DE1497262C - Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltnebes fur Gerate der Nachnch tentechnik - Google Patents
Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltnebes fur Gerate der Nachnch tentechnikInfo
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Description
Ein Seiltrieb wird in Geräten der Nachrichtentechnik, insbesondere in Rundfunkempfängern, zur Abstimmung benutzt. Der Seiltrieb ist zwischen dem
Bedienungsknopf und dem Abstimmittel (Drehkondensator) angeordnet und dient gleichzeitig zur Bewegung
des Skalenzeigers. Das Seil muß bekanntlich durch eine Feder gespannt werden. Wenn man die
Feder zwischen den beiden Enden des Seiles anordnet, kann das Seil nur eine so große Wegstrecke' be-'
wegt werden, die durch den Abstand von zwei RoI- ίο
len oder Seilscheiben abzüglich die Länge der Feder gegeben ist. Man hat deshalb die Feder bekanntlich
innerhalb einer Seilscheibe angeordnet und das eine Ende der Feder mit der Seilscheibe und das andere
Ende mit dem einen Seilende verbunden. Die Wirkung der Feder läßt aber um so mehr nach, je mehr
der der Feder benachbarte Teil des Seiles bei der Bewegung des Seiles um die Seilscheibe gewickelt
wird. Selbst bei Verwendung von je einer Feder für die beiden Enden des Seiles besteht dieser Nachteil
immer noch im mittleren Teil des Weges. Dies ist besonders dann nachteilig, wenn das Seil um die antreibende
Welle selbst geschlungen ist, um eine genügend große Übersetzung zu haben, denn dann ist
die Gefahr des Rutschens auf der Welle groß.
Eine andere bekannte Möglichkeit zum Spannen des Seiles besteht darin, die Achse einer Umlenkrolle
derart federnd zu lagern, daß das Seil gespannt wird. Diese Lösung ist zwar an sich gut, hat jedoch
einen entsprechend großen Platzbedarf.
Der Erfindung liegt'die Aufgabe zugrunde, eine
Lösung zu finden, welche die Vorteile der beiden beschriebenen Seiltriebe vereinigt, also einerseits einen
kleinen Plätzbedarf hat, was besonders für Kofferempfänger mit großer Skala wichtig ist, und andererseits
eine guter Federwirkung auf dem ganzen Abstimmbereich hat.
Erfindungsgemäß ist eine im Seiltrieb liegende Rolle in eine Nabe und mindestens zwei Segmente
unterteilt, die unter der Einwirkung von Federn nach
außen gedruckt werden.
Die Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Spannrolle und
in Fig. 3 ein Beispiel für die Einfügung der Spannrolle
in einen Seiltrieb. .
In Fig. 1 ist der Kranz der Rolle in fünf Segmente 1 unterteilt, die durch sternförmig angeordnete
Federn 2, die gegen die Nabe 3 abgestützt sind, nach außen gedrückt werden. Um diese Segmente ist das
Antriebsseil 4 ein oder mehrere Male geschlungen, je nach dem, wie groß die gewünschte Federwirkung
sein soll.. Die Segmente 1 werden auf einer Scheibe 5 z. B. in der in Fig. 4 dargestellten Weise geführt,
so daß sie sich pur in radialer Richtung bewegen
können. ■ ' ■ -·:--"- ^;"';-'--·- ^■"■'■ϊ '-■ '■■':'■■■·■'■ ·■■■
In Fig. 2 ist der Kranz der Rolle nur in drei Segmente
1 unterteilt, die mit dreieckförmig angeordneten Federn 2 nach außen gedrückt werden.
Im Beispiel nach Fig. 3 ist links eine solche Spannrolle in einem Seiltrieb angewendet. Es können auch
mehrere solche Spannrollen in den Seiltrieb eingefügt werden. Die Spannrollen können auch zugleich als
Umlenkrollen benutzt werden. In Fig. 3 ist eine besondere Umlenkrolle 6 vorgesehen. Mit 7 ist die auf
der Antriebsachse fest angeordnete Doppelrolle bezeichnet. Das Seil führt rechts zur Seilscheibe 8, auf
deren Achse z. B. der Drehkondensator sitzt. Vom Seil 4 wird auch der Zeiger 9 für die Skala bewegt.
Für den Zeigerweg steht der gesamte Weg zwischen der Umlenkrolle 6 und der Antriebsrolle 7 zur Verfügung,
weil der Zeigerweg nicht durch eine eingefügte Feder verkürzt wird.
Fig. 4 zeigt ein Beispiel für die Führung der
Segmente 1 in radialer Richtung auf der kreisrunden Scheibe 5. Sie enthält radial verlaufende Schlitze .10,
in denen je eine an den Segmenten 1 angeordnete Rippe 11 gleitet, die mit dem aus Kunststoff bestehenden
Segment 1 aus einem Stück hergestellt ist. Die Rippe 11 ist mit einer Nase versehen, die nach dem
Einfügen der Rippe 11 in den Schlitz 10 einschnappt.
Claims (5)
1. Einrichtung zum Spannen des Seiles eines Seiltriebes für Geräte der Nachrichtentechnik,
dadurch gekennzeichnet, daß eine im Seiltrieb liegende Rolle in eine Nabe (3) und mindestens
zwei Segmente (1) unterteilt ist, die unter der Einwirkung von Federn (2) nach außen gedrückt
werden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn sternförmig angeordnet sind (F i g. 1).
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn vieleckförmig angeordnet
sind (F i g. 2).
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. die Segmente (1) auf einer
kreisförmigen Scheibe (S) in radialer Richtung geführt sind (F i g. 4,).
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (5) mit radial verlaufenden Schlitzen (10) versehen ist, in denen je
eine an den Segmenten (1) angeordnete Rippe (11) gleitet, und daß die Rippe (11) mit einer
Nase versehen ist, die nach dem Einlegen der Rippe (11) in den Schlitz (10) einschnappt.
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