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DE3688034T2 - Vor elektrostatischen entladungen geschuetzte eingangsschaltung. - Google Patents

Vor elektrostatischen entladungen geschuetzte eingangsschaltung.

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Publication number
DE3688034T2
DE3688034T2 DE8686902663T DE3688034T DE3688034T2 DE 3688034 T2 DE3688034 T2 DE 3688034T2 DE 8686902663 T DE8686902663 T DE 8686902663T DE 3688034 T DE3688034 T DE 3688034T DE 3688034 T2 DE3688034 T2 DE 3688034T2
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DE
Germany
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diffusion
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diffusion path
layers
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Application number
DE8686902663T
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DE3688034D1 (de
Inventor
Horst Leuschner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
STMicroelectronics lnc USA
Original Assignee
SGS Thomson Microelectronics Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by SGS Thomson Microelectronics Inc filed Critical SGS Thomson Microelectronics Inc
Application granted granted Critical
Publication of DE3688034D1 publication Critical patent/DE3688034D1/de
Publication of DE3688034T2 publication Critical patent/DE3688034T2/de
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Expired - Fee Related legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H10SEMICONDUCTOR DEVICES; ELECTRIC SOLID-STATE DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H10DINORGANIC ELECTRIC SEMICONDUCTOR DEVICES
    • H10D89/00Aspects of integrated devices not covered by groups H10D84/00 - H10D88/00
    • H10D89/60Integrated devices comprising arrangements for electrical or thermal protection, e.g. protection circuits against electrostatic discharge [ESD]
    • H10D89/601Integrated devices comprising arrangements for electrical or thermal protection, e.g. protection circuits against electrostatic discharge [ESD] for devices having insulated gate electrodes, e.g. for IGFETs or IGBTs
    • H10P14/416
    • H10W42/60

Landscapes

  • Metal-Oxide And Bipolar Metal-Oxide Semiconductor Integrated Circuits (AREA)
  • Semiconductor Integrated Circuits (AREA)

Description

    Gebiet der Erfindung
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein verbessertes Eingangs-Schutznetzwerk zum verhindern einer Beschädigung in einer Eingangsschaltung einer MOS- Halbleitervorrichtung sowie einer damit verbundenen Gate-Elektrode durch eine darauf wirkende elektrostatische Entladung.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Es ist allgemein bekannt, daß Halbleiterübergänge und insbesondere die Gate-Oxide von MOS-Transistoren durch elektrostatische Entladung leicht beschädigt werden. Die Siliziumdioxid (SiO&sub2;-)Gate- Isolatoren besitzen typischerweise eine Dicke in der Größenordnung von ca. 400 Angström. Durchbruchpotentiale liegen in der Größenordnung von 20 bis 50 Volt. Dort wo ein oder mehrere Anschlüsse der Vorrichtung einem elektrostatischen Potential ausgesetzt sind, das sich von dem bereits darauf wirkenden elektrostatischen Potential unterscheidet, kann die sich daraus ergebene Energieentladung zu einer permanenten Schädigung der Eingangsschaltung der Vorrichtung entweder durch eine übermäßige Stromdichte bei einem Lawinendurchbruch, durch Gate-Oxidbruch oder durch allmähliche Verschlechterung aufgrund des kumulativen Einschlusses von Ladungen in dem Gate-Isolator verursachen. Die Fähigkeit der Vorrichtung, dieser Energieentladung standzuhalten, kann durch einen elektrostatischen Entladungstest quantitativ bestimmt werden.
  • Bei einem solchen elektrostatischen Entladungstest wird ein Kondensator, der die Kapazität des menschlichen Körpers simuliert, aus einer Spannungsquelle auf eine vorbestimmte Spannung aufgeladen und sodann in den Eingangsanschluß der getesteten Vorrichtung durch einen mit Quecksilber benetzten Kontakt und einen Serien-Strombegrenzungswiderstand entladen. Im allgemeinen liegt der Widerstandswert eines solchen Widerstands im Bereich von 0 bis 1500 Ohm, und die Spannungszufuhr kann in der Größenordnung von 500 bis 2000 Volt liegen.
  • Nach einer derartigen Entladung wird die getestete Vorrichtung auf Leckstrom bei einer angelegten Spannung untersucht, wobei es sich z. B. um eine Arbeitsspannung von 5 Volt handelt. Der bei einer unbeschädigten Vorrichtung zu erwartende Leckstrom wäre nicht höher als z. B. ein Mikroampere. Für einen elektrostatischen Entladungstest dieser Art verlangen die Industrienormen der USA typischerweise die Verwendung eines Testkondensators von 100 pF, der durch mit Quecksilber benetzte Kontakte und einen Serienbegrenzungswiderstand mit 1500 Ohm in den Eingangsschaltungsanschluß bzw. die Eingangsschaltungsanschlußfläche der Vorrichtung entladen wird.
  • Aufgrund der in dieser Industrie akzeptierten Definition wird eine schlecht geschützte MOS-Eingangsschaltung durch ein Potential von ca. 700 Volt geschädigt, während ein akzeptables Eingangsschaltungsnetzwerk einen Schutz für Potentiale von bis zu ca. 1500 Volt schafft und eine als sehr gut erachtete Eingangsschaltung einen Schutz gegen Potentiale von bis zu ca. 3000 Volt schafft. Da Testgerätschaften zur Ausführung eines Tests mit 3000 Volt nicht allseits zur Verfügung stehen, ist es allgemein üblich, statt dessen einen Testkondensator von 200 pF vorzusehen, und in diesem Fall dürfte die vorstehend genannte sehr gute Schutzschaltung 2000 Volt oder mehr standhalten.
  • In der Vergangenheit war die das größte Problem darstellende Ausfallursache das Brechen des Gate- Isolieroxids der MOS-Vorrichtung. Dieses Brechen trat bei ca. 50 Volt auf, ohne daß dabei praktisch irgendein Stromfluß erforderlich war. Als Ergebnis hiervon werden häufig Eingangsschaltungen verwendet, die von einem RC-Netzwerk und/oder irgendeiner Art einer Gate-Klemmvorrichtung Gebrauch machen; dabei kann es sich um eine mit Gate versehene Diode oder um einen Feldinversionstransistor handeln, wobei beide das MOS-Gate durch Durchbrechen nach Art eines Lawineneffekts oder im Fall des Feldinversionstransistors durch Source-/Drain-Aktivierung schützen. In diesem Fall kann man Ausfälle normalerweise auf ein vollständiges Ausfallen der Schutzschaltung anstatt des MOS-Vorrichtungs- Eingangs-Gates zurückführen. Solche katastrophalen Ausfälle in dem Eingangs-Schutznetzwerk sind jedoch genauso tödlich für die Vorrichtung wie ein Ausfall in dem Gate-Oxid-Isolator.
  • Zur Veranschaulichung der bei MOS-Vorrichtungen vorherrschenden harten Bedingungen braucht man nur zu bedenken, daß der Eingangsdurchbruch bei einer normalen integrierten MOS-Schaltung bei 20 Volt bis 50 Volt auftritt; dabei handelt es sich bei dem Ausfallschwellenwert von 20 Volt um eine Funktion der Gate-Diode oder des Polysilizium-Feldinversionstransistors, und der Ausfallschwellenwert von 50 Volt tritt in dem N+/P-Übergang der MOS-Vorrichtung auf. Diese Durchbrüche zeigen einen sehr geringen Widerstand für Spannungen, die höher sind als die Schwellendurchbruchspannung der Schutzschaltung. Außerdem führt der eine hohe Dichte aufweisende Durchbruchsstrom zu sekundären Wirkungen, wie z. B. Bipolar-Transistor-Aktion, wodurch der Durchbruchwiderstand weiter vermindert wird.
