DE3642289C1 - Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substances - Google Patents
Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substancesInfo
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- Filtration Of Liquid (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen Sauger zum Aufnehmen von
trockenen, feuchten und flüssigen Schmutzsubstanzen
mit einem rundum geschlossenen Gehäuse, einem Saugge
bläse zur Erzeugung eines Unterdrucks im Innenraum des
Gehäuses, einem in dem Gehäuse angeordneten gas- und
flüssigkeitsdurchlässigen Aufnahmegefäß für die
Schmutzsubstanzen sowie einem an eine Anschlußöffnung
des Aufnahmegefäßes anschließbaren flexiblen Saugrohr.
Bekannte Sauger der genannten Art, mit denen eine Naß-
und Trockenreinigung möglich ist, weisen fest einge
baute Aufnahmegefäße für die anfallenden Feststoffe
auf, wobei in den Aufnahmegefäßen Filterbeutel
angeordnet werden können, die von Hand herausnehmbar
sind. Wenn mit dem Sauger unangenehme Substanzen,
beispielsweise schlammige und/oder übelriechende Stof
fe aufgenommen werden, so bereitet das Auswechseln der
Filterbeutel Schwierigkeiten.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, das
Handhaben und Auswechseln der Filterbeutel zu er
leichtern und dadurch insgesamt den Sauger bedienungs
freundlicher zu gestalten, ohne daß für den Benutzer
irgendwelche unangenehmen Bedienungs- oder Wartungsar
beiten erforderlich werden.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß
das Aufnahmegefäß als herausnehmbare, starre, kasten
förmige Filterkassette ausgebildet ist, die dicht in
eine Gehäuseöffnung einsetzbar ist, daß eine seitliche
Wand der Filterkassette eine den Zugriff zum Inneren
der Kassette ermöglichende Aussparung aufweist, die im
eingesetzten Zustand der Kassette mit dem mit Unter
druck beaufschlagbaren Innenraum des Gehäuses in
Verbindung steht, und daß durch die Aussparung
hindurch ein Filterbeutel in die Kassette einsetzbar
ist, der der Form des Kassetteninneren angepaßt ist
und mit seiner Einlaßöffnung an die in der Oberseite
der Kassette vorgesehene Anschlußöffnung anschließbar
ist.
Beim Betrieb des erfindungsgemäßen Saugers gelangen
sämtliche angesaugten Substanzen unabhängig davon, ob
sie fest, schlammig oder flüssig sind, zunächst in den
in der Filterkassette befindlichen Filterbeutel. Die
flüssigen Stoffe, die durch den Filterbeutel hindurch
laufen, fließen aus der Filterkassette in den Innen
raum des Gehäuses, so daß sich in dem Filterbeutel
schließlich nur die festen und schlammigen Substanzen
ansammeln. Wenn der Filterbeutel voll ist und ausge
wechselt werden muß, wird die gesamte Kassette
zusammen mit dem Filterbeutel aus dem Saugergehäuse
herausgenommen. Der mit den Schmutzsubstanzen gefüllte
Filterbeutel kann dann durch Schräghalten der Kassette
aus dieser herausfallen, so daß die Bedienungsperson
den mit Schmutz gefüllten Filterbeutel nicht zu
berühren braucht. Anschließend wird ein neuer Filter
beutel durch die Aussparung in der Filterkassette
eingesetzt und schließlich wird die Filterkassette
wieder an ihren vorgesehenen Platz im Saugergehäuse
eingesetzt. Besonders vorteilhaft wirkt sich die
Trennung der Schmutzsubstanzen in feste und flüssige
Bestandteile aus, da dadurch die Entsorgung verein
facht und hygienischer gestaltet wird, ohne daß die
Bedienungsperson mit dem Schmutz in Berührung kommt.
Zweckmäßig weist die Filterkassette einen rund um ihre
Oberseite umlaufenden flanschartigen Vorsprung auf,
der dicht auf einem in der Oberseite des Sauger
gehäuses ausgebildeten stufenförmigen Absatz aufliegt,
so daß die Filterkassette bequem positionierbar ist
und dabei nach außen hin mit der Oberseite des
Saugergehäuses abschließt.
