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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Kombination eines
mit einem Feuerungskasten und einer Haube versehenen
tragbaren Grills mit einer Feuerquelle im Feuerungskasten
und einem Lebensmittelablagerost oberhalb der Feuerquelle,
wobei ein Thermometer zur Erfassung der Innentemperatur im
Feuerungskasten an der Haube angebracht ist.
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Ein Grill dieser Art ist aus der US-A 3 812 840 bekannt.
Das Thermometer des bekannten Grills ist an einer
geeigneten Stelle an der Wand der Haube vorgesehen und
dient zur Anzeige der Temperatur innerhalb eines durch die
Haube begrenzten Raums, der oberhalb eines Speisegrills
gelegen ist, wenn sich die Haube in der geschlossenen
Stellung befindet.
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Die US-A-2 276 178 beschreibt ein Thermometer zur
Verwendung beim Braten von Fleisch, um anzuzeigen, wenn das
Bratgut fertig ist. Das Bimetall-Thermometer hat eine
trennende Kammer zwischen einem Anzeigengehäuse und einem
Thermometerrohr, um die Handhabung des Thermometers beim
Einführen und Herausziehen des Thermometers aus dem Fleisch
zu erleichtern. Ein Wandabschnitt der trennenden Kammer,
der einen Teil des Anzeigengehäuses bildet, bildet eine
Fortsetzung des Thermometerrohrs, so daß dieser
Wandabschnitt nach dem Einführen des Thermometers in den Braten
in Berührung mit diesem kommt, um einen Wärmeaustausch
zwischen dem Anzeigengehäuse und dem Braten zu bewirken.
Dabei verhindert dieser Wandabschnitt, daß die höhere
Temperatur des der Ofenhitze ausgesetzten Skalengehäuses
das bimetallische Element erreicht, so daß diese Hitze
keinen Einfluß auf das die Temperatur des Brateninneren
erfassende Element hat. Das Fleischthermometer ist mit
Einpaßmitteln versehen, um eine einheitliche Einführung des
Thermometers in das Fleisch sicherzustellen.
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Die FR-A-1 383 896 beschreibt eine bewegliche Küche mit
zwei Kochtöpfen, von denen einer von einem Glyzerin-Bad
umgeben ist. Ein Rohr ist auf einer Haube des Kochtopfes
und des Glyzerin-Bades angebracht, so daß der Zustand des
Glyzerin-Bades untersucht und das Bad von Luft befreit
werden kann. Ein Gehäuse ist auf dem oberen Ende des Rohrs
vorgesehen, das ein in das Glyzerin-Bad herabgelassenes
Thermometer enthält.
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Es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Grill
der oben genannten Art in der Weise zu verbessern, daß die
Innentemperatur des Backraumes, oder alternativ dazu die
Temperatur im Inneren der zu backenden Speise oder des zu
backenden Fleisches zu erfassen.
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Um diese Aufgabe zu lösen, ist die Erfindung dadurch
gekennzeichnet, daß sich das Thermometer von einer
Anzeigenskala aus durch die Haube erstreckt; daß die Haube
eine Öffnung mit Reibungsgreifelementen zwischen der Haube
und dem Thermometer zur entfernbaren Halterung des
Thermometers in der Öffnung aufweist, so daß der
Einstechabschnitt im normalen Betrieb in der Öffnung im
Frontabschnitt der Haube aufgenommen ist, um zur Ansicht
durch den Benutzer leicht sichtbar zu sein, und falls die
Erfassung der Temperatur des auf dem Grill gebackenen
Fleisches erwünscht ist, das Thermometer von der Haube
entfernbar und in das Lebensmittelprodukt einführbar ist,
wo dann die Temperatur als Funktion der Fleischtemperatur
anstelle der Kammertemperatur erfaßt wird.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Teilansicht des
Feuerungskastens, wobei sich die Haube in einer
geschlossenen Stellung befindet;
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Fig. 1A ist ein vergrößerter Querschnitt entlang der Linie
1-1 in Fig. 1;
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Fig. 2 ist ein Querschnitt entlang der Linie 2-2 in Fig. 1;
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Fig. 3 ist eine Ansicht des Endes der Ansengstange, die zur
Bildung eines Ansengrostes innerhalb der Kammer verwendet
wird;
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Fig. 4 ist ein Querschnitt entlang der Linie 4-4 in Fig. 1.
