DE3538309C2 - - Google Patents
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- B65H—HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Steuerung der Drehung
eines Banknotensammelrades nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1
und eine Vorrichtung zur Steuerung der Drehung eines Banknotensammelrades
nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Ein Verfahren nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus der
JP-OS 56-65 757 bekannt. Diese Vorveröffentlichung zeigt gleichzeitig
eine Vorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
Das Sammelrad hat dabei die Aufgabee, mehrere Banknoten zwischen
aufeinanderfolgenden Flügeln aufzunehmen und die Banknoten
geordnet in einen Speicher einzubringen. Dabei werden die Banknoten
dem Sammelrad intermittierend von einer Fördereinrichtung
zugeführt, die einen Gurtförderer oder dergleichen umfaßt. In
Bankmaschinen zum Manipulieren von Banknoten, beispielsweise in
automatischen Zählmaschinen, werden derartige Sammelräder in
großer Anzahl verwendet. Bei einem üblichen Sammelrad wird der
zuverlässige Eintritt jeder Banknote zwischen einander benachbarten
Flügeln des Sammelrades gewährleistet und ein Zusammenstoß
zwischen der Banknote und den Flügeln des Sammelrades
verhindert, indem die Drehung der Flügel auf geeignete Weise
gesteuert wird.
Fig. 10 stellt in einem Diagramm die Beziehung
zwischen der Position einer Banknote und der Drehstellung
des Sammelrades in dem vorgenannten Verfahren dar. Wenn man
annimmt, daß eine Banknote in einem der Zeitpunkte in Fig. 10
an einer bestimmten Stelle der Förderbahn in der Maschine vorbeigeht
und in einem festgelegten Zeitabstand Tx nach einem
Zeitpunkt × in dem unkorrigierten Eintrittszeitpunkt * in
Fig. 10 zwischen zwei Flügeln des Sammelrades eintritt,
kann man die Zeiträume, in denen ein Sensor den Vorbeigang
der Banknote an der bestimmten Stelle der Förderbahn erfaßt,
in folgende, auf den Zeitpunkt * bezogene Kategorien
einteilen: Gefahrlose Zeiten Ts₁, Ts₂, Ts₃, . . . , in denen die
Bewegungsrichtung der Banknote keinen Flügel des Sammelrades
in dem Zeitpunkt in Fig. 10 schneidet, in dem der Eintritt
der Banknote in den Flugkreis des Sammelrades zu erwarten ist,
gefährliche Zeiten Td₁, Td₂, . . . , vor und nach den Eintrittszeitpunkten
Tc₁, Tc₂, . . . , in denen die Bewegungsrichtung
der Banknote den Flugkreis der Spitze eines Flügels des
Sammelrades schneidet, und Zwischenzeiten Tn₁, Tn₂, Tn₃, Tn₄,
. . . , die keine der beiden vorgenannten Kategorien eingeordnet
werden können.
Wenn nun ein Zeitpunkt × in Fig. 10 in eine der gefährlichen
Zeiten fällt (Fälle und in Fig. 10), wird
während eines festgelegten Zeitraums Ty vom Zeitpunkt *
zum Zeitpunkt in Fig. 10 die Drehzahl des Sammelrades
derart erhöht, daß der Eintrittszeitpunkt von dem Zeitpunkt *
in Fig. 10 in die nächste gefahrlose Zeit Ts₃ verschoben
wird. In dem genannten Steuerverfahren wird daher ein Vorbeigang
während einer gefährlichen Zeit dadurch verhindert,
daß die Drehzahl des Sammelrades während eines festgelegten
Zeitraums gegenüber seiner normalen, niedrigen Drehzahl erhöht
wird.
Das vorstehend beschriebene Steuerverfahren ist
sehr einfach, weil das Sammelrad während des Zeitraums Ty
mit einer konstanten hohen Drehzahl gedreht wird, wenn der
Zeitpunkt × in einer der gefährlichen Zeiten Td₁, Td₂, . . . ,
liegt. Infolgedessen kann man gewährleisten, daß ein Zusammenstoß
zwischen der Banknote und einem Flügel auch dann verhindert
wird, wenn ein Zeitpunkt × beispielsweise in eine
der Zwischenzeiten Tn₁, Tn₂, . . . , fällt.
