DE3640561C2 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft einen Leisten für Schuhschäfte nach dem
Oberbegriff des Anspruchs 1.
Im Rahmen der Erfindung sind unter Schuhschäften Schuhschäfte
zu verstehen, die ein Oberteil und eine Brandsohle bzw. nur
ein Oberteil aufweisen. Das Oberteil kann aus Leder, Gewebe,
kaschiertem Gewebe, Elastomer oder Kunststoffmaterial, z. B.
Polyvinylchlorid oder Polyurethan sein. Das Oberteil kann zu
sätzlich einen Besatz bzw. aufgenähte oder aufgesteppte Appli
kationen aufweisen. Zum Anformen der Sohlen an Schuhschäfte
kommen im allgemeinen als Rundtischanlagen ausgebildete Schuhbe
sohlungsanlagen mit mehreren Arbeitsstationen zum Einsatz.
Die Arbeitsstationen weisen mindestens einen Leisten, zwei
Seitenformteile und mindestens einen Bodenstempel auf. In der
Arbeitsstellung, d. h. in der Stellung, in der eine Sohle an einen
Schuhschaft angeformt wird, befinden sich die Seitenformteile
in der Schließstellung, in der sie einen Durchbruch begrenzen,
in den mindestens ein Angußkanal mündet. Auf diese in Schließ
stellung befindlichen Seitenformteile wird der Leisten mit einem
aufgezogenen Schuhschaft angeordnet, der mit den Seitenformteilen
und dem Bodenstempel den Formenhohlraum für die zu bildende Sohle
begrenzt, in den das Sohlenmaterial über die Angußbohrung einge
bracht wird.
Im allgemeinen werden Sohlen an die Schuhschäfte angeformt,
die eine abriebfeste Laufsohle und eine elastische Zwischen
sohle aufweisen. Die Sohlen können auch lediglich als Laufsohle
ausgebildet sein.
Besondere Probleme ergeben sich dadurch, daß während des Formens
der Sohle die auf die Leisten aufgezogenen Schuhschäfte gegen
die Dichtlippen der Seitenformteile unter einem hinreichend hohen
Druck anstehen sollen, damit ein Austrieb von Sohlenmaterial aus
dem Formenhohlraum über die Dichtlippen hinaus auf das Schuhober
teil sicher unterbunden ist und daß andererseits die Flächen
pressung der Dichtlippen am Schuhoberteil nicht so hoch ist, daß
bleibende Abdrücke am Schuhoberteil auftreten.
Zwischen diesen beiden einander widersprechenden Forderungen waren
bisher nur Kompromisse möglich, ohne daß jedoch eine zufrieden
stellende Lösung möglich war.
Bisher ist man so vorgegangen, daß man einen unerwünschten
Austrieb in Kauf genommen hat und nach dem Anformen der Sohlen
manuell diesen unerwünschten Austrieb abgetragen hat und gleich
zeitig bei empfindlichen Schuhoberteilen, insbesondere aus
weichem Leder, diese Stellen abschließend mit Farbstiften und
dergleichen retouchierte.
Dieses manuelle Nacharbeiten ist sehr aufwendig und wird
vor allem deshalb durchgeführt, da Schuhe mit bleibendem Ab
druck der Dichtlippen im Schuhoberteil keine Abnehmer finden
und im allgemeinen als Ausschuß verworfen werden müssen.
Probleme ergeben sich auch dadurch, daß Schuhschäfte aus Leder
nicht nur untereinander eine unterschiedliche Dicke
aufweisen können, sondern daß die einzelnen Schuhschäfte Berei
che mit unterschiedlicher Dicke aufweisen können, die sich dann
nachteilig auswirken, wenn diese Dickenschwankungen, die im all
gemeinen in der Größenordnung von einigen Zehntel Millimetern
liegen, im Bereich der Dichtlippen der Seitenformteile vorhanden
sind.
Im allgemeinen weisen Schuhschäfte einen Spitzenbesatz und/oder
Fersenbesatz und/oder Seitenbesatz auf, gegen den beim Anformen
der Sohlen die Dichtlippen der Seitenformteile anstehen. Der
Besatz ist im allgemeinen aufgenäht bzw. aufgesteppt und bildet
an seinem Rand eine Kante, in deren Bereich Sohlenmaterial beim
Formen der Sohlen besonders leicht ausgetrieben wird.