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Die Zeichnungen zeigen einen Gasgrill, der aus einem
bewegbaren Wagen und einem Backbehälter bzw. einer
Backkammer besteht.
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Der Wagen besteht vorzugsweise aus einer Mehrzahl von
hohlen rechteckigen röhrenförmigen Gliedern mit zwei
hinteren vertikalen Stützen, die an ihren unteren Enden auf
Rädern abgestützte Beine bilden. Ein zweites Paar
vertikaler Stützen 36 erstreckt sich aufwärts und bildet
die übrigen zwei Beine. Der obere Abschnitt des Wagens
schließt ein Paar beabstandeter paralleler Seitenglieder 40
ein, die durch ein oder mehrere Seitenglieder 42
miteinander verbunden sind. Die Seitenglieder 40 werden
durch wenigstens zwei durchgehende röhrenförmige Glieder
gebildet, die ohne die Verwendung spezieller Werkzeuge oder
komplizierter Befestiger miteinander verbunden sind.
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Der Backbehälter bzw. das Backgehäuse besteht aus einem
unteren Gehäuse bzw. Abschnitt 52 (Fig. 2), das bzw. der
eine Kammer 56 definiert und eine Haube 58 aufweist, die
durch ein Scharnier 60 an einer oberen Kante einer der die
Kammer 56 bildenden Seitenwände befestigt ist. Die untere
Kammer enthält eine in ihrem unteren Abschnitt gelegene
Brennervorrichtung 62 und eine Ansengrostanordnung 64, die
oberhalb der Brennervorrichtung 62 und einem Backrost 66
gelegen ist.
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Der Ansengrost 64 umfaßt mehrere V-förmige, allgemein mit
dem Bezugszeichen 70 bezeichnete Ansengstangen (Fig. 3),
und jede Ansengstange 70 besteht aus zwei schrägliegenden
Wänden 72, die zur Herbeiführung der gewünschten Wirkung
der Ansengstangen einen eingeschlossenen Winkel A
definieren.
Der eingeschlossene Winkel A ist vorzugsweise
kleiner als 90 Grad, und in der dargestellten
Ausführungsform ist der Winkel mit ungefähr 75 Grad
dargestellt, dieser könnte jedoch zwischen ca. 50 und ca.
80 Grad liegen.
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Die invers V-förmige Ansengstange 70 ist vorzugsweise aus
einem metallischen Material mit guten
Wärmeleiteigenschaften gebildet, wie zum Beispiel kaltgewalztem, mit einem
emaillierten Porzellan ummantelten Stahl. Die zwei
schrägliegenden Wände 72 bilden äußere schrägliegende
glatte Oberflächen, die von der bratenden Speise, wie z. B.
Fleisch, herabtropfende Flüssigkeit aufnehmen und die
herabtropfende Flüssigkeit an den schrägliegenden
Oberflächen herabfließen lassen.
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Wegen der in der Gestalt eines umgedrehten V gebildeten
Ansengstangen und der Tatsache, daß sie aus Metall mit
guten Wärmeleiteigenschaften gebildet sind, wird die Hitze
von der Brenneranordnung 62 zwischen den Seitenwänden
gefangen und erhitzt auf schnelle Weise die ganze
Ansengstange auf eine Temperatur, die zur Verdampfung einer
gewünschten Menge von Fett, die auf den äußeren Oberflächen
der Seitenwände 72 aufgenommen worden ist, ausreicht und
das verbleibende Fett durch den Ansengrost 64 in eine
untere Fettfangeinheit hindurchlaufen läßt. In der
bevorzugten Ausführungsform ist der Ansengrost 64 aus fünf
identisch gestalteten Ansengstangen 70 gebildet, die in
einer vorbestimmten Lage innerhalb der unteren Kammer 56
mit einem kleinen schmalen Zwischenraum zwischen zwei
benachbarten Stangen gelagert sind, wobei die Zwischenräume
die Hitze in den oberen Abschnitt der unteren, den
Backgrill oder Rost 66 abstützenden Kammer aufsteigen
lassen.