Auch bei dem vorbekannten Verfahren wird verhindert, daß die auf
der Förderbahn beförderten Banknoten mit einem Flügel des Sammelrades
kollidieren und daher nicht einwandfrei diesem Sammelrad
zugeführt werden können. Um dies zu erreichen, wird beim vorbekannten
Stand der Technik das Sammelrad entweder beschleunigt
oder verzögert. Eine Korrektur der Drehzahl des Sammelrades
findet dabei nur dann statt, wenn ein Zeitpunkt innerhalb einer
"gefährlichen" Zeit Td₁ ermittelt wird; vgl. die Fälle und
in der Fig. 10. Wird demgegenüber ein Zeitpunkt innerhalb einer
gefahrlosen Zeit Ts (vgl. Fall in der Fig. 10) oder innerhalb
einer Zwischenzeit Tn (Fälle und ) entdeckt, wird die Drehzahl
des Sammelrades nicht verändert.
Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, das
vorbekannte Verfahren zuverlässiger und sicherer zu machen.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei dem vorbekannten Verfahren
durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 und
bei der vorbekannten Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale
des Anspruchs 3 gelöst. Das Banknotensammelrad wird während
einem dem im Oberbegriff des Anspruchs 1 definierten Zeitabstand
entsprechenden Zeitraum mit einer höheren als der normalen Drehzahl
gedreht. Der Zeitabstand zwischen dem Vorbeigang einer Banknote
an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn und dem
Durchtritt jedes Flügels des Sammelrades durch eine vorherbestimmte
Drehstellung wird dazu herangezogen, das Sammelrad mit
einer höheren als der normalen Drehzahl zu drehen. Hierdurch
kann in jedem Fall erreicht werden, daß die Banknote innerhalb
eines Zeitraumes dem Sammelrad zugeführt wird, der in der Mitte
des "sicheren" Zeitraumes liegt. Es wird also stets erreicht,
daß die Banknote zum sichersten Zeitraum dem Sammelrad zugeführt
wird, und zwar unabhängig davon, ob der ursprünglich ermittelte
Zeitpunkt innerhalb eines sicheren Zeitpunktes, eines "gefährlichen"
Zeitpunktes (Td) oder eines Zwischenzeitpunktes (Tn)
liegt. Daraus ergibt sich, daß das erfindungsgemäße Verfahren
sicherer arbeitet.
Eine vorteilhafte Weiterbildung des Verfahrens ist im Unteranspruch
2 beschrieben. Eine vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung ist im Unteranspruch 4 beschrieben.
Nachstehend wird der Erfindungsgegenstand anhand
einer bevorzugten Ausführungsform beschrieben, die in den
beigefügten Zeichnungen dargestellt ist. In diesen zeigt:
Fig. 1 in Seitenansicht ein Sammelrad und eine
Förderbahn,
Fig. 2 in einer Draufsicht die Anordnung nach
Fig. 1,
Fig. 3 in Draufsicht eine Drehscheibe,
Fig. 4 ein Auflaufdiagramm zur Erläuterung des
Funktionsprinzips einer Steuerschaltung,
Fig. 5 ein Ablaufdiagramm zur Erläuterung der
Steuerfunktion einer Steuereinrichtung der vorliegenden
Ausführungsform,
Fig. 6 ein Blockschema der Steuereinrichtung,
Fig. 7 ein Blockschema einer Schwingungssteuerschaltung,
Fig. 8 ein Impulsdiagramm zur Erläuterung der
Funktion der Steuerschaltung,
Fig. 9 ein Diagramm zur Erläuterung der Beziehung
zwischen der Stellung einer Banknote und der Drehstellung
des Sammelrades und
Fig. 10 ein Schema zur Erläuterung der Beziehung
zwischen der Position einer Banknote in einer üblichen
Steuereinrichtung und der Drehstellung des Sammelrades.