Die Anschlußöffnung der Filterkassette ist vorzugswei
se mit einem nach innen gerichteten Anschlußtubus
versehen, in den von außen das Anschlußende des
Saugrohrs einsteckbar und von innen die Einlaßöffnung
des Filterbeutels aufsteckbar ist. Die Einlaßöffnung
des Filterbeutels ist dabei zweckmäßig mit einem
gummielastischen Aufsteckring umgeben, so daß auf sehr
einfache Weise eine zuverlässige Befestigung des
Filterbeutels an dem Anschlußtubus möglich ist.
Die durch den Filterbeutel hindurchlaufende angesaugte
Flüssigkeit kann über den unteren Rand der seitlichen
Aussparung der Filterkassette in den Innenraum des
Saugergehäuses gelangen. Wenn sich jedoch die seitli
che Aussparung beispielsweise aus statischen Gründen
oder um einen besseren Halt für den Filterbeutel im
Inneren der Kassette zu schaffen, mehr im oberen
Kassettenbereich befindet, kann die Filterkassette
auch in mindestens einer Seitenwand in kurzem Abstand
über ihrem Boden Flüssigkeitsauslauföffnungen aufwei
sen. Die Flüssigkeitsauslauföffnungen sind zweckmäßig
in derjenigen Seitenwand vorgesehen, die auch die
Aussparung aufweist. Durch diese Maßnahme wird die
Möglichkeit für ein sauberes Entnehmen der Filterkas
sette unterstützt. Die Filterkassette wird beim
Entnehmen etwas in die den Flüssigkeitsauslauf
öffnungen abgewandte Seite geneigt, so daß keine
Flüssigkeit aus der Kassette herauslaufen kann. Zum
Entfernen des Filterbeutels wird die Kassette dann in
die entgegengesetzte Richtung geneigt, wobei nicht nur
der Filterbeutel durch die seitliche Aussparung
herausfällt, sondern auch die Restflüssigkeit zu
dieser Seite hin auslaufen kann.
Die Filterkassette weist vorzugsweise an ihrer Ober
seite einen Handgriff auf, so daß die Entnahme,
die Handhabung und der Transport der Kassette verein
facht wird.
Zweckmäßig ist das Saugergehäuse in seinem unteren
Bereich mit einer dicht verschließbaren Flüssigkeits
auslauföffnung versehen, damit das Gehäuse von Zeit zu
Zeit, wenn es mit einer bestimmten Flüssigkeitsmenge
gefüllt ist, problemlos entleert werden kann.
Zum Entfernen der Flüssigkeit aus dem Saugergehäuse
sieht die Erfindung eine sehr vorteilhafte Alternativ
lösung vor. Dabei kann im Inneren des Saugergehäuses
eine Tauchpumpe angeordnet sein, deren Einlaßöffnung
unmittelbar über dem Boden des Saugergehäuses liegt
und deren Druckleitung durch die Wand des Sauger
gehäuses dicht nach außen geführt ist. Auf diese Weise
kann die angesaugte Flüssigkeit laufend oder in
Intervallen aus dem Innenraum des Saugergehäuses
abgepumpt werden, so daß der Saugbetrieb nicht
unterbrochen zu werden braucht. Darüber hinaus kann
das Abpumpen unter Umständen für die Bedienungsperson
angenehmer und hygienischer sein als das Entleeren
durch eine verschließbare Auslauföffnung.
Das nach außen geführte Ende der Druckleitung der
Tauchpumpe ist zweckmäßig mit einer Schlauchkupplung
versehen, so daß an die Druckleitung ein Schlauch
angeschlossen werden kann, der zu einem Flüssigkeits
ablauf führt.
Die Tauchpumpe kann mit Hilfe eines Niveauschalters
ein- und ausgeschaltet werden.
Um den erfindungsgemäßen Sauger noch bedienungsfreund
licher gestalten zu können, kann das Saugergehäuse mit
einem Spülwasseranschluß versehen sein. Durch diese
Maßnahme kann der Innenraum während oder nach dem
Ansaugen von stark verschmutzten Flüssigkeiten wirksam
und automatisch gesäubert werden, ohne daß die
Bedienungsperson mit dem Schmutz in Berührung kommt.
Der Spülwasseranschluß kann einerseits zu einer
Sprüheinrichtung geführt werden, die in die Aussparung
der Filterkassette gerichtet ist, und andererseits zu
einer Sprüheinrichtung, die zumindest gegen den
unteren seitlichen Bereich der Tauchpumpe gerichtet
ist. Auf diese Weise wird durch den Spülwasseranschluß
nicht nur gespült und das Schmutzwasser verdünnt,
sondern auch die dem Schmutz insbesondere ausgesetzten
Bereiche wirksam gereinigt. Ein dauerndes oder zeit
weises Spülen ist auch besonders bei übelriechenden
Sauggütern von Vorteil.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise
veranschaulicht und im nachstehenden im einzelnen
anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Aus
führungsbeispiels des Saugers, teilweise im
Schnitt,
Fig. 2 eine perspektivische Darstellung des Sau
gers, der sich bei abgenommener Haube in
Betriebstellung befindet, und
Fig. 3 eine Stirnansicht des Saugers, teilweise im
Schnitt.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungs
beispiel besteht der Sauger, der zum Aufnehmen
von trockenen, feuchten und flüssigen Schmutz
substanzen vorgesehen ist, aus einem rundum geschlos
senen Gehäuse 1, einem im Innenraum 2 des Gehäuses 1
angeordneten Sauggebläse 3, einer dicht in eine
Öffnung 4 des Gehäuses einsetzbaren kastenförmigen
Filterkassette 5 mit Sauganschluß einer im Innenraum 2
des Gehäuses 1 neben der eingesetzten Filterkassette 5
angeordneten Tauchpumpe 6 sowie einem Spülwasseran
schluß 7.
Das Gehäuse 1 weist ein längliches, äußerst handliches
Kofferformat auf. An der Unterseite des Gehäuses 1
sind an einem Ende zwei fest angeordnete Laufrollen 8
und am anderen Ende zwei schwenkbare Laufrollen 9
vorgesehen, die feststellbar sind.
Das Gehäuse 1 ist aus zwei jeweils einstückigen
Kunststoff-Halbschalen 10 und 11 zusammengesetzt, die,
mit ihren Hohlräumen gegeneinander weisend, derart
aufeinandergesteckt sind, daß der nach oben weisende,
umlaufende Rand 12 der unteren Halbschale 11 ein Stück
von dem nach unten gerichteten umlaufenden Rand 13 der
oberen Halbschale 10 überdeckt wird. Dadurch entsteht
eine stabile Gehäusekonstruktion, wobei insbesondere
durch den umlaufenden doppelwandigen Rand 12, 13 eine
gute Stabilität erzielt wird. Der doppelwandige Rand
dient auch zur Befestigung einer Halterung 14 für
einen Handgriff 15. Die Halterung 14 besteht aus zwei
T-förmigen Blechen, deren Querstege im Bereich der
Schmalseiten des Gehäuses 1 an den doppelwandigen Rand
12, 13 des Gehäuses angeschraubt sind. An den nach
oben weisenden Längsstegen der Halterung ist der
bügelartige Handgriff 15 mit Hilfe von Scharnieren 16
angelenkt, so daß der Handgriff, wie in Fig. 2
dargestellt, in der Betriebsstellung seitlich
heruntergeklappt werden kann, um die freie Zugänglich
keit der Oberseite des Gehäuses 1 sicherzustellen. Zum
Transport kann der Handgriff dann, wie in Fig. 1
dargestellt, nach oben geschwenkt werden, so daß das
gesamte Gerät wie ein Koffer getragen werden kann.
Auf die Oberseite des Saugergehäuses 1 wird, wie in
Fig. 1 dargestellt, eine Haube 17 aufgesetzt, die, wie
aus Fig. 2 hervorgeht, zur Inbetriebnahme des Saugers
abgenommen wird. Die Haube 17 überdeckt die gesamte
Oberseite des Gehäuses 1 und ergänzt nach oben die
Kofferform des Gerätes. Der Handgriff 15 überragt die
Oberseite der Haube 17, wenn er sich in seiner nach
oben geschwenkten Tragstellung befindet.
In ihrem Inneren weist die Haube 17 einen Stauraum 18
auf, der von der Haubenunterseite her zugänglich und
mit zwei flexiblen Lappen 19 und 20 sowie einem an
diesem befestigten Klettverschluß 21 verschließbar
ist. In dem Stauraum 18 der Haube 17 können ein
flexibles Saugrohr 22, ein Verlängerungsrohr 23 sowie
weiteres Zubehör untergebracht werden, wie in Fig. 1
dargestellt.
