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DE360134C - Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren - Google Patents

Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren

Info

Publication number
DE360134C
DE360134C DES51149D DES0051149D DE360134C DE 360134 C DE360134 C DE 360134C DE S51149 D DES51149 D DE S51149D DE S0051149 D DES0051149 D DE S0051149D DE 360134 C DE360134 C DE 360134C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
starting
air
internal combustion
cylinder
combustion engines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES51149D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SVENSKA NOBEL DIE AB
Original Assignee
SVENSKA NOBEL DIE AB
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SVENSKA NOBEL DIE AB filed Critical SVENSKA NOBEL DIE AB
Application granted granted Critical
Publication of DE360134C publication Critical patent/DE360134C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L13/00Modifications of valve-gear to facilitate reversing, braking, starting, changing compression ratio, or other specific operations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Output Control And Ontrol Of Special Type Engine (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren. Das Ingangsetzen von Zweitaktmotoren, besonders von großen Motoren, geschieht im allgemeinen unter Zuhilfenahme von Druckluft aus einem geeigneten Druckluftbehälter o. dgl., welcher Luft von etwa 5o Atm. Überdruck enthält. Sobald der Motor in Gang gesetzt worden . ist, fängt die Spülpumpe an zu arbeiten, und es wird im Spülluftaufnehmer Spülluft bis zu einem gewissen 'Überdruck angesammelt.
  • Dieser Druck ist in hohem Grade von der Geschwindigkeit des Motors derart abhängig, daß beim Ingangsetzen, wenn dieUmdrehungszahl des Motors niedrig ist und die Zeit für das Reinspülen des Zylinders verhältnismäßig lang ist, der Spülluftdruck sehr niedrig wird. Infolgedessen wird dann auch die volumetrische Füllung des Zylinders niedrig und desgleichen die bei der Verdichtung entstehende Temperatur so niedrig, daß die .Zündung häufig versagt.
  • Diese Mängel werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß beim Anlassen während der Verdichtungshübe komprimierte Anlaßluft als Zusatzspülluft in den Spülluftaufnehmer gedrückt und vorübergehend aufgespeichert wird, so daß die Spülung des Arbeitszylinders unter normalem Druck der Spülluft erfolgen kann.
  • Die Spülung beim Anlassen hat den Zweck, die kalte Anlaßluft aus dem Zylinder zu entfernen. Durch Zusammenarbeiten des Arbeitszylinders mit der Spülluftpumpe gemäß der Erfindung wird erreicht, daß sowohl die Temperatur als auch der Druck der Spülluft höher wird, so daß im Arbeitszylinder beim Beginn des. Kompressionshubes eine höhere Temperatur und ein größerer Druck herrschen, als wenn die Spülung in bekannter Weise durch die Spülluftpumpe allein bewirkt wird. Diese beiden Umstände wirken zusammen, um beim Ende des Kompressionshubes eine Temperatur im Arbeitszylinder zu erzeugen, die genügend groß ist, um Zründung beim Umschalten der Maschine für normalen Gang zu sichern.
  • Der Arbeitszylinder dient also einmal als Arbeitszylinder, dann als Anlaßzylinder und schließlich als Spülpumpenzylinder.
  • Bei bekannten Vorrichtungen für den gleichen Zweck arbeitet die Spülpumpe als Anlaßmotor, aber nicht als Arbeitszylinder.
  • Es findet dabei also kein Zusammenarbeiten der Spülluftpumpe mit dem Arbeitszylinder statt, und es wird auch nicht .eine größere Spülluftmenge während der Anlaßperiode, die von wesentlicher Bedeutung für die Zündung ist, erreicht.
  • Ein anderer Vorschlag, bei dem eine Luftpumpe gleichzeitig als Anlaßmotor arbeitet, erreicht auch nicht dieselbe Wirkung wie die, die Erfindung bildende Vorrichtung, bei der der Arbeitszylinder die obengenannten drei Funktionen ausübt und während des Auslassens als Zusatzluftpumpe arbeitet mit der Wirkung, daß eine größere Spülluftmenge, höherer Druck im Spülluftbehälter und eine höhere Temperatur .der Spülluft erhalten wird, wodurch die Zündung beim Umschalten der Maschine für normalen Gang mit größter Sicherheit erreicht wird. Am zweckmäßigsten ist der Arbeitszylinder, um, diese Wirkung zu erreichen, mit dem Spülluftaufnehmer mittels einer mit einem Ventil versehenen Leitung verbunden, welches Ventil während jedes Verdichtungshubes des Arbeitskolbens geöffnet wird.
  • Zwei Ausführungsformen der Erfindung sind auf der Zeichnung in Abb. i und a schematisch veranschaulicht.
  • In Abb. i bezeichnet a den Zylinder, b den Kolben und c den gewöhnlichen Spül.luftaufnehmer, worin die. zum Reinspülen des Zylinders dienende Druckluft aufgesammelt wird. Dieser Aufnehmer c steht bei bekannten Motoren ,mit dem Zylinder a nur durch ein Rohr i in Verbindung, das vom Kolben bei der unteren Endlage des letzteren freigelegt wird. Gemäß der Erfindung ist der Aufnehmer c außerdem mit dem oberen Teile des Zylinders mittels eines Rohres d durch Vermlittlung des Rückschlagventils e verbunden. f bezeichnet das Rohr für die Anlaßluft, g das Anlaßventil und h das Auspuffrohr.
  • Gemäß der Erfindung wird das Ventil e derart gesteuert, daß beim Ingangsetzen während des Verdichtungshubes des Kolbens b das Ventil offen gehalten wird, wodurch der Kolben als Luftpumpe arbeitet und nebst der gewöhnlichen Spülluftpumpe den Aufnehmer c mit Spülluft versieht. Tatsächlich wird der Spüldruck, auch wenn die Umdrehungszahl niedrig ist, genügend hoch, um dieselbe Verdichtung wie bei der normalen Umdrehungszahl herbeizuführen. Durch die vermehrte Spülluftmenge wird auch die Spüllufttemperatur und dadurch die Verdichtungstemperatur noch weiter erhöht, was den Übergang' zum Normalbetrieb erleichtert .und beschleunigt.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 2 fehlt das Rohr i und der Aufnehmer c steht nur durch das Rohr d mit dein Oberteil des Zylinders a in Verbindung. Das Ventil e, welches während des normalen Betriebes als Spülventil dient, wird beim Anlassen wie beim Motor der Abb, i während der Verdichtung offen gehalten.

Claims (1)

  1. PATrNT-ANSPRUCH: Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren mittels Druckluft, dadurch gekennzeichnet, daß beim Anlassen die Spülung des Arbeitszylinders in normaler Weise stattfindet, und. daß während der Verdichtungshübe komprimierte Anlaßluft als Zusatzspülluft in den Spülluftaufnehmer gedrückt und vorübergehend aufgespeichert wird.
DES51149D 1918-11-04 1919-09-24 Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren Expired DE360134C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH360134X 1918-11-04

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE360134C true DE360134C (de) 1922-09-29

Family

ID=4512493

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES51149D Expired DE360134C (de) 1918-11-04 1919-09-24 Vorrichtung zum Ingangsetzen von Zweitaktverbrennungsmotoren

Country Status (1)

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DE (1) DE360134C (de)

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