Zunächst sei anhand der Fig. 1 bis 3 der mechanische
Aufbau des Sammelrades 1 beschrieben, das am Abgabeende
einer Förderbahn 2 angeordnet ist. Von der Förderbahn 2
werden die Banknoten zwischen Flügel 3 des Stapelrades 1
abgegeben, das in Fig. 1 im Uhrzeigersinn rotiert und die
Banknoten auf einen Stapeltisch 4 abwirft, auf dem sie gestapelt
werden. Zwei derartige Sammelräder 1 sind drehfest
auf einer Welle 6 montiert, die von einem Antriebsmotor
5 angetrieben wird, der in der vorliegenden Ausführungsform
ein Schrittmotor ist. Auf der Welle 6 sitzt ferner
eine Drehscheibe 8, die zum Erfassen der Drehstellung eines
Flügels 3 den Strahlengang eines Unterbrechers 7 unterbricht,
der beispielsweise aus einer Lichtschranke besteht.
Die Drehscheibe 8 ist mit N Schlitzen 8 a ausgebildet,
die je einem der N Flügel 3 des Sammelrades 1 zugeordnet
sind (siehe Fig. 3), und ist in einer solchen
Drehstellung
relativ zu den Flügeln des Sammelrades 1 angeordnet,
daß der Lichtstrahl der Lichtschranke 7 jedesmal
durch einen der Schlitze 8 a tritt, wenn eine von der Förderbahn
2 abgegebene Banknote zwischen zwei Flügeln 3, 3
des Sammelrades 1 eintritt, beispielsweise in einem Zeitpunkt,
in dem die Bewegungsrichtung der Banknote einen
zwischen den beiden Flügeln 3, 3 gelegenen Punkt schneidet.
Gemäß der Fig. 1 ist eine Lichtschranke 9 vorgesehen,
die den Vorbeigang der Banknote an einer Stelle erfaßt,
die im Abstand von dem Abgabeende der Förderbahn 2
angeordnet ist. Diese Lichtschranke 9 ist so angeordnet,
daß ihr Lichtstrahl von der vorbeigehenden Banknote unterbrochen
wird. Der Abstand L zwischen dem Flugkreis des
Sammelrades 1 und der Lichtschranke 9 ist kleiner als der
Mittelabstand aufeinanderfolgender Banknoten während ihrer
Förderung auf der Förderbahn.
Nun sei eine Steuerschaltung beschrieben, die zum
Einstellen der Drehzahl des Sammelrades 1 in Abhängigkeit
von den mittels der Lichtschranke 7 und der Lichtschranke
9 erfaßten Daten dient.
Anhand des in Fig. 4 gezeigten Ablaufdiagramms
sei das Grundprinzip des mit dieser Steuereinrichtung durchgeführten
Steuerungsverfahrens erläutert.
S₁:Start.
S₂:Antriebsmotor 5 läuft mit der normalen Drehzahl fa.
S₃:Nach dem Durchtritt der Banknote durch die Lichtschranke
9 (JA) wird der nächste Schritt eingeleitet.
S₄:Auf Grund des Zeitpunktes, in dem die Lichtschranke 9
die Banknote erfaßt hat, und des Zeitpunktes, in dem
die Lichtschranke 7 die Position des Flügels 3 erfaßt
hat, wird auf Grund einer nachstehend angegebenen
Formel eine Berechnung durchgeführt, durch die festgestellt
wird, ob die Zuführung gefahrlos erfolgt.
Wenn dies nicht der Fall ist (NEIN), wird der nächste
Schritt eingeleitet.
S₅:In Abhängigkeit von dem Zeitabstand zwischen den
Ausgangssignalen der Lichtschranken 7 und 9 wird auf
Grund einer nachstehend angegebenen Formel eine Drehzahl
fx berechnet, mit der das Sammelrad 1 in eine
gefahrlose Drehstellung gedreht werden kann.
S₆:Der Antriebsmotor 5 wird mit der errechneten Drehzahl
fx gedreht.
Die Drehzahl fx im Schritt S₅ des vorstehend erläuterten
Ablaufdiagramms wird nach folgender Formel berechnet.
