DE367096C - Automatische Ausloesevorrichtung bei elektrischen Schweiss- und Erhitzungsmaschinen - Google Patents
Automatische Ausloesevorrichtung bei elektrischen Schweiss- und ErhitzungsmaschinenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K11/00—Resistance welding; Severing by resistance heating
- B23K11/24—Electric supply or control circuits therefor
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Description
867096
Durch das deutsche Reichspatent 163354
ist eine elektromagnetische Auslösung bekannt geworden, welche durch die während
des Schweißens auftretende Änderung in der S Stromstärke geregelt wird. Diese Auslösung
bezieht sich auf die Kupplung bei von einer Welle angetriebenen Maschinen. Sogleich
nach erfolgter Auslösung der Kupplung wind hier als erste Eunktion der sich nun drehen-
to den Welle der Stromausschalter geöffnet. Es ist klar, daß die Auslösung auch ohne erst
eine Welle in Bewegung zu setzen, dazu benutzt werden kann, unmittelbar den Stromaiusschalter
zu öffnen, und damit ist die Anwendung einer solchen elektromagnetischen
Auslösung auch bei Schweißmaschinen ohne Antrieb ohne weiteres gegeben.
Es sind außer der vorstehend erwähnten auch noch andere ähnliche Auslösungen unter
verschiedenem Namen, wie S troller, Schweißautomaten o. dj worden, denen aber ohrj
wendigkeit oft
Alle ^-
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Alle ^-
wenn Όη
des an der Maschine Arbeitenden "vorgenommen werden kann, was meist nicht zutrifft.
Auch werden Fehlscbweißungen zu verzeichnen sein, bis die Regulierung endlich gehingen
ist.
Um dem abzuhelfen und eine Auslöse zu schaffen, die einmal eingestellt keiner Nachreguilierung
mehr bedarf, gleichgültig wie die Schalterstellung des Transformators geändert wird, ist gemäß der Erfindung eine Anordnung
getroffen, wonach die Wirkung eines mit dem Transformator der Maschine zusammengeschalteten
Solenoides, dessen Eisenkern an seinem Ende die Kontakte für die Öffnung und Schließung des Stromes trägt,
derart von den veränderlichen Regulierstufen beeinflußt wird, daß auf jeder Stufe eine gleiche
Anziehungskraft des Solenoides resultiert.
Abb. ι der Zeichnung zeigt schematisch die Anordnung. Verfolgt man den Stromlauf in
den parallel zum Transformator, also auf Spannung gewickelten Solenoidwindungen bei
Schalterstellung 1 entsprechend der vollen Windungszahl des Transformators, also ge-'ringster
Sekundärspannung und somit geringster Stromaiufnahme, so zeigt sich, daß der
•trom auch die volle Windungszahl des olenoides in gleichem Sinne 'durchfließt,
"eser Zustand ist grundlegend. Die auftende maximale Zugkraft ist das Maß, auf ches der Eisenkern in seiner Lage zum
■noi'd einmal eingestellt werden muß, um solche Anziehung zur Wirkung kommen
ssen, daß er aus den federnden Kontaktmen heraus und in das Solenoid hineinjgen
und dadurch der Strom geöffnet -/ird. Da bei fortschreitender Schweißung
der Strom ansteigt, so wird bei erreichtem Maximum derStrom geöffnet, dieSchweißung
ist beendet. Wird ein stärkerer Schweißquerschnitt und damit eine höhere Schalterstellung
genommen, so steigt die Stromstärke im Primärstromkreis gegenüber der Stellung ι und wird bei Stellung 4 entsprechend
der höchsten Sekundär spannung und höchsten
Primärstromstärke am stärksten. Angenommen, es sei Schalterstellung 2 in Gebrauch, so
verläuft der stärkere Primärstrom nicht in allen Windungen des Solenoides in gleicher
Richtung,- sondern nur in jenen von der ersten Solenoidunterteilung ab. · In den Windungen
.der ersten Unterteilung, deren Anfang und Ende mit den Schalter Stellungen 1 und 2
verbunden ist, kreist ein in dien abgeschalteten Transformatorwindungen erzeugter Strom in
entgegengesetztem Sinne.
Die Unterteilung· des Solenoides ist so bemessen,
daß die durch den höheren Primärstrom gesteigerte Amperewindungszabl in den
Hauptwindungen des Solenoides idiuroh den
entgegengesetzten Strom in den Unterteilungen so weit in ihrer Wirkung neutralisiert
bzw. abgeglichen wird, 'daß wieder die gleiche Anziehungskraft resultiert wie bei dem
!grundlegenden Zustand auf Schalterstellung 1. Bei jader folgenden Schalterstelking steigt
der Primärstrom immer höher, aber die zusätzlichen Unterteilungen des Solenoides
25' üben auch eine entsprechend erhöhte Gegen- ■
wirkung aus, so daß die Anziehungskraft bei jeder Schalterstellung die gleiche bleibt. Dadurch
erübrigt sich jede weitere Regulierung·, d!ie erstmalige Einstellung trifft für alle
Sohalterstelfcmgen demnach auch für alle
Querschnitte zu.
