DE3600549C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Trommel entsprechend dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
In der europäischen Patentanmeldung 29 194 geht es um
ein drehbares Wärmetauscherrohr, das von außen her
beheizt oder gekühlt werden kann und zu diesem Zweck von
einem stationären Gehäuse umgeben ist. In dem drehbaren
Wärmetauscherrohr sind Einbauten vorgesehen, die aus in
der Nähe der Rohrinnenwand angeordneten Längsleisten und
wenigstens einer koaxialen Wendel bestehen und dabei
zusammen eine bauliche Einheit bilden, die an den Rohrenden
befestigt ist. Während die Längsleisten für eine Umwälz-
und Hubwirkung des Gutes im Querschnitt des Wärmetauscher
rohres sorgen, dient die zusätzliche Wendel einer
gewünschten Förderwirkung in Längsrichtung des Rohres. Im
Vergleich zu der im Oberbegriff des Anspruchs 1 voraus
gesetzten Trommel ergibt sich somit nicht nur eine deut
lich andere Konstruktion, sondern auch eine ganz andere
Wärmetauscherwirkung.
Trommeln der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausge
setzten Art (insbesondere Kühlrohre eines Planetenkühlers,
Kühltrommeln oder Drehrohröfen) sind vielfach in
einem Teilbereich ihrer Länge mit Hubschaufeln oder
sonstigen Einbauelementen versehen. Hubschaufeln dienen
hierbei dem Zweck, das Gut in der Trommel anzuheben und
dadurch einen verbesserten Wärmeaustausch zwischen Gut
und Gas herbeizuführen.
Man hat ferner Einbauelemente in Kühltrommeln auch vor
die eigentliche Hubschaufelzone gesetzt, um hierdurch
einen Schutz gegen zu starken Verschleiß durch grobe
Klinkerstücken zu gewährleisten.
Auch bei der Trommelausführung gemäß DE-OS 31 19 108 ist
an der Innenwand der Trommel eine Vielzahl von Einbau
elementen vorgesehen. Diese Einbauelemente können ent
weder in Reihen hintereinander angeordnet oder reihen
weise versetzt angeordnet sein, so daß im letzteren Falle
- in Achsrichtung der Trommel betrachtet - die gegen
einander versetzten Einbauelemente eine im wesentlichen
geschlossene ringförmige Projektionsfläche ergeben
können. Besonderer Wert wird bei dieser bekannten Aus
führung auf die Gestaltung der Einbauelemente gelegt,
die als Hub- bzw. Streuschaufeln ausgebildet sein und
dabei eine ganz bestimmte Profilierung aufweisen sollen,
d. h. die in Drehrichtung der Trommel voreilende Schaufel
seite ist jeweils deutlich schmaler als die nacheilende
Schaufelseite, und dabei soll wenigstens die eine Streu
kante mit einer definiert wellenförmigen Kurve mit einem
Wellental und einem Wellenberg ausgebildet sein. Diese
aufwendig konstruierten und profilierten Einbauelemente
sollen einen sich über den ganzen Trommelquerschnitt
erstreckenden Gutschleier hervorrufen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Trommel
der im Oberbegriff des Anspruches 1 vorausgesetzten Art
so auszubilden, daß durch die Einbauelemente eine wesent
liche Verbesserung des Wärmeaustausches zwischen Gut und
Gas erreicht wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Kenn
zeichen des Anspruches 1 angegebenen Merkmale gelöst,
wobei vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen
der Erfindung Gegenstand der Unteransprüche sind.
