DE3640687A1 - Rohrleitung, insbesondere eines staubsaugers - Google Patents
Rohrleitung, insbesondere eines staubsaugersInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Rohrleitung, insbesondere eines Staubsaugers gemäß dem
Oberbegriff des Anspruches 1.
Bekannte Rohrleitungen von Staubsaugern besitzen Rohrabschnitte mit leicht koni
schen Endabschnitten, die durch Ineinanderstecken miteinander verklemmbar sind. Die
se Konstruktion hat den Nachteil, daß diese Rohrverbindung z.B durch während des
Betriebes übertragene Stöße oder durch Feinstaub sich sehr festsetzen kann und nur
schwer lösbar ist.
Ferner sind axial ineinandergeschobene Zylinder mit Rasteinrichtungen bekannt. Auch
diese können durch Ablagerung von Feinstaub sehr schwergängig werden.
Schließlich sind noch miteinander verschraubte Rohrabschnitte bekannt, bei denen
einerseits ebenfalls eine Schwergängigkeit durch Feinstaub auftreten kann und ande
rerseits je nach der Kraft, mit der die Verbindung zusammengedreht wird, unter
schiedliche Lagen der Rohrabschnitte zueinander auftreten, was z.B. bei einer Rohr
verbindung zwischen dem Führungshandgriff und der Saugdüse eines Bodenstaubsau
gers zu einer falschen Ausrichtung der Saugdüse raltiv zum Führungshandgriff führen
kann.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Rohrleitung gemäß dem Oberbegriff
des Anspruches 1 zu schaffen, bei der diese Probleme vermindert oder vermieden
sind und die insbesondere leicht lösbar ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch die Merkmale des Kennzeichnungs
teiles des Patentanspruches 1.
Diese Lösung hat den Vorteil, daß gar keine oder nur kurze Überlappungen der Wan
dungen der beiden Rohrabschnitte vorhanden sind, wodurch evtl. dazwischen abgesetz
ter Feinstaub eine geringere Rolle spielt. Andererseits kann nach Verschiebung der
Führungshülse aus der Schließstellung in die Öffnungsstellung durch eine Knickung
der Rohrleitung die Rohrverbindung mit großer Kraft gelöst werden. Bei dieser
Knickbewegung kann der Benutzer die Rohrabschnitte als Hebel nutzen, so daß trotz
großer an der Verbindungsstelle wirkender Kräfte die Bedienungskräfte gering sind.
Zwei in Achsrichtung ineinander gesteckte Verbindungsabschnitte axial auseinander
zu ziehen erfordert eine wesentlich größere Mühe. Die vorgeschlagene Rohrverbin
dung kann auch von behinderten oder älteren Personen leicht betätigt werden, wo
durch sie sich besonders für ein Haushaltsgerät, wie z.B. einen Staubsauger eignet.
Dabei ist vorzugsweise an die Verbindungsstellen zwischen der Saugdüse und dem
steifen Saugrohr bzw. an die Verbindung zweier steifer Saugrohrabschnitte gedacht.
jedoch können auch Schlauchleitungen auf diese Weise miteinander verbunden sein,
indem sie an der Verbindungsstelle in steifen Rohrabschnitten enden. Anstelle einer
Verbindungshülse können auch zwei Verbindungshülsen vorgesehen sein, von denen je
weils eine auf einem Rohrabschnitt geführt ist und die in eine Schließstellung
schiebbar ist, in der sie im Überlappungsereich jeweils mit beiden Rohrabschnitten
zusammenwirkt. Äquivalent zu der Verwendung von zwei Verbindungshülsen ist die
Verwendung zweier Riegel, von denen jeweils einer an jedem Rohrabschnitt außer
halb des Überlappungsbereiches so verschiebbar oder verdrehbar befestigt ist, daß er
mit einem Teilbereich in den Überlappungsbereich über den anderen Rohrabschnitt
bewegbar ist. Diese Riegel sind jeweils an dem Teil des Rohrumfanges befestigt, an
dem der Rohrabschnitt im Überlappungsbereich in axialer Richtung am weitesten
ausgeschnitten ist. Im Bereich der Hinterschneidung, bzw. der Hinterschneidungen
kreuzt die Trennungslinie jeweils dreimal eine achsparallele Mantellinie. Hierdurch
wird eine Verzahnung geschaffen, die axiale Kräfte aufnehmen kann und mit Bewe
gungen quer zur Rohrachse leicht außer Eingriff gebracht werden kann.