Im allgemeinen hat man sich bisher so beholfen, daß man auf dem
Leisten in diesen Bereichen Aluminiumbänder aufgeklebt hat, um
den Austrieb zumindest herabzusetzen bzw. es wurde bei dickerem
Besatz im Bereich des Besatzes Material am Leisten abgetragen.
Dieses Bearbeiten von Leisten hat jedoch erhebliche Nachteile,
da sie nicht einsetzbar sind, wenn beim weiteren Anformen von
Sohlen Schuhschäfte mit einem anderen Besatz oder gar ohne Be
satz zum Einsatz kommen sollen.
Die Aluminium-Klebebänder sind eine Notlösung schon deshalb, da der
Besatz auf die Schuhschäfte nie so genau aufgesteppt bzw. auf
genäht werden kann, daß er sich anschließend stets an der
gleichen Stelle befindet, so daß während des Anformens der
Sohlen in unbestimmter Aufeinanderfolge ein mehr oder weniger
großer Austrieb, und zwar an unterschiedlichen Stellen auf
treten kann.
Es sind auch Leisten der eingangs erwähnten Art mit einem
Profilband aus elastischem Material bekannt (DE-OS 21 63 455).
Diese Leisten sind einteilig ausgebildet und weisen im Bereich
der Dichtkante der Seitenformteile eine umlaufende und in sich
geschlossene Nut auf, in die das Profilband aus einem elastischem
Material eingelegt ist. Die Seitenformteile weisen ebenfalls
eine Nut mit einem eingelegten Profilband auf. Hierbei kann nur
das elastische Verformungsvermögen des Profilbandes ausgenutzt
werden.
Während des Anformens einer Sohle an einen Schuhschaft ist das
Schuhoberteil zwischen den beiden Profilbändern eingespannt und
dichtet das Schuhoberteil gegen das Sohlenmaterial ab.
Desgleichen ist ein Leisten der eingangs genannten Art in der
CH-PS 2 60 843 beschrieben. Aus dieser Druckschrift ist es bekannt,
als elastisches Material einen Streifen aus vulkanisiertem Kaut
schukgemisch, z. B. aus Silikongemisch, zu verwenden. Die Befesti
gung dieses elastischen Streifens in der Leistennut soll mittels
Distanzierungseinlagen erfolgen, die in den elastischen Streifen
hauptsächlich an den Stellen eingestochen sind, wo der Umfang des
Leistens eine Wölbung bildet, deren gedachter Mittelpunkt außerhalb
des Leistens liegt, z. B. im Gelenkteil. Dadurch soll ein Heraus
gleiten des elastischen Streifens aus der Leistennut auch an den
Stellen verhindert werden, wo der Streifen das Bestreben hat, in
seine gestreckte Lage überzugehen.
Dadurch, daß die beiden Profilbänder bzw. der Streifen die jeweili
ge Nut ausfüllen, ist ein sicheres Abdichten bzw. ein Vermeiden
von bleibenden Abdrücken nur für geringe Toleranzabweichungen der
Schuhschäfte möglich und versagt im allgemeinen bei Schuhschäften
mit Besatz.
Aus der FR-PS 23 89 346 ist ferner ein gattungsgemäßer Leisten be
kannt, der ein im Querschnitt rechteckförmigen Nut mit einem dem
entsprechend geformten unter Federspannung stehenden Profilband
aufweist. Allerdings ist der rechteckige Querschnitt der Nut nicht
geeignet, das Profilband am gesamten Umfang des Leistens festzuhal
ten, denn auf der Innenseite des Fußgelenkes des Leistens weist der dortige Bo
gen eine negative Krümmung auf, so daß die Gefahr besteht, daß das
elastische Profilband in diesen Bereich herausspringt und seine
Dichtfunktion nicht mehr erfüllen kann. Eine Teilung des Leistens
im Ballen und Fersenbereich ist aus demselben Grund nicht möglich.
Ferner besitzt die in der FR-PS 23 89 346 beschriebene Anordnung
folgenden Nachteil. Ein aufgezogener Schuhschaft muß auf dem Leisten
durch Verschieben justiert werden. Hierbei kann das Profilband ver
kanten oder gar aus der Nut herausspringen.
