DE364819C - Torfformmaschine - Google Patents
TorfformmaschineInfo
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- DE364819C DE364819C DER51862D DER0051862D DE364819C DE 364819 C DE364819 C DE 364819C DE R51862 D DER51862 D DE R51862D DE R0051862 D DER0051862 D DE R0051862D DE 364819 C DE364819 C DE 364819C
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- Germany
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- knives
- peat
- forming machine
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- machine according
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- Expired
Links
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10F—DRYING OR WORKING-UP OF PEAT
- C10F7/00—Working-up peat
- C10F7/04—Working-up peat by moulding
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Torfformmaschine. Die Erfindung bezweckt eine vollkominenere Zerkleinerung des Torfes in der Formmaschine wie das !bisher möglich war und: eine Vergrößerung der Leistung der Maschine.
- Bei den bekannten Maschinen wird der Torf in Reißwölfen bzw. zwischen Zerkleinerungswalzen in grobe Stücke zerrissen, die von einer oder zwei Schnecken durch die Form gefördert werden, worauf der Torfbrei durch ein Mundstück gepreßt und in Soden geschnitten wird.
- Die :so gewonnenen Soden sind infolge ihrer Zusammensetzung aus .groben Teilen wenig dicht und haltbar.
- Man hat bei senkrecht stehenden Maschinen (System Weber) versucht, den Torf vor dem Formen weiter zu zerkleinern, indem man an, dem gegen die Form liegenden Ende der Schneckenwelle eine Nabe aufgesetzt hat, auf welcher Messerbefestigt sind, die gegen eine gelochte Scheibe arbeiten. Beim, Hindurchtreten der Torfmasse durch. die Löcher der Scheibe wird die Masse von den Messern weiter zerkleinert.
- Mit dieser Einrichtung wird aber weder die Leistung der Maschine noch die Haltbarkeit der Soden erhöht. Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß sich die Messer, deren Geschwindigkeit ja nicht größer als die der Schnecke ist, zu langsam über die gelochte Scheibe hinwegbewegen:, als daß eine genügend große Anzahl von Schnitten durch die -sich beständig weiter bewegende Torfmasse bzw. ihre Fasern .geführt werden könnte. Auch sind die Fasern zäh, und bis zu gewissem Grad elastisch, so :daß :sie einem langsam bewegten Messer ausweichen.
- Gemäß Erfindung werden nun die Messer mit einer größeren Geschwindigkeit als die Schnecke angetrieben.
- Das kann: zweckmäßigerweise durch Ausbildung der die Schnecke tragenden Vierkantwelle als Hohlwelle .und durch konzentrische Anordnung einer zweiten Welle, die an ihrem Ende einer Nabe mit Iden Messern trägt, innerhalb der Vierkanthohlwelle geschehen. Durch ein Vorgelege kann diese Messerwelle mit einem beliebigen Vielfachen der Tourenzahl der Vierka@ntwelle angetrieben werden.
- Die feststehende Gegenscheibe der Messer kann sichelförmige Aussparungen erhalten und die Messer können ebenfalls sichelförmig ausgestaltet werden. Durch gegenläufige Bewegung der Sichelmesser zu den sichelförmigen Aussparungen wird eine besondere sichere Schnittwirkung erzielt.
- Zur weiteren Förderung des aus der Gegenscheibe austretenden fein zerkleinerten Torfbreies wird eine an sich bekannte kurze Schnecke angeordnet, die aber gemäß Erfindung selbständigen. Antrieb erhält. Auf dieser kurzen Welle können auch die Messer sitzen. In diesem Fall ist die Schnecke so flachgängig auszubilden, .daß sie bei der für den schnellen Umlauf der Meser erforderlichen Tourenzahl den Brei nicht rascher fördert als die lange Förderschnecke.
- Die Erfindung läßt sich auch in .der Weise ausführen, daß die Messer feststehend angeordnet sind, während die Gegenscheibe und gegebenenfalls mit ihr zusammen eine flachgängige Förderschnecke rotieren.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. i einen Längsschnitt durch eine Maschine gemäß Erfindung. In Abb. 2 (linke Bildhälfte) ist eine Gegenscheibe mit sichelförmigen Aussparungen und den darüber gleitenden S.ichelmessern sowie (rechte Bildhälfte) eine gelochte Gegenplatte mit Sichelmessern dargestellt.
