Ventils 51/52 setzt sich der Hauptgasweg fort und führt zu einer Vielzahl von Gasdüsen 54, die in die Injektorrohre 6 des Hauptbrenners 5 eingerichtet sind.
Vom Hauptgasweg zweigt stromab der Drossel 49 und stromauf des Wassermangel-SicherungsventiIs 51/52 ein Gasweg 55 ab, der zu einem Wachbrenner 56 führt, der eine Wachflamme 57 bildet. Die Wachflamme 57 beziehungsweise der dort aus dem Wachbrenner 56 austretende Gasstrom ist so gerichtet, daß ein Zünden des Wachbrenners vom Zündbrenner 16 möglich ist. Ein Beheizen des Ausdehnungskörpers 40 vom Wachbrenner 57 ist nicht vorgesehen. Der Wachbrenner 57 ist aber andererseits so gerichtet, daß eine Zündung der Flammen 58 des Hauptbrenners 5 möglich ist.
- 7
An der Stange 25 ist ein Glockenkörper 95 befestigt, der die Stangenbewegung mitmacht. Der Glockenkörper ist im einzelnen besser aus der Figur 4 ersichtlich. Der Glockenkörper betätigt sowohl den Stift 19 wie auch den einen Stift 96, der seinerseits den Kontakt 29 betätigt. Eine Rückstellung dieses Kontakts erfolgt durch die Druckfeder 21.
Aus der Figur 2 geht die bauliche Ausgestaltung des Gasschalters hervor, was die Ventile 47, 48, 26, 27 zusammen mit dem temperaturempfindlichen Element 40, 41, 42 angeht.
In den Gasschalter 13 ist im Zuge einer öffnung 61 der Weggeber 42 eingebaut, so daß sein Stellkopf in das Innere des Gasschaltergehäuses 13 ragt. Der Hebel 43 ist mit seinem kürzeren Hebelarm 45 dem Weggeber 42 zugeordnet, auf seinem längeren anderen Hebelarm weist er eine Ausnehmung 62 auf, die von einer Stellstange 63 durchsetzt ist. Auf dieser Stellstange sind einmal der Ventilkörper 47 und zum anderen eine Hülse 64 befestigt, und zwar über Klemmscheiben 65 und 66. Der Hebelarm 46 stützt sich gegenüber dem Gasschaltergehäuse über eine Rückstellfeder 67 ab, die im Ruhezustand das Bestreben hat, das Ventil 47/48 im Hauptgasweg zu schließen. Der Ventilkörper 47 stützt sich über eine Druckfeder 68
- 8
gegenüber dem Hebelarm 46 ab. Auf der Stellstange 63 ist eine Klemmscheibe 70 angeordnet. Unterhalb der Klemmscheibe 70 ist eine Druckscheibe 71 angeordnet, die sich über ballige Erhebungen des Hebels 46 auf diesen abstützt. Zwischen der Unterseite der Klemmscheibe 65 und einer Führungshülse 72 ist ein Spiel 73 vorgesehen.
Die Hülse 64 stützt sich über eine überhubfeder 74 an der Unterseite des Hebels 43 ab. Die Oberseite der Hülse 64 steht im Abstand von der Unterseite des Hebelarms 46. Dieser Abstand dient als Überhub.
Die Stellstange 63 fährt unter Zwischenlage einer Dichtung 75 aus dem Gehäuse 13 des Gasschalters aus, und zwar in eine andere Kammer 76 des Innenraums. In dieser Kammer ist der Ventilkörper 27 im Zündgasweg angeordnet. Er wirkt mit dem Ventilsitz 26 zusammen.
Der Ventilkörper 27 liegt über die Stellstange 35, die den Kontakt 34 beherrscht auch an der Stellstange 63 an. Eine Rückstellfeder 77 ist vorgesehen. Der Innenraum des Zündgasventils 26, 27 ist durch Einschraubteile 78 nach außen gedichtet.
Der Glockenkörper 95 ist als hohlzylindrischer Topf ausgestaltet und weist eine Schrägfläche 97 auf, gegen die die beiden Stifte 19 und 96 gerichtet sind. Während der
- 9
Kontakt 19 den Zlindgasventi !körper 18 gegen die Wirkung der Rückstellfeder 20 beherrscht, beherrscht der Stift den Kontakt 29. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß aufgrund der symmetrischen Anordnung der Stifte und der etwa gleich großen von ihnen ausgehenden Kräfte die Stellstange 25 nur symmetrisch belastet wird.
