DE3641326A1 - Foerderanlage - Google Patents
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Description
Die Erfindung richtet sich auf eine Förderanlage mit einem
Linearmotorantrieb gemäß den Merkmalen im Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Eine derartige Förderanlage kann sowohl übertägig als auch
untertägig betrieben werden. In der Regel befinden sich
mehrere Transportgestelle in einem durch die jeweiligen
örtlichen Gegebenheiten vorbestimmten Abstand voneinander
rechnergesteuert auf dem Fahrweg. Die Transportgestelle
können gleitend oder rollend zwangsgeführt sein. Die Zwangs
führung kann am Stator oder auch an einer besonderen,
ggf. den Fahrweg bildenden Fahrschiene erfolgen.
Die Steuerung der Geschwindigkeit der Transportgestelle
sowie ihres Abstands ist so lange vergleichsweise unpro
blematisch, wie keine Störungen, z. B. durch Strom- oder
Rechnerausfall, auftreten. Im Falle einer, insbesondere
auf den vorgeschilderten Ursachen beruhenden, Störung
kann es jedoch speziell bei sequentieller Verlagerung
von Transportgestellen zu einem Auflaufen der Transportge
stelle kommen. Diese Gefahr besteht verstärkt an Steigungs-
und Gefällestrecken im untertägigen Grubenbetrieb.
Um dieser potentiellen Gefahr vorzubeugen, wäre es zwar
denkbar, Bremsen in die Transportgestelle einzubauen. Der
hiermit verbundene Aufwand ist jedoch hoch, da die Transport
gestelle selber keine eigene Energiezufuhr haben und somit
eine Weiterverlagerung der Transportgestelle nach einem
Stopp nur dann möglich ist, wenn die Bremsen in den Trans
portgestellen gezielt von Hand oder mittels Fremdenergie
aus der Brems- in die Bereitschaftsstellung zurück überführt
werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die im Oberbe
griff des Anspruchs 1 beschriebene Förderanlage so zu
verbessern, daß selbst bei nicht vorhersehbaren Störungen,
insbesondere in der elektrischen Stromzuführung zum Stator,
ein Transportgestell nicht unkontrolliert entlang des
Fahrwegs verlagert werden kann.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung mit den im kenn
zeichnenden Teil des Anspruchs 1 aufgeführten Merkmalen
gelöst.
Hierbei ist es zunächst von Bedeutung, daß der Stator bzw.
der Fahrweg abschnittsweise unterteilt ist. Die verschie
denen Abschnitte werden dabei, wie es bei Fördersystemen
mit sequentieller Wagenförderung an sich bekannt ist,
untereinander gegenseitig überwacht. Hierdurch sowie in
Verbindung mit der jedem Stator-Abschnitt zugeordneten
Bremsvorrichtung kann jetzt sichergestellt werden, daß
sich ein Transportgestell bei einer Störung maximal nur
noch bis zur nächsten Bremsvorrichtung verlagern kann,
da diese Bremsvorrichtung die Bewegung des Transportge
stells stoppt. Das Transportgestell wird hier so lange
automatisch festgehalten, wie die Störung anhält, so daß
auf jeden Fall bei einer Störung kein Transportgestell
entlang des Fahrwegs verlagert werden kann. Die Bremsvor
richtungen können an sich in jedem Längenbereich eines
Stator-Abschnitts angeordnet sein.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung besteht in
den Merkmalen des Anspruchs 2. Gerade bei sequentieller
Verlagerung von Transportgestellen ist in erhöhtem Umfang
die Gefahr gegeben, daß Transportgestelle, insbesondere
in Steigungs- und Gefällestrecken, bei Störungen aufeinan
derprallen können mit der Folge, daß bei Personenförderung
die transportierten Personen und bei Materialförderung
das Material zu Schaden kommen können. Dadurch, daß nun
mehr die Länge der Stator-Abschnitte kleiner als der in
Abhängigkeit von den jeweiligen örtlichen Gegebenheiten
vorbestimmte Mindestabstand der Transportgestelle bemessen
ist, befindet sich immer nur ein Transportgestell zwischen
zwei aufeinanderfolgenden Bremsvorrichtungen. Demnach
kann sich jedes Transportgestell bei einer Störung, z.
B. bei Stromausfall, auch nur bis zur nächsten Bremsvor
richtung verlagern. Dies gilt für beide Transportrichtungen.
Da Störungen des Transportbetriebs in den meisten Fällen
durch Ausfall der Stromzufuhr zum Stator hervorgerufen
werden, sieht die Erfindung es gemäß den Merkmalen des
Anspruchs 3 als besonders vorteilhaft an, daß dann auch
die Bremsvorrichtungen so ausgebildet sind, daß sie stets
in der Bereitschaftsstellung gehalten werden, wenn der
Stator Strom erhält. Wird die Stromzufuhr unterbrochen,
fallen die Bremsvorrichtungen ein und die Transportgestel
le werden gestoppt.
Denkbar ist selbstverständlich auch eine von der Strombe
aufschlagung unabhängige Bremsregelung.
Nach Anspruch 4 weist jede Bremsvorrichtung mindestens
einen Bremsschuh auf, der unter den Einfluß eines Bremszy
linders gestellt ist. In der Bereitschaftsstellung befindet
sich der Bremsschuh in einem solchen Abstand neben den
Bremsflächen der Transportgestelle am Fahrweg, daß die
Transportgestelle ungehindert verlagerbar sind. Bei einer
Störung werden die Bremsschuhe in Richtung auf die Trans
portgestelle verlagert und gelangen in Kontakt mit den
Bremsflächen an den Transportgestellen mit der Wirkung,
daß die Transportgestelle gestoppt werden.
Um im Falle einer Bremsung eine möglichst symmetrische
Belastung der Bremsvorrichtungen einerseits und der Trans
portgestelle andererseits zu gewährleisten, ist es zweck
mäßig, daß pro Bremsvorrichtung zwei Bremsschuhe vorgese
hen werden, die im Falle einer Störung an einander gegen
überliegenden Stellen der Transportgestelle zangenartig
zur Anlage gelangen. Die beiden Bremsschuhe können dann
unter den Einfluß nur eines Bremszylinders stehen. Jeder
Bremsschuh kann jedoch auch mit einem eigenen Bremszylin
der gekoppelt sein.
Gelangt nur ein Bremszylinder zum Einsatz, so ist dieser
bevorzugt schwimmend angeordnet. Dabei ist sowohl an das
freie Ende des Zylindergehäuses als auch an das freie Ende
der Kolbenstange jeweils ein Bremsschuh angelenkt. Der
Bremszylinder erstreckt sich dann zweckmäßig unterhalb
des Stators bzw. des Fahrwegs.
Auch bei der Verwendung von zwei Bremszylindern, die je
weils über ihre Kolbenstangen mit den Bremsschuhen verbun
den sind, können diese vorteilhaft in axialer Ausrichtung
quer unter dem Stator bzw. dem Fahrweg angeordnet werden.
Denkbar ist aber auch eine Ausführungsform, bei der je
ein Bremszylinder seitlich des Stators angeordnet wird.
Jeder Bremszylinder wirkt dann über zwei Hebel mit endsei
tigen Bremsschuhen auf eine Bremsfläche ein, die sich
horizontal zwischen den Bremsschuhen erstreckt.
Bevorzugt bei der Anordnung von horizontalen Bremszylin
dern sind die Merkmale des Anspruchs 5 vorteilhaft. Auf
diese Weise können die Bremsflächen seitlich der Transport
gestelle vorgesehen und die Bremszylinder im Fahrweg unter
halb der Transportgestelle angeordnet werden. Im Bremsfall
werden dadurch die Transportgestelle zangenartig ergriffen
und somit kraftsymmetrisch beansprucht.
Die federnde Lagerung der Bremsschuhe gemäß Anspruch 6
gleicht Toleranzen der Bremsvorrichtungen und der Trans
portgestelle aus. Darüber hinaus wird bei einem Bremskontakt
der Bremsvorgang weicher eingeleitet.
Nach Anspruch 7 kann zu diesem Zweck aber auch die Verbin
dung zwischen den Bremshebeln und dem bzw. den Bremszylin
dern federnd nachgiebig gestaltet sein.
Aufgrund der vertikalen Schwenkbarkeit des Bremszylinders
entsprechend Anspruch 8 kann sich dieser den Schwenkbewe
gungen des bevorzugt mittig gelagerten Bremshebels günstig
anpassen. Bei einer außermittigen Lagerung des Bremshebels
kann dadurch ferner dem Übersetzungsverhältnis Kraftarm-
Lastarm optimal Rechnung getragen werden. Diese Vorteile
treffen sowohl bei unter dem Stator angeordneten Bremszy
lindern als auch bei seitlich des Stators vorgesehenen
Bremszylindern zu.
Welche Arten von Bremszylindern in den Bremsvorrichtungen
zur Anwendung gelangen, ist im Prinzip nebensächlich. Es
ist nur zu gewährleisten, daß bei störungsfreiem Transport
betrieb die Bremsvorrichtungen mit Sicherheit auch in
der Bereitschaftsstellung gehalten werden. So ist es bei
spielsweise denkbar, daß hydraulisch oder pneumatisch
beaufschlagbare Bremszylinder zum Einsatz gelangen. Die
Bremszylinder können einseitig oder doppelseitig beauf
schlagbar sein. Bei einseitiger Beaufschlagung erfolgt
diese in der Regel gegen die Rückstellkraft mindestens
einer Feder.
Im Hinblick auf die dem Stator zugeführte elektrische
Energie ist es gemäß Anspruch 9 von Vorteil, wenn der
Bremszylinder gegen die Rückstellkraft einer Feder elek
trisch beaufschlagbar ist. Durch eine entsprechende Steue
rung ist die Kopplung des Stators mit den Bremszylindern
auf relativ einfache Weise durchführbar.
Anstelle von elektrisch beaufschlagbaren Bremszylindern
können nach Anspruch 10 die Bremsschuhe der Bremsvorrich
tungen aber auch unter den Einfluß von Magneten gestellt
werden. Bei der Verwendung von Magneten ist es wie bei
den voraufgeschilderten Bremszylindern zweckmäßig, daß
die Bremskraft jeweils durch mechanische Energie aufge
bracht wird. Die Verlagerung der Bremsvorrichtungen in
die Bereitschaftsstellung sollte hingegen durch die Ener
gie erfolgen, die zur Beaufschlagung der Bremszylinder
bzw. der Magnete zur Verfügung steht.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in den Zeichnun
gen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf eine schematisch gehaltene
Förderanlage mit einem Linearmotorantrieb;
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung einen vertikalen
Querschnitt durch die Förderanlage der Fig.
1 entlang der Linie II-II gemäß einer
ersten Ausführungsform;
Fig. 3 eine weitere Ausführungsform entsprechend der
Darstellung der Fig. 2 und
Fig. 4 eine dritte Ausführungsform gemäß der Dar
stellung der Fig. 2.
Die Förderanlagen 1 gemäß den Fig. 1 bis 4 befinden
sich beispielsweise in einem Betrieb zur Herstellung von
Automobilen. Sie umfassen jeweils einen mit elektrischem
Strom beaufschlagbaren Stator 2 entlang eines Fahrwegs
3 für Transportgestelle 5, 5 a. Der Fahrweg 3 wird bei
den Ausführungsbeispielen durch eine Betonbahn gebildet.
Auch Schienenführungen sind denkbar. Der Stator 2 ist
in mehrere Stator-Abschnitte 4 unterteilt. Die Stator-Ab
schnitte 4 werden untereinander in herkömmlicher Weise
elektrisch überwacht. Die Länge L jedes Stator-Abschnitts
4 ist kleiner als der in Abhängigkeit von den jeweiligen
örtlichen Gegebenheiten vorbestimmte Mindestabstand der
Transportgestelle 5, 5a bemessen. Jedem Stator-Abschnitt
4 ist mindestens eine Bremsvorrichtung 6, 6 a, 6 b zuge
ordnet.
Wie die Fig. 2 bis 4 erkennen lassen, sind die Transport
plattformen 7 aufweisenden Transportgestelle 5, 5a über
zu den Transportplattformen 7 drehbar angeordnete Fahrwer
ke 8 auf dem Fahrweg 3 rollend abgestützt. Pro Transport
gestell 5, 5 a können beispielsweise zwei Fahrwerke 8 vor
gesehen sein. Jedes Transportgestell 5, 5 a besitzt wenig
stens einen Dauermagneten 9, der sich knapp oberhalb des
Stators 2 erstreckt. Der Dauermagnet 9 kann im Transport
gestell 5, 5 a so gelagert sein, daß er sich auch in engen
Kurven optimal auf den Statorverlauf einstellen kann.
Beispielsweise kann die Lagerung der Dauermagnete 9 derart
erfolgen, daß sie in einem Endabschnitt um die Schwenkach
sen der Fahrwerke 8 drehbar und mit dem anderen Endab
schnitt in der Transportplattform 7 quer verfahrbar sind.
Die entsprechenden Halterungen sind mit 13 und die zugeord
neten Laufrollen mit 14 bezeichnet.
Der Stator 2 ist auf einer Statorhalterung 10 verlagert,
die zugleich der Zwangsführung der Transportgestelle 5,
5 a dient. Zu diesem Zweck besitzen die Transportgestelle
5, 5a Führungsrollen 11, die sich um vertikale Achsen 12
drehen und seitlich an der Statorhalterung 10 rollend
abstützen.
Die den Stator-Abschnitten 4 zugeordneten Bremsvorrichtun
gen 6 gemäß der Ausführungsform der Fig. 1 und 2 umfas
sen jeweils zwei gegen eine nicht näher dargestellte ela
stische Rückstellkraft elektrisch beaufschlagbare Bremszy
linder 15. Die Bremszylinder 15 sind mit den Zylinderge
häusen 16 um horizontale Achsen 17 schwenkbar gelagert.
Sie erstrecken sich in Vertiefungen 18 unterhalb des Fahr
wegs 3. Die Kolbenstangen 19 der Bremszylinder 15 sind
an die unteren Enden 20 von zweiarmigen Bremshebeln 21
angelenkt. Die Bremshebel 21 sind mittig schwenkbar gela
gert. Die Konsolen 22 für die Bremshebel 21 sind am Fahr
weg 3 befestigt. Die Verbindung 29 zwischen den Kolbenstan
gen 19 und den Bremshebeln 21 kann ggf. federnd nachgiebig
gestaltet sein.
An die oberen Enden 22 der Bremshebel 21 sind Bremsschuhe
24 mit Bremsbelägen 25 angelenkt. Die Bremsschuhe 24 sind
über Federn 26 abgestützt. Im Höhenbereich der Bremsbeläge
25 befinden sich seitlich der Transportgestelle 5 Brems
flächen 27.
Die Stromzufuhr des Stators 2 ist mit der Stromzufuhr der
Bremszylinder 15 gekoppelt. So lange diese Stromzufuhr
besteht, werden auch die Bremszylinder 15 beaufschlagt,
so daß sich die Bremsschuhe 24 im Abstand von den Brems
flächen 27 befinden. Wird die Stromzufuhr unterbrochen,
so gelangen die Bremszylinder 15 unter den Einfluß der
elastischen Rückstellkräfte, welche die Bremsschuhe 24
an die Bremsflächen 27 zur Anlage bringen und die Verlage
rung der Transportgestelle 5 stoppen.