Die vorstehende Beschreibung bezog sich auf eine Auslösung1 bei maximaler Stromstärke
des Transformators. Ist Einstellung auf minimale Stromstärke erforderlich, wie bei Erhitzungsmaschinen, deren Stromaufnahme
mit fortschreitender Erhitzung" sinkt oder beim Schweißen starker Kettenglieder,
enger Ringe u.dgl., bei denen der anfänglich erhebliche Verlust über die geschlossene Seite
und damit die Stromabnahme mit zunehmender Erhitzung ebenfalls sinkt, so wird eine
Anordnung nach Schema der Abb. 5 gewählt. Die Minimalauslöse wird dadurch erreicht,
daß der Eisenkern durch eine Feder abgezogen wind. Sobald die Stromstärke jenen Tiefstand erreicht hat, bei dem Erhitzung
oder Sohweißung beendet ist, überwiegt die Abzugskraft der Feder gegenüber der gesunkenen
Anziehungskraft des Solenoides. Auch als Minimalauslöse erfolgt die erstmalige Einstellung
auf Schalterstellung 1 des Transformators und bleibt 'dann für alle übrigen Stellungen
die gleiche.
Abb. 6 zeigt eine Ausführungsform in Anwendung
auf eine Nieterhitzungsmaschine. Um eine einfache, rasche und äußerst genaue erste Einstellung herbeizuführen, ist die Anordnung
so getroffen, daß mit entsprechenden mechanischen Hilfsmitteln, beispielsweise durch Aufsetzen der Solenoidispule auf einen
Schlitten oder eine Gleitfläche, die Entfernung von Eisenkern und Spule und damit die Wirkung
der letzteren auf ersteren verändert werden 'kann.
Abb. 2, 3 und 4 zeigen eine Auefuhrungsforim
der Auslöse in Anwendung auf Punktschweißmaschinen, bei welchen Auslösung für Maximalstrom in Frage kommt.
Abb. 2 ist der Ruhestand. Von der letzten Auslösung her ist der Eisenkern abgezogen,
der Strom unterbrochen. Abb. 3 ist die Stellung während des Schweißens. Der Fußhebel,
mit idem die Sohweißarme bewegt werden, hat durch eine an der hinteren Druckstange
befestigte, kräftige Feder o. dgl. mechanische Vorrichtung den Eisenkern zwischen die
Kontakte des Schalters geschoben, der Strom ist geschlossen. Mit steigender Stromstärke
wird, wie an dem Schema ider Abb. 1 gezeigt, der Eisenkern im gegebenen Atigeniblick aus
den Kontakten herausgezogen, die Schweißung ist beendet (Abb. 4). Mit dem Loslassen
des Fußhebels bewegt sieh auch die Druckstange wieder nach abwärts und die federnde
Nocke o. dgl. schnappt unter die für das Heben derselben vorgesehenen Nocken, Stifte
o. dgl.
Bei Stimipf'Scfeweißimaschincn kann das
Einschieben des Eisenkernes zwischen die Kontakte durch die Bewegung der Kontaktschlitten,
des Handrades oder des Handhebels geschehen.
Die Auslöse selbst kann an Stelle der bisher durch Fußtritt oder von Hand bedienten
gewöhnlichen Ausschalter benutzt werden, da letztere sich vollständig erübrigen. Die Herstellung
dieser Auslöse [dürfte kaum höher zu stehen kommen als die der gewöhnlichen
Ausschalter, bedeuten daher auch in wirtschaftlicher Beziehung einen Fortschritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Automatische Auslösevorrichtung bei elektrischen Schweiß- und Erhitzungsmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß diie Anziehungskraft von Solenoidwiniducngen auf den mit dem Ausschalter in Verbindung stehenden Eisenkern, ibei Veränderung der Regulierstuifen am Schweiß- oder Erhitzongstransformator durch die in den abgeschalteten Wicklungen erregten Ströme entgegengesetzter Richtung auf ein bestimmtes, stets gleichbleibendes Maß geregelt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG55056D DE367096C (de) | Automatische Ausloesevorrichtung bei elektrischen Schweiss- und Erhitzungsmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG55056D DE367096C (de) | Automatische Ausloesevorrichtung bei elektrischen Schweiss- und Erhitzungsmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE367096C true DE367096C (de) | 1923-01-16 |
Family
ID=7130923
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG55056D Expired DE367096C (de) | Automatische Ausloesevorrichtung bei elektrischen Schweiss- und Erhitzungsmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE367096C (de) |
-
0
- DE DEG55056D patent/DE367096C/de not_active Expired
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