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DE369265C - Treibriemen - Google Patents

Treibriemen

Info

Publication number
DE369265C
DE369265C DEB104976D DEB0104976D DE369265C DE 369265 C DE369265 C DE 369265C DE B104976 D DEB104976 D DE B104976D DE B0104976 D DEB0104976 D DE B0104976D DE 369265 C DE369265 C DE 369265C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
grooves
belt
wax
drive belt
drive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB104976D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEB104976D priority Critical patent/DE369265C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE369265C publication Critical patent/DE369265C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16GBELTS, CABLES, OR ROPES, PREDOMINANTLY USED FOR DRIVING PURPOSES; CHAINS; FITTINGS PREDOMINANTLY USED THEREFOR
    • F16G1/00Driving-belts
    • F16G1/28Driving-belts with a contact surface of special shape, e.g. toothed

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Belt Conveyors (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN
AM 16. FEBRUAR 1923
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
-JVr 369265-KLASSE 47d GRUPPE 1
(B 104976XIIj47d)
Johannes Christian Bischoff in Kiel.
Treibriemen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1922 ab.
Die Erfindung "betrifft 'eine Anordnung an Treibriemen, durch welche diese in höherem Maße geschont und dadurch länger haltbar werden. Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß die Treibriemen mit Nuten oder Rillen zur Aufnahme von Riemenwachs versehen sind. Die Nuten oder Rillen sind in symmetrischer Anordnung über den Querschnitt der Treibriemen verteilt und können geradlinig oder bogenförmig verlaufen. Das
069265
in den Nuten oder Rillen enthaltene Riemenwachs erzielt einen gleichmäßigeren Zug, also eine bessere Kraftübertragung; es bedingt aber auch gegenüber dem gebräuchlichen Wachsen der Riemen eine wesentliche Ersparnis an Arbeitslohn und an Riemenwacbs, indem letzteres durch die zwangsweise Führung in den Nuten oder Rillen der Mitte des Riemens zugleitet, al'so daran gehindert ist, ίο nach außen gedrängt zu werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsformten zur Darstellung gebracht worden.
AJbb. ι zeigt einen Treibriemen mit zickzackförmig verlaufenden Nuten oder Rillen zur Aufnahme von Riemenwachs.
Abb. 2 zeigt einen Treibriemen mit bogenförmig verlaufenden Nuten oder Rillen zur Aufnahme von Riemenwachs. Abb. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie ''A-B der Abb. i.
Der Treibriemen α wind an der inneren Laufseite mit Nuten oder Rillen b versehen, die 'durch Einschneiden oder in beliebiger anderer Weise hervorgerufen sein können.
Nach der Abb. 1 sind die Nuten ader Rillen zickzackförmig angeordnet, und zwar erstrecken sie sich bis zur Mitte des Riemens oder wenig über die Mitte des Riemens hinweg. Es hat sich als zweckdienlich erwiesen, die Nuten oder Rillen b an den inneren Enden gekrümmt auslaufen zu lassen, wie durch das Bezu'gszeichen V- in der Abb. 1 angedeutet worden ist. Die Randpartien des Riemtens können von den Nuten oder Rillen freibleiben.
Nach der A'bb. 2 sind die Nuten oder Rillen b in ihrer ganzen Länge bogenförmig verlaufend angeordnet.
Die Nuten oder Rillen b können beliebigen Querschnitt haben; nach der Abb. 3 sind sie durch eine Steilwand c und eine Schrägwand d begrenzt.
In die Nuten oder Rillen b wird Riemenwachs geschmiert, die übrigen Flächen des Riemens werden wie üblich mit Riemenwachs behandelt.
Unter der Spannung des Riemens beim Umlaufen der Riemenscheiben wird das Riemenwächs mehr ader weniger in rutschende Bewegung versetzt. Die Nuten ader Rillen bürgen dafür, daß das rutschende Sie-" menwachs bestens ausgenutzt wird, indem es stets der Mitte des Riemens zugleitet und in der Mitte des Riemens von einer Nute oder RiHe in die zunächst belegene Nute oder Rille gelangt. Dabei wird die Überführung des Adhäsionsstoffes ' von einer Nut oder Rille in die andere durch die gekrümmit auslaufenden Enden der Nuten oder Rillen gefördert.
Im Gegensatz zu der gemäß der vorliegenden Erfindung durch die Nuten oder Rillen bedingten zwangsweisen Führung des Riemenwachses nach der Mitte des Riemens zu wird bei den jetzt" gebräuchlichen Riemen durch den Druck und die Reibung auf der Riemenscheibe das Wachs widerstandslos nach aiußen gedrängt und geht verloren.
Neben den in der Einleitung zu dieser Be-Schreibung angeführten Vorteilen erzielt die Erfindung durch 'die bessere Adhäsion eine größere Haltbarkeit, vor allen Dingen bei Lederriemen.
Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß gegenüber dem] Darstellungsbeispiel der Zeichnung Abänderungen in der Ausführung und in den Maßverhältnissen der Treibriemen und der zur Aufnahme von Riemenwachs darin vorgesehenen Nuten oder Rillen nach Wunsch oder Bedarf vorgenommen wenden können, ohne den Rahmten der Erfindung überschreiten zu nfiissen.

Claims (4)

Patent-Ansprüche :
1. Treibriemen, dadurch gekennzeichnet, daß er mit Nuten oder Rillen (V) zur Aufnahme von Riemenwachs versehen ist.
2. Treibriemen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten oder Rillen (b) in symmetrischer Anordnung so über seinen Querschnitt verteilt sind, daß das Riemenwacbs der Mitte des Riemens zugleitet.
3. Treibriemen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten ader Rillen (b) an ihren inneren Enden (b1) gekrümmt auslaufen.
4. Treibriemen nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten oder Rillen (&) von einer steilen Kante (c) und von einer schrägen Kante (d) begrenzt werden, so daß das Riemenwachs durch den Druck und die Reibung des die Riemenscheiben umlaufenden Riemens in die Nuten oder Rillen gedrängt wird.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DEB104976D 1922-05-25 1922-05-25 Treibriemen Expired DE369265C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB104976D DE369265C (de) 1922-05-25 1922-05-25 Treibriemen

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DEB104976D DE369265C (de) 1922-05-25 1922-05-25 Treibriemen

Publications (1)

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DE369265C true DE369265C (de) 1923-02-16

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ID=6991212

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB104976D Expired DE369265C (de) 1922-05-25 1922-05-25 Treibriemen

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