Wenn mit
Txder durch einen Zähler ermittelte Zeitraum bezeichnet wird, der zwischen dem Zeitpunkt, in dem die Lichtschranke 7 beim Durchtritt des Schlitzes 8 a ein Signal mit dem Pegel H abgibt, und dem Zeitpunkt verstreicht, in dem die Lichtschranke 9 den Durchtritt der Banknote erfaßt; mit Rder Drehwinkel des Sammelrades während eines Schrittes des Schrittmotors und mit Tabder Zeitraum zwischen der Ansprache der Lichtschranke 9 auf den Durchtritt der Banknote und dem Eintritt der Banknote in den Flugkreis der Spitze des Flügels 3 des Sammelrades 1 bezeichnet wird, wobei Tab = L/V ist, wenn die Geschwindigkeit der Banknote auf der Förderbahn mit V bezeichnet wird,
Txder durch einen Zähler ermittelte Zeitraum bezeichnet wird, der zwischen dem Zeitpunkt, in dem die Lichtschranke 7 beim Durchtritt des Schlitzes 8 a ein Signal mit dem Pegel H abgibt, und dem Zeitpunkt verstreicht, in dem die Lichtschranke 9 den Durchtritt der Banknote erfaßt; mit Rder Drehwinkel des Sammelrades während eines Schrittes des Schrittmotors und mit Tabder Zeitraum zwischen der Ansprache der Lichtschranke 9 auf den Durchtritt der Banknote und dem Eintritt der Banknote in den Flugkreis der Spitze des Flügels 3 des Sammelrades 1 bezeichnet wird, wobei Tab = L/V ist, wenn die Geschwindigkeit der Banknote auf der Förderbahn mit V bezeichnet wird,
dann kann die Anzahl ω der Schritt, die das Sammelrad 1
durchführen muß, um sich durch den einem Flügel zugeordneten
Winkel zu drehen, durch folgende Formel angegeben werden:
ω = 360 : R : N (Formel I)
Wenn mit T R der Zeitraum angegeben wird, den der Antriebsmotor
für einen Drehschritt benötigt,
dann kann die Anzahl Y der Drehschritte, die das Sammelrad 1
zwischen dem Zeitpunkt des Erfassens des Vorbeiganges der
Banknote bis zum nächsten gefahrlosen Aufnahmezeitpunkt (bis
zum Auftreten eines Ausgangssignals der Lichtschranke 7)
durch folgende Formel angegeben werden:
Y = ω - Tx : T R (Formel II)
Daher kann die Anzahl z der Drehschritte, die von
dem Sammelrad 16 durchgeführt werden müssen, damit nach
dem Verstreichen von n gefahrlosen Zeiten eine gefahrlose
Zeit ausgenutzt werden kann, durch folgende Formel angegeben
werden:
z = Y + n ω (Formel III)
Damit die vorgenannte Anzahl von Drehschritten in
einem begrenzten Zeitraum Tab durchgeführt werden kann, muß
der Antriebsmotor 5 für das Sammelrad 1 mit einer Durch
schnittsdrehzahl F laufen, die durch folgende Formel angegeben
wird:
F = Z : Tab = (Y + n ω ) : Tab (Formel IV)
Die Drehzahl R (U/min) des Sammelrades in dieser
Zeit wird durch folgende Formel angegeben:
R = F × R (Formel V)
In der vorliegenden Ausführungsform der Steuervorrichtung
wird das Sammelrad während einer festgelegten Zeit
mit hoher Drehzahl gedreht, wobei eine hohe Frequenz angewendet
wird, die zu der der normalen Drehzahl entsprechenden
Frequenz fa die Beziehung fb=2 fa hat. Auf diese Weise
wird die durch die vorstehende Formel (IV) angegebene,
durchschnittliche Drehzahl erzielt. In der vorliegenden
Ausführungsform der Vorrichtung werden daher nach der Durchführung
der Schritte S₁₁ bis S₁₄, die den in der Fig. 4
dargestellten Schritten S₁ bis S₄ entsprechen, folgende
Schritte durchgeführt:
S₁₅Es wird die Anzahl der Schritte berechnet, die
das Sammelrad 1 ausführen muß, um in eine gefahrlose
Drehstellung zu gelangen.
S₁₆Zur Durchführung der vorgenannten Anzahl von Drehschritten
bis zu dem Zeitpunkt, in dem die von der
Lichtschranke 9 erfaßte Banknote in den Flugkreis des
Sammelrades 1 eintritt, wird dieses während einer
festgelegten Zeit mit einer Drehzahl gedreht, die
doppelt so hoch ist wie die normale Drehzahl.