Die Funktion des Durchlaufwasserheizers beziehungsweise seine automatische Zündung wird nun anhand der Figuren 1 bis 4 näher erläutert. Dargestellt ist der Fall des Ruhezustandes. Wird der Durchlaufwasserheizer 1 durch öffnen des Zapfventils 12 in Betrieb gesetzt, so resultiert zunächst Wasserfluß durch den Membranschalter 8. Der an der Venturidüse 9 entstehende Differenzdruck führt zu einem Ansprechen der Wassermangelsicherung 8 und zu einem Anheben der Stellstange 25. Das Wasser fließt durch den Wärmetauscher 3 des Durchlaufwasserheizers, wird aber zunächst noch nicht erwärmt. Das Anheben der Stellstange 25 bringt ein Schließen des Kontakts 29, und da der Kontakt 34 geschlossen ist, wird die Zündeinrichtung 32 aktiviert, so daß zunächst fortlaufend Zündfunken zwischen den Elektroden 36 überspringen. Das Anheben der Stellstange 25 bringt ein öffnen des Ventils 15/18 im Zündgasweg mit sich. Da das Ventil 26/27 im Ruhezustand geöffnet ist, steht Zündgas über die Leitung 17 am Zündbrenner 16 an und wird durch die bereits entstehenden
- 10
Zündfunken gezündet. Die Zündflamme 39 brennt. Diese beheizt das wärmeempfindliche Element 40, so daß sich in der Baugruppe 40, 41 und 42 ein Druck aufbaut, der ein Kippen des Hebels 43 bewirkt. Dieser Hebel 43 nimmt die beiden Ventilkörper 27 und 47 mit, so daß zunächst der Ventilsitz 26 geschlossen wird und der Ventilsitz 48 freigegeben wird. Je nach Einstellung der Drossel 49 strömt nun ein mehr oder weniger großer Gasdurchsatz durch das bereits aufgrund des Anhebens der Stellstange 25 geöffnete Hauptgasventil 51, 52 zum Hauptbrenner 5. Parallel hierzu steht auch Gas über die Leitung 55 am Wachbrenner 56 an, die Wachflamme 57 und die Hauptflamme 58 werden von der Zündflamme 38 gezündet. Der Wärmetauscher 3 wird beheizt, der Benutzer bekommt warmes Wasser. Aus der Figur 2 geht hervor, daß der Weggeber 42 den Hebel 45 kippt. Dieses Kippen des Hebels 45 und insbesondere seines längeren Hebelarms 46 bewirkt eine Wegübersetzung auf die Stellstange 63. Die Stellstange 63 wird nach unten bewegt, da der Stellweg des kippenden Hebels aufgrund der sehr großen Federkonstante der Feder 74 unmittelbar auf die Hülse 64 übertragen wird. Diese nimmt die Klemmscheibe 66 mit und bewirkt damit unmittelbar ein in Schließrichtung erfolgendes Bewegen des Ventilkörpers 27 im Zündgasweg. Die Klemmscheibe 65 beginnt ihre Bewegung gleichermaßen, was sich aber erst nach
- 11
JbUiD S3 Z
Überwindung des toten Weges 73 auf die Führungshülse 72 auswirkt. Diese wird mitgenommen und nimmt ihrerseits den Hauptgas-Ventilkörper 47 mit, so daß das Ventil 47, 48 geöffnet wird.
Hat infolge Schließens des Ventils 26, 27 die Stellstange 63 ihre untere Endlage erreicht und erfolgt ein weiterer Hub des Weggebers 42, so wird mit diesem weiteren Hub die Feder 74 zusammengedrückt. Die Feder 68 dient dazu, bei der Öffnungsbewegung den Ventilkörper 47 so lange am Ventilsitz 48 zu lassen, bis er durch die Bewegung der Klemmscheibe 65 mitgenommen wird. Beim Bewegen in Schließrichtung dient sie dazu, ein gasdichtes Schließen des Ventils 47, 48 nach kurzem Stellweg des Weggebers zu gewährlei sten.