  • Man kann als grobe Schätzung annehmen, daß die Spannung am Eingangsanschluß der dem Test unterzogenen Vorrichtung durch die Schutzschaltung auf 50 bis 100 Volt geklemmt wird. Auf der Eingangsseite des Test-Serienwiderstands von 1500 Ohm muß man für einen guten Eingangsschutz davon ausgehen, daß die Spannung 2000 Volt oder mehr beträgt. Eine vorsichtige Schätzung des in den Eingangssanschluß fließenden momentanen maximalen Stroms bewegt sich daher in der Größenordnung:
  • (2000 - 100)V/1500 = 1,26 Amp.
  • Idealerweise sollte die Spezifikation für den Eingangsschutz auf die maximale Spannung ausgelegt werden, die angelegt werden könnte, bevor eine Schädigung der Eingangsschaltung erfolgt. Selbstverständlich müssen dabei auch die Größe des Testkondensators und des Serienstrombegrenzungswiderstands spezifiziert werden. Je nach der speziellen Schutzschaltung wird eine Beschädigung entweder durch die maximale (momentane) Stromdichte oder durch Gesamtverlustenergieladung oder durch eine Kombination von beiden verursacht. Es ist klar, daß die Spitzenstromdichte durch den Wert des Serienbegrenzungswiderstands (ob er nun Teil der Testschaltung ist oder ein innerer Bestandteil des Chips ist) gesteuert wird; durch Variieren der Kondensatorspannung wird sowohl die Spitzenstromdichte als auch die gesamte Verlustenergie gesteuert, während durch eine Veränderung der Kondensatorgröße nur Veränderungen bei der Gesamtenergie hervorgerufen werden.
  • Man kann daher erkennen, daß durch Testen hinsichtlich der zerstörerischen Grenzen bei einer gegebenen Eingangs-Schutzschaltung als Funktion von allen drei Grenzbedingungen, d. h. Kondensatorspannung, Kondensatorwert und Serienwiderstand, eine Beurteilung dahingehend möglich ist, welche der Ausfall-Arten dominant ist. Wenn z. B. Anzeichen für eine Ionenmigration vorhanden sind, ist der Ausfall wahrscheinlich bedingt durch eine übermäßige Spitzenstromdichte; gibt es Anzeichen für ein Schmelzen des Übergangs durch übermäßige Joulesche Erwärmung des Übergangs, ist der Ausfall wahrscheinlich durch eine übermäßige Gesamtverlustenergie bedingt.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß eine elektrostatische Entladung innerhalb von ca. 100 Nanosekunden ab ihrer Aufbringung stattfindet, und daß eine Beschädigung innerhalb der ersten Bruchteile einer Nanosekunde erfolgt. Aufgrund der extrem raschen Anstiegszeiten hat sogar die Testvorrichtungs- Zuleitungsinduktivität einen Effekt auf die Testergebnisse. Außerdem ist es schierig, die Widerstandswerte der Schutznetzwerks sowie der externen Verdrahtungseinrichtungen vorauszusagen, wobei sich diese Schwierigkeit durch den Skineffekt aufgrund der raschen Anstiegszeiten ergibt. Es ist also klar, daß der Testvorgang exakt gesteuert werden muß.
  • Bei 2000 Volt oder mehr am Eingangsanschluß ist ein Lawinendurchbruch unvermeidbar. Das Ziel einer Eingangsschutzschaltung ist nicht das Vermeiden des Durchbruchs sondern vielmehr das Überleben sowohl der Eingangs-Gateoxid-Isolierung als auch der Schutzschaltung in einer derartigen Weise, daß keine von beiden eine dauerhafte Schädigung erleidet. Ein Lawinendurchbruch ist im allgemeinen durch einen negativen Temperaturkoeffizienten gekennzeichnet. Auf jedem bevorzugten Stromweg (Weg geringen Widerstands), der durch den Lawinendurchbruch verursacht wird, tritt eine hohe Stromdichte auf. Dadurch wird eine "Heißstelle" verursacht, und der Lawineneffekt wird an der Heißstelle durch die positive Rückkopplungsstrom-Charakteristik aufgrund des negativen Temperaturkoeffizienten noch weiter verstärkt; all dies verursacht einen noch höheren Strom sowie eine noch höhere Stromdichte durch die Heißstelle. Dieses Phänomen ist unter der Bezeichnung "thermische Instabilität" allgemein bekannt. Eine übermäßige Stromdichte und/oder Temperatur führt zu einem dauerhaften Schaden an der Heißstelle.
  • Ein Kontakt von Metall mit Silizium erfolgt durch Aufbringen von Aluminium bei erhöhten Temperaturen sowie Legieren desselben mit dem Silizium während einer anschließenden Wärmebehandlung in einem Formgas. Die Kontaktgrenzfläche zwischen dem Silizium und dem Aluminium ist nicht planar, sondern das Silizium ist an der Grenzfläche in das Aluminium hinein gelöst, und das Aluminium füllt die durch das diffundierte Silizium verbliebenen Hohlräume aus. Diese ausgefüllten Hohlräume können in der Art von Metallspitzen aus Aluminium vorliegen, die teilweise in die N+-Diffusionsschicht hineinragen. Im schlimmsten Fall erstreckt sich die Spitze durch den gesamten Übergang hindurch und bildet einen Kurzschluß mit dem P--Substrat. (Das Aluminium, bei dem es sich um einen P-Dotierstoff handelt, stellt einen direkten ohmschen Kontakt mit dem P--Substrat her und schließt den Eingang zu dem Substrat kurz.). Doch selbst dann, wenn die Spitze sich nicht über den gesamten Weg bis zu dem Substrat erstreckt, stellt die Metallspitze einen bevorzugten Stromweg tief in der Diffusionsschicht her, und ein Durchbruch erfolgt ab diesem Punkt in der Bahn des geringsten Widerstands. Wenn die diffundierte Schicht in ihrer Tiefe vermindert wird, steigert sich dieser "Spitzen"-Effekt. Bei der zunehmenden Entwicklung von integrierten Schaltungen mit sehr hoher Integration sind die Halbleiter-Übergänge sowie die Gateisolierungen in ihrer Tiefe immer kleiner geworden.
  • In Fällen, in denen das Metall und die vergrabenen Kontakte mit rechtwinkligen oder harten Ecken oder mit konvexen "Spitzen" konfiguriert sind, besteht in diesen Ecken ein hohes elektrisches Feld, und dies bildet eine bevorzugte Durchbruchbahn, die wiederum in einer sehr hohen Stromdichte in diesen Ecken resultiert. Die hohe Spannung von der Eingangsanschlußfläche, die durch das Metall, den Metallkontakt und hinab durch das polykristalline Silizium (wie es bei der vorliegenden Erfindung verwendet wird, siehe nachfolgende Beschreibung) gelangt, trifft auf eine N+-Diffusion. Diese N+- Diffusion bildet die erste Stelle, wo die hohe Spannung durch einen Lawinendurchbruch geklemmt wird, und es ist die erste Stelle auf dem Halbleiter-Chip, wo in beträchtlichem Ausmaß Verlustenergie auftritt. Der Seitenwand-Übergang besitzt einen steileren Gradienten und somit eine niedrigere Durchbruchspannung als der untere Übergang, da die Seiten der N+-Diffusion eine Bor-Kanal Stopp- Feld-Implantation berühren.