Im Unterschied zu den bisher bekannten Einbau
elementen dienen die erfindungsgemäßen Einbau
elemente in erster Linie zur Wärmeübertragung
zwischen Gut und Gas (bzw. umgekehrt). Bei einem
Kühler tauchen die Einbauelemente in das heiße
Gut ein und werden hierdurch stark erhitzt. Im
weiteren Verlauf der Drehbewegung der Trommel
kommen die erhitzten Einbauelemente dann in
Berührung mit der durch die Trommel gezogenen
Kühlluft und werden durch diese intensiv ge
kühlt. Für diesen Wärmeaustausch ist dabei
wesentlich, daß die Einbauelemente in Längs
richtung sowie in Umfangsrichtung der Trommel
derart gegeneinander versetzt sind, daß sie
- in Achsrichtung der Trommel betrachtet -
eine im wesentlichen geschlossene ringförmige
Projektionsfläche ergeben. Sie stellen damit
für die durch die Kühltrommel geführte Kühlluft
ein Strömungshindernis dar, das zu einem intensiven
Wärmeaustausch zwischen den erhitzten Einbau
elementen und der Kühlluft führt.
Zu der wesentlichen Verbesserung des Wärmeaus
tausches trägt im übrigen auch die verbesserte
Durchmischung des Gutes bei, die durch die Ein
bauelemente bewirkt wird. Es ergeben sich damit
hohe Temperaturen an der Oberfläche der Einbau
elemente, was zusammen mit einer großflächigen
Gestaltung der Einbauelemente eine gute Wärme
übertragung gewährleistet.
Bei Anwendung der Erfindung in einem Kühler, dessen
Kühlluft als Sekundärluft einem vorgeschalteten
Ofen zugeführt wird, erreicht man durch die
erfindungsgemäße Lösung eine Erhöhung der Sekundär
lufttemperatur, eine Senkung des Brennstoff
verbrauches im Ofen sowie eine Senkung der End
temperatur des Kühlgutes.
Da die erfindungsgemäßen Einbauelemente keine
ausgeprägte Hubwirkung auf das Gut ausüben, wird
der aus der Kühltrommel in den vorgeschalteten
Ofen rückgeführte Staubanteil klein gehalten.
Bei Wahl eines geeigneten Werkstoffes für die
Einbauelemente lassen sich wirtschaftliche
Standzeiten erreichen. Durch eine optimale
Formgebung der Einbauelemente kann zugleich
sichergestellt werden, daß die Einbauelemente
auch als Rührer wirken.
Die einfache Befestigung der Einbauelemente
ermöglicht eine Nachrüstung in vorhandenen
Trommeln. Es ergeben sich dabei durch die
Einbauelemente keine nachteiligen Auswirkungen
auf die feuerfeste Ausmauerung oder auf die
Stabilität des Kühlrohres.
Die Erfindung läßt sich vorteilhaft nicht nur
bei Kühlrohren und Kühltrommeln, sondern auch
bei Drehrohröfen anwenden. Werden derartige
Einbauelemente in der Einlaufzone eines Dreh
rohrofens vorgesehen, so werden sie durch die
großflächige Berührung mit den heißen Abgasen
des Drehrohrofens hoch erhitzt und heizen dem
gemäß das in den Drehrohrofen neu eingetragene
Gut stark auf, wenn sie bei der Drehbewegung
des Ofens in das Gut eintauchen.
Ausführungsbeispiele der Erfindung
sind in der Zeichnung dargestellt und
werden im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
Fig. 1 eine Teilansicht des Kühlrohres
eines Planetenkühlers,
Fig. 2 eine Aufsicht auf die abgewickelte
Mantelfläche eines Teiles des
Kühlrohres gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine Aufsicht auf ein einzelnes
Einbauelement (in vergrößerter
Darstellung),
Fig. 4 und 5 Schnitte durch das Einbauelement
gemäß Fig. 3 und den Trommelmantel,
Fig. 6 eine Aufsicht auf das Zwischenstück
eines abgewandelten Ausführungs
beispieles,
Fig. 7 und 8 Teilansicht und Schnitt durch eine
Variante,
Fig. 9 Aufsicht auf ein weiteres Aus
führungsbeispiel,
Fig. 10 und 11 Schnitte längs der Linien X-X
bzw. XI-XI der Fig. 9,
Fig. 12, 13 einen Teilschnitt und eine Aufsicht
einer weiteren Variante.
