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DE317056C - - Google Patents

Info

Publication number
DE317056C
DE317056C DENDAT317056D DE317056DA DE317056C DE 317056 C DE317056 C DE 317056C DE NDAT317056 D DENDAT317056 D DE NDAT317056D DE 317056D A DE317056D A DE 317056DA DE 317056 C DE317056 C DE 317056C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control lever
disengagement
current
manual control
closed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT317056D
Other languages
English (en)
Publication of DE317056C publication Critical patent/DE317056C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16PSAFETY DEVICES IN GENERAL; SAFETY DEVICES FOR PRESSES
    • F16P3/00Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body
    • F16P3/12Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine
    • F16P3/16Safety devices acting in conjunction with the control or operation of a machine; Control arrangements requiring the simultaneous use of two or more parts of the body with means, e.g. feelers, which in case of the presence of a body part of a person in or near the danger zone influence the control or operation of the machine with feeling members moved by the machine

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für Ziehpressen mit beweglichem Tisch, bei welcher das Heben des Tisches ein Senken einer beiderseits aufgehängten Taststange quer vor dem gefährlichen Raum bewirkt und besteht darin, daß beim Auftreffen der Taststange auf einen Widerstand ein eine Handsteuerhebelausrückvorrichtung entriegelnder bzw. einrückender elektrischer Strom geschlossen, bis
ίο zur Vollendung des Ausrückens der Presse geschlossen gehalten und dann gleichzeitig mit der Ausrückung der Handsteuerhebelausrückvorrichtung durch den Handsteuerhebel geöffnet wird. Durch diese Einrichtung soll der Arbeiter in keiner Weise belästigt und infolge der augenblicklichen Außergangsetzung der Maschine beim leisesten Aufsetzen der Taststange zuverlässig vor jeder Verletzung geschützt werden.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigen :
Fig. ι die höchste Stellung der Taststange und
eine Ausführungsform der Selbsttätigen Handsteuerhebelausrückvorrichtung für Schwachstrom von vorn,
Fig. 2 die tiefste Stellung der Taststange und eine andere Ausführungsform der Handsteuerhebelausrückvorrichtung für Starkstrom,
Fig. 3 und .4 die eigenartige Ausrüstung der Taststangenösen von vorn und im Querschnitt, Fig. 5, 6 und 7 die Handsteuerhebelausrück-
vorrichtung für Schwachstrom von vorn, von der rechten Seite und von oben, in größerem Maßstabe,
Fig. 8 den Schaltplan bei Benutzung von Schwachstrom,
Fig. 9 den Schaltplan bei Benutzung von Starkstrom.
Der Vorschlag, eine beiderseits aufgehängte Taststange dem Stempel vorauszuführen und bei ihrem Auftreffen auf die Hand an den Stempel angelenkte, die Taststange tragende Haken in die Ausrückvorrichtung einzuhaken und dadurch auszurücken, ist für Prägepressen bereits bekannt. Auch das Senken der Beschwerungsstange eines Rollvorhangs vor dem gefährlichen Raum von Ziehpressen beim Anheben des Pressentisches ist nicht mehr neu. Dort dient die Beschwerungsstange aber nicht zum Einleiten des Ausrückens, sondern nur zum Warnen. Ähnlich wie dort die Beschwerungsstange wird hier die aus Aluminium, Holz ο. dgl. möglichst leicht ausgeführte Taststange 1 beim Heben des Tisches 2 mit Hilfe von Schnurläufen 3 gesenkt, welche über am Tisch festsitzende Rollen 4 und am Ständer 5 befestigte Rollen 6 laufen.
Der Erfindung gemäß wird das Aufhalten oder Anheben der herabgehenden Taststange 1 durch die Hand oder einen sonstigen Widerstand zum augenblicklichen Stillsetzen der Presse auf elektrischem Wege benutzt. Zu diesem Zweck sind folgende Einrichtungen getroffen : Die Stange 1 ist in an die Schnurläufe 3 angehängte Ösen 7 so eingeschoben, daß sie in diesen :mi-t dem einen oder anderen Ende oder mit beiden Enden frei angehoben werden kann. Die Stangenenden sind unter voneinander isolierten Kontakten 8 und 9 der Öse 7 mit einem Kontaktstreifen 10 und unter einem vorteilhaft innen an der Öse 7 sitzenden Elektromagneten 11 mit einem Anker 12 , versehen. Mit Bezug auf Fig. 8 sind