  • Außerdem tritt durch die Krümmung des Umfangs des Übergangs eine Erhöhung des elektrischen Felds auf. Bei Reduzierung des Übergangsradius wird das elektrische Feld bei gleichem Eingangspotential höher. Bei einer rechteckigen Diffusions-Konfiguration besitzt der Übergang eine dreidimensionale Ecke nahe dem Boden des Übergangs in der Ecke der Konfiguration, und an diesem Punkt ist der Übergangsgradient noch höher als am Boden oder an der Seite der N+-Diffusion. Dies führt zur Bildung einer weiteren bevorzugten Bahn für Durchbruchstrom während des Lawinendurchbruchs, und praktisch der gesamte Strom der elektrostatischen Entladung fließt durch diese Ecken. Dies führt dazu, daß die maximale sichere Stromdichte an der sich daraus ergebenden Heißstelle bei einem geringeren Eingangspotential überschritten wird.
  • In der JP-A-59-154056 ist eine Halbleitervorrichtung beschrieben, die eine verbesserte Fähigkeit zum Standhalten gegenüber hohen angelegten Spannungen besitzt. Dies wird erzielt durch Schaffen einer Polysiliziumschicht über einer Isolierschicht auf einem Wafer, durch die hindurch eine Kontaktöffnung für ein Widerstandselement auf dem Wafer geschaffen wird. Die Polysiliziumschicht wirkt als zweite Verdrahtungsschicht und ist die obere Oberfläche des Widerstandselements überdeckend ausgebildet, wodurch die lokale Feldkonzentration in dem Widerstandselement bei Anlegung hoher Spannungen gemildert wird.
  • Die JP-A-59-94865 beschreibt dagegen eine Halbleitervorrichtung, die eine verbesserte Fähigkeit zum Standhalten gegenüber hohen anliegender statischer Spannungen aufweist. Dies wird erzielt durch Auslegen der Ecken der Kontaktöffnung in querverlaufender Weise, wodurch die Stromkonzentration an den Ecken der Kontaktöffnung abgeschwächt wird.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Es ist nun verständlich, daß ein Ziel einer guten Eingangsnetzwerkausbildung darin bestehen muß, Strom sowie Wärmeableitung über eine größtmögliche Fläche so gleichmäßig wie möglich zu verteilen. Die vorstehend beschriebenen sowie weitere Probleme werden gemäß der vorliegenden Erfindung gelöst durch Reduzieren der Heißstellen; durch Verteilen des Stroms über eine größere Fläche (durch Erhöhen der effektiven Lawinenvorrichtungs-Kontaktgröße, um dadurch die Stromdichte ohne beträchtliche Erhöhung der Eingangskapazität für normale Signale zu reduzieren), durch Reduzieren der Widerstandsschwankungen in der Grenzfläche von Metall zu Silizium durch Anordnung von polykristallinem Silizium zwischen dem Metall und dem monokristallinen Silizium, durch exaktes Ausrichten der Aluminiumflächenkontakte mit dem Diffusionsmuster und den vergrabenen Kontakten in dem monokristallinen Silizium, durch Vermeiden von in der Nähe befindlicher Plazierungen anderen N+-Diffusionen, durch Verwenden von verteilten Feldinversion-Lawinenvorrichtungen sowie durch Verwendung einer exakt gerundeten N+-Diffusion ohne jegliche konvexe Ecken sowie konzentrisches Anordnen der exakt gerundeten Metallkontakte und der exakt gerundeten vergrabenen Kontakte in einer derartigen Weise, daß diese auch in bezug auf das Diffusionsmuster konzentrisch sind.
  • Ein Ziel der Erfindung besteht somit in der Schaffung eines verbesserten Eingangsschutzes für eine MOS-Halbleiterschaltung durch Reduzieren von Heißstellen (bevorzugten Stromwegen) in der Eingangsschaltung.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung von Heißstellen in der Eingangsschaltung einer MOS-Halbleitervorrichtung durch Vergrößern der Fläche des Eingangskontakts in der Lawinendurchbruch-Schutzvorrichtung.
  • Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung von Heißstellen in der Eingangsschaltung einer MOS-Halbleitervorrichtung durch Vermindern der Widerstandsschwankungen von dem Metall zu dem N+/P-Übergang der Lawinendurchbruch-Schutzvorrichtung sowie in der Reduzierung der Schwankungen des Al-Si-Kontaktpotentials durch Aufbringen einer polykristallinen Siliziumschicht zwischen dem Metallkontakt und dem monokristallinen Silizium der Diffusionsschicht der Vorrichtung.
  • Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Reduzierung von Heißstellen in der Eingangsschaltung einer MOS-Halbleitervorrichtung durch exaktes (vertikales) Ausrichten von Aluminiumflächen- Eingangskontakten mit vergrabenen Kontakten in der Lawinenschutzvorrichtung des Netzwerks.
  • Ein zusätzliches Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten Eingangsschutzes für eine MOS-Halbleiterschaltung durch Reduzieren von Heißstellen in der Eingangsschaltung durch Schaffen exakt gerundeter N+-Diffusions-Kontakte sowie vergrabener und Metallkontakte ohne jeglich konvexe Ecken, die einen bevorzugten Stromweg durch die Diffusionsschicht schaffen würden.
  • Noch ein weiteres Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten Eingangs-Schutznetzwerks unter Verwendung einer verteilten Lawinen- Halbleitervorrichtung.
  • Ein zusätzliches Ziel der Erfindung besteht in der Schaffung eines verbesserten Eingangs-Schutznetzwerks durch Steuern der Effekte in einer nahegelegenen Diffusionsschicht sowie durch Schaffen einer derartigen Diffusionsschicht in verteilter Form, wobei diese Diffusionsschicht in einer eng gesteuerten, gleichmäßigen Distanz von der Eingangsschutzdiffusion gehalten wird.
  • Die vorliegende Erfindung schafft also ein Eingangs-Schutznetzwerk zur Reduzierung der schädigenden Wirkung einer elektrostatischen Entladung in wenigstens eine Eingangsschaltungsanschlußfläche, die mit der wenigstens einen Eingangs-Gate-Elektrode einer integrierten MOS-Halbleiterschaltung auf einem Halbleitersubstrat elektrisch verbunden ist, durch Reduzierung von Heißstellen und der sich daraus ergebenden übermäßig hohen Stromdichte in dem Netzwerk, die durch einen übermäßigen Stromfluß oder Wärmeanstieg verursacht werden, wobei die MOS- Vorrichtung wenigstens eine mit der wenigstens einen Eingangs-Gate-Elektrode elektrisch verbundene Eingangsschaltungsanschlußfläche sowie eine Serienwiderstandseinrichtung zur Schaffung eines Serienwiderstands zwischen der wenigstens einen Eingangsanschlußfläche und der wenigstens einen Eingangs- Gate-Elektrode aufweist, wobei die Serienwiderstandseinrichtung eine Mehrzahl exakt runder und konzentrischer Schichten aufweist und die mehreren Schichten in einer Reihenfolge der Schichten von oben nach unten wenigstens eine exakt runde und konzentrische Metallkontaktschicht und eine exakt runde und konzentrische untere Diffusionsschicht beinhalten, wobei die exakte Konzentrizität zwischen allen der mehreren Schichten gegenseitig vorhanden ist und die Konzentrizität innerhalb von zehn Prozent liegt, wobei es sich bei der unteren Diffusionsschicht um einen Bereich der Serienwiderstandseinrichtung handelt und jede der mehreren exakt runden und konzentrischen Schichten von oben nach unten, mit Ausnahme der unteren Diffusionsschicht, einen Kontakt auf einer der darunterliegenden, exakt runden und konzentrischen Schichten aufweist und wobei es sich bei wenigstens einem Bereich der Serienwiderstandseinrichtung um eine Mehrfachdiffusionsbahn handelt, die eine einen pn- Übergang mit dem Substrat bildende erste Diffusionsbahn, die ein Ende und zwei langgestreckte Seiten aufweist und in einer Ebene liegt, sowie eine einen pn-Übergang mit dem Substrat bildende zweite Diffusionsbahn beinhaltet, wobei die zweite Diffusionsbahn in der Ebene der ersten Diffusionsbahn liegt und die zweite Diffusionsbahn allgemein die Form eines "U" mit zwei Enden aufweist und wobei die zweite Diffusionsbahn von der ersten Diffusionsbahn gleichmäßig beabstandet ist und diese an den beiden langgestreckten Seiten sowie an dem Ende umschließt, wobei die zweite Diffusionsbahn an jedem der beiden Enden geerdet ist.