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Die Ansengstangen werden innerhalb der Kammer derart
abgestützt, daß keinerlei Befestiger benötigt werden, und sie
brauchen lediglich in ihre Lage fallengelassen zu werden.
Wie in Fig. 4 dargestellt, weisen die vordere und hintere
Wand 80 des Gehäuses jeweils einen abgesetzten Abschnitt 82
auf, die in der Kammer 56 nach oben weisende Vorsprünge
bilden. Demzufolge brauchen die Ansengstangen 70 einfach
nur in die in Fig. 2 und 3 gezeigten Lagen fallengelassen
zu werden, um die gegenüberliegenden Enden auf den
Vorsprüngen 82 zum Liegen zu bringen. Die Vorsprünge 82
weisen Positionierelemente 83 auf, um, wie in Fig. 2
gezeigt, eine vorbestimmte Lage zwischen zugehörigen
Ansengstangen festzulegen.
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Der Grill schließt, obwohl nicht notwendig, einen zweiten
Satz von Ansengstangen 70 ein, der abgesehen von der Länge
identisch mit dem ersten Satz ist und einen zweiten
Ansengrost 84 bildet. Die Ansengstangen 70 sind ebenfalls
auf durch Absätze 86 in den Seitenwänden 88 der Kammer 56
gebildeten Vorsprüngen gelagert. Die Vorsprünge 86 weisen
ebenfalls Positionierelemente 83 auf, so daß die
Ansengstangen (Fig. 4) ohne die Verwendung von Befestigern
in ihre Lage fallengelassen werden können.
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Es wurde herausgefunden, daß der zweite Ansengrost 84 in
Verbindung mit dem ersten Ansengrost 64 eine gleichmäßigere
Hitze für den Backvorgang liefert, als es bisher unter der
Verwendung von Lavastein oder anderen Arten von
wärmeabsorbierenden Materialien möglich war.
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Bei der bis hierhin beschriebenen Anordnung trifft
jegliches Fett oder von der backenden Speise herabtropfende
Flüssigkeit die nach außen geneigten, heißen Oberflächen
des oberen Ansengrostes 84, und eine gewünschte Menge des
Fettes oder der herabtropfenden Flüssigkeit auf den
Ansengstangen verdampft, um den zum Würzen der backenden
Speise gewünschten Rauch zu bilden. Da jedes der
Brennerrohre der Brennervorrichtung 62 direkt unterhalb eines der
invers-V-förmigen Ansengstangen gelegen ist, ist es nicht
möglich, daß sich Fett direkt auf den heißen Brennern
ablagert, und jegliches durch die Ansengroste
hindurchlaufendes Fett wird in dem unteren Abschnitt der
Kammer 56 gesammelt.
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In dieser Hinsicht wird der untere Abschnitt der Kammer 56
durch eine Fettfangeinheit 90 gebildet. Die Fettfangeinheit
90 besteht aus einem sich verjüngenden Trog, der einen nach
außen gerichteten Ausguß 92 auf dessen Umfangsrand
aufweist, und dieser nach außen gerichtete Ausguß wird auf
nach innen gerichteten L-förmigen Auflagen 94 gehalten, die
Gleitführungen zur Entfernung des Troges bilden. Es sollte
festgehalten werden, daß sich die Wände des Gehäuses
unterhalb und außerhalb der Auflagen 94 erstrecken, so daß
jegliches Wasser von der Innenseite des Troges weggeführt
wird. Der Fangtrog oder die Fangeinheit 90 weist nur, wie
in Fig. 3 und 4 gezeigt, sich einwärts und abwärts
verjüngende Wände auf, so daß alles herabtropfende Fett zu
einer zentralen Öffnung 96 in der Mitte des untersten
Abschnitts des Troges 90 geleitet wird.
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Es sollte festgehalten werden, daß das die Kammer 56
bildende Gehäuse 52 als ein einstückiges Gußteil gebildet
ist, um jegliche Fugen in der Innenfläche zu vermeiden. Das
Gehäuse weist eine nach innen gerichtete Lippe 95 auf, die
eine durchgehende ununterbrochene, die Umfangskanten der
Fettfangeinheit 90 überlappende Oberfläche bildet, um
sicherzustellen, daß kein Fett aus dem Gehäuse nach außen
gelangt. Es sollte festgehalten werden, daß die Auflage 94
unterhalb der nach innen gerichteten Lippe 95 gelegen ist,
die ein integraler Bestandteil des Gußgehäuses 52 ist.