Wird während des Zapfvorgangs das Zapfventil 12 geschlossen, dann schließt als erstes das Ventil 52/51. Damit ist die Gaszufuhr zum Hauptbrenner unterbrochen, aber die Gaszufuhr zum Wachbrenner 56 nach wie vor offen, so daß dessen Flamme 57 weiterbrennt. Dieser Zustand bleibt kurzzeitig bestehen, bis nämlich das Ventil 47/48 schließt. Das Erkalten des wärmeempfindlichen Elements 40, das von der Wachflamme 57 nicht beheizt wird, bewirkt ein Zurückkippen des Hebels 43 und damit ein Schließen des Ventilkörpers 47 und damit ein Erlöschen des Wach-
- 12
brenners 56. Dagegen wird aber der Zündgasweg wieder freigegeben, da das Ventil 26, 27 wieder öffnet, andererseits ist aber infolge des fehlenden Wasserdurchflusses das Ventil 15/18 beim Zudrehen des Zapfventils auch geschlossen worden. Damit sind alle drei Brenner erloschen, und eine erneute Wasserzapfung führt zur anfangs beschriebenen Inbetriebnahme.
Mit dem Schließen des Ventils 47, 48 wurde auch der Ruhekontakt 34 wieder geschlossen, aber erst, wenn das Ventil 47, 48 vollständig geschlossen wurde. Eine noch so geringe Öffnung des Ventils 47, 48 bedingt noch ein Offenbleiben' des Ruhekontakts 34.
Für den Fall, daß ausgehend vom brennenden Hauptbrenner das Zapfventil kurz geschlossen wird, aber innerhalb der Schließzeit des Ventils 47, 48 von etwa knapp einer Minute wieder geöffnet wird, geschieht folgendes:
Der Zündbrenner 16 war erloschen und kann je nach vorangegangener Zeitdauer der Schließzeit etwas geöffnet sein oder noch voll geschlossen sein. Das Ventil 47, 48 ist entweder noch ganz offen, mindestens aber teilweise offen. Das Ventil 15/18 ist beim Schließen des Zapfventils geschlossen worden, wird jetzt aber wieder geöffnet. Das Ventil 51, 52 ist genauso geschlossen worden, wird aber wieder geöffnet. Damit steht mindestens ein Teil-
- 13
νίτ·
last-Hauptgasdurchsatz am Hauptbrenner 58 wieder an und wird von der permanent weiterbrennenden Wachflamme 57 wieder gezündet, da die Wachflamme 57 während der Abfallzeit weiterbrennt. Der Fühler 40 wird so angeordnet, daß eine Beaufschlagung mit Hauptbrenner-Wärmestrahlen weitgehend vermieden wird.
Falls die Ventilkombination 47, 27 in eine Zwischenstellung gegangen ist, erfolgt eine kurze Beheizung durch die am ZUndbrenner 16 wieder austretende Zündflamme 39. In jedem Fall geht das Gerät wieder in Betrieb, und der Zündbrenner 16 erlöscht vorübergehend wieder, da der Weggeber 42 den Hebel 43 wieder in die Betriebsstellung zurückdrückt.
Die Konstruktion nach Figur 3 ist insoweit abgewandelt, als daß statt der Dichtungselemente 75 eine Membrane 91 vorgesehen ist, die die Stange 63 umgibt. Durch diese Membrane ist eine Trennung des Raums 76 von dem Raum möglich, in dem der Hebel 43 angeordnet ist. Damit ist es möglich, den Ventilkörper 27 unmittelbar auf der Stange 63 anzuordnen.
Auf dem Hebelarm 46 des Hebels 43 ist eine Lagerstelle für eine Druckfeder 93 vorgesehen, die sich gegenüber dem Ventilkörper 18 abstützt. Der Ventilkörper ist mittels Stange 19 aufdrückbar, und zwar durch Bewegung einer
- 14
Glocke 95. Von derselben Glocke ist auch eine Stange 96 betätigbar, die dem Kontakt 29 zugeordnet ist.
Im einzelnen gehen diese Elemente aus der Figur 4 hervor. Die Stange 25 betätigt die Glocke 95 im Sinne eines Anhebens gegen die Rückstellkraft 53. Die Glocke weist eine Kegelfläche 97 auf, gegen die die beiden Stifte 19 und 96 angedrückt werden.
Man sieht aus der Figur 4, daß ein Anheben der Stange 25 ein Herausdrücken der Stifte 19 und 96 bewirkt, wobei dies die Axialkräfte aufgrund des Aufdrückens gegeneinander aufheben.
- Leerst ι te -