In der Fig. 6 ist eine Steuervorrichtung dargestellt,
die zur Durchführung einer diesem Prinzip entsprechenden
Steuerung dient.
Die Lichtschranke 7 gibt ihr Ausgangssignal an eine
Detektorschaltung 10 ab, die bei jeder Unterbrechung des
Lichtstrahls der Lichtschranke 7 ein Signal mit dem Pegel H
abgibt. Das Ausgangssignal der Detektorschaltung 10 wird
an einen Anstiegsdetektor 11 abgegeben, die bei jedem Anstieg
des Ausgangssignals der Detektorschaltung 10 an den
Rücksetzeingang R eines ersten Zählers 12 ein Rücksetzsignal
Ra abgibt.
Das Ausgangssignal der Lichtschranke 9 wird an die
Detektorschaltung 13 abgegeben, die bei jeder Unterbrechung
der Lichtschranke 9 ein Signal mit dem Pegel H abgibt. Das
Ausgangssignal der Detektorschaltung 13 wird an den Setzeingang
T eines Verzögerungsflipflops 14 abgegeben, an dessen
Dateneingang D ständig eine Spannung Vcc liegt. Infolgedessen
gibt das Verzögerungs-Flipflop an seinem Ausgang Q
bei jeder Unterbrechung der Lichtschranke 9 ein Ausgangssignal
mit dem Pegel H ab. Durch jedes an den Rücksetzeingang
R des Flipflops 14 angelegte Signal wird das an dem
Ausgang Q vorliegende Ausgangssignal auf den Pegel L umgetastet.
Das an dem Ausgang Q des Flipflops 14 auftretende
Signal wird an den Ansteuereingang L eines Haltekreises 15
abgegeben, der daraufhin den Zählstand des ersten Zählers 12
erfaßt. Dieses Signal wird ferner als Signal Cf zum Ansteuern
eines Sensors verwendet, der ein Ansteuerimpulssignal
fc an den Motorsteuerkreis 17 für den Antriebsmotor 5
abgibt und ferner bewirkt, daß eine Schwingungssteuerschaltung
16 angesteuert wird. Deren Ausbildung wird nachstehend
näher beschrieben. Das Ausgangssignal des Flipflops 14 wird
außerdem als Rückstellsignal an den Rückstelleingang R
eines zweiten Zählers 18 abgegeben, der das von der Schwingungs
steuerschaltung 16 abgegebene Signal fd zählt.
Das Ausgangssignal fc der Schwingungssteuerschaltung
16 wird ferner an den Zähleingang C des ersten Zählers 12
abgegeben, der beim Empfang jedes Signals seinen Zählstand
verringert, der über einen Vorwähler 19 eingegeben worden
ist. Bei jeder Abgabe eines Signals an den Eingang L des
Haltekreises 15 erfaßt dieser den Zählstand des ersten Zählers.
Das in dem Haltekreis gespeicherte Signal wird in
einem ersten Vergleicher 20 mit dem Zählstand des zweiten
Zählers 18 und in einem zweiten Vergleicher 21 mit dem in
dem Vorwähler 19 gespeicherten Wert verglichen. Die Ausgangssignale
COa und COb des ersten und zweiten Vergleichers
20 bzw. 21 werden an ein ODER-Glied 22 abgegeben, das zum
Rücksetzen des Verzögerungs-Flipflops 14 dient.
Nun sei die Ausbildung der Schwingungssteuerschaltung
16 genauer beschrieben. Gemäß der Fig. 7 umfaßt diese
Schaltung ein Flipflop 23, ein erstes, zweites und drittes
UND-Glied 24, 25 bzw. 26, ein ODER-Glied 27 und einen
Oszillator 28. Der Oszillator 28 gibt Signale auf zwei
verschiedenen Frequenzen fa und fb ab, die in der vorliegenden
Ausführungsform die Beziehung fb = 2 fa haben. Wenn cf =
N ist, gibt die Schaltung folgende Ausgangssignale ab:
"fc = fb"
"fd = fa"
"fd = fa"
Wenn CF = L ist, gibt die Schaltung die Ausgangssignale
"fc = fa"
"fd = 0"
"fd = 0"
ab.