  • Diese und weitere Ziele der Erfindung werden bei Betrachtung der nachfolgenden ausführlichen Beschreibung der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen noch deutlicher. In den Zeichnungen zeigen:
  • Fig. 1A bis 1F Darstellungen der Geometrie des Eingangsnetzwerks der Erfindung in Form einer Calma-Darstellung der Draufsicht einer jeden der Schichten des Netzwerks, wobei
  • Fig. 1A die N+-Diffusionsschicht zeigt;
  • Fig. 1B eine polykristalline Siliziumschicht zeigt;
  • Fig. 1C den (vergrabenen) Kontakt von der Polysiliziumschicht zu der N+-Diffusionsschicht zeigt;
  • Fig. 1D eine weitere Polysiliziumschicht zeigt;
  • Fig. 1E den (Metall-)Kontakt von dem Aluminium zu dem Polysilizium zeigt; und
  • Fig. 1F die Metallschicht (Aluminiumschicht) zeigt;
  • Fig. 2A bis 2F in kumulierter Weise den Aufbau der Schichten der Fig. 1A bis 1F zeigen, wobei Fig. 2A mit Fig. 1A identisch ist, Fig. 2B die Kombination der Schichten der Fig. 1A und 1B darstellt und Fig. 2C die Ansammlung der Fig. 1A, 1B und 1C darstellt, usw.;
  • Fig. 3 eine Querschnittsansicht eines Kontaktbereichs von einem Eingangsmetall zu einer Diffusionsschicht bei Schaltungen des Standes der Technik;
  • Fig. 4 eine Querschnittsansicht der Eingangsschaltung der vorliegenden Erfindung entlang der Linie 4-4 der Fig. 2F;
  • Fig. 5 eine isometrische Ansicht eines Metallkontakt-/N+-Diffusionsbereichs mit rechteckiger Geometrie;
  • Fig. 6 eine Darstellung eines runden, nicht-konzentrischen Metallkontakt-/N+-Diffusionsbereichs;
  • Fig. 7 eine Darstellung eines runden, konzentrischen Metallkontakt-/Diffusionsbereichs gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei jedoch in der Nähe ein weiterer N+-Diffusionsbereich vorhanden ist; und
  • Fig. 8 eine Querschnittsansicht entlang der Linie 8-8 der Fig. 2F.
  • Ausführliche Beschreibung der Erfindung
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß es sich bei einer Reihe von Merkmalen um integrierte Teile der Erfindung handelt, deren jeder zu einem verbesserten Eingangs-Schutznetzwerk für eine MOS-Halbleitervorrichtung beiträgt. Während jedes dieser Merkmale zu dem gewünschten Schutznetzwerk beiträgt, erzielt man optimale Ergebnisse durch Ausführen aller dieser Merkmale bei einer gegebenen Halbleiterausbildung. Es ist jedoch darauf hinzuweisen, daß jedes der einzelnen Merkmale auf die eine oder andere Weise zu dem Eingangsschutz beiträgt und daß diese Merkmale auch einzeln oder in jeder gewünschten Kombination zur Reduzierung einer Schädigung aufgrund einer elektrostatischen Entladung in eine MOS-Eingangs-Gate-Elektrode verwendet werden können. Das hierin gelehrte, spezielle bevorzugte Ausführungsbeispiel macht von allen Merkmalen der Erfindung Gebrauch.
  • Die Fig. 1A bis 1F und 2A bis 2F stellen eine Calma-Maschinendarstellung der verschiedenen Schichten des Eingangs-Schutznetzwerks der Erfindung dar. Die Fig. 1A und 2A sind identisch. Fig. 2B zeigt, wie die Schichten der Fig. 1A und 1B kombiniert sind. Fig. 2C zeigt, wie die Schichten der Fig. 1A, 1B und 1C kombiniert sind, usw.. Fig. 2F zeigt das vollständige Eingangsnetzwerk. Es ist darauf hinzuweisen, daß die Verfahrensschritte zum Niederschlagen von Siliziumdioxid und Glas in diesen Figuren nicht gezeigt sind, wobei jedoch für den Fachmann auf dem Gebiet der Halbleitertechnik vollständig klar ist, daß diese Niederschläge in der erforderlichen Weise zwischen den dargestellten Niederschlägen angeordnet sind.
  • Fig. 1A zeigt das N+-Diffusionsmuster 10, das zuerst in allgemein bekannter Weise in ein monokristallines P--Siliziumsubstrat 12 eindiffundiert wird. Über der Diffusionsschicht 10 wird dann eine Schicht aus SiO&sub2;(Siliziumdioxid) niedergeschlagen (in den Fig. 1 und 2 nicht gezeigt, siehe jedoch Fig. 4, Bezugszeichen 11). Fig. 1B zeigt eine erste polykristalline Siliziumschicht 14, wobei diese in Kombination mit der N+-Diffusionsschicht 10 in Fig. 2B gezeigt ist. Die Polysiliziumschicht 14 kann eine Dicke in der Größenordnung von 400 nm (4000 Angström) besitzen.
  • Fig. 1C zeigt ein Muster 16, das zum Wegätzen von Siliziumdioxid 11 verwendet wird (das vor dem Polysilizium aufgebracht wurde), und die Kombination aus den drei Schichten der Fig. 1A bis 1C ist in Fig. 2C dargestellt. Die Öffnung 16 in dem Siliziumdioxid, die in Fig. 1C gezeigt ist, dient zur Bildung eines vergrabenen Kontakts zwischen der N+-Diffusionsschicht 10A und dem Polysilizium 18, die in den Fig. 1D und 2D gezeigt sind. Wie in Fig. 4 zu sehen ist, bei der es sich um eine Querschnittsansicht der Fig. 2F entlang der Linie 4-4 handelt, besitzt das Polysilizium 18 in seinem oberen Bereich einen größeren maximalen Durchmesser als in seinem unteren Bereich, der den vergrabenen Kontakt mit der Diffusionsschicht 10A bildet. Es ist auch darauf hinzuweisen, daß der größere und der kleinere Umfang des Polysiliziums 18 und der Diffusionsschicht 10A rund sowie exakt konzentrisch jeweils in bezug aufeinander ausgebildet sind.