Claims (9)

3 6 01 c 9 Jolt. Va111 ant GmbH u. Co. DE 1133 16. Januar 1986 Ansprüche
1. Gasbeheizter Wasserheizer mit einem Hauptbrenner, der mit einem Hauptventil versehenen Gaszuleitung gespeist ist, einem Zündbrenner, der über eine mit einem Ventil versehene Zündgasleitung gespeist ist und einem Wachbrenner, einer Zündvorrichtung für den Zündbrenner und
einem dem Zündbrenner zugeordneten Temperaturweggeber, der auf ein Ventil am Gasweg einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturweggeber (40, 41, 42) ein sein Aggregatzustand
wechselndes Füllfluid besitzt und daß sein Geber (42) direkt auf je ein im Gasweg zum Haupt- (5) und Zündbrenner (16) liegendes Ventil (47, 48 beziehungsweise 26, 27) einwirkt.
2. Gasbeheizter Wasserheizer mit einem Hauptbren-
- 2
ner, der mit einem Hauptventil versehenen Gaszuleitung gespeist ist, einem Zündbrenner, der über eine mit einem Ventil versehene Zündgasleitung gespeist ist und einem Wachbrenner, einer Zündvorrichtung für den Zündbrenner und einem dem Zündbrenner zugeordneten Temperaturweggeber, der auf ein Ventil am Gasweg einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturweg -geber (40, 41, 42) ein flüssiges Füllfluid besitzt, und daß sein Geber (42) direkt auf ein Gasweg zum Hauptbrenner (5) liegendes Ventil (47, 48) und auf ein im Gasweg zum Zündbrenner (16) liegendes Ventil (26/27) sowie einen Schalter (34) einwirkt.
3. Gasbeheizter Wasserheizer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Geber (42) und das im Gasweg zum Hauptbrenner (5) liegende Ventil ein Hebel (43) angeordnet ist, der eine Wegübersetzung zwischen dem Geber und dem Ventil bewirkt.
4. Gasbeheizter Wasserheizer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Temperaturweggeber eine Weichlötstelle (22) aufweist, mit der der Ausdehnungskopf (40) mit der Kapillare
3 " 3601592
(41) verbunden ist.
5. Gasbeheizter Wasserheizer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der dem wärmeempfindlichen Element (42) abgewandte Hebelarm (45) des Hebels (43) einer Stange (63) zugeordnet ist, wobei die Stange (63) den im Hauptbrennstoffweg liegenden Ventilkörper (47) nach Durchfahren eines Spiels (73) öffnet und den Zündgas-Ventilkörper (27) unmittelbar betätigt.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Hebel (43) betätigte Stange (63) den Zündgas-Ventilkörper (27) unmittelbar lagert (Figur 3) und den im Hauptbrennstoffweg liegenden Ventilkörper (27) über eine Führungshülse und eine Klemmscheibe mi tnimmt.
7. Einrichtung nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Hebel (43) gegenüber dem Ventilkörper (27) im Zündbrennstoffweg über eine überhubfeder (74) abstützt.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich der Ventilkörper (47) im Hauptbrennstoffweg einerseits
- 4
gegen eine Führungshülse (72) im Ventilsitz (48), andererseits gegenüber dem Hebel (43) unter Zwischenschaltung einer Druckfeder (68) abstützt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß einer Stange (25) einer Wassermangelsicherung (8) eine Kegelfläche (97) aufweisende Glocke (95) zugeordnet ist, die über die Kegelflächen zwei Stifte (19, 96) betätigt, von denen einer einem Ventilkörper (18) im Brennstoffweg zum Zündbrenner (16), der andere ' (96) einem Einschalter (29) für die Zündeinrichtung (32) zugeordnet ist.
Einrichtung nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Stange (35) sowohl de.r Ventilkörper (27) des Zündgasventils als auch ein Kontakt (34) eines Schalters angeordnet sind, mit denen die Zündung einschaltbar ist.
DE19863601692 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter wasserheizer Withdrawn DE3601692A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT0025585A ATA25585A (de) 1985-01-30 1985-01-30 Gasbeheiztes geraet mit einem hauptbrenner