die Kontakte 8 an eine Verteilungsklemme 13 und die Kontakte 9 an das eine Wicklungsende | der Elektromagnete 11 angeschlossen, deren anderes Wicklungsende zu einer Sammelklemme 14 führt. Jenseits der Klemmen 13 und 14 sind die auf die Ausrückung der Maschine hinwirkenden Teile eingeschaltet. .
Besteht von der Stromquelle bis zur Klemme 13 und ebenso von der Klemme 14 zur Stromquelle zurück keine Unterbrechung, so wird \ beim Anheben bzw. beim Zurückbleiben der Stange 1 gegenüber den weiter herabsinkenden Ösen 7 der linke Stromzweig 13, 8, 10, 9, 11, 14. geschlossen, wenn nur das linke Stangenende angehoben wird, der rechte entsprechende Stromzweig beim Anheben des rechten Stangenendes allein, während beim Anheben beider Stangenenden ein Schließen beider Stromzweige erfolgt. Durch das Schließen des linken Stromzweiges wird der linke Anker 12 von dem linken Magneten 11 angezogen und dadurch
. der Gesamtstromkreis geschlossen gehalten, bis jenseits der Klemmen 13, 14 eine Unterbrechung eintritt. Entsprechend bleibt Stromkreisschluß beim Schließen des rechten Stromzweiges durch Anheben des rechten Stangenendes und beim Schließen beider Stromzweige durch Anheben beider Stangenenden bestehen.
Je nachdem, ob Schwachstrom oder Starkstrom zur Verfügung steht, wird die Einrichtung jenseits der Klemmen 13, 14 verschieden. Für Schwachstrom ist folgende Einrichtung vorgesehen: An der rechten Maschinenseite (Fig.. 1) ist über dem Triebrad 15 am hinteren Ständerfuß 16 ein U-förmiger Lagerbock 17 angeschraubt, dessen Welle 18 (Fig. 5 bis 7) von einer Riemscheibe 19 dauernd gedreht wird. Auf der Welle 18 sitzt eine Reibscheibe 20 fest, aber, verschiebbar, und eine durch die Reibscheibe 20 antreibbare Kabeltrommel 21 lose, aber unverschiebbar. Eine Zugfeder 22 sucht die Reibscheibe 20 mittels der am Bockarm 17 angelenkten Einrückgabel 23 ständig gegen die entsprechende Reibfläche der Trommel 21 zu ziehen, die Trommel also mit der Riemscheibe 19 zu -kuppeln. Bei ungestörtem Betrieb wird dieses Einrücken der Reibscheibe 20 und der Trommel 21 durch einen Riegel 24-verhindert, der in eine Seitenöffnung 25 der Einrückgabel 23 eingreift. Der Riegel 24 wird bei. Strombeschickung eines Solenoids 26, an dessen Kern er angeschlossen ist, entgegen der
■ . Wirkung einer Feder 27 aus der Gabel 23 herausgezogen. Die Strombeschickung des SoIenoids 26 erfolgt beim Schließen der Kontakte 8, .9 durch Anheben der Kontaktplatte 10. Die Feder 22 ,rückt die Reibscheibe 20 ein, das in den vorhandenen Handsteuerhebel 28 eingehängte Kabel 29 wird durch die sich jetzt mitdrehende Trommel 21 aufgewickelt. Dadurch wird der Handsteuerhebel 28 in die Ausrückstellung-gezogen und infolgedessen die Presse stillgesetzt.
Nahe seiner ausgerückten Stellung trifft der Steuerhebel 28 mit einem Anschlag 30 auf einen Federkontakt 31, der bisher den Stromkreis geschlossen hielt, und öffnet ihn. Gegen Ende seiner Ausrückschwingung verschiebt der Steuerhebel 28 den Anschlag 32 einer geradlinig geführten Stange 33, die hierbei mit einer Schrägfläche 34 auf eine entsprechende seitliche Schrägfläche 35 der Einrückgabel 23 trifft und diese in die Ausrückstellung bringt. Der Riegel 24 schnappt nun unter der Wirkung der Feder 27 wieder in die Gabel 25 ein und hält die Reibscheibe 20 ausgerückt. Das Ausrücken der Presse geht also bei der geringsten Gefähixlung des Arbeiters augenblicklich und ohne plötzliche übermäßige Beanspruchung irgendwelcher Teile vor sich. , .
Gleichzeitig mit dem Öffnen des Federkontaktes 31 fällt auch die Taststange 1 von den stromlos gewordenen Elektromagneten 11 ab. Wird der Steuerhebel nun von Hand wieder vorgezogen, d.h. eingerückt, so gibt er den Federkontakt 31 zum Schließen frei und holt gegen Ende seiner Schwingung die Stange 33 durch. Auftreffen auf deren vorderen Anschlag 36 wieder vor. Der Stromkreis ist nur noch zwischen den Ösenkontakten 8, 9 offen, und das Spiel kann beim nächsten Auftreffen der Taststange ι auf einen Widerstand von neuem beginnen.
Wo Starkstrom vorhanden. ist, wird in den Stromkreis statt des Solenoids 26 ein Elektromotor 37 zum Antrieb der Seiltrommel 21' eingeschaltet (Fig. 9).