  • Nach dem Aufbringen der Polysiliziumschicht 18 wird in Fig. 4 gezeigtes Glas 20 aufgebracht. Fig. 1E zeigt ein in das Glas 20 geätztes Fenster 22 (dort sowie in Fig. 4 gezeigt), um eine Bildung eines Metallkontakts 24 (siehe Fig. 4) durch dieses hindurch zu ermöglichen. Die Konfiguration der geätzten Öffnung 22 ist in Fig. 2E in der Draufsicht dargestellt. Gleichzeitig werden Fenster 26 und 26A geätzt. Schließlich wird eine Metallschicht 28 niedergeschlagen, die in den Fig. 1F und 2F dargestellt ist. Die Metallschicht 28 stellt durch die Fenster 22, 26 und 26A, Wo immer diese vorhanden sind, Kontakt mit den darunterliegenden Schichten her. In allen diesen Fällen, mit Ausnahme eines einzigen, erfolgt dieser Metallkontakt mit der N+- Diffusionsschicht 10. Die Ausnahme ist dort vorhanden, wo die Metallschicht 28 das Polysilizium durch das Fenster 26A hindurch kontaktiert, wie dies in Fig. 2F zu sehen ist.
  • Die Struktur des Eingangsnetzwerks der vorliegenden Erfindung ist bei sorgfältiger Betrachtung der Fig. 3 und 4 noch besser zu verstehen. Fig. 3 zeigt eine Darstellung der Struktur einer Eingangsschaltung einer Vorrichtung des Standes der Technik, wie sie sich bei einem Querschnitt entlang der Linie 4-4 der Fig. 2F darstellen würde. Metall (Aluminium) 28 kontaktiert die N+-Diffusionsschicht 10A direkt durch ein Fenster 22 in dem Glas 20 hindurch. Eine Metallspitze 19 erstreckt sich über eine beträchtliche Distanz nach unten in die Diffusionsschicht 10A hinein und stellt einen einen geringen Widerstand aufweisenden, bevorzugten Stromweg zu dem Substrat 12 dar, der einen Lawinendurchbruch in diesem N+-Bereich 10A zwischen dem Metall 28 (an dem Kontakt 24) und dem Substrat 12 verursachen kann.
  • Fig. 4 zeigt einige Verbesserungen der vorliegenden Erfindung. Eine polykristalline Siliziumschicht 18 ist zwischen dem Metall 28 und der N+-Schicht 10A angeordnet.
  • Die vorstehend beschriebene Schichtung des Eingangsnetzwerks der Fig. 2F umfaßt eine Reihe von Merkmalen, die zu einem guten elektrostatischen Entladungswiderstand beitragen. Um alle Merkmale der vorliegenden Erfindung verstehen zu können, muß man zuerst verstehen, wie das Eingangsnetzwerk in einer integrierten MOS-Schaltung verwendet wird.
  • Unter Bezugnahme auf die Fig. 1F und 2F wird normalerweise eine große Metall-Eingangsanschlußfläche (nicht gezeigt in den Fig. 1F und 2F) als Teil der Metallschicht 28 sowie mit dieser an der Leitung 28A verbunden vorgesehen, um einen Bondverbindungsdraht zu einem Eingangsanschluß der in einem Gehäuse befindlichen Vorrichtung aufzunehmen. Die N+- Diffusionsschicht 10A würde sich an dem oberen Ende von 10A zu einer Gate-Elektrode 50 eines Eingangs- Gatetransistors 52 der Vorrichtung erstrecken. Eine derartige obere Verlängerung der Diffusionsschicht 10A könnte sich unterhalb einiger Metallschichten befinden, wobei dies von der allgemeinen Auslegung der Vorrichtung abhängig ist, in der das Netzwerk verwendet wird. Es versteht sich natürlich, daß die elektrostatische Aufladung, bei der es sich im vorliegenden Fall um die Schadensursache handelt, durch den Eingangsanschluß und sodann durch den Bondverbindungsdraht an die mit der Leitung 28A verbundene Eingangs-Metallanschlußfläche angelegt wird. Der Zweck des Netzwerks der Fig. 2F besteht darin, eine Beschädigung des Eingangs-Gates 50 oder auch des Schutz-Netzwerks der Fig. 2F durch eine elektrostatische Entladung zu verhindern.
  • Der Zweck der in Fig. 2F gezeigten Polysiliziumschicht 14, die zwischen dem Substrat 12 und der Metallschicht 28 angeordnet ist, besteht in der Wirkung als Opferschicht. Sie "zieht" die Spitzen 19 der Metallschicht 28 durch Sättigen der großen Metallfläche mit Silizium "an", so daß diese Spitzen nicht an anderen Stellen der Schaltung auftreten, wo sie schädlicher sein können. Die Opfer-Polysiliziumschicht 14 befindet sich nahe der Leitung 28A, und zwar aufgrund der relativ großen Metallmasse, die die Eingangsanschlußfläche darstellt, welche nicht gezeigt, jedoch an der Leitung 28A angebracht ist.
  • Es ist darauf hinzuweisen, daß die Metallschicht 28 über einem großen Bereich der Diffusionsschicht 10 und 10A angeordnet ist. Ein Vergleich der Geometrie der Diffusionsschicht 10, 10A (Fig. 1A) und der Metallschicht 28 (Fig. 1F) zeigt die unterschiedliche Ausbildung sowie das Ausmaß der Überlappung zwischen diesen beiden Schichten, wie dies auch bei genauer Betrachtung von Fig. 2F zu sehen ist.
  • Es wird nun auf die beiden Fig. 2F und 4 (bei der es sich um eine Querschnittsansicht des Metallkontaktbereichs 22 von Fig. 2F handelt) Bezug genommen, wobei zu erkennen ist, daß der Kontaktbereich 22 der Metallschicht 28 mit dem polykristallinen Silizium 18 zusammen mit der N+-Diffusionsschicht 10A unter dem Kontaktbereich 22 eine aktive Halbleitervorrichtung bildet, bei der es sich um eine Lawinendiode oder um einen NPN-Feldumkehrtransistor bzw. Feldinversionstransistor handeln kann. Es ist diese Halbleitervorrichtung, die einen Schutz gegen Beschädigung des Eingangs-Gates 50 der Vorrichtung schafft. Wie vorstehend erwähnt wurde, gewährleistet die Breite und unterschiedliche Ausbreitung der Metallschicht-/Diffusionsschicht-Überlappung eine eine große Fläche aufweisende Lawinenvorrichtung, die ein hohes Ausmaß von Beschädigungsschutz durch Reduzieren der Entstehung von Heißstellen in der Diffusionsschicht 10A durch Verminderung der Stromdicht schafft.
  • Ein weiteres Problem ist die Ionenwanderung bei Aluminium. Man hat festgestellt, daß ein grobes Maß für die in Aluminium zulässige maximale Stromdichte, bei der eine Ionenwanderung noch vermieden wird, 64 A/cm² beträgt. Diese Zahl wird durch weitere Faktoren beeinflußt, nämlich das Erfordernis hinsichtlich der durchschnittlichen Zeit vor einem Ausfall sowie die absoluten Dimensionen des Metallquerschnitts. Somit muß ein metallischer Kontakt mit einer Diffusionsschicht größer sein als:
  • Fläche = maximaler Strom/ maximale Stromdichte
  • = 2 A/2·106 A/cm²*
  • = 100 um²
  • (* siehe oben hinsichtlich des Ursprungs der Zahlenwerte. Weiterhin ist anzumerken, daß eine Stromdichte von 2 A anstatt der eingangs genannten 1,26 A verwendet wurde, um einen vorsichtigeren Wert zu schaffen, mit dem man Betrachtungen in bezug auf das Erfordernis hinsichtlich der durchschnittlichen Zeit vor einem Ausfall sowie in bezug auf den Metallquerschnitt Rechnung zu tragen sucht.)
  • Der in der Metallschicht 28 vorhandene Kontakt 24 (in dem Fenster 22) ist auf einer Schicht aus polykristallinem Silizium 18 niedergeschlagen (siehe Fig. 4). Bei dem Zwischenraum zwischen sowie um die Metallschicht 28, die Polysiliziumschicht 18 und die N+-Diffusionsschicht 10A handelt es sich um SiO&sub2; 11 und/oder Glas 20, bei denen es sich um ausgezeichnete elektrische und thermische Isolatoren handelt (Fig. 3 zeigt die Verfahrensweise zum Aufbringen der Metallschicht 28 direkt auf die monokristalline N+-Diffusionsschicht 10A gemäß dem Stand der Technik).
  • Weiterhin ist in Fig. 4 zu sehen, daß diese Anordnung einen Polysiliziumleiter 18 zwischen der Metallschicht 28 und der N+-Diffusionsschicht 10A schafft. Da die Tiefe der Metallspitze 19 einen geringeren Prozentsatz der Gesamttiefe der Polysiliziumschicht 18 und der Diffusionsschicht 10A in Kombination als die Tiefe der Metallspitze 19 (bei der Konfiguration des Standes der Technik gemäß Fig. 3) in Proportion zu der Tiefe der Diffusionsschicht 10A alleine darstellt, stellt der Widerstand des bevorzugten Stromweges eine geringere Widerstandsänderung als im Fall der Fig. 3 dar. Das Vorhandensein der Polysiliziumschicht 18 schafft einen Serienwiderstand sowie einen vergrabenen Kontakt in der N+-Diffusionsschicht 10A. Die relative Änderung des Widerstands sowohl in vertikaler Richtung als auch in seitlicher Richtung ist gegenüber der direkten Grenzfläche von Metall zu monokristallinem Silizium bei Netzwerken des Standes der Technik stark verringert, wodurch sich die Heißstellen-Probleme verringern, da die Polysiliziumschicht 18 beträchtlich zum gesamten Serienwiderstand in dem Durchbruchweg beiträgt und die Metallspitzen einen relativ gesehen geringeren Effekt erzeugen. Mit der Polysiliziumschicht 18 zwischen dem Metallkontakt 24 und der N+ -Diffusionsschicht 10A müßte eine Stromspitzenbildung über einen großen Teil der Polysiliziumschicht 18 sowie durch die gesamte N+-Diffusionsschicht 10A stattfinden, bevor ein Kurzschluß resultieren könnte.
  • Die Passage von Strom durch die Polysiliziumschicht 18 verursacht einen Energieverlust aufgrund von Widerstandserwärmung, wobei es sich bei dem Widerstand um die Polysiliziumschicht 18 handelt. Es findet auch ein Ohmscher Spannungsabfall in der Polysiliziumschicht 18 statt, wodurch der Übergang einer niedrigeren Spannung ausgesetzt wird. Der Energieverlust wird in Form von Wärme abgeführt, doch der nicht mit der N+-Diffusionsschicht 10A in Kontakt befindliche Bereich der Polysiliziuschicht 18 ist von Siliziumoxid 11 und Glas 20 umgeben, bei denen es sich um schlechte Wärmeleiter handelt. Ein Polysiliziumwiderstand kann nicht viel Wärmeenergie ohne Gefahr von Verdunstung abführen, und jegliche Art eines Polysiliziumwiderstands in der Eingangsschaltung, der sich nicht in gutem Wärmekontakt mit dem Substrat befindet, wirkt als schmelzbares Verbindungsglied, das sich selbst bei moderaten Stromdichte-Pegeln auflöst. Ein wichtiges Merkmal der vorliegenden Erfindung besteht somit darin, daß sich die Polysiliziumschicht 18 in gutem Wärmekontakt mit der N+-Diffusionsschicht 10A befindet, die in Kombination mit dem Substrat 12 einen guten Kühlkörper bildet.
  • Für optimale Ergebnisse ist es von wesentlicher Bedeutung, den Metallkontakt 24 derart auszurichten, daß er exakt rund und konzentrisch in bezug auf den exakt runden, vergrabenen Kontakt 16 in der N+-Diffusionsschicht 10A ist. Es ist auch wichtig, konvexe Bereiche in der Geometrie einer jeglichen Schicht zu vermeiden, so daß keine bevorzugten Wege von dem Metallkontakt 24 zu der N+ -Diffusionsschicht 10A vorhanden sind. Dies ist in Fig. 6 veranschaulicht, in der der Effekt eines außermittigen Musters gezeigt ist. Die bei den Bezugszeichen 32 und 34 dargestellte Differenz in den Abmessungen stellt eine Widerstandsdifferenz in den beiden Wegen von dem Kontakt 24 zu dem Rand oder Umfang der Diffusionsschicht 10A dar. Diese Differenz macht den Weg 34 zu einem bevorzugten Stromweg (einem Stromweg mit niedrigem Widerstand). Diese Vorzugswegbildung wird durch echte Konzentrizität eliminiert. Wenn die Differenz in der Praxis nicht mehr als 10 Prozent des minimalen Bahnwiderstands trägt, ist sie praktisch ohne Bedeutung.
  • Weiterhin ist es von Vorteil, den Kreis der Diffusionsschicht 10A beträchtlich größer als den Durchmesser des Kontakts 24 auszubilden. Wie vorstehend erläutert wurde, ergibt sich die steuernde Wirkung durch das Verhältnis zwischen der Differenz der beiden Kreisradien und der potentiellen Fehlausrichtung. Je größer diese Differenz ist, desto größer kann die tolerierbare Fehlausrichtung sein.
  • Die in Fig. 2F und anderen Figuren dargestellte runde Übergangskopfkonfiguration ist für die gute Stromflußverteilung wichtig, wenn eine elektrostatische Ladung auf das Netzwerk einwirkt. Wie vorstehend erwähnt wurde, begünstigen rechtwinklige Ecken 40 (siehe Fig. 5) hohe Stromdichtenkonzentrationen in diesen Ecken; somit ist ein niedrigeres Potential erforderlich, um einen Durchbruch bei 60 zu verursachen. Durch Verwendung der perfekt gerundeten Konfiguration der Fig. 2F z. B. wird die Konzentration, die sich bei einer Version mit rechtwinkligen Ecken ergeben würde, gleichmäßig entlang des gesamten Umfangs der runden Gestalt verteilt, wodurch die der rechtwinkligen Konfiguration innewohnenden Heißstellen vermieden werden.