Vorzugsweise übergreift die Verbindungshülse in der Schließstellung die Trennungsli
nie vollständig. Hierdurch wird die Rohrverbindung weiter abgedichtet, indem ein
Dichtungslabyrinth geschaffen wird. Auch ist auf diese Weise die Konstruktion ins
gesamt sehr einfach und stabil ausgeführt. Die Verbindungshülse kann mittels einer
einfachen Rasteinrichtung in der Schließstellung und evtl. auch in der Öffnungsstel
lung festgehalten sein, vorzugsweise durch Rastnoppen und Rastausnehmungen in
Verbindung mit elastischen Wandungen. Ferner kann die Verbindungshülse mit einer
Führung an einem Rohrabschnitt zusammenwirken und durch diese unverlierbar auf
dem Rohrabschnitt festgehalten werden.
Zweckmäßigerweise besitzt die Trennungslinie zwei um den Umfang verteilt angeord
nete Hinterschneidungsbereiche, wobei die Verteilung um den Umfang nicht gleich
mäßig sein muß. Insbesondere ist es zweckmäßig, die Hinterschneidungsbereiche zuei
nander spiegelsymmetrisch auszubilden. Dies hat den Vorteil, daß sie leicht mit ei
nem Werkzeug aus einem geschlossenen Rohrabschnitt ausschneidbar sind, was insbe
sondere für Rohrabschnitte aus Blech gilt. Bei Rohrabschnitten aus Kunststoff, die
vorzugsweise durch Spritzgießen gleich in ihre endgültige Form gebracht werden,
wird hierdurch eine einfachere Herstellbarkeit des Werkzeuges und damit ebenfalls
eine Verringerung des Fertigungsaufwandes erzielt. In die gleiche Richtung zielt die
Weiterbildung, wonach die Trennungslinie so gestaltet ist, daß beide Rohrabschnitte
im Überlappungsbereich gleich geformte Endabschnitte aufweisen, die im zusammen
gesetzten Zustand klappsymmetrisch zueinander sind.
Zweckmäßigerweise besitzen die Endabschnitte der Rohre über die Trennungslinie in
den Überlappungsbereich vorspringende Führungshülsenabschnitte, deren Außenwand
fläche als Anlagefläche für einen Teil der Innenwandfläche des anderen Rohrab
schnittes dient, in welchem Fall die Verbindungshülse die Rohrabschnitte vorzugswei
se außen übergreift. Diese Führungshülsenabschnitte erleichtern ganz wesentlich das
Zusammensetzen des Rohres, da sie die Rohrabschnitte beim Zusammensetzen leicht
in die richtige Betriebsstellung führen, so daß das Zusammensetzen fast blind erfol
gen kann. Ferner haben die Führungshülsenabschnitte den Vorteil, im Bereich der
Trennungslinie ein Labyrinth zu bilden, das zu einer besseren Abdichtung der Rohr
verbindung führt und sie erhöhen ferner die Stabilität der Rohrverbindung im Ge
brauch. Die Führungshülsenabschnitte können sich an jedem Rohrabschnitt über einen
an den geschlossenen Teil des Rohrabschnittes anschließenden Teilbereich der axialen
Länge des Überlappungsbereiches erstrecken, wobei sie axial sich soweit in den
Überlappungsbereich hineinerstrecken können, daß die Führungshülsenabschnitte bei
der Rohrabschnitte in der zusammengesetzten Stellung aneinander stoßen. Die
Führungshülsenabschnitte können die Rohrabschnitte über einen Teil der axialen Län
ge des Überlappungsbereiches seitlich schließen, indem sie den Rohrabschnitt mit
verringertem Durchmesser ein Stück fortsetzen. Alternativ kann der Führungshülsen
abschnitt jeweils von der Trennungslinie nur ein kleines Stück vorspringen, so daß
der Rohrabschnitt im Überlappungsbereich seitlich weitgehend offen ist, was Fertig
ungsvorteile bei der Herstellung durch Schneiden und Prägen bei Rohrabschnit
ten aus Blech haben kann.
Die Rohrabschnitte können einen runden oder vieleckigen Querschnitt aufweisen und
die Teilungslinie kann dabei die in zur Spiegelsymmetrieebene normale Richtung am
weitesten auseinanderliegenden Rohrbereiche im Bereich jeder Hinterschneidung min
destens dreimal kreuzen. Dabei können die über die Rohrmitte vorspringenden Ver
zahnungen mit am andern Rohrabschnitt ausgebildeten Führungshülsenabschnitten zu
sammenwirken und beim Zusammensetzen elastisch über diese einrasten. Hierdurch
ergibt sich bereits eine leichte Befestigung der Rohrabschnitte aneinander nach dem
Zusammensetzen durch Ineinanderschnappen, wodurch das anschließende Überschieben
der Verbindungshülse erleichtert sein kann bzw. beim Öffnen nach einer Verschie
bung der Verbindungshülse ein sofortiges Auseinanderfallen der Rohrverbindung ver
hindert wird.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigt:
Fig. 1 ausschnittsweise eine Rohrleitung mit der Rohrverbindung in einem
Längsschnitt;
Fig. 2 einen Schnitt im wesentlichen entlang der Linie II-II in Fig. 1;
Fig. 3 eine Seitenansicht des Endabschnittes des linken Rohrabschnittes der
Ausführungsform gemäß den Fig. 1 und 2 für sich allein und
Fig. 4 eine Seitenansicht einer abgewandelten Form der Rohrleitung mit der
Rohrverbindung, wobei die Verbindungshülse zur Vereinfachung der Dar
stellung weggelassen ist.
Das in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Saugrohr eines Staubsaugers besitzt zwei zusam
mengesetzte Rohrabschnitte 2 und 4, von denen jeweils nur ein Teil dargestellt ist.
Die Rohrabschnitte 2 und 4 besitzen jeweils einen geschlossenen Teil 6 bzw. 8 von
dem jeweils ein seitlich offener, etwa schuhlöffelartig geformter Überlappungsab
schnitt 10 bzw. 12 vorspringt. Die unmittelbar in Verlängerung der geschlossenen
Rohrbereiche 6 und 8 vorspringenden Teile der Überlappungsabschnitte beider Rohr
abschnitte 2 und 4 sind entlang einer Trennungslinie 14 stumpf aneinander ansetzbar.
Die Trennungslinie 14 erstreckt sich um die Rohrleitung herum und zusätzlich in
axialer Richtung und führt in sich zurück, wodurch sie endlos ist. Die Ebene der
Zeichnung gemäß Fig. 1 stellt eine Symmetrieebene dar, zu der zwei Hälften der
Trennungslinie 14 spiegelsymmetrisch geführt sind. In Fig. 2 ist diese Zeichnungs
ebene als Schnittlinie I-I eingezeichnet. Diese Symmetrieebene verbindet die achspa
rallelen Mittellinien der beiden schuhlöffelartigen Überlappungsabschnitte 10 und 12.
Die Teilungslinie ist normal zu Symmetrieebene I-I gesehen im wesentlichen aus zwei
Kreisbögen zusammengesetzt, die an der am weitesten von der Symmetrieebene ab
liegenden Stelle des Rohres bei 16 ineinander übergehen und entgegengesetzt ge
krümmt sind. Ab der Übergangsstelle 16, jeweils gegen den geschlossenen Rohrab
schnitt 6 bzw. 8 hin springt von der Trennungslinie ein im Durchmesser zurückge
setzter Teil dieses Rohrabschnittes 2 bzw. 4 ein Stück weit von der Trennungslinie
14 vor und dient als Führungshülse 18 bzw. 20 zur Anlage des freien Endes des
Überlappungsabschnittes 10 bzw. 12, an dem von der Verbindungsstelle 16 nach vorn
keine Führungshülsenabschnitte ausgebildet sind. Im vorliegenden Fall sind die Rohr
abschnitte 2 und 4 als Blechrohre hergestellt und die Führungshülsenabschnitte 18 und
20 durch einen Preßvorgang zurückgesetzt bzw. abgekröpft. Die Trennungslinie 14 ist
in diesem Bereich als Schulter der Kröpfung 22 ausgebildet. Die Überlappungsab
schnitte 10 und 12 sind gleich geformt. Bei einer Schwenkung um die beiden Ver
bindungsstellen 16 um 180° geht das eine Profil in das andere über. Die Rohrab
schnitte 2 und 4 werden beim Zusammensetzen etwa in Richtung der Symmertriee
bene I-I ineinander gefügt, wobei die vorderen Endabschnitte 26-29 der Überlappungsab
schnitte 10 und 12 über die der Verbindungsstelle 16 benachbarten Bereiche der
Führungshülsenabschnitte 18 und 20 schnappen, da die Teilungslinie 14 in diesem Be
reich die dickste Stelle der im Schnitt gesehen kreisrunden Rohrleitung übergreift.
Abweichend von der dargestellten Ausführungsform können in diesem Bereich die an
der quer zur Symmetrieebene gemessen dicksten Stelle der Rohrleitung endenden
Führungshülsenabschnitte 18 und 20 ein klein wenig in ihren Endabschnitten, d.h. am
unteren Ende in Fig. 2 gesehen, nach innen abgebogen sein um ein leichtes Zusam
menfügen der Überlappungsabschnitte 10 und 12 ohne Verhakungen zu erleichtern. Es
kann jedoch auf eine solche Abbiegung verzichtet werden, da der an den geschlosse
nen Rohrabschnitt 6 bzw. 8 anschließende, in axialer Richtung gesehen etwa halb
kreisförmig verlaufende Teil der Führungszylinderflächen 18 bzw. 20 eine Führung
für den vorderen Teil des Überlappungsabschnittes 10 bzw. 12 bildet. Diese vorderen
Endabschnitte weisen über die mit der unterbrochenen Linie 30 in Fig. 3 bezeichnete
dickste Stelle der Rohrleitung quer zur Symmetrieebene I-I gemessen, vorspringende
Verhakungsansätze 32 bzw. 34 auf, die mit über diese Linie 30 zurückspringenden
entsprechenden, von den Führungszylinderflächen 18 bzw. 20 hintergriffenen Ausneh
mungen der Überlappungsabschnitte 10 und 12 zusammenwirken. Eine Verbindungshül
se 40 aus Kunststoff stellt einen zylindrischen Rohrabschnitt dar, dessen Innen
durchmesser etwa dem Außendurchmesser der Rohrabschnitte 2 bzw. 4 entspricht
und somit auf diesen verschiebbar ist. Die Länge der Verbindungshülse 40 ist etwas
größer als die des Überlappungsbereiches der Rohrabschnitte 2 und 4 bzw. der bei
den Überlappungsabschnitte 10 und 12, so daß in der dargestellten Schließstellung
die Verbindungshülse 40 die Rohrverbindung völlig übergreift. Der Rohrabschnitt 2
besitzt etwa in der Symmetrieebene I-I eine sich parallel zur Achse erstreckende
eingeprägte Führungsnut 42 und die Verbindungshülse 40 besitzt benachbart ihrem
dem Rohrabschnitt 2 zugewandten Ende eine nach innen vorspringende Führungsnoppe
44, die in der Führungsnut 42 gleitet und die Verbindungshülse 4 unverlierbar am
Rohrabschnitt 2 festhält. Die Führungsnoppe 44 ist stark gerundet und wurde unter
Anwendung größerer Kräfte und elastischer Verbiegung der Wandung des Rohrab
schnittes 2 in die Führungsnut 42 geschoben. Abweichend von der dargestellten Aus
führungsform kann die Führungsnut 42 über den größten Teil ihrer mittleren Länge
flacher ausgebildet sein, so daß die Führungsnoppe 44 in zwei Endstellungen einra
stet und sich nicht selbsttätig verschiebt. In unterbrochenen Linien 46 ist die geöff
nete Stellung der Verbindungshülse 40 dargestellt, die im übrigen an ihren axialen
Enden umlaufende Griffwülste 48 und 50 besitzt, die einerseits die Handhabung der
Hülse erleichtern und diese andererseits auch verstärken und Aufweitungen bei Auf
treten größerer Knickkräfte auf die Rohrleitung verhindern oder mindern. Die Paa
rung einer Verbindungshülse aus Kunststoff mit Rohrabschnitten 2 und 4 aus Blech
ergibt eine gute Verschiebbarkeit für die Verbindungshülse 40. Die Gefahr des Fest
setzens der Verbindungshülse 40 durch Feinstaub ist relativ gering, da sich der Fein
staub vorwiegend zwischen den Verhakungsabschnitten 32 und 34 der Überlappungs
abschnitte 10 und 12 und den Führungshülsenabschnitten 20 bzw. 18 absetzt.
Gemäß einer abgewandelten Ausführungsform ist die Verbindungshülse nicht axial
verschiebbar sondern aus zwei Halbschalen zusammengesetzt, die entlang der dicksten
Stelle 30 quer zur Teilungsebene I-I gemessen geteilt sind. Die beiden Halbschalen
sind auf einer Seite durch ein Scharnier miteinander verbunden und besitzen auf der
anderen Seite einen Verschluß, z.B. einen Schnallenverschluß oder einfach einen lös
baren Rastverschluß. Eine der beiden miteinander verbundenen Halbschalen kann mit
einem der Rohrabschnitte verbunden sein. Auf diese Weise besteht keinerlei Gefahr
des Festsetzens durch Feinstaub.
Bei der abgewandelten Ausführungsform gemäß Fig. 4 besitzen Rohrabschnitte 402
und 404 wiederum gleich profilierte Überlappungsabschnitte 412 und 410. Der Quer
schnitt der Rohrabschnitte 402 und 404 ist kreisrund, kann jedoch auch vier- oder
mehreckig sein. Eine Teilungslinie 414 in der Ebene der Rohrwandungen, entlang der
die Rohrwandungen stumpf aneinander stoßen, besitzt jeweils fünf in Umfangsrich
tung vorspringende Verhakungsabschnitte 460 bis 468 mit dazwischenliegenden, sich
in Umfangsrichtung erstreckenden Rücksprüngen 470 bis 478, in die die nicht näher
bezeichneten, in Umfangsrichtung vorspringenden Verhakungsabschnitte des andern
Rohrabschnittes 402 eingreifen. Auch hier sind die Überlappungsabschnitte in sich
jeweils spiegelsymmetrisch, wie anhand der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis
3 definiert, ausgebildet. Der dem geschlossenen, außerhalb des Überlappungsbereiches
liegenden Teil des Rohrabschnittes 402 bzw. 404 benachbarte Teil des Überlappungs
abschnittes 410 bzw. 412 ist jeweils nicht durch Ausschneiden gebildet sondern durch
Einprägung der Rohrwandung auf einen Außendurchmesser, der dem Innendurchmesser
der Überlappungsabschnitte 10 bzw. 12 entspricht. So wird an jedem Rohrabschnitt
402 bzw. 404 ein Führungshülsenabschnitt 418 bzw. 420 gebildet, in dessen Bereich
die Trennungslinie 414 als Schulter etwa von der Höhe der Dicke der Rohrwandung
ausgebildet ist. Die dargestellten Führungshülsenabschnitte 418 und 420 erstrecken
sich jeweils über das hinterste Drittel der Überlappungslänge bzw. der Länge der
Überlappungsabschnitte 410 und 412.
Abweichend hiervon können sie sich jedoch auch über die Hälfte des Überlappungs
bereiches erstrecken. In diesem Fall wirken sie elastisch mit den über die dickste
Rohrstelle vorspringenden Verhakungsansätzen 474 zusammen, wobei vorzugsweise die
Verhakungsansätze 474 etwa in radialer Richtung elastisch nachgeben und dann in
die Betriebsstellung einrasten und einen ersten Zusammenhalt der Rohrabschnitte
402 und 404 ergeben.
Abweichend von der Ausführungsform gemäß den Fig. 1 bis 3 erstrecken sich die
Führungszylinderflächen 418 und 420 nicht nur ein kleines Stück von der Teilungsli
nie 414 weg, sondern verbinden in Form geschlossener Flächen jeweils zueinander
symmetrische, sich in Umfangsrichtung gegenüberliegende Abschnitte der Verbin
dungslinie 418 bzw. des jeweiligen Überlappungsabschnittes 410 und 412.
