DE369168C - Einrichtung zum selbsttaetigen Entriegeln der Foerdergefaesse von Haengebahnwagen - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Entriegeln der Foerdergefaesse von HaengebahnwagenInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G47/00—Article or material-handling devices associated with conveyors; Methods employing such devices
- B65G47/52—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices
- B65G47/60—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type
- B65G47/62—Devices for transferring articles or materials between conveyors i.e. discharging or feeding devices to or from conveyors of the suspended, e.g. trolley, type for materials in bulk
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Einrichtung zum selbsttätigen Entriegeln der Fördergefäße von Hängebahnwagen. Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Entriegeln der Fördergefäße von Hängebahnwagen, insbesondere zum Fördern von Stroh und Heu. Bei diesen Bahnen kommt es darauf an, die Fördergefäße, die in bekannter Weise auf einer geneigten Bahn abrollen oder durch Seile gezogen werden, an beliebigen Stellen der Bahn zu entleeren.
- Man hat zu diesem Zweck schon an den Laufschienen .der Bahnen Anschläge vor-,gesehen, die beim Auftreffen .des Fördergefäßes eine Verriegelung auslösen, so daß das Fördergefäß geöffnet und entleert wird. Bei diesen Bahnen werden die Fördergefäße gewöhnlich in gleichbleibender Reihenfolge entleert; es müssen bestimmte Anschläge aus der. Bahn entfernt oder verstellt werden, falls# eine Veränderung im Abwurf des Fördergutes vorgenommen werden soll. Dies erfordert aber viel Zeitaufwand.
- Bei zweischienigen Seilbahnen hat man auch schon innerhalb der Schienen .in wagerechter Ebene feststehende Anschläge angebracht, die mit Auslöseheheln zusammen arbeiten, die am Fördergefäß, quer zur Fahrtrichtung in wagerechter Richtung verstellbar sind. Die bekannte verstellbare Auslösevorrichtung ist verhältnismäßig verwickelt und liegt zum Teil unter dem Boden des Fördergefäßes, so daß sie durch das herabfallende Ladegut leicht verschmutzt werden kann.
- Die Erfindung besteht nun im wesentlichen darin, daß mit den das Fördergefäß bildenden stechen oder Wänden Hebel fest verbunden sind, die bei geschlossenem Fördergefäß auf einem Fallhebel ruhen bzw. von einer Windentrommel getragen werden, und der Fallhebel bzw. die Windentrommel mit einer verstellbaren Auslösevorrichtung verbunden ist.
- Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes .der Erfindung veranschaulicht, und zwar stellen dar: Abb. i einen Hängebahnwagen, von vorn gesehen, Abb. 2 eine Seitenansicht der Abb. i., Abb. 3 die Auslösevorrichtung in größerem ,Maßstabe, Abb. 4 das zweite Ausführungsbeispiel, .Ton vorn .gesehen, und Abb. 5 eine Seitenansicht der Abb.. 4. Der Hängebahnwagen dient beispielsweise zum Fördern von losem Stroh oder Heu. Die durch die Zinken i und die Achsen 5 gebildeten Rechen sind mit der Laufkatze 2 durch ein Gehänge 3 verbunden. Dieses und damit auch das Fördergefäß des Hängebahnwagens kann um die Bolzen 4 pendeln und hängt daher stets senkrecht. Die Achsen 5 der Rechen sind in ihren Lagern 6 drehbar und tragen an dem einen oder an beiden Enden Hebel 7. Diese ruhen auf einem Fallhebel 8, der durch eine Klinke 9 unterstützt wird.
- Der mit einer Rolle io versehene Auslöseliebel i i ist auf der im Gehänge 3 drehbar gelagerten Vierkantwelle 12 nach beiden Seiten verschiebbar. Zum Festlegen des Auslösehebels ii auf der einen oder anderen Seite dient das klappbare, auf ihrem Drehbolzen seitlich verschiebbare Stelleisen 13, dessen Ausrundung sich auf die Welle 12 legt. Diese Verstellbarkeit ermöglicht die unabhängige Verwendung der an der Bahn des Hängebahnwagens rechts und links angebrachten Anschläge 14.
- Die Vierkantwelle 12 des Auslösehebels i i trägt einen Hebel 16. Ferner sitzt. auf der im Gehänge g drehbaren, die Klinke 9 tragenden Achse 17 ein Hebel 18. Die Hebel 16 und 18 sind durch die Stange i9 miteinander verbunden. Diese ist an dem Griffende 2o mit mehreren Einkerbungen 21 versehen, -die hinter den Führungsbüge122 des Hebels 18 .greifen. Durch das Einhängen der verschiedenen Einkerbungen in den Führungsbüge122 wird die Rolle io des Auslösehebels ii in verschiedene Höhenlagen eingestellt. Die Höhenlage der Rolle io wird nach einem der verschieden hohen Anschläge 14 bestimmt, der gerade die Auslösevorrichtung in Tätigkeit setzen soll, so daß .das Fördergut an der gewünschten Stelle abgeworfen wird, ohne daß man den Lagerraum betreten muß.
- Die Hängebahnwagen laufen zuerst an den niedrigen Anschlägen 14 und dann an den höheren Anschlägen 14 vorbei. Schlägt die Rolle io gegen den Anschlag 14, für den sie eingestellt ist, so wird der Auslösehebel i i abwärts bewegt. Dadurch bewegt sich die Klinke 9 nach rechts (Abb. 2 und 3) und löst den Fallhebel 8 aus, der um seinen Bolzen 24 abwärts - schwingt; infolgedessen fallen die Hebel 7 nieder und die Rechen i werden .geöffnet. Der Hängebahnwagen durchläuft nun die Bahn mit ,geöffnetem Fördergefäß, bis dieses vor dem Füllen durch Anheben der Hebel 7 und Festlegen des Fal'Ihebels 8 mittels der Klinke 9 wieder geschlossen wird.