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3601692A1 true DE3601692A1 (de) 1986-07-31

Family

ID=3485675

Family Applications (3)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8601025U Expired DE8601025U1 (de) 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter Wasserheizer
DE8686100527T Expired - Lifetime DE3679083D1 (de) 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter wasserheizer.
DE19863601692 Withdrawn DE3601692A1 (de) 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter wasserheizer

Family Applications Before (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8601025U Expired DE8601025U1 (de) 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter Wasserheizer
DE8686100527T Expired - Lifetime DE3679083D1 (de) 1985-01-30 1986-01-17 Gasbeheizter wasserheizer.

Country Status (3)

Country Link
EP (1) EP0192942B1 (de)
AT (2) ATA25585A (de)
DE (3) DE8601025U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628896A1 (de) * 1985-10-01 1987-04-09 Vaillant Joh Gmbh & Co Zuendbrenner
DE3910701A1 (de) * 1988-04-02 1989-10-12 Vaillant Joh Gmbh & Co Wasserheizer

Family Cites Families (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1534380A (en) * 1923-06-07 1925-04-21 Jesse E Hancock Dumping grate
US2857103A (en) * 1953-09-04 1958-10-21 Baso Inc Modulating fuel control apparatus
FR1235208A (fr) * 1958-09-29 1960-07-01 Robertshaw Fulton Controls Co Appareil de réglage pour brûleurs à combustible
US3155316A (en) * 1961-02-23 1964-11-03 Robertshaw Controls Co Thermostatic control device
US3423021A (en) * 1966-08-15 1969-01-21 Harper Wyman Co Thermostatic oven control
GB1317303A (en) * 1970-06-17 1973-05-16 Thorn Electrical Ind Ltd Gas heating system
GB1425646A (en) * 1973-08-28 1976-02-18 Potterton Int Ltd Control apparatus for gas burning appliance
GB1530800A (en) * 1976-10-06 1978-11-01 United Gas Industries Ltd Thermally operated combined electrical switch and gas valve
DE2659456A1 (de) * 1976-12-30 1978-07-13 Bosch Gmbh Robert Gasbeheizter durchlauf-wassererhitzer
GB2099128B (en) * 1981-04-29 1984-08-01 Concentric Controls Ltd Flame-failure devices for gas-burning appliances

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3628896A1 (de) * 1985-10-01 1987-04-09 Vaillant Joh Gmbh & Co Zuendbrenner
DE3910701A1 (de) * 1988-04-02 1989-10-12 Vaillant Joh Gmbh & Co Wasserheizer

Also Published As

Publication number Publication date
DE3679083D1 (de) 1991-06-13
ATE63382T1 (de) 1991-05-15
EP0192942B1 (de) 1991-05-08
ATA25585A (de) 1992-07-15
EP0192942A1 (de) 1986-09-03
DE8601025U1 (de) 1986-04-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1728025B1 (de) Gasregelarmatur
DE2824347A1 (de) Steuersystem fuer das pilotgas eines abfackelbrenners
DE2846916C2 (de) Sicherheitsvorrichtung für gasbetriebene Durchlauferhitzer mit einer Wassermangelsicherung
DE1529061B1 (de) Thermostatgesteuertes Sicherheitsventil mit Absperrhahn für flüüsige und gasf¦rmige Brennstoffe
EP0886106A1 (de) Steuereinrichtung für Gasbrenner
EP0192942B1 (de) Gasbeheizter Wasserheizer
DE2500529C3 (de) Sicherheitsvorrichtung für Gas-Durchlauferhitzer
DE2313128C3 (de) Gasarmatur zum Freigeben oder Absperren der Gaszufuhr zum Brenner eines gasbeheizten Gerätes
DE1429125A1 (de) Zuendvorrichtung fuer den Gasbrenner eines Heisswasserbereiters,der ausserhalb seiner Anlaufzeit keine brennende Zuendhuelse aufweist
DE2917584C2 (de)
DE68903585T2 (de) Gasventil mit einem thermoelektrischen sicherheitssystem und geraet zur verwendung eines solchen ventils.
DE102010019960B4 (de) Gasregelarmatur
DE102011116797B4 (de) Gasregelarmatur
DE962694C (de) Elektrische Zuend- und Sicherheitsvorrichtung fuer Brenner
DE1429125C (de) Zündvorrichtung für den Gasbrenner eines Heißwasserbereiters
DE3205523C2 (de) Steuerung für einen gasbeheizten Wasserheizer
DE1096310B (de) Sicherheitsvorrichtung fuer mit Gas gespeiste Heizgeraete
DE706905C (de) Sicherheitsvorrichtung fuer gasbeheizte Geraete
DE960531C (de) Sicherungsvorrichtung fuer Gasfeuerungsanlagen
DE2250964C3 (de) Gasschalter
DE1429085C (de) Sicherheitsregler fur einen Gasbrenner
DE914122C (de) Sicherungsvorrichtung fuer Gasfeuerungsanlagen
DE810751C (de) Sicherheitszuendvorrichtung fuer Gasbrenner
DE1551984B2 (de) Einrichtung zur flammenueberwachung
DE1753206B1 (de) UEberkochsicherung fuer gasbeheizte Heisswasserbereiter

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee