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DE3642289C1 - Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substances - Google Patents

Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substances

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Publication number
DE3642289C1
DE3642289C1 DE3642289A DE3642289A DE3642289C1 DE 3642289 C1 DE3642289 C1 DE 3642289C1 DE 3642289 A DE3642289 A DE 3642289A DE 3642289 A DE3642289 A DE 3642289A DE 3642289 C1 DE3642289 C1 DE 3642289C1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
cassette
filter
vacuum cleaner
opening
Prior art date
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Expired
Application number
DE3642289A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Panthoefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PROHA GERAETEBAU GmbH
Original Assignee
PROHA GERAETEBAU GmbH
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Publication date
Application filed by PROHA GERAETEBAU GmbH filed Critical PROHA GERAETEBAU GmbH
Priority to DE3642289A priority Critical patent/DE3642289C1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3642289C1 publication Critical patent/DE3642289C1/de
Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L7/00Suction cleaners adapted for additional purposes; Tables with suction openings for cleaning purposes; Containers for cleaning articles by suction; Suction cleaners adapted to cleaning of brushes; Suction cleaners adapted to taking-up liquids
    • A47L7/0004Suction cleaners adapted to take up liquids, e.g. wet or dry vacuum cleaners
    • A47L7/0023Recovery tanks
    • A47L7/0038Recovery tanks with means for emptying the tanks
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/22Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with rotary fans
    • A47L5/36Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back
    • A47L5/362Suction cleaners with hose between nozzle and casing; Suction cleaners for fixing on staircases; Suction cleaners for carrying on the back of the horizontal type, e.g. canister or sledge type
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47L7/0042Gaskets; Sealing means

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  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Sauger zum Aufnehmen von trockenen, feuchten und flüssigen Schmutzsubstanzen mit einem rundum geschlossenen Gehäuse, einem Saugge­ bläse zur Erzeugung eines Unterdrucks im Innenraum des Gehäuses, einem in dem Gehäuse angeordneten gas- und flüssigkeitsdurchlässigen Aufnahmegefäß für die Schmutzsubstanzen sowie einem an eine Anschlußöffnung des Aufnahmegefäßes anschließbaren flexiblen Saugrohr.
Bekannte Sauger der genannten Art, mit denen eine Naß- und Trockenreinigung möglich ist, weisen fest einge­ baute Aufnahmegefäße für die anfallenden Feststoffe auf, wobei in den Aufnahmegefäßen Filterbeutel angeordnet werden können, die von Hand herausnehmbar sind. Wenn mit dem Sauger unangenehme Substanzen, beispielsweise schlammige und/oder übelriechende Stof­ fe aufgenommen werden, so bereitet das Auswechseln der Filterbeutel Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das Handhaben und Auswechseln der Filterbeutel zu er­ leichtern und dadurch insgesamt den Sauger bedienungs­ freundlicher zu gestalten, ohne daß für den Benutzer irgendwelche unangenehmen Bedienungs- oder Wartungsar­ beiten erforderlich werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß das Aufnahmegefäß als herausnehmbare, starre, kasten­ förmige Filterkassette ausgebildet ist, die dicht in eine Gehäuseöffnung einsetzbar ist, daß eine seitliche Wand der Filterkassette eine den Zugriff zum Inneren der Kassette ermöglichende Aussparung aufweist, die im eingesetzten Zustand der Kassette mit dem mit Unter­ druck beaufschlagbaren Innenraum des Gehäuses in Verbindung steht, und daß durch die Aussparung hindurch ein Filterbeutel in die Kassette einsetzbar ist, der der Form des Kassetteninneren angepaßt ist und mit seiner Einlaßöffnung an die in der Oberseite der Kassette vorgesehene Anschlußöffnung anschließbar ist.
Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Saugers gelangen sämtliche angesaugten Substanzen unabhängig davon, ob sie fest, schlammig oder flüssig sind, zunächst in den in der Filterkassette befindlichen Filterbeutel. Die flüssigen Stoffe, die durch den Filterbeutel hindurch­ laufen, fließen aus der Filterkassette in den Innen­ raum des Gehäuses, so daß sich in dem Filterbeutel schließlich nur die festen und schlammigen Substanzen ansammeln. Wenn der Filterbeutel voll ist und ausge­ wechselt werden muß, wird die gesamte Kassette zusammen mit dem Filterbeutel aus dem Saugergehäuse herausgenommen. Der mit den Schmutzsubstanzen gefüllte Filterbeutel kann dann durch Schräghalten der Kassette aus dieser herausfallen, so daß die Bedienungsperson den mit Schmutz gefüllten Filterbeutel nicht zu berühren braucht. Anschließend wird ein neuer Filter­ beutel durch die Aussparung in der Filterkassette eingesetzt und schließlich wird die Filterkassette wieder an ihren vorgesehenen Platz im Saugergehäuse eingesetzt. Besonders vorteilhaft wirkt sich die Trennung der Schmutzsubstanzen in feste und flüssige Bestandteile aus, da dadurch die Entsorgung verein­ facht und hygienischer gestaltet wird, ohne daß die Bedienungsperson mit dem Schmutz in Berührung kommt.