Um den Sauger gegen unbefugte Benutzung zu schützen,
kann der Handgriff 15 in seiner nach oben geschwenkten
Stellung, in der er die Haube 17 übergreift, mit einer
Haubensicherung versehen sein. Diese besteht aus einer
Stange 24, die in eine in der Oberseite der Haube 17
vorgesehene Längsnut eingreift und mit ihren freien
Enden durch Bohrungen in dem Handgriff 15 hindurch
ragt. Um das Einsetzen und Befestigen der Stange 24 zu
erleichtern, weist die Stange 24 auf der in Fig. 1
rechten Seite in einem Abstand von ihrem freien Ende
einen Anlageflansch 27 auf, der beim Anbringen der
Stange an der Innenseite des Handgriffs 15 anliegt,
während das durch die Handgriffbohrung hindurchragende
freie Ende mit einem Vorhängeschloß 26 gesichert wird.
Auf der linken Seite ist die Stange 24 mit einem
teleskopartig herausziehbaren Stift 28 versehen, der
von Innenseite her durch die Handgriffbohrung
hindurchgesteckt und außen mit einem weiteren Vor
hängeschloß 26 gesichert wird.
Das im Innenraum 2 des Gehäuses vorgesehene Sauggeblä
se 3 ist im oberen Bereich des Innenraums 2 des
Gehäuses aufgehängt und seine Abluftöffnung 29 ist aus
der Oberseite des Gehäuses 1 herausgeführt. Zur
Verbesserung der Abluft kann eine in der Zeichnung
nicht dargestellte Duftpatrone auf die Abluftöffnung
aufgesteckt werden.
Die Filterkassette 5, die in eine obere Öffnung 4 des
Gehäuses einsetzbar ist, ist an ihrer Oberseite mit
einem Handgriff 30 versehen, der, wie in der Zeichnung
dargestellt, die rechte Oberseite der Filterkassette 5
derart überdeckt, daß die Bedienungsperson mit vier
Fingern in den Handgriff hineingreifen kann. Auf der
linken Seite der Oberseite der Filterkassette 5, die
nicht von dem Handgriff 30 überdeckt ist, befindet
sich ein nach innen gerichteter Anschlußtubus 31, auf
den das gehäuseseitige Ende 32 des Saugrohrs 22
aufgesteckt wird. Die sonst rundum verschlossene, als
einstückiges starres Kunststoffteil ausgebildete Fil
terkassette 5 ist an derjenigen Seitenwand, die auf
der Seite des Handgriffs 30 liegt, mit einer im
wesentlichen rechteckförmigen Aussparung 33 versehen,
die einen Zugriff zum Kassetteninneren erlaubt und im
eingesetzten Zustand der Filterkassette mit dem mit
Unterdruck beaufschlagbaren Innenraum 2 des Gehäuses 1
in Verbindung steht. Durch die Aussparung 33 kann in
die Filterkassette ein Filterbeutel 34 eingesetzt
werden, der im wesentlichen der Form des Kassettenin
neren angepaßt ist und mit einer oberen Öffnung von
innen her auf den Anschlußtubus 31 aufgesteckt wird.
Die Einlaßöffnung des Filterbeutels 34 ist mit einem
gummielastischen Aufsteckring umgeben, der den Filter
beutel auf dem Anschlußtubus 31 festhält.
Die Filterkassette 5 ist mit einem rund um ihre
Oberseite umlaufenden, flanschartigen Vorsprung 35
versehen, der formschlüssig und dicht auf einem die
Öffnung 4 des Gehäuses 1 umgebenden stufenförmigen
Absatz 36 aufliegt, wobei die Oberseite der Kassette
mit der Oberfläche des Saugergehäuses 1 bündig
abschließt.
Während die angesaugten festen und ein Teil der
schlammigen Substanzen in dem Filterbeutel 34 verblei
ben, treten die flüssigen Substanzen durch die Wandung
des Filterbeutels hindurch in die Kassette und fließen
entweder über den unteren Rand der seitlichen Aus
sparung 33 oder durch Auslauföffnungen 37 in den
Innenraum 2 des Gehäuses. Die Auslauföffnungen 37 sind
dabei in kurzem Abstand über den Boden der Filterkas
sette in derjenigen Seitenwand vorgesehen, die auch
die Aussparung 33 aufweist.