  • Es wird nun auf Fig. 7 Bezug genommen, in der eine in der Nähe befindliche, aber nicht zugehörige N+- Diffusion 36 in der Nähe der N+-Diffusion 10 dargestellt ist. Es ist anzumerken, daß der elektrostatische Entladungs-Spitzenstrom in der Größenordnung von Ampere liegt. Bei derart hohen Lawinenströmen werden so viele Löcher in das Substrat 12 nahe der Oberfläche injiziert, daß selbst bei schlechtem Sammelwirkungsgrad jegliche nicht zugehörige N+- Diffusion 36 in unmittelbarer Nähe der Übergangs- Diffusion 10A als Kollektor für einen bipolaren NPN-Transistor wirken kann, der aus der für den Eingangsschutz dienenden, runden N+-Diffusion 10A als Kollektor oder Emitter (abhängig von der Polarität der darauf wirkenden elektrostatischen Entladung), dem an der Oberfläche befindlichen Substrat 12 als Basis und der nicht zugehörigen bzw. separaten Diffusion 36 als Emitter bzw. Kollektor gebildet ist. (Während eines elektrostatischen Entladungstests kann man annehmen, daß alle Diffusionen geerdet sind.)
  • Wenn der Lawinenmultiplikationsfaktor M mal der Transportfaktor o größer als 1 wird, sieht der elektrostatische Entladungsstrom einen negativen Widerstand, und der Strom wird nur durch den externen Testwiderstand begrenzt. Im allgemeinen kann man sagen, daß dann, wenn irgendeine separate Diffusion 36 innerhalb eines Abstands von ca. 20 bis 70 um von der N+-Diffusion 10A des Schutznetzwerks angeordnet ist - wobei dies von dem Substratstrom abhängig ist - der bipolare NPN-Transistor zwischen diesen Diffusionen eingeschaltet wird und einen unerwünschten bevorzugten Stromweg bzw. eine Heißstelle 38 herstellt. Es ist sehr platzaufwendig, alle nicht zugehörigen Diffusionen von jeder Eingangsschutz-Diffusion in einem Abstand von mehr als 20 bis 70 um zu halten. Die Wirkung des bipolaren Transistors ist zwar nicht an sich schädigend, doch die Tatsache, daß sie in einer schmalen Bahn stattfindet, welche die kürzeste Distanz zwischen den Diffusionen darstellt, kann zu Schäden führen.
  • Es ist möglich, diesen normalerweise unerwünschten Bipolartransistor in vorteilhafter Weise als Teil des Schutznetzwerks zu verwenden. Man betrachte Fig. 1A. Wird er als ringförmige Diffusion 42 (ein Bereich der N+-Diffusion (o)) ausgebildet, die die Schutzdiffusion 10A in konzentrischer Weise umschließt, so kann man annehmen, daß keine unerwünschte Heißstelle entsteht. Der Abstand 44 muß derart ausgebildet sein, daß der Transistor bei normalen Betriebsniveaus nicht leitet, so daß die N+-Diffusionen 10A, 42 unter diesen Bedingungen voneinander isoliert bleiben. Da die ringförmige, nicht zugehörige Diffusion 42 von derselben Maske (und Schicht) wie die Eingangsschutzdiffusion 10A herrührt, läßt sie sich ohne jegliche Ausrichtungsprobleme exakt konzentrisch ausbilden. Der Abstand ist überall der gleiche, und der Strom ist sehr gleichmäßig verteilt, wenn ein Durchbruch stattfindet. In Fig. 1A ist zu sehen, daß die ringförmige Diffusion bei dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung nicht völlig rund ist, sondern statt dessen den größten Teil des Umkreises der unter dem Metallkontakt liegenden runden Schutzdiffusionsschicht abdeckt und dann parallel zu der langen zentralen Diffusionsbahn der Schutzschaltung verläuft, wodurch überall ein gleichmäßiger Abstand zu der Eingangsschutz-Diffusionsbahn gehalten wird. Dieser verteilte bipolare NPN-Transistor gewährleistet überall eine gleichmäßige Verteilung des Durchbruchstroms, und zwar unter Vermeidung von Heißstellen und Reduzierung der Stromdichte auf erträgliche Niveaus; dies bedeutet, daß die Schutzschaltung ihre hohe Widerstandscharakteristik nach dem Durchbruch wiedererlangen kann. Was bisher als "nicht zugehörige bzw. separate Diffusion" bezeichnet worden ist, kann man nun als "Schutzring" bezeichnen, der zu einem sicheren Schutz gegen Beschädigung wird.
  • Die Wirksamkeit des Schutzrings 42 wird durch Verwendung eines Serienwiderstands zwischen dem Schutzring und Masse gesteigert. Dies wird in inhärenter Weise erzielt, da es sich bei dem Schutzring 42 selbst um einen verteilten Widerstand handelt. An Stellen 46 (Fig. 2F) ist er mit Vss verbunden (nicht gezeigt), wobei es sich um Masse handelt. Der an Masse angeschlossene Serienwiderstand schafft einen Spannungsabfall in diesem Widerstand während eines Durchbruchs, so daß der Schutzring auf die Durchbruchspannung ansteigt. Aufgrund des Ohmschen Spannungsabfalls entsteht eine Verlustenergiezerstreuung in diesem Widerstand sowie längs des Umkreises und des Bodens des N+- Schutzrings 42 aufgrund des dort stattfindenden Lawinendurchbruchs. Derselbe Ohmsche Spannungsabfall erfolgt in der N+-Diffusion 10A und verläuft über die Stelle 48 zu dem Eingangs-Gate 50, wobei jedoch die mit dem Gate 50 verbundene Diffusion durch eine Spannungsklemmschaltung geschützt ist, die nachfolgend erläutert wird, so daß das Gate 50 gegenüber Spannungen geschützt ist.
  • Wenn man sich jedes horizontale Segment 54 der Länge der drei langgestreckten Diffusionen (am deutlichsten in Fig. 1A zu sehen) als einen ein separates Element bildenden, bipolaren Transistor mit eigenem Kollektor, Basis und Emitter vorstellt, ist die Summe des Kollektor- und Emitterwiderstands konstant zu dem Basisstrom, der durch eine Stromquellen-Lawineninjektion injiziert wird. Dies zwingt die Fläche zwischen den Widerständen zur Ableitung von Energie.
  • Bis zu diesem Punkt war die Diskussion insgesamt auf die Ableitung von elektrostatischer Entladungsenergie in so gleichmäßig wie möglicher Weise über eine Fläche und ein Volumen so groß wie möglich gerichtet, um dadurch die spezielle Strom-/Energiedichte zu reduzieren. Dies dient dazu, eine Beschädigung des Eingangsschutznetzwerks gemäß der Erfindung unter elektrostatischen Entladungsbelastungen zu verhindern. Das übrige Augenmerk gilt dem Schutz des Eingangs-Gates 50 des FET 52, wobei der Eingangstransistor der integrierten Schaltung geschützt ist. Siehe Fig. 2F. Die Gateisolieroxid- Bruchspannung liegt normalerweise im Bereich von 40 bis 50 V. Im Gegensatz zu einem Übergangs-Lawinendurchbruch, der zu keiner permanenten Schädigung führt, es sei denn, es wird übermäßig Wärme pro Volumeneinheit erzeugt, wird das Gateoxid durch jeglichen Stromfluß durch dieses hindurch dauerhaft geschädigt. Selbst unter sehr kontrollierten Strombegrenzungsbedingungen, in denen der Gatestrom auf winzige Beträge begrenzt ist und das Gate nicht vollständig bricht, geht man durch das Vorhandensein eingeschlossener Ladungen innerhalb des Oxids Kompromisse hinsichtlich der Zuverlässigkeit des Gateoxidisolators ein; daraus resultiert ein permanenter Spannungsstreß.