Fig. 1 zeigt die Einlaufzone eines Kühlrohres 1
eines Planetenkühlers, der am Umfang eines (nicht
näher veranschaulichten) Drehrohrofens 2 vorge
sehen ist. Aus dem Drehrohrofen 2 gelangt das zu
kühlende Gut über ein Verbindungsrohr 3 und einen
Einlaufkonus 4 in das Kühlrohr 1. In der Zone 5
sind die im folgenden näher erläuterten Einbau
elemente vorgesehen. Hieran schließt sich eine
Zone 6 mit Hubschaufeln.
Fig. 2 zeigt die Abwicklung der Mantelfläche des
Kühlrohres 1 im Bereich der Zone 5.
An der Trommelwand 7 sind eine Vielzahl von Einbau
elementen 8 vorgesehen, die während eines Teiles
der Trommelbewegung (d.h. hier: während eines Teiles
der Drehbewegung des Kühlrohres 1 um die Achse
des Drehrohrofens 2) in das Gut eintauchen.
Die Einbauelemente 8 sind in Längsrichtung der
Trommel (Pfeil 9) sowie in Umfangsrichtung der
Trommel (Pfeil 10) derart gegeneinander versetzt,
daß sie - in Achsrichtung der Trommel betrachtet -
eine im wesentlichen geschlossene ringförmige
Projektionsfläche ergeben.
Bei dem in den Fig. 3 bis 5 dargestellten Aus
führungsbeispiel enthalten die Einbauelemente 8
jeweils einen zur Befestigung an der Trommel
wand 7 dienenden unteren Teil 11, einen in das
Gut eintauchenden oberen Teil 12, ein zwischen
dem unteren Teil und dem oberen Teil vorgesehenes
Zwischenstück 13 sowie eine die Teile 11, 12 und
das Zwischenstück 13 miteinander sowie mit der
Trommelwand 7 verbindende Schraube 14.
Der untere Teil 11 entspricht im Format dem Norm
format der Keilsteine der feuerfesten Ausmauerung
15 der Trommelwand 7. Der untere Teil 11 ist
napfartig ausgebildet und mit Leichtschamotte-
Stampfmasse 16 ausgefüllt.
Das Zwischenstück 13 ist an seiner Oberseite mit
einer durch Schlitze oder Vorsprünge 17 gebildeten,
rasterförmigen Verzahnung versehen, in die eine
entsprechende Profilierung 18 an der Unterseite
des oberen Teiles 12 der Einbauelemente 8 ein
greift. Der obere Teil 12 der Einbauelemente 8
läßt sich auf diese Weise in einer stufenweise
wählbaren Winkellage mit dem Zwischenstück 13
und dem unteren Teil 11 verbinden. Bei dem dar
gestellten Ausführungsbeispiel ist der Winkel γ
zwischen benachbarten Vorsprüngen 17 des
Zwischenstückes 13 mit 15° gewählt.
Der in das Gut eintauchende obere Teil 12 der
Einbauelemente 8 ist flach und großflächig
ausgebildet. Er ist ferner so gestaltet, daß sich
bei der Bewegung der Trommel nur eine minimale
Hubwirkung der Einbauelemente 8 auf das Gut er
gibt.
Zu diesem Zweck ist bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß den Fig. 3 bis 5 der in das Gut eintauchende
obere Teil 12 der Einbauelemente 8 als eine im
wesentlichen ebene Platte ausgebildet, die gegen
über der Trommelachse (Pfeil 9) um einen Winkel α
geneigt ist.
Wie aus Fig. 2 hervorgeht, sind die Einbau
elemente 8 in mehreren, in Längsrichtung der
Trommel (Pfeil 9) mit gegenseitigem Abstand
aufeinanderfolgenden Ebenen angeordnet, die
senkrecht zur Trommelachse verlaufen.