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Ein weiterer kleiner rechtwinkliger Trog oder Sammler 98
ist unterhalb der Öffnung 96 gelegen und ebenfalls
entfernbar auf einer Drahtvorrichtung 97 gelegen. Folglich
fließt von der Fangeinheit 90 gesammeltes Fett in die
untere mittige Öffnung 96 und in den kleinen entfernbaren
Trog oder Napf 98, der einfach zur Entsorgung des Fettes
entfernt werden kann. Alternativ dazu kann die ganze
Einheit, wenn sich eine große Ansammlung von Fett auf den
sich verjüngenden Wänden der großen Fangeinheit 90 gebildet
haben sollte, entfernt, einfach gereinigt und
wiedereingesetzt werden. Der kleine entfernbare Trog
sammelt das meiste des in der Fangeinheit gesammelten
Fettes und liegt in einem beträchtlichen Abstand unterhalb
der Brennereinheiten, um jegliche Möglichkeit einer
Entzündung auszuschließen.
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Die Fangeinheit 90 kann auch durch Bereitstellung eines
Grills, wie z. B. eines Teils des zweiteiligen Grills 66,
als ein Küchengrillgrill verwendet werden.
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Das untere Gehäuse 52 ist auf dem Wagen gelagert und ist an
den Seitengliedern 40 aufgehängt. Wie in Fig. 2 gezeigt,
sind die die Vorsprünge bildenden Absätze 86 in den
Seitenwänden 88 derart gelegen, daß diese Vorsprünge auf
der Oberseite der Seitenglieder 40 aufliegen, um den ganzen
Backbehälter innerhalb der durch die Seitenglieder 40
gebildeten rechtwinkligen Öffnung zu halten. Wenn
gewünscht, kann ein einzelner Befestiger 89 zur Befestigung
des ganzen Backbehälters auf dem Wagen verwendet werden,
und dieser in Fig. 4 gezeigte Befestiger erstreckt sich
durch eine Endwand 80 und das Querglied 82 und nimmt eine
Mutter 84a auf.
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Die Brennervorrichtung 62 ist ebenfalls strukturiert
entworfen, so daß die gesamte Anordnung durch einen Käufer
ohne die Verwendung spezieller Werkzeuge und in
vereinfachter Weise zusammengesetzt werden kann. Folglich
besteht die Brennervorrichtung 62, wie in Fig. 2 gezeigt,
aus zwei äußeren Brennereinheiten 110 und einer
dazwischenliegenden Brennereinheit 112. Die äußeren
Brennereinheiten 110 sind identisch gestaltet und
miteinander austauschbar.
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Die Brennereinheit 110 kann einfach in die Kammer durch
Einführen des Rohrendes durch eine Öffnung 124 in der
gegenüberliegenden Endwand eingebaut werden (siehe Fig. 1).
Die Brennereinheit 110 kann dann an einem Ende befestigt
werden, während das gegenüberliegende Ende auf dem Rand der
in der anderen Endwand 80 gebildeten Öffnung 124 liegt. Da
die Auskragung und der Schlitz von der Achse des Rohres
abgesetzt sind, besteht keine Möglichkeit des nicht
ordnungsgemäßen Einbaus der zwei äußeren Brennereinheiten
110. Diese Brennereinheiten 110 weisen eine Reihe von
kleinen Öffnungen auf, die im eingebauten Zustand nach
innen gerichtet sind, so daß jegliches Gas auf die Mitte
der unteren Kammer gerichtet wird.