In dieser Ausführungsform erzeugt der Oszillator
Signale mit zwei Frequenzen fa und fb, wobei fb = 2 fa ist.
Man kann den Oszillator 28 daher ohne weiteres in Form einer
einfachen Anordnung herstellen, die einen Oszillator mit der
Frequenz fb und einen aus einem Flipflop oder dergl. bestehenden
Frequenzteiler umfaßt.
Nun sei anhand des in Fig. 8 dargestellten Ablaufdiagramms
erläutert, wie durch Steuerung der Drehung des
Sammelrades 1 mittels der vorstehend erläuterten Steuervor
richtung die gewünschte zeitliche Steuerung herbeigeführt
wird. In der nachstehenden Beschreibung ist mit Tn einer
von mehreren aufeinanderfolgenden Zeitpunkten und mit dem
Index die entsprechende Ordnungszahl bezeichnet. Z. B. ist
mit T₁ der erste Zeitpunkt bezeichnet.
T₁Der Oszillator 28 gibt Signale mit zwei Frequenzen
fa und fb ab, so daß die Schwingungssteuerschaltung 16 das
Signal "fc = fa" abgibt und dadurch über den Motorsteuer
kreis 17 den Schrittmotor veranlaßt, das Sammelrad mit
einer Schrittfrequenz entsprechend fa zu drehen. Während
der Drehung des Sammelrades 1 wird die Banknote auf der
Förderbahn 2 gefördert.
T₂Wenn die Lichtschranke 7 den Durchtritt des Schlitzes
8 a (in einem gefahrlosen Aufnahmezeitpunkt) erfaßt, geht das
Ausgangssignal der Detektorschaltung 10 auf den Pegel H.
Dieser Anstieg auf den Pegel H wird von dem Anstiegsdetektor
11 erfaßt, der jetzt ein Rücksetzsignal Ra an den Eingang R
des ersten Zählers 12 abgibt, der bei jedem Eingangssignal fc
abwärtszählt. In dieser Ausführungsform wird beim Eintritt
einer Banknote während einer gefahrlosen Zeit von dem Vorwähler
19 in den Zähler 12 der Anfangszählstand 15 eingegeben,
von dem aus der Zähler 12 abwärtszählt. Wenn sich
das Sammelrad 1 weiter dreht, als es einem gefahrlosen Ein
trittszeitpunkt entspricht, fällt das Ausgangssignal der
Lichtschranke 7 ab. Durch diesen Abfall wird die Funktion
der Vorrichtung jedoch nicht beeinflußt.
T₃Die Lichtschranke 9 erfaßt den Vorbeigang einer
Banknote an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn
und veranlaßt die Detektorschaltung 13 zur Abgabe eines
Signals mit dem Pegel H und daher das Verzögerungs-Flipflop
14 zur Abgabe eines Signals mit dem Pegel H von seinem
Ausgang Q. Auf Grund dieses Signals mit dem Pegel H wird
der Zählstand des Zählers 12 von dem Haltekreis 15 erfaßt
und gleichzeitig der zweite Zähler 18 zurückgestellt. Bei
der Abgabe eines Signals Cf an den Eingang D der Schwingungs
steuerschaltung 16 wird an die Motorsteuerschaltung 17 ein
Impuls "fc = fb" abgegeben, so daß der Antriebsmotor 5 mit
hoher Drehzahl läuft. Der zweite Zähler 18 zählt jetzt den
an seinen Eingang angelegten Impuls "fd = fa". Wenn die
Banknote durch die Lichtschranke 9 hindurchgetreten ist,
fällt deren Ausgangssignal ab. Durch diesen Abfall wird jedoch
die Funktion der Vorrichtung nicht beeinflußt.
T₄Wenn die Lichtschranke 7 erneut auf einen Schlitz 8 a
anspricht, wird der erste Zähler 12 durch das Anstiegserkennungssignal
Ra zurückgesetzt und beginnt er dann erneut
zu zählen. Der so ermittelte Zählstand wird jedoch nicht in
dem Haltekreis 15 gespeichert.
T₅Wenn der Vergleicher 20 feststellt, daß der Zählstand
des zweiten Zählers 18 mit dem in dem Haltekreis 15
gespeicherten Wert übereinstimmt, gibt der Vergleicher 20
ein Übereinstimmungssignal COa ab, das bewirkt, daß das
Ausgangssignal des ODER-Gliedes 22 auf den Pegel H geht.
Infolgedessen wird das Verzögerungs-Flipflop 14 zurückgesetzt
und geht das Ausgangssignal Cf am Ausgang Q auf den
Pegel L.
T₆Auf den Anstieg des Signals Cf spricht die
Schwingungssteuerschaltung 16 an. Nach dem Erzeugen von zwei
Impulsen "fc = fb" geht das Signal auf "fc = fa", so daß
der Antriebsmotor 5 wieder mit normaler Drehzahl rotiert.
T₇Während der Drehung des Sammelrades 1 gibt die
Lichtschranke 7 ein Ausgangssignal mit dem Pegel H ab,
so daß der erste Zähler 12 zurückgestellt wird. Dadurch
wird jedoch die Funktion des Sammelrades 1 und dergleichen
nicht beeinflußt.
T₈Es sei angenommen, daß an der Eintrittsstelle der
Banknote in den Flugkreis der Spitze des Flügels 3 des
Sammelrades 1 eine Lichtschranke angeordnet sei, die der Licht
schranke 9 ähnelt, und daß beim Vorbeigang der Banknote an
dieser Eintrittsstelle diese Lichtschranke ein Ausgangssignal
mit dem Pegel H erzeugt. Der Zeitpunkt des Anstieges dieses
Ausgangssignals auf den Pegel H liegt in dem Zeitraum,
in dem sich das Ausgangssignal der Lichtschranke 7 auf dem
Pegel H befindet. Das bedeutet, daß die Banknote während einer
gefahrlosen Zeit in den Flugkreis des Sammelrades eintritt.
Danach werden die vorstehend beschriebenen Schritte
T₁ bis T₈ jedesmal wiederholt, wenn das Ausgangssignal der
der Lichtschranke 9 zugeordneten Detektorschaltung 13
den Pegel H geht.
Wenn die Lichtschranke 9 auf den Vorbeigang der
Banknote während einer gefahrlosen Zeit anspricht, erfaßt
der Haltekreis 15 den Zählstand des Zählers 12, wenn dieser
in diesem Zeitpunkt den Zählstand 15 hat. Daraufhin
geht das Ausgangssignal Q des Verzögerungs-Flipflops 14 auf
den Pegel H. Danach stellt der Vergleicher 21 die Übereinstimmung
des von dem Haltekreis 15 erfaßten Wertes mit
dem in dem Vorwähler 19 eingegebenen, vorgewählten Wert 15
fest, und wird das Verzögerungs-Flipflop 14 sofort zurückgesetzt.
Da Cf auf dem Pegel L bleibt, bleibt das Ausgangssignal
fc der Schwingungssteuerschaltung 16 in dem Zustand
"fc = fa", so daß die Drehzahl des Sammelrades 1 nicht verändert
wird.
In der Fig. 9 erkennt man, daß in dieser Ausführungsform
der Vorrichtung bei einem Durchtritt der Banknote
durch die Lichtschranke 9 während einer der gefahrlosen
Zeiten Ts₁, Ts₂, Ts₃, . . . oder einer der gefährlichen Zeiten
Td₁, Td₂, Td₃, . . ., oder einer der Zwischenzeiten
Tn₁, Tn₂, Tn₃ . . ., der Eintritt der Banknote in den Flugkreis
des Stapelrades stets in einem optimalen Zeitraum T₀
erfolgen kann, d. h., daß die Banknote im wesentlichen in der
Mitte einer gefahrlosen Zeit eintritt.
Die Vorrichtung kann auch
wie folgt ausgebildet werden: Wenn die Lichtschranke 7 auf
den Durchtritt eines Schlitzes 8 a während einer gefährlichen
Zeit anspricht, in der die Bewegungsrichtung der Banknote
einen Flügel schneidet, bewirkt das von der Lichtschranke 7
abgegebene Signal eine Veränderung der Relativstellung des
Flügels des Sammelrades und des Schlitzes 8 a der Drehscheibe
8. Dann kann die Drehzahl des Antriebsmotors durch
ein von der Lichtschranke 9 abgegebenes Signal und durch
ein Signal gesteuert werden, das anstatt während einer gefährlichen
Zeit während einer gefahrlosen Zeit abgegeben
wird.