Dabei sind in Längsrichtung benachbarte Einbauelemente
8 aufeinanderfolgender Ebenen - in Abwicklung
des Trommelmantels betrachtet - längs einer
Linie 19 angeordnet, die mit der Trommelachse
einen Winkel zwischen 5 und 60°, vorzugs
weise zwischen 15 und 45° (beim dargestellten
Ausführungsbeispiel ca. 30°) bildet.
Der obere Teil 12 der Einbauelemente 8 ist im
unteren Bereich mit einer Verdickung 12 a ver
sehen, die eine Ausnehmung 12 b zum Eingriff
des Kopfes 14 a der Schraube 14 aufweist.
Bei der in Fig. 6 dargestellten Variante ist
der untere Teil 11 des Einbauelementes 8 mit
einer gezahnten Konusfläche 20 versehen, wobei
das Zwischenstück 13 eine entsprechende Konus
fläche mit einer gleichartigen Verzahnung auf
weist. Auch hierbei kann die Winkelstellung
zwischen dem oberen Teil 12 und dem unteren
Teil 11 der Einbauelemente 8 stufenweise ge
ändert werden.
Bei der in den Fig. 7 und 8 angedeuteten Variante
ist der in das Gut eintauchende obere Teil 12
der Einbauelemente 8 mit einer als Waffelmuster
ausgebildeten Verschleißschutz-Profilierung 12 c
versehen.
Die Fig. 9 bis 11 zeigen eine Variante, bei der
das Einbauelement 8 lediglich aus einem unteren
Teil 11 und einem oberen Teil 12 besteht, somit
kein Zwischenstück 13 vorhanden ist. Die beiden
Teile 11 und 12 sind hierbei mit zwei ineinander
greifenden Konusflächen 11 d, 12 d versehen. Die
Verbindung der Teile 11 und 12 miteinander sowie
mit der Trommelwand 7 erfolgt auch hier über
eine Schraube 14.
An der Oberseite des unteren Teiles 11 sind eine
Anzahl von Vertiefungen 21 vorgesehen, in die
Vorsprünge 22 an der Unterseite des oberen Teiles
12 zum Eingriff kommen. Die Vertiefungen 21 und
die Vorsprünge 22 bilden eine rasterförmige Ver
zahnung, die eine stufenweise Veränderung der
Winkellage zwischen den Teilen 11 und 12 gestattet.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 9 bis
11 ist der in das Gut eintauchende obere Teil 12
der Einbauelemente 8 mit als Rippen 12 e ausge
bildeten Vorsprüngen zur Oberflächenvergrößerung
versehen, was die Wärmeübertragung zwischen Gut
und Gas noch weiter verbessert.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 12 und 13
besitzt der untere Teil 11 der Einbauelemente
8 an seiner dem Innenraum der Trommel zugewandten
Oberseite einen umlaufenden, erhöhten Rand 11 a,
so daß sich eine napfartige Vertiefung 23 für
den oberen Teil 12 ergibt. Diese Ausführung
hat den Vorteil, daß die untere Befestigungszone
des oberen Teiles 12 der Einbauelemente 8 durch
den umlaufenden Rand 11 a des unteren Teiles 11
gegen Beschädigung und Verschleiß durch große
Gutbrocken wirksam geschützt ist. Der obere
Teil 12 greift ferner mit seiner Bodenfläche
12 f formschlüssig und gegen Verdrehung gesichert
in die Vertiefung 23 ein, so daß sich ein fester
Winkel γ ergibt.
Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist bei der vorgeschlagenen
Anordnung ein dichter Schleier von
Einbauelementen 8 vorhanden, durch den die
Kühlluft strömen muß, wodurch sich ein intensiver
Wärmeaustausch zwischen den durch das Gut er
hitzten Einbauelementen 8 und der Kühlluft er
gibt. Das Gut wird dabei durch die Einbauelemente
8 nicht hochgehoben, sondern pflugscharähnlich
durchschnitten und umgerührt. Dadurch wird bei
geringster Staubentwicklung eine maximale Er
hitzung des oberen Teiles 12 der Einbauelemente 8
erzielt.