  • In der wirksamsten Weise befindet sich die beste Stelle für eine Gate-Spannungsklemmung unmittelbar an dem Gate 50, und zwar so weit wie möglich unten an der Schaltung an dem Serienwiderstand der Diffusionsschicht 10A. Die Gatekapazität und der Seriendiffusionswiderstand bilden ein Tiefpassfilter an dem Gate, das sehr kurze Entladungsimpulse an der körperlichen Gate-Eingangsstelle integriert und dämpft. Der Serienwiderstand muß den maximalen Stromfluß durch die Spannungsquelle auf sichere Niveaus begrenzen.
  • Bei der am häufigsten verwendeten Spannungsklemmung (nicht gezeigt) handelt es sich um einen Anreicherungstransistor, dessen Drain mit dem zu schützenden Gate verbunden ist und dessen Source und Gate geerdet sind. Das geerdete Gate trägt einer Drain- Durchbruchspannung Rechnung, die niedriger ist als die übliche N+-Übergangs-Durchbruchspannung. Wenn der Durchbruchstrom ausreichend hoch ist, schaltet sich ein Bipolartransistor, der eine N+-Source als Emitter, die P--Substratfläche als Basis und das N+-Drain als Kollektor aufweist, ein, und zwar unter Schaffung eines Rücksprung-Effekts. Bei negativen Eingangsspannungen wird die Spannung durch die N+/P-Diode auf eine Spannung in der Größenordnung von 1 Volt geklemmt. Der Anreicherungstransistor schaltet sich parallel dazu unter etwa denselben Bedingungen ein. Eine derartige Spannungs- Klemmung erfordert jedoch, daß in der Nähe eine massive Vss-Metalleitung (Erdungsleitung) vorhanden ist.
  • Für den Fall, daß nur eine Vcc-Leitung (Energiefuhrleitung) in der Nähe vorhanden ist, muß man einen anderen Weg zum Klemmen der Spannung verwenden. Es ist darauf hinzuweisen, daß während einer elektrostatischen Entladung die Vorrichtung nicht mit Energie gespeist wird und Vcc ebenso einen Weg zur Masse wie Vss darstellt. Wie in Fig. 8 zu sehen ist, bei der es sich um eine Querschnittsansicht der Fig. 2F handelt, kann es sich bei der Spannungsklemmvorrichtung um einen Metall- oder Polysilizium-Inversionsfeldtransistor handeln, dessen Gate 29 durch das Eingangsmetall 28, dessen Source 10 durch Vss oder Vcc und dessen Drain 10A durch die Diffusion an dem Ende des Eingangswiderstands gebildet sind. Der Metallfeldinversions- Schwellenwert beträgt ca. 30 bis 35 Volt. Je mehr die Eingangsspannung steigt, desto stärker schaltet dieser Klemmtransistor ein, so daß bei höheren Eingangsspannungen die geklemmte Spannung an dem Gate 50 des Eingangstransistors 52 sogar niedriger als bei geringeren Eingangsspannungen ist. Der "Ein" -Widerstand des Feldinversionstransistors (Fig. 8) ist eine quadratische Funktion der Eingangsspannung, doch der Lastwiderstand oder Serienwiderstand ist konstant. Anstatt den Feldinversionstransistor (Fig. 8) nur an dem Ende des Serienwiderstands vorzusehen, kann er über die gesamte Strecke zu der Eingangsdiffusion verlängert werden, wobei dies vorzugsweise der Fall ist. Zusätzlich zu dem Feldinversionstransistor wird dann, wenn der Eingangsknoten 10A über die Durchbruchspannung steigt, ein Bipolartransistor gebildet, wobei N+ den Kollektor 10A, der P-(oder P+)-Bereich des Substrats 12 die Basis und N+ den Emitter 10 bildet. Jeglicher Durchbruchstrom an dem Ende des Kollektors 10A bildet auch den Basisstrom des seitlichen NPN-Transistors. Derzeit ist nicht vollständig bekannt, welcher Mechanismus zur überwiegenden Leitung von der ringförmigen Eingangsdiffusion zu dem konzentrischen Schutzring während einer elektrostatischen Entladung beiträgt, doch man glaubt, daß der größte Beitrag von dem seitlichen Bipolartransistor stammt. Jedenfalls hat die Überlappung des Abstandsfelds zwischen der Eingangsdiffusion und dem geerdeten Schutzring keinen nachteiligen Einfluß auf die Stromableitung bei einer elektrostatischen Entladung und unter gewissen Zeit-/Spannungsbedingungen wird erwartet, daß dies auch einen Beitrag zum Schutz leistet.

Claims (2)

1. Eingangs-Schutznetzwerk zur Reduzierung der schädigenden Wirkung einer elektrostatischen Entladung in wenigstens eine Eingangs-Gate-Elektrode (50) einer integrierten MOS-Halbleiterschaltung auf einem Halbleitersubstrat (12) durch Reduzierung von Heißstellen und der sich daraus ergebenden übermäßig hohen Stromdichte in dem Netzwerk, die durch einen übermäßigen Stromfluß oder Wärmeanstieg verursacht werden, wobei die MOS-Vorrichtung wenigstens eine mit der wenigstens einen Eingangs-Gate- Elektrode (50) elektrisch verbundene Eingangsschaltungsanschlußfläche sowie eine Serienwiderstandseinrichtung zur Schaffung eines Serienwiderstands zwischen der wenigstens einen Eingangsanschlußfläche und der wenigstens einen Eingangs-Gate-Elektrode (50) aufweist, wobei die Serienwiderstandseinrichtung eine Mehrzahl exakt runder und konzentrischer Schichten aufweist und die mehreren Schichten in einer Reihenfolge der Schichten von oben nach unten wenigstens eine exakt runde und konzentrische Metallkontaktschicht (28) und eine exakt runde und konzentrische untere Diffusionsschicht (10) beinhalten, wobei die exakte Konzentrizität zwischen allen der mehreren Schichten gegenseitig vorhanden ist und die Konzentrizität innerhalb von zehn Prozent liegt, wobei es sich bei der unteren Diffusionsschicht (10) um einen Bereich der Serienwiderstandseinrichtung handelt und jede der mehreren exakt runden und konzentrischen Schichten von oben nach unten, mit Ausnahme der unteren Diffusionsschicht (10), einen Kontakt auf einer der darunterliegenden, exakt runden und konzentrischen Schichten aufweist und wobei es sich bei wenigstens einem Bereich der Serienwiderstandseinrichtung um eine Mehrfachdiffusionsbahn handelt, die eine einen pn-Übergang mit dem Substrat bildende erste Diffusionsbahn (10A), die ein Ende und zwei langgestreckte Seiten aufweist und in einer Ebene liegt; sowie eine einen pn-Übergang mit dem Substrat bildende zweite Diffusionsbahn (42) beinhaltet, wobei die zweite Diffusionsbahn (42) in der Ebene der ersten Diffusionsbahn (10A) liegt und die zweite Diffusionsbahn (42) allgemeinen die Form eines "U" mit zwei Enden (46) aufweist und wobei die zweite Diffusionsbahn (42) von der ersten Diffusionsbahn (10A) gleichmäßig beabstandet ist und diese an den beiden langgestreckten Seiten sowie an dem Ende umschließt, wobei die zweite Diffusionsbahn (42) an jedem der beiden Enden (46) geerdet ist.
2. Eingangs-Schutznetzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mehreren exakt runden und konzentrischen Schichten weiterhin eine einen einzelnen vergrabenen Kontakt aufweisende polykristalline Schicht (18) zwischen der Metallkontaktschicht (28) und der unteren Diffusionsschicht (10) beinhalten.
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