Zweckmäßig weist die Filterkassette einen rund um ihre Oberseite umlaufenden flanschartigen Vorsprung auf, der dicht auf einem in der Oberseite des Sauger­ gehäuses ausgebildeten stufenförmigen Absatz aufliegt, so daß die Filterkassette bequem positionierbar ist und dabei nach außen hin mit der Oberseite des Saugergehäuses abschließt.
Die Anschlußöffnung der Filterkassette ist vorzugswei­ se mit einem nach innen gerichteten Anschlußtubus versehen, in den von außen das Anschlußende des Saugrohrs einsteckbar und von innen die Einlaßöffnung des Filterbeutels aufsteckbar ist. Die Einlaßöffnung des Filterbeutels ist dabei zweckmäßig mit einem gummielastischen Aufsteckring umgeben, so daß auf sehr einfache Weise eine zuverlässige Befestigung des Filterbeutels an dem Anschlußtubus möglich ist.
Die durch den Filterbeutel hindurchlaufende angesaugte Flüssigkeit kann über den unteren Rand der seitlichen Aussparung der Filterkassette in den Innenraum des Saugergehäuses gelangen. Wenn sich jedoch die seitli­ che Aussparung beispielsweise aus statischen Gründen oder um einen besseren Halt für den Filterbeutel im Inneren der Kassette zu schaffen, mehr im oberen Kassettenbereich befindet, kann die Filterkassette auch in mindestens einer Seitenwand in kurzem Abstand über ihrem Boden Flüssigkeitsauslauföffnungen aufwei­ sen. Die Flüssigkeitsauslauföffnungen sind zweckmäßig in derjenigen Seitenwand vorgesehen, die auch die Aussparung aufweist. Durch diese Maßnahme wird die Möglichkeit für ein sauberes Entnehmen der Filterkas­ sette unterstützt. Die Filterkassette wird beim Entnehmen etwas in die den Flüssigkeitsauslauf­ öffnungen abgewandte Seite geneigt, so daß keine Flüssigkeit aus der Kassette herauslaufen kann. Zum Entfernen des Filterbeutels wird die Kassette dann in die entgegengesetzte Richtung geneigt, wobei nicht nur der Filterbeutel durch die seitliche Aussparung herausfällt, sondern auch die Restflüssigkeit zu dieser Seite hin auslaufen kann.
Die Filterkassette weist vorzugsweise an ihrer Ober­ seite einen Handgriff auf, so daß die Entnahme, die Handhabung und der Transport der Kassette verein­ facht wird.
Zweckmäßig ist das Saugergehäuse in seinem unteren Bereich mit einer dicht verschließbaren Flüssigkeits­ auslauföffnung versehen, damit das Gehäuse von Zeit zu Zeit, wenn es mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge gefüllt ist, problemlos entleert werden kann.
Zum Entfernen der Flüssigkeit aus dem Saugergehäuse sieht die Erfindung eine sehr vorteilhafte Alternativ­ lösung vor. Dabei kann im Inneren des Saugergehäuses eine Tauchpumpe angeordnet sein, deren Einlaßöffnung unmittelbar über dem Boden des Saugergehäuses liegt und deren Druckleitung durch die Wand des Sauger­ gehäuses dicht nach außen geführt ist. Auf diese Weise kann die angesaugte Flüssigkeit laufend oder in Intervallen aus dem Innenraum des Saugergehäuses abgepumpt werden, so daß der Saugbetrieb nicht unterbrochen zu werden braucht. Darüber hinaus kann das Abpumpen unter Umständen für die Bedienungsperson angenehmer und hygienischer sein als das Entleeren durch eine verschließbare Auslauföffnung.