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Eine dritte Brennereinheit 112 ist vorzugsweise zwischen
der ersten und zweiten Brennereinheit gelegen und kann
wiederum einfach ohne Verwendung von Werkzeugen eingebaut
werden. Zu diesem Zweck erstreckt sich ein am Ende offenes
Verbindungsrohr oder Zündrohr 130 zwischen den zwei
Brennereinheiten 110 und weist zwei gegenüberliegende Enden
auf, die von in den Rohren vorgesehenen Öffnungen
aufgenommenen werden. Die gegenüberliegenden Enden des
Verbindungs- oder Zündrohrs 130, das in seinem Durchmesser
wesentlich kleiner ist als die Rohre der ersten und zweiten
Brennereinheiten, weist mehrere nicht gezeigte Öffnungen
auf, so daß in der ersten Brennereinheit befindliches Gas,
das dann gezündet worden ist, durch das Zündrohr 130 zur
zweiten Brennereinheit 110 hin strömt.
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Demnach kann die erste Brennereinheit durch einen
elektrischen Zünder 134 (Fig. 1), gesteuert durch einen
Schalter 136, gezündet werden, der auf einem Steuerpult 138
für alle Brennereinheiten gelegen ist. Die inneren Enden
der Brennereinheit 110 weisen jeweils ein Steuerventil 140
auf, das zwischen einer Gaszufuhrleitung 142 und dem Ende
des Brennerrohrs gelegen ist. Ein Steuerknauf 144 erstreckt
sich von dem Steuerventil weg und ist oberhalb des
Steuerpultes gelegen.
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Die dritte Brennereinheit 112 ist von leicht
unterschiedlicher Gestalt und ist ungefähr mittig zwischen
den äußeren Brennereinheiten 110 gelegen. Die dritten
Brennereinheiten 112 bestehen wiederum aus einem allgemein
kreisförmigen Rohr 150, das an seinem äußeren freien Ende
einen abgeflachten Abschnitt aufweist. Der abgeflachte
Abschnitt weist einen Schlitz 153 (Fig. 4) zur Aufnahme
des Rohrs 130 und eine kleine Auskragung oder Platte 154
auf, die auf die Oberfläche des Rohrs 130 geschweißt ist,
so daß die innere Brennereinheit in Bezug auf den übrigen
Teil der Brenneranordnung genau positioniert ist. Das
zentrale Brennerrohr 150 erstreckt sich durch eine
dazwischenliegende Öffnung 156 in der anderen Endwand 80
(Fig. 3). Das kreisförmige Rohr 150 weist zwei Sätze von
diametral gegenüberliegenden Öffnungen 158 (Fig. 4) auf.
Die dazwischenliegende Einheit 112 weist wiederum, wie in
Fig. 4 gezeigt, ein Ventil 140 und einen Steuerknauf 144
auf.
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Mit der oben beschriebenen Gestaltung der Brenneranordnung
62 kann die gesamte Brenneranordnung 62 ohne Zuhilfenahme
von Werkzeugen eingebaut werden. Beim Einbau der
Brennervorrichtung wird die Brennervorrichtung 112 durch
die dazwischenliegende Öffnung 156 eingesetzt und das Rohr
130 durch den Schlitz 153 am Ende des abgeflachten
Endabschnittes 152 bewegt. Ein Ende des Rohrs 130 wird dann
in die Öffnung 132 in einer der Brennereinheiten 110
eingesetzt, nachdem sie durch eine Öffnung 124 eingesetzt
worden ist, und das gegenüberliegende Ende wird dann in die
Öffnung der zweiten Einheit 110 bewegt. Folglich sind die
inneren freien Enden der Brennereinheiten durch das
einzelne Verbindungsrohr 130 verbunden, das die Stütze für das
innere Ende des dazwischenliegenden Brenners 112 bildet.
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Die Brennervorrichtung 62 kann in sequentieller Abfolge
zuerst durch Zündung der vorderen Brennereinheit 110 mit
dem Zünder 134 durch Drücken des Schalters 136 auf dem
Steuerpult 138 gezündet werden. Wenn gewünscht, kann ein
Loch in der unteren Kammer zur manuellen Zündung vorgesehen
sein. Nachdem der erste Brenner gezündet ist, benötigt der
zweite äußere Brenner 110 lediglich Gaszufuhr, und das
Quer-Zündrohr 130 bewirkt die Zündung für das Gas in der
zweiten Brennereinheit. In ähnlicher Weise wird das der
dazwischen liegenden Brennereinheit zugeführte Gas
automatisch durch die Flammen aus dem mit Öffnungen versehenen
Querrohr 130 gezündet.