Claims (4)
1. Verfahren zur Steuerung der Drehung eines Banknotensammelrades,
das einer Banknotenförderbahn nachgeschaltet und
geeignet ist, von dieser Förderbahn abgegebene Banknoten
zwischen Flügeln des Banknotensammelrades aufzunehmen, bei
dem
der Vorbeigang einer Banknote an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn erfaßt wird,
der Durchtritt jedes Flügels des Sammelrades durch eine vorherbestimmte Drehstellung erfaßt wird und
der Zeitabstand zwischen diesen beiden Zeitpunkten ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Banknotensammelrad (1) während einem diesem Zeitabstand entsprechenden Zeitraum mit einer höheren als der normalen Drehzahl gedreht wird.
der Vorbeigang einer Banknote an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn erfaßt wird,
der Durchtritt jedes Flügels des Sammelrades durch eine vorherbestimmte Drehstellung erfaßt wird und
der Zeitabstand zwischen diesen beiden Zeitpunkten ermittelt wird,
dadurch gekennzeichnet, daß das Banknotensammelrad (1) während einem diesem Zeitabstand entsprechenden Zeitraum mit einer höheren als der normalen Drehzahl gedreht wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die
höhere Drehzahl ein ganzzahliges Vielfaches der normalen
Drehzahl ist.
3. Vorrichtung zur Steuerung der Drehung eines Banknotensammelrades,
das einer Banknotenförderbahn nachgeschaltet und
geeignet ist, von dieser Förderbahn abgegebene Banknoten
zwischen Flügeln des Banknotensammelrades aufzunehmen, mit
einem Sensor zum Erfassen des Vorbeigangs der Banknote an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn,
einem Unterbrecher zum Erzeugen eines Signals in dem Takt, in dem die Flügel des Sammelrades die Bewegungsrichtung der von der Förderbahn abgegebenen Banknote schneiden,
einem Motorsteuerkreis zur Abgabe eines Steuerstroms an den Antriebsmotor für das Sammelrad und
einer Steuerschaltung zum Erfassen des Zeitabstandes zwischen dem von dem Sensor erfaßten Zeitpunkt und dem von dem Unterbrecher erzeugten Signal,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung geeignet ist, das Banknotensammelrad (1) während einem diesem Zeitabstand entsprechenden Zeitraum mit einer höheren als der normalen Drehzahl zu drehen.
einem Sensor zum Erfassen des Vorbeigangs der Banknote an einer vorherbestimmten Stelle der Förderbahn,
einem Unterbrecher zum Erzeugen eines Signals in dem Takt, in dem die Flügel des Sammelrades die Bewegungsrichtung der von der Förderbahn abgegebenen Banknote schneiden,
einem Motorsteuerkreis zur Abgabe eines Steuerstroms an den Antriebsmotor für das Sammelrad und
einer Steuerschaltung zum Erfassen des Zeitabstandes zwischen dem von dem Sensor erfaßten Zeitpunkt und dem von dem Unterbrecher erzeugten Signal,
dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung geeignet ist, das Banknotensammelrad (1) während einem diesem Zeitabstand entsprechenden Zeitraum mit einer höheren als der normalen Drehzahl zu drehen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Steuerschaltung einen Haltekreis (15) zur digitalen Speicherung
des Zeitabstandes, einen Zähler (18) zum digitalen
Zählen der Zeit ab der Erfassung einer Banknote von dem
Sensor (9), einen Vergleicher (20) zum Vergleich des Ausgangssignals
des Zählers (18) und des Haltekreises (15) und
ein Verzögerungs-Flip-Flop (14) sowie eine Schwingungssteuerschaltung
(16) zum Antreiben des Antriebsmotors (5)
mit einer höheren als der normalen Drehzahl aufweist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP59233674A JPS61114958A (ja) | 1984-11-06 | 1984-11-06 | 紙幣集積車の回転制御装置 |
Publications (2)
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| DE3538309C2 true DE3538309C2 (de) | 1988-05-26 |
Family
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Country Status (4)
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