Das nach außen geführte Ende der Druckleitung der Tauchpumpe ist zweckmäßig mit einer Schlauchkupplung versehen, so daß an die Druckleitung ein Schlauch angeschlossen werden kann, der zu einem Flüssigkeits­ ablauf führt.
Die Tauchpumpe kann mit Hilfe eines Niveauschalters ein- und ausgeschaltet werden.
Um den erfindungsgemäßen Sauger noch bedienungsfreund­ licher gestalten zu können, kann das Saugergehäuse mit einem Spülwasseranschluß versehen sein. Durch diese Maßnahme kann der Innenraum während oder nach dem Ansaugen von stark verschmutzten Flüssigkeiten wirksam und automatisch gesäubert werden, ohne daß die Bedienungsperson mit dem Schmutz in Berührung kommt.
Der Spülwasseranschluß kann einerseits zu einer Sprüheinrichtung geführt werden, die in die Aussparung der Filterkassette gerichtet ist, und andererseits zu einer Sprüheinrichtung, die zumindest gegen den unteren seitlichen Bereich der Tauchpumpe gerichtet ist. Auf diese Weise wird durch den Spülwasseranschluß nicht nur gespült und das Schmutzwasser verdünnt, sondern auch die dem Schmutz insbesondere ausgesetzten Bereiche wirksam gereinigt. Ein dauerndes oder zeit­ weises Spülen ist auch besonders bei übelriechenden Sauggütern von Vorteil.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Aus­ führungsbeispiels des Saugers, teilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Sau­ gers, der sich bei abgenommener Haube in Betriebstellung befindet, und
Fig. 3 eine Stirnansicht des Saugers, teilweise im Schnitt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungs­ beispiel besteht der Sauger, der zum Aufnehmen von trockenen, feuchten und flüssigen Schmutz­ substanzen vorgesehen ist, aus einem rundum geschlos­ senen Gehäuse 1, einem im Innenraum 2 des Gehäuses 1 angeordneten Sauggebläse 3, einer dicht in eine Öffnung 4 des Gehäuses einsetzbaren kastenförmigen Filterkassette 5 mit Sauganschluß einer im Innenraum 2 des Gehäuses 1 neben der eingesetzten Filterkassette 5 angeordneten Tauchpumpe 6 sowie einem Spülwasseran­ schluß 7.
Das Gehäuse 1 weist ein längliches, äußerst handliches Kofferformat auf. An der Unterseite des Gehäuses 1 sind an einem Ende zwei fest angeordnete Laufrollen 8 und am anderen Ende zwei schwenkbare Laufrollen 9 vorgesehen, die feststellbar sind.
Das Gehäuse 1 ist aus zwei jeweils einstückigen Kunststoff-Halbschalen 10 und 11 zusammengesetzt, die, mit ihren Hohlräumen gegeneinander weisend, derart aufeinandergesteckt sind, daß der nach oben weisende, umlaufende Rand 12 der unteren Halbschale 11 ein Stück von dem nach unten gerichteten umlaufenden Rand 13 der oberen Halbschale 10 überdeckt wird. Dadurch entsteht eine stabile Gehäusekonstruktion, wobei insbesondere durch den umlaufenden doppelwandigen Rand 12, 13 eine gute Stabilität erzielt wird. Der doppelwandige Rand dient auch zur Befestigung einer Halterung 14 für einen Handgriff 15. Die Halterung 14 besteht aus zwei T-förmigen Blechen, deren Querstege im Bereich der Schmalseiten des Gehäuses 1 an den doppelwandigen Rand 12, 13 des Gehäuses angeschraubt sind. An den nach oben weisenden Längsstegen der Halterung ist der bügelartige Handgriff 15 mit Hilfe von Scharnieren 16 angelenkt, so daß der Handgriff, wie in Fig. 2 dargestellt, in der Betriebsstellung seitlich heruntergeklappt werden kann, um die freie Zugänglich­ keit der Oberseite des Gehäuses 1 sicherzustellen. Zum Transport kann der Handgriff dann, wie in Fig. 1 dargestellt, nach oben geschwenkt werden, so daß das gesamte Gerät wie ein Koffer getragen werden kann.
Auf die Oberseite des Saugergehäuses 1 wird, wie in Fig. 1 dargestellt, eine Haube 17 aufgesetzt, die, wie aus Fig. 2 hervorgeht, zur Inbetriebnahme des Saugers abgenommen wird. Die Haube 17 überdeckt die gesamte Oberseite des Gehäuses 1 und ergänzt nach oben die Kofferform des Gerätes. Der Handgriff 15 überragt die Oberseite der Haube 17, wenn er sich in seiner nach oben geschwenkten Tragstellung befindet.