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Während die Brennereinheiten als gerade Rohre dargestellt
wurden, können andere Konfigurationen verwendet werden,
solange die Ansengstangen die gleiche Konfiguration haben
wie die längeren Brennerrohre. Beispielsweise können die
Brennerrohre im Querschnitt U-förmig sein.
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Die Arbeitsfläche könnte von der Art einer Arbeitsplatte
sein, die von den Seitengliedern 40 durch Auflagen neben
dem Backgefäß gestützt wird. Eine weitere Arbeitsplatte 172
kann auch vorgesehen sein, die zwischen in Fig. 1 gezeigten
Ablage- und Nutzstellungen beweglich ist.
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Die Arbeitsplatte 172 ist vorzugsweise entlang einer Kante
auf dem Seitenglied 40 durch ein Scharnier angeschlossen
und wird in der Nutzstellung durch eine sich generell
horizontal erstreckende Stützstange gestützt. Die
Stützstange wird auf der unteren Oberfläche der Platte 172
schwenkbar gehalten und weist ein aufgesetztes äußeres
freies Ende auf, das in das Bein 36 aufgenommen wird.
Dasselbe Aufsetzstück kann von dem anderen Bein 36
aufgenommen werden, so daß die Arbeitsplatte 172 in einer
festen abgelegten Stellung bleibt, wenn sie nicht verwendet
wird.
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Nach der Erfindung schließt der Grill 20 ein entfernbares
Thermometer 180 in der Haube 58 ein, das zur Erfassung der
Innentemperatur der Backkammer, oder alternativ dazu, der
inneren Temperatur der Speise oder des backenden Fleisches
verwendet werden kann. Folglich umfaßt das Thermometer 180
einen konventionellen Einstechabschnitt 182, der von einer
Anzeigenskala aus vorsteht. Im normalen Betrieb wird der
Abschnitt 182 von einer Öffnung (nicht gezeigt) in dem
Frontabschnitt der Haube 58 aufgenommen, um zur Ansicht
durch den Benutzer leicht sichtbar zu sein. Falls die
Erfassung der Temperatur des auf dem Grill gebackenen
Fleisches erwünscht ist, wird das Thermometer lediglich
entfernt und in das Lebensmittelprodukt eingeführt, wo dann
die Temperatur als Funktion der Fleischtemperatur anstelle
der Kammertemperatur erfaßt wird.
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Die Haube 58 besteht aus zwei Gußendkappen 190 und einem
aus nicht-metallischem Material geformten Einsatz 192, die
unter Verwendung spezieller Senkkopfschrauben 194
miteinander verbunden sind. Die Endkappen 190 weisen
Verlängerungen 195 mit einem an den Verlängerungen
befestigten Griff 196 auf.
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Wie in Fig. 1A dargestellt ist, hat die Schraube 194 einen
vergrößerten Kopf 197, der in einer vergrößerten, eine
Öffnung 199 in einem Endstück 190 umgebenden Vertiefung 198
aufgenommen wird. Die Schraube weist einen gezahnten
Abschnitt 200 auf, der einen Reibungsgriff in der Öffnung
199 vorsieht. Die Schraube 194 hat auch einen
Gewindeabschnitt 202, der von einer Öffnung in dem Einsatz
192 aufgenommen wird und eine Mutter 204 aufnimmt. Folglich
kann die Schraube 194 in die Öffnung 199 eingesetzt werden
und die Mutter 204 kann verwendet werden, um den gezahnten
Abschnitt 200 in die Öffnung zu drehen. Der gezahnte
Abschnitt 200 verhindert, daß die Schraube 194 in die Öffnung
hineingedreht wird. Nachdem die Mutter festgezogen wurde,
wird der versenkte Kopf 197, wie in Fig. 1A gezeigt, nicht
über die äußere Oberfläche des Endstücks 190 hervorstehen.
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Wie in Fig. 2 gezeigt, weist der mit Porzellan ummantelte
Metalleinsatz 192 eine Verlängerung 192a auf, die sich
zwischen dem Griff 196 und der Seitenwand 88 des Gehäuses
52 erstreckt. Die Verlängerung wirkt als ein Hitzeschild,
um zu verhindern, daß sich der Griff überhitzt.