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DE1497262C - Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltnebes fur Gerate der Nachnch tentechnik - Google Patents

Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltnebes fur Gerate der Nachnch tentechnik

Info

Publication number
DE1497262C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rope
tensioning
segments
springs
rib
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm 3000 Hannover; Hoffmann Gunter 3167 Burgdorf Egestorf
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Publication date

Links

Description

Ein Seiltrieb wird in Geräten der Nachrichtentechnik, insbesondere in Rundfunkempfängern, zur Abstimmung benutzt. Der Seiltrieb ist zwischen dem Bedienungsknopf und dem Abstimmittel (Drehkondensator) angeordnet und dient gleichzeitig zur Bewegung des Skalenzeigers. Das Seil muß bekanntlich durch eine Feder gespannt werden. Wenn man die Feder zwischen den beiden Enden des Seiles anordnet, kann das Seil nur eine so große Wegstrecke' be-' wegt werden, die durch den Abstand von zwei RoI- ίο len oder Seilscheiben abzüglich die Länge der Feder gegeben ist. Man hat deshalb die Feder bekanntlich innerhalb einer Seilscheibe angeordnet und das eine Ende der Feder mit der Seilscheibe und das andere Ende mit dem einen Seilende verbunden. Die Wirkung der Feder läßt aber um so mehr nach, je mehr der der Feder benachbarte Teil des Seiles bei der Bewegung des Seiles um die Seilscheibe gewickelt wird. Selbst bei Verwendung von je einer Feder für die beiden Enden des Seiles besteht dieser Nachteil immer noch im mittleren Teil des Weges. Dies ist besonders dann nachteilig, wenn das Seil um die antreibende Welle selbst geschlungen ist, um eine genügend große Übersetzung zu haben, denn dann ist die Gefahr des Rutschens auf der Welle groß.
Eine andere bekannte Möglichkeit zum Spannen des Seiles besteht darin, die Achse einer Umlenkrolle derart federnd zu lagern, daß das Seil gespannt wird. Diese Lösung ist zwar an sich gut, hat jedoch einen entsprechend großen Platzbedarf.
Der Erfindung liegt'die Aufgabe zugrunde, eine Lösung zu finden, welche die Vorteile der beiden beschriebenen Seiltriebe vereinigt, also einerseits einen kleinen Plätzbedarf hat, was besonders für Kofferempfänger mit großer Skala wichtig ist, und andererseits eine guter Federwirkung auf dem ganzen Abstimmbereich hat.
Erfindungsgemäß ist eine im Seiltrieb liegende Rolle in eine Nabe und mindestens zwei Segmente unterteilt, die unter der Einwirkung von Federn nach außen gedruckt werden.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Spannrolle und in Fig. 3 ein Beispiel für die Einfügung der Spannrolle in einen Seiltrieb. .
In Fig. 1 ist der Kranz der Rolle in fünf Segmente 1 unterteilt, die durch sternförmig angeordnete Federn 2, die gegen die Nabe 3 abgestützt sind, nach außen gedrückt werden. Um diese Segmente ist das Antriebsseil 4 ein oder mehrere Male geschlungen, je nach dem, wie groß die gewünschte Federwirkung sein soll.. Die Segmente 1 werden auf einer Scheibe 5 z. B. in der in Fig. 4 dargestellten Weise geführt, so daß sie sich pur in radialer Richtung bewegen können. ■ ' ■ -·:--"- ^;"';-'--·- ^■"■'■ϊ '-■ '■■':'■■■·■'■ ·■■■
In Fig. 2 ist der Kranz der Rolle nur in drei Segmente 1 unterteilt, die mit dreieckförmig angeordneten Federn 2 nach außen gedrückt werden.
Im Beispiel nach Fig. 3 ist links eine solche Spannrolle in einem Seiltrieb angewendet. Es können auch mehrere solche Spannrollen in den Seiltrieb eingefügt werden. Die Spannrollen können auch zugleich als Umlenkrollen benutzt werden. In Fig. 3 ist eine besondere Umlenkrolle 6 vorgesehen. Mit 7 ist die auf der Antriebsachse fest angeordnete Doppelrolle bezeichnet. Das Seil führt rechts zur Seilscheibe 8, auf deren Achse z. B. der Drehkondensator sitzt. Vom Seil 4 wird auch der Zeiger 9 für die Skala bewegt. Für den Zeigerweg steht der gesamte Weg zwischen der Umlenkrolle 6 und der Antriebsrolle 7 zur Verfügung, weil der Zeigerweg nicht durch eine eingefügte Feder verkürzt wird.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für die Führung der Segmente 1 in radialer Richtung auf der kreisrunden Scheibe 5. Sie enthält radial verlaufende Schlitze .10, in denen je eine an den Segmenten 1 angeordnete Rippe 11 gleitet, die mit dem aus Kunststoff bestehenden Segment 1 aus einem Stück hergestellt ist. Die Rippe 11 ist mit einer Nase versehen, die nach dem Einfügen der Rippe 11 in den Schlitz 10 einschnappt.

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltriebes für Geräte der Nachrichtentechnik, dadurch gekennzeichnet, daß eine im Seiltrieb liegende Rolle in eine Nabe (3) und mindestens zwei Segmente (1) unterteilt ist, die unter der Einwirkung von Federn (2) nach außen gedrückt werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn sternförmig angeordnet sind (F i g. 1).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn vieleckförmig angeordnet sind (F i g. 2).
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Segmente (1) auf einer kreisförmigen Scheibe (S) in radialer Richtung geführt sind (F i g. 4,).
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5) mit radial verlaufenden Schlitzen (10) versehen ist, in denen je eine an den Segmenten (1) angeordnete Rippe (11) gleitet, und daß die Rippe (11) mit einer Nase versehen ist, die nach dem Einlegen der Rippe (11) in den Schlitz (10) einschnappt.

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