Bei erneuter Stromzufuhr wird die Bremskraft der Bremsvor
richtungen 6 aufgehoben, so daß auch bei einem über Stei
gungs- und Gefällestrecken verlegten Fahrweg 3 sofort
eine gleichmäßige Verlagerung sämtlicher Transportgestelle
5 durchgeführt werden kann, ohne daß die Gefahr besteht,
daß die Transportgestelle 5 in die eine oder andere Rich
tung zurücklaufen oder sogar aufeinanderprallen.
In der Fig. 2 ist noch in strichpunktierter Linienführung
angedeutet, daß anstatt der elektrisch beaufschlagbaren
Bremszylinder 15 auch Magnete 28 zur Anwendung gelangen
können.
Die Ausführungsform der Fig. 3 unterscheidet sich von
derjenigen der Fig. 2 nur in der Art der verwendeten
Bremsvorrichtung. Während gemäß Fig. 2 eine Bremsvorrich
tung 6 mit zwei Bremszylindern 15 oder zwei Magneten 28
zur Anwendung gelangt, stehen bei der Ausführungsform
der Fig. 3 die Bremshebel 21 unter dem Einfluß eines
gemeinsamen Bremszylinders 15 a einer Bremsvorrichtung 6 a.
Der Bremszylinder 15 a erstreckt sich auch hierbei in einer
Vertiefung 18 im Fahrweg 3. Er ist schwimmend gelagert,
wobei das Zylindergehäuse 16 a an das untere Ende 20 des
Bremshebels 21 auf der einen Seite des Stators 2 und die
Kolbenstange 19 a an das untere Ende 20 des auf der anderen
Seite des Stators 2 vorgesehenen Bremshebels 21 angelenkt
sind.
Die Schwenkbewegung der Bremshebel 21 wird durch Anschläge
30 begrenzt.
Im Falle der Ausführungsform der Fig. 4 sind die Bremsvor
richtungen 6 b seitlich des Stators 2 angeordnet. Sie um
fassen jeweils einen Bremszylinder 15 b in im wesentlichen
horizontaler Lage. Das Zylindergehäuse 16 b ist an einen
Gegen-Bremshebel 21 a angelenkt, der um eine horizontale
Achse 31 in einem am Fahrweg 3 befestigten Widerlagerge
häuse 32 schwenkbar gelagert ist. Die Schwenkbewegungen
der Gegen-Bremshebel 21 a werden durch Anschläge 33
begrenzt.
Am anderen Ende der Gegen-Bremshebel 21 a sind Bremsschuhe
24 a befestigt, die mit Bremsbelägen 25 a versehen sind,
welche an der Unterseite von Bremsflächen 27 a zur Anlage
kommen können, die seitlich von dem Transportgestell 5 a
horizontal abstehen.
Die Kolbenstangen 19 b der Bremszylinder 15 b sind an die
unteren Enden 20 von Bremshebeln 21 b angelenkt, welche
an ihren oberen Enden mit Bremsschuhen 24 b versehen sind,
die mit Bremsbelägen 25 a an den Oberseiten der Bremsflächen
27 a zur Anlage kommen können. Die Schwenkbewegungen der
Bremshebel 21 b werden durch Anschläge 34 begrenzt.