Zum Entfernen der Flüssigkeit, die sich im Innenraum 2
des Gehäuses 1 sammelt, ist im unteren Bereich des
Gehäuses eine Auslauföffnung vorgesehen, die mit einem
in Fig. 3 dargestellten Stopfen 38 dicht verschließbar
ist. Wenn der Stopfen 38 abgenommen wird, kann die
Flüssigkeit aus dem Gehäuse 1 in einen Abfluß
auslaufen.
Im normalen Betrieb dient allerdings die Tauchpumpe 6
zum hygienischen Abpumpen der angesaugten Flüssigkeit,
die sich im Innenraum 2 des Gehäuses 1 sammelt. Die
Einlaßöffnung der Tauchpumpe liegt unmittelbar über
dem Boden des Saugergehäuses 1 und die Druckleitung 39
der Tauchpumpe ist über ein Verlängerungsstück 40
dicht aus der Oberseite des Gehäuses 1 herausgeführt,
wobei an dem außenliegenden Ende des Verlängerungs
stücks eine Schlauchkupplung 41 vorgesehen ist. An
diese kann, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Abwasser
schlauch 42 angeschlossen werden, so daß die schmutzi
ge Flüssigkeit automatisch und ohne mit der Be
dienungsperson in Kontakt zu kommen entsorgt werden
kann.
Die Steuerung der Tauchpumpe 6 erfolgt über einen
Niveaufühler 43, der den Pumpenmotor bei Erreichen
eines bestimmten oberen Flüssigkeitsniveaus ein
schaltet und bei Erreichen eines bestimmten unteren
Flüssigkeitsniveaus wieder ausschaltet.
Der Spülwasseranschluß 7, der mit einer Schnellkupp
lung zum Anschließen eines Wasserschlauchs 44 versehen
ist, ist ebenfalls an der Oberseite des Gehäuses 1
angeordnet. Der Spülwasseranschluß 7 führt zu einem im
Gehäuseinneren angeordneten Verteiler 45, der mit
einem elektromagnetisch betätigbaren Mehrwegeventil
ausgerüstet ist. Von dem Verteiler verläuft ein Rohr
46 zu einer Sprüheinrichtung 47, die in die Aussparung
33 der Filterkassette 5 gerichtet ist. Ein anderes
Rohr 48 führt zu einer Ringdüse 49, die den unteren
Bereich der Tauchpumpe 6 umgibt. Über den Schlauch 44
kann der Innenraum 2 des Gehäuses 1 dauernd oder
zeitweise auf Knopfdruck gespült werden, was besonders
bei übelriechenden und unhygienischen Sauggütern von
Vorteil ist.
Die Tauchpumpe wird normalerweise so gesteuert, daß
nach dem Abpumpen ein Restwasserstand in dem Gehäuse
verbleibt. Das Restwasser kann aber, wenn es gewünscht
wird, über eine Nachlaufschaltung völlig abgepumpt
werden.
Zum Betätigen des Gerätes sind, wie insbesondere in
Fig. 2 zu erkennen ist, vier Schalter vorgesehen. Der
Schalter 50 dient zum Ein- und Ausschalten des
Sauggebläses 3. Mit dem Schalter 51 wird das in dem
Spülwasserverteiler 45 vorgesehene Mehrwegeventil
derart betätigt, daß die die Tauchpumpe umgebende
Ringdüse 49 mit Spülwasser beaufschlagt wird. Bei
Betätigung des Schalters 52 wird die in die Filterkas
sette 5 gerichtete Sprüheinrichtung mit Spülwasser
beaufschlagt. Der Schalter 53 dient zum Betätigen der
Nachlaufschaltung der Tauchpumpe 6, wenn das Restwas
ser abgepumpt werden soll. Das Ein- und Ausschalten
der Tauchpumpe 6 wird automatisch durch den Niveau
fühler 43 vollzogen. Mit Hilfe des Niveaufühlers 43
wird auch ein Notschalter für das Sauggebläse
betätigt, wenn der Innenraum des Gehäuses mit Wasser
vollgefüllt ist; der Motor des Sauggebläses wird dann
automatisch abgeschaltet. Diese Schaltmöglichkeit ist
insbesondere dann wichtig, wenn das angesaugte Wasser
nicht abgepumpt werden kann, weil beispielsweise kein
Wasserablauf in der Nähe ist.