In ihrem Inneren weist die Haube 17 einen Stauraum 18 auf, der von der Haubenunterseite her zugänglich und mit zwei flexiblen Lappen 19 und 20 sowie einem an diesem befestigten Klettverschluß 21 verschließbar ist. In dem Stauraum 18 der Haube 17 können ein flexibles Saugrohr 22, ein Verlängerungsrohr 23 sowie weiteres Zubehör untergebracht werden, wie in Fig. 1 dargestellt.
Um den Sauger gegen unbefugte Benutzung zu schützen, kann der Handgriff 15 in seiner nach oben geschwenkten Stellung, in der er die Haube 17 übergreift, mit einer Haubensicherung versehen sein. Diese besteht aus einer Stange 24, die in eine in der Oberseite der Haube 17 vorgesehene Längsnut eingreift und mit ihren freien Enden durch Bohrungen in dem Handgriff 15 hindurch­ ragt. Um das Einsetzen und Befestigen der Stange 24 zu erleichtern, weist die Stange 24 auf der in Fig. 1 rechten Seite in einem Abstand von ihrem freien Ende einen Anlageflansch 27 auf, der beim Anbringen der Stange an der Innenseite des Handgriffs 15 anliegt, während das durch die Handgriffbohrung hindurchragende freie Ende mit einem Vorhängeschloß 26 gesichert wird. Auf der linken Seite ist die Stange 24 mit einem teleskopartig herausziehbaren Stift 28 versehen, der von Innenseite her durch die Handgriffbohrung hindurchgesteckt und außen mit einem weiteren Vor­ hängeschloß 26 gesichert wird.
Das im Innenraum 2 des Gehäuses vorgesehene Sauggeblä­ se 3 ist im oberen Bereich des Innenraums 2 des Gehäuses aufgehängt und seine Abluftöffnung 29 ist aus der Oberseite des Gehäuses 1 herausgeführt. Zur Verbesserung der Abluft kann eine in der Zeichnung nicht dargestellte Duftpatrone auf die Abluftöffnung aufgesteckt werden.
Die Filterkassette 5, die in eine obere Öffnung 4 des Gehäuses einsetzbar ist, ist an ihrer Oberseite mit einem Handgriff 30 versehen, der, wie in der Zeichnung dargestellt, die rechte Oberseite der Filterkassette 5 derart überdeckt, daß die Bedienungsperson mit vier Fingern in den Handgriff hineingreifen kann. Auf der linken Seite der Oberseite der Filterkassette 5, die nicht von dem Handgriff 30 überdeckt ist, befindet sich ein nach innen gerichteter Anschlußtubus 31, auf den das gehäuseseitige Ende 32 des Saugrohrs 22 aufgesteckt wird. Die sonst rundum verschlossene, als einstückiges starres Kunststoffteil ausgebildete Fil­ terkassette 5 ist an derjenigen Seitenwand, die auf der Seite des Handgriffs 30 liegt, mit einer im wesentlichen rechteckförmigen Aussparung 33 versehen, die einen Zugriff zum Kassetteninneren erlaubt und im eingesetzten Zustand der Filterkassette mit dem mit Unterdruck beaufschlagbaren Innenraum 2 des Gehäuses 1 in Verbindung steht. Durch die Aussparung 33 kann in die Filterkassette ein Filterbeutel 34 eingesetzt werden, der im wesentlichen der Form des Kassettenin­ neren angepaßt ist und mit einer oberen Öffnung von innen her auf den Anschlußtubus 31 aufgesteckt wird. Die Einlaßöffnung des Filterbeutels 34 ist mit einem gummielastischen Aufsteckring umgeben, der den Filter­ beutel auf dem Anschlußtubus 31 festhält.
Die Filterkassette 5 ist mit einem rund um ihre Oberseite umlaufenden, flanschartigen Vorsprung 35 versehen, der formschlüssig und dicht auf einem die Öffnung 4 des Gehäuses 1 umgebenden stufenförmigen Absatz 36 aufliegt, wobei die Oberseite der Kassette mit der Oberfläche des Saugergehäuses 1 bündig abschließt.