Claims (4)

Patent-An Sprüche:
1. Schutzvorrichtung für Ziehpressen mit beweglichem Tisch, bei welcher das Heben des Tisches ein Senken einer beiderseits aufgehängten Taststange quer vor dem gefährlichen Räume bewirkt, dadurch . gekennzeichnet, daß beim Auftreffen der Taststange (1) auf einen Widerstand ein eine Handsteuerhebelausrückvorrichtung entriegelnder bzw. einrückender elektrischer Strom geschlossen, bis zur Vollendung des Ausrückens der Presse geschlossen gehalten und dann gleichzeitig mit der Ausrückung der Handsteuerhebelausrückvorrichtung durch den Handsteuerhebel (28) geöffnet wird.
2. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taststange (1) frei abhebbar aufnehmende Aufhängeösen (7), zwei voneinander isolierte Kontakte (8, 9) und einen Elektromagneten (11) und die Taststangenenden einen Verbindungskontakt (10) für die ÖSenkontakte (8,. 9) und einen Anker (12) für den Elektro- ■■: magneten (n) tragen und die Ösenkontakte
(8) sowie die Elektromagnete (ii) an je eine gemeinsame Zweigklemme (13 bzw. 14) angeschlossen sind.
3. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Schwachstrom, dadurch gekennzeichnet, daß jenseits der Zweigklemmen (13, 14) in den Stromkreis ein Solenoid (26) eingeschaltet ist, das bei seiner Strombeschickung die Einrückung einer von einer Riemscheibe (19) ständig angetriebenen Reibkupplung (20) in eine lose Seiltrommel (21) freigibt, die den Handsteuerhebel (28) dann in seine die Ausrückung dieser Reibkupplung (20) und die Stromunterbrechung (31) bewirkende Ausrückstellüng zieht.
4. Schutzvorrichtung nach Anspruch 1 und 2 für Starkstrom, gekennzeichnet durch einen die Steuerhebelanziehtrommel (21') antreibenden, in den Kraftstromkreis eingeschalteten Elektromotor (37).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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