- In der Zeichnung ist rx der Fülltrichter, b das zur groben bzw. Vorzerkleinerung dienende Messerwerk, c die Vierkantwelle und d die Fördersdhn4ecke:- - - --"@-- - ----Die Vierkantwelle c umhüllt eine zweite Welle e, auf welcher die Nabe f mit den zur feinen Zerkleinerung dienenden Messern g sitzt.
- Die Geg enschei,be h ist zwischen dem Zylinder i und der Form k ortsfest angeordnet. In .dem Mundstück k läuft eine kurze Schnecke 1.
- Die Vierkantwelle erhält ihren Antrieb durch das Zahnrad -in, die Messerwelle e durch das Zahnrad n und die Schnecke 1 durch das Zahnrad o.
- Die als Ausführungsbeispiel gewählte Maschine ist mit Doppelzylinder ausgerüstet. Die Gegenscheibe derselben kann entweder, w-ie aus der rechten Hälfte der Abb.2 ersichtlich, mit Löchern p oder (linke Bildhälfte) mit geraden oder sichelförmigen Schlitzen q ausgerüstet sein. Die Messernabe f kann auch auf der Welle ,der Schnecke 1 sitzen und mit dieser zusammen angetrieben werden.
- Es leuchtet ohne weiteres ein, daß die Messerwelle e beliebig rasch umlaufen kann und daß man es in der Hand hat, durch Steigerung der Tourenzahl der Messerwelle e die Schnitte durch die fortschreitende Torfmasse beliebig rasch hintereinander zu führen. Hierdurch werden die Torffasern, in kürzeste Stücke zerschnitten, und sie können auch den rasch zufassenden Messern nicht ausreichen, um so weniger, als die sich überschneidenden Sicheln das Gut festhalten und am Ausweichen hindern.
- Es wäre auch denkbar, die lange Förderschnecke flachgängig auszubilden. Dann muß sie, um den Torfbrei hinreichend schnell zu. fördern, mit größerer Tourenzahl laufen, und es würden dann auch die Messer eine größere Sehn.ittgeschwindi.gkeit erhalten, so daß die gleiche Wirkung .erzielt wird, wie bei Verwendung einer steilgängigen Schnecke und selbständig angetriebenem .Messer.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: . i. Torfformmaschine mit Messern zur groben Vorzerkleinerung und .mit einer Lochscheibe zusammen arbeitenden Messern zurfeinen NachzerkleinerungderTorfmasse, .dadurch gekennzeichnet, daß die zur feinen Zerkleinerung dienenden Messer mit größerer Geschwindigkeit als die För-dersclirie&e rotieren öder daß--die Schnecke flachgängig ausgebildet ist und mit den mit ihr fest verbundenen Messern schnell umläuft.
- 2. Torfformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenscheibe sichelförmige, mit den Messern zusammen arbeitende Aussparungen hat, und daß die Messer als Sichel ausgebildet sind, wobei .sich die Sichelmesser gegenläufig zu den Aussparungen bewegen.
- 3. Torfformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß hinter .der Gegenscheibe bzw. in der Form eine selbständig angetriebene Schnecke angeordnet ist, die eine Räumschnecke und vorzugsweise auch die Messer trägt. Torfformmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer feststehend angeordnet sind, während die Gegenscheibe rotiert, wobei die rotierende Scheibe auch mit einer flachgängigen, zur Förderung des Breies in der Form dienende Schnecke verbunden sein kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER51862D DE364819C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Torfformmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER51862D DE364819C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Torfformmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE364819C true DE364819C (de) | 1922-12-01 |
Family
ID=7409085
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER51862D Expired DE364819C (de) | 1920-12-18 | 1920-12-18 | Torfformmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE364819C (de) |
-
1920
- 1920-12-18 DE DER51862D patent/DE364819C/de not_active Expired
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