Claims (13)
1. Sauger zum Aufnehmen von trockenen, feuchten und
flüssigen Schmutzsubstanzen mit einem rundum ge
schlossenen Gehäuse, einem Sauggebläse zur Er
zeugung eines Unterdrucks im Innenraum des Ge
häuses, einem in dem Gehäuse angeordneten gas-
und flüssigkeitsdurchlässigen Aufnahmegefäß für
die Schmutzsubstanzen sowie einem an eine An
schlußöffnung des Aufnahmegefäßes anschließbaren
flexiblen Saugrohr, dadurch ge
kennzeichnet, daß das Aufnahmegefäß als
herausnehmbare, starre, kastenförmige Filterkas
sette (5) ausgebildet ist, die dicht in eine
Gehäuseöffnung (4) einsetzbar ist, daß eine
seitliche Wand der Filterkassette (5) eine den
Zugriff zum Kassetteninneren ermöglichende Aus
sparung (33) aufweist, die im eingesetzten Zustand
der Kassette mit dem mit Unterdruck beaufschlag
baren Innenraum (2) des Gehäuses (1) in Ver
bindung steht, und daß durch die Aussparung (33)
hindurch ein Filterbeutel (34) einsetzbar ist, der
der Form des Kassetteninneren angepaßt ist und mit
seiner Einlaßöffnung an die in der Oberseite der
Kassette (5) vorgesehene Anschlußöffnung
anschließbar ist.
2. Sauger nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Filterkassette
(5) einen rund um ihre Oberseite umlaufenden
flanschartigen Vorsprung (35) aufweist, der dicht
auf einem in der Oberseite des Saugergehäuses (1)
ausgebildeten stufenförmigen Absatz (36) aufliegt.
3. Sauger nach Anspruch 2, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Anschlußöffnung
der Filterkassette (5) einen nach innen gerichte
ten Anschlußtubus (31) aufweist, in den von außen
das Anschlußende (32) des Saugrohrs (22) einsteck
bar und von innen die Einlaßöffnung des Filterbeu
tels (34) aufsteckbar ist.
4. Sauger nach Anspruch 3, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Einlaßöffnung des
Filterbeutels (34) mit einem gummielastischen
Aufsteckring umgeben ist.
5. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da
durch gekennzeichnet, daß die
Filterkassette (5) in mindestens einer Seitenwand
in einem kurzen Abstand über ihrem Boden Flüssig
keitsauslauföffnungen (37) aufweist.
6. Sauger nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Flüssigkeitsaus
lauföffnungen (37) in derjenigen Seitenwand vorge
sehen sind, die auch die Aussparung (33) aufweist.
7. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 6, da
durch gekennzeichnet, daß die
Filterkassette (5) an ihrer Oberseite einen Hand
griff (30) aufweist.
8. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da
durch gekennzeichnet, daß das
Saugergehäuse (1) in seinem unteren Bereich mit
einer dicht verschließbaren Flüssigkeitsauslaß
öffnung (38) versehen ist.
9. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da
durch gekennzeichnet, daß im
Innenraum (2) des Saugergehäuses (1) eine Tauch
pumpe (6) angeordnet ist, deren Einlaßöffnung un
mittelbar über dem Boden des Saugergehäuses liegt
und deren Druckleitung (39) durch die Wand des
Saugergehäuses (1) dicht nach außen geführt ist.
10. Sauger nach Anspruch 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß das nach außen ge
führte Ende der Druckleitung (39) der Tauchpumpe
(6) mit einer Schlauchkupplung (41) versehen ist.
11. Sauger nach Anspruch 9 oder 10, dadurch
gekennzeichnet, daß die Tauchpumpe
(6) mit Hilfe eines Niveaufühlers (43) ein- und
ausschaltbar ist.
12. Sauger nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Saugergehäuse (1) mit einem Spülwasseran
schluß (7) versehen ist und daß der Spülwasseran
schluß (7) zu einer Sprüheinrichtung (47) geführt
ist, die in die Aussparung (33) der Filterkassette
(5) gerichtet ist.
13. Sauger nach Anspruch 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Spülwasser
anschluß (7) zu einer Sprüheinrichtung (49) ge
führt ist, die zumindest gegen den unteren seit
lichen Bereich der Tauchpumpe (6) gerichtet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE3642289A DE3642289C1 (en) | 1986-12-11 | 1986-12-11 | Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substances |
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| DE3642289A Expired DE3642289C1 (en) | 1986-12-11 | 1986-12-11 | Suction apparatus for picking up dry, moist and liquid dirt substances |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE3642289C1 (de) |
Cited By (4)
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