Während die angesaugten festen und ein Teil der schlammigen Substanzen in dem Filterbeutel 34 verblei­ ben, treten die flüssigen Substanzen durch die Wandung des Filterbeutels hindurch in die Kassette und fließen entweder über den unteren Rand der seitlichen Aus­ sparung 33 oder durch Auslauföffnungen 37 in den Innenraum 2 des Gehäuses. Die Auslauföffnungen 37 sind dabei in kurzem Abstand über den Boden der Filterkas­ sette in derjenigen Seitenwand vorgesehen, die auch die Aussparung 33 aufweist.
Zum Entfernen der Flüssigkeit, die sich im Innenraum 2 des Gehäuses 1 sammelt, ist im unteren Bereich des Gehäuses eine Auslauföffnung vorgesehen, die mit einem in Fig. 3 dargestellten Stopfen 38 dicht verschließbar ist. Wenn der Stopfen 38 abgenommen wird, kann die Flüssigkeit aus dem Gehäuse 1 in einen Abfluß auslaufen.
Im normalen Betrieb dient allerdings die Tauchpumpe 6 zum hygienischen Abpumpen der angesaugten Flüssigkeit, die sich im Innenraum 2 des Gehäuses 1 sammelt. Die Einlaßöffnung der Tauchpumpe liegt unmittelbar über dem Boden des Saugergehäuses 1 und die Druckleitung 39 der Tauchpumpe ist über ein Verlängerungsstück 40 dicht aus der Oberseite des Gehäuses 1 herausgeführt, wobei an dem außenliegenden Ende des Verlängerungs­ stücks eine Schlauchkupplung 41 vorgesehen ist. An diese kann, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Abwasser­ schlauch 42 angeschlossen werden, so daß die schmutzi­ ge Flüssigkeit automatisch und ohne mit der Be­ dienungsperson in Kontakt zu kommen entsorgt werden kann.
Die Steuerung der Tauchpumpe 6 erfolgt über einen Niveaufühler 43, der den Pumpenmotor bei Erreichen eines bestimmten oberen Flüssigkeitsniveaus ein­ schaltet und bei Erreichen eines bestimmten unteren Flüssigkeitsniveaus wieder ausschaltet.
Der Spülwasseranschluß 7, der mit einer Schnellkupp­ lung zum Anschließen eines Wasserschlauchs 44 versehen ist, ist ebenfalls an der Oberseite des Gehäuses 1 angeordnet. Der Spülwasseranschluß 7 führt zu einem im Gehäuseinneren angeordneten Verteiler 45, der mit einem elektromagnetisch betätigbaren Mehrwegeventil ausgerüstet ist. Von dem Verteiler verläuft ein Rohr 46 zu einer Sprüheinrichtung 47, die in die Aussparung 33 der Filterkassette 5 gerichtet ist. Ein anderes Rohr 48 führt zu einer Ringdüse 49, die den unteren Bereich der Tauchpumpe 6 umgibt. Über den Schlauch 44 kann der Innenraum 2 des Gehäuses 1 dauernd oder zeitweise auf Knopfdruck gespült werden, was besonders bei übelriechenden und unhygienischen Sauggütern von Vorteil ist.
Die Tauchpumpe wird normalerweise so gesteuert, daß nach dem Abpumpen ein Restwasserstand in dem Gehäuse verbleibt. Das Restwasser kann aber, wenn es gewünscht wird, über eine Nachlaufschaltung völlig abgepumpt werden.
Zum Betätigen des Gerätes sind, wie insbesondere in Fig. 2 zu erkennen ist, vier Schalter vorgesehen. Der Schalter 50 dient zum Ein- und Ausschalten des Sauggebläses 3. Mit dem Schalter 51 wird das in dem Spülwasserverteiler 45 vorgesehene Mehrwegeventil derart betätigt, daß die die Tauchpumpe umgebende Ringdüse 49 mit Spülwasser beaufschlagt wird. Bei Betätigung des Schalters 52 wird die in die Filterkas­ sette 5 gerichtete Sprüheinrichtung mit Spülwasser beaufschlagt. Der Schalter 53 dient zum Betätigen der Nachlaufschaltung der Tauchpumpe 6, wenn das Restwas­ ser abgepumpt werden soll. Das Ein- und Ausschalten der Tauchpumpe 6 wird automatisch durch den Niveau­ fühler 43 vollzogen. Mit Hilfe des Niveaufühlers 43 wird auch ein Notschalter für das Sauggebläse betätigt, wenn der Innenraum des Gehäuses mit Wasser vollgefüllt ist; der Motor des Sauggebläses wird dann automatisch abgeschaltet. Diese Schaltmöglichkeit ist insbesondere dann wichtig, wenn das angesaugte Wasser nicht abgepumpt werden kann, weil beispielsweise kein Wasserablauf in der Nähe ist.