Je nach den Betriebserfordernissen kann der
Winkel α der Einbauelemente 8 verändert werden.
Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungs
beispiel ist der Winkel α für alle Einbau
elemente 8 gleich groß und so gewählt, daß
sich bei einer Drehbewegung der Trommel (in
Richtung des Pfeiles 10) eine zur Austrags
seite der Trommel gerichtete Förderwirkung
auf das Gut ergibt (Materialfluß in Richtung
des Pfeiles 9).
Es ist jedoch auch möglich,
bei einem Teil der Einbauelemente 8
den Winkel α so zu wählen, daß diese Einbau
elemente eine zur Eintragsseite der Trommel
gerichtete Förderwirkung auf das Gut ausüben.
Werden beispielsweise in jeder zweiten oder
dritten Reihe die Einbauelemente 8 so einge
stellt, daß sie eine zur Eintragsseite der
Trommel gerichtete Förderwirkung auf das
Gut ausüben, so ergibt sich insgesamt eine
wesentliche Verlängerung der Aufenthalts
zeit des Gutes im Bereich der Einbauelemente 8
und damit ein noch weiter verstärkter Wärme
austausch zwischen Gut und Gas.
Claims (11)
1. Trommel zum Wärmeaustausch zwischen Feststoff-Gut und
Gas, insbesondere Kühlrohr eines Planetenkühlers,
Kühltrommel oder Drehrohrofen, enthaltend eine Viel
zahl von an der Trommelwand (7) befestigten, während
eines Teiles der Trommelbewegung in das Gut eintauchenden
Einbauelementen (8), die in Längsrichtung (9) und
Umfangsrichtung (10) derart gegeneinander versetzt
sind, daß sie - in Achsrichtung der Trommel betrachtet
- eine im wesentlichen geschlossene ringförmige
Projektionsfläche ergeben,
dadurch gekennzeichnet,
daß der in das Gut eintauchende Teil (12) der Einbau elemente (8) flach und großflächig ausgebildet ist und durch eine im wesentlichen ebene, gegenüber der Trommelachse um einen Winkel (α) geneigte Platte gebildet wird.
dadurch gekennzeichnet,
daß der in das Gut eintauchende Teil (12) der Einbau elemente (8) flach und großflächig ausgebildet ist und durch eine im wesentlichen ebene, gegenüber der Trommelachse um einen Winkel (α) geneigte Platte gebildet wird.
2. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der in das Gut eintauchende Teil (12) der Einbauele
mente (8) im Sinne einer nur minimalen Hubwirkung für
das Gut bei der Trommeldrehbewegung gestaltet ist.
3. Trommel nach Anspruch 1, bei der die Einbauelemente
(8) in mehreren in Längsrichtung der Trommel mit gegen
seitigem Abstand aufeinanderfolgenden, senkrecht zur
Trommelachse verlaufenden Ebenen angeordnet sind, da
durch gekennzeichnet, daß in Längsrichtung benachbarte
Einbauelemente (8) aufeinanderfolgender Ebenen - in
Abwicklung des Trommelmantels betrachtet - längs einer
Linie (19) angeordnet sind, die mit der Trommelachse
einen Winkel (β) zwischen 5 und 45°, vorzugsweise
zwischen 15 und 45°, bildet.
4. Trommel nach Anspruch 1, bei der die Einbauelemente
(8) wenigstens einen zur Befestigung an der Trommel
wand (7) dienenden unteren Teil (11), einen in das
Gut eintauchenden oberen Teil (12) sowie eine die
beiden Teile (11, 12) miteinander und mit der Trommelwand
(7) verbindende Schraube (4) enthalten, dadurch
gekennzeichnet, daß der Winkel (α), um den der in das
Gut eintauchende obere Teil (12) der Einbauelemente
(8) gegenüber der Trommelachse geneigt ist, durch Ver
drehung des oberen Teiles (12) gegenüber dem unteren
Teil (11) veränderbar ist.