Eine nicht dargestellte Verbindungshülse ist, wie bei der Ausführungsform gemäß
den Fig. 1 bis 3 auf dem Rohrabschnitt 402 verschiebbar zwischen einer Stellung
außerhalb des Überlappungsbereiches und einer den Überlappungsbereich vollständig
überdeckenden Schließstellung geführt.
Abweichend von der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform können zusätzlich zu
den Führungszylinderflächen 418 und 420 schmale, sich bis jeweils zur Mitte der
Überlappungslänge erstreckende Führungszylinderflächen durch Kröpfung an den Über
lappungsabschnitten ausgebildet sein, wie sie bei der Ausführungsform gemäß den
Fig. 1 bis 3 gezeigt sind. Hierdurch wird eine bessere Dichtheit der Rohrverbindung
erzielt.
Anstelle einer Verbindungshülse können auch einzelne Verbindungsringe oder einzelne
Verbindungsbügel vorgesehen sein, wobei die Verbindungsbügel jeweils an dem Über
lappungsabschnitt des einen Rohrabschnittes befestigt sind und den angesetzten Über
lappungsabschnitt des andern Rohrabschnittes übergreifen können und einen Ver
schluß, z.B. einen Schnallenverschluß aufweisen. Ferner kann jeder Rohrabschnitt ei
ne kurze Verbindungshülse tragen, die in der Schließstellung jeweils nur einen Teil,
maximal die Hälfte der Überlappungsstelle übergreift.
Claims (18)
1. Rohrleitung insbesondere eines Staubsaugers mit zwei sich in axialer Richtung
überlappenden, betriebsmäßig lösbar aneinander befestigten Rohrabschnitten,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrabschnitte (2, 4; 402,
404) etwa gleiche Querschnitte besitzen und entlang einer endlosen Trennungs
linie (14; 414) stumpf aneinander stoßen, wobei die Trennungslinie (14; 414)
sich in axialer Richtung über die ganze Länge der Überlappung erstreckt und
in achsparalleler Richtung gesehen eine Hinterschneidung (470 bis 478) auf
weist und eine Verbindungshülse (40) in eine beide Rohrabschnitte (2, 4)
übergreifenden zu den Rohrabschnitten (2, 4; 402, 404) koaxiale Schließstel
lung bringbar ist.
2. Rohrleitung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungshül
se (4) in der Schließstellung die Trennungslinie (14) vollständig übergreift.
3. Rohrleitung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Tren
nungslinie (14) zwei um den Umfang verteilt angeordnete Hinterschneidungs
bereiche aufweist.
4. Rohrleitung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Hälften der
Trennungslinie (14; 414) zueinander spiegelsymmetrisch sind.
5. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
beide Rohrabschnitte (2, 4; 402, 404) im Überlappungsbereich gleichgeformte
Endabschnitte (10, 12; 410, 412) aufweisen.
6. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
Endabschnitte (10, 12; 410, 412) der Rohrabschnitte (2, 4; 402, 404) über die
Trennungslinie (14; 414) vorspringende Führungshülsenabschnitte (18, 20; 418,
420) aufweisen, deren Außenwandflächen als Anlageflächen für einen Teil der
Innenwandfläche des anderen Rohrabschnittes (2, 4; 402, 404) dient, wobei die
Verbindungshülse (40) vorzugsweise die Rohrabschnitte außen übergreift.
7. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungshülsenabschnitte (18, 20; 418, 420) sich an jedem Rohrabschnitt (2, 4;
402, 404) über einen an den geschlossenen Teil des Rohrabschnittes anschließen
den Teilbereich der axialen Länge des Überlappungsbereiches erstrecken.
8. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Führungshülsenabschnitte (18, 20) sich jeweils über etwa die Hälfte der axialen
Länge des Überlappungsbereiches erstrecken.
9. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß als
Teil der Rohrwandung eines Rohrabschnittes (2, 4; 402, 404) im Überlappungs
bereich 2 einander über die Rohrachse gegenüberliegende, quer zur Rohrlängs
richtung über die dickste Stelle des Rohrabschnittes vorspringende Verhakungs
abschnitte (32, 34; 474) ausgebildet sind.
10. Rohrleitung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verhakungsab
schnitte (32, 34) mit am anderen Rohrabschnitt (2, 4) angeordneten Führungs
hülsenabschnitten (18, 20) zusammenwirken.
11. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß
die Wandung der Rohrabschnitte (2, 4; 402, 404) elastisch ausgebildet ist.
12. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rohrabschnitte (2, 4; 402, 404) einen runden oder vieleckigen Querschnitt
aufweisen und die Teilungslinie (14; 414) die, in zur Spiegelebene normaler
Richtung am weitesten auseinanderliegenden Rohrbereiche im Bereich jeder
Hinterschneidung mindestens dreimal kreuzt.
13. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Trennungslinie normal zur Symmetrieebene gesehen im wesentlichen aus
zwei Kreisbögen mit entgegengesetzter Krümmung zusammengesetzt ist, wobei
der Krümmungsmittelpunkt des vordersten Endabschnittes etwa im Bereich der
Kreuzung der Symmetrieebene (I-I) mit dem vorderen Endabschnitt liegt und
etwa um den Radius vom Vorderende des Überlappungsabschnittes zurückliegt
und der Krümmungsmittelpunkt des einen gleichen Radius aufweisenden, an
schließenden Kreisbogens von dem geschlossenen Abschnitt des Rohrabschnittes
(2, 4) um diesen Radius abliegt und im Bereich der Kreuzung einer gedachten
Verlängerung dieses geschlossenen Rohrabschnittes mit der Symmetrieebene
(I-I) liegt.
14. Rohrleitung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kreis
bögen an der normal zur Symmetrieebene (I-I) am weitesten auseinanderlie
genden Stelle (30; 430) der Rohrabschnitte (2, 4; 402, 404) ineinander über
gehen.
15. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungshülse (40) zu den Rohrabschnitten (2, 4) koaxial ist und zwi
schen einer geöffneten Stellung auf einem Rohrabschnitt (2) und einer beide
Rohrabschnitte (2, 4) übergreifenden Schließstellung in axialer Richtung ver
schiebbar an den Rohrabschnitten geführt ist.
16. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungshülse (40) unverlierbar in einer Führung (42) auf einem Rohr
abschnitt (2) gehalten ist.
17. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindungshülse durch eine vorzugsweise elastisch einschnappende
Rasteinrichtung in der Schließstellung und/oder der Öffnungsstellung verrastbar
ist.
18. Rohrleitung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rohrabschnitte im Überlappungsbereich miteinander verriegelbar bzw. quer
zur Rohrachse zusammenspannbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863640687 DE3640687A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Rohrleitung, insbesondere eines staubsaugers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19863640687 DE3640687A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Rohrleitung, insbesondere eines staubsaugers |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3640687A1 true DE3640687A1 (de) | 1988-06-09 |
| DE3640687C2 DE3640687C2 (de) | 1988-09-15 |
Family
ID=6314996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19863640687 Granted DE3640687A1 (de) | 1986-11-28 | 1986-11-28 | Rohrleitung, insbesondere eines staubsaugers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3640687A1 (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2814729A1 (de) * | 1978-04-05 | 1979-10-11 | Siemens Ag | Staubsauger mit einem drehzahlsteuerbaren geblaeseaggregat |
| DE3015442C2 (de) * | 1979-04-26 | 1983-03-31 | Automation Industries, Inc., 06830 Greenwich, Conn. | Flexibler Staubsaugerschlauch mit an seinen Enden angebrachten Schlauchanschlußstücken |
-
1986
- 1986-11-28 DE DE19863640687 patent/DE3640687A1/de active Granted
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2814729A1 (de) * | 1978-04-05 | 1979-10-11 | Siemens Ag | Staubsauger mit einem drehzahlsteuerbaren geblaeseaggregat |
| DE3015442C2 (de) * | 1979-04-26 | 1983-03-31 | Automation Industries, Inc., 06830 Greenwich, Conn. | Flexibler Staubsaugerschlauch mit an seinen Enden angebrachten Schlauchanschlußstücken |
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| DE-p 11488 D-24.07.52 * |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3640687C2 (de) | 1988-09-15 |
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