- Zur Sicherung des- Verschlusses dient der auf der Klinke-9 parallel zu, dieser drehbare doppelarmige Hebe125, der mit dein unteren Arm hinter die Sicherungsfeder 26 des Fallhebels .greift.
- ,Bei der Ausführung nach Abb. 4 und 5 kann das Gehänge 3 verkürzt und daher die von den Hängebahnwagen zu beschickende Halle höher gefüllt werden. Der Aüslösehebel# 30 mit der Rolle io wird in der Länge, entsprechend der Höhe des Anschlages 14, der die Auslösung bewirken soll, verstellt. Der Auslösehebel3o ist wie bei der Ausführung nach Abb. i auf der drehbaren Vierkantwelle 31 verschiebbar. Auf der -Welle 31 sitzt ferner der gekröpfte Schnepper 32. Dieser .greift hinter die Nase 33 einer Windentromm,e134. Um diese sind die Zugmittel 35 gewunden, die mit Hilfe der Hebel 36 die aufklappbaren Seitenwände i des Fördergefäßes geschlossen halten. Die Zugmittel 35 können auch an den Zinken der beiden Seitenwände i angreifen. Die -Hebel 36 sind dann überflüssig. Beim Umlegen des Auslösehebels 3o durch den Anschlag 14 dreht sich auch der Schnepper 32, so daß dieWindentrommel 34 frei wird, die Zugmittel- 35 abrollen und das Fördergefäß sich öffnet. Der Auslösehebel3o wird durch eine Feder oder ein Gegengewicht wieder aufgerichtet. Zum Schließen des Fördergefäßes ist dann nur etwa eine Umdrehung der Windentrommel mittels der Handkurbel-37 auszuführen, bis sich der Schnepper 32 wieder hinter die Nase 33 der Wi zdentromrnel.34 legt. Der Schwerpunkt des Auslösehebels 30 liegt stets vor seinem Drehzapfen, so daß der Schnepper 32 nicht vorzeitig ausgelöst werden kann.
- Die Fördergefäße -der Hängebahnwagen können beliebig ausgebildet werden und zur Förderung von Massengütern aller Art verwandt werden. -
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE i. Einrichtung zurre selbsttätigen Entriegeln der Fördergefäße von Hängebahnwagen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den das Fördergefäß bildenden Rechen oder Wänden (i) Hebel (7 bzw. 36) fest verbunden sind, die bei geschlossenem Fördergefäß auf einem Fallhebe (8) ruhen bzw. von einer Windentrommel (34) :getragen werden, und- der Fallhebel (8) .bzw. die Windentromnmel (34) mit einer verstell baren Auslösevorrichtung verbunden ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß der Fallhebel (8) von einer Klinke (9) unterstützt wird, nach deren Auslösung -der Fallhebel (8) um den im Gehänge (3) vorgesehenen Bolzen (24) abwärts schwingt.
- 3: Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (9), welche mit- einem Hebel (18) auf einer gemeinsamen drehbaren Achse (17) befestigt ist, durch ein Gestänge (i9, 16) mit dem auf seiner Vierkantwelle (12) verschiebbaren Auslösehebel (i i) in Verbindung steht, wobei die Stange (19) des Gestänges am, Griffende mehrere Einkerbungen (21) zum Einhängen in .das Führungseisen (22) -des Hebels (18) trägt, um die Rolle (io) des Auslösehebels (ii) in- verschiedene Höhenlagen einstellen zu können.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, .dadurch gekennzeichnet, daß zum seitlichen Festlegen -des Auslösehebels (i i) ein klappbares _ Stelleiseri . (13) dient und die Klinke (9) zum Sichern ihrer Schließstellung einen doppelarmigen Hebel (25) trägt, dessen unterer kürzerer Arm hinter eine Sicherungsfeder (26) des. Fallhebels (8) greift.
- 5. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die fest auf den Drehachsen (5) der Seitenwände (i) des Fördergefäßes sitzenden Hebel (36) oder ,die beiden Seitenwände (i) selbst an ZugmitteIn (35) hängen, die mittels einer Handkurbel (37) auf die Windentrommel (34) aufgewickelt werden, .die in der Verschlußstellung .des Fördergefäßes durch einen hinter eine Nase (33) der Windentrommel (34) greifenden Schnepper (32) gesichert wird, der -durch einen in der Länge verstellbaren Auslösehebel (30) gedreht wird, wenn dieser von dem entsprechenden Anschlag (r4) umgelegt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58721D DE369168C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Entriegeln der Foerdergefaesse von Haengebahnwagen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW58721D DE369168C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Entriegeln der Foerdergefaesse von Haengebahnwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE369168C true DE369168C (de) | 1923-02-15 |
Family
ID=7605554
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW58721D Expired DE369168C (de) | Einrichtung zum selbsttaetigen Entriegeln der Foerdergefaesse von Haengebahnwagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE369168C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799124A (en) * | 1955-06-10 | 1957-07-16 | Dean A Polzin | Conveyor system for pistons to and from grinding machines |
-
0
- DE DEW58721D patent/DE369168C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2799124A (en) * | 1955-06-10 | 1957-07-16 | Dean A Polzin | Conveyor system for pistons to and from grinding machines |
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