Diese Leisten mit in Nuten eingelegten Profilbändern sind
einteilig ausgebildet. Im allgemeinen kommen jedoch, insbeson
dere in als Rundtischanlagen ausgebildeten Schuhbesohlungsmaschinen
zweigeteilte Leisten zum Einsatz. Sie weisen ein Spitzenteil und
ein Fersenteil auf, die beide durch ein Gelenk miteinander verbun
den sind.
Aufgrund dieser Ausbildung der Leisten ist es möglich, beim
Aufziehen der Schuhschäfte die Bewegung der Füße beim Hinein
schlüpfen in die Schuhe nachzuvollziehen und unzulässig hohe
Dehnungen des Obermaterials zu vermeiden, die im allgemeinen
zu bleibenden Verformungen führen. Entsprechendes gilt beim Ab
nehmen der fertigen Schuhe.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Leisten für
Schuhschäfte der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem
ein ungewollter Austrieb an Sohlenmaterial und gleichzeitig Ab
drücke der Dichtkanten der Seitenformteile am Oberteil der Schuh
schäfte sicher unterbunden sind, unabhängig davon, ob die Schuh
schäfte einen Besatz aufweisen oder nicht und auch unabhängig
davon, ob die Leisten einteilig ausgebildet sind oder ein Fer
senteil und ein Spitzenteil aufweisen.
Diese Aufgabe wird bei einem gattungsgemäßen Leisten durch die
im Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß das Profilband mit
einem im wesentlichen konstanten Druck gegen das Schuhober
teil ansteht und andererseits durch seine verschiebbare Anord
nung in der Nut des Leistens die in der Praxis auftretenden
Dickenänderungen der Schuhoberteile in der Weise kompensiert,
daß stets ein dichtendes Anstehen der Schuhoberteile an den
Dichtkanten der Seitenformteile gewährleistet ist und bleiben
de Abdrücke der Dichtkanten am Schuhoberteil vermieden sind.
Durch die entsprechende Materialauswahl für das Profilband und
entsprechende Vorgabe der Federvorspannung, unter der das Pro
filband gegen ein Schuhoberteil ansteht, wird sichergestellt,
daß auch im Kantenbereich eines Besatzes kein ungewollter
Materialaustrieb an Sohlenmaterial mehr stattfinden kann.
Die Wahl einer im wesentlichen T-förmigen Nut im Leisten hat
den Vorteil, daß das ebenfalls im wesentlichen T-förmige
Profilband von außen in die Nut eingedrückt werden kann
und mit dem Leisten eine unverlierbare Einheit bildet. Ein
Vorteil besteht auch darin, daß es durch den T-förmigen
Querschnitt nicht erforderlich ist, den Leisten in einer Ebene
geteilt auszubilden, die durch den in die Oberfläche des
Leistens mündenden Steg verläuft, damit das Profilband in der
Nut angeordnet werden kann.
Im wesentlichen T-förmig besagt im Sinne der Erfindung, daß
Abweichungen vom idealen T-förmigen Querschnitt möglich sind,
ohne daß das Funktionsprinzip des Profilbandes sich ändert.
Nach einem der kennzeichnenden Merkmale der Erfindung ist das
Profilband im wesentlichen spielfrei in der Nut verschiebbar
angeordnet. Unter im wesentlichen spielfrei ist zu verstehen,
daß das Profilband mit seinen entsprechenden Flächen gegen die
Nut des Leistens derart ansteht, daß es feinfühlig die Verschie
bungen parallel zur Bewegungsebene der Seitenformteile aus
führen kann und daß es während des Aufziehens der Schuhschäfte
und während ihres Ableistens auch nach längerem Betrieb sich
nicht in Längsrichtung der Nut im Leisten verschiebt. Dies ist vor
allem dann wichtig, wenn der Leisten zweigeteilt ist und das
Profilband aus zwei Abschnitten besteht, dessen einer Abschnitt
im Fersenteil und dessen anderer Abschnitt im Spitzenteil des
Leistens verschiebbar angeordnet ist.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das
Profilband aus einem Material mit großem Reibungskoeffizient.
Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß eine Verschiebung des
Profilbandes in Längsrichtung der Nut, insbesondere beim zweigeteil
ten Leisten sicher unterbunden ist.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besteht das
Profilband aus einem Elastomer. Durch diese Maßnahme wird
erreicht, daß das Profilband einerseits leicht in die Nut des
Leistens eingedrückt werden kann und daß es andererseits unver
schiebbar in Richtung der Nut im Leisten angeordnet ist und zu
gleich die Verschiebungen in Richtung seines Steges feinfühlig
durchführt.
Vorzugsweise sind die Druckfedern zylindrische Druckfedern,
wobei der Nutgrund Sacklochbohrungen für die Aufnahme der Druck
federn aufweist. Die Sacklochbohrungen dienen zur Zentrierung
der Druckfedern, die sich mit ihrem aus den Sacklochbohrungen
vorstehenden Abschnitt an dem Profilband abstützen.
In einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung weist der Nut
grund Druckfedern mit zwei Schenkeln auf, die sich unter voller
Druckbeaufschlagung in einer gemeinsamen Ebene befinden. Durch
diese Maßnahmen ist es nicht erforderlich, im Nutgrund Sackloch
bohrungen usw. vorzusehen. Diese Druckfedern bestehen im ein
fachsten Falle jeweils aus einem Flachprofilabschnitt, aus dessen
Ebene eine Zunge als zweiter Schenkel im unbelasteten Zustand ab
gewinkelt vorsteht, wobei in der Blockstellung diese Zunge in
der Ebene des Flachprofilabschnittes verläuft.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel sind die beiden Schenkel
der Druckfedern nach Art einer Büroklammer aus einem Rundprofil
abschnitt gebogen, wobei jeder der Schenkel in der Arbeitsstel
lung mit dem sie verbindenden Abschnitt einen spitzen Winkel ein
schließt. Es zeigte sich überraschenderweise, daß hierdurch eine
einfache Druckfeder geschaffen ist.
Gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel bilden die Druck
federn ein flexibles Band, das auf entsprechende Länge abge
schnitten und in die Nut des Leistens eingelegt wird. Die
Erfindung ist in der Zeichnung anhand von Ausführungsbeispielen
erläutert.
Es zeigt
Fig. 1 einen Schuh in perspektivischer Darstellung,
Fig. 2a, b einen zweigeteilten Leisten in den beiden Endstel
lungen,
Fig. 3 einen Schnitt durch das Spitzenteil des Leistens
gemäß III-III in Fig. 2a bzw. Fig. 2b bei einem
dünnwandigen Schuhoberteil,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 3 für ein dickwandiges
Schuhoberteil,
Fig. 5 eine Darstellung gemäß Fig. 3 für ein ideales
Schuhoberteil,
Fig. 6a, 6b
bis Fig. 10a, 10b Ausführungsbeispiele für die Druckfedern in
Seitenansicht und in Draufsicht.
Fig. 1 zeigt ein perspektivischer Darstellung einen Schuh 1 mit
einer Sohle 2 und einem Oberteil 3. Das Oberteil weist einen
aufgenähten bzw. aufgesteppten Spitzenbesatz 4, Seitenbesatz 5
und einen Fersenbesatz 6 auf. Im vorliegenden Falle weist der
Besatz eine Wandstärke von etwa 1-2 mm auf, so daß sich bei
spielsweise an der Kante 7 des Fersenbesatzes die Gesamtdicke
des Oberteils stufenartig um diese(n) Millimeter verringert.
Entsprechendes gilt auch für die Kante 8 bzw. 9 des Seitenbe
satzes 5 und entsprechendes für die Kanten des Spitzenbesatzes.
Aus Fig. 1 ist ohne weiteres ersichtlich, daß in dem Bereich
zwischen den beiden Kanten 7 und 8 insbesondere in ihrem Kanten
bereich es leicht zu einem unerwünschten Austrieb an Sohlen
material kommt bzw. auf dem Fersenbesatz und dem Seitenbe
satz bleibende Abdrücke der Seitenformteile gebildet werden.
Um in etwa diese Schwierigkeiten in den Griff zu bekommen, hat
man bisher auf dem Leisten vor dem Aufziehen eines derartigen
Schuhschaftes im Bereich zwischen den Kanten 7 und 8 einen
entsprechenden Abschnitt aus Aluminiumband aufgeklebt, um die
geringere Dicke des Obermaterials zwischen den beiden Kanten
7 und 8 in etwa kompensieren zu können.
Man ging auch in der Weise vor, daß auf dem Leisten Material
im Bereich zwischen den Kanten 8 und 9 des Seitenbesatzes
unter Bildung einer Ausnehmung entfernt wurde, so daß beim
Aufsetzen des Leistens mit dem aufgezogenen Schuhschaft dieser
Bereich des Seitenbesatzes sich dieser Ausnehmung am Leisten
anschmiegte, und hierdurch gewissermaßen die größere Gesamt
dicke des Schuhschaftes in diesem Bereich kompensiert wurde.
Es ist ohne weiteres verständlich, daß aufgrund der sehr
großen Ungenauigkeit beim Anfertigen der Schuhschäfte mit
Besatz der Seitenbesatz nie exakt an der gleichen Stelle
des Schuhoberteils aufgenäht bzw. gesteppt werden kann, so daß
eine exakte Zuordnung der Ausnehmung des Leistens und des Be
reiches zwischen den Kanten 8 und 9 des Seitenbesatzes für
eine Serie von Schuhschäften nicht gewährleistet werden kann.
Es liegt auch auf der Hand, daß in den Fällen, in denen an
schließend an Schuhoberteile ohne entsprechenden Seitenbesatz
5 Schuhsohlen anzuformen sind, diese Ausnehmungen am Schuhschaft
durch einen Materialauftrag zu beseitigen sind. Entsprechendes
gilt auch für den Fersenbesatz und den Spitzenbesatz.
Die Fig. 2a und 2b zeigen einen zweigeteilten Leisten 10 in
seinen beiden Endstellungen. Der zweigeteilte Leisten besteht
aus dem Spitzenteil 11 und dem Fersenteil 12, die derart aus
gebildet sind, daß sie entlang ihrer gemeinsamen Berührungs
fläche 13 aus der in Fig. 2b dargestellten Stellung in die
Stellung nach Fig. 2a gebracht werden können, wobei der Bewe
gungsablauf im wesentlichen mit den Bewegungen eines mensch
lichen Fußes beim Anziehen eines Schuhes übereinstimmt. Das
Spitzenteil 11 und das Fersenteil 12 sind über ein Gelenk im Inneren
des Leistens miteinander verbunden.
Die Fig. 2a entspricht auch einem einteiligen Leisten, bei
dem das Spitzenteil und das Fersenteil eine Einheit bilden.
Für den Fall, daß der Leisten einteilig ausgebildet ist (vgl.
Fig. 2a), weist er eine in sich geschlossene Nut auf, in der
ein elastisches Profilband 14 in sich geschlossen in der erfin
dungsgemäßen Weise angeordnet ist.
Die Erfindung ist anhand des zweigeteilten Leistens gemäß den
Fig. 2a und 2b erläutert.
Das Spitzenteil 11 weist einen Abschnitt 15 und das Fersenteil 12
einen Abschnitt 16 des Profilbandes auf.
Die weiteren Erläuterungen zu den Fig. 2a und 2b erfolgen anhand
der Fig. 3 bis 5, die jeweils einen Schnitt gemäß der Linie
III-III in Fig. 2a bzw. 2b zeigen, d. h. es ist jeweils ein Schnitt
durch das Spitzenteil 11 dargestellt. Das gleiche gilt auch jeweils
für das Fersenteil 12.
Gleiche Teile sind mit gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
In der Fig. 3 ist mit 17 das Schuhoberteil und mit 18 die Brand
sohle des Schuhschaftes 19 bezeichnet, die im Schnitt dargestellt
sind. Die ebenfalls im Schnitt dargestellten Seitenformteile 20
und 21 befinden sich in ihrer Schließstellung, so daß sie mit
ihren Dichtkanten 22 bzw. 23 gegen das Schuhoberteil 17 anstehen.
Das Spitzenteil 11 des Leistens 10 weist eine im vorgegebenen Abstand zur Leistenkante
24 (vgl. Fig. 2a, 2b) verlaufende Nut 25 von im wesentlichen
T-förmigen Querschnitt auf, deren Querschnittsfläche zu beiden
Seiten des Spitzenteils in die mit dem Fersenteil 12 gemeinsame
Berührungsfläche 13 münden. (Dies ist in Fig. 2b nur für die eine vordere
Querschnittsfläche ersichtlich.)
Wie aus den Fig. 3, 4 und 5 hervorgeht, hat die im wesentlichen
T-förmige Nut des Leistens einen Steg 26, der parallel
zur Bewegungsrichtung (vgl. die Doppelpfeile in den Fig. 3 bis 5)
gerichtet ist. An diesen Steg 26 schließen sich im rechten Winkel
die beiden Schenkel 27 und 28 an.
In dieser im wesentlichen T-förmigen Nut 25 ist der Abschnitt 15
des Profilbandes 14 angeordnet, das einen Stegabschnitt 29 auf
weist, der von dem Steg der Nut geführt ist. Das Profilband 14
weist ebenfalls zwei mit 30 bzw. 31 bezeichnete Schenkel auf,
die von den beiden Schenkeln 27, 28 der Nut 25 geführt sind.
Aus den Fig. 3 bis 5 ist ersichtlich, daß der Steg 29 des Pro
filbandes höher ist als der Steg 26 der Nut 25, während die Dicke
bzw. Höhe des Steges des Abschnittes 15 und der Nut 25 im wesent
lichen gleich sind, so daß praktisch eine spielfreie Führung
des Steges 29 des Abschnittes 15 erfolgt. Die Länge des Profilban
des (gemessen senkrecht zur Zeichenrichtung) entspricht der Län
ge der Nut des Spitzenteils.
Die Höhe der Schenkel 30 und 31 des Profilbandes ist geringer als die
Höhe der Schenkel 27 und 28 der Nut (die Höhe gemessen in der Zeich
nungsebene in horizontaler Richtung), wobei die Flächen 32 und 32′
der Schenkel 27, 28 Anschläge für die Schenkel 30, 31 des Abschnittes 15 des
Profilbandes 14 bilden. Im Nutboden sind Sacklochbohrungen 33 eingear
beitet, in denen Druckfedern 34 angeordnet sind und mit vorgegebener
Vorspannung gegen das Profilband 14 anstehen.
In der Fig. 3, entsprechendes gilt für die Fig. 4 und 5, begren
zen die in Schließstellung befindlichen Seitenformteile 20, 21 einen
Durchbruch, in den von unten der mit 36 bezeichnete Bodenstempel
eintaucht, der mit dem aufgeleisteten Schaft 19 den Formenhohlraum
37 begrenzt, in den das Material für die Laufsohle eingespritzt
wird. Entsprechendes gilt, falls die Sohle aus einer Laufsohle
und einer Zwischensohle besteht.
In Fig. 3 ist vorausgesetzt, daß die Wandstärke des Schuhober
teils 17 geringer ist als die vorgegebene Stärke eines Musterschaftes.
Aus diesem Grunde steht aufgrund der Federvorspannung durch die
Druckfedern 34 der Steg 15 des Profilbandes gegen das Oberteil 17
an und preßt es unter zulässigem Druck gegen die Dichtlippen
22 bzw. 23 der Seitenformteile 20, 21 und zwar derart, daß ein unge
wollter Austrieb von Sohlenmaterial in Richtung des Schuhober
teils 17 oberhalb der Dichtlippen der Seitenformteile unterbunden
ist und die Dichtlippen 22, 23 nach dem Entnehmen des Schuhs aus der
Schuhbesohlungsmaschine keine bleibenden Prägungen hinterlassen.
In Fig. 4 ist die Wandstärke des Schuhoberteils größer als die
eines Musterschafts. Aus diesem Grunde führt der durch die
in Schließstellung befindlichen Seitenformteile 20, 21 ausgeübte Druck
auf das Schuhoberteil 17 dazu, daß es im Bereich der Nut 25 des
Leistens das Material des Schuhoberteils 17 in die Nut 25 des Leistens
verdrängt, so daß das Profilband 14 in Richtung zum Nutgrund verscho
ben wird, so daß keine unzulässig hohe Flächenpressung durch die
Dichtkanten 22, 23 der Seitenformteile 20, 21 mehr ausgeübt werden kann und der
durch die Federvorspannung auf den Abschnitt 15 des Profilbandes 14
ausgeübte Druck dafür sorgt, daß das Schuhoberteil 17 im Bereich der
Nut 25 dichtend gegen die Dichtkanten 22, 23 ansteht, so daß ein uner
wünschter Austrieb an Sohlenmaterial auch nicht möglich ist.
Fig. 5 zeigt in der Darstellung der Fig. 3 bzw. 4 einen Schuh
schaft, dessen Wandstärke mit der Wandstärke eines idealen Schuh
schaftes übereinstimmt, d. h. eines Schuhschaftes, der überall
die gleiche Dicke hat. Wie aus Fig. 5 ersichtlich, legt sich das
Schuhoberteil 17 im Bereich der Nut 25 des Leistens übergangslos an den Abschnitt 15 des
Profilbands 14 an.
Aus den Fig. 3 bis 5 ist ohne weiteres ersichtlich, daß es er
forderlich ist, daß der Steg 26 der Nut 25 und auch der Steg des Pro
filbandes 14 eine experimentell zu bestimmende Höhe aufweisen, so
daß Ungenauigkeiten beim Justieren des Leistens mit dem aufge
zogenen Schaft ohne weiteres von selbst ausgeglichen werden.
Es ist auch ohne weiteres möglich, durch eine entsprechende Be
messung der Höhe des Steges von Nut 25 und Profilband 14 die Dicke der
zu formenden Sohle zu verringern bzw. zu vergrößern, indem
eine entsprechende Höhenverstellung des Leistens mit dem aufge
zogenen Schuhschaft vor dem Zuführen des Sohlenmaterials in den
Formenhohlraum erfolgt.
Die Fig. 6a, 7a, 8,a 9a und die Fig. 10a zeigen jeweils eine Seiten
ansicht eines Ausführungsbeispiels einer Druckfeder, die Fig. 6b,
7b, 8b, 9b und die Fig. 10b die Draufsicht.
Fig. 6a zeigt eine als Kegel ausgebildete Druckfeder 40, die ge
mäß Fig. 6b aus einer spiralig gewickelten und aus ihrer Ebene ge
bogenen Drahtschleife 41 gebildet ist.
Die Fig. 7a und 7b zeigen eine Druckfeder 42, die nach dem Prinzip
der Büroklammer aus einem Drahtabschnitt (Rundprofilabschnitt)
gebogen ist. Die Schenkel 43, 44 und 45 sind nach Art
eines offenen U gebogen, während gemäß Fig. 7a der Abschnitt 46
zu der durch die Abschnitte 43, 44 und 45 definierten Ebene
unter einem spitzen Winkel abgewinkelt ist, während die Ab
schnitte 47, 48 und 49 ein offenes U bilden und sich an der von
dem Steg abgewandten Seite des Profilbandes abstützen.
Die Fig. 8a und 8b zeigen eine Druckfeder 50, die aus einem recht
eckigen Flachprofilabschnitt 51 besteht, das einen U-förmig verlau
fenden Schlitz 52 unter Bildung einer Zunge 53 aufweist, die aus
der Ebene des Flachprofils unter Bildung der beiden Schenkel 54
und 55 gebogen ist, wobei der Schenkel 55 im wesentlichen parallel
zu dem Abschnitt 51 verläuft und sich auf der von dem Steg abge
wandten Seite der Schenkel des Profilbandes 14 abstützt.
Die Fig. 9a und 9b zeigen eine Abwandlung der Druckfedern nach
den Fig. 8a und 8b in der Weise, daß jeweils in die eine Kante
56 eines Flachprofilabschnittes bzw. Flachbandes 57 L-förmige
Schlitze 58 unter Bildung von Zungen 59 eingearbeitet sind, wobei
diese Zungen 59 aus der Ebene des Flachbandes 57 unter Bildung der
Schenkel 60 und 61 abgewinkelt sind und mit den Schenkeln 61 sich
an dem Profilband 14 entsprechend den Druckfedern nach den Fig. 8
und 8b abstützen. Die Fig. 9a und 9b zeigen zugleich die
Bildung eines Bandabschnittes mit mehreren Druckfedern.
Die Fig. 10a und 10b zeigt eine Abwandlung des Bandes mit Druck
federn nach den Fig. 9a und 9b in der Weise, daß die beiden Kan
ten 60 und 61 eines Flachbandes 62 von den beiden Kanten ausgehen
de L-förmige Einschnitte 63 unter Bildung von Zungen 64 aufweisen,
die entsprechend den Schenkeln 54 und 55 nach Fig. 8a und 8b bzw.
61 und 62 nach Fig. 9a und 9b abgewinkelt sind.
Es zeigte sich, daß insbesondere Gummi vorzüglich zur Herstellung
der Profilbänder 14 geeignet ist, da diese Profilbänder sich ohne
weiteres in allen Bereichen völlig an die Schuhoberteile 17 anschmie
gen und unabhängig davon, ob diese einen Besatz aufweisen oder
nicht und unabhängig davon, ob die Fersenteile der Schuhoberteile 17 verstärkt und da
mit relativ unelastisch sind oder nicht.
Ein besonderer Vorteil besteht auch darin, daß mit dem erfindungs
gemäßen Leisten eine Änderung der Sohlenstärke möglich ist, so daß
es praktisch möglich ist, mit dem gleichen Leisten Sohlen für
Winterschuhe und Sommerschuhe zu formen.
Claims (9)
1. Leisten für Schuhschäfte, der mit einem aufgezogenen Schuh
schaft, Seitenformteilen und einem Bodenstempel zum Anformen
einer Sohle an den Schuhschaft zusammenarbeitet und der im
Bereich der Dichtkante der Seitenformteile eine Nut mit einem
gegen den aufgezogenen Schuhschaft anliegenden Profilband aus
elastischem Material aufweist, wobei das Profilband in der
Nut unter der Vorspannung einer am Nutgrund oder in Sackloch
bohrungen der Nut angeordneten Druckfeder steht und in Rich
tung parallel zur Bewegungsebene der Seitenformteile ver
schiebbar angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Nut (25) einen im wesentlichen T-förmigen Querschnitt
aufweist mit einem von der Oberfläche des Leistens (10) zum
Inneren des Leistens (10) verlaufenden Steg (26), der in Ein
baulage des Leistens (10) im wesentlichen waagerecht angeord
net ist und zwei sich an den Steg (26) anschließenden, senk
recht zum Steg verlaufenden jeweils Quernuten bildenden
Schenkeln (27, 28) mit seitlichen Anschlagflächen (32,
32′), daß das Profilband (14) ebenfalls einen im we
sentlichen T-förmigen Querschnitt aufweist mit einem in dem
Steg (26) der Nut (25) geführten Abschnitt (29) und zwei
senkrecht dazu verlaufenden einerseits an den Anlageflächen
der Schenkel (27, 28) der Nut (25) geführten und andererseits
von den Druckfedern (34) beaufschlagten Schenkeln (30, 31),
und daß das Profilband (14) in Richtung des Steges (26) der
Nut (25) im wesentlichen spielfrei verschiebbar angeordnet
ist.
2. Leisten für Schuhschäfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilband (14) aus einem Material mit großem Rei
bungskoeffizient besteht.
3. Leisten nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Profilband (14) aus Elastomer oder PUR ist.
4. Leisten nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfedern zylindrische Druckfedern (34) sind
und der Nutgrund Sacklochbohrungen (33) für deren Auf
nahme aufweist.
5. Leisten für Schuhschäfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Nutgrund (32) Druckfedern (34 bzw. 42) mit zwei
Schenkeln (43-45 und 47-49) aufweist, die sich unter
voller Druckbeaufschlagung in einer gemeinsamen Ebene be
finden.
6. Leisten für Schuhschäfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Schenkel (43-45 und 47-49) der Druck
federn (42) nach Art einer Büroklammer aus einem Rund
profilabschnitt gebogen sind und jeder der Schenkel (43-45
und 47-49) in Arbeitsstellung mit dem sie verbindenden
Abschnitt (46) einen spitzen Winkel einschließt (Fig. 7a, 7b).
7. Leisten für Schuhschäfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfedern nach Art eines Kegelstumpfes (40) aus
gebildet sind (Fig. 6a, 6b).
8. Leisten für Schuhschäfte nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der eine Schenkel (51) der Druckfedern (50) platten
förmig ist und daß der andere Schenkel (54) eine aus der
Ebene der Platte heraus abgewinkelte Zunge (53) ist.
9. Leisten für Schuhschäfte nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckfedern ein flexibles Band (57) bilden.
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