5. Trommel nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen dem unteren Teil (11) und dem oberen Teil
(12) der Einbauelemente (8) ein Zwischenstück (13)
vorgesehen ist, das zur Verbindung mit dem oberen Teil
(12) in stufenweise wählbarer Winkellage eine raster
förmige Verzahnung aufweist.
6. Trommel nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch zwei
ineinandergreifende flache Konusflächen (11 d, 12 d) zur
Verbindung des unteren und oberen Teiles (11, 12) in
stufenlos oder stufenweise wählbarer Winkellage.
7. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der in das Gut eintauchende Teil (12) der Einbauele
mente (8) mit vorzugsweise als Rippen (12 e) ausge
bildeten Vorsprüngen zur Oberflächenvergrößerung und/oder
mit einer vorzugsweise als Waffelmuster ausgebildeten
Verschleißschutz-Profilierung (12 c) versehen ist.
8. Trommel nach Anspruch 1, bei der die Einbauelemente
(8) wenigstens einen zur Befestigung an der Trommel
wand (7) dienenden unteren Teil (11), einen in das Gut
eintauchenden oberen Teil (12) sowie eine die beiden
Teile (11, 12) miteinander und mit der Trommelwand
(7) verbindende Schraube (14) enthalten, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Teil (11) an seiner dem
Innenraum der Trommel zugewandten Oberseite einen
umlaufenden erhöhten Rand (11 a) aufweist.
9. Trommel nach Anspruch 1, deren Innenwand eine aus
einzelnen Keilsteinen bestehende feuerfeste Ausmauerung
(15) enthält, wobei die Einbauelemente (8)
wenigstens einen zur Befestigung an der Trommelwand
(7) dienenden unteren Teil (11), einen in das Gut
eintauchenden oberen Teil (12) sowie eine die beiden
Teile (11, 12) miteinander und mit der Trommelwand
verbindende Schraube (14) aufweisen, dadurch gekenn
zeichnet, daß das Format des unteren Teiles (11) der
Einbauelemente (8) dem Normformat der Keilsteine der
Ausmauerung (15) entspricht.
10. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel (α), um den der in das Gut eintauchende
Teil (12) der Einbauelemente (8) gegenüber der Trommel
achse geneigt ist, zumindest bei einem Teil der
Einbauelemente so gewählt ist, daß diese Einbauelemente
eine zur Austragsseite der Trommel gerichtete
Förderwirkung auf das Gut ausüben.
11. Trommel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Winkel (α), um den der in das Gut eintauchende
Teil (12) der Einbauelemente (8) gegenüber der Trommel
achse geneigt ist, bei einem Teil der Einbauele
mente so gewählt ist, daß diese Einbauelemente eine
zur Eintragsseite der Trommel gerichtete Förderwirkung
auf das Gut ausüben.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19863600549 DE3600549A1 (de) | 1986-01-10 | 1986-01-10 | Trommel zum waermeaustausch zwischen feststoff-gut und gas |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863600549 DE3600549A1 (de) | 1986-01-10 | 1986-01-10 | Trommel zum waermeaustausch zwischen feststoff-gut und gas |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3600549A1 DE3600549A1 (de) | 1987-07-16 |
| DE3600549C2 true DE3600549C2 (de) | 1990-05-03 |
Family
ID=6291638
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863600549 Granted DE3600549A1 (de) | 1986-01-10 | 1986-01-10 | Trommel zum waermeaustausch zwischen feststoff-gut und gas |
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-
1986
- 1986-01-10 DE DE19863600549 patent/DE3600549A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3600549A1 (de) | 1987-07-16 |
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