DE3640759C2 - - Google Patents
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
- B62D47/00—Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers
- B62D47/02—Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus
- B62D47/025—Motor vehicles or trailers predominantly for carrying passengers for large numbers of passengers, e.g. omnibus articulated buses with interconnecting passageway, e.g. bellows
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Body Structure For Vehicles (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gelenkomnibus gemäß dem Gattungsbe
griff des Anspruches 1.
Die Ausbildung eines Omnibusses als Gelenkzug mit Anhängern ist bekannt. Es
müssen bei dieser Ausführung jedoch erhebliche Nachteile in Kauf genommen
werden, so ergibt sich z. B. eine über den Bedarf je nach Betriebszeitpunkt erhöh
te Zuglänge. Es ist weiterhin eine kostspielige, zusätzliche Anhängerachse mit
Drehschemel erforderlich, wie auch die Fahrstabilität des Zuges begrenzt ist.
Aus der DE 32 24 590 C2 ist ein Gelenkomnibus bekannt, der aus mehr als zwei
Fahrzeugteilen besteht, welche Durchgänge zueinander aufweisen und über
Wankmomente aufnehmende, Nickbewegungen zulassende Verbindungsele
mente miteinander verbunden sind.
Der Erfindung liegt nunmehr die Aufgabe zugrunde, einen Gelenkbus zu schaf
fen, dessen Fahrgastkapazität in Abhängigkeit vom jeweiligen Bedarf variierbar
ist.
Dies wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1
erreicht. Auf diese Weise gelingt es, die Zugkomponenten eines Gelenk
omnibusses schnell und beliebig miteinander zu kuppeln, um so den unterschied
lichen Kapazitätsanforderungen, z. B. in Abhängigkeit von der Tageszeit (Berufs
verkehr) zu genügen. Nach einem wesentlichen Merkmal der Erfindung weist das
Verbindungselement an seinem vorderen Ende einen Kupplungszapfen auf, der
mit einer im Heck des Zugwagens oder im Heck eines Anhängers angebrachten,
selbstverriegelnden Schleppkupplung in Eingriff steht, wobei das Verbindungs
element endseitig über einen Drehschemel mit dem Bug eines Anhängers verbun
den und über Lagerzapfen in Lagermäulern am Ende der Hauptholme des Boden
gerippes gehalten ist. Solcherart kann man eine Schleppkupplung herkömmlicher
Bauart verwenden, die mit entsprechender Festigkeitsstruktur in das Bodengerip
pe des Hecks eingebunden ist, wobei die hängende Anordnung der Schleppkupp
lung die Hauptrichtung der im Betrieb auftretenden Kupplungskräfte berücksich
tigt. Die Kupplung ist als Einpunktverriegelung einfach und selbstzentrierend
und erfüllt alle Sicherheitsbedingungen unter Betriebshofverhältnissen. In vor
teilhafter Weise ist durch die Anordnung des in Senkrechtstellung in der Schlepp
kupplung gehaltenen Kupplungszapfens und der in den Lagermäulern der
Hauptholme einliegenden Lagerzapfen eine statisch bestimmte 3-Punktlagerung
mit eindeutig bestimmter Kräfteeinleitung gegeben, wobei der Kupplungszap
fen die reine Zugbelastung des Anhängermoduls übernimmt und die Kräfte aus
der Nickbewegung des Anhängermoduls sich anteilig überwiegend auf den Sat
telteller mit Abstützung in den Lagermäulern auswirken. Kräfte aus der Wankbe
wegung des Anhängermoduls werden nur von den Lagermäulern aufgenommen.
Zur Zugbildung kann außer dem Zugmodul jedes Anhängermoduls mit einem
Kupplungszapfen am Bug und mit einer Schleppkupplung am Heck versehen wer
den.
Nach einem besonders vorteilhaften Merkmal der Erfindung ist die Verbindung
zwischen den außenseitig des Verbindungselementes angebrachten Lagerzapfen
und den am Ende der Hauptholme befindlichen Lagermäulern durch eine Sicher
heitseinrichtung gegen unbeabsichtigte horizontale Entkopplung gesichert. Die
Sicherheitseinrichtung verhindert den Verlust des oder der Anhänger(s) bei even
tuellem Bruch des Kupplungszapfens. Nach Einkuppeln der Deichsel und im Fahr
betrieb übernimmt der Sicherheitshaken keine Kräfte. Während des Einkuppel
vorganges und beim Entkuppeln kann durch eine außerhalb der Sicherheitsein
richtung angeordnete Arretierung der Sicherheitshaken offengehalten werden.
In Ausgestaltung der Sicherheitseinrichtung weist diese einen den Lagerzapfen
übergreifenden, von einem federbelasteten Kniehebel gesteuerten Sicherungs
haken auf, der mittels eines Betätigungshebels von einer durch Anschlag be
grenzten, eine Übertotpunktlage ausweisende Schließstellung in eine den Lager
zapfen freigebende Stellung bringbar ist. Solcherart ist es möglich, die Sicher
heitseinrichtung mit geringerem Kraftaufwand zu schließen und zu öffnen.
Der Anschlag ist als eine mit einer Kontermutter versehene Stellschraube ausge
bildet. Auf diesem Wege kann das Maß der Übertotpunktlage feinfühlig einge
stellt und Toleranzen ausgeglichen werden.
Nach einer weiteren Ausbildung des Sicherheitshakens liegt der Hakendrehpunkt
in der Ebene der Lagerzapfenmitte. Solcherart ergeben sich bei Krafteinwirkung
auf den Haken keine Aufklappdrehmomente.
Die Heckstruktur des Zugwagens und ggf. des Anhängers ist dahingehend ausge
bildet, daß der Zugwagen und ggf. der Anhänger unterhalb der Schleppkupp
lung eine Führungsebene zum Aufgleiten des den Kupplungszapfen des Ver
bindungselementes ohne große Kraftanstrengung in Kupplungshöhe der
Schleppkupplung gebracht werden kann.
Gemäß einem wesentlichen Merkmal der Erfindung weisen der Zugwagen heck
seitig, ebenfalls die Anhänger heckseitig, einen wahlweise verschließbaren oder
offenen Durchgang auf. Dies gestattet eine optimale Anpassung des Gelenkzu
ges hinsichtlich maximaler Auslastung an Zeitabschnitte veränderlichen Verkehrs
aufkommens.
In Ausgestaltung der Erfindung ist am Heck des Zugwagens und ggf. eines An
hängers eine schwenkbare Heckklappe angeordnet, die wahlweise in eine das
Heck vertikal verschließende oder das Heck öffnende Stellung bringbar ist, wobei
dann die Klappe horizontal zwischen Wagendach und Wagendecke eingescho
ben ist. Weiterhin ist für die schwenkbare Heckklappe eine Kurbel-Gerad
führungskinematik vorgesehen, wobei die bündig an der Heckaußenkontur an
liegende Heckklappe mittels Kreisführung am unteren und Geradführung am
oberen Ende in die horizontale Lage zwischen Wagendach und Wagendecke ein
schiebbar ist und die Führung über am Ende der Heckklappe angelenkte, in einer
Führungsschiene ablaufende Rollen erfolgt und die Heckklappe in ihrer horizon
talen Endposition über die Rollen gegen einen Anschlag verriegelt ist. Hierdurch
wird eine ästhetisch vertretbare Abdeckung des Heckbereiches beim Zugmodell
im Solobetrieb sowie eine durch einfache Maßnahmen bei Koppelbetrieb in ei
nen Stauraum einbringbare Heckklappe erzielt, ohne daß zusätzliche Montage-
oder Demontagearbeiten beim Kupplungs- oder Entkupplungsvorgang durchge
führt werden müssen.
Gemäß einem weiteren wesentlichen Merkmal der Erfindung sind die heckseiti
gen und bugseitigen Durchgänge der Wagenkomponenten mittels Faltenbalg
verbunden, wobei am heckseitigen Ende fest, aber lösbar, ein Abschlußrahmen
angeordnet ist, der einerends unter Anpressung an eine Dichtung über eine Knie
hebelverriegelung mit dem Heck und anderenends bekannterweise über Seilzug
mit dem Faltenbalg verbunden ist. Der Faltenbalg ist zweigeteilt und seine bei
den Teilstücke sind an einem sich über die Mitte des Drehschemels erstreckenden,
drehend mit der Deichsel verbundenen Faltenbalgrahmen befestigt. Solcherart
wird eine leichte Trennung des Faltenbalges von den Modulen gewährleistet, wo
bei auch Abschlußrahmen fest und Faltenbalgrahmen drehend der Deichsel zuge
ordnet sind und somit eine einzige Koppelbaueinheit entsteht.
Zur Kupplungshilfe werden die Anhängermodule mit hydraulisch oder elektrisch
betätigten, höhenregelbaren Abstützungen versehen.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung sind den Ansprüchen, der Be
schreibung und den Zeichnungen zu entnehmen.
Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Es zeigt
Fig. 1 Omnibus-Gelenkzug in der Seitenansicht,
Fig. 2 Omnibus-Gelenkzug in der Draufsicht bei Geradeausfahrt und bei Kur
venfahrt,
Fig. 3 Einzelheit Deichselverbindung zwischen Zugwagen und Anhänger in
der Draufsicht,
Fig. 4 Einzelheit Deichselverbindung zwischen Zugwagen und Anhänger in
der Seitenansicht,
Fig. 5 Einzelheit Deichselverbindung zwischen Zugwagen und Anhänger in
der Seitenansicht,
Fig. 6 Einzelheit Sicherungseinrichtung in der Seitenansicht,
Fig. 7 Einzelheit Sicherungseinrichtung in der Draufsicht,
Fig. 8 Zugwagen- oder Anhängerheck mit Heckklappe in der Seitenansicht,
Fig. 9 Seitenansicht des Durchganges zwischen zwei Wagenkomponenten,
Fig. 10 Faltenbalganordnung in der Draufsicht,
Fig. 11 Faltenbalganordnung (gekrümmt) in der Draufsicht.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Omnibus in der Ausbildung, als Koppelgelenkzug
mit einem Zugwagen (1) und Anhängern (2, 3). Zugwagen und Anhänger sind als
Module, beliebig koppelbar und auswechselbar, über die Verbindungselemente
(5) verbunden. Beim Koppelvorgang rastet ein im vorderen Bereich der Verbin
dungselemente (5) angeordneter Kupplungszapfen (7) in eine am Heck des Zug
wagens (1) oder des nachfolgenden Anhängers (3) fest angebrachten Schlepp
kupplung ein. Im hinteren Bereich ist das Verbindungselement (5) über Drehsche
mel (8) mit dem nachfolgenden Anhänger (2, 3) verbunden. Abstützungen (9)
sind als Hilfselemente für den Koppelvorgang vorgesehen. Der Koppelvorgang
wird weiterhin dadurch erleichtert, daß im Heck des Zugwagens (1) oder des An
hängers (2) im Bodengerippe eine aufsteigende Führungsebene (21) - siehe Fig. 9 -
vorgesehen ist, an der der den Kupplungszapfen aufnehmende Träger (22) des
Verbindungselementes aufgleitet, bis der Kupplungszapfen (7) in die Schlepp
kupplung (6) einrastet. Im Zugwagen (1) ist der Unterflurmotor (4) eingebaut.
Der Zugwagen (1) weist zum Anhänger (2) und der Anhänger (2) zum Anhänger
(3) einen freien Durchgang auf, wobei die Heck- und Bugdurchgänge der jeweili
gen Wagen mittels Faltenbälge (35) verbunden sind, so daß - siehe Fig. 2, gestri
chelte Anordnung - auch bei Kurvenfahrt die volle Durchtrittsbreite von einem
Wagen zum anderen erhalten bleibt.
Die Fig. 5, 6 und 7 zeigen die weitere Ausgestaltung der Verbindung zwischen
dem Heck von Zugwagen (1) und dem Bug vom Anhänger (2) bzw. zwischen dem
Heck von Anhänger (2) und Anhänger (3) mittels Verbindungselement (5). An
dem Verbindungselement sind außenseitig Lagerzapfen (10) fest angebracht, die
in am Ende der Hauptholme (12) des Bodengerippes angeordnete Lagermäuler
(11) eingreifen, womit unter Einbeziehung der mit dem Kupplungszapfen (7) in
Eingriff stehenden Schleppkupplung (6) eine sichere Dreipunktfixierung, die so
wohl Nick- wie auch Wankbewegungen aufnimmt, erzielt wird. Beim Entkoppeln
der Module wird die Verbindung zwischen der selbstverriegelnden Schleppkupp
lung (6) und dem Kupplungszapfen (7) über eine zugbetätigte Entriegelungs
einrichtung (47) gelöst. Die mit den Lagermäulern (11) in Eingriff stehenden La
gerzapfen (10) sind im Gefahrensfall gegen horizontales Hinausgleiten über die
näher in den Fig. 6 und 7 beschriebene Einrichtung (13) gesichert.
Die Fig. 6 und 7 zeigen einen an den Hauptholmen (12) fest angebrachten Lager
kasten (48). Im Lagerkasten (48) ist ein um den Hakendrehpunkt (19) schwenkba
rer Sicherungshaken (15) gelagert, der im eingerasteten Zustand auf den Lager
zapfen (10) übergreift. Der den Sicherungshaken (15) zur Verriegelungsstellung
beaufschlagende, am Bolzen (50) gelagerte Kniehebel (14) ist federbelastet (49)
und legt sich, eine Übertotpunktlage überschreitend, am Anschlag (17), der ver
stellbar als Stellschraube ausgebildet ist, an. Die jeweils wünschenswerte Einstel
lung wird über Kontermutter (18) abgesichert. Der Hakendrehpunkt (19) liegt in
der gleichen Horizontalebene wie die Lagerzapfenmitte (20), so daß kein Mo
ment auf den Sicherungshaken (15) entsteht. Mittels des Betätigungshebels (16)
kann der Sicherungshaken (15) außer Eingriff gebracht werden und über einen
Seilzug (51) an einem entsprechenden Busteil eingerastet werden.
Aus der Fig. 8 ist ersichtlich, wie der Durchgang im Heck (23) wahlweise über
Heckklappe (24) geöffnet oder geschlossen werdenkann. Dies geschieht mittels
einer Kurbel-Geradführungskinematik, wobei die Heckklappe (24) an ihrem unte
ren Ende in einer Kreisführung (27) über Kurbel (29) und Schubstange (30) ge
führt wird und über am oberen Ende der Heckklappe (24) lenkbar angeordnete,
in einer Führungsschiene (28) ablaufende Rollen (32) in eine Geradführung über
geht und die Heckklappe, nunmehr durch Anschlag (33) begrenzt, zwischen Wa
gendach (25) und Wagendecke (26), für den Betrachter nicht sichtbar, einliegt.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die Anordnung des Faltenbalges (35), der sich aus den
Teilstücken (40 u. 41) zusammensetzt, zwischen den Durchgängen von Zugwagen
(1) und Anhänger (2) bzw. zwischen Anhänger (2) und Anhänger (3). Auf dem
Drehschemel (8) des Verbindungselementes (5) ist ein Faltenbalgrahmen (42) fest,
aber gegenüber dem Drehschemel drehbar, angebracht. An diesem Faltenbalg
rahmen sind die Teilstücke (40 und 41) des Faltenbalges (35) mittels Seilzügen
(39) in bekannter Weise befestigt. Gleichermaßen ist das Teilstück (41) am Bug
des Anhängers festgezurrt. Am Heck des Zugwagens (1) oder des Anhängers (2)
ist ein Abschlußrahmen (36) angeordnet, der über eine Dichtung (37) und eine
Kniehebelverriegelung (38) mit dem Heck (23) verbunden ist. Am Abschlußrah
men (36) ist dann wieder in üblicher Weise über Seilzug (39) das Teilstück (40) des
Faltenbalges (35) befestigt.
Aus Fig. 10 ersieht man, daß der Faltenbalgrahmen (42) im Drehpunkt (43) über
starre Streben (44), die am Abschlußrahmen (36) befestigt sind, angelenkt ist.
Die Verbindung der Versorgungsleitungen zwischen Zugwagen (1) und Anhän
ger (2) bzw. zwischen Anhänger (2) und Anhänger (3) erfolgt über in den Figuren
nicht gezeigte Schnellkupplungen.
Claims (16)
1. Gelenkomnibus, bestehend aus mehr als 2 Fahrzeugteilen, welche Durch
gänge zueinander aufweisen und über Wankmomente aufnehmende, Nick
bewegungen zulassende Verbindungselemente miteinander verbunden
sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungselemente (5) der einzel
nen Buskomponenten unter Betriebshofbedingungen kuppel- und entkup
pelbar sind.
2. Gelenkomnibus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbin
dungselement (5) an seinem vorderen Ende einen Kupplungszapfen (7) auf
weist, der mit einer im Heck des Zugwagens (1) oder im Heck eines Anhän
gers (2) angebrachten, selbst-verriegelnden Schleppkupplung (6) in Eingriff
steht in das Verbindungselement (5) endseitig über einen Drehschemel (8)
mit dem Bug eines Anhängers (2, 3) verbunden ist und daß das Verbin
dungselement (5) über Lagerzapfen (10) in Lagermäulern (11) am Ende der
Hauptholme (12) des Bodengerippes gehalten ist.
3. Omnibus nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbin
dung zwischen den außenseitig des Verbindungselementes (5) angebrach
ten Lagerzapfen (10) und den am Ende der Hauptholme (12) befindlichen
Lagermäulern (11) durch eine Sicherheitseinrichtung (13) gegen unbeab
sichtigte horizontale Entkopplung gesichert ist.
4. Omnibus nach den Ansprüchen 1 bis 3, dkadurch gekennzeichnet, daß die Si
cherheitseinrichtung (13) einen den Lagerzapfen (10) übergreifenden, von
einem federbelasteten Kniehebel (14) gesteuerten Sicherungshaken (15)
aufweist.
5. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Sicherungshaken (15) mittels eines Betätigungshe
bels (16) von einer durch Anschlag (17) begrenzten, eine Übertotpunktlage
ausweisende Schließstellung in eine den Lagerzapfen (10) freigebende Stel
lung bringbar ist.
6. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Anschlag (17) als eine mit einer Kontermutter (18)
versehene Stellschraube ausgebildet ist.
7. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Hakendrehpunkt (19) in der Ebene der Lagerzapfen
mitte (20) liegt.
8. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch ge
kennzeichnet, daß die Heckstruktur des Zugwagens (1) und gegebenenfalls
des Anhängers (2, 3) unterhalb der Schleppkupplung (6) eine Führungsebe
ne (21) zum Aufgleiten des den Kupplungszapfen (7) haltenden Trägers (22)
der Deichsel (5) aufweist.
9. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Zugwagen (1) heckseitig und die Anhänger (2, 3)
bug- und gegebenenfalls heckseitig einen wahlweise verschließbaren oder
offenen Durchgang aufweisen.
10. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch ge
kennzeichnet, daß am Heck (23) des Zugwagens (1) und ggf. eines Anhän
gers (2, 3) eine schwenkbare Heckklappe (24) angeordnet ist, die wahlweise
in eine das Heck (23) vertikal verschließende oder das Heck öffnende Stel
lung bringbar ist, wobei dann die Klappe (24) horizontal zwischen Wagen
dach (25) und Wagendecke (26) eingeschoben ist.
11. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge
kennzeichnet, daß für die schwenkbare Heckklappe (24) eine Kurbel-
Geradführungskinematik vorgesehen ist, wobei die bündig an der Heckau
ßenkontur anliegende Heckklappe (24) mittels Kreisführung (27) am unte
ren und Geradführung (28) am oberen Ende in die horizontale Lage zwi
schen Wagendach (25) und Wagendecke (26) einschiebbar ist, die Führung
über am Ende der Heckklappe (24) angelenkte, in der Geradführung (28)
ablaufende Rollen (32) erfolgt und die Heckklappe (24) in ihrer horizontalen
Endposition über die Rollen gegen einen Anschlag (33) verriegelt ist.
12. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 11, dadurch ge
kennzeichnet, daß die heckseitigen und bugseitigen Durchgänge der Wa
genkomponenten mittels Faltenbalg (35) verbunden sind, wobei am heck
seitigen Ende fest, aber lösbar, ein fest mit dem Verbindungselement (5)
verbundener Abschlußrahmen (36) angeordnet ist, der einerends unter An
pressung an eine Dichtung (37) über eine Kniehebelverriegelung (38) mit
dem Heck und anderenends in bekannter Weise über Seilzug (39) mit dem
Faltenbalg (35) verbunden ist.
13. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Faltenbalg (35) zweigeteilt ist und seine beiden Teil
stücke (40, 41) an einem sich über die Mitte des Drehschemels (8) erstrecken
den, in dem Verbindungselement (5) drehbar gelagerten Faltenbalgrahmen
(42) befestigt sind.
14. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 13, dadurch ge
kennzeichnet, daß der Faltenbalgrahmen (42) einen oberen Drehpunkt (43)
aufweist, der im Schnittpunkt von zwei mit dem Abschlußrahmen (36) ver
bundenen Streben (44) liegt.
15. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge
kennzeichnet, daß für die Verbindung der Versorgungsleitungen zwischen
Zugwagen (1) und Anhänger (2, 3) Schnellkupplungen vorgesehen sind.
16. Omnibus nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 15, dadurch ge
kennzeichnet, daß als Kupplungshilfe höhenverstellbare Abstützungen (9)
vorgesehen sind.
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| DE19863640759 DE3640759A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Omnibus in der ausbildung als koppelgelenkzug mit einem zugwagen |
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| DE3640759C2 true DE3640759C2 (de) | 1991-02-28 |
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ID=6315045
Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| OP8 | Request for examination as to paragraph 44 patent law | ||
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Owner name: MAN NUTZFAHRZEUGE AG, 8000 MUENCHEN, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
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