- Bezugszeichenaufstellung
1 Förderanlagen
2 Stator
3 Fahrweg
4 Stator-Abschnitt
5 Transportgestelle
6 Bremsvorrichtung
7 Transportplattform
8 Fahrwerke
9 Dauermagnet
10 Statorhalterung
11 Führungsrollen
12 Achsen v. 11
13 Halterung f. 9
14 Rollen v. 13
15 Bremszylinder
16 Zylindergehäuse
17 Achsen v. 16
18 Vertiefung in 3
19 Kolbenstangen v. 15
20 untere Enden v. 21, 21 b
21 Bremshebel
22 Konsolen f. 21
23 obere Enden v. 21
24 Bremsschuhe
25 Bremsbeläge
26 Federn f. 24
27 Bremsflächen an 5
28 Magnete
29 Verbindung zw. 19 u. 20
30 Anschläge f. 21
31 Schwenkachse v. 21 a
32 Widerlagergehäuse
33 Anschläge f. 21 a
L Länge v. 4
5 a Transportgestell
6 a Bremsvorrichtung
6 b Bremsvorrichtung
15 a Bremszylinder
15 b Bremszylinder
16 a Gehäuse v. 15 a
16 b Gehäuse v. 15 b
19 a Kolbenstange v. 15 a
19 b Kolbenstange v. 15 b
21 a Gegen-Bremshebel
21 b Bremshebel
24 a Bremsschuhe
24 b Bremsschuhe
25 a Bremsbeläge v. 24 a, 24 b
27 a Bremsflächen an 5 a
Claims (10)
1. Förderanlage mit einem Linearmotorantrieb, die einen
entlang eines Fahrwegs verlegten Stator sowie mindestens
ein entlang des Stators zwangsgeführtes Transportgestell
mit wenigstens einem Dauermagneten aufweist, dadurch
gekennzeichnet, daß der Stator (2) in mehre
re Abschnitte (4) unterteilt und jedem Stator-Abschnitt
(4) jeweils mindestens eine stationär angeordnete Brems
vorrichtung (6, 6 a, 6 b) zugeordnet ist, die mit Bremsflä
chen (27, 27 a) am Transportgestell (5, 5 a) zusammenwirken.
2. Förderanlage nach Anspruch 1, mit sequentieller Verla
gerung von auf dem Fahrweg befindlichen Transportgestellen,
dadurch gekennzeichnet, daß die Länge
der Stator-Abschnitte (4) kleiner als der in Abhängigkeit
von den jeweiligen Gegebenheiten vorbestimmte Mindestab
stand der Transportgestelle (5, 5 a) bemessen ist.
3. Förderanlage nach Anspruch 1, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Bremsvorrichtungen (6,
6 a, 6 b) in die unmittelbare Abhängigkeit der Strombeauf
schlagung des Stators (2) gestellt sind.
4. Förderanlage nach Anspruch 1 oder 3, dadurch
gekennzeichnet, daß jede Bremsvorrichtung
(6, 6 a, 6 b) mindestens einen unter den Einfluß eines Brems
zylinders (15, 15 a, 15 b) gestellten Bremsschuh (24, 24 a,
24 b) aufweist.
5. Förderanlage nach Anspruch 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Bremsschuh (24, 24 b)
am oberen Ende (23) des zweiarmigen Bremshebels (21, 21 b)
angelenkt ist, dessen unteres Ende (20) mit dem Brems
zylinder (15, 15 a, 15 b) gelenkig verbunden ist.
6. Förderanlage nach Anspruch 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Bremsschuh (24) am
oberen Ende (23) des Bremshebels (21) federnd gelagert
ist.
7. Förderanlage nach Anspruch 5 oder 6, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verbindung (29)
zwischen dem Bremshebel (21) und dem Bremszylinder (15,
15 a) federnd nachgiebig gestaltet ist.
8. Förderanlage nach einem der Ansprüche 4, 5 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, daß das Ge
häuse (16) des Bremszylinders (15) um eine horizontale
Achse (17) schwenkbar gelagert ist.
9. Förderanlage nach einem der Ansprüche 4, 5, 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, daß der
Bremszylinder (15, 15 a, 15 b) gegen die Rückstellkraft
einer Feder elektrisch beaufschlagbar ist.
10. Förderanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da
durch gekennzeichnet, daß jede Brems
vorrichtung (15) mindestens einen unter den Einfluß eines
Magneten (28) gestellten Bremsschuh (24) aufweist.
Priority Applications (5)
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|---|---|---|---|
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Family Applications (1)
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