Claims (13)

1. Sauger zum Aufnehmen von trockenen, feuchten und flüssigen Schmutzsubstanzen mit einem rundum ge­ schlossenen Gehäuse, einem Sauggebläse zur Er­ zeugung eines Unterdrucks im Innenraum des Ge­ häuses, einem in dem Gehäuse angeordneten gas- und flüssigkeitsdurchlässigen Aufnahmegefäß für die Schmutzsubstanzen sowie einem an eine An­ schlußöffnung des Aufnahmegefäßes anschließbaren flexiblen Saugrohr, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das Aufnahmegefäß als herausnehmbare, starre, kastenförmige Filterkas­ sette (5) ausgebildet ist, die dicht in eine Gehäuseöffnung (4) einsetzbar ist, daß eine seitliche Wand der Filterkassette (5) eine den Zugriff zum Kassetteninneren ermöglichende Aus­ sparung (33) aufweist, die im eingesetzten Zustand der Kassette mit dem mit Unterdruck beaufschlag­ baren Innenraum (2) des Gehäuses (1) in Ver­ bindung steht, und daß durch die Aussparung (33) hindurch ein Filterbeutel (34) einsetzbar ist, der der Form des Kassetteninneren angepaßt ist und mit seiner Einlaßöffnung an die in der Oberseite der Kassette (5) vorgesehene Anschlußöffnung anschließbar ist.
2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Filterkassette (5) einen rund um ihre Oberseite umlaufenden flanschartigen Vorsprung (35) aufweist, der dicht auf einem in der Oberseite des Saugergehäuses (1) ausgebildeten stufenförmigen Absatz (36) aufliegt.
3. Sauger nach Anspruch 2, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Anschlußöffnung der Filterkassette (5) einen nach innen gerichte­ ten Anschlußtubus (31) aufweist, in den von außen das Anschlußende (32) des Saugrohrs (22) einsteck­ bar und von innen die Einlaßöffnung des Filterbeu­ tels (34) aufsteckbar ist.
4. Sauger nach Anspruch 3, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Einlaßöffnung des Filterbeutels (34) mit einem gummielastischen Aufsteckring umgeben ist.
5. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da­ durch gekennzeichnet, daß die Filterkassette (5) in mindestens einer Seitenwand in einem kurzen Abstand über ihrem Boden Flüssig­ keitsauslauföffnungen (37) aufweist.
6. Sauger nach Anspruch 5, dadurch ge­ kennzeichnet, daß die Flüssigkeitsaus­ lauföffnungen (37) in derjenigen Seitenwand vorge­ sehen sind, die auch die Aussparung (33) aufweist.
7. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da­ durch gekennzeichnet, daß die Filterkassette (5) an ihrer Oberseite einen Hand­ griff (30) aufweist.
8. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da­ durch gekennzeichnet, daß das Saugergehäuse (1) in seinem unteren Bereich mit einer dicht verschließbaren Flüssigkeitsauslaß­ öffnung (38) versehen ist.
9. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da­ durch gekennzeichnet, daß im Innenraum (2) des Saugergehäuses (1) eine Tauch­ pumpe (6) angeordnet ist, deren Einlaßöffnung un­ mittelbar über dem Boden des Saugergehäuses liegt und deren Druckleitung (39) durch die Wand des Saugergehäuses (1) dicht nach außen geführt ist.
10. Sauger nach Anspruch 9, dadurch ge­ kennzeichnet, daß das nach außen ge­ führte Ende der Druckleitung (39) der Tauchpumpe (6) mit einer Schlauchkupplung (41) versehen ist.
11. Sauger nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchpumpe (6) mit Hilfe eines Niveaufühlers (43) ein- und ausschaltbar ist.
12. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Saugergehäuse (1) mit einem Spülwasseran­ schluß (7) versehen ist und daß der Spülwasseran­ schluß (7) zu einer Sprüheinrichtung (47) geführt ist, die in die Aussparung (33) der Filterkassette (5) gerichtet ist.
13. Sauger nach Anspruch 12, dadurch ge­ kennzeichnet, daß der Spülwasser­ anschluß (7) zu einer Sprüheinrichtung (49) ge­ führt ist, die zumindest gegen den unteren seit­ lichen Bereich der Tauchpumpe (6) gerichtet ist.
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